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Reickz. K

J sich 7^ PlMfi '''«Ben. A yftui S>terf y» btt Aw.ut Mhch. feilen. ÄKachbrr. M-b.ollei! JI.K ta 9 hmter ij geteilt b? Eschau hiei- :e» und Aei. ytn urteilen h.9tc sich btt E'den Rchz, ^nregistn, »> c drei Schiitii rechts. Tn 1 * lonnt r demokratistz l erllnte w, deutsche BoU, ^deS öfter« Partei unter m werde mit die nur einen hineintreLen ip, daß die e Denwkiatni gesinnt seien. :ot dem $ot« ie Partei, du d nachher niih! ;erlcljr§fontroi' das heil dn Durchsühmg >ll zu Beamten Knt betret Rechtsparteien Beamten, die rteien stimmen besitzen sollten, ein Gehalt L Seiß (IM) eien, denen tt in bie Schch ienntg, bei er zsopser getan ort setzte sich mit dem Red­et) den beiden er. tStiteHtfd ZrnW- M o kraue M 6 sonst l-m« )te sich m ko. d. B. md in femi sprach^ orttitf Drnditc ichenBran? ise. Tmch suchte man v- echmdern. fp tt mehrere » den BersaM iqe angeschnitnn Ltühleniim Mähe konnten Is am SoiE Ute, machten, d« MokwtcneM Axite wurde hrr enter geftgj nlM,Me Pim!

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gegen § 1 nxr*

verbreiteten sich übcc die Ziele der

Ratt-i.

6079

Bitte ausfkbneiden uub anfbewabren.

Dr. phil. Walter Huch

Eichen, 1. Juni 1920.

M.24. M.28.50 M. 31.50

hier niedergelassen.

6'36

6034c

Alrche und Schule.

Frankfurt a. M., 30. Mai. Ter Frante furter Musterschnl-Berein erwarb das be­kannte Sanatorium Stolzenberg in Sod.m--Dal- Münster, um es zu einem Landheim für die Schüler des Musterschulvealgyrnnusiums umyrnrii»* dein. Alle vier Wochen siedeln einige Massen nach Stolzenberg über, haben hier Unterricht, trei­ben Landwirtschaft und suchen Erhlriung. Auch ine Familien der Lehrer und die Angehörigen der Schüler können jeweils in dem Landheim SW,- uung finden.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblait Nr. 72 vom 31. Mai enthält: Ersatzwahl zum PrvvinziÄlag und Pn-vöi^iaausschutz. Verbot der Aussühr von Waren (Besen, Bürsten, Pinsel und Siebwaren). Vevordnung über Fünftlidie Düngemittel. Auskmrftspflickit über deutsche (S>iber uftv. aus Anlatz der DurchtMrimg des FriedenHoarw^gs. Ersparnis von Brennstoffen. Reglung du Evnftthr. Deutsche Arz-neitaxe. Verfüttern von grünem Getreide. Wiedeo- xulassung einer Qelmühle Mr Verarbeitung ovn Oel fruchten. Stand der Maul- und Mruen-

füttert werden. Zuwiderhandlungen gegen § 1 n den mit GÄdstrase bis zu 1500 Mk. bestraft.

DieOelmühledessPHiliPpWolffll. in Treis ist zur Verarbeitung von Oelfrüchten fftr Selbstversorger wieder zu gelassen.

Maßnahmen gegen die Verbrei­tung der Maul- und Klauenseuche durch Sammelabdeckereien. Wegen ixö Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche im Kreise G-ietzen -ordnet das Kreisamt allgemein an, datz die aus die Kveisabdeckevei M verbrrngenden äh* daver ohne Hilfe des Abdecöereipersonals ans ten Stallungen gebracht werden müssen und batz das Abdeckerei personal die Stallungen nicht betreten darf. Für die Sperr- und Boobachvrngsbezittr wird ferner ungeordnet, datz die Kadaver, bevor sie verladen werden, durch den Besitzer mit Wasser cmzufeuchtsn und alsdann durch das Kveisabderer- personal mit Tesinftktüonsfl üsftglieit zu übergießen oder anAustreichen sind.

