Ausgabe 
31.5.1919
 
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Samstag, 31. Mai 1919

Siebener Anzeiger iSeneral-Atneiger für Gberheffen)

Zweites Blatt

Ur. 125

fünf ffriegfit obren ui üohbnitgeit

n.

DU

um ein

weite teil tarn ibr zugute. Duo war da» an» lang

einen r»fh«n «« Mr »e°n.« unb «MM. «InÄit b n ? m o n i f d>.

ber aurf) jum Uebcrnarfjten eingerichtet ift, nm i .» , c .: 11< n aller 9Ritglicber bet

ArinriA l^frtL ffanilri? mbtnetorbnctcnnn fnminluni). Jeder tonnte den \ t ä r 4 andern, batte V.ritanoiu-' für feine Ansichten und

9tSffiwßlÄC rl1!!?! an Achtung vor feiner cbrlidjen lieberlaifiunn oo ge-

P.ock straffe 3. Tu das biobengc Gxifö Lstoria nn . , - 'jUrfimi.nninm niibi fdnuer und

Der all- m.titen Trvifijie gering fo.g.nb wurde

3. Du das bisherige Casü Ästoria an

und ff o k Spr eise er.

Gas

** roiltl fg

mehmer 85 Pf. höher. Wie

ren i ien Be­

in »igeüite

l> l»3nt i>«

Utbrrlaffimg befi ödrfiibes, beim Mmi-

Ber

gefetzt

Ibht.

eine

am zu madjen. Erhöhung

nxv reh-

ftibt der­en die Er

fertig, wenn nicht bäätoilb» in bk waren.

rfico Aufräumen kleinerer An» l< gen Herten, mit i sich das neue Parlament nicht mehr zu be»

scituh es, bafi bie Verständigung nicht schwer und die tiilroc zu leistender Arbeit erleichtert würbe. Freilich sind zu unserem Schmerze manche

Stadtverordnete in den lebten Jahren

w_, über den Sellcrfilveg, die vom schützen'.a.iS kommende durch bit Bahnhofsfrafee bteea wirb. Mabgc>»end hierfür ist die starke Ad- _ ...M« hnr fi'nrh.' --"»H? n rtfhtn h

Vorgehen.

lieber genehmigt ErlauimiS wird Aurl

weil ich selbst schon ein Tuvenb 3abre hindurch mii Ihnen zu wirten in btt Vage bin

Meine xxrren? Ihre Tästgkeit findet ibrrte Abschluß mit dem striege Lieser Um a ib n«.ist von selbst Inn auf ine eerantwvr t uitfrfl- volle I 5 t i g 11 i t, die Sie wahrend nahezu

der Strom-, Gas- und KokSpreise.

Zahllose unb tkfcinfdmrüxnbe, von einer über* tridKit 3ali von »ttie^.stx Hörden ergangene Mifp- nalnncii buntMuhiln«». ist die «tabtocrtuiunu vstidn-mläv genötigt gewesen. Manches hat ge­fehlt, bah alles vollendet geweint Man dies bat ge- nkmals fehlte, tour der gnite Wille. d,r Burger- fdiust zu helfen unb ihr zu dienen nach beitem Skoimen

Diese m-rantwortungSreiche ftrieg»arbeit i-at nicht nur die eiferne Äotwcnhigfeit belövbert liin

Mn y»

yyAorbnuna eijdwpft und Öberbürgermriftvr feiler löste m feierlicher Ansprache bk die Treue

ittter erlor iltraRt -Supp« lthmalell mit-' euie Ve 'roiDr.t L 2 ifll«

Die ©etrfrbflbetRitatijn chatte eine Untersuch- ungskommission eingesetzt, bestehend uns ®vig. ffrvnjien, Stadtomtmaiui Dr. Seid, ftmne den Stadtvv. Winn, Befrerfi, Sommer und Plank. Die Kommis ion natnn eine eingehende Prüiung aller Anschuldigungen Zeugenaussagen vor und zog als Sachverständigen den leitenden Ingenieur der Siemens-SchnckerdWerte, Frankfurt, zu Rade.

