Vo,kst1ßchsc,1u,e
Eiementar-Kurse
8 Akte
Akte
9 Uhr bis 5 Uhr
11500A
Sklaven ketten in i wir, daß wir nun
Frage des Vorsitzenden, feinem _______ .....
— au Ker der Ehrlichkeit. — Das Gericht erkannte auf eine Gesamtstrafe von 2Vs Jahren Zucht-
vor das Haus des Bürgermeisters. Die fRufe schall- ten dedroh-ichrr. Man betrat das Dienst zimmer Dt5 Bürgermeisters uni) verhandelte mrt diesem über die Ausnahme eures Prote'stvrotvkvlls, das an das K-veisamt geben sollte. Während dessen waren bereits Eierlisten und Viehkataster in die Hande der Menge gekommen. Bald loderten die Flammen im Hoi und die Urkunden waren vernichtet.
In der Haupt Verhandlung versuchte ieder der Angeklagten, sein Set halten bei dem Vorfall so harmlos wie möglich dar-ustellen. ES konnte auch nicht festgestellt werden, wer die Litten verbrannt hatte. Da das Gesetz jedoch schon den bei traft, der an einer Zusammenrottung, ivie der geschilderten teilnimmt, auch wenn er selbst keine Gewalttätigkeiten begeht, so mußten, außer zweien. alle Angeklagten wegen LandfriedenSbruchS verurteilt werden. Dem Antrag des Staatsanwalts entsprechend erkannte das Gericht gegen jeden auf eine Gefängnisstrafe von drei Monaten.
______,sver assung zu et latente? 9?eirff,<r |eft über De kenn tnisschul en , roe Wiebe und (Scxvxn*
daucrlicherweise in letzter Zeit immer häufiger a'5 Kampfmittel angewandt tratier, im tret t Iid)en der Boden ent>ntei fein. Für die Frage der Nruardmrg der Rechtschreibung wi d ein <ru5 fünt Sachverständigen und je einen An- tretet der Mim e , Buch'änd e und Schri't- stellet zusammen^e aß <ri Ausschuß Bo sch ä e ausaickeiten, die sich in den Geeizen einer maßvollen , die Schularbeit erleidjter’bm, das Wirt- fdxr'tykben aber nicht bee nt.ä lchgenden Beretn- foduing bitten. Zum Schuß der Tagung wurde die Fvave „Auchau und Oberschule" erthrtert. Grundsätzlich muck- der Einführung dieser Schul-
HUd>e und Schule.
Dom Nrichsschulat'sschutz.
Be rl in , 30. Okt. (2B? Ter ReichSsckul-
81. InhAMabeNand.,
Heute neue« Programm!
i. Das Geheimnis des Fabrikanten Henderson
Große Detektiv-Groteske in 4 A len
2. Die von Gottes Gnaden
Monumental - Riesenfilm in 6 .Akten
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Pri zKucknck.das bekannte von Millionen gelesene Werk, ist die un- WBS erhörteste Sensation. Abwechselnd ÄS spielt der Film in den Höhlen des Las ers, in den Palästen der Kurti- Mk sanen, auf den Ka ifilen Venedigs Mp und allen Boulevards Europas. gg Packende Massenszenen mit über Km 100 Deknra'lonen von dem berühmt, «6 Maler Paul Lail vervollkommnen ein ErS Werk, wie es die W eit nicht gesehen hat Prinz K• cknck wurde die Brücke zum Weltmarkt und schlug die ausländische Konkurrenz. Die pmzeWelt spricht von diesem Film, g« Zn den Abendvorstellungen RV; sind Ehren* und Freikarten W--, nngtiill^I 11603c
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finden an folgenden Tagen in d Ober-Realschule statt-.
Deutsch: Freitag 8-10 Uhr
Rechnen: Donnerstag 8-10 Uhr
Französisch: Anfänger Mitwoch 8-10 Uhr
Fortgeschrittene Montag 8-10 Uhr
Englisch: Anfänger Freitag 8-10 Uhr Fortgeschrittene Freitag 8-10 Uhr.
