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Versteigerung bestimmt.
Deckenbach, stellv Gerichtsvollzieher in Gießen.
Verwaltungsbehörde anzuzeigen und dabei die Gründe dafür zngeben.
So lange eine ärztliche Ueberivachung nach Maßgabe Abs. 1 bis 3 nicht stattsindet, dürfen Preßluftarbeiten bei dort bezeichneten Ueberdruck nicht ausgefü'hrt 'werden.
*) Hier nicht mit abgedruckt.
[Fortsetzung folgt im nächsten Amtsverkündigungsblatt.)
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Dienstag den 3. August von 2 Uhr ab versteigere ich Krofdorfer Strafte 10:
1 Kommode mit Glas aufsah, 1 Sofa, 1 großen Spiegel mit Untersatz, 1 Nähmaschine, 1 Bettstelle 2 Tische, 1 Nachtschränkchen, 1 Küchenschrank, 1 Gasofen, 1 Gasherd (2flammig), 1 Ofenschirm, 1 ovalen Tisch, 3 Zinkwannen, 1 Waschbütte, 1 Einmachfäßchen, 1 großen Krauthobel, 1 Gaslyra, 2 Paar Fenstervorhänge, 1 Juglampe, 1 Fliegenschrank, 1 Teppich, 1 Stück Linoleum, 4 m lang, 1 Kinderstuhl, Schreinerwerkzeug, Kuchenbleche, Küchensachen u. versch. andere.
Versteigerung bestimmt.
H. Benner, Auktionator.
Hündin, die kürzlich geworfen bat, als Amme zu leihen oder kaufen gesucht. 013338 Ang.Schwan,Holtkestr.16.
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Mittwoch den 4. August, von 2 Uhr ab, ver- steigere ich Brandgasse 3: 3 Stück ltürige Kleiderschränke, 3 Tische, 1 Kommode, 1 Konsolschränkchen, 7 Stühle, 1 vollständiges Bett, 1 Bettstelle mit Strohmatratze und Federbett, 1 Küchenschrank mit Aufsatz, 1 Wanduhr, 1 Bügelmaschine, 1 Remmliepresse, eine Waschmaschine, 2 Waschtöpfe, 2 Waschbütten, einen 4rädr. Handwagen, 1 Schubkarren, 7 Bügeleisen, 2 Lampen, 3 Waschkörbe, 1 Sägebock, 1 Säge, einen Petroleumkocher, 1 Kaffeeservice, Porzellan und Küchensachen, Kochtöpfe, 4 Bettbezüge, 4 Woll-Bett- tücher, 4 Kiffenbezüge, 1 Waffeldecke, 2 Vorhänge, 5 Herrenhemden, 4 Unterhosen, einige Herrenkleider, Strümpfe, Bilder usw. Versteigerung bestimmt.'"»"-' H.Benner II., Auktionator,KrofdorserStr.S. Annahme v. Versteigerungen all. Art, auch einz. Stücke.
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Leitung: Hofrat Hermann Steingoetter.
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Bekanntmachung.
Betr.: Maul- und Klauenseuche in Gießm.
Nachdem in dem Gchöfte des Gartn-rv Wilhelm.-Bernhardt die Maul- und Klauenseuche festgestellt roorbm rft, nnrd ein Sperrbezirk gebildet, der umgrenzt >mrd von dem Bahnkörper der Strecke Gießen—Frankfurt einerseits, der Straße am Lerher nach Norden und der Frankfurter Straße rtM Osten zu.
Unsere Bekanntmachungen vom 12. Adar m Nr. 04, vom 14 Mai in Nr. 65, vom 26. Mai in Nr. 72, vom 29. Mar m Nr 74, vom 4. Juni in Nr. 76, vom 8. Juni in Nr. (ti, vom 9 3uni in Nr. 80, vom 25. Juni in Nr. 88 und vom L3. Jutt in Nr. 101 des Amtsverkündigungsblattes smden sinngemäß: Anwendung. , r. .
Zuwiderhandlungen gegen W erlasieuen Anordnungen werden mit toben Strafen geahndet: wenn sic wissentlich begangen sind, auf Grund des £ 328 Str.G.B. sogar mit Gefängnisstrafe.
Tie bisher gebildeten Beobachtungsgebiete — in Die auch der oben nicht angefülhrte Teil der Stadt Gießen fällt — bleiben bestehen.
Gießen, den 30. Juli 1920.
Kreisamt Gießen. I. B.: v. Gemmingen.
trierkaffe, 1 Salzfaß mit Tütenständer, 1 Bonbon- tänder, 2Oelpumpen, 18 Porzellanplatten, 5 Gewicht- teine, 12 Standkästen, 900 Pappschachteln, 2 große Bilder, 1 Kasten mit Weihnachtssachen und verschiedenes andere.
