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Posi-

Am

Frankfurt a. M., 5. Sept.

mc.

gestrigen Samstag wurde Deutschlands größter Sportplatz am Riederwald eingeweiht.

Nigeten.

un

von

Berlin

Abenb- Sckiluh- Schluß- Schluß-

8

7

6

6

5

5

4

3

3

2

2

Nr.

1920).

187,85

(Frkf. Ltg.)

Beifall.

Turnen, Spiel und Sport.

Deutschlands größter Sportplatz.

999,- 169,80

231,25 177,55

49,75 345,65 817,65 741,75

22,27 22,27 82^)2 19,88

4.9.

12,30

159,80 231,25

178,05 50,07

346,65 821,65 744,25

22,27 22,34

82,02 19,73

3. 9.

12,15

6,30

14,15

10,05

366,60 367,40

716,75 718,25

716,75 718,25

die hochgk letzten Au treten bro'

3°rtch . . .

Amsterdam.

Kopenhagon.

Stockholm.

Prag....

Wien.. .

London . .

371,60 372,40

724,25 725,75

718,25 719,75 999,- 1001,-

vörsenkurse.

Frankfurt

14,15

10,-

1001,-

170,20

231,75

177,95

49,85

346,35

819,35

743,25

22,33

22,33

82,22

19,12

wurden sieben Angeklagte, denen man eine tive Beteiligung nicht Nachweisen konnte.

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'tem htobe

Mg und al,

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weißen Material zwei recht hübsche Wendungen dar. Die Ausgabe ist trotz der vier Züge sehr einfach und erfreut durch hübschen ersten Zug. Ebenfalls sehr wenig Material hat der andere Dierzüger, eine Auf­gabe, die beinahe ebenso berühmt ist, wie dasindische Problem".

Nr.29. Frhr.v. Holzhausen. (Dtsch. Wochenschach 1911).

[3n einem Teil der Auslage wiedkrtzolt.)

Die WaffenstillstanLsvcrhandlungen.

Paris, 4. Sept. (WTB.) Nach einem Radiotelegramm aus Warschau hat der pol­nische Minister des Aeußern erklärt, daß er mit dem Abschluß eines Waffenstillstan­des bis Anfang nächster Woche rechne. Die polnische Delegation wird am 7. Septem­ber nach Riga abgehen.

Matt in vier Zügen.

Nr. 30. Th. Herlin (um 1860). Weiß: Kd6, S c8, L d4, B a3, c4. Schwarz: K a6, B a4.

Matt in vier Zügen.

feier Finanzkonferen- Schwierig'.eilen er­geben Cvn diesem Falle würde ein Aufsdrud not»

(ßcricbtsjaal.

mc. Da rm stadt, 5. Sept. Bor der gestrigen Strafkammer wurden die grofecn Bandendieb- stLhleaus dem Darmstädter Güterbahn- Hof verhandelt, die sowohl von Arbeitern wie Be­amten ausgeführt wurden. Die 2lngeklagten waren größtenteils geständig. Er erhielten der Güter- bodenarbeiter Marlin Schneider 3 Jahre Gefäng­nis, die Arbeiter August uni) Enders Und Ludwig 'Kilian je 2 Jahre Gefängnis, ein Installateur we­gen Hehlerei 2 Jahre Zuchthaus. Ferner oer Ar­beiter Rausch 7 Monate Gefängnis Frei gesprochen

Losungen:

27. 2L Äraemer (Deutsche Tageszeitung

Schachecke.

Unsere heutige Aufgabe, ein Dierzüger von Frhr.

Holzhausen, stellt bei äußerst eingeschränktem

1. T e2-b2, L b6! 2. D e4-d4H Nr. 28. Dr. E. Pahloska (T. F. Schach).

1. De8-b5!!

mc. Bad Homburg, 5. Sept. Der Haus- baltungsplan der Stadt schließt vorerst mit einem Fehlbetrag von einer halben Million ab. Tiefe müssen durch neue Steuern usw gedeckt wett-en. Jedoch ist sich der Magistrat über die Mittel und Wege, die er zu diesenr Zweck ein» Klagen will, noch nicht Var. Die Schuldenlast der Stadt beträgt 17 130000 Mark.

