Einzelbild herunterladen

"ler, 34.

n Lil iS? öei* ;'Nd8"yi3 ueren JSJta uhSSs

Ätw

;-ktcn BrjcmÄ^

A& «in jWfcJ» ?Ä** Emg imb ^WtS?

durch.

JLr Sonntü» N^llenöa

oI^ Ä.^Ät

\Ä W mm V^' b H MM R8*t bolbim

2®fc.ta unter ü inti) teiMie &. desrielrigenden Er-

die wetUtn-e.llm : W xggnen, hat NMverrin tetornt, rttiterling 1 Pfennig ton bet Mars erhallen. In es Mittel schm ein- Mnbt worben, nur Wweiklinge 1 U

Am Zamstag nach- 1 hier mehrere He- achn Regn, nieder. Dienstag, war kaum Teil der TiKou», ijen, war noch nicht Reg'n hoffte. Ader Nötigt, bis Arbeit Laser zu geben, da chr mehr yp MMtz. liegen, ixm noch an» ir, daß die grienen e Msgedörrtrn Mr» i noch wsMg des

M Lmiehmm nach h erst kurzer Amts- Gestern hatten wir en, der endlich das

;uli Die hiesige Gr- eigerM der Sir/ Stägerer baiinW M. - Si-r scheint aufgetan zu haben 3o& einem Werler »ergänze Aestserm wurde, erbrachen du ächte die Arberlerbude tollten die dort * dortigen Arbiter. Zn um mehrere Tater ,u

ngen.

Juli. Ter Imkers .

liSSg

Säs:

***JS herein «r X

in einem

lv.scn W §cr- ich durch emen «

'\9flnnn ^vtgtiebenf

ML s»

zrstige tweö ^(fjotd ejeri'." Aeranffat^ ASÜx S-*:

3.

-K-k-E

dewE

Keltbch'llg z^ffges

iaif«;i(L Ö-HA

»»*

hatte Gelegenheit genug immer die Zügel schieße

;en zu lassen, und wenn es

beurteilen zu können.

zz.

Proben,

Proben,

Proben, Proben.

prachtvoll erfaßt. Tie Spielleitung Rudolf Golls bürgte im vornherein dafür, daß nicht die kleinste humoristische Wendung verloren ging und er selbst als Anton Schwalbe, dem

Hochschulnachrrchten.

Berlin, 4. ^uli. (Wvlff.) Bon zuftän- d i g e r Stelle wird mitgr?teilt:

Ter Enttvurs einer Verordnung über tnc Bil­dung von Studentenschaften an Universi- löten rnb Technischen Hochschulen ist, nachdem die ösfentlrche Erörterung Fu einer gewissen KlJirnng

<Kerid)f»faaL

X. Bad Ork», 2. Juli. Die in der Kinde x- Heilanstalt Bad Orb von cinquartierten Sol- baten vorgenommenen D-iÄfftählc von Wäsche­stücken bildeten den Gegenstand einer Vcr Handlung vor der Skvaftammer Hanau. Ang^tlagt waren der Kutscher Auerkllmp aus Wesel intb der Agent Paul Baldamus aus Aschersleben, tne als Soldaten während ihrer Einauartierung einen Wäscheschrank der Kinderbeilansbalt erbrochen und seines Inhalts beraubt hatten. Die damalige.Ein­quartierung 'babc, so sagte die als Zeugin txr wcnnmene Hausdame der Kinderheilanstalt aus, wie die Vandalen gehaust, Wäsche sei hi Unmasse verschleppt, Teppiche, Vasen, überlxrupt alles, was NTitnehmenslvert erschien, gestohlen worden. Auer kamp et bi eit 1 Jahr 6 Monate, Baldamus 1 Jal/r 1 Woche Gefängnis.

Bmm '-------------------------- * 3535c

Leciferrin-Tabletten seit Jahren ein beliebtes Hausmittel, um sie bei eintretenden

Fälschungsobjekt. Mit Rücksicht auf die hohe Be­deutung, die der Milch bei der Kinderernährung zukommt, wurde der Milchkontrolle besondere Auf­merksamkeit geschenkt. Von 1696 untersuchten Vollmilchproben wurden beanstandet: Wegen Wasserzusatz. 199

wegen Fettentzrrg 301

wegen Schmutz- und zu hohen Säure-

Stehen» Stadttheater.

