Zweites Platt
m. 32
Lietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Tberhefsen)
Samstag, l. Zebruar (920
Bemonetöerüatiit!
ein
Nachdruck verboten.)
Fortsetzung 38.
Schördliche Anzeigen
2000 M
ru
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500 M.
1960,'
200 M.
Prei s.
1443
zu
Bipp.
1440
1262, 1310, 1315,
1513, 1524, 1540,
1444,
1574,
Wtoflti 8*M
xs«utag,d.8.Krtl lueflug mit Tanz" Verlosung n. d, :uhe. Ansang 4 & >241! vsrll"^
Freiwillige Versteigerung.
Mittwoch den 11. Februar 19 20 nachm. 2 Uhr versteigere ich Neustadt 55 (im Pfau) gegen Barzahlung:
2 Bettstellen mit Matratzen, 6 Bettstellen mit Strohsäcken, 2 ovale Tische, 1 Bücherschrank (nußbaum Dotiert), 1 Schrttbpult mit Gestell, 1 Kindertischchen mit StuD, 1 vollst. Kücheneinrichtung «Schrank, Anrichte, Tisch Dt>.), vier Stühle, 2 Saias, 1 großes Schreibpult, drei große Werttische und verschiedene andere Hausgeräte. Versteigerung bestimmt. 1438 Junker, Gerichtsvollzieher, Plockstr. 4.
letbigkeit, Hämorrhoiden, Lungen, Nerven, Nieren, Magen und Tarmleiden, TurNisall, Tarmtragbeit u. andere beiden. Tausende von Anerkennungsschreiben. 1398A
W «inten!» Schreiben SielPostkarte genügt) an:
Bekanntmachung.
Ein Nachttagsvoranschlag für die Gemeinde Trais-Horloff für das Jahr 1919 liegt vom 9. Februar 1920 ab eine Woche lang auf dem Bureau der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht und Erbebung von Einwendungen offen. Es wurde die Erhebung einer Nachtragsumlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker hcrangezogen werden sollen.
Trais-Horloff den 5. Februar 1920. Bürgermeisterei Trais-Horloff.
Bornmann.
Landkreis Sieben.
t'x W> ieseck, 5. Febr. In einer von der •ietofratncten Partei rinberufoneii und von deren üairifefretär Heller gelerdetnt Versammlung »vrch gestern tut einer zählreichen Zuhörerschist Leher Z i e g l e r-> Darmstadt, ein grimener Wi.>- itrfr, fltcr die Frage: „Wa s z r hl en wir an leien Steuernd Tie sechr klaren Aisfüch-
Seegespenster.
Roman von Anny Wothe.
•eutireetodiee Copyright 1916 by Amj Wothe-Mehn, Leipzig.
Die (Gespenster ließen nicht ab von ihr. D,g und Nacht verfolgten sie ihr Opfer. Aus tem M«r sttogcn sie zu ihr auf und würden sie hrnab- ziehen bis auf den tiefftcn Grund.
Und nun all dieses Knospen und Mühen und diese Lenzesscligkeit um sie her.
Und dann das größte aller Wunder: ein winziges, kleines Menschenkind in der zierlick)en Kvrb- wiege unter den weißen 9Nu!lvorhängen mit blauen Schleifen. Tiefe, btawe Kmdevaugen blickten in iwe ihren.
Esttid konnte es nicht fasse», daß das Stoto bi war — ihr Kind.
«Ern herrlicher Junge," behauptete Akke, die imermüdlrch um die Frau herum war, obwohl sie ihre Sorge oft unter einer rauhen Ditzenfttte verbarg.
Estrid lag ganz still in ihrem Bett und ließ keinen Blick von der Wiege. Zuweilen, wenn die Sonne sich heremstaU, sah sie die seidenweichen Härchen des Kindes golden auffchimmern imo sre dachte dann:
„Er hat seines Bakers Haar und seines Baiers strahlende Augen. Vielleicht auch sein Herz."
Boller Angst grübelte sie weiter bei der Boxstellung, der Kleine könne werden wie sie.
