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n Bergdryürde und Der '^ergmrtftem [tobt mit Dein ÄmtStitel „Bernamt
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wouitbc Don Lurry (München). In der
nlaae ein Lcmzert der
eatS.-Kapelle statt, d. Oper: „Tristan
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ig", Joh Strauß; 6. Mr präsentieren!
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ebener Zknnstsammlung im Neuen ifaft wurden neu ausgestellt Radierungen i Ö. Eilers, O. Drohen, PH. Arant, A llabifc, Müller-Schvenfrld und F SB ad)» en,8eichiuu»gen von D Appiaui und Äquale JRoiwt ans der Schweiz" von Ritgen. r Mnrritt z» dieser Ausstellung ist unendlich Sodann imrb wieder ein vollstLndiger chkel der Gemälde vargenommen.
•e Anlagen-ton*ert Sonntag vor- tag von 11—19 Uhr finbet in der ©üb
t> ItolLe", R. Wagner; 9. Ungerechte Stucke d Oper: „Figaros Hochzeit, W. A. Mozart. Spinnerlled a d. Oper: „Der fliegende.
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tichsrecht beruhende Bestimmung, wonach ' .,a Pro tzhandel mit Gemüse eine dcsoit-
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präsentian •• flmtTidie Per-s ona sprachri ch- br m Der Bergasfesfor Gerhard Hundt zu rücht lkhrnAormfiadt wurde zum Bergafsessor bei der "den geipc bereu Bergbehörde und der Bergmeisterei
„ Duorrtur,
«17 (Regierungsblatt S. 254) Dan bis arp weiteres außer Er ast zu fetzen.
darf also ton jetzt ab bis aus verscurdschein versandt loenxn bereits jetzt daraus hinzunnifen, daß Herbstgemüse aller Wahrfchc-inlich- noch vo« der Reichs stelle wiedertun wie bn vorigen Jahre ein Bersandpapier MNtfülrt werden nxrbi
Gättchzeitig ift auch die Borschrift der »bsigenairnten Bekannlniachnng vom 29 hqftember 1917 bis auf weitere- außer Kraft «setzt worden, toonach zum gewerdsmätzigen ftufaus vo» Gemüse in Hessen eine besondere ^»weiskarte der hessischen LandeS-Ge- iijestelle (die braune .iarte") erforderlich •1 & ben also ton jetzt an jeder Händler, xc die HandklSerlaudnis besitzt, in Hessen lyne weiteres gewerbsmäßig Arühgemüst ^uftaufen und versenden. Auch hier ist aber uauf hinzuweisen, daß das Herbstgemüse ».hrfcheurUch auch di diesem Jahre wieder Ln Reichs wegen einer Absatzbefchräntung , rerwarfen werden wird Die auf den.
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\ n, <le r:rga zum tzscyutze der deut- 38'! Kultur oeranRahcte gestern im Saale * ‘® rVou*!ö Einhorn" einen Lfanrd, der von Herrn 01» iu€ Land mann erdffnet wurde und für Lhki > .1 bnv Lr. Schl ar d gewonnen war. Der Red- i?» der bis vor wenigen Monaten die dolschewisti- r®1 ©rägnine in Rutzland selbst miterlebt hatte J.dessen erschütternde Schilderung« uns noch >emem letzten Borttage her gßgöiroärtig sind, ^einleitend einen geschichtlich« Urter blick über L.l?EwilkKmg der russischen Revolution, um hier- lil' ^orsänae unter her früheren provisorischen Är Fenin j mit Der augenblicklichen Lage in Dentsch- vergleichen. Bon den kaum faßbaren Tat- |F®n, d«e mit hem Be>nnn der Bolschewisten Herr- K' M mir die hervorgehoben,
