Geschoß und zerriß den jungen Mann in Stücke. Den militärischen Vorgesetzten war von der Gro«
ähw-
cin Bierpfund-Brot:
Schotten .
Gie^n-Stadt .
. 3 25
MSseld
wei^
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tum
Lauterbach . . Büdingen
not belr-'gcn: 0 72 Mk.
0 85 „
0 86 „ 0 91 „ 1'00 „ 1'00 „ 1'02 „
ten der Eisen- u»r t a. M. Im
Gießen: zu 1. Erb in Ohe
3,08 Mk.
3,09 „
• 3,14 „
3 18 „
L.U. Von der Landes-Universität. Tie erste feierliche Immatrikulation der im Sommersemester 1920 neu imatritulicrtcn vtuu.uu.uvK u.^.1 am Sa mstag den 8. Mai, cunnittagä II Uhr pünktlich in der Neuen Aula
Klleise Oberchessens
3,90 Mk.
4,00 „
4,00 „
410 „
Vinnen einheitlich regelt, angenommen, nachdem von feiten der Kirchenregierung erklärt roort>~t war, daß nur Mißstände beseitigt werden sollen und wesentliche Eingriffe nicht erfolgen. Schluß Vs2 Uhr. Nächste Sitzung Donnerstag.
Ter neue Preis eines Brotes ist für die einzelnen wie folgt festgesetzt worden:
Gie'e -Landkreis . . Büdingen . . . .
Schot.en . . . n .
Alsfe.d . . . / .
Gieren-Stadt . . .
Mark.
Die Vorräteir.ä Kommunal verbrndes Friedberg sind soweit aufgebraucht, so laß dieser Kom- munalverbaud auf die Belieferung durch die Reichs- getreid?stelle angewiesen ist. Ein bestimmtes Mischungsverhältnis des BvotmeHls und somit ein Durchschnittspreis läßt sich dater nicht angeben. Bemerkt sei -roch, tafc im Krei e Friedberg zur Strecknng u. a. Hafermehl Verwendung findet, das wesentlich teurer als die übrigen Mehlarten ist.
Bierpfünder-
zu zahlen, die, nach obigen für ein vierpfündiges
tum Loüo- r Wag- Düngen,
** Personalnachrick ahndirektion Franks
Gieren-Land . .
Mi« •" 3 25
Att» Hessen.
Politische Schülervereine.
Das Landesamt für das Bildunaswefen hat folgenden Erlaß herausgegeben: Schülervereine, politische und unpolitische, dürfen keinen herausfordernden Namen führen, z. B. keine Namen, die zugleich Namen politischer Parteien smd (rote Deutschnationaler Schülerverein, Soziald. Schülerverein u. dgl): außeroem dürfen von den Schülervereinen feine Parteifarben . (zu denen unter den gegebenen Verhältnissen auch schwarz-weiß-rot g e hört) als Abzeickren geführt werden. Sitte äußere Zurüstung muß möglichst unparteiisch und parteilos gewählt werden.
Politische Jugendvereine müssen grundsätzlich alle politische Parteien und Konfessionen aufnehmen, damit die objektive Behandlung der politischen Fragen unmittelbar gesichert wird. Politische Schülervereine sind alle zugelassen, aber nicht zu parteipolitischen, sondern zu staatsbürgerlichem Zweck. Politische Jugendvereiue, welche den ge- tvosfmen Anordnungen widersprechen, sind sofort aufzulösen oder nach Vorschrift umzubildcn.
Ans Statt rrnd Land.
Gießen, den 6. Mn 1920.
Reue Züge.
Aul der Strecke Gießen — Lollar — Londorf —Grünberg werden von Montag, 10. Mai ab an Werktagen versuchsweise folgende Züge eingelegt:
Nr. 4444, Gießen ab 3,10 Uhr nachm., Grimberg an 4,49 Uhr
92t. 4339, Grünberg ab 5,10 Uhr nachm., Gießen an 6,44 Uhr.
