Ur. 129 Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)
Zrettag, 4. Juni (920
Deutsch oder international?
Man schreibt uns aus einer oberhcssisch2r Kveisstadt:
Trotzdem während des Weltkrieges der sozialistische Internationalismus kläglich versagt hat, mrd er von der deutschen Sozialdemokratie aucl in diesem Wahlkampf wieder aufs neue aufgebügelt und auf den Schild erhoben.
Bei Lnsern Feinden kommt in erster Linie das Vaterland und in zweiter Linie die Partei, bei dec deutschen Sozialdemokratie, die nichts gelernt und nichts txwlernt hat, ist's nmgekehv:.
Von Völkervcrsöhnung und Völkerverbrüderung erwartet mcm das .Heil der Welt, dabei versetzen uns unsere haßwütigen und rachcschnLubenden Feindesbrüder einen Fußtritt nach dem andern, und wir stecken eine Ohrfeige nach der andern unter Probest ehrlos und wehrlos ein.
So sieht die Völkerversöynung und Völkerverbrüderung, so sieht der Internationalismus unserer Zwingherren aus, intb die deutsche Sozialdemokratie wird keinen Deut daran ändern.
Wenn sich aber ein sozialdemokratischer Parteisekretär hinstellt und mit äußerster Lungenkraft in eine Wählerrersammlung hinein schreit: cs sei vollständig gerechtfertigt, daß wir den Franzosen möglichst viel Vieh, Material u)'ro. ablie,ect:n, ja wir müßten eigentlich noch viel mehr abliefern zur Gutmachung des von den Deutschen in Frank- vkich verursachten Schadens.
Wenn man sich nicht entblödet, die jahrzehntelang in den französischen Schulen systematisch getriebene Teutsch.nhetzc und P,le:e des Deutschenhasses zu besckwnigen und zu behaupten, man habe in den deutschen Schulen in gleicher Weise Franzosen Hetze getrieben, so gibt es für ein solches Verhalten eines Vertreter) der Sozialdemokratie nur ein Wort, das aber besser ungeschrieben bfeiöt. — Hat dec internationale Herr keine Ahnung, welch namenloses Elend durch die E n t en te b l o ckade über unser deutsches Volk gebracht, worden ist, hat ec keine Spur von Scham, eine solche Unwahrheit wie die der Pflege des Franzosenhasses in den deut- schm Schulen in das Volk hinauszuschreien?
Erfreulicherweise konnte dem Herrn das Verwerfliche und Schamlose seiner franzo'mfreund- lichm Kundgebung auf dec Stelle durch eine in der Versammlung anwesende Le rerin, die 20 Jahre in Frankreich tätig war, trefflich und gründlich zu Gemüt geführt werden.
Und was bringt das sozialdemokratische Flugblatt: „Ter Schicksalstag des deutschm Volkes!" für Forderungen.
„Der Friedensvertrag von Versailles muß revidiert werden!" Ja welcher vernünftig denkende deutsche Volksgenosse wünscht denn das etwa nicht? D.-ese Forderung ist doch kein Monopol der deutschen Sozialdemokratien.
Daß das internationale, Proletariat die beste Gewähr für die Revision des Fcie- densverttages sei, ist eine der hochtänmden Phrasen ohne jeden Kern innerer Berechtigung.
Was hat das internationale P r > letaria t getan, um einen sol ch scharn- losei Frieden zu verhüten? Keinen P f i f e. r t i n g! Eine andere Forderung ist d. r „KaNpf für die Befreiung des deutschen Vo l kS w i r ts cha f t s l eben s ans den fesseln des Ententeimperialis- m u s". Ja, handelt es sich tenn auch './ter ivieixr nm eite patentierte Weisheit der Sozi al',emo trati e? Schreit de nn nicht die ganzed/utsche Volksseele nachEi- fssfeing aus den Krallen der Entente- ryrannei und ist nicht feder deutsche Marn und jede deutsche Frau gan» selbstverständlich zu diesem Befret- ungskamps bereit?