Und in ihrer Herzensangst betete sie für ihr Kind.
Wunderschön sah Estrid aus, als sie mit bei* chem Antlitz im Bett lag, die dicken goldenen Flech-
Serie II Nr. 8, 15, 34. 71, 89, 163, 2.6 ......
Serie II Nr. 375, 381, 399, 420, 451, 569, 597, 645, 719, 736, 741, 784, 799, 901, 1089, 1122, 1170 . . .
Serie II Nr. 1206, 1207, 1221,
Fran kfu r t a. M., 5. Febr. Ein Kaufmann in Amsterdam übermittelteMagistraisastessor Tr. Maier nach einem in Amsterdam gehaltenen Dortrage über die deutsche Wohlfahrtspflege 100 000 Mt. für die Frankfurter Kinder- erholungssürsorge. Mit der Summe soll ein Kindererholungsheim gegründet w.'rden.
X. Schlüchtern, 5. Febr. In der unter- fränkischen Gemeinde Rieneck ist ein größerer HäutediebstahS vorgckiomuten. Ter Wert der ge- fluHcnen Häute beziffert sich aus etwa 40000 bis 50000 Mark. Verschiedene verdächtige Personen sind bereits verhaftet worden. — Bei einer Kiefern^ slammholzversteigerung in Großlangheim war Uebergedot von 377 Prozent zu verzeichne -
an benÄK
amStaa. 7. Sefas Wpkllt iitijt ountag, 8. Sektttt abends 8 Ubr:
uiutikull mit Fe le VerehulthL
370 Dir VirihM
BruG'üsacliei aller irl
wert die BrUfsehe Üalv.-Drecxarel, B. Luge, BieSan
Lttrchttehe Nachrichten
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 8. Februar. Sexagesima Gottesdienst. In d. Stadtkirche. Avrm. 9Vs Uhr: Pft. Becker. 11: Kinderkirche f. b. Mar- kusgem.: Pfr. Becker. Abds. 6: Pfarrassist. Dr. Bingel. — Montag, 9. Febr., abds. 8: Vereinig, d. konftrm. weibl. Jugend d. Markusgem. — Dienstag, 10. Febr., nachm. 4: Fvauenmissions-- verein. — In d. Johanneskirche. Bonn 9V»: Pfr. Ausfeld. 11: KbcherLrche f. d. Johannesgem.: Pfr. Ausfeld Abds. 6c Pfr. Beö^olshttmer. Beichte u. Feier d. hl. Abendmahls f. Lukas- il Johannesgem. Tie Gemoard'psarrer erbitten vovh. Anmeldung. Abds. Vsd: bereinig, b. kvnftrm.
Uk
Peter war nicht unfreundlich zu ihr, ten- joa spürte sie oft seine eiserne Hand, wenn er sie Ämter merklich zwang, ihre Michten als Hausbau wieder aufzunehmen.
Zunächst tat sie es widerwillig, tiefen Groll Pelcr im Herzen. Nach und nach wurden ihr ottfc Pflichten lieb und notwendig und ihr lag . b-croat, fv gewissenhaft zu erfüllen. Sie wollte »sich vor Peter keine Bläße geben. Er sollte sie iht am.; verachten.
Oft pachte sie zwar: Wozu? Wenn das Kino "O ist, xmn gehe sich ja für immer fort, weit, «ft — und nie werde ich den Gottesbrwg wieder- erben.
Ist« war dann, als müßte sie ivetnen, aber tote Däne kam in ihr Auge. Fast schien es, als ätten 'hre Augen wseter den alten, unergründeten Schein und oftmals spielte auch wieder dos riselhckte verführerische Lächeln um ihren Mund. •'Benn Peter Banken es bemerfte, biß er die Zähne rämnen und ballte die Fäuste, doch sich zusam- limirasend schritt er still aus der Stube.