Lieferung ohne Sack, slbwie für Barzahlung beim Empfang: er schließt die Kosten der Beförderung brs zur Verladestelle de^ Ortes, von dem die Ware mit der Bahn oder zu Walser ver,audt wird, sowie die Kosten des Einladens daselbst em
Für Lieferung gesackter Kartoffeln, ausschließlich s_xirf frei Keller des Bestellers, kann höchstens ein Zuschlag von 1 Mark zu dem Höchstpreis von 32 Mark für i>en Zetrtner gefordert toerven. Bei Lieferung der Kartoffeln vom Lager Ornes' Kommunalver-- bandes einer Gemeinde oder eines Händlers erhöht srch der Zuschlag von 1 Marl auf höchstes 2 Mark Tüt ben Bjjjtner
B-i Lieferung durch den Erzeuger innerhalb fernes Wohnortes frei Keller oder an einen Ort im Umtrers von nrchl mehr als 4 Kilometer frei Keller darf der Aufschlag höchsten^ dre Hälfte der inr vorhergehendeir Absatz gerrannten Sätze betragen.
T a r m st a d t, den 28. Juli 192CX
Lairdeskartoffelstelle. I. V.: Bon Hard.
Tem Oberbürgermeister zu Gieße nundden Bürgermeistereien der Lan d g e m ernd e n des Krer ses wird empfohlen, vorstehende Bekanntmach- nng in ortsüblicher Weise zu v er ö f f e n t l r che n.
Gießen, den 30. Juli 1920 ,
Kreisanrt Gießen. I. B.: Dr. Stege rt.______,—
Bekanntmachung.
B e t r.: Schweineseuche in Trais- Ho los f.
Tie in dem Gehöfte beS Lud w ig Schneider ausgebrochcne Seuche ist erloschen. Tie angeordneten Sperrmaßregeln sind hiermit auigehoben. Tie Fassung der Bekanntmachung in Nr. 101 des Amtsverkündigungsblattes, in der vom Schweinevotlaus gesprochen wurde, war eine irrige. Es handelte sich nm Schweineseuche.
Gießen, den 23. Juli 1920.
Kreisamt Gießen. I. B.: v. G e m m i n g e n.
Alleinmädchen oder Frau ohne Anhang bei gutem Lohn sosori ob. später gesucht. 013223 Fran Föhr, Mainzlar.
oiK.2] Ordentl. Mädchen zum 15. Aug. gesucht, Näh. zu erfr. Seit crsweg891.
Znberl. Äuswärtcrin täglich 2—3 Stunden gesucht. Frischmann, °,E dtvrdrAnlage 3!» 11.
Verordnung
zum Sckutze der Preßluftarbeiter. Vom 28. Juni 1920. ^Fortsetzung aus Nr. 107 des Amtsverkündigungsblattes.) « 22 Tie Krankenkammer nmß einschließlich der Schleuse mindestens 3V2 m lang sein, 2 m Durchmesser haben und genügend Raum für zwei Ruhebetten besitzen. Sre muß mrt einer Schleuse von mindestens 90 cm Lauge, eurer Vorrichtung zum ^urchlckleusen von Arzneinritteln und dergleichen und mit einigen flenstern, die mit festem Glase verschlossen ,irnd, versehen sein. Sie muß ferner durch besondere Leitungen nut den Luftdruck pumpen verbunden werderr. Tie Türen müssen so eingerichtet und groß sein, daß Schwerkranke bequem rn dre Schleuse hrneur- uebrächt werben können. Tie Krankenkammer muß durch Feru- ivrecker mit dem Bauburoan verbunden werden. Sie muß ferner zu Heizen und gut elektrisch M beleuchten sein. Im Übrigen ist sie einzurichten, wie es in § lo, Absatz 2 und 3, 88 16 und 17 für die Schleusen vorgeschrieben ist. In der Krankenkammer oder loenn eine solche nicht vochanden Ku fern braucht, an einer anderen geeigneten Stelle sind Vorrichtungen zum Einatmen von Sauerstoff und gepreßter Sauerstoff in Stahlzylindern tvorrrtrg zu halten.
E. A u fenthalts-. Umkleide-, Sperseräum^e usw.
X 23 In der Nähe der Per so neu schleuse sind ein geschlossener, heizbarer' angemessen eingerichteter Masst)-, Aufenthalts- und Umkleide- unb davon getrennt ein Speiseraum herzustellen. Ter Wasch-, Aufenthalts- und Umkleideraum sowie der Speiseraanl nrüssen mindestens 2,2 m ihoch sein und wenigstens 6 ebrn,Luftraum für jeden Mann der Arbeitsschicht enthalten. In dem ^peiseraum müssen Tische unb Bänke, Vorrichtungen zum Anwärmen der Speisen in bem Wasch-, Umkleide- und Aufenthaltsraum Vorrichtungen zum Aufbewähren der Kleider sowie zweckentsprechende Wascheinrichtungen in ausreichendem Maße vorhanden jein. Ferner sind in dem Aufenthaltsraum einige Liegebänke mit ioollenen Testen aufzustellen. Zum Trocknen fvuchter Arbeitskleider ist in einem besonderen abgetrennten Raume eine Trockenvorrichtung anzubringen. z „ a. . o , , L ..