Ter Bericht der ffommiffbn lautet:

Tie St'ommtffbn hat nach eittgcheitder Prü­fung der Sachlage durch Anlsöruna von Sackwer- ständiffen und Vernehmung von Zeugen folgende ^eftflellungm getroffen:

I. Angelegenheiten technischer Natur: a) Drehstromgenerator: Nach den

Las 6 labtw cd rtmrtmtotirgiuni schkteht sich Mn iywcaxnd darauf, dah im alten dknchts- arMebe die 6d#hm r geritzt »räume fast dauernd leer prbm, dieser Ansicht an.

kodonn berichtet Berg ff reit i< er Storr® ew

Lte Firma Bännm-ger hat am Erd- riwm frührvm Schuppen für befangene

cetztk Sitzung

btr Staötoerori)nde>iucr|ammtnRg.

ei (9<e feen, den 30. Mai 1919.

Kl wirk ««KU

Philipp-Platz 9, übertragen. Sie wird txr OkiiKrr idtaft OHtücner Vrauulteinbergnxrke erteilt füj

vier Schankgesuche, dir sämtlich werben, bi richtet B ig. (Immelu». Tu

Aum Betriebe einer Schankivirtschrit Fübler für kn fcaierlaften, üa -bgraf-

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"K'Z rt»wl4la binbi'^jid -junta 7*'

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achtet wird. Die Angelegenheit wurde s. ßt durch Ingenieur Lindemann untersucht.

Rach eingehender Prüfung der Sachlage kommt bie Aommiision zu der Aulfasfung. baü Berfeblun gen des Direktor» Stolte, tnc ein Bor geben gegen ihn angejeigt erscheinen ließen, nicht sestgestcllt toerben konnten."

Derr Direktor Stolte ist demnach gerecht­fertigt. Was geschieht aber mit dem Shager ? Wu wir hören, wird £xrr Stelle gegen ihn gexicbtlid)

tftot wird angenommen. .

Etadtv. Ja nn ersucht brnnvnd, du Frred- hosPolizei zu verbessern. Tie Diebstähle neh- awn km Ende Nach jeder neuen Beerdigung sind to andern Tage die Sl'ran.-.schleifen gestohlen.

®eig. Krenzien zweifelt, ob sich hierin nr.t IknbeTung schaffen lasse. Belohnungen, die mmt |xr Ergreifung des Täters ausgesetzt hat, smd

Die Kurve aoa brr Schulstraste au» könnte höch­stens mit erheblichen Äonen durch Umlegung von 15 auf 20 Meter Radius verbeifert werden. Diese Berdesserung wäre nicht erheblich.

Zu der Frage äunem sich die Stadtvv. Plank, Schasistädt, Sommer, veidKlbeim, Beller», Urftait unb Berg. Em melius. In der Hauptsache bringen sie BeschWirden vor. bau die Pläne im Sidungs- faale nicht zum Aushang gebracht sind. Sodann werden verkehrstechnische iLchwierigkeuen befürdjtd. bevor sich die Einbeimis'chen und Fremden an die Neuordnung tzewodnt üaLn-n. In Anbetracht der Ersva.nis von 15 000 Mk. fchtvmden aber alle birfh» ii Bidertoen.

Erhöhung des Fahrpreise» der »trabenbabn

Die erhöhten Slolilenpieifc, ^trielskosten und Löhne machen c-s erforderlich, den Fahrpreis der Strastendahn vom 15. 3uni ab auf 15 Ps zu er­höhen Je 12 Fahrmarken werben zu 1,50 Mk. ausgegeben.

Oberbürgermeister ff e I le r berichtet, eine De- UMtation der Lazarettinsassen habe gebeten, für d<edN Gehfähige auf ®efd<ciiiiftung des Arztes den Fahrpreis auf die dLifte zu erinLstigen. Er bc- ünoortet die» und beantragt für schlecht aehfähige 2ajaretttnfaffen einen Fahrpreis von 5 Pf.

Stadtv. Setter» beantragt, die Amputierten umsonst fahren zu lassen.