Ais Keitum kam spärliche Kunde. Sölve hielt ■ fit Entehr im Gotteskoog und Modder Wedterken
Zusammenarbeit mit be- kann emFacharzkd.^slan^en bciirunbenibtPfarrerScfceiit wertvolle Ratschläge über Verwendung seiner bewahrten Sintmmtucl gegen: Bstdma, Gicht n.Rbenma, Bletchincht, «pantimrciiitB keilen, verdorbenes Blut. Blas, nlcideu (Bettnässen». Wassersucht, Zucker. Fett
ten über der Brust und einen seltsamen, fast überirdischen Glanz ht den Augen Peter Banken, der kam, seinen Sohn zu scheu, war bettoften tun diesem Ausdruck in Estrids Gesicht. So batte er EstrD nie gesehen.
Er beugte sich lange über das kleine Gesichtchen seines Kindes. Estrid sah, wie Peter seine großen Hände bewegt ineinander legte über b'iit winzigen Haupte des Jungen, der ihnt und ihr gehörte lmd den er doch allein für sich wollte.
Der tiefe Groll gegen Peter stieg wieder tn< Estrid auf und mackste sie hart und ungerecht, als ihr 9Jtemn an ihr Lager trat, wie zum Segen seine beiden Hände über ihre Stirn legte und auL tiefstem Herzensgründe sagte:
„Du hast mir viel genommen, Estrid, aber du haft mir viel gegeben Laß es Fristen zwischen- uns fein, um unseres Kindes willen."
Ta schüttelte Estrid die so weich auf ihrer Stirn ruhende Männerhand unwillig ab Ihr Blick ging über ihn hinweg zum Fenster hinaus und blieb an den schimmernden Wogen haften, die in weißem Spitzenge kräusel heranbrauslen
Kein Wort tarn über ihre Lippen. Leise ging Peter Banken hinaus und Akte satz böse auf die Frau, die „nicht gut" war.
(Fortsetzung folgt.)
^zahtt werden. Hoffentlich wird das nützliche Tier nickst zu sehr ausgerottet.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. Tarnt )tabt, (L Febr. Tas Defizit der Hag. in Hohe rem 1 800 000 Markhat dieSladte verordneten ^nnrngen, zu einer Erhöhung ^r Partie Jur die Straßenbahn bis zu 150 Prozent ihre Genehmigung zu geben. — Für eine Som- ^brausstellung der Kü n st l e r ko l o n i e in iJsU, an der itch auch die Darmstädter Sezession .^rch die Stadwerordnelen 25 000 Mark bewilligt, nachdem die Regierung die Genehmigung des gleichen Betrags zugeiagt wi- — Eine Belieferung der Schulen mit Kvhlen zum Nachteil des Hausbrandes für dir Bevölkerung wird abgelehnt. — Für icbe BeteÜigung an dem H'arneDaltrcibcn aus den Sttaßen und in den Sälen tat die Polizei mit Genehmigung der Stadtverordneten eine Strafe fofogriegte bie bis M 500 Mark betragen soll
Hessen-Nassau.
Att» Sta&t und Land.
Gießen, den 7. Febr. 1920.
Arbeitsplan im Obst- und Gartenbau.
Monat Februar.