mc. Bad Orb, 5. Sept. Am Freitag kam rat Schuljunge aus Wächtersbach der von Bad Orb

169,20 231,75

178,45 50,17

347,35

823,35

745,75

22,33 22,40

82,22

19,77

Sept. Die Mch- jferd erhöht. Sit [tenbteWdto der Tienfiboa lOprozentige Fr» stndm sich Stx r KonzestzonsgM

Allgemeines Tennis-Turnier Bad-Nauheim Das am 27. August begin­nende Turnier ist von Spielern aus allen Tellen Deutschlands besucht. Die Nennungen haben die Zahlen der früheren Tourniere bedeutend über­schritten. Die gesamte Sondervasse ist vertreten. Das Turnier hatte bis jetzt sehr unter der schlech­ten Witterung zu leiden. Trotzdem gelang es der Turnierleitung des Hauptmanns H. Nonn und E. Zchrmann, die Spiele recht weit vorwärts zu bringen.

Bad-Nauheim, 3. Sept. Allgemeines Tennisturnier. Das etwas bessere Weiter half dazu, die Abwicklung der Spiele des Turniers außerordentlich zu fördern, so daß einige Konkur­renzen bis zu den Schlußrunden gediehen sind. Die Kämpfe waren sehr interessant. Es spielten u. a. Kreuzer, der Gast mit 6:2, 3:3 bezwang, Froitz­heim siegte Über Dessart mit 6:0, 6:3, so daß sich jetzt Kreuzer-Froitzheim im Herren-Einzelspiel um die Meisterschaft von Hessen gegenüberstehen. Im Damen-Einzel kommen nunmehr Frau Dr. Fried- leben und Frl. Toni Weihermann zum Schlutzspiel. Spannende Momente lieferte das Spiel in Herren- Doppel zwischen Kveuzer-Froitzheim und Dessart- Kvemer, das elftere mit 6:0, 6:3 gewannen.

heinhessrn.

pt. Untat Wt k s das her, beybrt I markensieitt I risch ale <md I Preise sind aller- II fleifä zu 20 Ml fflunb ift doch für s für ben Mittel-

Luxusgärten, mnftration.

5. Sept, an »ß Sammlung ans s® -gsbeMstSM i Lauer win W t einerW^ ^a-üges. tan W LW

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M nach Nationa!»

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Die hiesige Otti. ^rtei wollte ben n lassen, ohne bei «in auch nur in >b so versammelten l männlicher und illet, wo btr Bon e Erschienenen mit -ativrechenden An- leich zwischen ring neisterhasten Bor. l ÄarmkeBei- loos ergriff hm lre-LtabSarzt, bti icter Weise über ßkanonenboote ii fern Vortrage be> RtiWme, bv nchterlichen 8di> hen, olä in ter Ischen handtll m en zu übefein

hat aus die Untemch mun gslust an der Börse doch etwas dämpfend eingewirkt imb in Verbindung mit dem Dochenschlutz die Realisatwnsneigung in emigen Papieren verstärkt. In der Gesamtheit war die GrUNdstimnrung trotz verschi.'dener Schwankun­gen anfangs noch ziemlich fest, höher waren be- onders Schiff ahrtsaktien. Am Montaninarkte wur­den Bochumer gehandelt, doch überwogen eui diesem Gebiete sonst die Kursrückgänge und Nei­gung zu Glattstellungen trat hervor. Später war dies noch deutlicher sestjustellen. In chemisclten Werten war die Kursbildung uneinheitlich. Elektro­werte waren mit wenigen Ausnahmen gut ge­halten, Maschinen und Metallaktien notierten une Gebr. Böhler und Augsburg-Nürnberger zumeist etwas höher. Von Kalutapapiercn setzten Balti­more und Canada ihre Steigerung fort. Petro­leum-, Bank- und Kolonialwerte lagen stiller, erstere nach festem Beginn auch schwächer. Der Rentenmarkt war zumeist unverändert.