U' Riitzlanh m dein nun lVi Jahre müteithen Mi terkrieg soviel Menschenleben verlor, wie in M'-i^^^Ehenden Kampfe zusammen, nämlich ; 1 shUimcu. SbL Dautich« jo« oou der Laste
lu - B esitzwechsel. Dagemneifter Karl 6M>,L liffm aller erwarb das dem Mcmrer- Mer Pfaff gehörige Haus Lirbigstratze 33 d)t für 49 OOO sondern für 59 000 Ml. Das
•• Strafen gegen Pahdergehen 4r Zuwiderhandlungen gegen die Patzvorickristen 1 Mm Keichuminiiier teS Innern Geldstrafe bis >«1200 Ml , Hast oder Gc'änznis dis «u einem festgesetzt worden. Bestraft wird, wer die ^ui»gienze unbeiugt überichceUet, insbesondere jjn öen Lr« . Übergangsstellen und deren Dienst- ch'deu. wer sich dort der amtlichen Prüfung *U*bt, wer eigrnmädjtfa von den vorgeichriede- ^ Reisezielen ober Reisewegen abroeicht, wer wjitlid) den Anordnungen der Grenzstellen zu- nVilMnheU, wer Ausweise fälscht, davon Aebrauch btti, <inc richtige Urkunde einem anderen zum
vogenmeistrr Kliifmüller gehörige Haus in Löberstraße 13 ging an Telegraphenassi- Strack zum Preise vou 38000 Mark
Swl, - Die hiesigen Lazarettinsas- etwa 1700, sandten am 28. Mai im « Schluß an die Demonstrationen in samt- hi Stabten deS Reiches ein Telegramm Ueichswehrminister Noske, in dem gegen Ldlehuuug ihrer Forderungen protestiert
zolgenttpee i bevocho'x 4tig.
aufbeue* t ib -onm«> Ä ng bd NV‘l
m Blick x. Maat", bie Geometer L Kl. Georg Christoph rfuck^ieü z t zu Fürth l O., Heinrich Falkzu Butz- reiingtr brch, Dill^lm G o n t r u m zu Schotten, 233iL» mis nich g Mn Schmittzu Ben-Heim, Philipp W e n- l aufnslrbrnel zu Nidda au likrrisgeometergehilfen und Brrtt ^td.1 er Notar Iuscizrat Wilhelm Salzer in ze Neun 1 Alhausen zum Notar mit dem Amtssitz in
„ .-.^^.-„^andelSgenehmigung er- L»”6 ^erlich «st. bleibt übrigens bestehen Des- ndjen bleiben die für eine Reche der fpö- rn* Frühgemufearten (Erbsen, Bohnen, T1”8-* ^,l»Möhcen und Karotten aller Art, Kohl- j!* FruhWeistkohl, FrÜH-Wirsingfohl.'s^üh- s^rrn, b- Fr äh-Zwiebeln) vou der Reichsftelle
j; Gemüfe und Obst festgesetzten Preise Geltung.
h* ei Betont sei nochmal-, daß die neue Stege- etijlid) r. ||m mit dem Vorbehalt getroffen worden ist, ^drohchs.H sie „bi- auf n ---------- r "
yi, Inhaber der Ja--------—.......-
ks dik kwjM daher gut tun, die Karten für den Fall *- ^bitLtzmLs spatevau Bedarfs sorgfältig aufzube-
n. Dai m ürotz-llmstadt ernannt
mit drnS ** Oberhessischer Kunstverein, ie fiinfaii sü gegenwärtige reichhaltige Ausstellung ift n ber 6»| ir noch drei Tage dis einfchliestlich nächsten . tzine w-imstag geöffnet. Neu ausgestellt sind
O J- v.'rti füerünt wer ,«nrichtig« Anzaben macht in e i V Ju dl,C!1 die en Straftatru wisieirtlich £>il|e IM* <‘fc' M anstjftet ooer dazu auffordert.
