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SehörMche Anzeigen.

Sperrzeit für Tauben.

Tie Besitzer von Tauben werden unter Hüi- loeis auf Artikel 39 Absatz 1 Ziffer 2 des Feld- strafgesetzes vom 13. Juli 1904 aufeefordert, ihre Tauben während der Saatzeit vom 8. April bis 10. M ai 1920 ein; ri­tz a l t e n, andernfalls sie zu gewärtigen haben, daß die Taubenhalter gemäß vorgenannten Ge­setzes bestraft und die Tauben von dem Feldschutz- vdrsonal abgeschossen werden.

Nach $ 2 des (Gesetzes tiont 28. Mai 1894, den Schutz der Brieftauben betreffend, gelten für die nachfolgenden Besitzer von Militärs rief tauben die ersten 10 Tage der Sperrzeit.

1. Schwan, August, Moltkestraße 16

2. Forbach, Georg, Kaiser-Allee 11

3. Reu sch, Konrad, Wiese cker Weg 3

4. Schomber, Willy, Walltorstraße 51

5. Hambach, Gciorg, Aslerweg 541.

6. Rühl, Ludwig, Marktplatz 13

7. Köftnger, Wittern, Landgraf-Philipp-Platz 1

8. Schmidt, .Heinrich, Bleichßraße 6

9. Schäfer, Johannes, Bleichstraße 6

10. Neuling, Karl, Steinstraße 72

11. Henkel, Heinrich, Walltorsiraße 27 /

12. Rosenbaum, Fritz, Löwengasse 20

13. Schmidt, Ferdinand, Wetzsternstnaße 31

14. Vollmer, Gustav, Frankfurter Straße 89.

Gießen, deit 7. April 1920. 3892B

Ter Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Rosenberg.

Marken-Ausgabe.

Am Freitag und Samstag, dem 9. und 10. ylpril, gelangen in den Bezirken Brot- und Fleisch­marken wie nachstehend zur Ausgabe:

AE Freitag 'oottttl von 812 Uhr,

FK Freitag nachm. vvn 26 Uhr,

LQ Samstag vvrm. von 812 Uhr, RZ Sams ag nachnr. von 26 Uhr.

Tie Marken, sind unbedingt tat vorgenannten Ausgabetagen in den Bezirken abKÜholen.

Gießen, den 8. Lbpril 1920. 3914B

Ter Oberbücgermeiuer (Lebmsmitdrlamt).

Bekanntnmchnng.

Alle noch rückftmrdigen Rechnungen über aus­geführte Arbeiten und Lieferungen für die Unter­haltung der städtischen Gebäude und Straßen sind bei Meidung der Niäüberücksichtigung in doppelter Ausfertigung unter Deischluß der Bestellzettel bis spätestens den 1. Maid. I. bei uns einzureichen.

Tie Anschrift ist zu richten an das Stadt- üauamt Gießen, und nicht an das städt. Hoch­oder Tieibauamt. 38538

Gießen, den 1. April 1920.

Stadtbauamt Gießen.

Bra ubach.

Aufruf j zur Bildung einer Sicherheits­polizei für den Freistaat Hess en.

Zur Aufstellung einer vom Hess. Gesamtmini- sterium beschloßenen und vom Landtag genehmig­ten Sicherheitspolizei ergeht hiermit der Ruf zur Meldung an alle diejenigen, die bei ihr einzn- treten beabsichtigen. Dre Aufstellung ist in Darm­stadt, Babenhausen und Obcrhessen (Butzbach oder Friedberg) geplant.

Bedingungen.

22 bis 35 Jahre alt, völlige körperliche Rüstigkeit, Größe im allgemeinen nicht unter 1,70 Meter, gute Zeug niste, unverheiratet (Ver­heiratete nur ausnahmswe.se und nur mit min­destens neunjähriger Dienstzeit). Die Bewerber sollen aus Hefen Hammen oder urenigstens durch längere Anwesenheit in Hes.en oder in hessischen Truppenteilen Land und Leute kennen.

Es wird gefordert: Verpflichtung au s Reichs -und Landesverfassung, Gehor­sam gegen die verfassungsmäßige. Regierung und die von ihr bestellten Vorgesetzten sind treue Pflicht- erftillung im Dienste zur Aufrechterhaltung der Ruhe, Ordnung imb Siä-erheit an jedetn Ort und zu jeder Zeit.

Dienstgrade.