Dunkel und geheimnisvoll aber ist die wunderliche Osfe barimg: Tie sozia d: nokra i ck^ Pa'tzr ha e di K i gskebire te. il rgl. wer! "te >u ßte de. tz der Krieg von den mtli- l ä r is ch e n M a ch t h a b e, n b u n tz t w e > den sollte, nm Deutschlands blühendes Wirtschaftsleben, seinen Handel und seine Industrie zu vernichten!?? Ein untaugliche es, crbäi'msickfees Mitt, l, sich ton d r ihr uni^hegsicheir sogm. Mit'ckmd an der Krieg - relänteung zu le e en, tä te tte So i> ckdenio- kcatie in dec Tat nicht wählen können. Oder was soll de Döhaupiung ctzva fjitft te.eilten?
Tann wird der Trumps des „Frauen- st i m n r e ch t s" ousgespi stt. Frei ich gab es Z- - ten, po man in vielen BolcksTrcifen geteilter M<t- mr-<$ üt<: tei Wrt des Frauen^inmr.chts gewesenist. Dl- se Zei.en gehören der V 'g> ngestl-.'iL an. Leute bat mau sich al gemein mit dem Wahlrecht br Fvruen abgcfun'en und kein Mensch denlt daran, es zu beseitigen. Die So-
Die Gräfin.
Roman von G. W. App le ton.
(Naödruck verboten.) Fortsetzung 50.
Latz SirnpkinS aus dem Spiel! riet Tick. Am bestm Helsen wir uns se.ter; du wsißt ja nickst, was hinter der Geschickte noch alles fteckm kann, she sie yi Ende geführt ist. Es ist eine Prroat- anfclt'gcn'feit ton dir, und Dick Molyneux steht Hiner dir — nras willst du noch mehr? Wir zwei zusimmen haben zwei Paar hübsch,harter Fäuste zu unserer Verfügung, u id nxenn sie nicht fähig sich, solch ein leichtes Geschäft zu erledigen, dann Wrneu wir uns gleich begraben lassen.
Allerdings, stimmte ich ihm brr. Wir wollen es selber durchiühren, aber wann?
Je früher, desto besser — was meinst du zu 'heute nacht?
Ich will sehen, ob ich Zeit habe, erwiderte ich. Ich möchte meine Praxis verkaufm und habe die Angel.'gefeit einem Agenten übcrgrb.'N. Heul« morgen erhielt ich eine Karte van ihm, ich solle um vier Ulst b.i ihm vorsprechen, um einen Käufer zu treffen. Daher bin ich gebunden. Aber wenn cs mir irgend möglich ist, will ich zu ove hin- unterfahren ober, noch besser, wir machen gar nichts ab. Ich werde dich auf alle Fälle benachrichtigen.
Mil dieser Abmachung verabschtedeten wir uns in klaphast Junction.
daß es zu einem Streik bei den Großbanken kom-1 Jahrzehnte und Jahrhunderte zu erwecken^ verdient TTIPtT hlPrhl* lltriirfnpfiTfirt mtrh 11 nnntu* fitpf,<l1Tf«'ittNrpis eines .vieltes be*
entgeltlich geliefert.
errettet werde n. Tas kann
nur geschehen.
Schweiz.
Spanien
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in den Reichstag, ton denen er überzeugt ist, ditz
Deutsche ‘Sanft
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Amsterdam . f-op n: ag«n. Stockholm. . *2bien . . . .
dem und
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Tahtm: S'V.'Deut.flrieqsanL 4"/»Deut.A«ichsank. 3”-' Deut.Ne ch^anl. 4°ln Preug. stonsol, Darmstadter Band
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Datum.
Amsterdam • Rotterd. Brüssel-Antwerpen . sshristiania......
Kopenhagen .....
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Cjta'de'i........
London........
Aew-York......
Paris.........
allseitige Unterstützung. Ter Preis eines Heltes beträgt 1.50 Mark. Diese Hefte werden an die MU- glicher des Bundes (Jahresbeitrag 6 Mark) UN'
wenn der G.ist des Teufels siegreich tefamlfi werden wird, de r Geist unbeut scher Art, dec die Gaffen und Käsen, die Pr:se und Literatur be.e.rscht und wi ec Volks eben bis in seine Tiefe hinein vergiftet fy.it. Dieser Geist r>*5 Lugs undTrugs, les B r u d e r h a s s e s int',- Brudermords, des scha m lo se n Wu ch« r s, dec gemeinsten Ausbeutung, bcj Treu- bruchs der Z u chn n d Ehrlosigkeit, des Unglaubens u. b t-cr Go t tesverachtung mutz bezwungen weide:, nenn es beser mit uns rverben soll. Der G.ist deutscher Treue und deutscher Zuverlässigkeit, des Glaubens und Gott vertraue ns, des Fleitzes unb ter Sittsamkeit, d.s Pflichtbewußt seins und des BerailtwoctungsgefühlS, ■muß wieder zur Herrschaft gelangen, wenn Vö.k und Vaterland nicht völlig im Abgrund des Verderbens versinlbn soll.
