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lion mit weitgehenderen Vollmachten

Mal

Frankfurt o. M., 2. August.

Vörsenturfe.

Polnische Banditen.

Deute nacht

142,50

kamen.

Aus der Türkei.

142,

des

Reuter.

id mit Vertagen, ärgerlich über '-toien . Gesundheit und den gesunden > Prag .

Drogerie

Jahre Ueder

30.7.

13,80

6,80 Id,25 11,30 447,-

Mün chen, 31. Ivlr. OBXtJ.) Im DoS- verr ats pro zeß gegen Liening und Ge­nossen wurde Lien arg wegen Verbrechens der Dor

Zürich . . .

Amsterdam .

.Kopenhagen.

Stockholm.

1456, 344,bö 669,30

664,30 894,10

154,80 226,75

157,80

42,20 321,65

720,25

649,35

24,47

24,37

84,40

24,47

31.7.

13,85

15^25 11,25

432,- 456,- 363,-

291,50

Hühneraugen

Hornh aut, .Schvielen u-Wirze»

175,- 175,

385, 292,-

310,- 382,-

225,50

380,-

292,-

313,- 382,- 225,25

W ar schau, 31. jod Warzawski" ist in ausgerusen worden.

. z . . I 100000 forh br^ährt

KukirOlPnnsM.2,50.-

In Apotheken «.Drogerien erhalM - Kell, Bahnhofstraße 51.

** Fußball. Kommenden Mittwoch,

4. August, abends 61/2, kommt auf dem B. f. B.-

Spielföatz Trieb ein Wettspiel derSicherheits-

wehr Gießen gegen die 2. Mannschaft des

V. f. B. zum Austrag. DieGrünen" besitzen eine guteingespielte Mannschaft, so daß em schönes Spiel zu erwarten steht.

Kurs 30. 7.

79,63

344,35 665,70 660,70

893,40 150,20

227,25 158,20

42,55 323,35 720,75 650,65

24,03 23,90 84,70

24,40

343,65 664,30 659,30 891,60

149,80

225,75

157,80

42,45

322,65

719,25

649,35

23,97

23,84

84,50

24,34

Uerburk« dieauswäNUi "gestellt mette

AWsl, imifll zu Sorte. T:t nkaste btt M traten eben" ist c MgM Wo- . Äid-^auhc ten hatte. 1 tt. Interesse BorbestellM W zu iijr ner des ht! wohnt, nnctc tallhavski Äittlen abg!

)bst-llirdAe nttägMWv tat Tagrspl^r

bereitung zum Hochverrat zu einem Festungshaft verurt.üt. FverberMr und wurden ireigesprochen.

30.7.

79,63 69,50

60,30 68,60

142,- 260,50 197,25 163,50 149,- 141,75 175,- 170,- 379,- 292,- 311,- 381,50 225,25 262,- 406,- 450,25 352,13 290,75 193,50 414,- 217,-

287,25 219,-

83,70

Kurs

31.7.

IRerhtetUrttttgeiu

Datum:

Kali , Bank und Kolonialaktien waren ivenig verändert und still. Von sonstigen Werten waren Orenstein u Koppel und Nheinmetall roeKnthd) anziehend. Die höchsten Tageskurse konnten schlug lich nicht überall behauptet werden. Aus dem Rentenmarkt, waren einheimische Anleihen leid)! abbröckelnd, ausländische nahezu geschäftslos.

Frankfurt a. M., 31. Juli. Börsen­stimmungsbild. Die Börse bekundete feine einheitlich.' Haltung, doch konnte die Grundstinw mung trotz der zum Wochenschluß bemerkbaren Neigung zu Glattstellungen als fest bezeichnet werden. Bemerkenswert war heute die feste Dal- tung für chemisch- Aktien. Elektrowette landen Beachtung, hauptsächlich Bergmann. Montanpa­piere lagen vorwiegend schwächer, besonders Bu­derus gaben erheblich nach. Die Kursbewegungen auf diesem Gebiete blichen jedoch bescheiden bei sehr eingeschränktem Geschäft. Unter den Bank­aktien wurden Metallbau! höher genannt Aus­ländische Renten überwiegend still. In der Ge­schäftslosigkeit, die später noch stärker hervortrat, schwächten sich Montanpapiere teilweise noch wer­ter ab, während sich die übrigen Werte gut be­haupteten. Privatdiskonto 4 Proz.

rm. Darmstadt, 1. Aug. Die bekannten Brauereien ,,Ru m m e t6 t äuz und Kron e" haben sich zusammengeschlossen und werden vom 1. April ab unter dem Trtel: Ber­einigte Brauereien, Rummel- und Wiener-Kronen- bräu, mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse zu sammenlegen. Die Rummelsche Brauerei am Dauptbahnhof soll aufgegeben und anderen Zwecken nutzbar gemacht werden. Der Gesamtbetrieb wird nach der Wienerschen Brauerei, Dieburger Straße, verlegt. Der Rummelbcäusaal soll vorerst weiter-

31.7.

