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Sitzung vom 2 5. August 1920.

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Obst-und Gartenbauverein

Mttgliederversammlung

Samstag den 4. Sept., 8 Ubr, im Pfälzer Hof, Schanzenstrane. - Tagesordnung: Ausstellung Bestellung der Bäume »Art und Sorte), Wabl deö Prä'idenien. Um allseitiges Erscheinen wird ge­beten. _______»Mi____________Der Vorstand.

Kirche und Schule.

Das hess if che 2 ndes amt s"ür o s Bildungswesen veröffentlicht heute an amt- licher Stelle eine Anzahl Richtlinien über die verstärNeKunster-iehnng an unseren hes- sisck;en hölieren Schulen. Es wird «rusgesührt, t>iti tn den von oem Lantesbildungsrml eingefarterten Berichten zahlreiche brauchbare Anregungen enthül­len sind. Was Aervon «ohne Lehrplan uno Organi­sationsveränderung zur Durchführung gelangen kann imd soll, ist in einer Bevrtimg zwischen den Mitgliedern Der oberen Schulbehörde und zuge- zogenen Fachlehrern des Landes geprüft und zu- sanrmengefasch worden.

4 Bleichenbach, 1. Sept. Am vorigen Freitag Abend starb im Sanatorium frohenmark, wo er Genesung von schwerem Leiden gesucht hatte,

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Lieh, Oberstadt «2.

mc. Friedberg, 1. Sept. Bon Frankfurter Albertumsfreunten sollen die Mittel aufgebracht werden, um die zwischen Friedberg und Bcw froin- (bürg liegende Kapersbury Lmsthistvrisch zu erforschen. Die Kapersburg ist bekanntlich ein Mmerkastell, das zum Saalburgsystem gehört und wohl zu gleicher Zeit in Benutzung war wie diese.

Klein., iebr (J 0 f gut erhalt. w v ' au kaufen gesucht. Schr. Angeboie unter 9306 an den Gießener Anzeiger.

kommen bis zu 15OOO Mark eine zehnprozen­tige Erhöhung ihrer Bezüge zuzubüligen, an­genommen. Wenn, was zu erwarten ist, auch der Magistrat dieftm Anträge zustimmt, kann mit der Beenoigung dr-s Ausstandes gerechnet wrroen

Ter Magistrat der Stadt Hanau frit dem Be­schluß, bcc Sladtvn:ordneten, allen städt'.schen Ge­halts-- und Lohnempfängern bis zu einem Ge­samteinkommen von 15 000 Mark eine .zehnpro- zentige Zulage und die Besaxarngszulage zu ge­währen, nicht zugestimmt. Jnfolgedesssn hat sich.die Lage verschärft. Veute ftndet eine weitere Sitzung der Stadtverordneten statt. Ter ausgerufene Generalstreik droh: schärfere Formen

Sitzung vom 2 6. August 192 0.

1. Der Anspruch des vor Ablauf der^Kün­digungsfrist anderweit in Arbeit getretenen Schrei­ners Ferd. Sauer gegen Schreinermeister Hofmann hier auf Entschädigung für nichterhaltenan Urlaub wird abgewiesen. Die Urlaubsftage ist in den Ver­handlungen der beiderseitigen Organisationen noch nicht geregelt. ,

2. Tie Firma Röhrig in Mücke ist verpflichtet, die tariflich festgesetzten Löhne des Sägewerks­tarifs zu zahlen: der Schiedsspruch Wirrte an-

3. Tie Sache des landwirtschaftlichm Arbei­ters Giebenbain gegen Landwirt Theodor Binding in Nieder^Eschbach wegen Lohnnachzahlung fand durch Vergleich ihre Erledigung.

4. Die Firma Walbinger in Ober-Ramstadt wird verpflichtet, ihren an ter ehemaligen Zucker­fabrik in Storfbeim beschäftigt geivesenen Arbeitern den an der Kündignngsftist fehlenden Dag nach­zuzahlen und vom Tag ter Wiederaufnahme der Bauarbeiter! den Tariflohn für die Bauarbeiter zu zahlen. Die weiteren Ansprüche werten dem ordent- licken Rechtsweg wrbehalten.

