Ausgabe 
30.12.1919
 
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Dienstag, 50. Dezember IW

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen)

Zweites Blatt

l. 304

Hessischen Landestheaters.

Trensiaa, 6.: Dir Sendung Samwls; Milt

Büchertisch.

an

Koche mit Wasser

in der Xtfantni. Kemaoia.

welxn lächeln,svn-1 in den Abgrund reiben tonnte, der sich vor ihm \ aufgetan -

§ | Ben:

** Dresden, 29. Dez. Am 1. Januar 1920 inert der Geheime Rat Pros. Br. Cornelius G u r- litt, der bckmnte und beliebte Lehrer der Änt* lirnft an der Technischen Ho^chule zu Dresden.

Auch wurden für 86 Start Missvnsschristen ver­kauft.

SCiinft «nd wlftenschaft.

^^Er ahnte ja ebensowenig rote Sölve, way sich

inzwi'chcn im Gotteskoog 7rM

Das Mädchen stand letzt hoch«! S««htet « Boot am Mast. Glührot blS^n sichern Morgm- Sana die lichten ©egel. Die werben Dunen leuch teien rote Schneeberge mit Rosensttrnen und dn:

2100 42.00*

Nennig mehr

die staatlichen Loverte

c in Gießen:

imm Seglet

rWtKZ Eüd-AnlazkL »ns 837 Kernrus82

:ausahlungM.Mfür alle klaffen. Ittltiv

UM tt GMen.

hteeN im PereinSlokal.

Es wirb gebeten, btt Tagungen mitinbringen.

Um voNzählige» lft>

Reine Speisenwürze Nr. 550 und staune, wie. wohlschmeckend alle«be­reiteten Suppen und Speisen werden. Die Hwche

der P/ek obe^ )uahiaL

.-.EigCD'

danke Euch, Sölve Wedder^m, für Euer Vertan. Ihr sollt cs keinem Unrourbtccn ge-

Mich selbst," tegte sie dann lE -m, ..wenn ich dadurch den Gottesto^ von dem Nuch ftei Machen und Estrid ihre Ruhe rovrdergeben kann, ixntn zahle ich nicht zu ho^n tes.'

,Ohne Liebe?" fragte B-nt Bonten cindrtng-- lick "und seine Stimme zitterte Kickt.

Sölve schwieg. Ihre Augen hingen an dem gwum Himmel, über dem zart wie ern Hauch Ne erste Morgenröte autglomm.

Tas geht zu weit," machnte Bent Bonken emdrrngticher, während er bctde ^arcke fest in» einander krampfte.Ein wchloses Opec^ist cs. Vielleicht zahlt Ihr es mit Eurem Leben.

,Siellcicht, Bent Banken. Was hegt davrii?

Es rotr'o auch nicht allein dabei aus mich »n- gegen

tapi Mil title Woche keine Singünnde. fteuiabrSfonntag: MtanÜ

tcn SSä Schift wiegte sich leicht aus den Wellen tÄeS&Ä i^rfÄ«n SkM

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Bent hatte das unabweisliche Gefühl, als müsse er Sölve so Vieles sagen sie, warnen, uw raten, ihr Helsen, aber sein Mmck blieb streng geschlo Kn

-Leine grauen Augen verfolgten eine llrsf Wolke am Morgcnhimmel, dir stch nun lrngfam

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Seegespenster.

Roman von AnnyWothe.

Amerikanisches Copyright 1918 by Anny Wothe-M.hn, Lerpztg (Nachdruck verbaten.) Fortsetzung 18-

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mill ich auch. Es ist das Einzige, wis ich dem durch uns so viel

ja ^unschuldig daran, Sölve."

Äe^blauen Augen ttuvenichn«S dem -sl- den Gesicht unter dem schwarzen Hclgolünder falt ^,StÄ'nicht in Eurer. Familie «n«: Jto alle md alle für einen? Nein,.trage Mitschuld und mut. alles versuchen, sie zu süAen

,Das gelt zu weit, Her e Sölve. Was tonn­tet Ilw Jngewott Forts bieten?.