79,63

69,40

59,60

68,25

142,50

260,25

197,25

162,

149,-

141,75

179,50

173,25

403,50

291,

312,50

388,50 228,- 262,-

439,75

459,50 355,-

290,25

192,-

405,25 219,-

286,50

225,-

82,75

300,-

1459,- 345,35 670,70 665,70 895,90 155,20 227,25

158,20

42,30 322,35 721,75 650,65

24,53 24,43 84,60

24,53

Rotterdam, 31. Juli. ^WTB.) Konstan- tinopeler Blätter melden, oaß Mustapha Ke­mal Pascka den Mali von Konia nach Kon­stantinopel entsandt hat, um mit der Zentral­regierung über die Auflösung der nationa­listischen Truppen zu verhandeln.

Die Wirren in China.

!achrich, , 71 phülaiv

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bei dem Üü dm Bewerte ir die mittler Meldefrist fr ellenstrvfank NMÄnspst.7 m find bei in

6. August tt

Geld Brief

31. Juli 1448,501451,50

Devisenmarkt.

Geld Brief Datum: 30. Juli

reinspendl , Bezirksgm?

esier bei )t 178, sockn ittet MF?

14. Augusts hinzuweisen für sorge:' AncgsgeMp' tta Awcn, /! iqtcit ausgrue ' Gesanzn Zarmul W Waldemar W

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Amsterdam Rotterd. Drüssel-Anlwerpeii. Ghristiania Kopenhagen Stockholm Helsingfor».

Italien London. New-Hork......

Paris Schweiz Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . .

vermischte».

* Berlin, 1. Aua. (Priv.-Tel.) Aus Buer berichtet derBerl. Lokal-Anzeiger" von einer beftigen Ruhrepedemie in Westfalen. In Opladen sind 113 Personen erkrankt, von denen 16 bereits gestorben sind.

KLHlmaschincn) in Friedberg gegründet worden.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Worms, 1. Auu Die Erhebung einer Wohnsteuer wurde in Worms beschlossen, die der zu zahlen hat, wer gewerbsmäßig immer Wohnungen an Personen zu vorübergehendem Aufenthalt vermietet.

Kreis Wetzlar.

wa. Wetzlar, 1. Aug. Der Kreistag des Kreises Wetzlar hat in seiner letzten Sitzung den einstimmigen Beschluß gefaßt, die Reichsbe- hörüen zu ersuchen, die Zwangsbewirtschaf­tung der Baustoffe baldigst auszühebm.

ra. Wetzlar, 31. Juli. Wie der Vorsitzende in der jüngsten Stadtvevordnetensitzung mrtteilte, hat die Sammlung für den Ehrenfried Hof eine Höhe erreicht, daß nunmehr an die Vollendung des Werkes l-e ränge gangen werben kann. Nament­lich den Bemühungen der Handelskammer ist eine erhebliche Summe zu verdanken. Nach den bis­herigen Verhandlungen wird vvrgeschlagen, tne Entwürfe des bildnerischen Schmuckes dem Bild­hauer Fritz Anthes in Darmstadt zu über» tragen, während die Ausführung der Firma Dycker- Hoff und Neumann bzw. deren Bildhauer Fritz Meyer anvertraut toeröen soll.