Mit äußeren Mitteln, mit Gesetznr und Verordnungen, mit Dleocien und P.rteiprogrammen wird nie und nimmer unser armes Volk aus fein r namenlosen wirtschaft ich n und sitt.icken Rot errettet werden. Die Einkehr bei sich selbst, die Erkenntnis der eigenen Schuld, die Rückkehr zu den alten deutschen Tugenden, die Deutschland ehedem groß gemacht haben, das sind die Dinge, diedem deutschen Volknat tun, wenn i h m nach dem schmachvollen Zusammenbruch wieder ein Aufstieg zur Höhe beschieden sein soll.
Trum prüfe jeder sich selbst unb wähle Männer
spricht auch für die Zukunft viel Gutes. Das Ziel, das dem ,,Deutsch-Meister-Bund" vorschwebt, in liefet £fcnt der Unklarheit und Zerrissenheit das Interesse an den Sck-cisten und Werken der großen
(In einem Teil der Auslage wiederholt.)
Die Verteilung der deutschen Flotte.
Paris, 2. Juni. (WTB.) Nach Meldungen aus Cherbourg sind die beiden deutschen Panzerkreuzer „Stuttgart" und „Gcaudcnz" dort angekommen.
sie bereit sind, kraftvoll intb furchtlos den Kampf, Disconto- Gesell''» gegen die Mäch.e dec Finsternis aufzu nähmen, - ~ -
Wien (altes) .... Deutsch.Oesterr. abg. Prag.........
Budapest.......
Bulgarien......
Konstanttuopel. . . .
Geschäftsführer Bo um vom „Rhein Pfälzer", ferner der Zeitungsverleger Kater von der „Gegenwart" in Ede Loben wegen schverer Blei- dlgung ter sranzö i cheu Armee, legangnr durch einen Artikel ü be r die farbigen Truppen in den besetz en Gebieten, ang.cklagt. Der Angeklagte B.ckec ist flüchtig. Das Urteil lautete gegen B cter aus ein Jahr Gefängnis und 10 0.0 Mark Ged"rase. Baum erhielt 10 030 M7. Geldstrafe und Kaier 2000 Mk. Geldstrafe.
Französische Rücksichtslosigkeit.
Ludwigshafen, 3. Juni. (WTB.) Nach dem Ludwigshafener Polizeitericht geriet gestern nachmittag ein französischer Kra ftwa gen, der zwei Ofsisine nach Ludwigsckaen gebracht batte und dec von fvanzö'i'chen Soldaten gelenkt wurde, an der Ecke Schlachthausstras.e auf den Bürgersteig und fuhr in eine Gruppe spielender Kinder hinein. Zwei Kinder wurden getötet und zwei weitere, ein neunjähriger Bruder des getöteten Mädchens und ein anderer neunjähriger Knabe schwer verletzt. Ein Rods.chvcr wurde ebenfalls von dem Automobil erfaßt und verletzt. Tas Automobil, d?slen Nummer bisher nicht festgeskllt nerden konnte, befand sich in äußerst rafeber Fahrt. Es fuhr in der Richtung Oggersheim davon.
Waffenstillstand in Silicien.
London, 3. Juni. (WTB.) Nach einer ,.Times"-Meldung aus Konstmlt nopel hat General" Gouraud, der Oberkommissac Frantt.ichs in Syrien, einen zwan i tägigen Waffenstillst a n d, dec erneuert w:rden kann, mit dm Nationalisten in Silicien abgeschlos en.
Keine Prüsidentschaf s Kandidatur Wilsons.
Rotterdam, 2. Juni. (WTB.) Einer Wa- fhingoner Meldung zufolge einigten sich Wilson unb der Vorsitzende der Temo Malischen Partei dahin, daß Wilsons Name dem Temottattchen Natiio- nalLonvent zur Bezeichnung des Präsidentschaftskandidaten nicht vorgelegt wer.en soll.
der vom Senat bewilligten Steuer beträgt Milliarden.