Tas Gattenland graben, falls der Boden offen «mb nicht zu nah ist. Tas gegrabene Gemüseland bei günstigem Wetter besäen mit Mohrrüben, Erb- ftn, Pustbohnen, Spinat, Sollt, Z.utebttu, ^chrrarzwurzttn. Tie Kästen, der länger, die .fenstei und Stnohdecken zum Anlegen v>on Mist- leeten find o-orzubereilen. Für früheste Kultirm lind auch schon Mistbeete anzulegen int- mit Silft, kavotten, Sellerie, Zliohlrabi und Radieschen zi fcsäen. Arttschocken und Tomaten sind in Töpfe zu äen, Erbsen und Pufsbdftien in Kästchen z i legen, frühkarbosteln werden angeteimt Jetzt ist auch ie Zeit, Stacheldraht und Trahtgeflechtzäune zu srichten und Zäune auszubessern. Wege oussteckm tib Steine in die Wege zu schaffen. Flüssiger lunger hit den Sommergebrauch wird zubereitet. Ite Obstbäume sind auszuputzen, junge Obste ijume, Zwergobste und Spalierbäume beschnitten, Haliervorrichttmgen an den Mauern angebracht ud Ziersträucher beschnitten. Neue Gehölzpflan- z«gen ausgesteckt und alte Gehölze gelichtet. Am Mncrsenster werden die ersten Aussaaten in Löse vor genommen: Begonien, MarKiretennel ken^Zerbenen, Petunien, Eanna und Blattpflanzen,Pal men usw. Tie Vermehrung im Gewächs- Ham beginnt. Stecklinge Vvn Gruppenpflanzen, »ftiaien. Pelargonien werden in Sand gesteckt, lkose, die ohne Decke überwintert haben, werden setzt xnchnitten. Rosen formen im (tzewächshaus oerctit werden. Die Gartenlaube ist in Stand in Wen, überhaupt alles vorbereiten für die ar- feitftt4fte Zeit in den ersten Frühlingstagen.
*
Der Rachtragsvoranschlag der Gemeinde Dau- bringen liegt von heute ab zur Einsicht der Interessenten acht Tage lang aus der Bürgermeisterei Taubringen offen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der die Ausmärker bei^utragen haben.
Taubringen, den 6. Februar 1920. Bürgermeisterei Taubringen.
erzählte nur kurz, daß Jngewatt FettS immer noch tränt wäre. Ost fei er ganZ von Sinnen, meist läge er ruhig ba und sei ganz vernünftig. Der Arzt hätte ein altes Lungenleiden festgestellt und der wirre Sinn sei ebenso bei ihm, wie bei seinem Bater ausgebrochen. Das läge in der Fa- müie der Ferks von alters her.
Estrid hatte nicht aufgesehen bei bat Motten der Mutter.
Gewiß, die gute alte Frau, die äußerlich fast hatt erschien, wollte ihr Trost spenden, wollte wenigstens versuchen, ihre Seele von der drück-n-- den Last zu etteichtern. Aber Estrid litt trotzdem, so sehr sich auch ihr widerspensttges Herz dagegen fträubte.
An Sölve, so Hafts die Mutter bettchtel, war ein Schreiben von Bent Bonken gekommen, in dem er Sölve um ihre Hand bat. Sölve hatte ihn ablehnend beschieden, da sie enttchlofsen fei, ihr Leben Inge wart Ferks zu weihen.
„Du glaubst nicht, wie sie ihn meistett, die Heine Sölve," hatte die Mutter geschlossen „Ein Blick ihrer Augen, ein kleines Lied macht den Tobenden gefügig. Dich scheint er zu vergessen," setzte die Mutter hinzu, „denn er sprecht nie mohst! von dir."
„Gott sei dank," itrollte es sich unwillkürlich über Estrids Lippen drängen, aber sie hatte kein Pott erwidett.
Simitie, 8. &tbrn bends 8 Ubr. im tz In^eim Plalpr 24fln«nhra6t:
I
Ilm «fit Mnill, ,ttt Der Vorm
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Amtliche Personalnachrichten. Zn tn Nul-estand wurde versetzt am 29. Jamvor 1920der Amtsgerichtssekretär bei dem Amtsge- lichtBrfrotten Karl Vierheller auf sein N^Ä- - • und unter Anertennung der dem Staate ge- . n Dienste mit Wirkung vom 20. Februar 192s an
bei der StadtVasse Gießen,
bei dem Bankhaus Delbrück Schickler & Co. zu Berlin und
bei der Mitteldeutschen Creditbank zu Fmnk- futt a. M.
erfolgen kann und daß bie Berzinsung mit Ende Februar 1920 auf^rt.
Don den ht früheren Jahren ans gelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden: Serie II Nr. 410 und 701 zu 1000 M. und 1790 zu 500 M.