C Cberbürgerm. SV e H e r lehnt dies von dem ilnristischen Ärundsahe auS ab, nid)t mehr zu ge- lüdllr-ien. als Der langt ift

Stadtv. U r ft a b t befürchtet Sdntnerigfeiten der ffontrvlle beim Cklbeinnxurf. Er regt an, durch tröste Schilder auf den neuen Fahrpreis aufmerk-

/ Die gleichen Verteuerungen wie bei der Stra­fen bahn uiacl>en sich beim Gaswerke und (Slcttri» ti.'dr^ixTk gi'Itnib An» diesem Grunde tver- ben die Preise für elektrische Energie wie folgt er­höht: für Licht von 80 auf 95 Pf., für Sttaft von 38 auf 45 Vf., für Strastendahn von 20 auf 25 .Mektnig. Die Preise für Abnehmer der Heber- landanlage nerden entspirichend ben Preisen der Provinz für Licht auf vO Pj., für ffraft puf 32 Pf. festarst-tzt.

' Der Licht preis ift also für die statischen Ab-

AuSsührungen des al5 Sachverständiger vernom­menen Dipl -Ing. Bciarano kann es Innern Z"' fei unterliegen, bast dte Bcr.vendung von T flromgencxahören als Motvre zum Antrieb von ^ynamomafchinen tach isch a Igemein zulässig unb üblich ist. b) Umformer: Nach den ge­gebenen Aufklärirngen war der Berkaus des Um­formers im J«hre 1916 an die B rann stein berg- werke der damaligen allgemeinen Wirtschaftslage durchaus entsprechcmd unb war damals zur 6k- svinnung der Vvaunsteinbergwerke als OSvvstub- nehmer und deren Betriebsaufrechterhalkung, bie durch das Defektive eben der Dampfmaschinen der Braunsteinbergwerke gefähroet war, «forderlich.

i II. Sonstige

wird zugestimmt. ...

Annahme ei wt» Ber« ächtn iss e» Die Ehelrau Sophie Rühl, geb Ferber hat bie Stadt als Nacherbin eingejebt, wenn der Ehemann gestorben ist. Ta nach Ansicht des MechtsauS- sdmsses Bedenken nicht bestehen, wird btt Antrag angenommen. . . , ,,

Der BollShochschulauSschust bittet zur Vorbereitung dec Ärunolagen um eine Untee- ftütiuitg von 500 Mk Da das Bestreben eiingfle 7\örtHrung verdient, beantragt der Finanzsusschust Bewilligung. ., m

Stadtv. Sommer bittet an die Bewilligung den Wunsch zu knüpfen, dast die ^Vorbereitungen möglichst öffentlich geführt werben und dast man das Volk selbst befragt, waS es zu hören wünscht

rberbürnermeiftcr Keller erklärt, daß solchen Wiinichcn l,eceits Rechnung gftragen werde Er teilt ferner mit, dast der VolkshochfäwlauSfchust demnächst das Anfinnen auf geeignete Räumlich- feiten stellen werde und beantragt, die Schul- räume der Realschule unb Oberrealschule zur Ver­fügung zu stellen .

hiermit ist die Tagesordnung bis auf den letzten Punkt, Auflösung der Stadtver­ordneten-Versammlung, erledigt. Die Versammlung erbebt sich uno Oberbürgermeister Stellet hie.t folgende Änjpraä>e.

Meine sehr geehrten Herren! Mit der heuti­gen Sitzung ist die Tätigkeit btefer Stadwerort»- netenoersammlung abgel-hlosien, da nach den Be­stimmungen des Ofcfetje», bie Abänberung der Stadteoronung betreffenb. infolge der am I. Ium zu vollzielicnde Neuwahl bet Stadtverordnetenver­sammlung bie bisherige Stabtuerorb- netenversammlnng aufgelöst wird.