Frankfurt a. M., 4. Sept. Börsen­stimmungsbild. Eine nein spekulative Beger- sterung erfaßte die am Wertpapierchandel betei­ligten Kreise, und das Publikum hatte seine Ge- -vlgschast für eine Beteiligung an den Unterneh­mungen nicht versaigt. Besonderem Interesse be­gegnete gegen Börsenschluß der Markt der Schifs- fahrtsaktien. Die Börse erinnerte sich daran, das; der ?luswandeververkechr nach den herein tgten Staaten vor dem Kriege das Rückgrat unsere, großen Schiffachrtsgefellschäften blldele, und nun soll dieser Verkehr wieder auf genommen re.ro cen. Es fanden lebhafte Käufe in Nordd. Llioyd und Hapag statt. Ehemische Scheideanstalt 5 Proz. ge­bessert. Anilinwerte behauptet. Elektro Berg­mann sowie Licht und Kraft gingen zu gebesserten Kursen um. Felten und Guilleaume mit 420 preishallend. Abgabencigttng bewirkte eme Ab- schwächung in Harpener, minus 6 Pro.;. Phönix Bergbau 494, minus 5 Pwz. Rheinsbahl 402, minus 5 Proz. Mannesmann fester, plus 4 Proz. Teittsch Lrrremburger gesucht, 324, plus 4 Proz. Gelsenkirchener 333. Die Nachfrage nach Kolonial- papieren hielt an. Neuguinea 730. Auch Otavr Minen lebhafter. In Deutschen Petroleum nnnen wieder lebhafte Umsätze KU verzeichnen. Steaaa Romana ca. 1700. Deutsche Erdöl 2025. Am Markte der nichtnotierten Werte wurden noch fol­gende Kurse genannt: Benz 206, 186,

Deutsche Maschinen 242. Mexikaner wenig ver­ändert. Anatolische Prioritäten weiter anziehend. Ter Einheitsmarkt verkehrte in gut behaupteter .Haltung. Die Geschäftstättgvrit wurde später ru­higer bei fester Grundstimmung. Privatdislv.it 4 Pvoz. und darunter.

Frankfurt a. M., 6. Septbr.

Debisenmarkt.

Polizei nicht weniger als 28 Personen jeden Alters und beiderlei Geschlechts eingeltefiert, die bei Ein­brüchen und Tiev stählen tags zuvor «bgefaßt war­ben waren.

Das Ende des Generalstreiks in Hanau.

X. Hanau, 6. Sept. In Hanau haben sich

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Geld Dries Geld Dries 3. Sept. 4. Sept.

1588,40 1591,60 159\4O 1596,60

Hühneraugen

Hornhaut, 5chvielm u. Sf/axtKv /^btoeihi5lxhndl.5idieru-KhiD!Bls x/ |Z | . | 100000MiMti

Kukirol -Preisri-3.

[nApetheken a-Droiierietierhfllllich

Drogerie Noll, Bahnhofstraße 51.

Es ist eine Schöpfmig des TurnvereinsEin­tracht' und befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn. Zwei Fußball selber, ein Hvckeyplatz, Plätze für Rugbyspiele, Kricket, Tennis und Faustball sind vorhanden, ferner Turnplätze und eine Laufbahn von 400 Metern mit einen Gerade von über 120 Metern. Die Herstellungs­kosten des Platzes betrugen über 600 000 Mk.

Datum-.

5"Deut.Ariegsanl. 4°/Deut.Neichsanl. 3°/gDeut.Reichsanl. 4° ,, Preuß. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto» Gesellsch. Dresdener Bank . Nationalbank J. D. Mitteld.Treditbank H.»Amerik.>Pake1f. NorddeutscherLloyb Boch.Gußstahlwrk. D.-Luxemb Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl. Eisend.-B. L?berschles.Tisenind. Phönix-Brgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda HöchsterFarbwerke Elektr. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . Felten-Guilleaume Daimler Dud.'Eisenw. Akt. Adlerwerke ....

4°/.Hess.Staatsanl. Electron Griesheim

vlarknotleruugea.

Datum:

Handel.

Die Leipziger Messe.