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ausging, so müssen sie auch die e; Mal ivieder den Weg weisen, der aus dem Morast zur Höhe, aus di« Freiheit führt? „Besiegt sind t nicht zugleich »erachtet und mit Recht verachtet fein wollen, wird noch immer von unS abhängcn. Der Kamysmit denWaffen ist beschlossen: es erhebt sich, so wir
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und Gesundheit vieler." (Otto Beneke, Bors der Deutschen Studentenschaft 1919 20.) Neben dieser Arbeit für die studentische Gemeinschaft bedarf es der Liebe zu öeimat, Volk und Vaterland. In den Staub gesunken ist un er einst so lolzeS deutsches fHeich Wie vor 100 Jahren von der akademischen Fugend Deutschlands und ihren Lehrern der Weg zur Befreiung unseres Volkes
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* Bon Freiherrn Ernst v rn Wol- zogen trat am 21. Oktober aus dem TiaLmiffctt* Kranken Haus in München fügende PoillaitL in Darmstadt ein: „Li.be Freunde! 2Hp b.tte, sagt eS allen Darmstädter guien Delannten nxntnr, datz der alte Wolzogen einfach nicht umzubringen sei. Am 12. d. Mts. bat man mir den Bau cd kreuz und guer ausgeschnitten, drei Wudiergebilde herauSgerissen, mir literweise B ul abg.zipft — alles vergebens. Ich hab« a5ch das üterflm* den und die beste Aussicht, in drei bis vier Worten wieder munter und leistungsfähig fr-T-im* j u tu men. Freilich, ich hätte weler die Körper» fräfte zum Erdulden dieier blutigen Oierarrni, nxb auch die nötigen CtetbmiLel dafür aulge- b.acht, nxim nicht auS Alideudschland und dem Ausland die Spenden an bar und kräftigen Lv- l>7nSmitteln fi) rcichiich gefloßen wären. Und all di.-se Sendungen an fipastsutter, kostbaren Weine» usw., fwiidl auS Amerika und Täuemart, stamm- tv~n v-o-n unbekannten Llerehrern meiner Nun st. Dieser fidrre Beweis, rasch frisch kbatoig im Herzen der Zeitgenossen zu wahnen, hat daS Beste dazu bmgetragn, mei.ei Le'xmSmut zu stärken. Ende nächster 9Bodx Hoss« ich nach Darmstadt zu kommen Mit hcrzliclren Grüßen an alle Framve und Tank für Eure Teilnahme Euer alter getrauer
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Haus und 5 Jahre Ehrverlust.
In einer Anllagesach.' wegen Landfriedensbruch saßen nicht weniger als 16 Angeklagte au5 der Gemeinde G., fast alles Landwirte, auf der Anklagebank. Es war an einem Augusttag 1919. Eine Versammlung in G. beriet über die Verteilung grällichrn Grundb:sitzes. Dabei wurde eine Nummer des Gießener Anzeigers von fcanb zu Hand gereicht, in der tzu lesen war, wie man m einer andern oberhessilchen Gemeinde Eierlisten und Viehkataster verbrannt hatte. An demselben Tag war in G. der neue Beigeordnete gewählt worden. Die Wahl sollte gegen Abend fefllich begangen werden. Der Signal ist der Feuerwehr stich inS Zorn. Di« Mannen eilten herbei. Hochrufe auf den Beizeordneden erschallten. War es nun das noch nicht erloschene SW lieber oder das Beispiel anderer Gemeinde-i oder ein Ausbruch t-er Wut üb?r bi; Zwangswittscha t o'ec rorrft d es alles zusammen, jei>?nfa 13 wurden bald Rufe laut, ,.7dieder mit der Zwangswirtschaft, heraus mit den Eierlisten und dem Vi h'a'after." Die Menge »og
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typen zugesttmmt.
