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aber jene der Nahrung von Atenfch und ^rrey dienenden Pflanzen machen. Anleitung zu nutzbringender Arbeit findet sich ent ledern .Orte, darum Hand ans Werk!
** Wem gehört die ü a ft Boynen- langen, etwa 30 Stück, unten mit Papieritrick, oben mit Draht zusnmmengelnmdm? Sie wurden eittem Arbeiter übgenommen, welcher an gab, Jte auf einem Acker, im Feld der Rodheim er Strahe, gefunden zu hoben. Interessenten wollen sich ans oer Kriminalabteilung melden.
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setzlichen Abtrennung. Dies ist bei den gegen wärtigen Darlehens-Bedingungen derHefst scheu Landes-Hypothekenbank de- Fall. Da die Bank auf beleihungsfahrge, in Hessen gelegene Grundstücke ihrerseits unkündbare Tilgungödarlehen gewährt, , derei Verzinsung wesentlich niedriger tst als ötfr jenige der Vermögensabgabe und niemals gesteigert werden kann, so läßt sich ein sehr erheblicher dauernder Vorteil errechnen, .der dte [bare Zahlung des Leichsnotopfers mit Düse I eines Hypothekardarlehens empfehlenswerter | erscheinen läßt als die Entrichtung des Reichs-
Kreis Friedberg.
= Laubach, 27. Febr. Das „Offenbacher dlbendblatt" erhebt dagegen Einspruch, daß an der Ehrenpforte für die l)eimkehrenden Kriegs- -efangenen neben der hessischen auch die Solms-
Veranstaltungen.
Montag, 1. März. Sdadttheater, 7 Uhr, „Tatterich". — Ortsgewerbeoer^rn, 81/i Uhr, im Gewerbe Haus, Mitgliederversammlung. — Lichtspielhaus, „Das Gift im Weibe", letzter Tag. — Lichtspiele, Seltersweg, „Maseppa", letzter Tag.
A«s Stadt und Land.
Gießen, den 1. März 1920.
Reichsnotopfer und Grundbesitz.
Zu dem im laufenden Jahre fälligen! Reichsnotopfer haben Vermögen jeder 91 rt, also auch Grundvermögen, beizusteuern. Haus- uno Grundbesitzer, die den auf ihre Grundstücke entfallenden Teil der Abgabe nicht aus eigenen Mitteln auf einmal entrichten können oder wollen, haben nach dem Gesetz über das R-eichsnotopfer (§§ 33, 36) die Möglichkeit, entweder eine jährliche Til- gungsrente in Höhe von 5x/2 Prozent der Ab-
bung a> lehre, xädie de mit; er feit als einem j aii(f) hr iviiiatid Arznern hiesigen lidttnS über fti meine seines < eines n daerv mit. Ai Kchkoi ftitiit c Srntnt
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schneeverwehte Hänge bereite gestern (noch im Februar) einen Zitronenfalter fliegen, der uns heute zur Redaktion gebracht wurde. Ob! nicht dieser Frühlingsboote eher recht behält als der berühmte hundertjährige Kalender, der für den März rauhe, kalte Witterung .voraussagt? Bis zum 4. März soll es danach rauh sein, von da an soll bis zum 20. März.Kälte eintreten, während für die I letzten 11 Tage etwas wärmere aber sehr unbeständige Witterung mit Regen und kurzen Schneegestöbern vorausgesagt ist. Wir hoffen, daß der Hundertjährige abermals von seiner Unzuverlässigkeit überführt wird.
** Laßt kein Stückchen Land sbrach liegen! Die Not der Zeit zwingt, jedes Stückchen Erde auszunutzcn, sei es, um darauf Nahrungsmittel, in erster Linie Kartoffeln, oder Viehfutter, auch Streu, zu ziehen. Wer darüber Beobachtungen anstellt, wird fin-
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Nr. 73 776 erfolgen.