Französische Justiz.
Landau, 3. Juni. (WTB.) Nach „Rlteinpsälzer"" waren ter Redakteur Becker
zialdemDk.atie kämpft hier gegen WvLmichlen unt> rennt offene Tü en ein.
Tiefe Keine Blütenlefe aus dem sozialdemokratischen Flugblatt könnten ir b müßten icbein vorurteilsl-osen tenfenfceit Dmt chen zur Genüge bn Augen öffnen, teiß cs dieser Partei lediglich darum zu tun ist, die biirgerlichoir Parteieti ut ein möglichst dunk.es urti) sich selbst in das vofigste Licht zu versetzen, sich als die A l l e i n i n h a b e r i n der Weisheit und Tugend zu präentie-cen und alle Schuld für das innere und äußere Meulten „andern" in die Schuhe zu schielten.
Das Revolutioncheii und das bischen Blutvergießen durch die Von ilyr selbst gezüchteten ungeratenen und ihr cus her Gewatt g-.toachsencn Spartakisten und Geti. ijt ihr inzwischen wohl aus dem Gedächtnis verschounbeii.
Nein, mit sozialistischen Ideen unb Phrasen wird das deutiche V a t e r l a n , nicht aus seinem Jammcr und Elend
men werde, zurückgeführt wird. Die Umsätze hielten sich in engen Greirzen. Zu bemerJenstoertem Geschäft kam es lediglich in Auslandspavieren, welche l'a^tKmfcitbeSxtltung einavcktzmeii. TeutschePetvoleuin stellten sich aus niedriger 588—Schantung- bahn gegen den Neubörsekurs der Mittagbörse mit
Geld Brief Geld Brief 2. Juni 3. Juni
1508,50 i511,50 1622,40 1831,60
v. Lüttwih.
Berlin, 2. Juni. (Wolff.) Zu der Meldung, daß der frühere General o. Lüttwitz sich im Streife Rosenberg aushalte, erklärt der Landrat tes Kreises Rosenberg, daß es sich um den ehe- mialigeit Haupt mar.tzi v Lüttwitz hantele, der mit General v. Lüttwitz nickst identisch sei. Der Landrat prüfte den Paß des Hauptmanns selbst.
Anmeldungen zur internationalen Arbeiter- ko nftrenz.
Genua, 2. Juni. (WTB.) Bis jetzt liegen zur internationalen Arbetterbonferenz in Genua Anmeldungen von 22 europäischen und außereuropäischen Staaten vor, u. a. von Australien, Belgien, Canada, China, Dänemark, Deutschland, Firmland, Frankreich, Holland, Indien, Italien, Japan, Norwegen, Portugal, Schweden, Polen und der Schweiz.
Belgisch-französische Besprechungen.
Brüssel, 2. Juni. (WTB.) Tex Minister der nationalen Verteidigung ist nach Paris abgereist zur Besprech/.ng über einige die Besetzung des Rhei n g e b ie tes betreffenden Fragen.
Französische Steuergesetzgebung.
Paris, 3. Juni. (WTB.) Der französisch«. Senat hat gestern mit 298 gegen 5 Stimmen das neue Steuergesetz angenommen. Das Gesetz muß, weil der Senat Abänderungen getroffen hat, nunmehr an die Kammer zurückkehcen. Der Betrag
595 bis 593 (+ 3\ Deutsch Asiat. Bank gaben 4 Proz. nach 380. Neu-Guinea 590, Elektr. Felten und Guilleaume waren wieder angeboten und verloren 9 Proz. (377). Deutsch lieber fee 843 bis 835 — 35 Proz., dagegen sanden Siemens Halske eine Kurserhöhung von 10 Proz. auf 299. Kaliwerke sowie Montanaktien schwächten sich ab. Phönix verloren 6 Proz. (372), Mannesmann fest 325, Bad. Anilin 410 +10 Proz. Scheideanstalt gaben von ihrer Kurssteigerung 7 Proz. her (490). Mexikaner neigten mägig nach unten, däordd. Lloyd 165l/V Oesterr. Credit-Anstalt 2 Prvz. höher 993/*, ebenso Badische Bank 2 Pro^. gebessert 181. Der Sckstuß gestaltete sich schwächer. Lombarden 34J/2. 5puo$. Reichsanleiye 79%.