Zwangseinyuart'rerung.

Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach. Gießen, 4. Juli 1920.

Warum wohl die Schauspielkräfte unseres Stadtthcaters in diesem Jahre erst ein einziges Mal von Bad-Nauheim herübergekommen sind? Dor etwa zwei Wochen die bereits angekündigte Aufführung der Raschhoffs von Sudermann aus- zusetzen, war damals anderer Veranstaltungen we­gen ratsam. Inzwischen wäre aber sicher mehrfach Gelegenheit gewesen, ein so gut besuchtes Haus zu erzielen wie gestern abend. Wenn die Gießener sich durch die tropische Hitze dds Nachmittags nicht zurückhalten ließen, so kann man wohl von einem Theaterbedürfnis sprechen und daran den Wunsch knüpfen, wie im Vorjahre häufiger eine Art Sommertheater zu haben.

Es ist üblich, daß in der Sommerzeit die leichtere Muse regiert. Dem trug auch die Theater­leitung Rechnung, indem mit dem Schwank von Arnold und Bach kam, der augenblicklich in den meisten Großstädten ausverkaufte Häuser bringt. Die Autoren der bekanntenSpanischen Fliegt' haben ihr Geschäft hier abermals verstanden. Man muß lachen, unwidersttUich und fast ununter­brochen lachen, wenn auch (oder obgleich?) aus den Nöten unserer Tage eine lächerliche Farce ge­macht wird. Dem traurigen Kapitel der Woh­nungsnot wissen die Verfasser burleske Seiten ab­zugewinnen. Zweifelhafte Errungenschaften, wie Betriebsräte, Dienstbotenemanzipation usw. wer­den zu effektvollen Schlagern hineinverarbeitet. Richtig ist wohl, daß die Zwangseinquartierung einen neuen Boden schafft, aus dem verschieden- geartete soziale Gruppen einander begegnen kön­nen, und damit die Möglichkeit zu seltsamen Si­tuationen. Sie in dieser, jeder Wahrscheinlichkeit spottenden Weise auszuschlachten, ist das Recht des Schwankes nach dem Motto: /r3e toller desto besser". Das Motto ist gewahrt. Was der arme Kommissionsrat Fabrikbesitzer Anton Schwalbe, der sich eine Villa gemietet hat, um keinen Men- fdyen zu sehen, innerhalb seiner vier Wände er­leben muß, das genügte, um jeden Normalmenschen aus dem Häuschen" zu bringen. Ja, wenn man den Dezernenten des Wohnungsamtes gegen sich hat muß man sich anscheinend auf derartige Ueber- raschungen gefaßt machen. Der Spaß ist ausgezeich­net angelegt und mit einer glänzenden Geschick­lichkeit durchgeführt, wenn auch das Neue schließ­

lich nur in den Zeit Verhältnissen liegt, während die Grundidee, daß zwei Pärchen den sich sträu­benden Eltern, Onkels oder Vormündern zum Trotz dennoch zusammengeführt werden, so alt ist, wie der Schlvank selbst. Ganz gleich, Tempo hat die Sache, Schmiß hat sie und an Einfällen mangelts auch nicht. ,Hch komme mir vor wie im Kino," sagt einmal der gute Herr Schwalbe, und dem Zuschauer kommt es oftmals efrmfo vor. Kann es heutzutage eine bessere Empfehlung für ein Stück geben???

Die Wiedergabe hatte den Geist des Schwankes, wenn man von etwas derartigem sprechen kann,

Chemische; Untersuchung;amt für die Provinz Gberhessen.

Nach dem über das Jahr 1919 herausgegebe­nen Tätigkeitsbericht hat der Dienftbetrieb des Untersuchungsamtes sich wesentlich vermehrt. In­folge der Zunahme der Verfälschungen mußte einerseits die allgemeine Nahrungsmittelkontrvlle schärfer ausgeübt werden, andererseits hat auch eine stärkere Inanspruchnahme des Amtes durch Privatpersonen ftattgefimben. Im ganzen wur­den 2553 Proben einer Untersuchung unterzogen und außerdeni 16 838 Fettbestimmungen in Milch für Molkereien ausgeführt. Von 2 4 2 6 unter* suchten Na hrungs- und Genußmitteln muß­ten 729 wegen Verfälschung, Minder- roertigfeit oder unrichtiger, zur Täuschung ge­eigneter Bezeichnung beanstandet werden. Gegen­über dem Vorjahre haben die Verfälschungen der Lebensmittel ganz enorm zu genom­men. Vor allem war die Milch ein beliebtes

