Nr. 28
5. Februar
192V
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§
mit Tatum und Unterschrift versehenen Anweisung eint?5 Arztes, Zahmrrztes oder Tierarztes abgegeben werden. Bon diesem Verbote werden nicht getroften die Verwendung von Leinöl und die Herstellung von Seifenspiritus.
Tas Verbot der Verwendung von pflanzlichen und tierischen Felten und Deien zur Herstellung von kosmetischen Mitteln und Desinfektionsmitteln wird, soweit es sich um nicht speisefähige Jette und Dele handelt, aufgehoben.
Tie Artikel 2 und 3 werden aufgehoben. %
2. Tiefe Bekanntmachung tritt mit dem Tage ihrer Ver-
3nbrpeDctiotttit in der französischen Kommet
Tie Ränmnng L>berschlefiens.
Breslau, 5. Febr. (WB.) In Gleiwitz in Dberschlelien kam es nach b.m (Srnwa der f ran z ö si f chen Beladung Struppen zu schweren Krawallen. Ter fr n d t d>e Ce- nerol wurde durch Steintourfe im 6teficf)t verletzt und viele französische DffUicre wurden tMich ®!ö
Bekanntmachung
betreffend Aenderung der Bekanntmachung über das Verbot der
rung.
«m r Uit «b m lot >5: tidjtnflüfflftfntotn. LoeibnnienJ44banb' oerbiitlien, 13 Aldi, riien, 2fi vaatbütiitu nlefle|oblen,9KDIoit|. efpnpter, 90 «üntxl tbublen 12 Silo U hnal üeriteQborL eil iDieflfl, 3 fflro» Kl I- v 150 Dosen Praln
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Vorstehende Bekanntmachung ist ortsüblich zu veröffentlichen mit dem Hinzufügen, daß die Anträge aus dem Lebensmittel- a ni t oder der B n r g e r m e i ft erei zu stellen sind.
Gießen, den 2. Februar 1920.
__________Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieger t.__________
Bekanntmachung.
Betr.: Ausbruch der Räude bei einem Pferde des Seb. Riedmann in Grünberg.
Bei einem Pferde des Seb. Ried mann in Grünberg
3. Erfordert das Tienftgeschäst einen Zeitaufwand von mehr als einem Tage, so werden im Falle auswärtiger lieber- nachtung für jede Uebernachtung 6 Mk. vergütet."
II. Tiese Aenderung tritt mit dem 1. Januar 1920 Kraft.
Tr. Fulda.
knndnng in Kraft.
Berlin, den 20. Januar 1920.
Ter Reichsminifter des Innern.
K o et).
Betr.: Erhöhung der laufenden Teuerungszulage an Staatsbeamte usw.
An die Schulvorstände des Kreises.
_ Tas Ihnen mit nächster Poft zugehende Ausschreiben des ^taatsimniiteriums vom 21. Januar 1920 in obigem Betreff ist allen Lehrpersonen zur Kenntnisnahme zu übermitteln.
Gießen, den 30. Januar lu2O.
Kreisschulbommpsion Gießen. Tr. U s i n g e r.
Paris, 5. Febr. (WB.) In der bärtigen Atzung der Kammer standen Interpellationen über die auswärtige Politik der gegristen. Regierung »ur Beratung. Als erster JrrtT-s
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das Auslieferungsb^ehren der Entente entstzrndei.l ist. Stellimg zu nehmen.
Gegen die beantragte Anslieferung de» ehemaligen Großherzogs von Hessen.
Darmstadt, 5. Febr. (WTB.) Die Minister Henrich und von Brentano, sowie die demokratische Partei und die deutscl>e Volkspartei haben in öffentlick>en Kundgebungen energisch Einspruch gegen das Verlangen nach Auslieferung des ehemaligen Großherzogs von Hessen erhoben.
rm. Darmstadt, 6. Febr. Gegen die Auslieferung des früheren Großherzogs haben die sämtlichen Stadtverordneten einschließlich der USP. in der gestrigen Sitzung Protest erhoben. Die Deutsche Volkspav.ei hat in einem Schreiben an den Großherzog ihre Entrüstung über die beabsichtigte Auslieferung zum Ausdruck gebracht. Auch die demokratische Partei hat in einer Entschließung gegen die Herausforderung Stellung genommen.
Eine Erklärung RoSke».