So nahe eS liegt, tn dieser Abschiedsstunde einen Rückblick auf die Wirksamkeit der Stadtver- orbnetcnredammlung zu werfen, si> werden <du ftd) doch mit mir öeretnieen in der Meinung, dah sol- d)cr Rückblick in die Vergangenheit unserer Staot wenig angebracht ist in den Tagen, da in Ver­sailles das Schicksal sich enitsch.iden soll von des Deutschen Reiche« Zukunft. Wie immer dies« Ge- waltfrieben erbarmungsloser Okaner sich gestalten mflfl, eines steht schon heute fest: er wird einen Leidensweg «öffnen für das deutsche Volk an Fkn«atinnen hinaus und uns Lasten be­schweren, bte zu tragen uns kaum möglich fern

Mei« Herren! Sie aHe gehören viele Jahre hindurch ununterbrochen der S t a d t- verordvetenversammlnng an, ^manche mehr als 20. manche sogar mehr als 2^> Jahre lang. Die Summe Ihrer Tätigkeit tn diesem Augenblicke ziehen, hieste exn Stück Stadcheschichte vortragen, so umsafsend, so inbaltreid), oafi aud) eine knappe Würdigung sie heute nicht fen vermöchte. Noch immer bebält ja lmch b»S Goethesche Wort seine Oklhmg:Die Tat »st atlf«, nichts der Rudm." Diese Tat meine £*rrtn. haben Sie vollbracht Sie Haden lange Jahre hindurch in gewissenhafter, treuer, sachlicher Arbeit der Stadt Biesten nachd e sie ni« r ä f ten g e - dient unb bei allen Ihren Befckstüssen sich leiten lassen von dem «eiste des Stememsinns und wahr- Hafter Liebe zu unserer Stabt Dies 3b«n m dieser Stunde zu bekunden, ift «« ,^x^n

liegende Pflicht, bie ich mchl nur als Leiter der Stadt, sondern auch deshalb ehrlich erfüllen kann.

tont, kann lput Vertrag die Stabt keine höheren, Preise nehmen als das staatliche Straft wert Aber auch dieses wirb, irtie es bereits angekünbigt hat, demnach die Strompreise erhöhen müssen. Die Stadt wird mit der Erhöhung der Strompreise für die Ueberlanbanlage dann folgen.

Die Gaspreise erhöhen sich wie folgt: >lV>chias von 09 auf 35 Pf., JndnstriegaS von 25 duf 31 Pf., Sisendalm«as von 2.5 aus 31 Ps

Die Preise für Stokü steigen: für Ärobkoks von 3,70 Mk. auf 1,50 Mt., Nnszkoks von 1,00 Mark auf 5,70 Mk., Pcrlkoks von 1,20 Mk auf 1,80 Mk., Ävksgms von 1,00 Mk. auf 1,50 Mk

Deigoordn Str en i ien berichtet anschticHend itber eine U n ter s» chu n a, die gegen den Betriebsleiter des städtischen Elek­trizitätswerkes auf Grund mehrerer Arti­kel der Oderhessischcn Volkszeitung unternommen würbe Der (Hieferner Anzeiger nahm von den heftigen Anklagen keine Notiz unb wartete baö Ergebnis der Untersuchung ab, die keinerlei ^le- laftvng ergibt unb zeigt, dast bit Anklagen le»cht-

bic DiScouto-OSesellfchaft ver pack,tot ist, wird das (Icf6 iitnertjalb der Gebäude des Gigcntümerd Vach verlegt.

Ten RechnungSabschlust ber Stadt und des Stadt er weiterungSfondS für 1915 legt S adv tzeichelheim vor.

Tic 9h'd»iung wurde durch Slickwroben von den $)crn*4t E m me l i u » ,.I a n n und deichel- he i m geprüft. Ter Finmizausschust beantragt:

Otenehmigung der St r r bi t ü bc rf d) r e i t u n- gen: für BilriebSrechnimg im trage van 4*h) 191,72 Mk, für die B» rmög.msrechnung im Betrage von 1 999 242.06 Mk, für den Stabt» erioeiterung>fond-> im Betrage von 1823,30 Mk ui Lasten der für jeden Fonds nachgewiefenen Teckungsmittel. . . .

Okuebmigung derAuSstänbezur Liqui­dation: für die Letriebürechnung im Betrage von 7947,67 Mk. unb von 4898,84 Mk,, für die Bermögriisrechnung im Betrage von Gl 612,12 Mark, für den Siadterweiierungsfonds laut Be­leg 337 im Betrage von 855 Mk

Ökncljmigung bej; Vorlagen für die Betnebs- orchnung im Betrage von 5214,85 Mk

(Genehmigung zur Uebcrtragung der nicht ver­wendeten ffrebile im Betrage von 258 000 Mk.