5. Die Firma Ruckstuhl hier ist verpslichtet, mit Wirkung vom 15. August 1920 dem Arbeiter Sctenk den dem Transportarteitertarif ent» ilpredjente Wochen lohn von 146 Mk. zu zahlen

Gießener Strafkammer.

Gießen, 21. Aug. 1920.

Um die Diebe zu fangen, die schon wiederholt in das Eleltrizitätswerk cingebrochen waren uno Kohlen gestohlen hatten, legten sich am Abend des 13. April der Wachmann Joseph S t in o n und ein Kolleg.' auf 'dem gegenüberliegende.! Bahn- teunm auf die Lauer. Bild daraus tarnen zivet Männer und stiegen ein. Als sie seslgenommen werten sollten, liefen sie davon und Mieten trotz mehrfack-en Anrufs nicht stehen. Um sie einzuschüch- tern, gab Simon aus seiner Pisbole mehrere )c-chreck- schüsse ab. Einer ter Täter, der wegen Tiebftchls u>el>rfuch vorbestrafte Karl Schaumburg ivurx ins Herz getroffen und war auf der Stelle tot: das andere Gesck- überflog den Dähndamm und traf am Oswaldsgarten einen Mann ins Bein. Simon hatte sich deshalb heute wegen fahrlässiger Tötung und wegen Körperverletzung zu verantworten Die Strafkammer gelangte zu einer Freispreäiung, di [ie sich nicht davon überzeugen konnte, datz eine Fahrlässigkeit vorliege. Sie berücksichtigte zu Gun­sten des Ang-cklagten, daß er über das Rech', zum Wafsengebrauch nur ungmügend unterrichtet, im Tunkeln und im Laufen geschossen hatte und in seinem Timsteifer nicht in der Lage mar, die mög- lidien Folgen seines Tuns zu erkennen. Vielleicht liege nur ein unglücklicher Zufall vor.

Ter wegen Betrugs mehrfach vorbeNraftc F. A. ans Rieder-Gemünden hat eine Reihe von Leuten, meist Landwirten, um erhebliäse Summen betrogen, intern er ihnen, immer nach dem gleichen Rezept, vorschwindelt, er könne ihnen nützbiche Tinge be­sorgen, und dann mit den Vorschüssen verschwand. Tas Otericht ivor der Ansicht, daß kleine Strafen, wie er sie bis jetzt etyalten hatte, bei einem Menschen wie dem Angeklagten jede, Wirkung ter» seblten und erkannte auf eine Gesamtstrafe von 2 Jachen 6 Monaten Gefängnis. Bon ter wei­teren Anllag.' eines Diebstahls wurde der Ange­klagte freig'sprochcn.

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Fritz Keller.

9276_____Neuenweg.

HNHH-beltrantzpo^ gelegenheit nach Hanau gesucht.

Schr.Ang.u.014531 a. G. A.

Ter Arbeiter D. W., wegen Dtevftahls wieder­holt vorbestraft, hat in Bad-Rau Heun im Zimmer eines Oberkriegs^erichtsftkrttärs eine Kanette er­brochen und über 900 Mk. daraus gestohlen. Ten Aufbeirxrhrungsort des Geltes und des Zimmer­schlüssels hatte er zufällig erfahren freute leug­nete er. Allerfrings fei er in dem Zimmer An­wesen, um zu süchlen, habe aber die Kasietde be­reits erbrochen vorgefunden. Mit dieser Ausrete hatte er Lin Glück. Außerdem wurde ihm noch ein frülmerdiebftahl in Friedberg nachgewiesen. Unter Einbeziehung einer früheren Stra e erbtdt er eine Gesamtgefängnisstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten. Gin Mitangeklagter, ter beschuldigt war,an dem Tiebftahl in Bod-Rauheim teil» genommen zu haben, wurde mangels ausveicheuden Beweises fteigespnockxn.