Dcrmifcbfes.
Leipzig, 30. Ott. (Wolfs.', Tin Schwindler, der sich 'Fabrikbesitzer Vaul Schmidt aus Gelsenkirchen nanu!«, b^chtoindelte bie Leipziger Bank durch g fästch« SäieckS um 710COO Ma k Toqs daraus ocrmchtt ter Ga-m«' beijtnxi Berliner Banken eine Million bzw 3)0 000 Mark auf g eich' Wei-'e zu erlyebm. jedoch ohne Erfolg. Auf die Ergreifung des Täters und die .'derbri-
(RcricbtsfaaL
fb. Limburg, 31. Okt. Wegen lob- schlags hatte sich der Forstgehllfe Mar M e t) e r vor den Gefchnwrenen zu verantworten. Er hat e im Wald auf den Arbeiter Friedrich Niels von 2lslar, den er mi teinem großen Beil im Walde traf, einen Schvotfchuß abgegeben, weil der Mann ihm nicht feinen Flamen sagte. Niels ist auf dem Transpott zum Krankenhaus gestorben. Meyer behauptet in Notwehr gehandelt $u haben: er wurde freigesprochen.
München, 30. Okt. (Wollf.) Der Schriftleiter der „Neuen Zrittmg", Ehrhart, rourbe vom Münchener Dolksgericht wegen fortgesetzten Vergeh.ms Der Au reimng zum STba.f-atlati und wegen Hochverrats zu einem Jahre Gefängnis oerurteill.
Vereine und Veranstaltungen.
O P o h l - G ö n S, 1. No v. Auch in der hiesigen Gemeinte hat sich der GJeangberein, brr während der KriogSzmi seine TätigS-rt eingestellt hatte, wieder neu geg.ünbet
ten b?r MuluS bit J 1 eine SelbfiterM tem ftrrje anfchi^I mmiing ^n:ina:itc| :r engeren £a telrfl iten. fluiti f.nb.J p§. die jttech M» nur aus Nnjeti.J menjufeten. In I n bni'ch:r^ival J flnxtniiiwtom 6ihtJ ‘ ^rsunb M uit I Mich: Rrco uticn?;J ) in unserem flitrfl mb wie da) Vo!! a-i ?Mle tfilnthmaM :ha.b ter Stubml.r« a. mit dieen Hwii-D bie beiititb'? ?| !« 5orps jtglidje 1l >n. Die Kämvie bi iben ©rupfen ter I «innen, n»r nach:l lang ter Slubeninl iur endgü tigen tdi Mi t: und geitnd -3, trat:n flornjrid
>n, Turnerscha ni nit gflii.; b.’ftimntln ufl iholifchr ßtrtij )rpouüonen:M ic Gnivfen getow*>| men, in denen iflj ntifdje SerbübrrU vrfcn. 63 )B«rlwrte!Ü>en^] >r fchrver f):e t, t. I naen, — bei ernt- l Les WvA ich bie eine ober -ll und büeb btr M ' wie überall qu?«' i tu becitne'7 Jl wfterber Sfut W nad) W
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-Enschaft gegen alle Bestrebungen der Aus- l5f|> wachgerufen habm.