** Di e Hessische Krregsvers rche- rung aus Gegens eitigkeit. Oberversich'-- rungSamt T-armsbadt, fordert alle Gemeinden, Ver-1 eine, Arbeitgeber usw., ebenso di' Awgeiwrigen intb Hinterbliebenen, die ihre Krt'gsteilnckhmer bei ihr versichert herben, nochmals -aus, ilvMveit dies bis jetzt noch nicht geschehen ist, die blauen Andül- scheine mit den svcmdesamllickMn Sterbrurkundm, bei Meldung von 9kachteilen, bis spätestens dm 15. März Neckarstraße 1 einzusenden. (Sieh: Anzeigenteil.) , ,
** Preußisch-SüddeutscheKlasseu- lotterte. Tie Ernlöfung dec Loe zur »roeibm Klasse muh unter Vorlegung des Vorkdassenb)ses bis zum Freitag den 5. März, abends 6 Uhr, geschehen Die Freilos müifen gegen Rückgabe der Gewinnlose bis zu diesem Termin in Empfang
genommen werden.
** DießB e werberliste f ür <) ivft - üperuumerare ist, wie'die Ei enbahndw'k-! tion Fvanksurt a. M. bekannt gibt, wieder geöffnet. Bewerber, die im Besitze eines Reisezeugnnses einer anerkannten neunstustgen höh.reu Lehran-1 lall über die Versetzung nach Oberprima sind, können ihre Gesuche an die für die Eisenbahndrrektion Mainz, Saarbrücken und Frankfurt a. M. ge- 'chäftsführende Direktion Vdainz rieten.
** Der Verein der deutschen demokratischen Partei veranstaltet nu*gen abend einen Mitgliederabend im „Aquarium".
** Helene Christaller-Abend. Die! Literarische Gesellschaft macht nockMals auf den am Freitag den 5. März 1920, abends 81/» Uhr, in der neuen Aula stattfindenden literarisch'n Abmo, für den wiederum eine gute, literarisch schaftrnbe Kraft gewonnen ist, aufmerksam. — Außerdem wird in der heutigen Stufige daraus hmgewies'Äi, drß den Mitgliedern der Literarischen Gesellschaft bei den öffentlichen Veranstaltungen -'rmäßigte Eintrittspreise gewährt werden. Die Gesellschaft, die sich schon zahlreicher Beteiligung aus allen Kreisen erfreuen darf, ladet -auch nock?mals fvermdlich zum Anschluß an ihr für das literarische Leben unserer
Wachstum der Feldfrüchte, sondern die Pflanzennährstoffe werden von dem riesigen Wurzelwerr der Bäume aus dem Boden längs der Alt. eu vollständig aufgesögen. Viele Morgen Land sind m unserem Kreise durch die Stragenälleeu unrentabel und es wäre zu wünschen, dass man an die Aus- Luttung der Wildbaumalleen schreiten würde.
Kreis Büdingen.
Nidda, 28. Febr. 5)ier tritt die Grippe wieder wie vor zwei Jahren in sehr ftorPn uno schlimmer Weise auf. In den meisten Haus am liegen Kranke Die Seuche forderte bereits mehrere Opfer. Tem Gerbermeister Karl Bechtold starben daran' gestern zwei erwachsene Töchtw im Alter von 24 und 32 Jahren. Ferner erlag der 29- jälirige Bahnarbeiter Otto Bill hier nach nxmgeit Tagen der Grippe. Tie Mutter dies^ Nöarmes war erst am vergangen-rni Sonntag beerdigt -vordm. Ter Versiorbene war ein kräftiger Mnftch, d.m den Weltkrieg von Anfang bis zum Waffenstillstand gesund überstanden ‘batte. - . . v
t) Aus der Oberfö rfterör Ntdda, 29 Febr. Die Preise von Bau- und Nutzholz waren bei den Versteigerungm und Sub-nns nonen in der letzten Woche sehr hoch-. -Sic betrugen dlirchschnittlich für den Festmeter Erchenstamme 700 bis 800 Mk., für Fichten- und Kieieimstmnul. l-olz 550 bis 600 Mk. Dementsprechend erzreld'n die Gemeinden auch noch nie dagew-sme Em- 1 nahmen für Holz, z. B. die Stadt Nidda 42 000
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Eietzener Ztadttheater.
Gießen, 29. Febr. 1920.
Die Frau im Hermelin.
Operette von Schanzer, Welisch und Gilbert.