Leipzig, 4. Sept. (Wolff.) Tas geschäftliche Ergebnis der soeben zu Ende gehenden Messe, die von 15 590 Ausstellern besucht war, befrie­digte infolge der Zurückhaltung der Einkäufer die meisten Aussteller nicht. Tie redmifdr und <lll- gemeine Messe sind von zusammen 104 000 Per­sonen besucht worden. Aus dem Msland war der Besuch diesmal nur gering. In den Papier- und Spielworen verarbeitenden Industrien lag das Geschäft vollständig darnieder. Dagegen wurden in der keramischen Industrie und in Haus- imb Küchengeräten teilweise bedeutende Beste!lungm gemacht. Als sehr gut werden auch die Umsätze auf der Textil messe bezeichnet.

der Differenzen, die unter dem Vorsitze des Ober- präftdenten Dr. Schwander geführt wurden und sich um Freitag bis nachts 12 Uhr ausgedehnt hotten, erbrachten noch feinen Abschluß Samstag nachmittag sollte eine Berhandlung zwischen Ar­beitgeberverband und Gewerkschaftsterrtell stattftn- den über die Hauptfragen der Forderungen der Arbefterschaft. Die Arbeitgeber hatten die Er­klärung abgeben lassen, daß sie bereit seien, die Arbeitnehmer wieder einzustellen, soweit nack> tzen toriiegenben Aufträgen Beschäftig-ungsMöglichkeit vorhanden sei. Die Arbeiterschaft verlangte rest­lose Wiedereinstellung sämllicher streifenden Ar­beiter und Erscheinen der Arbeitgeber am 85er- lianblungstische. Diese Fvöderung wurde abge» lehnt, worauf der Wbruch der Berhandlungeit er­folgte. Die Arbeiterschaft beschloß Fortsetzung des Generalstreiks in verschärfter Form. Am Sonntag vormittag traten die Ar­beitgeber unter dem Vorsitze desOberbürgermeisters erneut zusammen imb einigten sich zu dem Angebot, alle streikenden und entlassenen Arbeiter wie­der ernzu stell en unter Nichtbezahlung der Streiktage. Die anderen Forderungen Killen in Verhandlungen mit den Gttvervchaften geregelt werden Die Arbeiterschaft hat besckMfen, dieses Angebot als Erfolg der Arbetter au buchen und anz u nehm en. In einer großen Volksver­sammlung auf dem Marktplatz wurde dieses ?&t« gebot verlesen und der Beschluß gefaßt, den Ge­neralstreik abzubrechen. Alle Redner feierten den Ersvla der Arbeiterschaft als Lohn ihrer Geschlossenheit. Die städtischen Arbeiter sollen Lohnsätze erhalten, die den in Frankfurt ge­zahlten Sätzen anzupassen sind.

l Landwirtschaft, her Verbraucher usw. wegen Er- nährungsangelegenheiten statt. Ter Sitzung wohnte auch Oberpräsident Dr. Schwander aus Cassel bet

0 Marburg, 3. Sept. Rach einer dem Magistrat zugegangenen Mitteilung der Heeres­verwaltung werden sämtliche Kasernenge­bäude auch in Zukunft für militärische Zwecke benbtigt und können nicht als Wohnungen zur Versüguna gesteift werden. Es verlautet, daß ein Lehrbataillon hierher kommen soll. Ob auch die Jäger noch hier bleiben, ist nicht gesagt.

mc. Unterliederbach, 5. Sept. Der Ar­beiter Franz Hahling erlitt auf dem Wege zum Schuhmacher einen tödlichen SchLaganfall.

800 Strafbefehle.

fd. Frankfurts M , 5. Sept. Nicht we- mae- als 800 Bauern der Landkreise Wiesbaden, die im Juni d. I. fid> an dem Mil chliefenm gsfftrerk nach Wiesbaden beteiligten, erhreiten jetzt Sttas- befebte über je 500 Mk. Ter Landrat von Wics- bajci hat sich im Verein mit dem Magistrat von KieSbak-en mit einem Gnadengesuch an den Justiz­minister gewandt.