Hessen-Nassau.

mc. Frankfurt a M 30. Juli. Wesent­liche Teile des städtischen Lebensmrttel- amtes sollen abgebaut werden. Der Betrieb des Amtes soll ungefähr auf die Hälfte reduziert werden, was natürlich viele Kündigungen des Personals zur Folge hat. Vor allem werden die weiblichen Hilfskräfte entlassen, da man annimmt, daß dieselben sehr leicht in der Hauswirtschaft unterkommen können, wo noch immer em gewal­tiger Bedarf an Arbeitskräften besteht.

verhandelten über diese Forderungen mit der Tarifkommifsion der Arbeiter in der Handels- t(immer. Nach Jabrikschluß zogen bic Ar­beiter der chemischen Werke geschlos­sen zu tausenden nach der Handelskammer, um dort näheres über die Entscheidung der Verhand­lungen zu erfahren. Eine von ihnen gewählte Kommission von Mitgliedern au» allen Betrieben wurde zu den Verhandlungen zugclassen. Gegen V46 Uhr rückte eine größere Abteilung Siklier ' Heilswehr in drei Automobilen an und begrenzte oen Börsenplatz nach der Elisabethenschule zu Arbeiterführer übernahmen sofort die Freimachung der Passage, während Mitglieder dei Tarifkom Mission mit der Sicherheitswehr verbandelten, um sie zum Abzug zu veranlassen Nachdem die Ar­beiterführer sich dafür eingesetzt hatten, daß keiner­lei Ruhestörungen Vorkommen, zog nach ungefähr einer halben Stunde die Sicherheitswehr wieder ab. Gewerkschaftssekretär Red bolz richtete mit Erfolg an die Demonstranten die Aufforderung, r-ollkommene Ruhe zu bewahren und durch wür- crges Auftreten der Kommission Nachdruck zu ver-. leihen. Die Fabrikleitungen seien davon über­zeugt, daß die Arbeiterschaft not leide, so daß man nach dem Gang der Verhandlungen auf einen Erfolg hoffen dürfe Nachdem die Arbeiterschaft durch ihre Riesendemonstratwn ihre entschlossene Daltung kundgegeben habe, sei der Zweck der De­monstration erfüllt, die Verhandlungen könnten nock stundenlang dauern und das Ergebnis locrbe morgen früh in den Betrieben verkündet. Die Direktion der Höchster Farbwerke hatte sich schon gestern morgen mit der 48stündigen Arbeitszeit und mit der Uebernahme des Steuerabzuges, ebenso zu Verhandlungen über die Lohnforderungen be­reit erklärt.

Schulstreik in Düsseldorf.

Düsseldorf, 30. Juli. Tie sozialdemo kratischen Parteien, freien Gewerkschaften und Frei­denker haben heute den S ch u l st r e i k beschlossen, um die Stadtveravaltung zu nötigen, für Dissi­dentenkinder besondere religionslose Schulsysteme einzurichten.

Die Mission Krassins.

Paris, 31. Juli. (WTB.) Nach einer Mel­dung desMalin" aus London wird die Mission Krassins am Dienstag in London erwartet. Gut unterrichtete Kreise behaupten, daß dieses

Gkiü>ern fchauen sie cutt das Werk, das ihnen die Nationalversammlung gegeben har.

Wir appellieren daher an die Volksvertreter, sowie an diefenrgen, tne noch ein Herz an Leibe fühlen, helft uns, unsere Lage zu bessern, damit unser viel versprochenes Recht, als Mensch zu leben, als Kranker geheilt und als Krüppel ver­sorgt zu werden, in Erfüllung geht. Mehr ver­langen wir nicht!

Der Ausschuß der Lazarettiusassen Gießens.

ausgerüstet sei und auch über die F riede ns- frage verhandeln könne.

Die englische Note an Rußland.

London, 31. Juli. (WTB.) Reuter Die englische Antwort auf die Note der Sowjet- regicrung über Polen und die Londoner Konferenz wurde vergangene Nacht nach Moskau tele­graphiert.

Der polnische Heeresbericht.

Warschau, 31. Juli. (Tu.) Polnischer Heeresbericht vom 30. Juli: Die bolsche­wistische Kavallerie bewegt sich in westlicher Rich­tung und hat Osowice passiert. Die Vorhuten wurden von unseren Truppen auf Coniza zurück­geschlagen. Die 4. bolschewistische Armee liegt an der Narewlinie. Feindliche Angriffe gegen Wisna an der Eisenbahnlinie BialistokBresv- Litowsk wurden abgeschlagen. Südlich Biolsk spie­len sich Kämpfe ab. Unsere Abteilungen gingen hier zum Gegenangriff über. Unsere Polesgiabtei- lungen haben bei Brest Stellungen eingenommen. Nachdem sie vier bolschewisttfche Regimenter zer­sprengt haben, fühlt man an dieser Stelle der Front keinen feindlichen Druck mehr Am Stochod und Styr örlliche Kämpfe. Die Aktion Brady Ranziwilow ist noch nicht abgeschlossen. Unsere Gegenangriffe dauern an. Am Seceth wurde der Versuch des Feindes, den Uebergang zu erzwingen, vereitelt.