Die Fran im Hermelin wird der Rose vv- Stambul zweifellos den Rang ablaufen, den' fic ist ihr, abgesehen davon, daß sie zeillm jünger ist, zum mindesten gleichberechtigt, wen-' nicht überlegen. Verfasser und Komponist iw sich hier völlig ebenbürtig. Schanzer und Wck^ sind von einem der letzten Jahre mit enter graziösen Verlustspiel „Der siebente Tag" W falls noch in guter Erinnerung. Daß sie das M zu einem wirksamen und dabei doch sinnvolle LÜwetto haben, tonnte man d-aronst-in geiroft nelymen. Es ilfi* sehr toä'flfam und «auch sinndvll. Tes Mona-Vanna-Problem in eine Ahnsrauentraur ' Vision hinein Derbiebermeiert, damit wäre der Inhalt auf die kürzeste Formel gebraav Aber mit Geschmack uiü) Esprit. Mle HE achtung. Ebenfalls vor der Musrk, die sich in cio zückenden Melodien ausschwingt, die man bo. ■ in Gießen zur Tag- und Nachtzeit, gepfiffen, sungen und pianofortet Höven wird. So schmnL' sarn gehen sie dem Ohr ein und bleiben dn-it haften. „Tie Frau im Hermelin", „Mariana uit volkstümlicher Schönheit das Reiterlied M
** Obcrhessischer Kun stve rein. Morgen, Dieirstag, von 11 bis 1 U l) r ist die Ausstellung Der Künstlerinnenvernmgung 3-StÄ>te-Bun0 noch geöffnet. Bon Mittwoch an üeibt die Ausstellung wegen Wechsüs der Gc- uiÄde 4 Tage geschloffen und wird am Sonntag den 7. d. Mts. wieder eröffnet sein.
Mainz, 27. Febr. Ter Reichsbund deutscher Referendare und Rechtspraktikanten hielt in Berlrn vom 2< brs 26 Januar feine Zweite ssLertretertagung^ ab. Neben Fragen der Reform der juristischen Ausbildung un£> alsbaldigen Verbesserungen rm Vorberütungsdrmst der Juristen wurde insbesondere die Nichtdurchführung der Bestimmung des Reichsgesetzes vom 19 April 1919 über Abkürzimg des juristischen Vorbereitungsdienstes für Kriegsteiln-chmer m verschiedenen Ländern besprochen. Im Hinblick auf die immer weitersteigenden Lebenskosten wurde allerseits bedauert, daß. trotz eines jüngst ergangenen Beschlusses der stiationakversammlung, die üch l für die Besoldung der Referendar: ausg^prochen hat, einzelne Länder, lefonders Pvmßen, Hessen und Oldenburg, sich bisher noch nicht einmal dazu entschlossen haben, den infolge Kriegsdimstks überalterten Referendavm <*ine Aufwaochsentfchä-1 dignng zu gewähren, geschiveige daß sie gewillt wären, tue Referendare für di; von ihnim geleistete Arbeit zu besolden. Die Richtlinien für dre wntwe Tätigtrt.t des Bundes wurden sestgel:gt. Tb; Vertreter wurden am 26. Januar von dem Reichs- justizminister empfangen. Der Verein h;sst- scher Referendare hat sich nunmehr m b’r Besoldungsfrage an die hessische Volkskammer g>- wandt. Wie verlautet, bereitet die Regierung cme! Vorlage vor, wonach den Referendaren eine monat-; liche Äufwccndsents chädigung von 125 Mk. gewährt werden soll, Ivos natürlich bei den heutigen Behältnissen als entschieden zu niedrig bez-nchnet werden muß.
Darmstadt, 28. Febr. (Wolff.) Auf Vorschlag des hessischen Gesamtmiui- steriums uno im Einvernehmen mit dem Reichsminister sdes Innern hat der Reichswehrminister den Minister des Innern Dr. Fulda zum Negierungskommissar für, den Freistaat Hessen anstelle des Oberpräfiden- ten Dr. S ch w a n d e r ernannt.