Sine Einbrecherj«sd im Großen.

fb Frankfurt a. M., 5. Sept. Tie Wache der Sicherheitspolizei im Polizeipräsidium wurde Samstag früh ourch einen Mowrradsahrer auf Einbrecher ausmerksam gemacht, die das Geschäfts­haus derS u l a", in der Savignystraße 63, aus- zuplündern begonnen hatten. Die Polriei sperrte durch etwa 40 Beamte den ganzen Häuserblock ab und besetzte die Nachbackächer, eine Maßnahme, dir sich als zweckmäßig erwies, da die Ein­brecher den Rückzug über die Dächer versuchten. Nachdem diese Sicherheftsmaßnahmen getroffen waren, wurde das große fünfstöckige Geschäftshaus systematisch durchsucht. Tie Einbrecher halten die großen Eiseittüren bereits gewaltsam erbrochen und in den Lagerräumen für Zigarren und Lebens­mittel schwere Plünderungen vorgenommen. Im ersten Stock sand man unter Säcken und Kisten zunächst drei Einbrecher, die nach langem Leugnen gestanden, daß außer ihnen noch zwei Personen beteiligt seien. Im Dachgeschoß entdeckte man dann weitere »wei Einbrecher. Bei der Bande fand man em wahres Arsenal ausgezeichneter Einbrecher- werkzeuae, darunter Instrumente zum mühelosen Ausbrechen von Geldschränken. Einen Teil des Tiebeswerkzeuges entdeckte man aus dem Dach. Die ganze Bande wurde gefesselt und unter starker Begleitung dem Polizeipräsidium zugeführt. Tie Jagd, die die ganze Nachbarschaft auf die Beine gebracht hatte, nahm etwa vier Stunden in An- pruch Ster der Einbrecher sind jugendliche Per- onen, der fünfte ist ein etwa 60jähriger Photo­graph aus Epinal in Frankreich.

fb. Frankfurt a. M., 5. Sept. Irr der Nacht zum Freitag sichren Diebe mit Rotz und Wagen vor ein Geschäftshaus der Firma llatfdxi in der Obermainstuaße vor und stcchlen aus den

tech der Wegscheide führenden Drahtseilbahn zu tetK Tas Seil schnitt ihm den einen Firß glatt ab.

mc. Frankfurt a. M., 5. Sept. Nunmehr haben die Unruhen am Rathaus noch ein sechstes Opfer gefordert. Der schwerverletzte Ar­beiter Franz Wächtersbach ist feinen Verletzungen <nt Hei l ig -Geist-Ho spftal erlegen.

,mc. F r a n k f u r t a. M., 5. Sept. Ein ameri- ^iscles Ehepaar in Luzern hat der Fvanksurter ^U'derhilfc einen größeren Posten B üchsen- s^ilch zur Verfügung gestellt, so daßjedes vierte orimllurrer Schulkind zwei Büchsen Milch erhält, frt-i einer Menge von 5 Litern entspricht.

mc. Frankfurt a. M., 3. Sept. Diesri: ^9« bat die größte deutsche. Lokomo- Ll?e, die je gebaut wurde, Franks urt passiert. ^!C stammt aus den Kasseler Henschelwerfen uno bat bie dreifache Zugkraft der Nvrmalm rschinen.

Lokomotive ist zum Dienst am der badischen ^chlvarzwaldbahn bestimmt, einer der schwierigsten rtreten Temschimrds. Dort fall sic bis zu 400 ougtomien leisten, ein Gewicht, für das bisher Normalmaschinen notwendig waren.

mc. Frankfurt a. M, 3. Sept Nicht Ringer rote 73 Frankfurter Rechtsanwälte sind zu -0taten ernannt worden.

'ne. Griesheim (Main), 3. Sept. Das ^es Bürgermeisters wurde aar festgesetzt. Außerdem hat das Orts- v^rhaupt noch eine Villa und bekommt nicht tontflcr-mÜK ^^OO Kubikmeter Gas umsonst.

ktn,- Marburg 4. Sept. Heute fand im Rat- * OTle Beriamntlltng von Städtevertretern, der

Die Genfer Tagung der Wiedergutmachungs- kommission.