Bedrohliche Lage in Esthland.

Kopenhagen, 30. Juli. (T.-U.) Aus Re­val wird gemeldet, daß die Zukunft E st h- lands zu ernsten Besornissen Anlaß gibt. Tas Geschäftsleben ist durch die vielen Außen­stände vollkommen zerrüttet, fast alle Fabrikbettiebe haben geschlossen werden müssen. Die Finanzen des Landes befinden sich in einem bedenklichen Zustand. In der Bevölkerung herrscht große Er­regung. Viele Leute verkaufen chr Eigentum, um auszuwandern.

In Kowno die Räterepublik ausgerufen

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Die Bewirtschaftung der Lebensmittel.

Berlin, 31. Juli. (Wolff.) Am 1. August ist die Bewirtschaftung von Margarine, Kun st speisefett und Speiseöl aufgehoben, nunmehr wird auch die diesjährige einheimische Ernte von den nachstehend aufgeführten Oelfrüch- ten freigegeben, nämlich von Raps, Rüben, Sonnenblumen, Senf (weißen und braunen), Dot­ter, Mohn, Lein, Hanf,^ Ackersenf (Hederich, Ra- bifon'i, deren Erfassung für die Oel- und Fettver- forgung der Bevölkerung nicht mehr unbedingt er­forderlich ist. Die genannten Oelfrüchte sind also nicht mehr an den Reichsausschuß für pflanzliche und tierische Oele und Fette abzuliefern. Gleich­zeitig sind auch die bisher geltenden Preisfest- seeuugen außer Kraft getreten, lieber die Ausein­andersetzung mit denjenigen Oelfruchtanbauern, die bereite die Ablieferungspflicht aus der diesjähri­gen Ernte genügten, finden noch Verhandlungen statt.

Berlin, 31. Juli. (Wolfs.) Um Irrtümern zu begegnen, macht die Reichsgetreidestelle be­kannt. das; Reisebrot marken alten Musters ihre Gültigkeit vorläuftg nicht verlieren.

Sport.

Ruderregatta.

Regnerischer Samstag und Sonntag vormittag waren keine guten Vorzeichen für die 32. Re gatla des Süddeutschen Ruderverbandes. Aber der Regattanachmittag übertraf alle Erwartungen. Nicht allem, das; der befürchtete Regen ausblieb; ein frisches Lüftchen und der noch immer etwas l>edeckle Himmel sorgten auch dafür, daß Ruderer und Regal tobesuck>er nicht allzusehr unter der Angust- sonne zu leiden halten. Trotz des unsicheren Wet­ters unt trotz der Konkurrenz anderer sport­licher Veranstaltungen hatte die Regatta sehr zahl­reiche 3Indianer angelockt, und die Menschen­schlange, die sich beiderseits der Lahn uferlang! dehnle, wurde immer länger und dicker. Nur schade, daß man anfangs vergebens nach geschlossenen Rennen und spannenden Endkämpfen spähte; erft durch die beiden letzten Reimen wurde man eini­germaßen entschädigt. Die Nachrichtenkompag nie 22 Gießen hatte durch das Legen einer Tele­phon Verbindung zwischen Start und Ziel wesent­lichen Anteil an der glatten und einwandfreien Durchführung der Reimen. Nachstehend die Er gebnifse.

Vornnnnt.

Gast vier er. 1. Lauf: 1. Borussia, Frank Furt, 6,36^5 2. Amieitia, Frankfurt, 6,38. 2. Lauf: 1. Vorwärts, Offenbach, 6,17 2. For tuna, Mainz, 6,19*/$.

Junior-Achter. 1. Lauf: Vorwärts, Mannheim, 5,51 Vr- 2. Vorwärts, Offenbach, 64/5. 2. Lauf: 1. Amicitia, Frankfurt, 6,18A., allein über die Bahn.

Senior- Einer. 1. Lauf: 1. Hassra, Gießen iHeinrich Joedt), 7,46, 2. Hassra, Gie ßen (Fritz Schühler), 7,552/6. 2. Lauf: 1. Fortuna, Mainz (Josef Muhr), 8,102A- 2. Bo­russia, Frankfurt (Karl Haufer), abgestoppt.