Eine bange Frage lag in 1<^em Tan^ Drs iimge Mädchen sah roeiönn über die wogende

nahe Strand schwamm in vctl^far^mDuft. Wie ein Kranz wand sich silberickäumentes WeU«^ gefräuid bis hin zu dem alten KömMaten von List. Ober dem blutrot die Sonne empo^schwebto

Eine breite Goldslut Itefc das Boot hinter sich zurück, darüber silbcrschimmernde Mövcn auf und nieder schossen. . .

Lääiclnd darauf hrndeutend, sagte Sötoe.

Sckaut, rote wohlig die weißen Möven i^ SLwtngen in die Wellen tauchen. Ist cs nicht, als wenn ein Mensch all sein Leid, all^men Goim m den Mcereslluten tiUllm möd)te?'

Da lief das Boot mit einem Ruck «f «n Sand und der Kranke schlug verwundert ine

Purpurrot flammte es ruf und purpurrot glitzerte cs mit einem Male auch aut oen grauen Meereswellen, als wären Rosen darauf gestreut

,Seht nur, Käpten, rote schon. Ist es nicht herrlich, das Erwachen der Sonne? rief Solve.

.Seht nur, jetzt schreitet sie durch los offene Tor ihres Goldpalasies.. Ach, wie vaä Wimmert und funkelt. Wie dufNg ist der rosige Flor, den sie weithin ausbrcitet. Der Morgenrot ck ilt ihr Gast, ter trägt ine Glut von Wolke zu Wolte. Und wir - rote gleiten aus leuchtenden. Wogen dahm - mir ists als führen wir in ein Gottesland!

Die Blauaugen leuchteten zu Bent auf Unter der schwarzen Kappe stahlen sich ein paar Löckchen hervor und glänzten auf ter weihen Sttrn, als flimmerten Goldfunken darin, die ihn Mndete^ Wewet Ihr lange in Lift bleiben?' fragte Bent" Bonken fast scheu

So lange man mich braucht. Und nicht wahr, Bent Bonlen, Ihr sprecht bei meiner Mutter vor Jnb sagt ihr, daß ich nicht anders gekonnt Und auch mit Estrid milkt Ihr reden, und chr sagen, warum ich den Gottestoog verlies.

Gewik, Sölve Wed^erben, cs soll alles ge-

Ein neues Dormstädler Lokalstück.

Darmstadt, 27. Dez. Nicdergall hat nut wenig Nachfolger gefunden. Ein größeres neuev Lokalstück still nun im nächsten Monat in dci Turnhalle am Woogsplatz seine Er,tausführnng erleben. Auf Veranlassung der Zenwal,tolle zur Förderung der Volksbildung und Jugendpflege in Hessen werden mehrere Freunde und Verehrer der Mundartsöichtung dieses neueste Werk:Der Glas sch rank", Lokalposse in Darmstädter Mundart in fünf Bildern von Leinnch R u th lein, dem Darmstädter Publikum vonühren. Du Aufführung erfolgt unter der Leitung von Eduard ! G ö b e l. dem bekanntenDottcrtch"-Darsteller des

n Watzenborn-Steinberg, 29. T^. Tor gestrige Sonntag war m uniover Gemein) te? Lei?enmiiilon gewidmet. Missionar Swick.von Wiesbaden, n«r er,ch«nen,^pre^te tm

^rr Fvage der Einsetzung eines ^son­deren Delegierten des Reichskommissars für.Ein­end A u s f u h r b e w i l l i.g ungen für den Freistaat Lessen haben sich btc hessischen fammern dahin ansgesprochnt, daß wersür eui Bedürfnis nicht Dorliegt, daß aber zweckntaßiger- 2 bw ton den Kammern, etngertchtete Lcisische In d u str iest e l le in Berlin mit der Verfolgung besonders eiliger und bmgtnbii Ein» und Ausfuhrgesuche zu. betrauen s^ Dm Interessenten im Kammerb^irke wird dalier entv- sohlen, sich in solchen Fallen.der Vermittelung der Lessischen Jndustviestelle in Berlin W 30, Nollendorfstraße. 11/12^ bedienen