Den gleichen Vorteil bieten dre Darlehensbedingungen der Landes-Hypothekenbank gegenüber der SVsprozentigen Rente, mit der nach dem Gesetz (§ 31) auch dte auf a n - deres Vernrögen als das Grundvermögen entfallende Abgabe allmählich getilgt werden kann. Wer zur baren Zahlung dieses Teils der Abgabe eine Hypothek bet der Bank auf- nehmen will, muß aber hierfür den ersten Rang beschaffen können, da rn diesem Falle fttr die Hypothek nicht der gesetzliche Vorrang — auch nicht die Kostenfreiheit — gegeben ist, und die Bank nur frur ersten Stelle beleiht.
Gültige Lebensmittelmarken
für die Zeit vom 1. bis 7. März 1920.
Brot: 1850 Gr. Boot oder 1370 Gr MA Brot Kg. 1,18 Mk., Wrtzmrbvotmetzl Kg. 1,44 Mk.
Butter: Marte 9. 125 Gr. Margarine zu 1,43 Mk. n ...
Fleisch: Wochenabschnitt 9. Metzger jur Fremde: I. Marker, Gvethestraße 54. .
Zucker: für März 1920 noch nicht ernge- i ^Nährmittel und Zucker für Zuge- zogene: A. Geiste, Seltersweg 2, A. Plack, Neuen Baue 17, K. Seibel, Frankfurter Str. 39, Schade u. ö-üHgrabc, Ludwigstr. 20, Joh. Vogel, Schutzen- I ^Zucker für Kranke: A. Plack, Neuen ^^N ähr mittel für März 1920 noch nicht eingeMien.^ ,ttc£ %ran’fe: E. Fischbach, Seltersweg 24.
Mehl für Kranke: PH. Ganz, Dammstraße 34. A w ,
Nährmittel undZuckerfür Fremde: Kaisers Kaffee-Gesckstift Krvchenplatz 11.
Seife: Marke für März: Anteil 125 Gr. I K.-A.-Seifenpillver, das Pfd. zu 2,10 Mk.
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Mit Ueberraschung lernte man Hans Eisoui als Sanger temten. Die Stimme anfangs etnn-1 matt, ist nicht schlecht, obwohl mir, einfhoei’^1 wenigstens, den Schauspieler entschieden noch c:: ziehen. Ausgezeichnet war diesmal Adolf F a I y- 11 als Oberst Paltitsch, der ihm als Dcfterrcrär besonders lag. Sein GesangÄp-rrtrag immer mehr zu schätzen. Schauspielerisch macktc n aus seiner Rolle eine Kernige Reitergestalt. glänzende Partnerin war wie immer auch M»' mal Margot Werner als fDiariana. 9t*|ü Eisol t-H ab ler war als Primaballerina t fl1 volle stimmlich besser disponiert als in der foatu- nacht und erschien weitaus beweglicher. Die
Stadt bedeutsames UnterwHmen ein. Bertritts- ernänmgen nimmt die Mu 1 kalienhandlung Ehal- tier entgegen. Für die Mitglieder und dwen engere Familie sind geschlossen! Mitglv-der-Abeiche mit belehrenden Vorträgen, ltterarischm Darbi^ tungen und ktmstlerische Rezitationeri ufw. beabsichtigt. Als erster Mitglieder-Abend ist für Mtte März ein Balladen-Abend: Neuere Dickst'r, für .den eine bedeutende Gveßrner Vortrags kraft als Rezitator geroonnen ist, vorgesehen. (Näh wes siehe in der heutigen Anzeige.)
** Struwwelpeter. Gestern nachmittag bot im Einhorn der Rezitator Baron Carlo von der Ropp eine abgerundete Zusammenstellung »ort den Kindergeschkchtchen des erfolgreichen Gelegenheitskünstlers H. Hoffmann. Die lieben alten Struwwelpeterbilder prangten da in all ihrer Buntheit auf der Leinwand, und sie er-! wiesen sich als ewig jung mrd lebendig durch die: Echtheit und Mamiigsaltigkeft ihres Geschehens. Mft viel Einsuhlungsgabe sprach dazu der Rezitator die Begleitoerse. Heiteren Gemüts und mit lachenden Mienen stand er auf dem Pult und verkündete den staunenden bewegten Kinderferlchen, was da für böse Kinder bestraft und gute belohnt wurden. Höchst erfreulich ist es, daß diese für die gftige Entwicklung unserer Kleinen so gesunde st immer noch gut mundet.
Kreis Alsfeld.