Ttm Antrag des FdianzausschuffeS ivird bei» gestimmt. ,

Der Voranfchlag bet Armenkasse für 1919 rviro mit 238 000 Mk. in Einnahme und An.'gabe gmeirmigt. Ter Zufchust der stabt mufe infolge Her Teuerimgsoerhältnrfse von 107 auf 180 000 Mk. erhöht werben.

Ter Voranschlag her Plockschen Stiftung weist für 1919 in Ciiuiahme und Ausgabe 6414,48 töU. auf.

A u Suahmetage für baS £)anbei»gewerbe.

stgesetzt wird, i ,

Für &ltfTÄwg 26 wird Genechmignng für rin £x>ftrr ans tz»olz erteilt. ,

Tk Stallungen in btr Lwfreite, Marburger tze 66, sind an das land.virt chaflliche JnstitiU ickstet. Tie Gebüude sind sehr schadhaft und _rfen dringend der Instandsetzung. Tie Bau- -jtemrtatwn beantragt einen Vovansch.ag tK>n 4150 "ul tem A^iark. der nicht überschritten werden darf^ für

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teu m. «j - taten V ?ü"lchi l| »*nl bot) ermdi (>rl tttbt «,i >" tüiq ,u am, teil fe

durch den Tod a bberu f e n worl-en Mleiit ist darum die Zahl und groft die V. rantwortung geworden, die von jedim einzelnen von Ihnen zu tragen war. Die langjährige Erfahrung in den städtischen Angelegenheiten unb die eingehend« Ski-nntniS der tterbältniffe unserer Stadt, dis Ihnen vielfach Wiefjenern von Otcburt zur toeite stand, bat in gewissem Oteabe erfcM, was die Stadtverorbnetenversamnilung der Zahl nach oIIn mählich eingebüfet hat.

Meine .Herren! In diesnn Saale gilt nur eine Losung: bie Wohlfahrt der Stadt (M te fee ii. Der Stadt Wiefeen haben Sie lange. Jahre hindurch Zeit und Straft gewidmet undl segensreiche Wirksamkeit zu ihremRuben fttt* faltet. Die Stadt Giefeen dankt Ihnen für Ihr« treu geleisteten Ticnfte unb wirb ihre op fee* willige Tätigkeit in dankbarer Erinnerung bewahren." , .

stadtv. Heichelheim antwortet al« Aelte- ster im Namen bei scheidenden StabtoeroeoneteNF kollegiums: ,e ._

,Wii dankim Herrn^ Oberbürgermeister SM Irr für die einenden Worte, mit denen er unsevcck langjährigen fUHiarbeit gedacht hat. Wir freuen uns, das er unsere Ar bei! >o Ipd) eia stützt und sind stolz boraul Wir freuen uns, dist es .in» oeraöimt war, für unsere schöne Stadl bcinüft zu sein. Wir haben alles getan, wa > imr zu ihrer Hebung tun konnten, und haben sie mit allen Renrrimgen ausgestatlet. Wir freuen uns, dast Heck Oberbürgermeister Meiler bt all unseren IniU* schlüisen mit sachverständigem Rate zur ^llc stand, öduwren Herzens scheiden wir und machen neu« Männern unb Frauen Platz, bie Ijirr einzielte« weiden Wir freuen unS, dast sie bte (Wennfebril Haven, bas zu erreichen, was wir erstrebt haben, unterer ittaterstaot OSiefeert zu weilerem Wachsen^ Blühen ütnb Gedeihen zu verhelfen. Ich mit den Worten: sisii feen lebe wd)!"

Mit bieiem breimaligen Hoch auf (Weben fcfiMl her letzte Sitzung des alten Stadtparlamente«.

Tai Scheidenden überreichte Stabt». 6eeimte mrchsdchrnbe Verse »um Abfevr d:

Zum 30 Mai 1919.

Sind wir vereint zur letzten Stunde im Stadthaus, unsre alte Schar, noch einmal reichen wir uns in der Runde zum (f)rufi die treuen Hände Dar.

Wir mühten uns seit langen Zeiten, der Freuden wenig und der Sorgen viel! Wir wollen auirecht ans dem Hause schreite«- der Stadt Gedeih'n war unser Ziel.