Auf der Strecke Bad-Salzschlirf- Niederaula vermehren ab Sonntag, 9. Mai an Sonn- und Feiertagen fügende Züge:
Nr. 4750, Schl i tz ab 8,52 Uhr vorm., Bad- Salzschlirf an 9 20 Uhr.
Nr. 4743, B ad-Sal z schlirf ab 11,00 Uhr vorm., Niederaula an 12,10 Uhr.
Nr. 4734, Niederaula ab 1,57 Uhr mitt., Schlitz an 2,32 Uhr, Schlitz ab 4,20 Uhr, Bao- Salzschlirf an 4,51 Uhr.
Nr. 4741, Bad-Salzschlirfab 9,47 Uhr abends, Schlitz an 10,15 Uhr.
Auf der Strecke Bu r g - N ie d r - Gem ü n- d e n — Kirchhain werden von Sonntag, 9. Mai ab ebenfalls an Sonn- itnb Feiertagen folgende Züge eingelegt:
9er. 4542, Kirchhain ab 8,35 Uhr vorm., Burg-Nieter-Gemünden au 9,17 Uhr.
Nr. 4545, Bura-Nieder-Gemünden ab 8,25 Uhr abends, Kirchhain an 9,28 Uhr
Veranstaltungen.
Donnerstag, 6. Mai: .Hotel Einhorn, 8 Uhr, Schautanzen. — Lichtspieltheater wie gestern
Die neuen Brotpreife in Gberheffen.
Die Höhe ter Brotpreise ist bekanntlich für die einzelnen Städte und Kreise nicht einheitlich festgesetzt. Sie können aber auch nicht phne weiteres miteinander verglichen tverden, da die Zusammen- setzung des Brotmehls und die durch die Verteilung entstehenden Unkosten in den einzelnen Kommunal- verbänden vorschieten sind.
Ter Kom munalverband Gießen grot das Mehl an die Stadt- und Laudge meinten tes Kreises Gießen zu folgenden Preisen ab: Roggenmehl 209 Mk., Weizenbvotme'hl 214 Mk. und Gerstenmehl 228 Mk. pro Doppelzentner. In unserem Kreise werten zur Bmotherstellung durch die Backer 8 Teile Weizenmehl, 1 Teil Raggen- mehl und 1 Teil GerstenmM verwendet, so daß sich ein Durchschnittsmehlpreis oon 214,90 Mk. für 100 Kilogramm ergibt. Dreier Durchschnittspreis ist int Gießener Kommunalverband im Verhälttcis zu einigen anderen Kom- munalverbändeu teÄvegen höher, weil hier m weit größerem Maße Me'zenbvotmebl und außerdem tes infolge der nLbeigeren Ausmahlung Irc.c.it» lich teurere Gerstenmehl verwendet werten muß. Die Bäcker ter Stadt Gießen werten nicht dtrckl durch den Kommunalverband beliefert, sondern erhalten das Mehl vom ftäbtifcbeti Lebensmittelamt zum Durchschnittspreis von 220 Mk. pno Doppelzentner. _
Im Kreise AlSfeld besteht das Buotmehl zu zwei Dritteln aus Roggmmehl und zu einem Drittel aus Weizenmehl; dec Durchschnittspreis beträgt hier 220 Mk. fmo Doppelzentner.
Schotten hat eine Mischung von einem Drittel Roggenmesl und zwei Drttteln Me.zen- mehl: hier stellt sich ter Durchschnittspreis aut 212 Mk.
Im Kreise Lauterbach vommen gar auf 90 Teile Roggemtehl nur 10 Teile Weizenmehl, was einen Turchschntttspveis von 208,10 Mk. ergibt.