Junior-Vierer. 1. Lauf: 1. .Wasser­sport verein Ludwigshafen 6,53. 2. Alemannia, Frmttfurt, 7,04^. 2. Lauf: -1. Freiheit, Mülheim, 7,02. 2. Hassia, Gießen, 7,13'A.

Ermunterungs-Vierer. 1. Lauf: 1. Alemannia, Frankfurt, 6,453/o- 2. Freihnt, Mülheim, 6,57. 3. Undine, Frankfurt, 7,25. 2. Lauf: 1. Amicitia, Frankfurt, 6,382/5. 2. Hassia, Gießen, 6,56Vs.

Großer Achter. 1. Lauf: 1. Vorwärts, Offenbach, 5,49. 2. Hassia, Gießen 6,10. 2. Lauf: 1. Vorwärts, Mannheim, 5,45. 2. Amicitia, Frankfurt, 5,52. 3 Lauf: Borussia, Frankfurt, 6,233/s, allein über die Bahn.

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Hauptreunen.

Gast-Vierer. 1. Vorwärts, Offenbach, 6,26, 2. Borussia, Frankfurt, 6,28.

Junior-Einer. 1. Borussia, Frankfurt (Karl öeujer), 7,513/6, 2. Vorwärts, Mannheim (Heinrich Krvnmüller), 8,18.

Anfänger-Vierer. 1. Hassia, Gie­ßen, 7,14. 2. Undine, Fr an Furt, 7,26 Vs-

Senior-Vierer. 1. Vorwärts, Offen­bach, 6,44. 2. Hassia, Gießen, abgestvppt.

Junior-Achter. 1. Vorwärts, Mann­heim, 5,51. 2. Amici lia, Frankfurt, 6,04.

Senior-Einer. 1. Fortuna, Mainz (Jos. Muhr), 7,41V». 2. Hassia, Gießen (Hernr. Joedt), 7,56.

Junior-Vierer. 1. Wassersport verein Ludwigshafen, 6,43. 2. Freiheit, Mülheim, auf* gegeben.

Senior-Vierer. 1. Fortuna, Mainz, 6,22. 2 Borussia, Frankfurt, 6,32*/^ 3. Hassia, Gie ßen, 6,42.

Ermunterungs-Vierer. 1. Aleman­nia, Frankfurt, 6,50. 2. Amicitia, Frankfurt, 6,50-°/5. 3. Freiheit, MülheiM, 7,01-?5.

Großer Achter. 1. Vorwärts, Offenbach, 5,43. 2. Vorwärts, Mannheim, 5,47.

Gegen 7 Uhr wurden vom Verbau dsvorsitzen- den, Otto Ihrig, den Siegern die Preise über­reicht. In seiner Ansprache gab er hier bet seinem Bedauern Ausdruck, daß die Gießener Hassia, die früher die gefürchtete Vierer-Mannschaft des Ver­bandes stellte, diesmal so schlecht abgeschnittenl habe; sie möge alles dransetzen, um wieder auf die alte Höhe zu kommen. Das gleiche gelte für die Frankfurter Amicitia, deren Achter-Mannschaft in früheren Jahren unbesiegbar schien.

Beuthen, 31. Juli. lWTB.) wurde in Deutsch-P iekar bei einer Streue bet Sicherheitsmannschaften ein Sicherheitsmann durch polnische Band iten erschoisen. Einer der Banditen wurde verhaftet, zwei andere ent-

4- Tau brin gen, 1. W Der Pr»wn- 1 wflfotäxmo Oderhess. Kanrnchenzü ch t e r halt tmC-Ctober fjia ictnc drcSiahrrge Verbands- 1 *n ^g s Hausen, 1. Aug. Das Fest ' der goldenen Sochheit bechng. das Ehe­paar Michael Kühn bet bester Rüstigkeit.

Kreis Friedberg.