Wenn der Ueberdruck nicht höher als 1,3 kg/qcm und die Zahl der Preßluftarbeiter gering ist, kann der zuständige Aufsicht^ beamte (8 1) zulassen, daß die Aufenthalts-, Umkleide-, Tvocken- unb Wasch räume mit bem Speiseraum vereinigt werden.
8 24. Ter Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, daß die Masst)-, Aufenthalts-, Umtleide- unb Speisepäume saubergehalten und nach jeder Panse oder jedem Schichtwechsel gereinigt werden. Tie Aufrechterhaltung der Ordnung und Sauberkeit ist besonderen zuverlässigen Leuten zu übertragen.
8 25. In der Nähe des Aufenthaltsraums ist ein angemessen eingerichteter Abort herzustiellen, der dauernd sauber und in Ordnung zu halten ist.
8 26. Wenn der höchste zur Anwendung gelangende Ueber- drust 0,5 kg/qcm übersteigt, so ist zur ersten Aufnahme von Erkrankten oder Verunglückten sowie zur Vornahme der ärztlichen Untersuchungen ein besonderer Raunr herzustellen oder abzuteilen und entsprechend einzurichten.
F. Aerztliche Ueb erwach u n g.
8 27. Ter Arbeitgeber hat den Gesundheitszustand aller Personen, welche in seinem Auftrag in Räumen zu tun haben, in denen ein Ueberdruck von mchr als 0,5 kg/qcm herrscht, dauernd durch einen von der höheren Verwaltungsbehörde dazu ermächtigten approbierten Arzt überwarf)en zu lassen. Tie Ermächtigung ist erst zu erteilen, nachdem sich der Arzt zur Befolgung der anliegenden Tienslanwnsnng *) verpflichtet hat. Der Arzt muß nrinbestens eiirinal monatlich sich selbst in die Arbeitsräume ein schleusen lassen.
Wenn der Ueberdruck in den Arbeitsräumen mehr als 1,3 kg/qcm beträgt, muß der Arzt möglichst in der Nähe der Be- triebsslelle wohnen und seine Wohnung mit dieser durchs Fernsprecher verbunden werden. Er muß jederzeit zu erreirf;en sein: falls er verhindert sein sollte, mutz ein von der höheren Verwaltungsbehörde ermächtigter Vertreter zur Stelle fein.
Beträgt der Ueberdruck, unter dem gearbeitet wird, mehr als 2,5 kg/qcm, so mutz dauernd ein Arzt auf der Arbeitsstelle anwesend fein.
Tie Namen des Arztes und seiner Stellvertreter sind dem zuständigen Aufsichtsbeamten (8 1) mitzuteilen. Name, Wohnung unb Fernsprechnummer bes Arztes sind im Baubureau, in ben Schleusen unb an der Arbeitsstelle in deutlicher Schrift anzuschlagen.
Wenn der Untern dimer einem mit der Ueberwachung der Arbeiter beauftragten Arzt kündigen will, so hat er dies der höheren
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Bekanntmachung.
Betr.: Versorgung mit Herbstkartosfeln aus der Ernte 1920.
Narf) der Verordnung vorn 21. Mai 1920 über die Versorgung mit Herbstkartoffeln aus der Ernte 1920 wird bekanntgemacht, das; zum Abschluß von Lieferungsverträgen zugelassen stnd.
us Zentralgenossenschaft G. m. b. H. tu a arm stabt, b) Vereinigte Getveide'hänbler in Meßen.
Gießen, den 29. Juli 1920. ,
Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Sieger t.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Wir empfehlen, vorstehende Bekanntmachung m wtsublccher Weise zu veröffentlichen
Gießen, den 29. Juli 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: Er. Lregert.___________
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Die Auftraggeber Heiner Verkaufs« Anzeigen werben gebeten, unter allen derartigen Angeboten ihre Adresse (Straße, tzauenummerund Stock- werk) zu veröffentlichen. Solidi« Adresse verdeckt bleiben, so wolle man schriftliche Angebote unter der Anzeigennummer fordern. Au»kunst über Adressen u f. durch die Geschäftsstelle kann nicht erteilt werden._______
Trächtiges « ti h
Vogelsberger I « V
Bekanntmachung.
B e t r.: Schweineseuche bei S cha d e ck in Lollar.
Tie in dem Gehöfte des Ludwig Schad eck zu Lollar ausgebrochene SchweinSseuchse ist erloschen. Tic an geordneten Sperrmaßregeln sind" ^hiermit aufgehoben.
Gießen, den 28. Juli 1920.
________Kreisamt Gießen. I. V.: v. Gemmingen.________
Dienstnachrichten des KreiSarnteS.
In den Gemeinden N ied e r- E schba ch, Klein- K a r b e n, KlopPenheim unb Staden ist die Maul- und K l a u e n s e ti ch e ausgebvocksen. Die genannten Gemeinden bilden je einen Sperrbezirk. Die Gemarkung Großf-Karben wird zum Bvobachtungsgebiet erklärt. Tie Übrigen umliegenden Orte sind bereits Beobachtungsgebiet.
In K e l st e r b a ch ist die Maul- und Klauenseuche ausgebvochen. Tie Gemarkung tvurde zum Sperrbezirk erklärt.
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