B e r l i n, 5. Febr. (WTB.) Reichswehr- minister Noske erklärte cü-em Berichterstatter der „Daily Mail", daß er in dec Aus- ieserungsfrage nichtdasGeringftetun werde, um der Forderung der Entente zu entsprechen. Die Durchführung sei einfach unmöglich. In allen Aemtern würde passive Resistenz geübt werden. Kein Polizeibeamter würde in der Lage sein, einen der Auszulio- r'ernden aufzugrei'en und zwangsweise über die Grenze zu schaffen. Da bei vielen Leuten die Pistolenkugeln 'ehr locker sitzen, könnte jeder Mann, der sich dazu hergeben würde, vorher sein Testament machen Jeder Politiker, der in dieser Angelegenheit die Geschäfte der Entente besorgen wollte, wäre für alle Zeiten unmöglich. Wer die Auslieferung rersuchen würde, würde den Bürgerkrieg entfesseln.
Bekanntmachung.
Betr.: Regelung des Fleischverbrauchs: hier: Hausschlachtungen
Auf Grund des § 11 unserer Bekanntmachung vom 21. 'Oktober 1919 betreffend: Regelung des Fleischverbrauchs: hier: Haus, schlachlungen (Amtsverkündigungsblatt Nr. 110) ordnen wir an, daß Anträge für die am 28. Februar 1920 endende Hausschlach- tungsperiode bis spätestens 15. Februar 1920 hierher einzureichen: sind.
Gieße n, den 2. Februar 1920.
.Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Siegert.
Verwendung van pflanzlick-en und tierischen Fetten und Deien zur Herstellung von kosmetischen Mitteln usw. vom 1. Mai 1916 (Reichsgesetzblatt Seite 346). Vom 20. Januar 1920.
Auf Gruird des 8 3 der Bekanntmachung über das Verbot der Verivendung von pflanzlick)en und tierischen Deien ind Fetten zu technischen Zwecken vom 6. Januar 1916 (Reichsgesetzblatt S. 3) in Verbindung mit § 5 des Uebergangsgesetzes vom 4. März 1919 (Reichsgesetzblatt S. 285) wird folgendes bestimmt:
§ 1. Tie Bekanntmachung über das Verbot der Verwendung von pflanzlichen und tierischen Fetten und Dclcn zur Herstellung von kometisck)en Mitteln usw. vom 1. Mai 1916 (Reichsgesetzblatt Seite 346) wird wie folgt geändert:
Ter Artikel 1 erhält folgende Fassung:
Pflanzliche und tierische Fette und Dele dürfen nur zur Herstellung von solchen Arzneimitteln zum äußerenGebrauck-e verwendet werden, die in den Apotheken auf Grund einer
Hieben ,u r- iWben’n uhr j Ihniarfni , s |?
2lmt$oerlünöigungsblatt
für die provinzialdiretlion Gdechesteu und für oas Kreisanrt «icken
(Er|d)dnt nach Bedarf: Montag, Dienstag. Donnerstag u. Freftqg. Nur durch die Post zu beziehen gegen Mk. Lü0 viertehährl. PostzeitungMt« Nr.
L Köln, 6. Febr. Die „Kölnische Zeitung meldet aus Paris: Ein Kurier der französischen Regierung bet gestern abenb di.' Lisbe ber P rson-m, deren Aus^ieserung verlangt nrird, aaach Berlin gebracht. Noch dem „Temps" ist der erste Begleitbrief infolge der Haltung des Freiherrn von Lersner abgeändert worden. Die Dotsck-afterkonferenz hat einen neuen Text vorgeschlagen, der den Minister en in Rom und London zur Genehmigung vorliegt. Man hofft, die Note noch heute oder morgen nach Berlin weiter geben zu können.
Eine Erklärung Mikkerandö.
Paris, 5. Febr. (Wolff.) Havas. In der Kammerkommission für auswärtige Angelegenheiten führte M i l l e r a n d auf gründ des Textes der Artikel des Vertrages, die sich mit der Auslieferung der Schuldigen befassen, aus, daß das Dokument die wirksam»- ften Mittel in die Hand gebe, dem Friedensvertrag durch Deutschland Achtung zu verschaffen. Er fügte bei, daß die Regierung entschlossen sei, die Durchführung des Vertrages mit allen ihr zu Gebote stehenden Mib- teln zu sichern.
lieber Rußland führte Millerand aus, daß die Richtlinien der französischen Politik die bleiben, wie sie in den interalliierten Beschlüssen vom November 1919 festgesetzt rouv den. — Millerand wird am Donnerstag über die orientalischen Angelegenheiten Erklärungen geben.