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bet QntefRvmten sehnNthft alS Befreier hi barrt- targ CTtüanet worben nnt cmrOen regt mhntzt, weil ste Friede» geichloften hüten out dem Mörder JtunUjiM Was aber geh« bei uns vor im Äugrn- btick, wo der Bolschewismus schon henmlichk Wurzel» grfdMajrr. hat? 4>i.t chland tanzt! Der Re»- ■er verband mit dem Lnnwers auf ein „Zu spät" die eindrucksvolle Mahnung, baß nur temb ernt stttliche Erneuerung dem deutscha Volk« Rettung toauuen Unn. —
*• Die Sozialdemokratische Partei veranstaltet heute abend 81/1 Udr im Saale des Hotel „Einhorn"' eine öffentliche Wöhlerversammlung mit der Tagesordnung Kulturelle Aufgaben der Gemeindevertretung.
** Die unabhängige sotialdemo krotisch« Par tei Indt grftem abend nn Lafa Leib «int öffentlich« Wätilerversainmtiwg ab. Ws erster Redu« sprach L adtverordneter £) ü 11 - di a nuFrankfurt, der bi« grobe Bedeutung der Itbtgni Bahbw chrvorhob Durch schöne Reden fei nichts |u erreichen, Taten mifa nun sehen, « müsse s.iarnr'ft lurrten; die Gegensätze zwnchr fiupical uni) Arbeit wären noch uv *> gevg gt- nx*xs in* Wörben sich auch in Zukunft noch vertiefen. Dir Revolution habe dn Arbeitern dis letzt so gut wie uintzrs gebredx. sJiadjbcn« der Äd> wer bk Schulfra» und dos 3t!enm*?hnwitinw fan gesweist hatte, forderte er die Sozialifierung bei griernten Wowwnaswescns. ob die Hausbesitzer entschädigt warben euer nxdit, könne Oer Arbeiterschaft lseichchUkig fein. Innerbchl, bei i^enunube- oemaUung LtTleaigit wurnwmn enw Art Suite- fblnr'Ä; aus beit gewählten Vertretern soll« eiu xieUi«03r«t hervörqebrn, Büogerrueistrr und L tadnL.« Mbritor noch als BerumlNmgs-
bixunt« fungieren. BemerbmÄven ist der schärft TvenNungöstrich. d>n der Retwer nach links, zu ben Kommunisten !i.i, -og, wtT.nb er anberfeit.' für eine 'Jiaioihatur Stimmung zu machen sucht«. — Geschäftssühier Fourier gtofTierte ^nächst einige Pimkw im Wahlaufruf der Rett»:swz«^Iisten Er unterzog dann bk Politik der so-ialdcnwkra tischen Fraktion in der bisheri^m Sradtveroed- TteteiDerhr*mbBrg wie fthetbauiK das ganze sch« benbe €tatnpai-krnient einer ftreitgcn Kritik Mü |fNtrfat Worten holemisiert« er ioöcim gegen die öh>Tmci)trrei, die wLtzrenb des Krieges galtet und »waltet habe, wie es chr gut bikifte Zum Etttufk seiner Ausführrmgen beschäftigte sich Fourier mit der Bodeirpoiitik, auf u»elchem Ä- bitt er als Bvrsitzender der ymeinnueigen Bau- ltnvsftmschast über reiche Erfahrungen verfügt — KrwrsenKrsenSontrvOenr B dckm an» widmet zunächst dem alten Wal)tsystem fin.ii kurzen Rach ruf und g.ht beim auf das WohnungSrstend ein. Er bedauert, datz das Sekbswenvaltu,igore«bt der Städte w faüech' a»-nvrfrr1 Weil* und fartert eine
- ftaat ichimg der Pvlt,ei. Rackiüem er nod> für gerechte Steuvivultm iiugetreten iit. unterjuiX er die emirinen Listen einer kritischen Beleuchtung. — In bet AuZsproche vertr t: zmiächst Herr Bock btr TrorbiTimgtii und Wünsche ber tn vtrierzüchrer und beklagt oft laue Haltung bet in..hörigen Stadt- Väter in dieser Frage. — Ter rechtssozialistische LandtagsobgMdneie Kaue L-Offanbach erklärt, dah. das Kommmmlprognumn der Unabbängigen nichts anderes facher«. als was die alte Sozial- benerfnari« schmr seit Jahrzehrrt« in bu Praxis umgesetzt habe.. — 9hm hielt ein jüngerer Reimer eine radikale antifauuhidx Rede, t* Ttbexf) trotz seines starken Orga»s tm stürmischen Wioerspamch an einigen Stellen hn tofanben Beifall, der Zuhörer fast vollständig mrtrrghtq Roch einer kürzen Erwiderung Beckmanns ans die nhratfibnmnen Kauels rowebe dft BctfammLnrg gegen Mitternacht yWuffan.