Tie Zusammensetzung des Mehls int Kreise Büdingen ist nicht bekannt. Tie Mrschung ist hier jedoch eine ähnliche tote im Kreise Lauterbach: der Durchschnittspreis stellt sich auf 208,40
rm. Darmstadt, 5. Mai Der dem Zentrum angehörende Volkskammer abgeordnete Scherer in Offenbach ist plötzlich gestorben. Die Partei wie die Kammer verlieren in ihm ein eifriges energisches Mitglied, der auch als Schriftführer gewählt, allgemein ob seiner ruhigen sachlichen Tätigkeit, mit der er sein Amt verfah, bet den Mitgliedern aller Parteien sich großen Ansehens erfreute. — Einen etenfo schweren Verlust hat das Zentrum durch den gestern plötzlich eingetretenen Tod des Kommerzienrates I. Molt Han in Vtainz zu beklagen. Er ist im 58. Lebensjahre einer Magen- operatton erlegen. Bon 1899 bis 1918 'war er Mitglied der Zweiten Kammer, dabei lange Jahre Vorsitzender des Finanzausschusses. Er war als scharfer, äußerst fleißiger vor keinem Ziele zurück- schreckender Parlamentarier bekannt, auch vielfach wurnalistisch tätig. In seiner engeren Heimat bat er sich auf allen Gebieten große Verdienste erworben.
nate nichts bekannt gewesen.
Gietzencr Strafkammer.
Gießen, 4. Mai.
Landfriedensbruch.
Wie auch in verschlltenen cutteren Orten Oberhessens, fanden auch am 5. August 1919 in Birklar Bauern Unruhen statt, in bereu1 Verlauf die Eierliste und das Viehkataster verbrannt wurden. Zunächst wurde eine Versammlung der Hühnerhalter abgehalten, in der beschloss« tourte, keine Eier mehr abzuliesern. Dabei kam eine Zeitungsnotiz zur Verlesung, nach der in Gonterskirchen Eierliste und Viehkataster verbrannt Worten? seien. Es tourte nun die Ansicht laut: „Dies sollte hier auch geschehen." Gesagt, getan. Unter dem Rufe: „Alle für einen, einer für alle" be* schloß man, zu tem Katasterführer Jakobi zu gehen, um ihn zu veranlassen, das Kataster heraus- z uneben, um es auf tem „gesetzlichen Weg' zu beseitigen. Etwa 50—60 Leute zogen nun mir ziemlichem Samt vor das Laus Jakobis, der sich — es war bereits nach 10 Uhr abends — sck-on zur Ruhe begeben hatte. Auf die Ruse: „Biehtataster heraus" begab sich Jakobi ans Fenster und erklärte, er gebe das Kataster nicht heraus, er habe darüber einen Eid geleistet. Im Laufe der Unterhaltung mit der Menge und mit verschiedenen Leuten, die in Jakobis Wohnung kamen, war bann auf einmal das Kataster verschwunden und tourte gleich darauf zusammen mit der Eierliste vor Jakobis Haus verbrannt. Des Landfriedensbruchs waren angeklagt acht Einwohner von Birklar, darunter der Polizeidiener und der Nachtwächter. Keiner von ihnen will wissen, wer die Listen weggenommen und verbrannt hat. Alle geben zwar zu, bei Jakobi in seiner Wohnung oder vor seinem Haus gewesen zu sein, feiner will sich ater irgendeiner Gewalttätigkeit bewußt geworden sein. Demgegenüber wurde aber festgestellt, daß Heinrich M. X., der Eierlistenführer, dem man eigenartigerweise in diesem Jahre die Eierliste wiederum antiertraut hat, der Einberufer der Versammlung der Hühner- halter war. in der beschlossen wurde, keine Eier mehr abzuliefern und zu Jakobi zu gehen und das Viehkataster zu holen: daß er zu Jakobi gesagt hat, er solle das Viehkataster herausgeben, er gebe feine Eierliste auch