Lond'on, 3. Sept. lWB., Reuter erfährt von zuständiger Seite: Ter 24. September ist als vorläuftges Tatmn für die Zusammenkunft der Wiedergutmachungskommission in Genf Mgesetzt worden. Tie deutsche Re­gierung hat ihre Bereitwilligkeit hmbgegeben, Ver-

vornatSräumen 50 Zentner Reis und 10 Zentner gtubcin. Die Spur der Diebe tonnte man von der EXranainftrafec bis an die Friedberger Warte da­durch verfolgen, daß aus einem ausgeplatzten Reis­sack der Reis hc rausrieselte und m einem schmalen weißen Barche int Fahrstraße bis an die Fnödberger Warte durchzog.

fb. Frankfurt a. M., 4. Sept. Im Laufe deS Samstag vormittags hmrben bei der Mriminal-

wendig sein.

Eine englische Note an Moskau.

London, 3. Sept. (Holl. Nieuws-Bureau.) In Beantwortung der bolfchewisttschen Note vom 26. August hat Balfour eine 9tote nach Moskau gerichtet, in der er erklärt, er habe Kenntnis davon genommen, daß die Sowietncyiertmg ihre Forde­rung auf Errichtung einer Miliz auS polni­schen Arbeitern zurücktztehc. Balfour reibet* fpricku ausdrücklich, daß bte britische Regierung temals eine Stärke von 50 000 Mann für die pol­nische Armee als billige Grenze anrrfaimt habe. Ste habe nur erklärt, daß England in einer der­artigen Bedingung keinen genüoenben Grund zu einer aktiven Intervention seinerseits edemtc. Die englische Note sieht die bolschewistische Behaupttma als einen Spatz an, die Belxmpttmg nämlich, datz die norgefdflegene Büvgermlliz em Entgegenkom­men an Polen fei. Ein solcher Spaß bedürfe und verdiene keine 9L*treort. De britische Rem<rung und das Poüament wünschten einen Krieg gegen die Sowjetregrerung zu vermeiden, verlangten aber, daß die Unabhängig kett Polens gewahrt bleibt. Die Sowjetregieruni habe nicht durchhlicken lasten, daß die tolnstche Bürgtemri', mt5 einer bestimm­ten Bevölk rung>3klassc gebUöet werden solle Jetzt gäben dic Bolschewisten offen zu, daß die? chne heimliche Absicht g.-hrfen sei, intb daS britische Parlament werde ans diese Weise in den Wahn versetzt, daß Polen ferne Unabbängigfeit behalten solle. Die brirische Note sagt weiter in einer Aus­einandersetzung über Tschitscherin, in nicht zur Sache gehävmde Bemerkungen und Behauptun­gen über die Sowjets könne nicht rin getreten werden.

Die Jrcnkämpfe.

Amsterdam, 4. Sept. (WTB.) Nach einer amtlichen Dubliner Meldung wurden in der Woche vom 23. bis 31. August i n B e b- fastLOPersonengetötet und 279 ver­wundet. Von den Opfern sind 145 protestan­tisch und 134 römisch-katholisch.

Der Hungerstreik des Bür-ermeisters von Cork.

Paris, 4. Sept. (WTB.) Nach einer Havas- meldimg aus London nehmen die Kräfte des Bür­germeisters von Cork immer mehr ab. Am Freitag haben die S^rtreter der Arbeiter­partei einen stammenden Aufruf zur Frei­lassung des Bürgermeisters veröffentlicht. Sie sei ein Gebot politischer Klugheit und der Mensch- lichfeit. Zum erstenmal seitdem der Bürgermeister in den Hungerstreik getreten ist, klagte er gestern feiner Frau gegenüber über Erschöpfung. Smist ist er nicht mehr imstande, mit seinen Familienangehö­rigen zu sprechen.

Der Generalstreik in Hanau

X. Hanau, 4. Sept. Unter dem Vorsitz des Obe rpräs identen der Provinz Hessen-Nassau haben am Freitag Einigungsverhmtdlungen mit der im Gene r al streik befindlichen Arbeiterscl-aststatt­gefunden. Die Arbeiterschaft verlangte restlose Wiedereinstellung der am Generalstreik beteiligten Arbeiter, Bewilligung einer lOvrozentigen Lohn­erhöhung aller freigewerkschastlich organisierten Ar­beiter Hanaus, Lohnbczahlung der lÄeneralstreik- tage. Die Verhandlungen währten von mittags 11 Uhr mit ganz kurzen Unterbrechungen bis niedre 12 Uhr. Heute vormittag wird zwischen dem Arbeitgeberverband und der Generalstreikleitung über tue WicdeveinftÄlung aller Streikenden und über die Bereitwilligkeit zu weiteren Verhandlun­gen beraten werden. Von dem Ergebnis dieser Der- handlamgen wird es abhängen, ob der Generalstreik weiter fortgesetzt wird ober nicht.