Mmemkvn lr.gm m der Haupt'ache an der P> rwerte u^d sind mit ihrem Hinterland durch wirtschaft ich eng ver-- hnrben Die sich daraus ergebende Beziehungm . 7 f keme-wegs durch die Kreisgrenzen b'-
Nmmt, sondern durchbrechen diese vielerorts und _ .y171 rco(k immer bestehenden Zug nach der TUrr^e‘l denn je nur twrmemtiidNm Annclnnlich'^rten, ba^n sie ort .ti;» W^ngsdechLK^oft^' ncts lediglich aus Kosten eines Nachbarkr-'ites rur Folge Dieser Mißstand wirkt verL^t durch ta: Tatsackie, daß bte Hebung der wirtschaftlich-n Ü*<ffe der Landlevölkerung vor allem in Ggenden Hwit tHnrnncgenbem WeinbergSb.-sitz vielfach be i Dmsch nach einem Wegzug in die Stadt genreft d«, dessen ®eranrfiid)ung durch den twnorigen k^-us emes Hauses kaum SchwierigHit-n bietet Äslche Umstände tragen weß-ntlich dazu bri, daß bü’ Maßnahmen zur Bekämpfung der Wolmungs-- nct in den rhemchMchen Keifen die denkbar U7)fken Vers chftvenhei ton aufwnfen und d-r Grüns e- finanziellen Anstrengung>m o"t gersbe tm um- gr'ehrten Verhältnis zur Entwicklung ber L-.i- !ungsfähigkeil der Kreiscingeß'sfenen ftcht. Es Ü em wenig erfteulidyr Zustand, daß Gemein- über die seit Jahren rin förmlicher Gold-
:,<en ni bericht, aut StioiXm verschuldetn Gemein- in Nachbarkre.sen sich jeder Beteiligung an 'p Linderung eines allgemeinen Nvtstw^es ent» liefen können. (Sin die gesamte Provinz ri f a s s e n d e r Gemeindeverband wür> e ™ bieser Hinsicht einen durchaus berechttgten Aus- löch schaffen. Er wäre außerdem vermöge feines l^baues instande, euten wesentlich gröre-en B i- ^peumbg aufzubringen, als die einzelnen besonders Mresfterten Kreise oder gar die wenigen zur Zeü imrnzvell ziemlich ungünstig dastehenden Stadt- -erunnden. Damit ist zugleich die Möglichkei" einer i en Zuschußleistung seitens des Reichs er-
'!r deren zweckmäßigste Verwendung eine pro- tnjtale Drganisation auf Grund des ihr zur Ver- ^ing stehenden Materials über die Wohnungs- «chaltmfte aller in Betracht kommenden Gemein-
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Ein franzSflscher fungo-Entschädigung-amt in betritt, Paris, 5. Febr. (Havas.) Ein Kurrry Ministeriums des Auswärtigen hat sich' dec Liste der Ausz u liefernden Berlin begeben. Der Gesäftiftsträger der zösischen Regierung in Berlin hat die nö» \ Instruktionen erhalten zur Errichtung s Prüfungs-Entschädigungs^ ltes. Das Amt wird mit der Regelung t Schulden, die zwischen Deutschen und anzosen bestehen und noch aus der Zeit ; dem Kriege stammen, betraut. Außerdem aßt es sich mit Entschädigungen Franzosen enüber, denen ihr Gut im Liauidation^- ) Sequestierungsverfahrert verloren ging, trschall Fach Mitglied der -lkademie.
Paris, 5. Febr. (WTV.) Havas. Mar- l Fo ch ist als M it gl i ed der A ka de mie :ierlid)er Sitzung ausgenommen worden.
Da» Sinke» des Steirlingkurse».
Haag, 5. Febr. (WTB.) „Telegraaf" »et aus London: Die Unruhe über das wettere Sinken des Sterlingkurses in den Vereinigten Staaten von Amerika nimmt von Tag zu Tag zu.
Ei« Milchkrieg in. England.
Berlin, 6. Febr. Nach einer Mekoung des „Berliner Lokalanzeigers" aus dem Haag ist in England ein Milchkrieg ausav- brachen, da die Milchhänb-ler beschlossen haben, den von den Milcherzeugern geforderten Preis von zwei Schilling elf Pencs für die Gallone nicht zu zahlen.
Die Frage der Ratiamalisiernug der Bergwerke in England.