her. Ferner, daß ter Polizeid-umer, der an sich berufen getreten wäre, die Sache zu verhindern, das nicht nur nicht getan hat, sondern selbst ohne Grund in ter Wohnung Jakobis war und sich in eigenartiger Weise mit dem Vieh- katafter beschäftigt hat. Weiter, daß Heinrich Wi und Heinrich We. ebenfalls im Zimmer bei Jakobi waren, und ihn teils mit gütlichem Zureden, teils mit Schimpfen zur Herausgabe zu bewegen versucht hatten; daß ter Naclch.vacht-er zwar seine Stunden geblasen, aber im übrigen getan hat, als ob ihn die Sache nichts angehe, sogar noch den letzten Rest des Katasters verbrannt bat, „damit kein Brand entstehe". Bei den übrigen Angeklagten wurde festgestellt, daß sie vor Jakobis Haus «zugegen waren. Da der § 125 StGB, schon die Teilnahme an einer Zusammenrottung von Menschen, die Gewalttätigkeiten gegen Personen ober Sachen begeht, bestraft unb diese Teilnahme allen Angeklagten ohne weiteres nachzuweisen war, wurden sie Der* urteilt, und zwar der Eierlistenführer, ter Polster- diener, der Nachtwächter und Heinrich Wi., dec am intensivsten versucht hatte, das Kataster wegzunehmen. zu 4 Monaten, die anderen Angeklagten zu 3 Monaten Gefängnis. *
Zu dem Straf kammerbe richt vom 27. April in Nr. 100 vom vorigen Donnerstag handelt cs sich im ersten Absatz um ten Güter- bobenarbeiter H. B. in Gießen (aus Trais-Horloff).
Evangelischer Landertirchentag.
RMK. Darmstadt, 4. Mai. Der erste evangelische Landeskirchentag, ter jetzt an Stelle der Laute ssyrwte gewählt worden ist, trat heute im Landessynodal gebaute zusammen. Der Tagung voraus ging ein durch Geh. Oberkonsisto- rialrat D. Petersen in der Stadtkapelle abgehaltener Gottesdienst, dessen Predigt einen würdigen Eindruck hinterließ.
Die Verhandlungen wurden um halb 12 Uhr durch Geheimrat D. Dr. Flöring im Austrag des erweiterten OberLonsiswriums eröffnet.
Der Webner bedauerte zunächst, daß Ober» konsistorialpräsident D. Nebel durch Krankheit am Erscheinen verhindert sei, ermähnte dann die Fortschritte, die der 1. Deutsche evang. Kirchentag in Dresden gebracht habe, dessen Folge ein hoffentlich bald entstehender Kirchenbund fei, der den engern Zusammenschluß der Landeskirchen bringe, da man ten Gedanken einer Reichs kirche abgelehnt habe. Das Verhältnis zwischen Staat und Kirche in Hessen entwickele sich im gegenseitigen Verständnis tefriebigenb, die Kirchenbehörte erwarte bestimmt, daß der evang. Religionsunterricht in ter Schule erhalten bleite, man trete auch für Aushebung tes Zwanges zum Organistendienst ein. Die wichtigste Aufgabe des Kirchentages werte es sein, ter Kirche eine neue Verfassung zu geben. Trotz des Ernstes und der Schwere der Zeit gelte aber, nicht zu verzagen. Der Redner begrüßte weiter die zum ersten Male ver retenen beiten Frauen.
Nach einigen gescksti t ich-n Mitteilungen werten die neu in den Kirchentag eingetretenen Mitglieder vereidigt unb es wird bann als Mters- präsitent Kirchenrat Wahl in Beienheim bestimmt, ter das Präsidium übernimmt unb zu Schriftführern die Mitglieder Bürgermeister Krapp- Sickenhofen und Pfarrer Bickel- Haupt bestimmt. Hierauf treten die W a hl- prüfungs kom Missionen zusammen und werten nach deren Beratung die sämtlichen Wahlen für gültig erklärt.