SvwoA tfc Dereringiung 'iwwesDeutfcher Lon^lsüimmern, welcher die Kammer als körper­schaftliches Mitglied angehört, rote auch we heft- schen LandelSkammem tzaben sich "Ml)end mi der ungemein wichtigen Frage der Schl d-s ,Loch im Westen" besaßt. Die Beschlüsse in den stattgehabteii Konferenzen gingen überein­stimmend dahin, daß durch sofort aufzunehmende Verhandlungen der Reichsregierung mit kr tente die alte Reichszollgrenze roteber herzustellen sei und den deutfchn VeiMialtungen ^n^er^Öand-

rnmmen " ichoß sie mit einem l,-- -- . . . ST^ns allein -uf den .2Jänirt, ber tob^M elend und arm heimgekehrt ist und der nun nichts hier ftndet, als ein zerbrochenes Gluck.

, Shtgeroart Feris wird niemandem cm Glück austauen," warnte der Kapitän, -^r gclwrt zu benen, vie zäh festhalten an dem, ivas fve ennt lescsen die maßlos lieben, aber auch maßlos fit wird nicht ablassen von fernem imchdern die Liede ».llorbcn, er tvicd nicht mfet und rasten, biser sich acht, und

alle Eure Opfer iverden vergelxms sein

Wag sein," gab Sölve zurück.Verzeiht, tönten daß ick Euch rotier mal mern Exrz aus- Ä WWf etwas SBeria&IüM. SJ

Kh<>ss Gönnte unb ntüftte id) Euch ^Äe' siut stieg in braune Männer.

^TBi'H^neitterträgc. Wist der Er- L-fe einer Reichsvetordmma angeregt worden, ro^ i stach ganz allgemem Lieferanten berechtigt sem k'llen, von alten Bestellungen zurückzutreten, wenn mckweisllch diese Bestellungeii vor oder wahrenü dr Zeit der wirtschaftlichen Demobilmachung er­teilt morden sind und die vereinbarten Preise tue ?tigen Selbstkosten überschreiten. .

Die Landelstommer beschließt einstimmig, sich »den eine solche Reichsverordnung auszmmechen, «Tfi= 8U Xt fein i-drnklich-n Rrchts«r- mirrung und damit zu einer Untergrabung von ßttuund Glauben im AeschäsMeben f 5. Aus demiGeschaftsberichtift fol­gendes hervorzuheben:

| Gleich dem Vorgänge m Preußen ist auch "ü den Freistaat Lessen die E r r ich tun g von Aeru f s ä m t e rn, deren Aufgabe die Förde lung der Berufsberatung und Lelwstellenvermitt- tag d-r männtiäen und miblich-n Jug-ud fmi oll g°vlant. Die Handelskammer hat sich tm Falle der Sckiaffung solcher Berussämters^ürderen Astgliederung an die bestehenden Arbeitsnachweis- Lrganisationcn ansgesprochem her

Bei dem Krersamt Gießen war erneut der Anttag aut Einrichtung eines Ge werbe- ae r i ch t s für die Gemeinden des Land- l reis es Gießen gestellt worden Ans einer Reibe von Gründen hat die Handelskammer die Zedürfnisfrage vernein^ und

Atn Znttresse der Zrgarrenrnouftrie unv ihrer Lilssrndustrie der Sigamnhften^rtf^ falle die Handelskammer bei (htbabnbirel iion Franksnrt a M. beanttagt, daß Roh­tabake Tabaksabrikate sowie Zi­garrenkisten bzw. Furniere Meder auf bu ßiftc dv'rjenigen Güter gestellt werden, welche bei worden, dafür besorgt zu sein, daß seitens der

TonaerM^A @®ä* güs llt B4B» tw» LL'Lnm'L» 'etaKFuriutl>e,ta

Elsenbahnverwaltrarg auf dem G^erbsthnhost Gießen für Zollgüter ein wn ben übriqen Gütern völlig gewarnter und auch sonst ^Uen berechtigten Anforderungen 01^^64)601)« maum zur Verfügung, gestellt wirb und daß das AbfertiMMgsveriahren von Zollgut möglichste Bc schleunigung criäljrt.