Frau L. B. und eine Mitangeklagte E. B. haben infam men mit einigen andern, die beverts abgeurteilt sind, bem Gerber B. in Gießen unter Ann^endung falscher Schlüsfel Leder im Wert von lOOOO Mk. gestvhlen. Strafe: je 6 Monite Ge­fängnis.

Eine Reihe anderer Fälle ist ohne besonoeres Interesse.

HtrrenWßM^

West-2bt<aae 42 Ul.

Turnen, Spiel und Sport.

O Butzbach, 1. Sept. Ter hiesige Turn- - verein errang auf dem Bezirksturnsest in Rüfrer- ; Mörlen 18 Siege, darunter befinden sich 5 aktive Turner. Verhältnismäßig twch besser haben eine Reih.' von Landvereine der Umgebung abge- i schnitten. So holten sich: Turnverein Gam- bach 17, To Rockenberg 15, Tv. Rieder- Deisel 11, Tv Griedel 9, Tv. O st heim 8, Tv. Kirch-Göns 5 Siege. Zu begrüßen ist es, daß auck in teil Land vereinen das «chüler turnen allgemein Eingang gefunden hat.

freuchelheim, 2. Sept. Bei dem am 29. August in Wetzlar abgehaltenen Bezirks turn- fesi wurden vom hiesigen Turnverein fvlgente Preise erzielt: Aktive Stufe: Albert Schmidt 2. Preis, fr ermann Freitag 7. Pr. < Feldbergfest 14. Pr., frermann Becker 12. Pr. (Feldbergsest 22. Pr. , Adolf Rinn 18. Pr., Paul Schmidt 23. Pr., Paul Volkmann 34 Pr., Ernst Wolf» sch-midt 42. Pr. Zöglings-Oberstufe: Max Krei­ling 5. Pr., Ludwig Dönjes 11. Pr. Zöqlin^s- Unterstuse: Arthur Jimg 3. Pr., frans Reusch- ling 6. Pr., Artthur Schmidt 25. Pr., Paul Sack 28. Pr., Robert Schäfer 33. Pr., Ernst Römer 46. Pr. Schüler: Otto Christ 4. Pr., Adolf Man ter 13. Pr., Ernst Germer 17. Pr. Bei der .500- Meter-Stafsette war freuchelheim an 3. Stelle mit 66Vs Sekunden.

-4 Münzenberg, 1. Sept.. Beim Bezirks- Itethimen des 5. Bezirks im Gau fressen in Rieter- Mörlen, wo von etwa 500 Bewerbern 309 Sieger blieben, holte sich der hiesige Turnverein zusammen 26 Preise, zwei in der Stufe ter aktiven Turner, sieben in ter Zöglinysoberstufe, neun in ter Zög­lingsunterstufe, acht in ter Schülerstufe. Unter ten Siegern erhielt G. Stroh bei den aktiven Turnern ben 6. Preis mit 64Vr Punkten: Otto Walter stand in ter Zöglingsoberstufe an neunter Stelle mit 69Vs P, Otto Kullmer in ter Zöglingsunterstufe an achter Stelle mit 79Vs P. In der Schülerstufe fslieb K. Storch vierter Sieger mit 79Vs P. Das ist ein Erfolg, wie ihn unser Verein noch üicht erzielt hat, und der auch für einen ländlichen Turn­verein einzig dastehen dürfte.

Frankfurt a. M., 1. Sept. In dem heu­tigen Fußballwettspiel zwischen dem Mei­ster von Südschweden, Fotbvll Förening Malmö, und ter Frankfurter Turn- und Sportgemeinte ..Eintracht von 1861" siegte die Frankfurter Mann- fdjaft mit 2:1. Das Spiel war eines ter schönsten, das in ter letzten Zeit in Frankfurt zum Austrag gebracht wurde, sowohl in Bezug auf die Spiel- tüdtigTeit als auch bezüglich der Gpielweise. Der Sdiietedritter, frerr Chrißle, Vorsitzender des Südbeulsriicii Fußballbuntes, hatte es nicht nötig, Strafftöste wegen rvhen Spielens zu verhängen.' Im Felde zeigte sich dieEintracht" durch ein nunterbares ^wnibinationsspicl aus, während die Schweden ein glänzendes Flügelspiel darbvten. Bei fralbzeit stand das Spiel 1:0 für Schocten, wäh­rend in der zweiten fralbzeit Frankfurt durchSchön- feld und Neureuther zweimal erfolgreich sein konnte. Das Wetter war dem Spiele nicht sehr günstig, denn der Regen hatte ten Boten sehr aufgeweicht. Zirka 60007000 Zuschauer wohnten dem Spiele bei und zoölten ten beiten Mannschaften für die gebotenen Stiftungen des öfteren spontanen Beifall.