1. Hauptwachtmeister, 2. Zugwachtmeister, 3. Oberwachtmeister, 4. Wachtmeister, 5. Unter­wachtmeister, 6. Wachtmanuschaften.

Besonders gesucht werden: Pionieoe, Tech­niker, Ingenieure, Kraftfahrer, Motorradfahrer, Eisenbahner, Funker, Telegraphisten.

Gebühr-niffe.

Reichswehrsätze, Erhöhung dieser durch Reichsbeamtenbesoldungsgesetz vom 1. 4, 20 in Aussicht genommen. Freie Verpflegung, Unter­kunft. Bekleidung und ärztliche Behandlung.

Nach 12jähriger Gesamtdienstreit in Heer, Ma­rine, Reichs- und Marinewehr sowie Sicherheits­polizei Zivilversorgungsschein.

Bewerber aus Darmstadt und näherer Um­gebung wollen sich persönlich vorstellen. An Aus­wärtige versendet die Hauptwerbest^le der Hess. Sicherheitspolizei auf Antrag einen Fragebogen, nach dessen Eingang näherer Bescheid erfolgt.

Militärpaß oder lückenloser Stamm- wllenauszug, polizeiliches Führungszeugnis und militärische Dienstler'rungszeugnis.e, se.bstgeschrie- bener Lebenslauf sind zum Eintritt unbedingt erforderlich und vorzulegen.

Meldestelle.

Darmstadt, Kaserne des ehemaligen Feldart- I Rgts. 61. Bessunger Weg, Stabsgebäude. 3627D

Im Auftrage des Minisberirrms des Innern.

(gez.) v. Klip stein, Oberstleutnant.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde hin­sichtlich der Firma G e o r g L e i n i n H u n g e n l-eute eingetragen: Geschäft samt Firma ift_ auf Georg Lein Witwe) Christine geb. Witter in Hmr- gen übevgegangen. 3861B

Hungen, den 27. s'Närz 1920.

________________Hessisches Llmtsgericht.________________

Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Oppenrod soll folgendes Holz mir dem Submissionswege ver­geben werden.

Los 1:

30 Kicfernstämme 3. Kl. mit 22,24 Fstm.,

20 Kiefernstämme 4. Kl. mit 11,43 Fstm.

Los 2:

1 Fichten stamm 3 Kl. mit 1,28 Fstm.

Los 3:

6 Fichtenstämme 4. Kl. mit 4,84 Fstm.,

26 Fubtenstämme 5a. Kl. mit 12,40 Fstm., 94 Fichtenstämme 5b. Kl. mit 19,47 Fstm.

Der Kaufpreis ist pro Festmeter anzugeben. Die Gebote sind nach Sortimenten und Klassen sowie nach Losen getrennt zu halten, da keine Zu- sammenreckmmrg stattftndet.

Angebote sind bis Samstag den 10. April nachmittags IV2 Uhr auf Bürgerin eisten i Oppenrod ernznveickzen, wo alsdann die Eröffnung stattfindet.

Oppenrod, am 3. April 1920.

Bürgermeisterei Oppenrod.

_______________Balser. _________3820

Holzsubmission

in den Waldungen der Gemeinde Wieseck.

Nachverzeichnieves Nutzholz, in den Distrttten Hegwald und Klause lagernd, st)ll im Submissions- Woge vergeben werden.

Los 1: 17 Eichenstämme IV. Kl. mit 8,53 Fstm., Los2: 61 Eichenstämme V. Kl. mit 20,63 Fstm., Los 3: 24 Eichenstämme V. Kl. mit 7,64 Fstm., Los 4:108 Eichenstämme VI. Kl. mit 26,76 Fstm., Los5:101 Eicki-enstämme VI. Kl. mit 19.12 Fstm., Los 6: 6 Mmenstämme VI. Kl. mit 0,56 Fstm.

Die Berkaufsbedingungen können "bei Uns ein­gesehen werden. Angebote sind getrennt zu -halten, da eine Zusammenrechnung nicht stattfindet. Dies­bezügliche Offerten sind verschlossen mit der Auf­schriftHolzsubmission" bis zum 12. April, vor­mittags 10 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei ein» zureichen, wo in Gegenwart etwa erschienener Bie­ter die Eröffnung stattfrndet.

Wieseck, am 8. April 1920. 3904

Hessische Bürgermeisterei Wieseck.