Die BemülAmgen der Handelskammer bzw. des Deutschen Zndusttie- und Handelstags, bic Reichspostoerwaltung zu -der Ruffas,u-ig zu be^ wegen, daß bei Ver l u st von Wertpateten der volle Wert, d. h. nicht nur die Heistellungs- | losten, sondern auch der entgangene Gewinn zu er­setzen ist, sind bi über ohne leben Erfolg, geblieben, so daß eine Firma der Zigarreninduitrie suh ver­anlaßt gesehen hat, diese für die llilgemeinheit wichtige Frage zum Austrag tot den ordentlichen Gerichten zu bringen. arv^..

Ein Antrag brr HandelscoEr Altena ,Wests) auf sofortige Wiedereinlegung des V-Zug- Paares 175 und 176, welche der notwendigen .Aufrechterhaltung des Derk e b r s z w \} cb e n bem Industriegebiet und Suddeutsck- l and dienen, ist bei der Eisenbachtdireftton Krank' inrt a. M. befürwortet worden. Die tzs«nbahn.ver° I ivaltung hat inzwischen die g&cbereinfteUung dieser D'°2?c r>M&en Handelstonrinrrn b-b<m bei dem Minister der öffentlichen Arbeiten eine Herab­setzung der W a g e n ft a n b o e b äbt e n aus 10 Mk. für den ersten Tag und 30 Mk. für ben zweiten Tag wwst^aus F^ekung von llX) Mk^ iiir jeden weiteren Tag beantragt. Diesen WunschM ist Rechnung getragen worden btsauf dieL^ü^ für den zweiten Tag, welche auf 50 Mk. festgesetzt

** «Otfltt «A *» in».

«Hfie» GkU HW

Musiklexikon von Huqo Riemann ri 19 Auslage, Jubiläumsausgabe. DvllstLckig «m Mc gearbeitet «6 mir den neuesten Ergebnchen der

artrfCT sowie nrustkalischni Forschung tn Einklang gewacht. 1400 S.Len Lexikonformat, Pveism §^wiz gtbv^ den 71^0 Mk. Hax -veßes D^lag, Berlin W^ Tas Erscheinen .cmer ^uaustage .dieses Rieses werürs ist für d« gesamte^mu.ckalis^ Welt nn Ereignis ersLr Ordmmg^Jm Juli ISIS.acht Tage vor seinem' 70. GeburtS^ge» ist ^ngo Riemann gestorben. Die 9. Auslage seims Lied- tingStoerte-f fnllte «om tew/aU ousgabe dargcbvocht rocAat: soll es blnfxm

gtwÄiann flnÄt n-ch nn^"w°ri »u >ML nnd Tr Einstein bat die letzte ordnende Hand, Eel«tt - Riemanns MusiklerSon ist der Stolz der.^Deut selben Musikwissenschaft, ist ^Einzig das^rnde EncylloyLtie der gesamten.

Wissenschaft tm wahrsten Srkmedes Wortes. Mau skebt immer wieder bewundernd vor dieser die .^rLfte eines Mi-nschnilebeirs schier überstrigenbm I sstvst-narbeit. Ob man sich über bvzraitiNische Musik, über Cl»ralrhythnms, über Krrchenmusck, über den Dau von Jnstrummilcn, über musiktbvo ^ rctische Fragen, über PaHstrma oder Mo- 1 ix-rnften orientieren will, ilbevall wird nian stau neu, welch imgrheure Fülle hts^rischen unblnblw- graphischen Materials lnerverarl«itet ist. Tie entlegenen Detail tragen roerben ebenso wu die I Lauptftmdamente und Grmü)Probleme der Musik^ röiismschaft mit glddxrr G'-ündlicklkett und Tiefe I hffvmMt Die Jubiläumsans^ll« des Miisiklexi^ I tong, das eine ganze uiusikalische BiÄwthek ersetzt, ifttfr jeden Musiker und Munkfreund mteiit»

einschlüßlich Verpackung für je 100 ^il'ogtamm Rnngcroichi nicht übersteigen ^L'eserung m Pa­keten aber Dosen mit einem Inhalt bis LU emem .^fograntm 660 Mark, bei Lieferung in Debalt- nissen mit einem Inhalt von mehr als 1 Kilo^ gtamm 645 Mark. Beim «ertouf «« (Kleinhandels, abgesehen vom Falle des Bertoi'fs durch den Hersteller, für 1 Pfund Reingewicht nicht 3,70 Mark ftbctfbcvjtn.