London. 6. Febr. (^3TB.) Lloyd George besprach gestern mit bem parlamentarischen Ausschuß dec Trabe Union vor dem Vollzugsausschuß der Bergarbeiter die Frage der Nationalisierung der Bergwerke. Bekamrtlich hat der Kongreß der Trabe Union in Glasgow den Beschluß gefaßt, daß, toenn die Regierung sich weiterhin weigere, sich grunt-sätzlich zur Nationalisierung zu bekennen, ein außerordentlicher Kongreß cinberufen werben würde, um das weitere Vorgehen zu beschließen und uv.i die Regierung zwiu- gen zu können, dem Siegel jren Folge zu leisten. Lloyd George erklärte, daf; die Regierung ihre Stellungnahme nicht geändert habe. Tas Projekt über die Ausübung der Kontrolle der Kohlengruben könne immerhin in einigen Punkten noch geprüft werben.
Bekanntmachung. *
Betr.: Landespolizeiliche Prüfung des Entwurfs zur Aufstellung einer Schutzschranke am unbewachten Wegübergang in Kilometer 8,615 der Strecke Lollar—Wetzlar.
Ter Lageplan zur Errichtung einer Schranke bei Wärterbude Strecke Lollar— Titetzlar Kilometer 8,615 vor Balfnhof Abendftern liegt vom 3. Februar bis 10. Februar 1920 auf der Bürger-, mersterei Heuchelheim zur Einsicht offen. Einwendungen gegen das Projekt sind bei Meldung des Ausschlusses innerhalb dieser Zeit bei per Bürgermeisterei Heuchelheim vorzubringcn.
Gießen, den 29. Januar 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck c r.
Jnhaltr-Uebersicht: Aenderung der Bekanntmachung über das Verbot der Verwendung von pflanzlichen und tierischen Fetten usw - Au^ ber.®enmnbeumfagen. - Kn-g-g-s-ng-n-nh-imkchr. - Ausführung d-- R-ichsm-hf-uch-ng-s-tz°s; hi^ (Ernennung S« «Jboünng ber laufenben leuerungsäulage an Staatsbeamte ufrn.-- Zagegelber unb Meifekoften ber Äirdjenoorftanbsmilglieb« mb fitrdjenredjner. - Lanbespaltzeütche Prüfung bes (Entwurfs zur llufftellung einer Sdjutjfdjranhe in fiilometer 8,615 ber Strecke CoUar- IBeijiar. (Regelung bes Fleischverbrauchs; hier. Hausschlachtungen. - Viehseuchen. - Dienstnachrichten. — Felbbereinigung Heuchelheim.
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nt ergriff der Abg. Cornudet von der li- en Entenbe b.rs Wort. Er wünsckve zu nrifrnt, c nx.dycn Bedingungen Deutichland b-3 ahlen gedentt, was es für die Die^erper- mg der veno ästeten Prmi zen f dm big wäre, rill auch wissen, ob Teutich.and t<ie ftM.Icn ge- 1 habe, die es an Fvankreich zu liefern p'v- ben hal»e. Er erwähnte dm Znriichmfall sners und erklärte, daß der Vertreter 'schlands in Paris sich geweigert habe, eine sei des Fristensvertrag s ausMfLren, den elbft unterschrieben hab'. ÄLan mi; e auch, Deutschland Schwierigkeiten macke, um Ttidrt iteldmark zu bezahlen, wie es zatLen müjf'.. Abgeordnete verlangte Auskunft über die Po- gegenüL^r Rußland. Er wünschte auigeklärt rin über die Lage in Ungarn, in Polen mW er Türkei, in denen Frankr<.'ich beträchtliche reffen habe.
Nach ihm frprach der Abgeordnete S o u l i e r. xruptsächlich auf die Wiebcraufnahme der dtplo^ sckren Beziehungen Frankreichs mit dem Vati- hinwies. Was die Auslieferung des Kaiser l Hel ms von Holland bettel fe, verwahrt er dagegen, daß der deutsche Kaiser mir Aapo- verglichen werde. Im tveitttrn vertaufe da rpellalionsdebatte ergriif Marcel Cachindas t namens der sozialdemokratischen Pat.tei, um Regierung über ihre russische Polittk zu be- n. Er verlangte eine «rinwandsfiei« Er- ng über die Wiederherstellung des Friedens- Rußland. Als er sich gegen Koltschak und seine tiere wendet, sowie gegen die englische und lösische Regierung, die Milliarden ausgegebeit n, um den Widerstand gegen die Sowjet organisieren, wird er unterbrochen, mtlich von L4on Daudet. Cachin sagte: haben versucktt, (Solcaten gegen die 9tul ien hicken. Diese haben aber nicht gewollt. Taudet