Gießen, den 5. Februar 1920. 14358
Der Oberbürgermeister: Keller.
vAag benüi s.c *Ä8S|i* äs znen diuki -—?O?rftaib
|U abenb:
, i« Bootsbaus
—r-rLorftaK sSeltiflil lontodbcn9.5tbtiu' abends 8 Uhr ttonaksvkriWmlilii, „rur Etadt Cassel'
Kavlaneigasse. ms-DienItanu^-Mtz
Ter Borltnl
1689, 1690, 1733 . . Serie II Nr. 1928, 1959, wW, 2103, 2130, 2144, 2147 Sette II Nr. 2344, 2402, 2405,
2448, 2476, 2521 . .. zu 100 M.
Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Ernlöstrng dieser Schuldverschreibungen
Bekanntmachung
Bei der am 5. ds. Mts. vorgenommenen plrn- mäßigen Verlosung der am 1. März 1920 zur Rückzahlung kom menden Schuldverschreibungen des Anlehens der Stadt Gießen vom Jahre 1901 wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt:
Bekanntmachung.
Lamstag den 14. Februar 1920, ’tt :111g3 12 Uhr, soll die der Stadt ? eßen zustehende Feld- und Wald- agt in 8 Bezirken im Wege öffentlicher ^rwigerung auf 12 Jahre meistbietend ver- -ochet werden.
P^^fleigrrung wird im Sitzungssaale m-^^^uses abgehalten.
2,Fttnuar 1920. 13738
Oberbürgermeister. J.B.: vr. Ro senb erg.
Holzversteigernng
ri > »er Fürstlich Tolmfische« Oberförsteret
Hohensolms.
an -arc y* Februar soll ■ Ärt BÄ?:' 04 ««Wertes Sol,
Nutzhiolz. Eichen:
2 Abschnitte ^Cm 38 cm mit 0 80 2,6 m 3,4 m U,äU
K"2“ lang 2 Rm. Fichten: Stamm- " r%cm Durchmesser: 27 Stück mit Ä'^^Ltangenholz: Terbstangen 74 Stück m. Rnsstangen 60 Stück mit 1.20 'M, Nutzrollen 1,5 m lang 3 Rm.
tc a-fw01 ö- E i chen: Prügelholz 36 Rm., «- erolz Gelten 4/60 Stück, Buchen: Scheit- riL Lrügelhvlz 204 Rm., Reishol; Wellen 8860
Weichh o l z: Weißerte-Prügeltalz 50 Rm.
vrefspunkt: 9 u hr vorm. an der Eisem- s-nt (Gastwirtschaft Kraft) bei Erda. Bei schlech- tin Wetter findet die Versteigerung int Saale hbd>ft statt.
. r)er Bieterkveis ist auf Selbstverbraucher be- fcntt.________________________________ 1333D
Fagd-Beipnchtnng.
Dienstag den 17. Februar l. I., vor- ttegs 11 Uhr, soll die hiesige Gemeindesagd (zirka v Deftar Feld und zirka 150 Hektar Wald) auf en öürgernteiitcreibur.-au auf weitere sechs Jahre ttvlich verpachtet werden.
N u p p e r t e n r o d, den 25. Januar 1920.
Hess Bürgermeisterei Ruppertenrod.
Bölzing. 550
männl. Jugend d. IohanneSgem. — Montag, 9. Febr., abdo. Vr8: Bereinig, d. tonfirm. nxibl. Jligend b. Lukasgem. — Frtttag, 13. Febr., ovM. '.s8: Berttiiig. d. konftrm. w.ftbl. Jugend d. Iolxmnesgern. — Sonntag, 8. Feor, vom. 10: w.rdnCT9- Dachin. 11/3: Mainzlar. — Wiescck: 10 Ubr Hauptgottesdienst. 7 Uhr Abendgotles» inemt.
Kaiholische Gemcindc.
