Vrlefknften Oer NcvaktLon.
Union. MU Der Auslösung eines Truppenteils gehen die Abrechnungsarbeiten an einen noch bestehen bleiberwen anderen Truppentell über. Sie müß!en Ermi.t langen anstellen, w.lcher Truppenteil Dabei in Frage kommt. Der Schlichtungsaus- schust ist hier nicht zustänoig, auch werden Sie auf anderem Wege wenig ausrichten können.
panM.
Berlin, 3. Nov. B örsenstimrnungs- bild. Der in DcD-iscnwxnsen nach den gestrigen starken Sieigerung.m eingriretenc Rückgang svwie die nach ^rcf-emcLoungcn int Wirtfchaftspv-'giramm der Nrirl^s. eg ertrug, vr,rg>:sehenen Maßnahmen, wie die frül-ere Eiivziehung drs Rcichsnodopfers wirkten heute auf die Unternehmungslust der Börse teil- ,veisc etwas hnnmrnd und liehen auf manchen Märkten Neali'atvansncignng, und infolgedessen Kure»abschwächuugen fixtrl'er hcrior rieten. Die Kursbilöung nxtr bet stillerem Geschäft unregelmäßig und vereinzelt tra'en später Schwankungcu ein, doch b'ichm die Rückgäng- -egen gestern in der Mehrzahl. Die'e betrugen für ine tonangebenden Man! an-, Eleftvo- und Farl^vertc und von Valutawerte für einige Kolonialpapiere und mexikanische Anleihen 10 bis 15 Prozent, vereinzelt etwas darüber. Am BankenmaEe erhielt sich aber bei mastigen Besserung n die feste Grundstimmung. Sehr leblxtft utrd bis 40 Prozent besser wurden Anglo Gnattv gehandelt. Auch einige andere im Grostverkehr gehcrntlelte Papiere waren nrästig gebessert. Primleumwer!e waren behauptet. In den ?,u Einheiskuren gehandelten Industrie papieren blieb die feste Tendenz noch vorherrschend. Für Anlagewcrte waren fctne besondere Veränderungen lestzu stelleir. Dem Wahlsieg des vepubliranischen Präsideitten Hardinge steht die Börse noch abwartend gegenüber.
Frankfurt a. M., 3. Nov. Börsen- ftrmmungsbild. Im Dnsch'uß der sckM-an- kenten Haltung aut dem Devisenmarkt waren Aus- landswerte n<c:it ich ruhiger. Die Kursbewegung in Mexikarcr unregelmästig, 5pvoz. Go'dmexi- kancr notierten 818, 5proz. Silbermex. 560, 41/3«= proz. Irrig. Anl. 465.—, 5proz. Tehuantevec 425.— (— 10 Pvoz.). 5proz. Bulgaren setzten ihre Aufwärtsbew-egung fort, 265.— plus 5 Proz Reici^san leite 771/«. Baltimore Ok)io erfuhren etne Besserung van 6 Proz. mir 536, während Sckicm- tung sich obschwäclston, 635.—. Hapog blieben mit 1913A gut besaupü-t. Lebhaft waren die Umsätze im freien Vermehr für Dynamit Trust, 418.—, Lechuerke 204.—. Benzaktien fester, 240.—. Ttsch. Petroleum 1570. Am Monianaktienmarkt ermäßigten Buderus ihren Kursstand um 27 Proz. auf 600.—. Kalt Westeregeln, 975 bis 970, stellten sich 10, Deutsch £'u;rmf>urg 400V, 3V-, Proz. niedriger. Sehr fest stellten sich Caro, 339 bis 340, plus 11 Prez. Elektro Lahmeyer blieben gefragt. 263.— plus 31 /,, B rgmann 284.—, SÄuckert schwäcker, 317'/°, Deutsch Uebersce 1185.—, B ng- roct'.e 318'/,, Metall Dannhorn 214, Spinnern Hammmfen 425 utrd Spinnerei Ettlingen 310.—, gewannen je 10 Prozent. Chem. Albert steigend, 1065 plus 65 Pr.>z. Sdxtruf & Co. Dairrburg 410 plus 10, Lotlwi i ger Hütlr 412.— plus 12 Proz An der Naächerse war das Gcsclüift wesentlich [eßbarter. Baltinuore Ohio bis 545, Licht und KWft 195.—.
Frankfurt a. !Dl, 4. Nov.
Marknptierungtn.
Datum:
Zürich Amsterdam Kopenhagen Prag Stockholm Tlsten............. • • e •
London Parts New-Park
2.11. 3.11.