*• Keine Wandervögel auf dec Eisen bahn. 2Banheroögd falten auch in diesem Iohve die Gtienbabn nicht in Anspruch nefanen Die Ablieferung von Lokomotiven und Wagen an die Feind? und oft Fnutor Bersorgurra mit Kohlen zuckigt die Lisenbahiioerwaltung nach wft vor zu erlib.ichen Einschränkungen. Es dürfen nur wirklich bringende Steifen unternommen werden. Für Ausflüge imb Vergnügungsfahrten ist nach wft vor fein Raum. Der Refthsminister der öffaMlichen Arbeiten hat deshalb die Iugend- vrganisatfaivn ersucht, auf ihre Mitglieder in diesem Sinne dniUiinrtcn. Es nftrü ihnen dringend empfohten, ihre 2Banbcnmg<m auf Ziete zu beschränken, die sie ahne dft Cisenbahn envid)erv können. Ties gilt befonders für die Zeiten, da die Bahn von bem Personenverkehr besonders start in Anspruch genommen zu werden pflege, so zu Pfingsten und während der Hauptreisezeit, vor allem tm Juli,
* Schwarz-Wei ß.Lichtspiele, SelterSweg 81, bringt ab heute bis Montag den 2. Juni das große Detektiv-Abenteuer „Die verschlossenen luten" mit dem Detektiv Phantomas und das zweiaktige Lustspiel „3000 Mark Belohnung" zur Aufführung.
WM die dürgerNche« Mandaten!
Landkreis Gießen.
** Grünberg, 30. Mai. In Nr. 112 des Gieß. Anz. vom Ifx Mai veröffentlichten wir eine Zuschrift auS Grünberg, bie eine dort aufgestellte Gemeindewahll.ste enthielt. Wie uns' von dem in der Liste aufgeführten Herrn Maurermeister Wilhelm Bock mügeteilt wird, ist der fragliche Wahlvorschlag anscheinend fingiert gewesen.
O Lich. 30 Mai. Em alter Volks brauch n&rt an Himmelfabrl alljährlich Hunderte oon Beimchnern der Umgebung in den Walddiftrikt Weil loch znnschen Lich und Hotienood dort >ao einst das gleidyiamige, ün 30jÄrigen Krieg unter- genanflcie Dorf geftanben, zu einem christlichen Bvlksteft zusammen. Auch gestern oersammelte sich aus der weiwn Umgegend wieder AU uub Jung an dieser Stätte, um den Anprachen zu lausrben, bie S^tsdechartt Lmz, ein Kameruner Miffwnor und bet elsässische Bfarrer Herrn arm frdten, brr i»n der Lage der evLngeiischen GUmden^gen^ien im Elsaß eine sackend« Schilderung gar Wett schallten di« gentfiiamen Gesänge, bie Dechant Lenz mit der P- f-iicw beg'eite't, turrch den Walv- bom. Es gibt tu bei Rack^ait»?riern ä trr- Leute, die schon msi sttnixxrt an in bie Mrilbach gehen und sich an Himmelfahrt aHähriich bort an SteU- dichcin gebot.
O Lich. 29 Mai. Ter @r«nytNerem „Gicv Na" mrtenwfrm heute einen Familieua us- fing nach Kloster Arnsburg wo unter Seihrag des stell vertretenden $irigcJtieB Bar, mehrere Ltzövc uMia Verfall vorsetrageu textoau
Ostend, Kaiser-Allee47
Beete abend end sorgen —
Freikonzert.