8>SB*St>36<3 0380^003 CM&4&4 Ub aller Hi'l ÄÄSteÄ. wert die Bnthisehe Üniv.-Dmckorei, B. bange, QieSia

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Gerschtssucsl

Altona, 31. Mai. (Walff.) Die Stvafkam- mer des ersten Altonaer Landgerichts verurteilte den Kittscher Heinrich T r e t t o w und den Arbeiter Heinrich Rohr, die einen Einbruch tn das Mau­soleum in Friedrichsru'h onsgesührt urtb aus der Gruftkammer des Altreichslhnz'ers Bismarck vier schwere silberne Kränze entwendeten, zu acht bzw. 31/2 Jahren Zuchthaus und den iiblichen Nebenftrafar.

Sprechstunden vorläufig Im BotelPrlax Carl** Zimmer 21, von 910*/s und 34 Uhr.

Dr. med. Lange

Gleiten, Moltkestr. 16. Fernsprecher 636.

Nach mehrjähr. Tätigkeit als Assistenz- ärztin an der Universitäts Kinderklinik in Frankfurt a. M. und am Kinder­hospital in Lübeck habe ich mich als = Fachärztin ===== für Kinder u.Säuglingskrankheiten

Vevrnkschtes.

Die Mste von Amundsens Expedition.

* Kopenhagen, 31. Mai. (WTB.) Nach einem Telegramm aus Kristiania hat das nor­wegische Ministerium des Aenßern aus Moskau unter dem 28. Mai ein Telegramm erhalten, in dem mitgeteilt nrirb, daß nach Untersuchung der russischen Regierung die beiden Mitglieder der Nordpol-Expedition Amundsens, Knudsen und Tessen, die die Expedition verlasst« haben, im Winter 1918 bei Kap Pill umgekommen finb.: Professor Fritjof Nansen hat bem Norsk-Telr- gramm-Bureau mitgeteilt, daß die beiden Mäirner wahrscheinlich das oft erwähnte Depot westlich' von Tscheljuskin erreicht haben und dort an Slor- but gestorben sind.

Das Uederschwennmingsunglück in England.

London, 31. Mai. (WTB.) Bis jetzt sind bet dem Dammbruchunglück in der Grafschaft Lin­coln 57 Leichen geborgen worden, dar- unter mehrere Feuerwehrleute. Die Ueberschwcm- ntung geht zurück. Fünfzehn Häuser sind von den Fluten fortgerissen worden. Aus ihnen konnte nur ein einziger Bewohner sich retten.

Trier, 31. Mai. (WTB.) In den aus dem .Kriege bekannten Sprengstofflager HaL» schlag in der Eifel brach am 29. Mai Feuer aus, das Munition, Sauren, Holz, Maschinen und Ma-- gazinvvrräte im Werte von mehreren Millionen Mark vernichtete. Ein Arbeiter wurde getötet.

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Hierdurch erlaube ich mir die ergebene Mitteilung zu machen, daß ich bie im Jahre 1822 gegründete und von Herrn Hofbuchhändler T. Koch seit über 25 Jahren innegehabte Ferber'sche Universitätsbuchhandlung, Giehen, Seltersweg 87, käuflich übernommen habe und unter der Firma ZM'stzr MkWWGgMW

Inh.: Dr. phil. Walter Huch

weiterführen werde. Es wird mein Bestreben sein, den alten guten Ruf der Firma zu erhalten und zu mehren. rs»s

Turnen, Spiel und Sport.

60 Jahre aktiver deutscher Turner.

-d. Lich, 30. Mai. Der älteste aktive Turner im Gau Hessen ist Wilhelm Langsdorf von frier. Obwohl er bereits 75 Jahre alt, betreibt er noch eifrig die Kunst Jahns. Er leitet nicht nur b'.e Frauen-Ylbtciiung des hiesigen Turnoereins, sondern erteilt auch noch den tyier untergeborchteu Zöglingen des Frankfurter Waisenhauses vbliga- imrischen Turm- und Schwimmunterricht. In den hier im Jahre 1860 gegründeten Turnverein tvat der Jubilar als Zögling ein und zwar bann später, kurze Unterbrechmrgen ausgenommen, fast 30 Jahre Turnwart. Vom Vors!iaiu> würdigte der frü'l>ere lang) Übrige Turnwart Reinhard Zimmer die Ver­dienste des Jubilars, der auch vorübergehend 2. (SkntturnftNxt nur, um den Verein unb die de.itschc Turn fache. Im einer Ansp-vacke beglück­wünschte der 1. Gautumwart, Unioersitätsrucn- lehrer Will-Gietzen, im Namen des Gaues Hessen den .Jubilar.

jeuche ui Hessen. AlLtza«chmen gegen die Ver­breitung der Maul- und Mnvenseuche. anschlag in der Stadt Gießen. Feldberemigmw OppenWd.

