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landzentrale wurde ein weiterer Betrag txm 4 3ÄtiIioncn Mar? bcwl.igt, der durch Aufnahme einer Anleihe auf>ubringcn ist.

verurteilt, ihm eine Entschädigung von 2000 Mk. zu zahlen: außerdem must er die Messerstecherei mit zwei Monaten Gefängnis büßen.

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Zur Aufklärung! Koklrol, das Mchnell und sicher wir­kende Mittel treffen Hühneraugen, Hornhaut, Schwielen und Warnen ist in ffroßem Format für die Käufer vorteilhafter, als in kleinem.

Da«,l4uklrol** lange Zeit haltbar ist, so wird es von jetzt ab nur noch in großem Format her- gestellt zumal der Preisunterschied nur 50 Pf. be­trägt. Preis des alten Formats M.2.50, des neuen M. 3 Knklrol" ist in der Drogerie Soll,

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ga. Atzenhain, 29. Sept. Gestern abend tagte hier auf Einladung des Bürgermeisters in der Wrrtschaft Krug eine Ortsbürgerversammlung, die sich mit 32 gegen 12 Stimmen für die Ber- formmq Atzenhains mit elektrischem Strom

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tägige Putzfrau für 12 Stunden gegen hoben Lohn gesucht.

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sich die Fran^ut^r- BtVNereien zunutze, mdem der Preis für das einfache ^ier um 10 Ps das Glas herabgesetzt wird, nämrich/so van 60 aut 50, 5/m von 70 auf 60 imb 6/f0 von 80 auf 70 Pf. Ob die Versuche, Pilsener Biere er.zuführen, gelingen werden, mutz abgewartet werden, denn der Preis^dreses Getränks ist nur für ffrrgägeroümler und Schieber bestimmt, da das Glas nicht unter 3,50 Mk., in einigen llrtatcn nicht unter 5 Mk. zu haben ist.

Gerrchtssaal.

fd. Sprendlingen. 30. Sept. Auf einer Sonntagsfahtt fernen Radfahrer, die neben dem Fußgängersteg fuhren, mit Landwirten in Streit. Einer von ihnen fuhr einen Land­wirt an, es gab heftige Auseinandersetzungen, und als ein ft^on vorausgefahrener Radler a bi lieg und zurückkehrte, erhielt er von dem etwa 50 Jahree alten Landwirt Cezaune ohne weiteres einen Stich in den Rücken; auch seine Schwester wurde mit Stechen bedroht, und ein anderer Radler eben­falls gestochen. Nach Aussage des Verletzten wehr­ten Ine Landwirte den Gestochenen, sich in den Ort zum Verbinden zu begeben, und erst als einige Arbeiter einschritten, konnten die Ver­letzten zum Arzt gebracht werden. Einer war so schwer verletzt, dast er sofort in das Krankenhaus zur Operation gebracht werden mußte. Cezaune wurde heute vom Schöffengericht in Frankfurt

Der kommende Winter

wird wieder Tage der Sorge und Spannung bringen. Den Zeitungen erwachsen daraus die wichtigsten und schwersten Aufgaben. Der (Biebener Anzeiger wird dabet nicht auf Einseitigkeit oder Halbheit in der Bericht­erstattung verfallen, wie es ausgesprochene Pattelblitter häufig tun müssen. Das über­reiche Material wird unter Würdigung alles irgendwie Bedeutungsvollen kurz und in übersichtlicher Anordnung dem Leser vor­gelegt werden. Unsere Abonnenten roiffen, datz wir zu allenwesentlichen Ereignifien

eine charakterv o lle Stellungnahme mit nationaler und aufbauender Tendenz

nicht schuldig geblieben find. Die Not des Bolkes und seine Zerrissenheit In Parteien gebieten es, die Wiedergesundung des Volkes fchrittroeise anzubahnen und die Radikal» kuren der äußersten Linken und der äußersten Rechten abzuweisen. Strenger Tatsachenfinn und verfassungstreue fordern den Kamps gegen Schwärmerei sowohl wie gegen An­maßung jeglicher Art.