D Vatzeuborn-GteinberO, 29. W«t 1 ratat rtrtgr TMIWi tifalge DurcvteUung WT Tie HaussammlunG »um titelten bet Pil^michrrungrn ungrnkrv*r. .Nftbr mrhr als uo»- Kriegsa«fangeA«a ergo» in unterer fae- reak ihutixlsmerc ewiuipcribtx war «in ©elfe- nuinbe 340,35 3Xorl sei», der ,u betten Getzalt «w flüchtiger Säure
auhoteft, toäbieub ctu A o tut In front nnb uv faUrfefitn nngentetzdor war Branntwein ähnliche
Kreis Vstdingen.
v. £inb bei mz 29. Mar Hn einer brr letzten iQädjre werden aaj bem hiesigen Hofgute ein durrrrr Zuchtbulle und «in Fahrachs« aus bem Stalle gestohlen. E» müssen mebrett Her- itjnen an dem Diebstahl drt.il ftp geweieii sein. Der DberftfWveiKT ist in Hast genommen worden. — S<it einigen Tagen iil der Aufkauf von iimgen Fvhien in unserer Gegend roieber sehr stark, ’itetoelfanblex £ traut von Ober-Mockstadt hat ichon enu profart KmalX ifabi<m auf Station Ranstadt vcNaben lassen. Die Zücken erhielten für 8 bii 10 Wochen attr Fvh tm 3 XJO —320Ü3ÄL Leildem m Taimitbrini und Ulfa Gestüt« errichte« wurden, hck such bie P serde» ucht in der nörd- lidjen Ärttrrau bebcutenb «böben.
4 Usenborn, 30 Mai tim Hrmmelfatets- nochmitlag 3 Ufa fand, vom far.lichsftu Wrtftr begünstigt, an bet ,L)ain§runbswftse" ein von der lande-skrrchichen Gfweir.be Usenborn antnfadtetet Valdgottesbievst statt, der von etwa 600 Gliedern bet umlir<rnben (Aemeinden befurfM war. Pfarrer Werner fa_t e bie Leitung und sprach das ErSfsnui^itebet, P arrer Koh i-Ofeirderg und Pfarrer ÄqI’ h nn-Ofar-Macksdr t predigten über das Himmel nlyrtirMntteti im, Pfarrer Herpel-Lifa berw sprach das Ächtutzgetzet. Ter Posaunenchor Ober-Mockstadt b.-fttitt den musikalischen Teil der schonen Fefar.
KrciS Frirdbrrg.
=■ Friedberg 30. Mai. Der Preiswucher im Frübgemüsehanbel hat einen berartigen Umfang an genommen, baff bie Behörde erngreiten mußte. Die Ortspolizeibehörben wurden mit eingehenden Prüfungen der Gemüsebandlungen beauftragt: jede Prersüberfarberuno fall unverzüglich zur Anzeige gebracht werden. Gan» beiünberc Kufmcrffamkit soll den Boigängen auf bem Bad-Rau Heimer Markt yigewendet werde». — Ob für Gießen eine derartig« Prüfung nicht auch zweckdienlich wäre?
4 Bab-Rauheim, 30. Mai. Ter Hirn- meLabrlt»» brachte unferm Bad« einen starten * u r d'Aangsverkehr Bor allem hatten zahl' xridte Skveim Ausflüge nach hier imtemeunnm. - «O. Mnnzenberg. LS. Mai. Unser altes etÄrdxit hatte faute wieder einen groben Tag Iß« tor bem Kriege, als unsere Burg an Himmel- abrt ein beltebter AuSflugSort für die weiter« Umgefama war, hatten sich auch heute weider viele Touristen und Ausflügler eutgefunben. Tte Bfattertal bahn konnte t**n wodurch bedingten fsärtnxn Berkehr kaum bauältigen.
firrid Wb ar.