geführt bat, im Ministerium für Wissen­schaft, Kunstund Volksbildung endgül- tig sertiggestcllt und gebt nunmehr zur weiteren Prüfung an des preußische Staatsministe­rium. In gerechter Würdigem« einiger gewich- tiger Einwände der beutjdxn allgemeinen Stu dentenausschüsse verzichtet der Minister dar auf, den Studentenschaften von fic£ aus die Vvr- sitenden zu bestimmen. An die stelle des viel- umstrittenen Ve rroaltim gsniles pH ein Vermö- gen»betrat treten. Auch in der Frage, in wel­chem Umfang Ausländern der Zutritt zu der Stubentenickaft und ihren Emrichtuny-n gestattet werden soll, konnte eine Regelung gefunden wer den, die zeigt, wie weit das vom Mrmsdcrium aus die Studentenschaft gesetzte Vertrauen geht. Ta­mil ist eine wirkliche studentische Selbstver- Wallung ungebahnt.

Der Schlichtungsausschuß w der Provinz Oberhessen.

Sitzung vom 30. Juni 1920.

1. Dem Karl Kolb in Wieseck ist von der Firnia Wilhelm Meper in Mcseck für die Monate Mai und Juni 1920 ein Gehalt von je 350 Mk. zu zahlen. Der Schiedsspruch wurde beiderseits an- errarntt.

2. Der Einspruch des Adam Hasenpflug aus Lollar gegen seine Entlassung aus dem Betriebe der Firma Schieidhauer & Gießing, Abt. Mainzlar, wird zurückgewiesen.

3. Dem Antrag des aus Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten Heinrich Ruhl in Grebenhain auf Wiedereinstellung in seine bei der Oberförsterei Grebenhain inzwischen durch einen Schwerkriegs­beschädigten besetzte Schreibgehilfenstelle kann zur Zeit nicht entsprochen werden, jedoch ist Ruhl, wenn möglich, enftprechend zu verwenden.

4. Ten Arbeitern des Bauunternehmers Bon- acter in Heblos ist von dem Tage der Wieder­aufnahme der Arbeit auf der Baustelle in Hirzen- harn ein Stundenlohn von 3.50 Mk. für Arbeiter über 20 Jahve zu bezahlen.

gehalts 8

wegen annormaler Beschaffenheit 42 .

Die Wasserzusätze betrugen vielfach über 100 P ro z., in einem Falle sogar 220 Pro­zent; der Fettentzug mitunter über 90 Prozent des Gesamtkettes. Von 1477 im Ver­kehr erhobenen Vollmilchproben wurden 550 = 3 7,2 Proz. beanstandet. Diese Bmnstan-' dungsziffer ist als ganz enorm hoch zu bezeichnen. Im Vorjahre betrug sie 23,3 Proz. Durchschnitt­lich besaß die in den Verkehr gelangte Milch

einen Fettgehalt von 3,24 Proz. Gegen früher ist der Fettgehalt erheblich zurückgegangen.

3 Mager- und 2 Buttermilchprvben waren stark gewässert. Im Interesse der Volksgesund­heit ist eine scharfe Kontrolle des Milch­verkehrs weiterhin dringend geboten.

Weitere Beanstandungen betrafen Butter mit zu hohem Wassergehalt (35 Proz.).

Käse, die zum Tell verdorben, zum Tell zu fettarm ober unrichtig bezeichnet waren.