Es folgt bann die Wahl des ersten Präsidenten. Mit 58 (Stimmen wird Pros. D. Dr. Diehl-Friedberg gewählt, ter hierauf den Vorsitz übernimmt, den Dank für das in ihn gesetzte Vertrauen ausspricht, auch des verewigten Syno- dalpräsitenten Dingeltey gedenkt und erklärt, daß er ten testen Willen habe, ter vornehmen, ziel- tetoufiten und taktvollen Tätigkeit seines Vorgängers nachzustteben, wobei er die Unterstützung und Rücksicht des Hauses erbittet. Zum 2. Präsidenten wird hierauf Geh. Justizrat R ö m h e l d - Nidda gewählt. Auch er nimmt die Wahl an unb werden dann die Verhandlungen bis zum Nachmittag abgebvochen, da dann weitere Ausschußwahlen ftattfinben sollen.
rmk. Darmstadt, 5. Mai. Der evangelische Kirchentag setzte heute seine Beratungen unter dem Vorsitz seines Präsidenten Dr. Diehl fort. Nach Vereidigung des neu eingetretenen Abg. Professor Dr. S ch i a n wurde zunächst die Vorlage des Kirchenregiments tetr, den Beitritt zu dem neu zu gründenden Kirchenbund beraten und nach kurzer Aussprache, in ter ter Mrg. Frh-r. Heyl zu Herrnsheim zu festem Zusammenschluß gegenüber ten Bestimmungen ter Reichsverfassung, sowie zur Begehung ter aus Anlaß tes vierhundert- fährigen Bestehens tes Lutherdenkmals in Worms
mer 20 und 21.
** Evangelischer Bund. Es dürfte mit Freuten begrüßt werden, daß am nächsten Montag Pfarrer Cla u ßen-Jutenbara imchiesigen Jo- i^annessaal einen Vortrag über das Thema: ,,vmr evangelischem Vorposten in Steiermark" halten und alle schwebenden Fragen beleuchten wird. Ju- dcnbürg ist ja eine unserer hessischen Pflegegemeinten, ter Redner aber hat trotz schwerster Kriegs- b-eschädigung auf seinem Posten in staunenswerter Energie ausgehalten und mit Hilfe seiner Gemahlin die weitverzweigte Diaspora kirchlich versorgt.
** E i n Brillantring im Werte von 6000 Mark, bestehend aus einem schmalen Goldreif und einem Vrkar. Brillanten in Platinsassung wurde in verflossener Nacht gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt.
♦* Marken-Ausga bc. Am Freitag unb Samstag ten 7. und 8. Mai 1920 gelangen in ten Bezirken Brot- und Fleischmarken wie nachstehend zur Ausgabe: A—E Freitag vorm. von 8—12 Uhr, F—K Freitag nachm. von 2—6 Uhr, L—Q Samstag vorm. von 8—12 Uhr, R—Z Samstag nachm. von 2—6 Uhr.
** Oessentlicher Rettungsdienst. Zu ter 9Lotiz in unserer Montagmimmer bittet und Herr Krankenpfleger Kratz mitzuteien, daß er nur in den allerdringendsten Fällen, wenn kein anderes Beförderungsmittel (Auto usw.) verwendet werten darf, Krankentransporte übernimmt.
** Tem Verein „Selbsthilfe" des Reichsbundes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und ehemaligen Kriegsteilnehmer, Bezirk Hefen, mit tem Sitz in Darmstadt, ist van dem Mini- terium tes Innern die Rech.s Fähigkeit verliehen worden. Tie Verleihung tritt mit deren Bekanntmachung im Regierungsblatt in Wirksamkeit.
** D i e Firma „Hers o", Mitteld. Ann.- Exp., Gießen, Plockstr. 5, ist vom „Verein deutscher Zeitungsverleger", Magdeburg als ordentliche An- noncen-Expebition anertannt worben. S. Anzeige.
Kreis Alsfeld.
ioj. Alsfeld, 6. Mai. In der letzten Stadt- verordnetLnsitzung wurde der Pv.is tes elektrischen Stromes für Licht aut 2,50 Mk., für Kraft aus 1.80 Mk. pro Kilowattstunde mit Wirkung vom 1. April erhöht. Ter Gemeinderat beschloß weiter mit Wirkung vom 1. Januar 1920 einen Zuschlag von 1 Proz. zur Grunderwerbssteuer zu erheben.