Krofdorf, 30. Mai. Am Himmel- fahrlstage hielt die Burschenschaft Krofdorf ein Wohlrätigkeitskonzert zugunsten unserer Kriegsgefangenen ab. Leider ließ der Besuch trotz des guten Zweckes viel zu wünschen übrig Obwohl noch eine ganze Anzahl unserer Miv- bürger in Gefangenschaft schmachtet, scheint man in Krofdorf wenig Verständnis dafür zu haben, ein Liebeswcrk zugunsten dieser Armen zu unterstützen. Trotzdem konnte die Burschenschaft Krofdorf Lach Deckung der notwendigen Ausgaben den Ueberschuß und freiwillige Spenden von zusammen 330 Mark unserer Gejanseneusürsorge zuwenden.
Uktrinfe wirbt» tvegee *rrr irreführenden ti** »Lichnnag beanftanbrt V«i «tnfara li f f i gc n n»xbe |u geringer SOertybalt Kftyftellt. auch lag bei etnrm fagmanntm S>tmbrereijfa, der 1F Mark pro Liter totretex eine faxonäfage Brr..- lltiynrng vor tttne 5ni(prebr war durch Mehl' uifai oerfLischt. Ms ftieft«< Tafelfallt iturbc stark mit Gips und SVlorfalium mtuiaciaiatei Lachialz «egttreffert. (hn Brunnen ratter war durch jautbeartige Zuflüsse fltfunt* iieil8Kti4Nwk eftnifo wvrtzen fierft öenmrti.ri* aiiujten durch orgamschc Zersetz»ugspr^dutte nx.- vrtwlt beobachtet Hn eener garentvrt rniten Wäschestärke wurden 20 30 Orog €<hrveni*i! ftstfitstellt, auch wer sogenannte unoerisch« Starte .'unt) bbteroaurm JM! und 5dyrrrpjt verfälscht. Wftdethalt nwiben nrrtM« Lafchpulver unter- hi dH bie nur ans stark Denrnrrtniatn* Kvchial; astenden. Luch die Sogenannten Schmftestife-Ersatzmittel. deren Wassergehalt bäS zu 92,26 Vrov flieg, waren nrniberfttThg, zu teuer und infolge, ihrer ätzenden Birtung der WLschesaser schädlich.
Das dft dygienischen i*b phvsiol»- gisch.chemtlchen und Gtrichtlichen Ua. tetfuebungen airbelriflt, fa war der Tob ernte gcr Hund« aut Strhchntewergiftun« ;urückniführen Bei einem Hust« i»ucb« Arsenik als Ursache he* Verendens feügefteHt. Gin Baerenwetn erwies sich als rinlhalttg. Harnproben nm eben einer ausführlichen chemi chen und mikroskopischen Prüfung un» tcrrr>gen In Mckchpraben würben lubertelbtte rillen natbgenjicfa». Tas Wiederholt in der Lahn und m exiugen Bächen ba Provinz beobachtete Fischsterben awr in der Bennartnigung durch siädtiftste und irndustriette ÄbrodffeT zu suchen
Bon den technischen Analysen ftnd unter anderen Eisenguss, Sflensteiite enb Robrifrite proben, Fett*. Fleiidyfutlermehte, Lacke, Lrtnnts nnb -Firnisse, Sulfitjek!uloseadiaugln, Tbvma*- mehle, UnteHaugen, Bohrpasten. Bvrarpaakm. timm»«iaksal»e, Kattfaltze, JsoliermMssen, Klelte stofle. Cchustcremeprvdcn ufro zu erwähnen, bie ausführlich begutachtet Würbe».
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Der LchltchtuugtzauAschust der Proviuz Oberheffe«.