Ersatzwahl zum Provinziialtag und Ausschuß. Tas am 31. August 1919 ge^ wählte Mitglied des Provinzial tags, Hrch. Mehl, Werkmeister unb Beigeordneter in Gratzen-Lindrn, hat sein Amt als Procinzialbagsmitglieb nvber* gelegt. Die Provinzialwahlkammisston hat m ihrer Sitzung vom 12. ds. Mts. festgestellt, datz Balentin T i l l e m u t h. Maurer in Harnchcn, an die Stelle des ausgeschiebenen Pr«rLnzi!alt>agsmitg.«LeS unu Wilhelm Pebler, Lehrer in Büdingen, an die Stelle des ausgeschiedenen Ersatzmannes des Pro- vinzialmisschusses tritt.

Grünes Getreide, also Roggen, Wei-zeu^ Spelz (Dinkel, Fesen!, Emer und Einkorn, auch in Mischungen mit Gerste, darf vor der Reist nur mit Genehmigung des Kreisamts gemäht und «r-

Gießen, 31. Riai. Das Gauturnfeft des Turnaaues Hessen soll am 11 und 12. Jul i dieses Jahres m G ie ßen äbgchalten werden. Die Gie^ner Turnerschast (T. V. intb M. T. V.) hat die Borbereitungen hierzu bereits in die Wege ge­leitet. Am Donnerstag aÜend hatten sich zahlreiche hiesige Turner und Turnfreunde zu einer Be­sprechung über die Ausgestaltung des Gauturn- ststes im Gasthaus Sauer eingejunben. Zum Fest­platz wurde her Trieb ansersehen. Am Sonntag soll das Wnturmm stattfinden, während am Mon­tag 'ein Schülertumen und sonstige tttrnerische Bor- führungen in Aussicht genommen sind. Es wurden mehrere EinzÄausschÄsse gebildet, die die erforder­lichen Vorarbeiten in die Hand nehmen werden. JedensMs darf mit einer Teilnehmerzahl von über 1000 Wetturnern zu rechnen sein. Wenn auch diese Beranftalmng, dem Ernste der Zeit entsprechend ntd# in dem Umfange wie früher stattfindet, so stehi doch zu ^hoffen, daß sie ein durchaus würdiges turnerisches Gepräge haben wird.

geschaffen werden, die unabhängig sei von allen Part-etzchwankungen. Aber diese Frage sei nicht auf dem Wege der Gewalt zu lösen, weil eine solck>e Monarchie keinen Bestand habe. Vor allem müsse unser Volk christlich erzogen roerben. Die ReligiM sei nicht, wie die Sozialdemokratie lehre, Privatsache, sondern Volks- und Staatssache. Nur durch die christliche Religion und die Arbeit der Kirche könne unser Volk wieder innerlich gesunden. Zur Aussprache meldete sich ttotz mehrmaliger Aufforderung niemand.

-m. Nil p per ts bürg, 30. Mai. Im Gap- hause Schlörb fand heute um 3 Uhr nachmittags eine gut befiubte Versammlung der Deutschen demokratischen Partei statt. Oberpost- sck>asfner Mohr aus Gietzen legte die Richtlinien der Partei in längeren Ausftihrrmgen, die den keb- hasten Beifall der Versammlung fanden, dar. An dec Aussprache beteiligten sich Lehrer Debus, Pfarrer Fritsch unb Oberlehrer Diehl. Die beiden ersteren Redner verteidigten die Rechts­parteien, wahvend Oberlehrer Diehl als Partei­loser sprach. Der V.rxrmmlungÄeiter Wcikh- Gietzen versuchte m sachlick)er Weise die Aus- füimingen des Ostgerrvedners in etwa einstündiger Gegenrede zu widerst gen. Um 1/2? Uhr wurde nach einem Schlußworte des Herrn Mohr die Ver­sammlung geschlossen.