Das deutsche vesamtinteresse werden wir auch im kleineren Wirkungskreis zu ver­treten wissen in den Angelegenheiten der tBoIltskammer und der (Bemeinbepala« mente unserer hessischen Heimat. Die Pflege des Heimatsinnes schließt falsche Geistesrichtungen au», wie Internationalis­mus und unitarische Gleichmacherei. Die

Pflege der Kultur des Hessenlandes

und spezieUOberhessens.die Erhaltung ihres Arbeitsfriedens, die Lösung der Wohnungs­und Emährungsprobleme, die verbefierung des Verkehrswesens sowie ein allen diesen Aufgaben aufmerksam folgender, gewissen­hafter Nachrichtendienst werden den

©ie&ener Anzeiger

eindringlich beschäftigen und ihn daher

für jeden oberhesfischen Leser unentbehrlich machen.

Betlai und Maksv des Siegener AsMns

M 1-6 ifr ^hartt A tajdp? itdL -nfammler. Qi n entgqenjukoMe-, aveuy gültigen H itNtamt in Bala ufsstelle vorrätig gt,

Sitzung emgebenb mit den zu ergreifenden Mast- nahmen zur Linderung der Arbeits­losigkeit befchäf igt. Zur )nangriffttckhme und Durchführung vvllswir:schaftltch roerttxsfier Ar­beiten wurde ein Betrag von 500 000 Mk. be­willigt, der für Wege- und MÄiorationsarbeiten, zur Förderung des Neu- und Ausbaues von Woh- nnngen bestimmt sein soll. Die Gemeinden sotten zur Ausführung von Nvtsdandsarbei.en angebalten werden. Durch Stillegung größerer Betriebe ist leider mit der Zunahme der Arbeitslosen in nächster Zeit zu rechnen. Für Zwecke des Ausbaues der elektrischen lieber-

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fd. Frankfurt a. M., 30. Sept. Die Frank- uitcr Metal.industriellen haben den Dtotall- atbeiterverband den Nachtrag zum Tarifver­trag, der einen zehnpvazentigen Lohnzuschlag als außcrordenUiä)e Beihile und teilweise ^'eza Ling ur den durch verkürzte Arbeitszeit eitftetxmien LohnauSfall vorsieht, zum 31. Oktober gekündigt. Diese Kündigung bür.te vermutlich noch schwere Kämpfe zwischen den Arbeitnehmern und Arbeit­gebern auslösen.

Vermischtes.

* Hamburg, 30. Sept. (Wolff.) Sechs maskierte Männer beraubten im Postamt 6 den Geldschvonk, dem sie für 220 000 Mark Wert­stücke und für 450000 Mark Wertzeichen entnah­men. Die Ermittelungen wurden sofort eingeleitet.

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Ktinff rind Wissenschaft

mc. Fr ankfur t a. M., 30. Sept. Unter sehr starker Beteiligung wurde heute im Zoologischen Garten der deutsche Kongreß für Land- arbeits- und Werkunterricht eröffnet Schulmänner aus dem gmrzett Deutschen Reiche sind erschienen, um an den Bevatungen teilznmeh- men. Jit den Vorträgen wurde die dringende Not- ivenbtgfrit des Werk- und Handarbeitsunterrichtes in den Schulen betont, da neben der Ausbildung des Geistes auch die der Land mit allem Nach­druck betrieben werden müsse, trotz des ablehnenden Standpunktes der Reichsschulkonstrenz. Es habe sich gezeigt, dast die Kinder, die am LandfertigkeitS- unterricht teilgcnontmcn haben, im späteren Leben auch in ihrem Berufe die Tüchtigeren geworden seien.

trfammlungri^ 1 Ort-kärllll M8» nfeller GieW wti

mc. Frankfurt a. M., 30 StzN. Die Obftzufuhren auf den Frankfurter Markt haben wohl infolge der Aufkäufe auf dem Land in den letzten Tagen ganz erheblich nach­gelassen, so daß sich namentlich in den besseren Obstsorten ein gewisser Mangel bemerkbar macht. Ein weiterer Uebelstand ist das Bestellen von Obst durch auswärtige Ländler schon im voraus aus dem Frankfurter Markt, so das; die einheimische Bevölkerung nur verkaufte Körbe vorfindet. Die Frankfurter Markt Verwaltung wird in Zukunft solch unreellem Landes durch Verbot des Verkänfs cntgegeiütnrTen.