Die Gebühren der Feuervisita­toren für den Tag mit Wirtong vomllJanuar 1920 sind solgendcrmvhen fesbgesetzt w^den.. für! Di itatwnen in chrem Wo^wi^ 4^0 Mark, Wr Visitationen auherhckb ihres Woynories v Mk. kür den ganzen, 4 Mk. für den hllben.Tag.

T ie^n stnachrichten bes Krei saMtes. TaS Mirisderium des Innern htt dem Dorftond des Thüringer Musemns in Ei enach die Erlaub- nis erteilt, 25 000 Lose der tm Frühgahr 1920 zur Ziehung g-langenden Xl. Reil>e^-r ^ldlot- Mtcrie zum Besten des Thcrivger Mcheums zu Eisenach, sowie dem Badischen KErbund in Karlsruhe, 15 000 Lose der 1. Reihe der VIll Da­tschen Kriegerg-ldlottene zu Gunsten bedürftiger Kri-gsteilueftner und deren Hnttr-rbliebenen mner- halb des Fveisdaates Hessen zu vertreiben, gestattet.

zeug--und -Reutteroeiiser.

Sertebr mit Süßigkeiten 9. Dezember 1919. Veturdming über Kunstbonm. Vom 10. De- yntber 1919. Einsendung ter KXrrbcn>unb Stift ttmgsvovanschlage. - Tie Gehren der Feuerviji-

toteren. Dienstnachrichten des Krellamles. 3 uhr'-. MJtomI; abends 6Vj Uhr:

Ter Breis für Iun.sthvnia ^N bE ^, Montag, 5.: Maß.für

Verkauf durch den Hersteller, lorocti tttgts1j^c . Tiens!ag, 6.: Die Se^»^ bar an Minhandler oder Berbvamher vertoust Warner.

wird, cinsckstiehlich Derpackmig für ie 100 Kilo-, woch, l. .Jcitem x gvamm Reingewicht rricht überslmgen bei Liest- nmg in Paketen ober Dosen nat einem Inhalt bis zu 1 Kilo gvamm 620 Rtark. bei Liestrung in Bcliüllnissen mit einem Inhalt von mein als 1 Kilogramm 605 Mark. Der Preis Kunst- iwnhzr bari beim Verkauf an Kleinhärchler sowie

habung der Zollbestimmungen sowie bei der Kon­trolle keinerlei Schwierigkeiten bereitet werden sollen. Die jetzt an der Grenze zwischen besetztem und unbesetztem Gebiete eingeführten Kontrollen führen zu schweren Schädigungen des ehrlicken Handels und fördern nur das Schiebertum: die Grenzkontroll-Sperre sei daher sosort aufzuheben^ Tie neue Reichsoerfassung ficht als obersst Vertretung aller wirtschaftlichen Interessen du Bildung eines Reichswirtschastsrates vor. Der kürzlich den amtlichen Handclsoertretungen zur Begutachtung vor gelegte Entwurf einer Ver­ordnung zur Bildung eines vorläufigen Reicks- wirtschaftsrates sieht nun eine so mizulangliche Vertretung der Handelskammern vor^daß die Handelskammer dagegen den ernstesten Em- soruch erheben muß. Sie fordert, baß W mir dem Deutschen Industrie- und Handelstag mehr als ein Vertreter wie vorgeschlagen sondern auch den zu Landesverbänden zufammen- qeschlofsenen Handelskammern der emzelneu Glied^ laaten eine ihrer Bedeutung angemessenen An­zahl von Vertretern im Reickswirttchastsrat zuer­kannt wird. Ebenso muß die Beseitigung der Un­gleichheit zwischen der Vertretung der Konsum-1 s^n ?o Geburtstag, vereine und der Detaillistenvereinigungen durch l seinen . ________