-m. Villrügen, 30. Mai. Eine von rr»id 150 Personen besuchte Versammlung der demo­kratischen Partei fand im.Saale des Gast­wirts Strack statt. Nach Eröffnung der Versamm­lung durch Henm Lshrer Schmidt beleuchtete Herr We ith-Gießen in einer IVsftündrgen Rede dre politische Lage, sowie den Kapp-Putsch > mrd seine Folgen. Die Versammlung spendete lebhaften Ver­fall. Da Ge? enrebner nicht auftraten, wurde nach weiteren Aus ührungen des Herrn Aidhr-G-retzeu und dem Schlußwort des Referenten die Versamm­lung von dem Leiter um IO1/» Uhr geschlossen.

fflbtbigung, da der Weg der Gewalt unmoglid) zu besckMiterr sei unb ein dritter Weg sich bis jetzt nicht zeige. Es wurde noch kurz bie Kanrpfesiveife der Gegenparteien berührt. Nach kurzer Aussprach' schloß der Lester bie gut verlaufene Versammlung.

Beuern, 30. Mai. Heute nachmittag fand eine Wählerversammluug der Deutschen Bolkspartei statt, die sich eitles guten Be­suches zu erfreuen hatte unb in der Landgerichtsrat Schudt redete. Die flaren sachlichen Llusführun- wen des Redners erzielten starker Beifall. Die Diskussionsredner ergänzten z. T. die Ausführun­gen des Hauptredners, wie anderseits Eimvände von sozialdemokratischer Seite ihre Widerlegung fanden. Metlds sprach bann in einer mäßig besuchten Bersammlurrg der Deutsch natio­nalen Partei unb des Hess. Bauern­bundes der frühere Abgeordnete Bähr. Seine totihmter unklaren Ausführmrgen b-rachten gcgeir- über der Rede des Landgerichtsrats Sckuidt nichts Wesenlliches. Am Samstagabend hielt die Sozialdemokratische Partei eine Wäh­lerversammlung ab>, in der Geschäftsführer M 00 s- d 0 r f (Gießen) sprach. Bon deutschnationaler Seite wurde durch Dr. Ehrhardt dagegen gesprochen.

-. Grebenhain, 31. Mai. Um verflossenen Samstag nachmittag fand hier in der Wirtschaft zum Darmstädter Hof eine gut besuchte Wahlver­sammlung der Deutschnationalen Volks­var t e i statt, in welcher Parteisekretär Lenz aus Friedberg und Bürgermeister Jost-Bermuthshain als Redner für ihre Partei das Wort führten. An demselbeir Abend um 9 Uhr war wieder in dem Saale derselben Wirtschaft eine sozialdemo­kratische Wahlversammlung anberaumt, in welcher ein Parteiführer aus Offenbach erschienen war. Es waren nur ca. 5060 Mann anwesend, meistens junge Burschen; die Ausführungen des Redners wurden öfters unterbrochen. Ms er Ludeudorsf als Kriegsverbrecher bezeichnete, wurde ihm von den Anwesenden zugerufen,, wenn er Ludendorff als Verbrecher bezeichne, sei er der größte Lump, der in der Welt hcrumlause. Ta bie Versammlung einen erregten Charakter annahm, schloß er feine Ausführungen und verließ schleu­nigst den Saal. Gestern nachmittag um 2 Uhr hatte die Deutsche Volkspartei wieder im großen Saale des Karl Fritz III. eine Wahlver­sammlung anberaumt, welche sich zahlreicher Be­teiligung von Frauen und Männern aus der ganzen Umgegend erfreute. Ms Redner waren Professor S ch i a n und Landgerirhtsrat Neuen- Sagen aus Gießen erschienen. Dre Ausführungen dieser beiden Redner fanden lebhaften Beifall und waren oft mit Bravorufen begleitet. Zum Schluß sprach noch Schlosfermeister Schmidt aus Gießen für dieselbe Partei; bie Versammlung währte an­nähernd 3 Stunden.