8,- 7,95
4,25
9,50 9,75
6*60 6*50
588,50 604,50
2,75 2,77
20,25
Devisenmarkt.
Datum: Amsterdam- ihoneiö Brüffel-Antwerpen Christianta.....
Kopenhagen .... Stockholm Helsingsors Italien London New-Pork Paris........
Schweiz Spanten Wien (altes). . . . Deutsch-Oeslerr. . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . .
Geld Brief
2. Nov.
2352,35 2347,68
515,55 614,46 1046,05 1043,95 1056 10 1053,90 1604,05 150C,95
166,20 165,80 285,30 23 >,70 207,55 265,95
77,53 77,37 489,— 488,
1218,75 1? 16,25
1063,60 1061,40
21,28 21,22
24,03 23,97
83,35 86,15
15,52 15,48
Geld Brief
3. Nov.
2377,60 2d32,40 516,95 518,05 104^,95 1051,05 1058,90 1061,10 1510,95 1514,15 175,40 176,70 232,20 282,80 269,70 270,30
77,29 77,45 489,50 490,50 12) i,75 1217,25 1068, 0107",10
19,98 20 02 23 97 2 ».03 85,65 8 ,35 16,08 15,72
Börsenkurse.
Frankfurt
Berlin
Abend- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs
Dalum:
5 e/e Deut kriegsanl. 4 e/e Deut. Reichsanl. 3®/» Deut. Reichsanl. 4®/0 Preuß Konsuls Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto Gesellschaft Dresdener Bank . . Nationalbank f. D. . Mitteld. Lreditbank. H.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Loyd . Boch Gußstahlwerk . D.» Luxemb. Bergw. Gelsenktrch.Bergw. . Harpener Bergbau . Oberschl. Eisend.-B. . Oberschles. Etsenind. . Phönix-Bergb Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. 21. (£,©... . Schuckerl- Werke . . Felten- Guilleaume . Daimler Bud.- Eisenw.- 2Ikt . Adlerwerke 4 °/vHess Staatsanl. . Electron Griesheim .
2.11.
77,50
170
330
235
170'-
187,-
419,-
409,-
299,50
6i8:-
»47
248
3.1t
77,50
174,75
239,- 192:-
19175
400,50 401,- 452,-
393, - 340,- 618,-
44^- 317,'SO 24/50 600,-
310,1 394’,-
2.11. 3.11.
77,50 77,10 67,25 67,25
66,25 66,25 62, - 66,30
170,50 175, - 330, - 33),-
237,50 239,- 219,50 221,- 189,- 189, — 171,50 173, — 190,- 188,"0 188,50 187,50 549,50 538,-
431,- 408,25 336,- 470,- 450,- 300,- 300,- 325,- 335,- 577,- 617,- 565,— 565,- 448,- 449,50 340,- 334,-
313,50 478,-
249,75 249,87 625,- 595,-
-,- 313,-
38»:- 393:50
Märkte.
Gießener Wochenmarkt.
Gießen, 4. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter,Marg., P und 15 Mk, Käse Stück 80 Pf., Hülmcr Stück 14—21 Mk., Dahnen Stück 14—21 Mk., Enten Stück 25 Mk., Gänse Pfund 8—10 Mk., Ochsen fleisch Pmnd 12 Mk., Kuh- und Rindfleisch Pfund 12 Mk., Schrveme- fleifch Pfund 18 Mk., Kalbfleisch Pfund 12 Mk., Dammelfleisch Pfund 12 Mk., Milch Liier 2 Mk., Kartoffeln 50 Kilo 30 Mk., Weißkraut Ztr. 20 Mk., Wirsing Ztr. 30 Mk., Rotkraut Ztr. 30 Mk., Kohlrüben Pfund 20 Pf., Sellerie Stück 50 Pf., Lauch Stück 25 Pf., Spinat Pfund 1 Mk., gelbe Rüben Pftmd 40 Pf., rote Rüben Pfund 40 Pf., Zwiebeln Ztr. 110 Mk., Acpel Ztr. 80—90 Mk, Birnen Ztr. 80—90 Mk., Nüsse 100 Stück 2,50 Mark, Tomaten Pfand 1 Mk., Endivien Stück 60—80 Pf., Butterkohl Pfund 60 Pf., Feldsalat Teller 40—50 Pf,
Frankfurter PferDemarkt.
fb. Frankfurt a. M., 3. Mv. Bei ver- hältm'Smast'g schwachem Besuche durch Jniere^e:- tcn entwickel e sich trotzdem auf dem heutigen Markt ein Geschäftöveröehr, der hinsichtlich ter Preise als Rekvrdlag bezeichnet werden Rmn. Für eui Paar bester, schwerster Arbci spferte wurden bis zu 60 000 Mk., sür Oldenburger und Hannoveraner bis zu 55 OCX) Mk., für Mittel- und geringere Ware nicht unter 6000 Mk. gezahlt. Der Markt wurde fast völlig geräumt. Der Umsatz in Schilacht- pserdcn läßt nach, da die Aufhebung der Fletsch- zwangöbewirtschaftuna sich immer mehr im Fleischkonsum bernetwar macht.