Samstag, 7. Febr , nachm. 5 u. abdS^ ö Uhr: Gttegend. z. bl. Beichte. — Sonntag, 8. Fchr. ^enagesuna. Bonn. 6»/»: Gelegeirl>. z. bl. Buchte. 7: Hl. Messe. 8: Austttl. d dl. Kommunion. 9: Hock)amt m. Pr. 11: Hl. Messe m Pr. Nachm. o'/-: Chttstenlehre: dar. Andachl. Abds. 8. Abende unterhaliung bei I mi g s > an en -Kongr egc. tioi i im Felsenkeller. — Diaipora-0telteste, mit am b. Febr. In Grünberg 9>/r, in Hmigen 8V<, in Lich 10s/4.
reuigen gipfelten in dem Nachweis, daß die neuen Stoorn dem Grun^aü der Gerechiigstii entsprechen und dem Auch it zur Arbeit und Sparsam leit. Aus Rahmen des Themas heraus sprangen die Ausführungen gegen die Aufhebung der Zwings- wrrtschaft, die, wie auch die Forderung toterer Preise für die landwirtschaftlichen Produkte, Beinen wanden. Kttrl Benner von der U.
S.P. lnclt in der Diskussion ein längeres Korreferat, in dem er besonders die indirekten Steuern verurteilte. Er forderte die Sozialisierung unter dem Zeichen der Diktaten: des Pnoleiattats. Gegim- uter seiner Kttttk an der gelinden Behandlung der Drchen bei den neuen Steuern betonte Pfarrer Sa t tle r, daß auch er für dne AnsnalMestellung der Hinte nichts übrig habe, da sie auf ganz anderem Grunde stehe, daß es aber gerate hier sich Mrige, welchen Kompromiß die Steuergesetze dar- stttlten. Tie Entwicklung werde hier noch manches a-, stten die bevötkerungspolittscheni GesichtSpinkkte bei den neuen Steuern siche zu begrüßen. Zum ..Proletariat" gehörten heute die meisten Feftbesoweten und eine Soziali ierung jetzt s« eine Operation auf Leben und Tod, vvn der man aus Liebe zum Volk li-ber die Finger lassen solle. In seinem Schlußwvtt betonte der Referent ben goldenen Mittelweg als den gegebenen und wollte kN dem Ausgleich zwischen Arm und Reich auch einen Weg der Sozialisierung gesehen toissen Tie anregende Berfammlung wurde rum V°12 Uhr Sttchlossen.
Kreis Büdingen.
)' Aus dem Niddertal, 4. Febr. Die Blutfinten sind wieder da, zu Scharen sitzen sie auf den Obstbäumen und besonders den Beeren sttäuchern und richten ihr Zerstörungswerk an den Knospen, die sie vollständig auspicken, wie gesät liegen unter manchen Bäumen und Sträuchern die ausgepickten Knospen, es gibt allerdings Stimmen, ine die Vögel mit dem wunderschönen Kleide in Schutz nehmen und sie nicht für so gefährlich hatten, jahrelange Beobachter dieser Tiere wissen aber von dem ungeheuren Schien, den sie anrichten, zu etzühlen. Im vorigen Jahr haben sie die Ernte manches Obst-, besonders Steinobstbaumes und Beerenstrauches vernichtet, darum ist jetensalls größte Vorsicht am Platz. Will man die Vögel um ihres schönen Gefieders willen nicht absctaeßen, so verscheuche man sie wenigstens. — Eine neue Jagd ist durch die besonderen Zeitverhältnisse von der Jugend ausgetan worden, die Jagd nach Maulwürfen, da für diese kleinen Felle zur Zeit bis zu 10 Mk.
Vergebung von Sauarbeiten.
Tie bei Neuanlage einesFriedhofes 1 zu We iters Hain vorkommenden Erd- und 1 Maurer-, Schlosser, Zimmer-, Planier- und Ehaussierungsarbeiten und die Anpilanzung von Wildbäumen und einer Fichtenhecke sollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden.
Angebotsuntettagen, die gegen Erstattung ter Selbstkosten abgegeben werten, sowie Pläne und Bedingungen liegen vom Donnerstag den 5. Fe- •brnar an bei dem Unter zeichneten, Regierungs-. gebaute, Landgras-Philipp-Platz, Zimmer 17 auf. Am Mittwoch ben 11. Februar von 2—6 Uhr nach^ mittags können die Zeichnungen usw. auf der Bürgermcislerci Weiters Hain eingesehen werden.