Frankfurt a. M., 4. Ium.
Devisenmarkt.
Frankfurt a. M., 3. Jrtni. Börsen-^ Dichter und Schriftsteller ter Bergangenh tt, die stimmungsbild. An der Abendbörfe machte sich leinesivegs auf die kleine Zahl ter eigentlichen sich mäßige Abschwächung auf ten meisten Markt-j.Aassiker beschränken, zu beleben und Freude unb gebieten bemerkbar, was auf die Befürchtungen,' Anteilnahme am deutschen Schrifttum der früheren
Mstll-'r'^che Bodegnstott.
Wasferwärme ter Lckhn am 4. Juni: 16 Good R.
de tes Szepter in Händen hoben und die i;m letzten C5ru.it> von völl'g-m undeutschen unb autzerdeutfchen Fütrem u d Hetzern geleitet werden, benen nicht Te tfch'ands Wie-' ergeburl, sontern Teutschlands Zerfplitterung und Aufsaugung der letzte Zweck ihres gottvergessenen Trübens ist.
Handel.
Berlin, 3. Ium. Börsenstimmungsbild. Tie als Folge tes erneuten Rückganges h e,' xing treten; stacke Nachrage nach Ausond - be.ifen, bi: befönte s zu Bör e.lbeginn im freien Berke.fr zu ga. z w: en.sichen Ku:s> rc.usetzungen für diese führten, bewi.tte an der Börse bei all- gemisin l bh. f e ein Ge chäft rnfo g? von Deckungs- rückk u e > cm u. etc ,.n en ite Ku sbcfe'igung, besonders für Ans an und Kobmia?,verte. Te :ti(f)C Akt'.er p be e zo vit von te Befe'irnng zwar gfeichf-als u d e w ie -an ehnsi ei Nutzen, doch ionn e.i die erzielten Au sich äg? nickst überall de Gewinn: von Ausfc.ndk- unb Ko.omalwenen voll aufrechter, «alten iverdm. Tie Kursbefserung betrug in ter Regel bis zu zsixn Pn^ent. Darüber l-inaus ging, sie mrc bei Ma-mesmann- Röhren, Ober'ch'e i'che Ei eni> d.is.ri , Rteb ifcke BraunÄhlenwerk'", 91. (S. G., Sferne s u. H.rlst, R'.esi i'che M:b ll, Te.ttscte Kasi u tb Schüttung, te'ei a s bströch.' i ter wire > -aber di ftür. gcnrini f e Neuguineas Obaris, Balsinnw und O o Tirrfe lofen, d ut ck« Petrsi uml tt e > uw be fonde-s Teutsch-Ueber ee-Elektris I-e. Du dm 1: genannter schw ren K.loni-alr.>apie en betrugen ii ogar einig- himdrt Prozent. Am Reut.nmrrtt sind tec Befestig ng ter u ig-rri'ck-en R nten u-to d e stark? 5>?r-au f'e tzung ter Kurse ter Anatoli ei' und Mex k ncc evoäfuba'. Mi Aus a nte te auf de S eig rung ter ö'err ichifch.m V uta be- 'estig'en öterveichische i Wwte schloiz die B'.'r e r de B fürchturg n daß die zur Zeil in Zug besindsiche i Ab' immm g-en l«i den Grvtzbcnk. n ted} eine Mehrcheit für ten Streik ergeben rönntm, in abgeschwächter Haltung.
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Am Walettrwbahn'hof erb.ickte ich noch einmal vasch ten Erbgrafen wie er ei ie Trofck/Vc bestieg unb da von fuhr. Ich war fest überzeugt davon, daß er mich lticht beachtet hatte.
Rechtzeitig traf ich bei momem Agenten in ter Adamstvatze ein.
Sofort wurde ich einem jungen Mann vorgestellt, ter mir merkwürdig beJa.nt torDam.
Sie erirarm sich meiner ivvhl nicht mfehr, fegte er. Ich ließ mich währeird Jh.es letzten Semesters in Edinburg'h immatrifulie.e.i, und begeg: etc Ihnen z im ersten Male nachts im Cafe Rot>al. Ein gnotzec Australier hatte mich damals ülc;«= fallen unb Sie vevibrrichlen i.,nt «.ine tückstis.e Tracht Prügel. Peckins ist mein Name — erü> nem Sie sich vfelleickst?