^Bad-Nauheim, 31. Juli. Aus sibi­rischer Gefangenschaft ist Reinh. Gries Mrückgekehr- Nun befinden sich noch Drei Bad- Rauheimer in Sibirien.

sw Bad-Nauheim, 1. Aug. Tie Kraft­wagenpersonenpost nari) UsingenNeu ©eilnau3^050 a. d. W. wurde beute er­öffnet. Ter Fahrpreis betragt pro Kilometer 50 Pf. Tie Post verkehn täglick) z-veim,rl

Q. Bad-Nauheim, 28. Juli. In der ge ftrigen Stadtverordnete n-Versa mm [ u ng roirrbe beschlossen, in Bad-Nauheim eine Preisprüfungsstelle zu errichten Für das i,n August stattsindende T e n n i s w e 11 s p c e l wurden 500 Ml für Preise beroilhgt. Zur Erinnerung an die Zeit 1870 71 roicb i*n V e t? ranen aus der großen Zeit eine Ehrengabe von 1000 Mk. bewilligt. Es wurde ein A u s - s ch n ß f ü r L e i 0 e s ü b li n g e n gewählt. 3ur Errichtung eines Kastells auf dem Ltchten- bc r g, in dem ein Kolonial-Museum Auf­nahme finden wird, stellt die Stabt Grund und Boden kostenlos zur Verfügung.

nt. Friedberg, 31. Juli. Der Hess. Bauernbund veröffentlicht in seinem Fried­berger Organ eine Erklärung, in der es nf a heißt: Prinzipllell können wir zu der P r e ls- aubbaubetoegiung nur immer nneoer be­tonen, daß Vorbedingungen jeder wirklich dauern­den Preisvegulierung, die A ü. f h e b u n g der unser Wirtschaftsleben noch immer fesselnden staatlrchen Zwangswirts chaft ist. Notwendig ist weiter, daß die Senkunig der Preise auf alle Erzeugnftie unseres Wirtschaftslebens übergreift, und sofort ein "21Wni bei den hohen Preis der Erzeugnisie bcdsiigenden landwirtschaftlichen Prvduktionskoiten einsetzt. Wir sind bereit, zu der Senkung der Preße beizutragen, erwarten aber, daß durch dre Anerkennung der vorher gekennzeichneten lelbst- verständlichen Bedingungen auch der Lage der produzierenden Landwirtschaft Rechnung getragen wird. Für die von der Regierung ohne unter Mrt- wissen festgesetzten Kartoffelhöchstpreise emschlvß- lich Prämien, die wir von jeher bekämpft haben, lernen wir jede Verantwortung ab.

U) Friedberg, 1. Aug. Tie Stadtver­ordnetenversammlung bewilligte in ihrer letzten Sitzung für die Einrichtung von Notwoh­nungen 54 000 Mark. Wohnmigsamt und Stadtbauamt 'haben bereits 70 Wohnungen zur Verfügung gestellt, 32 werden in nächster Zeit verfügbar sein. Zur Unterbringung der von Lick nach Friedberg zu verlegendim Präpa- randenanstalt werden zwei Säle im sogenannten Feldwebelsbau dem Schlosses in Aussicht genom- m Unter Führung der Firma Steinhäuser

Gießen, 28. Juli 1920.

Seit Juli 1918 sind die schwersten Opfer Weltkrieges mit keiner einzigen Besserung ihrer Lage bedacht worden. Zahlreich sind die Proteste, die Verharrdlungen. Zu Hunderten sind die Notschreie, endlich die Verhältnisse ihrer Fa­milien zu ordnen. Aber geduldig roarteten und folgten alle den Worten ihrer Verttauensleute, wenn sie ihnen mitteilten, daß aucb für sie bei fere Verhältnisse kommen würden. Verhandlungen mit ihrer selbstgewählten Verttetung, der Reichs kommission, fanden oft mit dem Reichsarbeits Minister statt und Zugeständnisse wurden der Kom­mission versprochen. Immer wieder verwies mau auf die neuen Bestimmungen, in denen sie ihre

handel.