ter langjährige, verdienstvolle Pfarrer unserer Ge­meinte, Pfarrer Friedrich 'Wildel m Gütern Nachmittag wurde er unter vollzähliger 'Jetcuijung ter Gemeinte und Vereine und zahlreiri)er^ Teil­nahme von Amtsbrütern und auswärtigen tfremi» ten zu Grate gebracht. Im Gottesdienit predigte Pfarrer Göbel iWolf) und entrann ein Lebens­bild des pftichteiftigen Mannes, ter 24 Jahre ter Gfcnicinbe Bleichenbach gedient hatte und sich als Geschäftsführer des Dekanatserziedun»över«ns um die Fürforgeerziehung besvntere Kerdienste er­worben hatte. Am Grate sprachen unter Nicter- iegunq von Kränzen Pfarrer Baer (Lindlieim) Tür die Dekanatsgeistlichkeit und ten Dekanatsausschuß, Bürgermeisdcr Naumann für die Gtemeinte imd ten Kirchen vorstand, Pfarrer freusel (Altenstadt) für ten Akademisch-Theologischen Verein und dessen Alte frerrenschast, Vertreter des Krieger-, Gesang- und Turnvereins und frer Schalkin ter. die unter fieitimg von Lehrer freusel im Hwttesdienst und am Grate je em g«süiches Volkslied saugen.

B. B u r k ha r d s, 29. Aug. Der S<hottener Zraeigvereirt ter Gustav-Adolf-Stiftung veranstaltete heute hier sein Iahresfest. Ueter 600 Besucher hatten sich em gestochen, unter denen alle Nachbargemeinden vertreten waren. Im Fest­gottesdienst predigte Pfarrer Fritsrir-RuptertS- burg. Zur Erbauung trugen nxiter der Rupperts- iurger Posaunenchor und der Eschenr öder Kirchen- chor bei. In ter Nachversammlimg erwies sich ter Versammfamgdfacl infolge des gwßen Besuch zu klein, so daß gleichzeitig Versammlungen in der Kirch? und im Saal stattsinten muhten, frier sprari) ein früherer Auslandspfarrer, Plr. Michl- Wenings. Die Schulkiichr brachten Festspiele zur Darstellung. Auch der Gederner Kftchenchr ließ sich mit mehreren Liedern hören. Der stattliche Betraß ter Festkollette kommt der evangelischen Gemeinte Gau-Mgesheim und ter Ostlandsamm-' lung Mptte.

27 Friedberg, 2. Sept. Am 5. Oktober hält die fressische Missionskvnferen z ihre diesjailwige Ia'hrestagung hier ab. Im Dezember 1820 wurde ter erste Mssivnsfrifts- verein für Basel in fressen gegründet. Professor D. Tr. Tichl-Friedberg, Plärrer Rehwaltefrep^ penhenn, Pfarrer frill-Dalsl>eim, Pfarrer Gsell- Fransfurt a. M. werden spreriten und entsprechende Rückk'licke und Ausblicke auf das Werk der Basler-

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Ein Merowingcrgrab.

mc. Cassel, 30» Aug. An der Balm nach frannoter bei frannöverschMünten wurde ein großes Grab aus der Merowingerzeit frcigcLegt, in dem sich nicht weniger wie 100 mansch lich und vier Pserteskelette tefanben. Der Fund wird aber iwri; bedeutsamer durcb die vielen Waffen und Geräte, die in dem Grab noch vtel-auten jxrrcn. Töpfe und Krüge, Bronzeschwerter und Speere und als ganz seltenes Stück das lebensgroße Dronze- relief eines ftänkischn Kriegers wurden gefunden. Ter Wert der gefuntenen Gegenstände ist uner­meßlich, da bisher ein solch gewaltiger Fund aus ter Merowinger zeit in ganz Deutschland noch nicht gemacht tourte. Die Gegenstände wurden dem Pro- vinzialmusenm in frannover ütenteefen Und sollen nach 'sachemäßer Bearbeitung der Oeffentlrchkeit zugänglich gemacht Ivetten.