)( Ortenberg, 3. Nov. Der zweite und dritte Tag zeigen den Kalten Markt wieder auf voller Friedenshöhe. Am Dienstag fand den ganzen Tag Pferdemarkt statt, es wurde noch lebhaft zu teuren Preisen gehandelt. Vom frühen Morgen bis zitm späten Abend strömten ans der ganzen Umgegend Tausende he bei, so daß, wie sich ältere Leute erinnern, seit 25 Jahren in dm Mauern unseres Städtchens fein solcher Verkehr mehr stattgefunden hat. Die Wirtschaften waren sämtlich überfüllt, in den Geschäften herrschte großes Gedränge, über 15 0 Stände waren auf- gesch'agen (gegen ein Dutzend im vorigen Jahve! und boten die verschiedcnsten Waren an. die z. T. raschen Absatz fanden, ganz besonders stark waren Gewinnbuden und Glücksspiele vertreten, die zu manchen Stunden sehr stark umlagert, waren. Zu bedauern war nur, daß der Rindviehmarkt wegen der herrscl>enden Maul-,und Klauenseuche ausfallen mußte. Glücklicherweise hielt das kalte, trockene Wetter an, so daß der Markt in jeder Weist glänzend verlief und Besucher wie Beranstalder zu- f rieten stell te.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Aus dem Hauptausschutz des Reichstags.
Berlin, 2. Nov. Ter Hauptausschntz des Reichstags setzte heue die Besprechung der Angelegenheit Hermes fort. Abg. Bur läge (Ztr.) gab der Ueberzeugung Ausdruck, daß mit zu schwerem Geschütz gesch. fett worden sei. Immerhin sei die Saete etatsrechtlich nicht in Ordnung. Auch sei die Anschaffung eines so kostbaren Autos pem- lich. Abg. Dr. Helfserich (D. Ntl.) beklagte die Verstöße gegen die Sparsamk.it. Ern Prrs ron 280 000 Mr. für ein Auto iin staatlichen Verkehr überschreite unter al'e.t "Umständen weit das Bedürfnis. Warum nehme man nicht ein Auto auS den Heeresbeständen -ober von den Kriegs- gescllschaften? In der Zeit vor dem Kriege, als nodt die alte Sparsamkeit herrschte, habe nur der Lianzler einen Zweispänner, der Minister des Aus- wärtigm einen Eiitspänner gestabt. Alle übrigen Miniiter feien ^u Futz gegangen ober hätten sich eine Tvoschke genommen und die Douven selbst bezahlt. Wir müßten zur a ten Sparsamkeit zu- rüdl' haen. Ie^t brauüie je es Mi iFbrruint für sein Auto jährlich 80 000 bis 90000 Mk. Unter» haltungskosieit, das heißt 300 Mk. für den Arbeitstag. In Weimar hätte jeiter Minister sein Auto gehabt, und die Entfernungen feien dort wirklich nicht groß S-wesen. Tie Verschwendungssucht habe keine Grenzen gelärmt. Man hatte gegen Augustin ein Disziplinarrersahren eüCeiten müssen, in seinem Interesse und im Jntereiie des Amts, auch im Intevesse der Staat-sautorität. Der Fall Augustin habe feine Kehrseite im Falte Ramm und Ackerbaugesellschaft. Daß eine Kriegsgesell- schaft, an der Reich und Staat stark beteiligt feien, einen Bestechungsversuch unternehme, das gehe doch überS Bolmenl'ed. Ter Fa.l Augustin unterliege der gericht'iten Klärung, der Fall Ramm sei klar: ein Skandal und ein geradezu unerhörter Zustand. Tie Tenchchnat analen Dr. 5tzelfserich, Krüger und Dr. Rösicke b achten folgende Entschließung ein: „Tie Neicl-s- rcgienmg wird aufgesi^cdert, 1. die Zahl der aus R ich: kos en u iterhat enen Koastwagen < inschl. ter der Kticg^gelel sst« ten wesentlich et!zuschränken.