Zuerkennung einer Anzahl von Sitzen an letztere

gefordert werden. _ \ i&plttyfatt t>Ct iftÄttljllttCt

Angesichts der m^vdm^chen ^lShu^ Opernhaus. Dienstag, 30 Dez., n^mi. aller Unlosten ^ben 3 Uhr: Peterckrens Dtendfahrt; abends 7 Uhr

mern eine Erhöhung der bisherigen sta a 11 J e n I nifncana; hievauf: Ter BafM: Mitt

Zuschüsse für die X- 3 W: KiW,

Fortbildungsfchnlen mrs Mndestcns das ßi/ u^-. Wohltrttgkcttsvvrstellung. Tvn-

2oWdte in Arrragüug gebracht. nerstag l."Ian 1920, nachm. 3 Uhr: Peter chew-

1 T I MondLhrt: abends 7 Uhr: Fidclw, Freitag, 2

| yZignoTt; Samstog, 3., nachm. 3 Uhr : Peterchem» «US dcnr AmtSverkÄndigANgsblatt. Mondfabtt; obends 6^2 uhr: Ackxi^Sorartag, 4

T°s am150«t!ünbigun'sSbUtt

Nr. 141 vom 29. T^ember - Pramuntorll ^^D ^t^n^)nDon. Dienstag, 6.: DtenaLisa: für t*e Ber>icherungsgenvssenschaft der vnöattato £ nachm. 3 Uhr: Peterchens Mönch

zeug>und -RcutierbriUZer. ^rdn^^über^dni | M Z^lds 7 K: Schahmzade. S cha n-

viel ha ns. Dienstag, 30.: Die Verführung: Mittwoch, 31.: Die drei Zwilling: Donnerstag, 1. Jam 1920: Ton (Satte«; 2. .Maß

für Maß: SamStag, 3. Hörrig RichardIII.;Svmi-' » « O HL., e - T . AkAtiM rx 1 / _ I I iVY*

Augen auf.

Wo bin ick?" ftagte et matt

Daheim, Fügewort F^rks. Soeben .Uhren wir in den K'önigslMsen von ^List ein und Eure Mutter wartet auf den Sohn. ,

Der Ktanle hob matt die Land, em Lächeln huschte Über sein eingefallenes Geuckt.

Heimat Mutter!" murmelte er, dann schloß er wieder die Augen.

Ich werde voran gehen mck wrberciten," nahm Sölve das Wort,. Käpten, gebt sorgsamackst, daß man?

nut umgeht Folgt mir langsam, ^vot sie ten Schiftern,laßt Euch Zeitt Tragt den Kvanken bchutsam, damtt ihm kein Leid geschieht. ,

' Sie nickte Bmt fteundlick. zu, dann fckrttt fte an iljm vorüber durch den he .en, n> ichen T unwi- sand 10 leicht, als wäre der lockere Grund ein spiegelglatter Saal.

Bent Bonken sah ihr nach. Wie weit sie ckon wat! Roch einmal schimmerte ihre schwarze Kipp- ,0,= I hinter den weißen Dünen aus, dann war sie semett

Airche «nd Schule.

B Burkhards, 28. Dez. Aus GesundhFs- behrlich. rücksichten legte Jolxnm^ berget 1. stui AmtI-----

a[§ Kftcheirvorstand nieder. Er hat 2b Jahre I bma das F-i.i«ldarf Koulstes im ^rchenvorstand I oerteeten Sein dcachfolger wurde Karl S) a b * I and anBtatt Fleisch und Fett nehme man das

Küchen Kleinod

ritzung der handelrlammer Giehen

i vom 4. Dezember 1919.

II 2m58U *j aus dem Sitzungsbericht.

Unweseno sind die Herren: Kommerzienrat 1 »(fermer, Kommerzienrat Grünewald, Siehrn,! UÜftig, Roll, Rowack, .Kommerzienrat Ramspeck, I k nn, Röhr, Rühl, Stammler, Wallach, Zurbuch f' g der Sttnriinv c .