V Altenburg, 28. Febr. Biel imirb: in letzter Zeft in verschiedenen Zeitungen über Wildbaumalleen und deren Erlxll.ung geschrieben. s2luf der K-rtSstraße von Alsfeld nach Brauer-
** Tic Wochenkartoffelmarken 1 bis 40 der 9. Woche werden beliefert bei: I. Krack, Riegelpfad, Konsumverein (in sämlick-en Filialen), Karl Löbsack, West-Anlage, Rumpf, Fritz, Zozels- gasse, Heinr. Trechsler, St-einstraße, Weriel, Schottstraße, I. Weisel, Sormenstraße. Dre Marken können bis einschlieNich DiMPerstag, 4. Marz 1920, eingelöst werden.
mc. Frankfurt a. M., 28. F.br. Ein frecher Einbruch wurde in der Nacht vom Freitag auf Samstag in der k a t h o l i s ch e n Kirche des Stadtteiles Rödelheim verübt. Die Kirche wurde von den bisher noch unbekannten Tätern vollkommen ausgeraubt. Sämtliche Decken der Altäre, nahezu alle Meßgewänder und kirchlichen Kleidungsstücke, eine goldene Monstranz, alle Leuchter und Kerzen, selbst die Bekleidung der Kanzel wurden gestohlen. Ein Teil der geraubten Sachen wurden einem Manne noch in derselben Nacht von einem Wächter abgenommen, der Räuber entkam aber. Uebrigens wurde auch in die evangelischen Peters- und Dreikönigskirchen in dergleichen Nacht ein Einbruch verübt, wobei einige Kleinigkeiten abhanden gekommen sind.
= Vom Westerwald, 27. Febr. Der Streik der Bergarbeiter hat sich bis jetzt auf 13 Brtrunkohlengruben ausgedehnt. Die lieber land zentrale in Oberscheld mußte infolge der dadurch entstandenen Kohlemwt ihre Stromverteilung
Vereine und Borträge.
O Grünberg, 27. Febr. In der Hauptversammlung des hiesigen Obst- und Gartenbauverein hielt der Vorsitzende, Uhrmacher Jöckel. einen Vortrag über Düngung, der durch Lichtbilder unterstützt wurde. Anschließend sand eine Freiverlosung von Gegenständen für den Gartenbau statt. Geklagt wurde über den Massenmord des Maulwurfes und es soll an die Stadt herangetreten werden, daß diese dem Unwesen steuert und wenigsterrs das Fangen auf fremden Grundstücken verbietet.
** L e i h g e st e r n, 29. Febr. Am letzten Mit! wvch sprach hier vor einer zahlreichen Zuhörerschaft Prof. Scklarb über seine Erlebnisse im bol schewistischen Rußland. Im Anschlüsse daran gründete sich eine Ortsgruppe der Liga zum Schutze der deutschen Kultur, deren Leitung in den Händen des Lehrers Buß liegt.
xOber-Seemeu, 26. Febr. Am 21. yreli die Deutsch-nationale Volkspartei hier em', sckn stark besuchte Versammlung ab, in der Dr. H Schmid-Wächtersbach und Weichensteller 1. SfliiK Bechtold über die politische Lage und die Zvli. der Teutschnat'.onalen Bolkspartm sprachen. Ar- Schluß der Versammlung bildete sich eine stark." Ortsgruppe der Teutschnationalen Volkspartei.