2. dem Reichstage ein Verzeichnis der am 1 Ob toter 1919 und der am 1. Oktober 1920 cm Reicl'Skosten unterhaltenen Kra'twagen einschl. do der Ki'tegsg.'sel sck-alten vorzule^en."
Ministerialdir^k or Schröder teilte mit, das das Reichsfinanzministerium bereits aus ^4(1^. Fung Der Dienftkraftwagen drücke. — Abg. ö 0 tf (Soz.1 unterstützte einen großen Teil der Äusfüb rungen Dr. L>elfferichs. — Abg. Robert Schmidt (Soz.) sprach die Erwartung aus, daß in Preußen über den Fall Ramm verhandelt werde. Er sei für größte Sparsamkeit und habe für sich in Weimar ein Auto iticht gebraucht. Allerdin« habe sich das Auto bed Herrn v. Tilly gut bezM genracht: durch seine Unermüdlichkeit sei bimkrK tausend Menschen Arbeit verschafft worden. Finanzminister Dr. Wirth teilte auf 9Infragt deS Abgcordn. Mumm mit, datz eine Nachprüfung bet* Steuererklärungen Erzbergers m Gang fei. Die Prüfung werde bald abgeschlossen fei« und das Ergebnis der Oeffentlichkeit mitgeteiü werten. Der Antrag Mumm-Le fserich in Sacker d« Kraftwagen wurde einstimmig angenommen, der Antrag ter Unabhängige gegen die sozialistische, Stimmen abgclehnt. Morgen wird sich der AuS« sckpiß mit ten Leistungen aus dem FrietensvertraA beschäftigen.
Polizeistunde in Preutzen 10 Uhr.
Berlin, 2. Nov. Der Minister des Innere S e v e r i n g hat, wie amtlich mitgeteilt wird, ein« Erlaß herausgegeben, nach dem für den bevorstehenden Winter die Schlußstunte für die Gast- und Speisewirtschaf.en usw., in'oweit nicht nach de, örtlicl)en Verhältnissen eine frühere Schließung an« gezeigt erscheinen sollte, auf 10 Uhr abenbj festgesetzt wird. Auch da, wo bisher eine späterv Schlußstunte zugelassen sein sollte, ist dies mifl Mlcksicht aus die neuerlich eingetretene Anschärfung ter Kohlenlage für die Regel nicht auf« recht zu erhalten. Nur wo es die örtlichen Verhältnisse dringend erforderlich erscheinen lassen, !anc eine Osfenhaltung bis 11 Uhr und für ten Samst^ bis liy» Uhr gestattet werten. Weitergeheirdt allgemeine Verlängerungen sind nirgends, auch ffc Berlin nicht mehr, zuzulassen. Ferner ersucht be Minister noch daraus hinziiweisen, daß die Bestimmungen des §4 ter Verordnung vom 11. Dezembic 1916 über die Beleuchtung der Schaufenster, Gast« und Speiseipirtschaflen usw, genau eingehalt« werten.
Die Entente als Schützer Dortens.
M a i n z, 3. Noo. (WTB.) In Veifolg der» Wiesbaden von ter Frankfurter Polizei seinerzeit vorgenommenen Verhaftung Dr. Dortens nxut der Regierungsprüsitent von Wiesbaden, M 0 mm, von ter Rheinlandlommission seins Postens enthoben und ausaewiesen Wörtern toegrt stillschweigenden Einoerstäudnisses mit ter Verhaf- tung Dr. Dortens oder grober Fahrlässigkeit bei diesem Vorkommnis. Wie jetzt aus einer ossiziösen Verlautbarung im „Echo du Rhin" hervorgeht, 6d die von ter teu'Zchen Regierung eingel 'itete Unta- suchung in Verbindung mit den Nachforschung^ ter Rycinlandk.'mmission ergeb.n. daßDr. Momv persönlich ter Verhaf ung Dr. Dortens vollkommen ferngefantten hat. Unter diesen Umständen Hal dir Rheinlandkommi sicn beschlossen, Dr. Momm fester in sein früheres Amt einletzen zu lassen, obwofl sie ihn verwaltungsrechtlich verantwortlich hält fte ten Mangel an Wachsamkeit ter Wiesbadener > lizei. Die gegen den Polizeirat <51 r e i be l i n öw fügten Maßnahmen bleiben dagegen bestehm., .
Drr neue Präsident Harding.