1 Etgünzungs- und Ersatzwahlen ^r Handels tammer. Tie am 18. und 19.1 ^pembcr od. Js. stattgehabten Ergünzungs- und hiobroaKen zur Handel stammet sind ordnungs I maE verlaufen. Einspruch ist von keiner Sctt.' dxr gegen den Wahlakt selbst, noch gegen dre rtfon der Gewählten erhoben worden, so bat die ernten Wahlakten dem Ministerium zur Prüfung eiO BestLtigmig vorgelcgt roerben tonnten.

Zur Wahl im Wahlb^ipk Gieyen-Land stellt te Handelstommer noch folgendes fest:

Am Tage vor der Wahl erschien im Gietz. Anz. m Inserat, in dem den Wählern ein Industrieller iz Aammerverttoter vorgeschlagcn wurde. TaS nstrat war unterzeichnet:Dio Wahlberechtigten! »n GiehewLand^. Tutch diese Fassung der Unter. | brirt mußte bet ülnschcin etwertt werden, als ob mtlichc Wahlberechtigten des Wahlbezirkes diese imdidatur ausgeftelll hätten. Das Ergebnis der iah( bat aber gezeigt, daß der Einsender fceS Jn- tratö sich zum Sprecher von Wählern gemacht hat, denen er keinerlei Auftrag erhalten batte.

2. Bereinigung der Handelskam -

.ern Gießen und Friedberg IN einet Handelskammer für die Provinz

er Hessen^. Die Handelskammer beschlictzt lütb einem Referat des Syndikus einstimmis wegen eteiitiguna der beiden Kammern mit der Handels- imniet Friedberg in Perhandlungen einzutretm.

3. Gesetzentwürfe betr. Reichsein- kl-mmensteuer und K aPitaler tr ags- tzruer. Nach entern Referat des Syickitus be^ idilicBt die Handelskammer sich der Ecllärung an- rsLlietzcn, welche der LanLesansfchuß der preuvi- [thnt Handelskammern zu diesen Steuergefetzent-! ttnirten abgegebenbat. Inzwischen ist von den he,si- fdim Handelskammern eine gemeinsame Erklärung ihfd)tonen worden, welche sich inhaltlich mit der- intiacn des Landesausschusses der preutzischm Han- Muammern deckt. In dieser Erklärung wird' zum Risdruck gebracht, daß die hessischen Handelskam- ntm von der Rottvendigtoit hoher Steuern durch- trungen sind, daß s« aber Venvahrung gegen eine ßtMergesetzgebmrg entlegen müllen, welche tic

mick tun WteSvaoen war " reiteten »uppeu unu üu___h

nkhbercmeu GotteS.icnst und hült Dortvrge tm von ca. 200 lange aasreichend, überall

S und abends im Gemeinlckrasts- erhältlich, wo nicht, direkt vom llerkales-bLto

bn 150 Mark, w.t.elwerk in Gelnh,u,en.

worden ist. __ g. nrr+tf_.

Tie Kammer hatte für ihnen Bezrrk Unter­suchungen über die Wirkung des Gef^ntrouris bett, das Reichsnotopfer angestettt und das . gesammelte Material mehreren Abgeordneten der »mätä eines erheblichen Teiles des deutschen ^ttonal- vermögens gerade in der gegenwärtigen Zeit, wo die Industrie infolge der allgemeinen Teuerung um cm vielfach erhöhtes Betriebskapital benöttgt, vollauf berechtigt sind. ,

Um eine gerechte und sachgematze Vertet-

MEMMZWMMMsZ

Reichsauftracse an Industrie und Gewerbe der einzelnen Gliedstaaten setnsoll

Tie hessischen Handelskammern haben sich wiederholt bei dem Ministerium der Justiz für die Befreiung solcher Grundstucksubertra- gungen von der Gr u nderwerbsfte u erem-- ^setzt, deren Aullassung betetts vor dem 1. Oktober d. Ufflsrbeii

^beftimmter ArLft der Sbtete- Laitdget^ I den-, Kreis- und Prvvinztaltage beanttagt, wodurch den gesetzlichen Vertretungen von D/nchel und In­dustrie ein stürkerer Einfluß aus alle sie berühren- bett Verordnungen und Befttmmungen gesichert