gäbe — den sogen. Reichsnotzins — als öffentliche Last in das Grundbuch eintragen zu lassen, oder aber zur alsbaldigen Zahlung des dem Reichsnotzins zu gründe liegenden Abgabebetrags bei der Lande ^Hypothekenbank eine Tilgungs-Hypothek aufzuneh , men, die ohne weiteres allen anderen Belastungen irn Range vorgeht und bereit Eintragung in das Grundbuch kosten--, stempel- laum inü) gebührenfrei erfolgt. Es können also auch [ üci
** Amtliche Personalnachrichten. Ernannt wurde: am 23. Februar 1920 der Rechtsanwalt Justizoxrt Wilhelm Grünewald in Gießen zum Notar mit dem Amtssitze in Gießen mit Wirkung vom 1. März 1920 an. — Am 27 Februar 1920 wurde der Sekretär der Land's- kommis sron für Steuersachen Finanzrat Ferdinand Schneider zu Darmstadt mit Wirkung vom 13. November 1919 ab zum ständigen Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Steuerwesen ernannt. Ernannt wurde am 21. Februar der ordentliche Professor der Theologie Dr. Emll Hugo Walter Mayer, «bisher an der Universität Straßburg, mit Wirkung vom 1. April 1920 an zum ordentlichen Professor für shstemabsche Theologie an der Landesuniversität Gießen. — Uebertragen ward: dem Schulamtsanwärter Franz Zink aus Unter» Schönmattenwag eine Letwerstell'e an der Volksschule zu Butzbach, Kreis Friedberg. — In den Ruhestand versetzt rourbe der Lehrer an der Volksschule zu Reichlos im Kreise Lauterbach Johann Zimmermann auf fein Nachfuchen wegen geschwächter Geftmdheit vom 1. März an. — Erledigt ist die mit einem evangelischen Lchvw zu besetzende Schulflelle zu Uetz hausen, Kreis Lauterb.ach. Mit dr Stelle ist Organisten- und Lektordienst I verbunden.
** Der Lenzmonat März will sich von seiner besten Seite zeigen. Nach dem Schneesturnt, der am Freitag über Gießen fegte, klärte sich der Himmel auf und seit gestern prangt die Himmelskuppel in dem zärtlichen Blau erster Frühlingstage. Die Natur wird übermütig und ließ über noch
Eine Maßregelung in Kassel.
Kassel, 28. Febr. (Wolff.) Auf Befehl des Reichswehrministers vom 2o. Februar wurde der Geschäftsführer des Deutsch-nationalen Volksve rerns Kassel-Stadt, der Kaufmann Hermann E,r b e, in Schutzhaft genommen, weil er verdächttg ist, durch Erlaß und Verbreitung des Flugblatts „Herzlich willkommen in der Heimat! — Ein Wort an die Heimkehrenden" in staatsgefaht> licher Weise gegen die Regierung gehetzt und dadurch die öffentliche Ordnung gefährdet zu haben.
Preise für neue deutsche Briefmarken.
Berlin, 28. Febr. (Wolff.) Das Preisgericht für die beiden Wettbelverbe um meue deutsche B riefmarken ver-1 teilte folgende Preise: 1. Beim beschränkten! Wettbewerb erhielten die drei ersten Preise^ 1. Beim beschränkten Wettbewerb erhielten dte drei ersten Preise: Geiger-München, Bildhauer Scharff-München, Prof. Cissarz-Frank- furt a. M. Zweite Preise: Neu-München, Ha- dank-Berlin, Drescher-Dresden. Dritte Preise: Professor Wei^Berlin, Schnarrenberger- München. L. Beim allgemeinen öffentlichen Wettbewerb erhielten die drei ersten Preise: Uzarski-Düsseldorf, Michel-Berlin, .Grönrng- Hamburg. Zweite Preise: Buhs-Berlin, Langer-Leipzig, Bildhauer Roth-München. Dritte Pveise: Schwab-Berlin, Zitara-München und wiederum Buhe.
A«S Hessen.
Die Notlage der Referendare.
** 42. Ausgabe von Sü ßsto f f (Sacharins Für die Zeit Dom 24. Februar bis 15. Ma^ 1920 wird gegen die Lieferungsabschmtte 10 der Süßstioft karte ,,H" (bl-au > und 1 der Süßstof ftar i.e „G" (gelb) in den Landg mein d en des Kreises von den Süßstoftabgabeftellen Süßstoff gegeben. Es gelangen auf den Ab)ckMtt 10 zwei Briefchen und auf den Ubschnrtt 1 erne Schachtel zur Ausgabe. Mft dem 15. dNärz 1920 I ^arf Mi>en *43'000 Mk. Ober-Lais uno Fave»
die Abschnitte 10 ,bzw. 1 •bad) aus bem beiden Gemeinden. gmiEschaftlichm diesem md)t a^ruf^ rngen 253 000 Mk.
dürfen van den Ausgabe)teilen an tue Bevölkerung •
den, daß noch rnarlcher Quadratmeter nutzbar gemacht werden kann, wenn die Arbeit nicht
sdpoend, gegenüber der Juhrschen Fabrik, hat das letzte Flutwaiscr in der Nähe der Es-chenallee längs der Kreisstraße di: Ackerkrume iveggewaschen und bat so von der Straße aus in einer Entfernung bis zu 18 Meder und darüber die Eschenwurzeln, die, rote ein Hvlznetz den Ackerboden durchqueren, freigelegt . Es hcmdekt sich nicht um dünnes Wurzel, wert, sondern um solche von ArmesstäLLe. Vergeblich sind auf solchen Aeckem alle Mühen aus,.— --------- .—.