mc. Frankfurt a. M., 30. Sept. Die Frankfurter Erwerbslosen sind mit der Forderung an den Magistrat herangetreten, er solle alle weiblichen Angestellten in städtischen Diensten entlassen. Ter Magistrat hat dieses Ver­langen abaelehnt, da er die Angestellten bei der heutigen Lage des Arbeitsmarktes nicht auf die Straße setzen könne. Nur eine wohlwollende Prü­fung, wo Stellen ohne größere Lärten fveigemacht werden könnten, wurde zugesagt.

X. L a n a u, 30. Sept. Der Kreistag

Mrchliche Nachrichten.

Israel. Religionsgemeinde. Gottes- dienst in der Synagoge (Süd-Anlagc). Samstag, 2. Okt. Bovatt). 5.45. Morg. 8.30. Abds. 6,10 il 6.50 Uhr.

Israel. Religions-Gesellschaft. Sabbatfeier, 2. Okt. Freitag abd. 5.35. Samstag vorm. 8.00, nachm 4.00. Sabbat ausgang 6.50. Sonntag morg. 6.15. Montag, 4. Okt., Dienstag, 5. Okt. Schluß fe stund Gesetzes- freube. 1. Dag: Borabd. 5.40, vvrm. 8.00, nachm. 4.00. 2. Tag: Vorabd. 6.40, Jugend­feier, norm. 8.00, nachm. 4.00. Festesausgang 6.40. Wochengottesdienst: morg. 7.00, abos. 5.30 Uhr.

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-- Segen die Vollstreckung von Räumungsklagen. Ter Mieterschutzverband drc Lauder am Rhein, Sitz Wiesbaden, fordert iur Teuerung der Mieter- und Wohnungsnot - Lflt alle Mteteiirigung-Zämter auf, unverzüglich riuich die Gemeinde gemäß Verorcmung des Wohl- sadrt^ministers vom 28. ^uni und 27. Juli 1920 Ermächtigung zum Erlatz von Anordnungen bei dem Regierungspräsidenten zu beantragen, wonach b,s 30. September 1921 zunächst Klagen auf Mumung von Mietvbjeklen jeder Art, ebenso Doll- strekttmg von Räumungsurtellen, einstweiligen Aen'ügungen und Vergleichen seitens der ordent­lichen Gerichte von der vorherigen Zustimmung dem Mieteinigungsamtes abhängig sind. Im Ok­tober sott in 2Bte5baben eine groste Mietertagung: drr Lander am Rhein stattftnden, aus der die für Mieter wichtigen Probleme von Vertretern oder Gemeinden und Mieterbeisitzern sowie den Telegicrten der Mieterorganisationen erörtert und die wichtigsten Fragen behandelt werden sollen. Sie wird Voraussicht mit einer Verbrauchertagung verbunden werden, die einen Zusammenschluß, aller Derbraucherorganisationen der Länder am Rhein herbeiführen wird.

Kreis Alsfeld.

Stiftung.

Alsfeld, 29. Sept. L. F G u n b r u m in Brooklvn hat zum Andenken an seine 1866 in Als­feld verstorbene Mutter der Stadt eine Stiftung in Löhe von 100 000 Mark in Kriegsan­leibe gemacht, deren Zinsen ,£u wohltätigen .^werfen" verwandt werden sotten. TerGemrinderat beschloß in seiner heutigen Sitzung, die Stiftung anjunehmen und spricht dem Stifter den Dank der Stabt Alsfeld aus. Dem Stifter wird eine künst­lerisch ausac führte Dankadresse übersandt werden, mit deren Entwurf Gemeinderatsmitglied Architekt Nohrbach betraut wird. Nach Abzug der Kapital- erttagssteuer wird der Zinsenertrag sich auf etwa 4500 Mk. belaufen, über dessen Verwendung die FinanzTomMission zunächst beraten und Vorschlag machen soll. Aus Anfrage stellt der Borsitzende fest, daß noch 'von dieser Stiftung die sogen. Sehen- fimfrjfteuer abgebt. Auf Anregung beauftragt der Gemeinderat den Vorsitzenden, dem Stifter nodj den besonderen Dank deS Gemeinderats auszu- spvechen.