1. Tie Lohnnachzahlungsforderung des Ar­beiters Opper gegen die Firma Stöcker u. Künz in Treis wird tem ordentlichen Rechtsweg Vor­behalten.

2. Die Entlohnung der Arbeiter ter Firma fr. Bohnekamv bzw deren Vertreter fr. fröschen tn (Schlitz wird für die Zeit seit 1. April 1920 auf Grund eines besonderen Umrechnungsverfah- rens festgesetzt und den Parteien aufgegebm, ab 1. September durch Festmeterberechnung an stelle des Grubenholzlategeraichts eine neue Akkordbasis für die Löhne zu schaffen.

3. Der Anspruch des entlassenen Arbeiters Scheibe! gegen die Stadtverwaltung Bad-Nauheim toiri) wegen Unzuständigkeit abgewiesen und die Anrufung ter laut Vereinbarung vorgesehenen Schiedsstclle aufgegeben.

4. Ter Antrag des freinrich Seibert in front» berg gegen Stadtkassenrechner Repp daselbst auf Gehaltserhöhung wird nach erfolgter Zusage für erledigt erllärt.

5. Ter Einspruch von 82 Dige)tellten der Abwicklungsstelle des Jnf.-Negts. 116 in Gießen gegen ihre zum 30. September 1920 ausgesprochene Kündigungen wird für nicht gerechtfertigt erklärt, weil nari)§ 85 des BetriLbsrätegesetzes ter Ein­spruch dann nicht zulässig ist, wenn die Eirüas- sungen durch gänzliche ober teilweise Stillegung des Betriebs, wie hier, erforderlich werten. Die Entscheidung ist endgültig. (§ 87 Ab-s. 1 B. R. G.)

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mc. Frankfurt i. M., 1. Sept. Fran k- sur'ts Kohlenversorgung ist in diesem Zahre außerordentlich günsttg. Rach Mitteilung des Kohlendirellors sind nicht nur sämtliche schu­len, sondern auch die Bäder und Thoater min­destens bis Neujahr versorgt. Auch den Zentvrl- teiAungea konnten Brennstoffe überwiesen werden. Bedauerlich feien nur die enormen Tiebstähl? aut dem Transport, die rund 3 Prozent ter gelieferten Menge ausmachm.

mc Frankfurt a. M., 1. Sept, sn dem ehemaligen frote! Schwan, tu dem am 10. Mai 1870 der Frieden zwischen Deutsch- lanb unb Frankreich geschlossen tourte, wird am Sonntag ein Kino eröffnet. Rur mit größter Müte ist es gelungen, das Friedenszimmer m seinem ursprünglichen Zusbanb zu erhalten.

ra. frermann stein (Kr. Biedenkopf), 31. Aug. Die für unser Kirchlein von der Firma Buderus gegossene Gußstahlglocke trägt die In­schrift: Steh fest im Sturm ter Zeit! Gesegnet fei dein Leid! Denk an die Ewigkeit!

w> i // Die Abstammung des ~ ® Menschen vom Affen.

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an zu nehmen.

mc. franau (Main , 1 eept. Xie teaj* nische Nothilfe hat nicht nur während des Streiks ter Arbeiter die Gas^ und ElettriAitäts- roerte in Betrieb gesetzt, sie mutzte auch als Totengräber aut dem Friedhof walten, da sonst die Leichen nicht hätten beerdigt werten kön­nen. Insgesamt rourben 70 Mitglieder der tech­nischen Nothilfe, teils auch aus Frankfurt stam­mend, eingesetzt.

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