Setbanblung: Gietzen, am 26 Mai 1919
1. Die organisierten Bäckergehilfen z^ Bad-Rauheim haben an dft dortige Bäcker* Innung Foroen'ngen gestellt, die den achte« stündigen Arbeitstag. Latzterhähung, Ferren, fcraurbfit, Kündigung tmb Xarifbauer betreffen. Die Bäcker-Innung meist darauf hin^ dah eine reichstariflicfa Regelung unter Mitwirkung bei- tirbrügeberVerbandes da- Bäckergewerbes „Germania" tevorstehe, bie man zunächst abwarten. Nlüsft. Rach längerer Verhandlung regte bet Schlichtungoaus'chuh an. eine vorläunoe Verständigung ;u treffen, M bie allgemeinen Berhanfa. lungat zwischen den beteiligten Organisationen zur ceichstarist ichen Festlegung geführt hätten. — Die Barte,-n tarnen alsdann überein, bie heutige» faKipT-e&unqen an 29 Mai |u Bad-Nuuherm unter sich wrtHnsetzeu Sollte eine Einigung nicht erzielt werden, dann fall bet Schlichtungsausschuft einen Schiedsspruch füllen
r. Di« Gemeind« Dtee<-® »rlew hatte bei den »an der Gemeinde im Wald nnb
Sport
** Unhdall Morgen finde» auf dem Sportplatz an der Harbi Fukballwcttspiele zwi- N>en der I und U. Mannschaft bes Wetzlarer Ball,vrelNubs und bem Verein für Rasenspiele von 1900, I und II, statt. Anfang, 2 bau. 4 Ufa
Was gefälscht wird!
Dem Jahresbericht des Chemischen Unter» suchungsamtes für die Provinz Dbcrfaffen entnehmen wir folgendes:
Tie Gesamtzahl der untersuchten Proben betrug 2048 mit 391 Acanstanvungen lieft verteilen ftch auf 1894 Nahrung > uub Genustrntttel- prslE», 57 tstebrauchsgegenstände, 50 stygitnische und por,s^»logifch«chLmisck)c und gerichtliche Ü ter» iuchungen uub 47 tech,tifche Untersuchungeu.
Von bot untersuchten M ilchv roden wurden 95 wegen Wasierzusatzes, 132 wegen Fett- ctttzttges, 2 wegen Wasserzusatzes bei g'.cichzeittgem <)etttnizug« und 1 ine gen starker Verschmutzung beanstandet. Em Sinken des Lurchsch«ittsftttge- baltes, bet 3,34 Pro), betrug, war nicht zu bemerke«, dagegen hat bie Milckcrgftbigkeit der Welk- tftrr stark abgtnommcn. Eine Butter war verdorben, wahrend ein HandkSse durch fiarMffel- -ufatz versa'fcht war In 20 Fällen wnr-n Feijchbtüd-.Fletschbrüh-Ersahwür- fei und ähnliche Präparate mmbenvertig und inrefüfaenb bezeichnet. Meistens wurde bei ihnen ein zu hoher Kochsalz enb zu niedriger Stick- ite ff fff falt feitgefteLt. Eine Fleischprobe war bereits im AnfanA)stadium ter Fäulnis, wahrend ein leberwurstarttger Brotaufstrich durch seinen hofan Aasser- und niedrigen Fettgehalt auffiel. Bipölf Eipul »er, Ei Svarpulver, Ei-Erfatz und Eicrkuchenpulver bermorftrn oaS ®i nicht in feinem Nähr- und Gebrauchswert, fandern nur bin* sichtlich seiner färbotboi und lockernden Eigenschaften zu ersetzen. In mehreren Backpulvern warten Alaun und Bisulfate als saure Bei'tarft^ teile ftstgrskellt, andere miesen zu geringe Iriete lieft auf und enthielten bis zu 45 Pro; ter Ge- fnmtmntttt des Backpulvers gefäl t-n febtenfaurm Kolk Bei einem Gewür'.backpulver fehlten bie aLsentzrickelnden Bests dt ile da lständig. T« al:- Aprikosen-, Ananas-Pudding-Geichmack usw bezeichneten P.Lparate entbirtten sämtlich yfärtten kahlemaurrn .stall, ter für sich allein sowvhl als auch mit Kochsalz und Gelarrie als Träger des iuetkfaen Anomos biente. Tie Pfonnkuchenpnloer nxrrcN lediglich minderwertige unb gefärbte Backpulver. Ein Kuchengewürz bcstand aus einer ge- fdrstkii irnb aromahÜTten Mischung von kohlensaurem Kalk und tahlensaurer Magnesia. Ein« Mehlpr,abe war verdarben, bei einigen ante- ren aar bie BacksShigkeit infolge Ange tristzenseins durch Fermente start berabgesttz! BvllSommien imntnirtibar war rin Brut,, iväfaenb tei einer Hefe eine BeriSIschung buvch 8ert»ffehuia6 Vortag st uosthonigpulder waren für ten te- wi-fneten Zweck untauglich und irreführend bezeichnet.