Kreis Schotten.
e. Schotten, 5. Mai. Hier bildete sich im Anschluß an den hessischen Kommunal-Beanttew- Berband ein Kreisverband der Gemeindebeamten und -bediensteten, ter sich in die Ottsgrupven Getern, Ulrichstein, Laubach und Schotten glietert. Ratsschreiber Wiesner- Schotten mürbe zum 1. Vorsitzenden, Stadtrechner Glock zum Stellvertteter, Polizeidiener Faatz zum Schriftführer und Stadtrechner Schmidt-Laubach zum Rechner gewählt. Der Verband erstrebt Gleichstellung ter Gemeinteteamten mit den Reichsund Staatsteamten nach tem am 1. April ds. Js.
4,25 „
Friedberg .... 5,05 „
Von der Reichsgetveidestelle wird bei lichen Bevechnungen stets davon ausgegangen, daß aus einem Doppelzentner BrotmeA 67y8 Vier- pfünder-Bvole hergestellt werden. Es Lastet daher bei Zugrundelegung dieser ZahLn das Mehl
Aus der Sitzung der Banödsfammer Stehen.
Mm 27. Slpril 1920.
Zum Vertreter der Hantelsliammer im Bezirkseisenbahnrat Frankfurt a. M. wurde Herr Kommerz enrat Grünewald (A.Sstld) und zu feinem Stellvertreter Herr Fabrikant Rinn (Heuchelteirn) gewählt. — Den Kaufniännt- schen Fortbildungsschulen in Gießen, Alsfeld und Lauterbach tourten Zu'chüse im Gesamtbeträge von 2100 Mk. bewilligt; eine angemessene Erhöhung des Staatszuschusies für diese Unterrichtsanstalten soll beantragt weiten. — Tie Hantelskammer begrüßt die Aufhebung der Reichs- vevordnung vom 1. April d. Js., welche ernt Ausdehnung der Kranrentiersickerungspf licht auf 20 000 Mk. vorsah ;fie hält eine Erweiterung der Barscherungsvflickt bis zu einem Einkommen von 12 000 Mk. für völlig ausreichend. — Anstelle tes üblichen Jahresberichtsoll in Zukunst ein Wirtschaftsbericht erstattet werten, welcher neben ter Berickchrstattung über die gutachtliche Tätigkeit während eines ab* gelaufenen Wirtschaftsjahres auch einen Bericht über die Lage tes Arveitsmarktcs zu Beginn bti neuen Wirtschaftsjahres und gleichzeitig einen Ausblick auf die kommende Zeit bringt. — Einem Anträge auf Auftebung einer Bckanntmachunp d s KreiSamts Gießen tetr. Verwertung ter öäutc und Felle aus g-werblichen Sch^achttrngen.hat tes Lantescrnähru.'gsamt enttp ollen. — Einen vom volkswirtschast.'ickEn Aus chuß tec Nationalversammlung angenommenen Antrag, wonach anstelle ter bisherigen Zwangswirtschaft für das nciu Wirtschaftsjahr das Umlageverfahren iw Verkehr mit lantevirtschaftlichm Erzeugnisjen, d .V die Konzentvation ter pflichtmaßigen Lieferungen und die BerfügungSfreikeit tes Landwirte hinsichtlich^ des Ueterschu fes seiner Erzeugung trv ten soll, konnte die Hantelskammer nicht gutheißen. — Bei tem Ministerium der Finanzen ist dura Vermittelung tes Hauptsteuer- und Zollamt Gießen die Erhöhung der Zvllkreditc auf 1. Hypotheken von 33V, auf 66 Proz. te Taxe angeregt Worten. — In einer Fahrplan konferenz, in todier die AnkimftS- unb Abfahrts- zeilen ter Arbeite rzüge fest gesellt wurden find die Wünsche ter Industrie vertreten worden. — In minid'illen wie schrift ich'N Verhandlungki mit ter Ei enbahndir. ktron Frankfurt a. M/ iü b:e Hantelsbammer für eine Verbesserung ter Str* kehröverhältnisst auf ter Strecke Gie ßen-- Fulda eingetreten. — Die Zuassung ter Artiks „Zigarren" zum E i l g u t der ke'h r wu te wieder* holt und oon „landwirtschastlicken Ma chinen" uw- „Borsten "neu beantragt. — Ein Antrag tes Den bantes süddeutscher Zigarvenfabrikanten, B'zirk^ gruppe Mannheim, auf Errichtung einer greif'- vrüfungSstelle für die südteutsche XabaP industrre mit dem Sitz m Mannheim nmrte befürwortet.