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möglichst mit Dampf- oderWasser- H -...... - kraftanlage. Offerten unter F. R.

M. 737 an Rudolf Rosse, Frankfurt a. M.

Bekanntmachung.

Wegen ungenügender Milchzufübr könn'n für Donnerstag den 8. April die auf 3/a Liter lautendm Milchmarten nicht beliefert werd.n. Die aus Liter lautenden Milckpncirken werden dagegen voll be- liesert. 3915b

Giefien, den 8. April 1920.

Der Oberbürgermeister (L.'bensinrttelamt).

Versteigerung.

Eilt militärdienstunbrauchbares, noch arbeits- fähiges' Pferd, Stute, 7 Jahre, 1,56 Meter groß, wird am Samstag den 10. April 1920, 10 Uhr norm., am Pserdestall des Durchgangs­lagers Gießen meistbietend versteigert.

Pferdehändler werden nicht zugelassen.

Berücksichtigt werden:

a) Kriegsbeschädigte,

b) Hinterbliebene von im Kriege Gefallenen, c) Personen, die mit staatlicher Unterstützung angesiedelt werben sollen,

d) Personen, denen bereits Pferde leihweise überlassen werden mußten,

e) Personen, die im Dienste der Allgemein­heit tätig sind, wenn ihnen zur Ausübung ihres Berufes andere Verkehrsmittel fehlen, f) Gewerbetreibende (in dringenden Fallen). Anmeldung der Bewerber zur AussteUung vvn Einlaßkarten Samstag den 10. April 1920, vvrm. 9 Uhr, im Geschäftszimmer der Kommandantur des Dirrchgangslagers (Schützcnhaus).3886D

Versteigerung. 1

Freitag den 9. April von nachmittags 2 Uhr ab versteigere ich in der Restauration Jungblut, PromenadehauS", gegenüber der Biedertalbahn:

2 Zweispänner-Wagen, 1 Büfett (nußbaum) mit Marmorplatte, 2 Eisschränke, 2 Bettstellen mit Matratzen und Keilen, 1 Bücherregal, 10 Stühle, 1 Sofa, 1 Regulator, 1 Geldkassette, 1 kleine Standuhr, 1 Nachttisch, 1 Reitsattel (vollständig), 1 Liegestuhl, 1 Partie Tassen, Damenkragen, Schulbücher, 1 zwei Mir. lange Decke, 1 Teppich­reiniger, Herren- amd Damenkleider, Schuhe und Stiefel, ganz besonders schöne Vasen, reizende Nippsachen, eine Menge Gebrauchsgegenstände aller Art, viele Bilderrahmen, Stores, Decken, Tischdecken, Steh- und Hängelampen und vieles andere sowie einen venezianischen Lüster, selten schönes Stück.

Versteigerung bestimmt.

H. Benner iL, Mimtur, KrHnrs. Ztr. 9.

Annahme von Versteigerungen aller Art, auch einzelner Stüde. (06284

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Für die uns anläßlich unserer Ver­mahlung erwiesene Aufmerksamkeit danken wir herzlichst.

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Mittwoch den 14. April nbende.8 Uhr in der neuen Aula

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Gießen (Stephanstr. 13), 8. April 1920.

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Freitag den 9. April 1920, abends 8 Uhr, in der neuen Aula

Kammermusik-Abend des Drumm-Quartetts (ÄltglMer das Laaflee-Theelere Darmstadt).

Programme als Eintrittskarten sind im Gewerk­schaftshaus, im Solmser Hof. im Württemberger Hof, im Stern und im Anker sowie am Saal- Eingang ä M. 1.50 zu haben.** Der Vorstand des Gewerkschaftskartells Gieflen und Umgegend.

von der Burg Rieneck in Unterfranken.

Vortrag eigener Dichtungen.

Eintrittskarten zu M. 4, M. 3., M. 2. (sämtlich numeriert) im Vorverkauf in d. Musikallenhandl. E. Challier und an der Abendkasse. Studenten­karten nur Im Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität zu M. 1.50 Reff. Vorzeigen der Ausweis­karte. Die Mitglieder der Literarischen Gesellschaft und des Bundes zur Pfieffe von Musik tu Literatur erhalten im Vorverkam! gegen Vorzeigen der Mit­gliedskarte auf alleePlätzen IM. Preisermäßigung.

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Für erwiesene Aufmerksamkeit an­läßlich unserer Vermählung sagen wir herzlichsten Dank.

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