Ausgaben, die der Bauer aufwendet, um dem I riftifdkeen Figuren bestritten Rudolf Goll Boden etwas abzuringen, denn der Schatten dieser, das Lied des <otCboucttai{ dweiberS leidern«» lnohen Bäume verbietet nicht nur cm üppiges | voll zur Geltung bringen tottrott) und Rühm
und Wegen kann noch manches renzt, der Platz, an dem ein Holz- einem Obstbaum eilige räumt toer» nehr benutzte Lagerplätze und An-
nfahrten ück abge<
verkauft werden. .
** Die moralische Wirkung der Grenz-Spende. Das „KvrrespondenMatt des
hing. Es kann ruhig gesaat werden, daß^hrer noch Yefteft-Raftau. ---- „.
einmal um das Ansehen des deutschen Volkes ge- mc. Frankfurt a. M., , ntngcn wird. Zeigt sich bei dieser Abstimmimg ' Flauheit und Gleichgülichkeit, so^ist das^ für die I Entente ein sicherer Beweis, daß sie dem deutsdien Volke auch fernerhin alles bieten kann. Aufgabe | der Grenzspende ist es, für eine ausuckstsvo e> Durchsilhrimg der Abstimmimgen dre finanzielle Grundlage zu schaffen. Ohne diese Grundla^ wird der Ausgang der Wimmungen sehr zweifelhaft. Darum kann auch die moralische Bedeutung eines Erfolges oder Mißerfolges der Grenz-Speise nicht Iwch genug veransckilagt werden. — Einzahlungen können auch bei den Banken oder auf Postscheckkonto
Xwe püEch emtreifen, Tausend mmb Aon- ysandet werden. Die Abgabepflichtigen wer tausende von FremLrt'. Durch die Ernregmig von öcn zweiten Weg wohl dann wählen, wenn Vorzugm erleichbene^die A^^knLnvcktvouen den sich dabei günstiger stellen als bet der gü-
Verkckhr ivesenllich. Die Zahl der Ausstckl-r der - - - — *’•’
allgemeinen Mustermesse übertrifft Mit 11000 letzte Lerkstmesseum 1500, drzu kom- nien iwch die Aussteller der technischrn Riepe, die erst in 14 Tagen statt findet. Dre Beteiligung ds A u s l a n d e s ist nxientftch größer als trn Herbst. Wis 'den Straßen, in den Hotels und in den Metz- palästen erklingen die Sprachen aller LMgwi Durch die Eiwichtung von neuen Metzhallen «mann der Gesamteindruck der allgem'inm Mustermesse an Buntheit, aber auch an UebersM- lichkeft. Die Kontrolle in. den Meßpalasten tmrd streng gehandhabt, um die Aussteller, und ihre Kundschaft gegen den Zudrang ^Wgrerign zn^ schützen. Um einen geordneten Verkehr sicher zu- stellen, erhalten, abgesehen von ben Vertretern ber Presse und anderen Ehrengästen, nur die nut Ausweis versehenen Kaufleute Meßabzeidien unb ztvar sum Preise von 20 Mk. Tiefe Preiserhöhung war zur Erreichung des angefttcbteit Zweckes unvermeidbar. Der Erlös kommt mittelbar und mimfttel- bar den Meßbesuchern zu statten, denn das Meßamt ist eine gerneinwirtschäftliche Jnsututwn und feine durch den gesunkenen Geldwert cmßerordMtllch M- (tiegenat Pwpagcmdaunkosten für die Messe werden zu Gunsten von Industrie, Handel und der gesamten Volkswirtschaft aufgebraucht.