Scfon vor dem Kriege gab es einnchtsvolle i liimcr innerhalb der Sttrdentenschaft, bie ein- ' {en, daß nur im Zusammens chlnvbie M^g- iteu lag, sich nnrtschaftlich uno polittsch durch- I tenni, und die deshalb auf eine Vereinigung der i tuDeulcncertratungen aller deutschen öod/ebuten 1 „arbeit' ten. Die nnrtschaftlichen Verhältnisse, wie
sich in dm letzten Fahren, insbesondere infolge . 7 Umwälzung cnlwickell haben, machten diese For- ' nino zur gebieterischen Notwendigkeit, und so ' 0!cn denn im Juli vorigen Jahres bie Vertreter k kr Studcnten-Ausschüsst $um Ersten beut - pien Stuben tentag in Wür zbu rg zu- c uinicn und gründe en die „Deu t s che Stuben- -cnschaft", die särntliä-e Studentenschaften an >t. d-utschen und dutschösterreichischen Hochfchulen k sich vereinigen soll. Die Organisation der lertretuna dec deutschen Studentenschaft" umfaßt h^nnvärtig 76 Lochsclm en aller Art: Uniücrfi* k len t chnllche und landwirtscl>astliche Äochschu'en, ka!idelshoch'd>.!len, Be.g- und Forskaladcm.cn Der Merbano y:r}ä ll in neun Sinei,c bie von ben Mreid» Eitern «rwaltet werden. Die Vertretung der llleud'chcn Studentenfcl)aft" liegt in den Länden M Voistmtdcs: er setzt sich aus dem Vorsitzer, hit Kr. iSleit-crn und zwei Beisitzern ru ammen. Zur llnterstützung des Vorstandes dient eine tzaupt» zeschä ftsstelle, deren Leiter der Vorsitzer der '.leukschcn Studentenichast" ist.
3. Der Todessattel
Groß. Indianer Wi;dwest-Film in 5 Akt.
Ab morgen der erroße Gloria-Film Die benttadon de» Jahres 1920
Prinz Kuckuck
Das gewaltigste und bedeutendste Werk Otto Jelin» Blerbnmni».
WUMMWGikW
Besitkcr: HaaS fiirzinaer, Wetzileinstrane Empfehle mein hochprozentige» und gut gelagerte» wetzenbier Gleichzeitig der ver hrL Einwohnerfchaftzur Kenntnis, dan Ick am Montag dcn l. 'Jiov. in Wetzlar die LSAWev AifMe (gonj?rUflUit) eröffne. Ich lade hiermit alle Bekannten ein und stelle öen oereorl. Vereinen meine oberen Säle zu Aus ildgen und Abdotilingen oon Bergnügungen be.eit- nndiflft iur Verfügung Zn den un cren Laten findet läglich Konzert der berühmten Tiroler Kapelle
HW Beil »Die Weniseel" statt. Tic z?ans-Netl.Triivvc i t ganz neu zusammen- gestellt und unübenroffen an Leistlingen. 1,1,4 ES ladet ergebens« ein HanS fiirzinaer, Besitzer.
eswollen, beineue Kampf der Grund- ätze, der Sitten, beS Charakters."
---------- (Fichte.)
Gießener Strafkammer.
Gießen, 29. Ott. 1920.
Auf der Anklagebank sitzt ber vvrbestvafte Wilhelm Fr. aus Bobenhausen II. Am 21 Mai nxir in Unter-Widdersheim ein Pferd gestohlen worden. Mit diesem tauchte der Angettagte in Nteoer- Wöllstabt auf. Einem Pferdehäncler, dem daS Pfett» angeboten wurde, kam die Sache verdöllitig vor. Er benachrichtigte telephonisch die Polizei. Der Angeklagte roch Lunte und lief querfeldein Daran. Das Pferd ließ er im Stich. — Bald darauf erschien er» in Nieder-Weisel bei der 75iLhrigen Witwe L». Er richtete angeblich Grüße an deren Dienstmagd aus und ließ sich gastlich bewirten. Einige Tage später ftiefs die Witwe .