29*‘9rn feines Ütermä'^g hohen Bertauf-prrise» von 2S ,Mk. für ein Liter mutzte ein fcuntere«
Steiubru* beschäftigte» Arbeiter» einen Lohmmterfchfad ewtrrten lasse», ba bie Waldarbeiter eine weite« Strecke jkx Arbeit zurückz«te legen batten, während bie Steinbruchsarteiter näher beim Ort arbeiten konnten Denn bie Gemeinde Hetz bie Steinbrucharteit beenbiaea und wollte bie Steinbrucharbeiter auch im Wald beschäftigen. Diese wollten sich aber nicht für längere Zeit hinten, um sich die Aussichten in ihrem eigen litten Beruf als Maurer nicht |u versperren. Um He nicht als Erwerbslose zur Last zu baten, tefebäitigte fit bee Gemeinte mit Wegarteiten und machte ihnen eint» Lohnabzug von 25 Pfennig, oder täglich 2 SRI. Dies« Lohnkürzung hielten bk in Betracht kommenden 18 Arbeiter, vertret em durch Maurer Philipd Bogner m Ober-Mörlen, als »»gerechtfertigt, verlangten auch Ersatz tes Akkorbarrsfalles, b» bie Stemllopfer entgeaen üyret berechtigten Erwartung nicht einmal ten Mindeste verdienst des Stundenlohnes gehabt hätten, «tue Schadloshaltung ater in diesen Fällen üblich sei und allgnnei» Mgestanden werte— Da die Einte gungsveriuthe scheiterten, wurde der Schiebst I prud) dahin gefällt, datz der Sttmdenlohn vom 7. März 1. I. 1.10 Ät. tmb vo» beute ab 1,15 SRt beträgt, und datz ten Asterdarbeitern bie Entloh- mma auf 1,10 Ak. Stundenlohn um gerechnet wirb, wobei ter Gemeinte, wenn sie ti oertengt, eine Anfstelluna über bie Arbeitsstunden unter eidesstattlicher versichenrng vorgrlegt werde» rmift Ter Schiedsspruch wird ten Parteien mit Frist zu» Erklärung Über ämtafaue ober Ablehnung mid» geteilt werde».
3 Ter Antrag te« Zmmwrtelteers Bert hold, Frankfurt a. A.. gegen das Park-Hotel in Bad» fRouteim auf A»eber«i»stellu»g «II ÄriegSteil»ehm«r hatte sich mzwischen be- burch erledigt, datz ter Anttagsteller anderweN Stellung gesunden hat.
4. Dte vom Schlicfann«>anS^tmtz gegeben« Gelegenheit zu v« r st ä»b« gn» « s ,« r h a » fa lung«» zwische» Arbeitgebern und Arteitnefa mern des Baugewerbes im Bezirk Als« selb nmrte nur vo» einem Teil der Arbeitgeber benutzt, während ter Bauarbeiter-BetbanbSangew stellte durch wichtige «iriwärtige Verhandlungen verhindert war. mW auch dft beteiligte» Arbeiter- Vertrauensleute nicht erschiene» waren. Die fe* pflogene BesfaechnW toKldt •* ^i«m Ergedaid fuhren, ba weitere Anträge afauwarten sind.
Für Homberg und Dorfgüll Zahn-Atelier von Hans Braun« Dentist, Uch
SprecnatwU«: tohb. 8-tX vaebm. tz-tz Uhr baß SoenUfla von b—12 Uhr.
sirup bean fantet werden. Küni liche Brnuft-Lftp».
1 J*ate« wäre» nicht, als piche gelrnnzeftfaw^ nß