tanfl zu beiinnen * Ähöne mir im W ienden Vorttag Da -Wächst in das b» r schönsten und bei Itttiichm Äadt i v schönen aber <w schichte der allen»' timt, die an der »p ) vor allem der Sfr [ Hute. Leider mnr t recht diirr. Ura ii je der Lichtbilder, da die Schönha-en » reichen ßunstschä^

Ll«S dem Amtsverkündiqungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 141 vom 30. September enthält: Verkehr mit Schrotmühlen. Ausgabe von Süßstoff. Ermittlung amerikanischer Gräber. Viehseuchen. Tienstnachrichten. Feldbereinigung Klein- Linden. Warnung vor dem unlauteren Ge- schästsgebahren von Serienlosgeseltschaften.

Btaul-undKlauenseuche. In Allen- dorf a. d. Lda. und Watzenborn-Stein­berg ist die Maui- und Kauenseuche festgestellt worden. Es wird gebildet ein Sperrbezirk, be­stehend ans der Gemarkung Allendorf a. d. Lda. und Watzenborn-Steinberg. Die Beobachtungs­gebiete bleiben unverändert.

In Nieder-Rosbach und Wissels- he i m (Kreis Friedberg) ist die Maul- und KlauLnseuche amtnch festgestellt worden. Die ge­nannten Gemeinden und Gemarkungen werden zum Sperrgebiet erttärt. In den Gemeinden Lirzenhain, Bindsachsen und Bors- dorf (Kreis Büdingen) ist die Maul- und Klauen­seuche ausgcbrochen. Die erforderlichen Sperrmaß­nahmen sind angeordnet. In Brungers­hausen und Schön st adt (Kreis Marburg) ist die Mcrul- uird Klauenseuch? ausgebrochen. In Schotten ist die Maul- und Klauenseuche er» loschen. Der Sperrbezirk Schotten ist aus gehoben und die Gemarkung Schotten dem Beobachtungs­gebiet zugeteilt.

Drerrstn achrichten des Kreisamts. Ter hessische Landesverein vom Roten Kreuz und der Alice-Frauenverein für Krankenpflege beab­sichtigen, in den Jahrm 1921/23 innerhalb des Volksstaabes Lessen eine sechste Geldlotterie mittels sogenannter Losbriefe zugunsten der Bereinszwecke zu Der an Hatten. Tas Ministerium des Jrrnern hat die Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Lotterie, welche in drei Reihen stattfinden soll, erteilt.

Warnung vor dem unlauteren Ge- schäftsgebaren von Serienlosgesell­schaften. Schon wiederholt ist vor dem unlau­teren Geschästsgebaren zahlreicher inländischer und besonders ausländischer Unternehmen von sog. Serienlos-Spittgesellschaften gewarnt worden. Tas Wesen dieser Unternehmen besteht darin, daß der Unternehmer einen Anteil an Serien losen oder die Aussicht auf den Gewinn aus einer größeren ober kleineren Anzahl foltfer Lose verkauft, und daß die Zahlung- es Kaufpreises in der Regel in Raden erfolgen Fann. Der Betrieb solcher Ge­schäfte ist strafbar.

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fd. Lersfeld, 30. Sept Ter städtische L a u s h a l t s p l a n für 1920/21 schließt mit einem ungedeckten Fehlbetrag von 500 000 Mk. ab, eine Summe, die für Die Finanzen einer Kleinstadt außerordentlich ins Genncht fällt. Um die fehlenden Gelder f.ünig zu machm, sotten er­hoben werden: 50) Proz. Grundsteuer, 400 Proz. Gebäudesteuer, 400 Proz. Gewerbesteuer, 400 Prvz. Betriedssteuer.