Fleisch - und Wurst war en und Fische wurden häufig wegen Verdorb.nseins beanstandet. Zwei Wurstproben waren unter Verwendung von Riehl hergestellt. Fleischbrühwürfel wurden ver­schiedentlich wegen minderwertiger Beschaffenheit

Ifc tite ÖtaU FvocMvck a. M. bis einschließlich 15 September 1920 auf 11V, Uhr abends fest­gesetzt. Vorstellungen in Theatern und Lichtspiel Hausern sowie alle sonstigen Schaustellungen und Vergnügungen müssen um 11 Uhr abends beendet sein.

fd. Frank für ta. M., 4. Juli. Einblütig^ Familiendrama trug sich heule mittag im Hause MainkurirraßL 20 zu. Ter dem Trunk er Btbene 44]äbrige Zementarbeiter Wilhelm Rö­mer chatte schon oft feine Familie mit Totschlägen bedroht Heute versuchte er seine Frau zu er­schießen. Ter 19jährige Sohn eilte der Mutter «ir Hilfe, entriß dem Vater den Revolver und tötete ihn durch einen Schuß in den Kopf. Ter Sohn stellte sich fveiwillrg der Polizei.

fb. Frankfurt a. M., 4. Juli.1 Durch Be- amte der Wucherstelle wurde an der Sternbrücke rin Automobil angehalten, das für 22000 M k. Butter verschieben wollte.

fd. Aus der Rhön, 2. Juli. Tie Holz­dieb st a h l e nehmen in einzelnen Oberförstereien ganz unheimlich überhand. Aus dem Forstbezirk Giesel wurden in den letzten Wochen allein mehr als 600 Raummeter geschlagenen Holzes von Die­ben entwendet.

fb. Weilbach, 2. Juli. Während der Predigt am Sonntag in der hiesigen Kirche gerieten sich drei Einwohner, die erst vor einigen Tagen vor den Gerichtsschvanken gestanden hatten, in die Haare und schlugen auseinander ein. Tie Predigt mußte eine zeitlang unterbrochen werden. Tie drei Kampfhähne standen bisher im Geruch außewrdentlicher Frömmigkeit.

vom Verkehr ausgeschlossen. Ferner wurden be­anstandet: Rüböle, die mit 70 Pro;. Mineral­öl verfälscht waren. Mehle, die verdorben waren, oder deren Ausmalungsgrad nicht in der vorge­schriebenen Höhe lag. Zwiebacke mit zu ge­ringem Zuckwgehalt. E i-, Back- und Pud­dingpulver enthielten zu große Mengen kohlen­sauren Kalkes oder Chemikalien, deren Verwen­dung verboten ist. Vielfach entsprach bi; Bezeich­nung nicht dem wahren Werte der Ware, und war geeignet, das Publikum zu täuschen. Von Frucht- s ä f t e n und Limonaden waren einige wegen Verdorbenfeins, unrichtiger Bezeichnung oder Ver- mcnbimg schlechten Wassers zu beanünnben. Essige wiesen häufig einen zu geringen Säure­gehalt auf. Bei mehreren untersuchten Bieren war der Gehalt an Stammwürze zu gering. Von Weinen mußten zwei wegen Zusatzes von Aepsel- roem, einer weg.m Verwendung eines Teerfarb- swfses und mehrere wegen Verdorbenfeins bean­standet werden. Einige Branntweine und Liköre enthielten zu wenig Alkohol. Vielfach war zu ihrer Herstellung ein Sprit zur Verwendung gelangt, der einen unangenehmen Beigeschmack hatte. Untersuchte Tabakerzeugnisse ent­hielten mitunter erhebliche Mengen fremder Zu- lätze Brunnenwässer mußten verschiedent­lich wegen starker Bcrunvermgung durch organische Zersetzungsprodukte und jauch'halliger Zuftüsse be­anstandet werden.

T)as Wasser der Gießener Leitun­gen wurde fortlaufend einer eingehenden chemi­schen und bakteriologischen Untersuchung unter­zogen. Es entsprach in jeder Beziehimg den An­forderungen, die an ein gutes Trinftvasser zu stellen sind.

Wiederholt wurden Nahrungsmittel, nach deren Genuß angeblichKrankheitserschriirungen auf» getreten untren, zur Untersuchung übergeben. In den meisten Fällen bildeten die Nahrungsmittel nicht die Ursache der Erkrankung. In einem Obstmus wurden erhebliche Mengen von Zink nachgewiesen.

In 6 Füllen wurde durch den Nachweis von Strychnin und Arsen in den Eingeweiden verendeter Hunde, Gänse und Hühner der Be­weis erbracht, daß Vergiftungen Vorlagen.

Technische Untersuchungen mannigfaltig­ster Art wurden 74 ausgeführt. Sie wurden von Industriellen und Gewerbetreibenden in Auftrag gegeben. In vielen Fällen wurde festgestellt, daß die bestellten Waren nicht den Lieferungsbedin­gungen entsprachen.