Newyork, 3. Nov. (WTB., Nach tem 9e* kanntwerten seiner Wahl zum Präfide^lten crsÄ« D a r d i n g auf feinem Balkon uni> hielt, zu Trinen gerührt, folgende Ans Pracks: „Ich habe <r- mernsam mit Ihnen goarbei er, und hate mtä immer bemüht, Fhnen gegenüber mit voller lrhrn-- haftigkeit zu bandeln. Wenn das Schicksal mitz nun zum Prä.id nlen be'timmt, so rowifdx i*« [gegenüber allen Völ kern ein loyalS Verfahren einzusch^agen."
fi'ir.: Tie Albe Steu
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§3. Tic fitorbnungcn ’ §.<■
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iiad) § 4 oriislvbn, dec . ‘Bütag von
ck 10 Proz uilt ckzubef iibtT 15000 itilungen ist
: 15 Pwz. bis V iiiiausgehendk mch von bei > io 000 Marl
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teil des 'M richt übcrsteic
chugspslichti rechnet —
IM, roenn d I ^arf jährlich 115000 Mk. 1 hW bei ein I -2000 Mk. 9i
Gießen,
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Marktplatz 21, Tel. 942, gegenüber d. Engelap^'th.
vehördliche Anzeige«.
Beknnnimnchnng, betreffend: Prtiöausze'tchnung für Gegenstände des notivenoigcn LeüensbrdarfS im Kleinhandel.
Auf Grund des § 5 der Verordnung betreffend dir Errichtung von Preisprüfungsstellen wird mit sofortiger Wirkung für die Stadt Gießen ange- orbnet:
8 1.
Der Gegenstände des notwendigen Lebensbedarfs im Kleinhandel frilhä't, ist verpflichtet, ein Verzeichnis in frinem Verkaufsraum oder an seinem Verkau'ssland anzubringen, aus dem der genaue Verkaussprris der Waren im einzelnen, sowie ein etwa vorgeschriebener Höchstpreis ersichtlich ist.
Das Verzeichnis kann durch Airbringen der Verkaufspreise cutroeter auf den einzelnen Waren oder den Behältern, in baten sich die Ware befindet, ersetzt worb n.
Diese Vorschrift gilt auch für bas Feilhalkm von Gegen stäuben tes Wochenmarkwerwhrs auf tem SBodxmmartt.
8 2.
Die Poe.se müssen zahlenmäßig in Markwäh- rung mit gut leserlicher Schrift angegeben werden.
8 3.
Die Preisankünbignng gilt als Preisforte- nmg im Sinne tes § 5 Abi. 1 bet Verordnung gegen Preistreiberei vom 8. Mai 1918.
§ 4.
Dir angelünbigten Preise bürsten nicht über- schritten werten. Die Abgabe ter im Kleinverkaus Mechm Mengen an tem Verbraucher zu den angekündigten Preisen darf nicht verweigert werden.
o § 5-
Zutmterhandlungen gegat diese Bestimmungen werden, lofern nicht untere Vorschriften höhere Strafen androhen, mit Geldstraf' bis zu 150 Mk. und im Unvcrmögensfalle mit Haft bis zu vier Wochen bestraft. 11689B
Gießen, den 1. November 1920.
Preispriilungssbelle der Stadt Gießen.
Der Vorsitzende: vr. Seid, Beigeordneter.
Holzausqabe.
Der Holzlagerplah in der Gabelsbergerstraße ist von Freitag den 5. November ab wieder geöffnet.
Gießen, den 2. November 1920. 11695B
Stadt. Bvennstosfamt.
Bekanntmachung.
Durch Beschluß tes LandessiedlungsamteS vom 4. September b. Js. ist bas Verfahren ter Landzuteilurrg für die Gemarkung Ettingshausen eröffnet worden.
Die Liste her Landbewerber liegt in ter Zeit vom 5. bis einschließlich 13. November b. Js. auf tem Bureau ter Bürgermeisterei Ettingshausen nxchrend bet Dien st stunden offen.
Gemäß § 25 ber Vollzugsordnung zum Land- oesetz sortere ich sämtliche Personen, bie sich an tem Verfahren der Landzuteilung beteiligen wollen, aber noch nicht in ter Landbewerbcrliste verzeichnet finb, auf, sich während ter Offenlegungs- tn|t in die Liste eintragen zu lassen.
Die Wahl ter Vertrauensmänner findet am Sonntag den 14. November 1920 vormittags 1 iy2 Uhr
in Ettingshausen statt. T<ts Wahllokäl hritib durch bie Bürgermeisterei bekanntgegebcn.
Bad-Salzhausen, den 3. November 1920.
Der Lanbamtmann zu Bad-Salzhausen
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