Friedberg .... 4 05 „
Zu diesen Beträgen sind bann die Zuschläge ür U n ko st en und Verdienst des Bäckers "rlen bereefmet, je»
für
Gies'en°-Lcmd . . Alsfeid . . . . Sckotien . . . e Büdingen . . . Giesten-Stadt . » Friedberg . . . Lauterbach . .
inannt und befördert >rve-Lo»)motiDMrer rf, I. Rocker in
Namen ter bef ischen Regierung tourten in bei Hessisch-Preusülchen Eisenbahniem-inschaft im Mo-
W veranstaltenden Feier aufforberte. Es tourte dann die durch ten Verkauf tes Sensfelderhofts notig gewordene Einpfarrung der bortigen Ge- meintemitglieder zur Gemeinde Gräfenhausen gut- geheißen. Dann wurde die Vorlage tes Kirchen- vegiments tetr, die Beschaffungsbeihilfen und Teuerungszulagen für die Beamten und Geistlichen ter evang. Kirche in Hessen, welche dieselben Vergünstigungen wie die Staatsbeamten erhalten sollen, nach tem Vorschlag tes Finanzausschusses gutgeheißen. Es folgte die Beratung und Annahme bet Vorlage», über die Ruhe- |tltll
ß^udsversetzung ter Geistlichen, die in alei- der im Sommersem cher Weise rote die ter Staatsbeamten erfolgen soll. Studierenden findet Die von ten. Bereinigten evangelischen Kirchen- ^rmittaas II Uhr «memben Oftenback>-Burgel vorgeschlagene n p u e ftatt Gemeindesatzung wird nach kurzer Aussprache genehmigt. Ebenso findet eine Vorlage des Kirchenregiments, welche bei den Geistlichen, die zum Teil Naturalbesoldungen durch Weinberge usw. teziehen, die Einkünfte für alle drei Pro-
in Kraft tretenden Gesetze.
e. Ulfa, 5. Mai. Durch den hiesigen Ge- meinterat und Kirchentiorstand wurde für unseren Ort die Errichtung der schon seit mehr denn zwei Jalwen geplanten Gemeinde-Krankenpfleg estation endgültig beschlossen. Je nach tem Vermögensstand ter Mitglieder wurden die Beittäge für den evang. kirchlichen Frauenverein, ter die Anstellung einer Krankenschwester sich zur Aufgate sttzt, aus 25, 40 unb 50 Pf. festgesetzt. Die Anschaffung der nötigsten Einrichtungsgegen- stände für die Schwesternstation soll durch eine Haussammlung ermöglicht werten.
Kreis Friedberg.