Stern Wald und Bergen lieblich ring« unrgtbra* im Tal liegt ließen an der Lahn.

Aus kleinem Aniang tarn ein kcäittg Streben, die alte Stadt sucht neue Bahn

Seht, wie sie wächst unb schwillt an alle« Tnde« trotz ihres EisengürtelS festem Band, sie will zum Höhenlranz sich wenden, durch Gärten, Felder, fruchtbar Land.

Sie zu verschönen galt es, zu erneuen, blickt um euch, wie'S geworden ist! Wir wollen beut uns fröhlich brau erfreuen, machts ander«, wenn ihrs bester wisst! Bum Scheiden geht's! Es ist btr letzte Stimde. bie uns >m Stadthaus hier geschlageii hat und schmerzt uns auch de« Abschieds tiefe Wunde: Hoch lebe unsre liebe Stabt!

vermischte»

Die verbotene Mühle. In Iltelfe mrrbc in den letz'eu Tag^n eine Dlühke gescküos en, deren Besitzer l>eimlich Storn gmab.cn haute, cj nähmet nun der Ilseldcr ffreiSanzerger folgen«» klaoelKb:

5sii einem kühlen Grmche, Ta gma ein Mühlenrad, Ter Müller ist vers laonnibm. Der dort gm^lwel hat.

Der Soexx (fterbann ihn ftörte Uri> liefe ihm feine Ruh', Bis endlich bte Behörde Ihm febtefe die Bude >u . .

Sr ha: bte Nacht gmiahlen. Wenn alli-s schlafen Hit' 6r Itefe sich « gut bezahlen! . (Rück war ihm nicht hold,

£ * ich das MühlTod stehm, So packt mich w.lder ^»rn. W->hin soll ich nun a fent Mit dem versteckten Sbocn?

m Walde blüht ein Edekkra n i ..." so ffljigt ein HhmnuS an, in dem ba .Rattensänger^'-Tichter Julius Wolff den buften- d-n Walbmei'ter begeistert b.stingt Tas sonst f» willkommene Str an t qebeibt auch in diesem Jahre R-uberum rocht gut, findet aber anfdx-inenb nickF So Billig? Alnrahme wie sonst. W-stn und Ap^> wein fehlen oder sind lrners<l»v'nglich teuer; auch der wflenlbehrliche Zucker ist kaum *,u haben Dost man den Daldm-ei \rt aber auch noch zu anbrrrn Ting*n benutzen kann als zum Ansetzen würz g» Bon len, das hat erne ßerffiuferin txr.n Lant« verraten, bte am Mittwoch nwrgn m einem, ruw der Wetzlarer Anzeiarr berichtet, tbeschäfi ihre Mate häutet aubot Aus den Einwand, dast man ja doch feinen Wem usw habe, meinte bvt Qhitt ;

dann nem mt 'S zorn Raache' Ä»ch nicht übri. £), .bdüi» Wolff l

Die letzte Zusammenkunft unserer btSbcnam (gtebtr-dtcr im LitzungSsaalr des Stadt hau e^ hatte le» zusammenAeschmolzene Häuflein fast vollzählig <t(amn:elt. Sdnv,twiogende Angilegenhriten ftan- *f,i nid/t mr Bcratun«, ev banoeUe sich lx-i brr

Manier

Ob

BerwaltungSan gelegenheiten.