Sie haben sie ausgehetzt! Tie Svzialistc» Zitierten i> g> gen. Es '.lam zmL ar m s zene n, iß der Prä, ident einscknci len nnißte. Erft bann te Cachin weiter wrtsalwen. Er verlangte Aufckärung über die fvanzöri.che Politrv gegen- der Türkei und wendet sich fragen jede Der- tegertb it. Nach Ernest Safi ent, der sich AuSfiUrrungen Cachins angeick>lossen hatte, >c die Jnterpellalivnsdebattc auf morgen ver-
ien au lernen. 8e: i ffmb nicht auto ifjen. Schn. 0no. ut • en bta Sieh- ilk chäserh««! nisten, lannbaor »arz mit fleloen i der.. AvAMbrnae:! ieBelohn, bei* <t, Viebiflür. 73. W ito w tern entlauten. ön® one Belohnung «to -ft«; fiS? kklmsüh» .q. -Belobn-M»
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$reitag, 6. Zedruar 1920 hanat}me von Anzeigen f. die Zageimnnmec vis zum Naedminag vorder ohne jed, Berdin^tichke't. Srets fir \ mm höhe für n<eigen v 34mm Breite örtlt "b 25 Si, mt4tpSi ts 30 Pf.; für Reklame- ?lngeigen von 70 mm Breite 90 t'f. Bei Platz- v0l'tdri'i20*/ Aufschlag. Hauvtschri Heiler: Ang. (Soeg. yeranrieortlict) für Polit k: Aug. Goeiz: für den übrigen teil: Dr- Remdols Zenz; für beit
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Vetr.: Tie Tagegelder und Reisekosten der Kirck)envorftands.nit glieder und Kirchcnrechner.
An die evangelischen und katholischen Kirchenvorständc ■ des Kreises.
Tas im Abdruck nachstehende Amtsblatt des Ministeriums des Innen: teilen wir JlMen unter Bezugnahme aus unsere gedruckte Verfügung vom 27. Tezember 1907 mit dem Empfehlen mit, den Kirchenvorftandsmitgliedenr und dem Rechner vom Inhalte desselben Mitteilung machen zu n>ollen.
Gießen, den 2. Februar 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: Weicker.
Zu Nr. M. d. I. 27 592. T arm stad t, den 9. Januar 1920. Betr.: Tie Tagegelder und Reisevostien der KirchenoorftandsMitglieder und Kirchenrechner.
Das Ministerium des Innern an die Kreisämter.
I. Tie Bestimmungen unter Ziffer 2 und 3 unseres Amtsblattes Nr. 21 vom 29. Tezember 1907 erhalten folgende Fassung: „2. Tas Tagegeld beträgt, tvenn das Tienstgeschüft einschließlich des Hin- und Rückwegs weniger als 5 Stunden dauert, 4,50 Mk., andernfalls 9 Mk.
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Betr.: Ten Ausschlag und die Erhebung der Otemeiudeumlagen für das R.-J. 1919.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden sowie die Gemarkungsvorstände und die Gemarkungsindaber.
Unter Bezugnahme auf unsere übergedruckte Verfügung vom 19. ds. Mts. machen wir zur Beseitigung von Zweifeln ausdrücklich darauf aufmerksam, daß in dem RachttagSvoranschlag jeder Mein-Ausgabe eine kurze Begründung beigerügt sein muß. Ter Nachtragsvoranschlag ist äl-nlich wie Beilage 1 zum Hauptvor anschlag aufzustellen, mit der Aenderung, daß sowohl die Mehr- Einual)men irrie Mehr-Ausgaben durchzuaddieren sind und am Schluß die Gegenüberstellung zu fertigen ist. Aufstellung hat in dreifacher Ausfertigung zu erfolgen, wovon eine dort zu behalten und zwei uns Varzulegen sind.
Gießen, den 30. Januar 1920.
KreiSamt Gießen.
Dr. U finger.
B c t r.: Kriegsgefangenenherntkehr.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Angesichts des begonnenen Abtransportes derKriegsgeftmgenenf aus Frankreich darf gebeten werden, der Ausschmückung der Bahn- höie erneut Aufmerksamkeit zu schenken, da es auf die Heimkehrer einen niederdrückenden Eindruck machen muß, wenn in dieser Hinsicht nicht in liebevoller Weise gesorgt wird.
Gießen, den 31. Januar 1920.
Kreisamt Gießen.
Dr. U f in gier.
Betr.: Ausführung des Reichsviehseuchengesetzes: hier: Ernennung der Schätzer.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Nachdem ldie neubestellten Schätzer und ihre (Stellvertreter von uns verpflichtet, die wieder bestellten von Ihnen auf den früheren Tiensteid verwiesen worden sind, wollen Sie deren Namen orts- üblick) bekanntmachen.
Gießen, den 2. Februar 1920.
Kreisamt Gießen.
Dr. Ufingier.