A n g e b o t e mit enttpreckender Aulschrist sino verschlossen und poftsvei spätestens bis zum 14. Februar 1920, vormittags 10Uhi btt teilt Unterzeichneten einzureichen.
Tie Eröffnung ter Angebote erfolgt zum gleichen Termin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber.
Zuschlagsfrist: 3 Wochen.
Freie Wahl unter ten Bewerbern bleibt Vorbehalten. 13268
Gießen, ten 3. Februar 1920.
Ter Kreisbauinspektor des Kreises Gießen.
__Cell arius, Bauratz_________
Jagd - Verpachtung.
Dienstag den 10. Februar b. F. nachm itta gs 1 Ubr, soll auf dem Rathau- dahier die ter Gemeinte zustehende Wald- um Feldjagd aus weitere 6 J«hre verpachtet werten
L a n g d, den 3. Februar 1929. 1332
Bürgermeisterei Langd.
____________ Meyer. ___________
Jagd-Verpachtung.
Tie Fttd- jinb Waldjagd ter Gemarlun, Skeinheim soll am Dienstag ben 17. Febres 1920. nachmittags 1 Uhr, in ter Wirtschaft de,' Ludwig Hofmann II. dahier auf weitere 6 Jahre in zwei Abteilungen verpachtet werten. Tie Bedingungen werden im Termin bekannt gegeben.
Stein beim, ten 6. Februar 1920. Bürgermeisterei Stein heim.
Realgymnasium zu Gieszen.
Anmeldungen für die Sexta, wobei auch die aus ter Vorschule übertretenden Schüler anzumelden sind, werten Montag den 16. Februar vorm. von 10—Vtl Uhr und nachm. von V-5—6 Uhr, solche für die übrigen Klassen Tienstag den 17. Febr. vorm. von 10—Vtl Uhr im Amtszimmer des Tirektors, Ludwigsttaße 111., entgegenge- nommen. Hierbei sind Geburtsschein, Impf- bzw. Wieterimpsschttn und letztes Schulzeugnis vorzulegen.
Gießen, ten 7. Februar 1920.
Tirektion des Realgymnasiums.
________Dr. Baur.__________1404D
AcmaWlt und Vorschule i>eo RtolNiuusfinuis und der Lderreulschule.
Anmeldungen für das neue Schuljahr werten Montag den 16. Februar vorm. von 9—1 Uhr, ferner Dienstag und Mittwoch den 17. und 18. Februar nachm. von 3—6 Uhr aus dem Amtszimmer des Di- rettors entgegen genommen.
VorzulegeN- sind: Geburts- und Impfschein und das letzte Schulzeugnis.
Tie beiten unteren Klassen ter Vorschule werten nicht mehr errichtet.
Gießen, den 4. Februar 1920. 1401D
Direktion ter Oberrealschule
Dr. Schnell.
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Pfarrer Schmidts Naturmittel, Ußmberg 2,vrieff.l n b. Wslnis MAlkieik. Seife v.MmW bedeutet für die Hausfrau die Verwendung des Gin- weichmittels „yurnitd", denn dieses wirkt felb.ttatia, ohne daß mau die Wäsche zu reiben oder längere Zeit zu kochen hätte, hervorragend schmutzlösend. »BurnuS" wird in kaltem oder noch besser in lauwarmem Wasser aufgelöst, die Wäsche 'n dieser Lösung mehrere Stunden, am zweckmäntgste.i über Nacht, eingeweicht. Man hat dann mir nawzufnülen und mit wenig Seife oder Setfenvulver kurz lochen und wird über den Erfolg freudig überrascht sein.
Das Einweichmittel »Burnuö", bergestellt von der. Eheuiischen Fabrik Rödm & Haos tn Darmstadt, ist m tzOGramm-Beuieln überall zu haben. (54
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