Q. B a d - N a u h e i m, 5. Mai. In der gestrigen Stabttierorbnetcntierfam m lung wurden folgende Beschlüsse gefaßt: In nächster Zeit finbet zur Begrüßung ter heimgekehrten Gefangenen auf Kosten ter Stadt eine einfache Feier statt. — Der Strompreis für Elektrizität wird auf 1,20 M. festgesetzt, für Gas auf 1,25 M. Wie Bürgermeister Dr. Kayser mitteilt, ist poch nicht abzuseten, uxmii die Preissteigerung ein Ente hat. — Es wird eine Polizeiverorbniing! erlassen, welche die Verkösttgung in den Fremden- betneten regelt. — Bis ^ur Regelung ter Be- amteWehälter wird ten städttschen Beamten usw. ein Monatsgehalt einschließlich Teuerungs- unb Kmterzulacse tenriftigt. — Die Versammlung genehmigt die Anstellung von drei neuen Schutzleuten. — Wegen starker Zunahme der Schuler-- ?,ahl müssen in der Ernst-Ludwig-Schule parallele stlassen eingeführt werden. Der Vorsitzende wirb beauftragt, Schritte zu unternehmen, baß die Ernst-Ludwig-Schule zur Oberrealschule ausgebaut wird.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. Tarm stabt, 5. Mai. Der Lantesver- banb der Vereinigung von Handwer'k, Handel und Gewerbe hielt am Sonntag in Eberstadt eine Ausschußsitzung ab, in ter sämtliche Mitglieder erschienen warm. In reger Aussprache tourte man darüber einig, das gesteckte Ziel, durch weiteren Ausbau ter Vereinigung, ohne Rücksicht auf Politik unb Religion zu erreichen. Zu diesem Zwecke soll für Mitte Mai ein Obermeistertag nach Darmstadt einberufen werden. Durch diesen Zu- sammmschluß, ter sich schon in Sachsen und anderen Staaten vollzogen hat, hofft man bei tem weiteren Ausbau tes Reiches taffräftig mit mitten zu können.
Kreis Wetzlar.
* Hochelheim, 4. Mai. Am 1. Mai brach in tem Hause des Landwirtes M. Feuer aus, das jedoch durch btß rasche Eingreifen ter Nachbarn gelöscht werden konnte.
Hessen-Nassau.
;= Hv fgeismar, 5. Mai. Zur Verhütung von Diebstählen hatte man in einer DaMuke der Kaserne eine Handgrana te angebracht, die sofort explodieren mußte, wenn ein Unbefugter die Luke öffnete. Als am Montag in Ausübung seines
** Die Wählerliste für die zu der WahlI Berufs ein 15fähnger Schornsteinsegerlehrling ten zum Reichstag in der Stadt Gießen mit bet Weg durch die Luke nehmen wollte explodierte das Gemarkung Schiffenberg und Herren- t^sckok und »tritt den tunaen Mann in L-tucke. wald stimmberechtigten Personen liegt öom ©onn> tag ten 9. Mai bls cinschl. Sonntag den 16. Mai, und zwar an ten Werktagen vormittags von <vl» bis 12'/, und nachmittags von 21/e—5V? U^r, an ten beiden Sonntagen und am Himmelsahrttag nur vormittags von 8—12 Uhr auf tem Stadthaus, Zimmer Nr. 11 (Sitzungssaal der ©tabttierorte neten-Versammlung) zu jedermanns Einsicht offen.
** Ein- und Ausfn hrfco ntrolle. Neben der Kontrollstelle tes Reichsbeauftragten für die UeberwOichung ter Ein- und Ausfuhr ist in Darmstadt noch eine Ober ko ntroll stelle errichtet Worten. Tie Gesck-äf S.äume befinden jich in ter Alexanterstvaße, Jnstrnterie!kaserne, Zim-
WrS!
Turne»
- Ter S
hilft, <^üfer u TmmsicLtion v ick» Mt. 3« ‘ ,Wung mct die anderen ihn Gesundung Er ton körperWa Kch frier in Ätmispiel biefen ’aerben die Auf seinen Sfraßm. strömen. Es fß ist, sondern nur Ngi sich das Go Uhr durch die Nk nach dem Swrtf sMadheimer Stn turnen, Leichlach Radfvlo-Zpille, ( auf der Lahn Ü in etwa 20 Boot gelegmheil liegt Turn-, Spi gung. ^u bm die Mitgllärer en den Lauf nicht machen brauchen Sterhneibetag 0 rnittMswranfto'.i unb öDitlötreini -chlagballn cknsäfaster imb spiel A.S.C. ws dem Tvortp essanten Bropc iiumen,
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