fd. L ö ch st, 30. Sept. Beim Abbruch eines Schuppens in der Brünningstraße stürzte ein Lolzgerüst zusammen und begrub einen Ärbeiter ans Nierstein unter sich und tötete ihn auf der Stelle.

fd. Marienberg, 30. Sept. Aus der BraunkohlengrubeKonkordia" stürzte der 18jährige Bergarbeiter Müller in den 42 Meter tiefen Schacht ab unb war auf der Stelle tot.

fd. Aus dem Westerwald, 30. Sept. Tie Gelsenkirchener BergwerkSgesettschaft hat bei Atzel­gift zwei neue Grubenfel der in An­griff genommen. Tie Ausbeute ist bis jetzt -er­giebig.

fd. W i e s b a d e n 29. Sept. In einer außer­ordentlichen Vollversammlung der Landwirt- schastskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden war die Wahl eines Kammervorsitzen- den vorzunehmen, da Kammerherr von Leimburg, der dieses Amt iime hatte, aus dem Bezirk ver­zogen ist. Ebenso war zu ersetzen der Geschäfts­führer, Generalsekretär Landesökonomievat Mül­ler, Wiesbaden, der als Generalsekretär feit 1887 im Tienste des Vereins Nassauischer Land- und Forstwirte stand und seit der Gründung der Land­wirtschaftskammer im Jahre 1896 deren Geschäfte leitete. Als erster Vorsitzender wurde Landwirt A. Leber-Stierstadt, als zweiter Borsizender Land­wirt Heinrich Merten-Erbenheim gewählt und zum Geschäftsleiter der Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Kammer, Tr. Lornp- Wiesbaden, ernannt.

Kreis Schotten.

X Ulrichstein, 29. Sept. Gestern abend hielt Pvofes'vr RöSchen- Laubach hier auf Ein­ladung des B. H. C einen Vortrag über die Entstehung unserer NaMen, mit beson­derer Berückstchigung der ol'en Ulrirf/'einer Fa­miliennamen Den tntenrfianten Ausführungen des Redner? schloß sich eine lebhafte Aussprache an.

KreiS Lauterbach.

z. Grebenhain, 29. Sept. Der große Rotenbachs Teich kam gestern zur Äusfischung. Die Karpfen, ca. 20 Zmtner, wurden an die Firma I. I. Hähs Fischhandlung in Wiesbaden mid an Privatpersonen per Kilo zu 17.60 Mk. ver­kauft. Einige Zentner wurden auch zur Besetzung in andere Fischteiche verwandt.

z. Aus dem Vogelsberg, 30. Sept. Auf der Vogelsbergbahn hat sich ent regelmäßig ißwßer Verkehr entwickelt, sämtliche Züge sind »ollaestopft mit Reisenden, versehen mit großen Koffern, Kisten und Schließkörben. Wie gemeldet hmrbe, schassen die Schieber aus der hiesigen Gegend Korn und Wrizen zu unerhätten Preisen v:g. Wurde doch gesagt, in einem Dorfe sei an tiiien Frankfurter Sxrrn ein Zentner Weizen xu 300 Mk. verkauft worden Es wäre an der Zelt, daß diesem Treiben ein Ende gemacht würde. Am schlimmsten ist es aus den Stationen des oberen Vogrlsbcrges.

Kreis Wetzlar.

t Krofdorf, 30. Sept. Die Gemeinde- vb st Versteigerung brachte der Gemeinde die nette Einnahme von mehr als 11 000 Mk., wenn auch mit Rücksicht aus die reiche Ernte, besonders an Aepfe ln, die Pveise nickt derart lwch waren, riie z. B. im vergangenen Jahre. Die Zwet- schenernte ist auch reckt gut ausgefallen. Die Eiunahmen diesiger Landwirte aus dem verkauften Lchst sind recht bedeutend, zumal die von auswär­tigen Ländlern gezahlten Preise für fernere Apsel-- forten 5080 Mk. betragen. Für den Zentner Avrischen wurden gern 40 Mk. gezahlt. Die Ka r- toffelernte fällt im Durchsch^tt auch gut aus. Auf leidsten Lleckern ist infolae der längeren Trockenheit im Borsonrmer der Ertrag geringer. Weyen der Knappheit und der sehr hohm Preise für Lebnsmittel ist iebermann darauf bedacht, sich möglichst selbst ein Aeeckercken zu kaufen ober zu dachten In folge dessen sind die Preise gegen früh« um mehr als das Fünffache gestiegen.

dessen Nassau.