*£>. in ihrem Swf auf den Angeklagten. Auf Deftagen gab er an, er habe nur einmal nachdem Mist sehen wölben. Dabei trug der Angeklagte einen neuen Anzug nebst £>ut eines gefallenen Sohnes der Wi'.ve, die jedoch bte Kleidungsstücke nicht gleich erkannte. Nachher stellte sich heraus, daß die MeLer im Sxmd gestohlen waren. Ein Schinken mit Würsten und Speck war gleichfalls verschwunden. Nur die abgelegte Lose des Angeklagten lag noch da. — Anfangs Juni hörte der 65jährigr fast blride Onkel des Angeklagten in B. auf dem Boden feines Laufes ein Geräusch. Er ging hinauf. Es gelang ihm, einen Mann, den er zunächst nicht erkannte an den löofenträgem zu teufen. Der Mann riß sich los. Die foofenttei-rcr blieben uirfttf. Der Onkel rief nun um fcilfe. Eine Menge Leute eilten
aus schuß b endete heute fi e viertägigen Ver- NuchtvechuU rnifegM«. d-nn bte S-lmtrLg-r! b-EMgm. T-n
fehlten. Im Kreis der gesamten Dorfbewohner 1)16 Deratting.über^epi gemäß _bcr
wurde der Anaellagle festgehalten, bis die Ullrich- , steiner Gendarmerie sich seiner annahm. In der । Ä*1'
LauptverHandlung wollte der Angeklagte ran nichts BerhmittmttNM
mehr wissen. Er gab an, an völliger Gedacht- X
nislosigkeit zu leiden. Durch den ärztlichen Sach- ma aJr
verständigen wurde jedoch festgestcttt, daß diese un« ©dnifmete te9'effrr»
Angaben emc g-,tz plumpe Mache woran. W , meinte der alte Onkel des Angeklagten auf eine c btr be*
Frage des Vorsitzenden, seinem Neffen, fehle nichts ' hfr^r
W-olzogen"--
LLunst und Wissenschaft.
Frankfurter Erstaufführung.
KSW. F r a n kf u r l a. M., 31. Oft
Schon Wucher eine Erstaufführung von Ber- nard Shaw, diesmal im Neuen Thea er. Auch bie Komödie „M an kann nie wissen" zählt nicht zu den stärksten Stücken ihres irischen Verfassers. Der Dialog plätschttt — aber er sprudelt nicht: es ist alles mehr Groteske, al* daß es psychologischer Ergründung stand hielte, und bie geringen EntwicklungSmöglichVeiten, die im 1. Akt ganz gefällig dargeboten wurden, werden im Verlauf in schcvpcndem Tempo nach allen Seiten förmlich auSgepreßt Em glänzendes Charakterporttät ist t<i5ei Bernard Shaw doch gelungen: ber Kellner, ein Philosoph ber Lebcnsw.isherl, ganz diensteifrig, ganz nur Kellner und zugleich ein taktvoller und hrrzensttuger Mensch, der im gegebenen Augenblick den drolienden Dissonanzen zuvorkommt. L>err Großmann, der auch die spielfroh: Aufführung leitete, gab diese echt Shawsche Aestolt mit gwßer Wärme und Hcrzlichk.stt. Auch der bär- dnßige Mr. Nanghwn — ber den guten Kern in bet rauhen Schale birgt — sand in Herrn Weber einen sympa'hischcn Vertreter, Herr Wall bürg war ein munterer und b-rebter Zahnarzt. Von den Damen wußte Frl. Hertha Hambach, eine neue Darstellerin, die bereits in „Liselotte von ber Pfalz" angenehm aufgefallen war, durch die Grazie ihrer Beweoungen und Spiel'ein hei ten am meisten zu fesseln. Der Beifall des Publikums erfiang reckt freundlich. ---
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik fitbenbtm Drtitel übernimmt tr Redaftion tem
Publikum gegenüber keinerb i Verantwortung.) Zum Liga-Futzballfpiel D. f.B.-Giestcn—
Wetzlarer F.-C. v. 05.