Die Auseinandersetzung unter den Unabhängigen.

Berlin, 3. Sept. Tie Reichs ko nferenz der Unabhängigen konnte gestern wegen Der großen Zahl der Wortnieloungen noch nicht tzu Ende geführt iverden. Für den Anschluß an die dritte Internationale und für die Unterwerfung unter die Moskauer Bedingungen sprachen sich von den Bekannteren ans: Tüwell, Adolf Hossmann, Eich­horn imb Braß, dagegen erklärten sich Dißmann, Toni Sender, Hilstrdmg, Breitscheid, Henke und Frau Zietz. Die vielfach ins Persönliche verlau­sende Debatte wurde durch ein ein geschobenes Re­ferat Ballods wieder jum Grundsätzlichen zu­rückgebracht. Ballod war früher Professor in Ber­lin, schloß sich nach der Revolution ^en Unab­hängigen an und wurde ein begeisterter Anhänger Sowjet-Rußlands. Er hat mtt seinen Artikeln, die er von Rußland aus in derFreiheit" er­scheinen ließ, wesentlich dazu betgetrngen, daß bte deutsche Arbritersckiaft große materielle Unter­stützung von Rußland erchifft. Tie Tatsachen haben ihn nun bekehrt. Die Transportkrise fei gegen das Vorjahr etwas besser, aber das Transportwesen könne nicht im Entferntesten den Anforderungen gc- recht werden. Die industrielle Produktion sei un­gefähr auf ein Fünftel bis ein Sechstel der Frie- densprodukrion $urü cf gegangen. Ballod zieht den Vergleich nrit Deutschland, das als Grtrrideeinfuhr- land vier Jahre gegen die Weltblockade Stand ge­halten hat. Äe russischen Arbeiter waren tm An­fang durchweg syndikalistisch gesinnt, sie dachten nicht an ihre Arbeitsgenossen, sondern nur an sich. Es ist heute genau der alte Amtsschimmel, der Bureaukratismus, der auch unter dem Zi- rismus geherrscht hat. Man kann, sagt Ballod, zu ben Russen stehen wie man will, sie haben nicht den Beweis erbracht, daß sie in ihrem Lande den Sozialismus aufzurichten im Stande smd. Tas Schlußwort erhielt der auf 'kommunistischem B?- ben stehende Stöcker. Er erklärte die von Titt- mann imb Bollot geschilderten traurigen Berhäli- nisse in Rußland mit sechs Jahren Bürgerkrieg, die das Land durchwühlt hätten. Stöcfer gerät in heftige Auscttumdersetzimgen mit Lede bour, den er einen Reaktionär nennt, uno spricht von antibolschewistiscben Reden, die auf ihn und seine Freunde feinen Eindruck machten. Dte Tritte Internationale sei beraten, das Weltpvole- tariat in den Kampf zu leiten und zum Siege zu führen. Stöcker schloß: Es lebe Me kommu­nistische Internationale! Er fand nur schwachen

der u a. einstimmig weitgehende Ausschaltung l sich durch das Znfcnnmenßrllen^mit der Drül- kapttal Mischer Gewmnc im ftx> bien berg bau fordert, it I e r ^tnanifonferenn Scvwierig'.eilen er

Berlin, 4. Sept. Börsen st immungs-i gierung hat rtzre Bereitwillig keil hmbgegeben, Ver- bild. Der Bericht der Sozialisierungskommissron, I treter zu entsenden. Es ist ixbcilen möglich, datz

Datum-. Amsterdam - Notterd. Drüstel-Dntwerpea tkhristiania Kopenhagen ... Stockholm.... Helstngfor«. . .. jtalien London. New-Port Pari» Schweiz Spanien Dien (altes) . .. Deutsch-Oesterr. a6g. Prag. .....

Budapest.... Bulgarien .... Konstantinopel. .

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