Sport

Mannheimer Regatta. Zum erstenmal nach dem Krieg wurde gestern die Mannheimer Regatta wieder im Mühlauhafen abgehalten. Die Sttecke betrug 1900 Meter. Die erste Hälfte der Rennen kam bei schönem Wetter zum Austrag, in der zweiten fiel strömender Regen, doch blieb das Wasser glatt. Nachstehend die Ergebnisse der Nennen, an denen sich Gießener Ruderer betn- ligten: Sen io - Einer: 1. Franks. Rg. Ober­rod (Bork) 7:44,6, Gießener Rg. (Jödt) aufge­geben. Zweiter Vierer: 1. Wormser Rg. 6:40.2, 2. Gießener Rg. 6:47.8. Rhein- Meisterschaft: Einer: 1. Franks. Rg. Ober­rad (Bork) 7:15.6, 2. Gießener Rg. (Jödt) 7:16.4, 3. Mannheimer Amicitia (Neckenauer) 7:32. Hochschul - Vierer: 1. Heidelberger Rg. 6:41.2, 2. Gießener Rg. 6:42, 3. Würz­burger Akademischer Rkl. 6:45, 4. Akademischer Rkl. Karlsruhe 7:00.4.

gar zu toll werden wollte, sich selber iuxurufen: Anton, zieh die Bremse an. Das alle Ensemble war noch vertreten durch Karl Volk, dessen (Stier- mann gut charakterisiert war, Oskar Zeiget, der einen unglaublichen Frechdachs von Liebhaber in der Person des Wohnungsdezernertten auf bte Beine brachte, Rose Rubner außerordentlich schmissig in dxr Wiedergabe einer temperamentvollen un­garischen Geigerin, sowie Hermann Stichel, Luise Rammet und Margarete Wernicke. Die neuen Kräfte zeigten sich bereits gut eingespielt, blieben aber doch hinter den alten Kräften zurück. Wir erwarten, sie bald auch in anderen Rollen

Kirche und Schule.

-4- D ie Kreislehrerversammlung des Kreises Gießen findet nächsten Mlltwock in der Universität statt.

+ Büdingen, 4. Juli. Die Kreislchrer- versammlung sand gestern unter dem Vorsitze des Kreisschulinspeftors Maurer imStern" statt. Es erfolgte die Vereidigung jedes einzelnett Lehrers auf die neue Verfassung, und zwar durch Handhoch­heben und Unterschrift. Lehrer Kochhafen tieft einen Vortrag über Volksbildungswesen und empfahl den Zusammenschluß aller Vereine emes Dorfee zwecks gemeinschastlrcher Ab.mdunterhaltungen. schüft!iche Mitteilungen beschlossen die Versamm- hing.

X Heuchelheim, 4. Juli. Die Kirchen gemeinde Heuchelheim hat nun auch seit einiger Zeit einen Kirchenchor ins Leben gerufen, der neben den Kirchenge^iäng^n auch weltliche Lieder zu Gehör bringen will und sich einer guten Be­teiligung erfreut. Der Chor verfügt über eine ganze Anzahl guter Sänger und Sängerinnen. Schon jetzt dürfte sich der junge Chor die Gunst der Heuchelheimer Einwohnerschaft errungen ha ben. Chordirigent ist Lehrer Otto Wolfschmtdt

Schwächezuständen, nervösen Störungen, Schwindeianlälien usw. zur Hand zu haben. Preis m. ö.- in Apotheken.

I.A.: Zimmer

Dank.

7324

Familie Inderthal.

Gießen und Niederoderwitz, 5. Juli 1920.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme beim Heimgange unserer lieben Ent­schlafenen sagen wir unsern herzlichsten

7.v

Seinen lieben A. H. und i. a. C. B. erlaubt sich unterfertigter C. C. von dem am 29. Juni zu Charlotten- burg erfolgten Ableben seines lieben A. H.

von Bergstraesser (1871) Ingenieur, St Petersburg

geziemend in Kenntnis zu setzen.

Der C. C. der Hassia.

An- u. Verkauf von Lumpen, Eiseu.Me» lalle«, Knocken, Pa­pier, rklaichen, aebr.