Ich erinnerte mich dunkbl an ein derartiges Ereignis unb ergriff fefert die Gelegnchett beim Schopfe.
Und nun sagte ich, nachdem Itrtr die — für ihn — denkwürdige Geschichte in allen Ernzelli-eiten besprochen hatten, treffen wir uns jetzt hier wicter? Seltsam, nicht ivahr? Und Sie häbn auch die Absicht, meine Praxis zu üteme'bmen — gaiij merkwürdig.' Sie haben sich schon Über d'e näheren V.-lhästnisfe und Bedingungen erfunbigt, wie ich annehme?
Oh ja geitnb.
Die Praxis ist den Preis Ivvht wert, den ttb dafür ve.lang', fegte ich, ater die Umge bung ist nicht sehr aristokratisch: Ihre Patienten würden
in der Regcl sehr efn'ache Leute fein. Auch das ist Ihnen ausmlmchcrgefetzt NVrden?
Gewiß, ich verstehe schon, sagte Herr Perkrns. Ich bin nicht in ter Lage, gegenwärtig große An- sprück zu stellen; ater ich h-offe, teß es eine gute Ai.f ngspvaxxs sein wird, die mrch iuetter- führen Rm.li.
In meinem Falle war es sv, bemerkte td>, und wenn Sie sonst nichts zu tun hoben' könnten wir ja eine TrvschS: nahmen und meine Goldmine in Augenschein nehmen. Sie w.rdnc sich dann selber ein Urteil bilden können und ans meinen Tage- und Kassenbüchern ersehen, was ich zu tun teitte.
Ihr Vorschlag ist mir schr angenehm, erwiderte Pci'kins, unb so machten wir uns sogleich arp den Weg.
Eine ©tunte später fegte ich zu ihm: Freut mich sehr, teitz Sie sv tefrtÄigt sind. Wann paßt es Ihnen, die Praxis zu üternehmen?
Sofort, erwiderte er. Morgen, wenn es Ihnen recht ist. Tas Geld liegt auf ter Bank. Ich brauche nur einen Scheck für Sie mlszustellen.
Tann fegte ich, mit meinen Gedanken fortwährend bei ter Putneyec Angelegenheit, tön nm Sie mich gleich heute nacht vertreten, um mit ten Patienten bekannt zu werten, di: Sie hier haben werten. Mein Ge'lsil'e Jenkins wird Ismen alles Nötige sagen. Er tritt Punkt fr.ten Uhr an. Ich werd: einen Brref mit ten nötigen Jnstruktwuen für ihn hiitterlasien. Ich möchte nämlich — um
Ihnen die Wahrhit zu sagen, Herr Kollege — teilte nacht frei haben; ich habe ettoas sehr Wichtiges zu erledigen.
Mit tem allergrößten Vergnügen, erwiderte Perkins, der nnrllich ganz entzückt zu sein schien. Ich werde, wie ich gesteh:, Ivdhl für ten Anfang etwas nervös fein, ater ich bin ganz erpicht darauf, lvszulegen.
Tas verstehe ich, Herr Kollege, sagte ich. Sie haben ganz reckst. <S)bald ter Vertrag unterzeickmet ist, und alle Formalitäten erfetegt sind, werte ich Sie als meinen Nachfolger ein führen; sind Sie damit einverstanten?
Vollständig. Gut alfe, Punkt sieben werte ich mich hier einftnten?
Damit empfelst er sich, und feter von uns ging seines Weges.
Ich lenk.e sofort meine Schritte lximwärtS. Kmnn hatte ich das Hans betreten, bi überfiel mich das Zimmermädchen mit ten Worten:
Oh. Herr Doktor, ich bin so froh, datz Sie heimgekommcn sind. Eine Fremde ist hier gewesen und verlangte Sie zu sehen. Sie ist immer mietet gekommen. Ich konnte nicht klug d'.raus werden, was fie fegte, ater es ist etwas sehr Wichtiges, glaube ich, und ich denke, test sie jede Minute wieder eintreffen bann.
Ganz recht, Marie, fegte ich. Führen Sie sie auf mein Zimmer, sobald sie zurückkommtl
(Fortsetzung solgt.)