1 fieber trei brtemen: Rach bem fest- gestellten Sachverl-olt ist hie SOommifftan ber An­sicht, hast bei ber stückweisen Abgabe eines alten Treibriemens an das Personal bes Elektrizttäi»- wrrf5 gegen Dezahlimg als Schuhsohlen ein iu bc- anstMibeiides Bersakwen nicht zu erblicken ist. 2 Trocknen von ff art affeln: Bei bem Trocknen van ffnrtoffcln wurden etwa 5060 Pfulio Sdartoffelstärkemehl «ls Nel«iprsbukt ge­wonnen. Ferner ergaben sich bei bem Trocknen mm Gemüie unb Sknrtoftel^ auf bem Dvben ber Trockenanlage gewifte Abfälle. Das Siärtemri^ unb bie Abfälle wurden an Direktor stolte imb andere Angestellte und Arbeiter des Werken gegen Bezahlung abgegeben. Ei« Bcantten- bung dieses Verfahrens ift Nicht gegeben 3 Ausgadevon Seife: Eine unbetugte Ab­gabe von Seife aus Lagerbeftänden des Elektrizi­tätswerks konnte nicht mit Sicherheit nachge- wiesen werben. 4. Autofahrten zur Jagd: Ein Nachweis in tnefer Richtung i|t tn keiner Weise erbracht. 5 Autofahrten ausschliefelich zu Ham fterbweck en: (Hn Nachweis, dafe Autofahrten ausschltcfeltch tu Sxxm- sterzweckcn feattgefunben haben, konnte nicht er­bracht werden. Insbesondere hat feiner der ver­nommenen Zeugen etwas davon gemerkt, dast eui lebendes Schwein im Auw in bas Elektrizitätswerk verbracht urtb bort vom fieben pim Tod beidrbert morden ist. 6. Unerlaubte S t r oment­nähme: Ein Vorgehen gegen den fianbburger- meifter, an dessen Haus sich unerümbterweuc ein Anschlufe an die Ueberlanbanlage befand, konnte nicht erfolgen, da d r NochwsiS ter ©tromentnab-e nicht erbracht werden konnte, wenn auch bte Wahr­scheinlichkeit der Stromentnahme für vorliegeno et-

p »weckt fe' floiftmi* n irtnnl« ÜRÄ HW

i ter ll*IN n. m

«us Fachwerk aufgesetzt. Hierzu Mmime Mn | 18 bei OrtSbonstatutS erfar- bte enrxU wird Für bte Grundstück« Müller, ckbo^nftvaste 23, und ff. W.

1 Mwmftrafw 25, wird die Oferri)ntiflung zur

?^»kn i'»ftus.fed>mg mit Evckelmauer unb »olzz^un erteilt. Äw i Dte Stadtv. ffr umm und Schaf' (K« tklfllr« langen bimu au« priirzipst llen (drüiu

ig einer Anerkennung-)»bsthr, bte mit 1 Mk.

Nach Reich»Verordnung müffen offene kanssstellen von 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgen» geschlossen bleiben Für das Iadr sind 20 AuS- nahrnelage bewilligt Der Detaillistenverband, der Örtsaewerbevereüi uwb bafi Polizeiamt beantragen als Ausnahmetage einen Tag vor Öimmel^brt, vier Tage vor Psingsten, zehn Tage vor Weih­nachten, einen Tag voc Neuiahr. Dem Antrag

Die Sitzimg beginnt um 5 ITfet nachmittags, oeseno sind: Dberbürgermcifter ffcller, bte jeorbneten öm me11 u 8, ff ren » ien , sowie Stadtverorbneten Fader, Heichelheim, ,n n, )t* r u m m , Leid, Loder, Orbig, lu.Uk t I«nk, Skftaffftädt, Simon, Som mer,

[W(l|l Dfftabt, Vetters, Winn unb Wimme- aeUföie Oberbürgermeister ffetler |u Punkt 1, Mitteilungen . berichtet, hat bte Lehrerschaft uv anmu'<M Bri>M»ern darüber ausgedrückt, dafe bie .eiifiaDt 7-vlung der (Mel)iHter mcht mit rückwirkender Sttaft «auch fink festgefetzt morden ift.

o lodi H'ii, tem städt. ficbenfim ittelamt, das die buna wjt-te tfrrnw W neu gebauten Amtsgerichts inne hat, ist ......... .im 1. Cf toter gek ündigt ivorbcn. Tte Räume iiio zur ttiuriditnng des Levensmitielamtes vom Ixtniftrrüim bei Siri eg »beginn überlassen ivorden. Curldlrgrrmfiih-T ffcller id der Uebrrteupung, dafe ein dliugendes Erfordernis des Amt^crichtes, sich niumluf) au^znbehnm, jetzt nicht vorliegt. Tte Hxbttxrwaltung, die feit 20 Jaliren an oröfücm

' ' 1 ~i gröfete Ber^

bringende Arbeiten. Ein weiterer Voranschlag tn DU, höhe von 2300 Mk. für vom lanbto. Institut IflrihTfdXe Arl^eiten soll 10 Pwz. auf bie 3 «re» veckmumme aufgeschlagen werden. Ter Antrag gi-nelmtigt. v- ,, ..