X Großen-Buseck, 30. Mai. Im Saale von Gastwirt Brück fand am Samstag eine Ver­sammlung der Demokratischen Partei statt. Redner waren bie Herren Lehrer Fischer irnb Hilberg - Dcmbringen. Dem Vorttagc der beibeit folgte eine anregende Aussprache, welchie fick Ibis gegen Uhr hi ?ausz«og. Von der Deutsch- nationalen Bolkspartei sprachen bie Herren Lehrer K l i n g und Staatsamvalt Knaus- Gießen, für die Unabhängigen Schäfer- Großen-Buseck. für die MehcheitssoKialisten Herber t-Großen-Buseck unb Frau Körner- Offenbach. Bei den Aus- führungeit der Frau Körner kam es zu einem stürmischen Austritt, wobei die Römerin am Wei­ter sprechen verhindert wurde. Vom Bauernbund sprach Landwirt S ch w a l b - Großen-Buseck, wel­cher auf die landwirtsckMftsfeinbliche Haltung der Temotrateil hinwies. Er wies nach, daß der Frei­sinn bie heutige Demokratie, stets gegeti alle For­derungen der Landwirtschaft geflämmt hätte. Von dem Bettiebsrätegesetz sprach bann dieser Redner 110cf) ,unb stellte fest, das; bei der Absttmmung über 40 demokratische Abgeordnete gefehlt hätten, die nicht den Mut fanden, an der Absttmmrmg teilzu- neljmen. Das Schlußwort sprach sodann Lehrer F i sck er- Gießen worauf bann vom Vorsitzenden die Versammlung gefchlos^r wurde.

m. Inheiden, 1. Juni. Am Sonntag abend sprachen hier im Saale des Gastwirts Junker in einer gut besuchten Versammlung Lehrer F i s ch e r - Gießen und Reichstagskandidat Hü­be r 0 - Daubringeu, namens der Demokratifchcn

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Verschwieaenheit wird zusefichert. oeaes

sich zur Aussprache uiemanb mclbeie, wurde bie Vcnriammlung kurz vor 12 Uhr geschlossen.

** Lauterbach, 1. Juni. In zaUreichen Ortschaften rm er.s K.eifts vLvanslaltcte bie Deutsche Volkspartei in der lebten Woche äußerst stattlich besuchte Versammlungen; in eini­gen von iljnen sprach Landgerichts rat Neu en Hagen- Gießen, in ctnbm Dr. Lu t j ch- Gießen über bte Leistmrgen unb Bestrebungen du Tein)"cfien Volkspartft unb entwickelten in fach­lichen Darlegimgen das gesamte wirt-schtslliche Pro­gramm her Partei. Die V.r'ammlungen zeigten, welch großen Anhang die Deutsche Volks- Partei dank ihres Programms auch in unserem Kreise gewonnen hat.