Maschinen. 92 Louis Rothenberger M»wnw«l 32. Ttiql. IW. ' Liemmhnnngen.

3 Etagen Normalgr. (kom- 2 M Breikwabenfplett empfiehlt billigst 011872 E. Halb, Ludwigstr. 42.

Reichardt-

Katao,

Schokolade, Schokoladepulver eingetroffen in der Ausgabestelle von §rau Emma Sellheim, verl. Bismarckstraße 38. Einkoch dauer Apparate rate Gemal. garantiert la Friedensqnaht&t. wn Carl Schunck, Bahnhofstraße Nr. 62. Ä-V Frischeis Seefische empfiehlt zn billigsten Preisen

L.S.Nlemhenn

Babnbosstraße 59.

l Telephon 66. '325

behördliche Anzeigen.

Staöt. Lebensmittelamt.

Donnerstag den 8. Juli 1920 nachmittags 3 Uhr kommt in der städtischen Vetteilungsstelle in den Marktlauben voraussichtlich

1 Waggon Kirschen

zum Verkauf. Die Kirschen werden in kleineren Mengen und korbweise (etwa 30 Pfund) abgegeben.

Preis M. 1,85, korbweise M. 1,80 das Pfund. Körbe sind mitzubringen. Vorbestellungen auf größere Mengen werden im Lebensmittelamt entgegenge­nommen. Wiederverkäufer sind ausgeschossen. 73378

Bekanntmachung.

Für das Gebiet zwischen der Sicher 5trabe der Bahn nach Fulda und dem Stadtwald ist heute ein Bebauungsplan festgestellt worden. Der Plan kann im Stadtbauamt eingesehen werden. 72088

Gießen, den 1. Juli 1920.

Der Oberbürgermeister. I. V.: K r e n z i e n.

Verdingung.

Die Ausführung von nachstehenden Arbeiten zu dem Neubau von 5 Häusern mit je 6 Kleinwoh­nungen am allen Kirchhainer Weg in Marburg soll in 5 Losen öffentlich vergeben werden.

1. Maurer-, Steinmetz- und Asphaltarbeiten.

2. Ausstattung der Fachwer^wände.

Die Uitterlagen können vormittags zwilchen 11 u. 1 Uhr auf dem Stadtbauamt eingrsehen oder von dort, soweit der Vorrat reicht, gegen eine Gebühr von 2 Mk. für jedes Los bezogen werden.

Angebote sind bis zum Samstag, dem 17. d. M., vormittags 1 1 Uhr, auf dem Stadtbaumnt mit entsprechender Äuftchrift ein­zureichen, woselbst auch die Eröffnung der Angebote unter dem Beisein der etwa erschienenen Bnvttber zu genanntem Zeitpunkt stattftndet.

Marburg, den 2. Juli 1920.

Stadtbauauft.

Bekanntmachung.

Der Nachttagsvoranschlag der Gemeinde Watzen» born-Steinberg für das sechste Steuerziel liegt vom 5. Juli 1920 an 8 Tage lang aus der Bürgermeisterei zu Watzenborn-Steinberg offen. Einwendungen hier­gegen können dottselbst innerhalb der angegebenen Frist vorgebracht werden. Es wurde die Erhebung einer Nachttagsumlage beschloßen, zu der auch die Ausmärker beizuttagen haben.

Watzenborn-Steinberg, den 2. Juli 1920.

Heffische Bürgermeisterei.

________________Schäfer.________________

Der Nachtraasvoranschlag der Gemeinde Münster Rj. 1919 liegt ab Montag den 5. Juli bis einschließlich 12. Juli 1920 auf "dem Amtszimmer der Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten und zur Erhebung von Einwendungen offen. Die Erhebung einer Umlage wurde beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden

Münster, den 3. Juli 1920. Bürgermeisterer Münster.

Gontr um. 7314

Prima ungebleichter Nessel 85 cm breit Meter M. 15.75

Fritz Nowack. 7303c |

Versicherungen aegen Aufruhr u. Plünderung sowie Transport' Verfichcrungen aller Art übernimmt noch bei billigster Prömienberechnung und sotorltger Deckung Generalagent K.Mohr, Gießen Ludwig straffe 28. [011766] Telephon 851.

tatahen aller irt

Wert üt BrtU tüi Wv.-Brwfcwel. B. fcW. ItUas