Gegen die im Eingesandt vom 25. d. M. ou5gcübte Kritik legen wir nachdrücklichst Dcrwah- ning ein und müssen cS schon den bei dem Spiele iu legen gewZewm „andeven Zuschauern" über- laffen, sich ihr Urteil in dieser Sache selbst zu buben. Wir sind nicht geneigt, uns mit diesem Anonymus in eine öffentliche Polemik — wenigstens nicht an dieser Stelle — ein;u asten, sondern beschränken unS nur auf bie Feststellung, daß derartig unzutreffende, die öffentlich: Meinung irreführende Artikel nicht im Interesse einer gedeihlichen Enlwick.ung des Svotts li-gm, nach dazu, wmn diese gegen einen Verein gerichtet sind, ber | feine Spiele in nur anständiger Weise auszutragen i pflegt.
Wetzlarer Fußball-Klub von 1905 e. V.
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Seit ihrer Gründung steht bie Deutsche Ltuknitenschaft in leftigern Kample, einerseits >$rn bie cinzelstaatlichcn Regierungen, zum Teil ni(f) Mg' N bie Senate. Aus ber anderen Leite gilt K anzukämpfen gegen die ungeheure wirt- ch a f l l'i che Notlage, in ter sich ein großer Teil unserer Kornrnllilonen befindet. Hier erwächst trm jungen Studenten eine schöne Aufgabe Es fr nur aus einige Forderungen hingewiesen:
Ausgabe von billigem Esten, b.lliger Lebens- testtel und Kleidung, Vermitt ung ran Arbeits- helegenlfeit zu angemessenen Prei.en, billiger Bezug U Bürltern zu Studienzwecken, Einrichlung von vücherrie.i mit schöngeistiger Literatur, von Leseiallen, Ausbau des Dei.günstigungswefens bei rheatcr, Kon.zerten, Vorträgen, Mitnärkung bei st isziplln ar verfahren, Zuziehung von Vertretern te8 21 Ig meinen S.udenten-Ausschuffes (21. St. 21., |hui Asta) bei der Verhandlung von studenttschen 1 finge!egenbeiten im Senat.
Diese Aufgaben sind zu groß, zu wichtig, als ftaß sic wie biSler allein ehrenamtlich bcwaltift derden könnten. Wte die Hauptgeschäftsstelle ihren tztudentensekretär hat, so haben auch die meisten AstaS zur Anstellung eines solchen schreiten mfiifen.
Viel ist getan worden, ober noch mehr ist zu hm. DaS kann Vein einzelner, keine einzelne Gruppe leisten, dazu bedürfien wir der Mitarbeit aller ©tu» verenden. Die Zeit muß jetzt endgültig vorbei sein, in der jeder möglichst schnell seinem Examen zu» ft.ebtc: trieie Zeit des Nu r-StudiumS können wir nicht mehr brauchen. Je mehr und je intensiver sich Kommilitomn und Mommili xminnen an i unterer Arbeit beteiligen irarben, umso schneller : tiirb das Streben nach studenttscher Selbstbestimmung von E folg gekrönt sein. Rechte fallen Innern ni ch t wie reife Früchte in ben lbchoß, — Reckte müssen erworben, sic »müssen erarbeitet sein! Und da helfe uns [tin jeber. Ist es doch auch ein gut Stück Erziel-ungs- Iarbeit, bi: dabei geleistet wird. „Die Deutsche Stu- utentcnschaft will ihre Studenten in “ben Selbst- Vterwallungskörpttn z u Staatsbürgern er» »ieben. In ber Arbeit für die studentische Ge- Imeinsckaft soll sich der Blick prü'en für die Bedürf- Injic der Voll Gemeinschaft. Wer auf ber Hochschule Im jungen Jahren gelernt hat, die Verantwortung ||u tragen für Wohl und W he eines größeren ober IHeineren Kveises. ist auch fähig, später an oerant» Ir ortungsvo ler Stelle zu stehen. W-llchen Schaden Itins auch ber Krieg gebracht hat, darin hat er uns I fermtzt, er hat uns re.ter werden lassen. Mcht nur, Itteil wir immer in Lebensgefahr waren, sind wir I o^zeitig aus Jünglingen Männer geworden, son- Itent n il wir bie 2Ärantwortung fühlten, für Leben