Bierkrieg.

fd. Frankfurt a. M., 30. Sept. Die Münchener Brauereien und $ir.t>erTeger fordern von den hiesigen Beziehern bayrischer Brere eine Preiserhöhung von 40 Mk. für den «ktoliter, eine Verteuerung, gegen die sich sämt- W Frankfurter Witte wehren. Ta beide Seiten nicht nachgeben wollen, wird vermullich, wenn richt nxfi iw 1. tzten Augenblick die Münchener em» lenken,d ic Sperre über die Münchener Viere verhängt werden. Diesen Umstand machen

Turnen, Spiel und Sport.

Fußball. Ter Verein fürBcwee- gungsspiele Gießen tritt am kommenden Sonntag aut seinem Sportplatz Trieb mit ferner Liga-Ersatzmannschaft gegen die erste des Spiel- unb Sportklub Dillenburg an. Tie Dillenburger Mannschaft ist hier als flink und energisch bekannt, so daß ein scharfes Treffen zu erwatten ist, zumal es um Punkte geht. Tas Spiel beginnt um 4 Uhr. Vorher spielt die dritte Mannschaft des B. f D. gegen die zwefte von Tillenburg. Vormittags 10 Uhr kämpft V. f. B. IV gegen die erste Mannschaft des F. C. Leun um die L.-Meisterschaft.

Fußball. Auf dem Sportplatz an der Lardt treffen sich Sonntag, 3. Oktober, nachmittags 4 Uhr, die Ligamannschasten des Ballspielklub Wetzlar und V. f. R. 19 00 Gießen xum Berbandsspiel. Tie Mann­schaft der Gäste, Die eine sehr flotte unb ener­gische Spielweise zu eigen hat, erscheint in den diesjährigen Kveissprelen mit jungen neuen Kräften auf bem Plan unb konnte in ihrem ersten Spiel ihren Lokalgegner F. C Wetzlar mit 1:0 sclstagen. Für die Anhänger bes Fußballspotts wirb cs von Interesse sein, in dem einzigen an diesem Sonntag in Gießen stattftnbenben Ligaspiel die in bet Kreisliga führende Ligamannschaft des V. s. R. 1900 auf heimischem Boden gegen die körperlich ebenbürtige Wetzlarer Mannschaft spielen zu sehen. Um 2 Uhr beginnt das Spiel bet zwecken Mannschaften, während die dritten unb vierten Mannschaften 10.30 Uhr bzw. 8.30 Uhr vormittags antreten.

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Stenographie.

♦♦ Stenographie. Der Hessisch-Masjau- ffche-Main Rheing-an)-Be band Okibcldberger(eher Stenographen (über 200 Vereine mit rund 13 000 Mitgliedern), hirit am 12. ds. Mts. im Apostel- Hof in Mainz eine anstervrdentliche Vertttterver- fammlimg ab. Zunächst erstatteten die vorn Ver­band zum 11. Deutschen Bundestag nach Leidig beorderten Vertreter Bericht über die dortigen Ver­handlungen, woran sich etne längere Aussprache chloß. Rommeis (Franffurt a. M.) berichtete über ne von den vereinigten Handelskammern Frank- urt a. M. und Lxmcru eingerichtelen amtlichen Ge- schaftsstLnographenprüsunaeil. Eine längere Aus­sprache entspann sich auch über Wettschreib-, lln- terrichts- und Werbcftascn. Der nächste Verbands' tag soll 1921 in Limburg abgehalten werden. An­stelle des in das Stenogratchifche Landesamt, Braunschweig, berufenen 1. Vorsitzenden, Regie- rungsrat Dr. Müller, wurde der bisherhige 2. Vor­sitzende, Lehrer Schöpp, Mainz, zum Verbands- vorsitzenden und ent desf^r Stelle Rommeis, Frank­furt a. M. gewählt.

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