Jur Neuherrichtung von Begrädnifiplätzen ist -----j von Drainageröhren unb ffjtnfern t» vergeben. Der Voranschlag steht 6000 sklinker nnb 1000 Trainagcröbren vor, bte von ber Firma Sail für 2200 Mark angeboten werben. Dafi An-

l*K Erfolg geblieben. ,

Staolo. Sommer verspricht sich nur Ab- kle von einer Verbesserung ber ffriminalpolizei Eit Tater festen ganz bestimmte Personen, denen til guter Detektiv auf die Spur kommen müfic.

Im städi. 2 chlachthof sind an Schutzkasten ,h riru. 'JliiüreidKrarbcitcn erforderlich, die von einer iinij!®!-^ bi.-figen Firma mit 1378 Mk. eingefchätzt sind '7LD»l,*e|<!d) kurzer dlnssprache werden die Arbeiten auf flrtrag der Baudeputalion vergeben..

, Im Tor Haus an der Neustadt ist der Haufi- aohe,nl -p# schramm Auf Antrag des Recksts- und Finanz- ll,l<klel^l werden die Kosten für die Stadtkasfe

Wmominen.

,e he Verkehr der Straßenbahn.

litt' '21/' J Die Deig. ffrenzien berichtet, ist bie brniungöweidK am Marktplatz abgenutzt und be törf dringend der Ermmerung. Die Abnutzung er Qcrt sich durch bie scharfe Kurve von der Schul- .lteahe zum Marktplatz ftirz vor ber KreuznngK' svnche. Die Schienen liegen jetzt dort 10 Jahre.

we Kosten für eine Ersatzweiche würben nach | figabe des Lieferwerkes 13 570 Mk. betragen, ber frmban 1500 Mk. Ta diese Kosten sich von Zeit u Zeit wiederholen werden, schlägt die Direktion "es Elektri.st:ätswerkes vor, bie Linien anders zu l sUhrrn, unb zwar wie die früheren Dmnibufilimcn. |1Kk rote Linie SchützcnhofBahnbof soll durch die Ib^hich.'ffnnne MIrren, die grüne Linie Friedhof [ ösihnlrostteafec über den Selters weg. Dadurch, da» 6if Kreuzung in anderer Richtung vorgenommen »erb, werben die fast ungebrauchten Gleiszun^en kfnfahren und bie Ncuanlage der Kreuzungswciche Ü unnötig. Ein anderer Weg ist kaum |u finden.

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Imi________ __________

<lii gufiung der ffbirbe SckwlstrasteMarktplatz

Tv. .....- -

Irrwr bei ahrpreis ber Strafeenbahn ?IUCK. chklü. Juni auf 15 Pf. erhöht. Auch bte Elek- briiitatfi-, Otas- und Kokspreise er- i- orätt t sMe>- abermalfi eine Verti'uerung.

' Nadi etwa zioeistündiger Tagung War die

Ingek in. ninti lurütj IU741 b.»

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ItgrlpanS I<a(vman^l lebet, tarne boburd) m

irr. ktench fegadirii. Ta bas Lebenfimittelamt angenblilüich «Brlanaich wtchiigste Behörde ift und das Amtsgericht sich im litbrtti werter behelfen kann, will er wegen

id gewifieriljaftc Mitarbcü der Sladtväter ge- ithrend würdigte, bafi alte Parlament auf. Im Julien ter Stadtverordneten oankte ihm für bie rrihd*- Anerkennung ber Senior Geh. Kvmmer- tnrai Heichelheim.

baben sollte. \ ,,

2*sUf Um wic' ugsten war wohl eine Beschkuhfassung v k,'n 6btr oie Führung ber ft & b t i f (b e n 51 r a - iIul ßr» bahn. Tte Linien sollen sich dcmn< d^st am i |un4 t1 pierruHan freuen, so datz oie vom Friedliof kvin- ni mn * ernbr Linie übet den Seltcrfiweg, die vom