Berl in. 31. Aug. B ör ßen der i ch t. Nach- dem die WaffenstUlstandsverhandsimgen zwischen Rußland und Polen begonnen haben und das Ust timatum für die Börse erledigt ist, setzte nach zö­gernder Eröffnung sich die Aufwärtsbewegung an der Börse fort, und zwar in kräftigem Tempo Im Mittelpunttc des Interesses standen bei zeit­weise belebtem Geschäft wiederum Montan- und Petroleumwerte, in denen in einzelnen Papieren starke Auftäuse, teils des Auslandes und teils, wie man sagt, seitens eines großen stonzernes zur Gewinnung von Einfluß und zur Anlegung reiwerdender Gelder stattfinden Arn Montan markte spielte Bochumer Gußstahl bei Kurstprün gen bis 406 eine führende Rolle 3bnen folgten bei Kurssteigerungen von 10 bis vereinzelt 20 Pro- zent Laurahütte, Harpener, Hösch,.Lothringer, Phv nft und Romdachcr Hütte. Petroleumwerte waren anfangs erheblick>en Schrvankungen ausgesetzt, doch gingen deren Kurse später steil in die Holte Deutsche Erdöl 2000 bis 1900 bis 2200 Deutsche Petroleum 320 bis 345. Naphtha Nobel waren dagegen gänzlich vernachlässigt bei nominellen Kursen. Steaua Romana 15 Prozent höher, aber stilliegend. Chemische Werte gewannen unter Füh­rung von Goldschmidt ihre gestrigen Kursrück gänge im wesentlichen wieder zurück. Schftsahrts- afticn waren teilweise kräftig besesttgt. Elektto-,

Datum: 56/0DeutÄrieg5anL 4°/,Deut.Reichsanl 3"/<,Deut.Reichsanl. 4°Preuß. Konfols Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Disconto« Gesellsch. Dresdener Bank . Nationalbank f. D. Mitteld.Creditbank H..Amerik.-Pakets. NorddeutscherLloyd Doch. Gußstahlwrk. D -Luxemb Bergw. Gelsenkirch. Bergw. Harpener Bergbau Obeftchl. Eisend.-D. Oberschles.Eilenind. Phönix-Brgb.-2lkt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke Llektt. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . Felten - Guilleaume Daimler......

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<5eridht$faal.

München, 31. Juli. (Wolsi.) In dem vor dem Volksgericht in München stattnndenden Hoch° v e r r a t s p r 0 z e st gegen Liening und Ge- nossen beantragte der StaatsaTtwalt gegen Liening, oct in ehrloser Gesinnung handelte, wegen Hoch­verrats ein Jahr Zucksthaus und fünf Jahre Ehr- gegen Decker neun Monate Festungshaft. Bezüglich des Angellagten Freiberger überließ es der L-taatsanwall dem Ermessen des Gerichts, ob ein sulyekiiveS Verschulden vorliege.

Lingesanvr.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Arttkel übernimmt die giedaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) DK Not der Lararettinsaffen.

Wünsche berücksichtigt finden sollten.

Endlich erhalten wir nun die Bestimmungen, und was für Zugeständnisse sind gemacht, keine! Aber Verschlechterungen' Fast in federn einzelnen Paragraphen sind sie enthalten. Gc- bührnifse, Kleidung, Urlaub, Fahr karten vcrgünüi gungen wesentlich verschlechtert, letztere garu ent zogen. Freudlos und mit Verzagen, ärgerlich über ihre Hingabe von C.'. . V, 7 2"r

Tientsin, 31. Juli. (WTB.) Reuter. Tsckang-lso-tin, der jetzt eine Att Mtlt- tärbittatur über China ausübt, sagte tn einer Unterredung: Seht Ziel sei die Einigung Chinas. Er werde nicht veriuchen, die Herrf chaft der Mandschus wieder herzustellen, ober an die Stelle der Anfw-Partei die Herrschaft eurer Milt- tärflique zu setzen. Sein Streben gAmcht nach dem Präsidenlenposten. Er fei entscküoisen, dre Anfu-Leute stteng zu bestrafen.

an einem TeU der «uflage wied.rdott.) Ärbcittrhrnrouftnitton vor her fsrnnffurtel

HavdedSlaurmrr.

fb. Frankfurt a. M, 31. Juli. Im An­schluß an die in Höchst erhobenen Forderungen hoben die Arbeiter der chemifchcn Fa­briken im Frankfurter Wirtschaft s - bezirk überall gleichlautende Forderimgen er­hoben, und zwar 1. die 48stündige Arbeitswoche: 2. Uebernahme des Steuerabzuges von 10 Prozent auf dre Betriebe vom 1. Juli ab: 3. eine Lohn­erhöhung von 25 Prozent, ebenfalls rückwirkend .ruf den 1. Juli. Die Vertreter der Fabrik!ertun ien

FranKfutt Berlin

Aben!>- Schluß- Schlüße- Schluß- Kurs Kurs

^uli. (TU.) LautCur- Kowno die Räterepublik

geführt werden.