+ L i ch, 29. Mai, Nachdent am Pfingst- Samstag die Demokratische Partei eine recht gut besuchte Wählerversammluny hatte, in der Präsident Dr. Strecker in sachlichen Aus­führungen unter Beifall gesprochen, sprach am Mittwoch in nur schwach besuchter sozial­demokratischer Versammlung Partei­sekretär Wittmann und heute aberrd in einer gut besuchten Versammlung der Deutschen V 0 l k s p a r t e i Prof. Dr. Roloff-Gießen. Der Redner blieb in seinen Ausführungen äußerst vor­nehm unb sachlich, was tn der Aussprache von gegnerischer Seite auch besonders anerkannt wurde. Ausführlich verbreitete sich Dr. Roloff über den Versailler Friedensvertrag, für dessen Revision seine Partei mit allem Nachdruck ein­treten werde. Im Brennpunkte d?s Vortrags stand der nationale Gedanke. Es wurde aus­geführt, wir müßten in der Welt die Vorstellung wieder zur Geltung bringen, daß man uns Deutsche noch braucht, das fönne nur geschehen durch Einigkeit der Nation, Stärkung der Staats­autorität und des Einheitsgedankens, sowie durch Arbeit. An Stelle der verlorengegangenen all- gemeinen Wehrpflicht fordert der fRebner bie a l l- gemeine Arbeitspflicht eines jeden Deut­schen, um dadurch zur Ertüchtigung unserer Ju­gend beantragen. Die der allgemeinen Arbeits­pflicht zugrunde liegende Idee sei, daß der ein­zelne erst eine gewisse Zeit in ernster Pflichterfül­lung dem Gesamtwohl dienen solle, um dachher erst von der Gesamtheit auch etwas fordern zu können. Der Redner sagte, daß seine Partei im ©egenfab zur Deutschnationalen Volkspattei und Zentrum unitarisch sei unb einen sozialen Cha­rakter trage. Für bie Zukunft hofft Dr. Roloff, daß sich eine Koalition aller Patteien, einschließ­lich der Mehrheitssozialdemokratie und eine Re­gierung auf breiter Basis bilde, in der auch alle Beamtenstellen viel leichter nach der Qualität bffetzt werden könnten. Das sei möglich, da seine Partei voll unb ganz auf dem Boden der Verfassung stünde. Seinen polittschen Gegnern wurde der Redner in vornehmer Weise gerecht, vor allem auch Dr. Strecker, von dem er unter dem lebhaften Beifall der Versammlung sagte, er sei ein echter Patriot unb Vaterlandssreund. Die Ausführungen Dr. Roloffs ernteten großen Beifall der Versammlung. In der Diskussion sprach sach­lich und versöhnlich Stnd. rer. pol. Meyer (Gießm) vom b'.nwfratifdjen Standpunkt, dabei die Schwie- rig-fetten schildernd, die der Koalitionsregierung im Wege standen. Die Versammlung wurde von Gettchtssekretär Bvpf ttchig gtieitet. Soweit bös jetzt befaimt, steht für die letzte Woche des Wahl­kampfes noch eine Versammlung der USP. und eine der Demokratischen Pattei bevor.

Ortenberg, 1. Juni. Am Freitag abend hielt bie Hessische Volkspartei eine öffentliche Wählerversammlung ab, in der an Stelle des ver­hinderten Redners Dr. Bovenschen Dr. Lenz aus Gießen sprach. Der Redner besprach u. a. das positive Programm feiner Partei. Die Politik müsse nach florer Erkenntnis der Eigenschaften von Menschen unb Welt, wie sie sind, geführt icerben. Es räche sich, daß baß derttsche Bürger­tum den berechtigten Forderungen bet aufsteigen- ben Arbeiterschaft nicht beizeiten Rechnung ge­tragen habe. Das berechtige aber die Arbeiter­schaft nicht zum Klaffenkampf unb UmstmH, sondern nur zu ehrlichem Kampf, so wie bet Bürger-, der Ritter-, der Bauernstanb mtb andere Stände in der Geschichte einst auch um ihre Anerk.-nnnng hätten kämpfen müssen. Eine Verhöhnung zwischen Arbeit unb Kapital müsse durch Mitbeteiligung des Arbeiters am Gewinn erreicht w-rden. In Ausnutzung des einzig wertvollen Gedankens, den die Revolution gebracht habe, des Rätegedankens, müßten wir zu einem Wittschaftsparlament kom­men; hier müsse durch bie Tüchtigsten ein Ausgleich der Interessen zustandekommen. Die Demokratie habe bis jetzt die Tüchtigsten noch nicht obenhin gebracht, sondern bringe sie höchstens zur Abwande­rung. Durch die Wahlmonarchce müsse eine Spitze

Partei und bereu bisherige Tätigkeit. Lehrer Fischer berJjct.: be i Zusammenbruch 1918 ün^ sprach über bie Möglichkeit der Aenderung des Friedensver- trageS. Der Leiter dec Versammlung, L.^ rer Sommer hier, versuchte an Hand zahlreicher Beispiele bie Ausführungen des Vorredners bezüg­lich oer Ursachen des Zusammenbruchs zu bekräf­tigen. Die Zuhörer zollten reichen Beifall. Da

®^3eZ£er9wea87. JnhJLHabeNand^k Henle en widerruflich letzter Tag tr der großen Indianersensation 'w U Die Cowboys G Iv.Apachenfort ei

2. Das große Beiprogramm! J|| Ab morgen bis elnseMleSllcli Freitag:

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