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r>en Giegenn^M stubeni erteilt gründ Unterricht Eugl., Krank, M latb. Schriitl.Angi!-.

an den Sich. il-.- efterer Dberrcalldiülr leilt .Vaclihilff nterricht in 3ÄI einaiif, Cngllto u= Miöslsch. Tchrlililv injfb. unter 018870 s « Gien. Anzeig, etbr Drei junge gebiidn nnen juchen aus bient ege mit drei Inn', bildeten herrenbelaiir werben zwecks Ivateu

Heirat. MlSniei."«» .11217 an den Mir )UfrctionJbrerM. "SerbieteFehiem fn^ imen gebildeten uS guter iermögen-NJ-all-e. esunde, schöne ij'gur lelenenbelt LlLwir.^^ UNandenM'^ Ä^Säbmbp^1?,: »"-c^nabhaE men. M:

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Ur. 228 Zweites Blatt Gießener An;eiger(General-Anzeiger sürGberheffen) Dienstag, 30. September 1919

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" meldet aus Luxemburg, baß bisher r o z. für die Beibehaltung des he r z ) g l i ch c n H a u se s und 6 5 P r o z.

wirksam gestalten durch das Verbot gewisser Kriegs sabrikationen i^to durch die Durchsuhcung allei übrigen als notwendig erachteten Beitimmungm. Ter Woiuaut nähert sich fast ivöttli.h demienig.n. der dem Kabinett an Slefte der Fassung Viieöix v.'rgeschlagen wurde, deren Abänderung von d't Ncgiermtg verlangt n-orde:i war. Sirtlpn iv.irb- als Berichterstatter bezeichnet.

Volksabstimmung in Luxemburg

Amsterdam, 29. Sept. (Walss.)Maanaag Ochtenblad" meldet aus Luxemburg, daß dort in größter Ruhe die V o l k s a b st i m m u n g über die Frag-' der -Beibehaltung dec Dimastic und des wirtschaftlichen Anschlusses an Frankreich ober Bel­gien vor sich geht. Man schaßt, daß 75 Prozent der Stimmen sür die Beibehaltung desGroßherzog - turns sein werden. Die liberale Presse iouric dir katholischen Blätter traten sür den wirtschaftlicher Anschluß an Belgien ein; die Ansichten der iüb renben Sozialisten über die Anschlußfrage sink geteilt.

* Aus dem Militär-Wochenblatt. Dtt Abschied mit der gesetzlichen Pension wurde Major S o l d a n int Jnf.-Rgt. Nr. 168, mit dem Charakter als Oberstleutnant, und dem Rittmeister Wronsky, Adjutant der Train-Inspektion, mit dem Charakter als Major und der Erlaubnis zum Tragen der Uniform der Train-Abtlg. Nr. 18, bewilligt. Auf sein Gesuch wurde Lt. G o e z im Jnf.-Rgt. 168 zu den Reserveoffizieren des be­treffenden Trupventcils übergefuhrt.

** Der Heizwert der verschied.'nen Brennstoffe. Ter Heistvcrt der verschiedenen Brennstoffe ist am größten bet guten Steinkohlen, von denen 1 Klgr. 7500 Wärmeeinheit lief'rt. An zweiter Stelle Kommt Koks mit 16 Pvoz. Asche, der 6800 Einheiten abgibt. Tonn folgen Braunkohle oder Briketts mit 5000 Einheiten, hierauf Dorf mit 30 Proz. Wasser mit 3700 und zum Schluß Holz Mit 3000 Wärmeeinheiten, wenn es lufttrocken ist und nicht mehr als 20 Proz.

Wasser enthält. Tie Heizkraft von Hol^, Dorf, Braunkohle, Koks und Steinkohle verhält sich dem­nach wie 1; 1, 23:1, 68:2, 26:2,5. Ein Raum­meter Holz hat soviel Heizkraft wie 3,20 Z.

Steinkohle, 3,54 Zentner Koks, 4,80 Z

Bromikohle und 6,50 Zentner Dorf. Je nach der Beschaffenheit treten natürlich Schwankungen ein, besonders bei Dorf.

A m sterda m, 29. Sept stWTB.. TerT

verständnisvoll von den kleinen Schauspielern ganz natürlich ausgeiührt. Zur Einführung des Stückes hatte Geh. Justixrat R ö m h e l d einen Vorspruch gedichtet der der schweren Kriegszeit und ihrer Opfer gedachte und die Gegenwart neben dem Genuß der echten Freuden und Unterhaltungen an ihre P lichten ermahnte. Er wurde von einem Schulmädchen sinnvoll vorgetragen und mit vielem Beifall au genommen. Den Schluß dcs wohlgelun- gcnen Familienabends bildet ein Tanzvergnügen.

Kreis Schotten.

e. KreisSdjotten, 26. Sept. Zu O r ts-- gerichts Vorstechern und Standesbeamten wurden ernannt: Bürgermeister Hch. Dambmann in Michelbach, Bürgermeister Friedrich Geb­hardt zu Busenborn, Bürgermeister Heinrich Herget III. inKaulstvs, Bürgermeister Mensel zu Schotten und Bürgermeister Kneipp in Burkhards. Zu stellvertretenden Standesbe- amten wurden bestellt Beigeordneter Gevrg Lud­wig III. in Ulfa und Beigeordneter Leuning zu Schotten.

Starkenburg und Nheinhessen.

--Dreieichenhain, 28. Sept. Einen unverständlichen Beschluß faßte die hiesige so- zialdemokratische Gemeindevertretung. Sie kündigte dem Geschichts- und Verkehcsverein die Räume, in denen jener das Drei- eichener Heimatmuseum unterae- bracht hat. Die sreiwerdenden Zimmer sollen zu Wohnungen hergerichtet werden. Das Drei- eichener Heimatmuseum, das das Entzücken jeden Heimatfreundes bildete, ist eine der äl­testen und reichhaltigsten Ältertumssamm- lungen Hessens.

Kreis Wetzlar.

ra. Wetzlar, 28. Sept. Die Werke von Leitz und Buderus haben je 1000 Mk. und der Fürst von Solms-Braunfels 3000 Mk. der elsaß-lothrin­gischen Ortsgruppe Wetzlar überweisen lassen.

Hessen-Nassau.

ra. Königsberg, 28. Sept. Unser allver- eforter Lehrer Chr. Haibach, welcher nahezu 43 Jahre irr seltener Treue im Dienste der lffesigen Schule gestanden, tritt am 1. Oktober in den wohlverdienten Ruhestand.

ra. Waldgirmes, 28. Sept. Hier wurde der vom Bolksvercin Waldgirmes aufgestellte Kan­didat Landwirt Karl Schmidt zum Bürger­meister gewählt. Unser hochbetagter Bürger­meister Bernhardt hat über 30 Jahre cm der Spitze der Gemeinde gestanden.

** Das Gesetz über das Brannt- weinmonopol tritt mit den zu seiner Aus- lübrung erlassenen Vorschriften am 1. Oktober d. Js. in Kraft. Danach hoben sämtliche Gist- od-er Schankwirte und andere Gelverbetreibenden, sie sich mit dem Ausschank ober dem Vertriebe von Trinkbrarmtwein befassen, sowie Konsurnver- euie, Kasinos, Kantinen, Logen und ähnliche Ver­einigungen ihre Trinkbranntweinbestäude spätestens bis zum 3. Oktober d. Js. bei dem Hauptsteueramt (Steueramt oder Ortseinnehmerei), in dessen Be­zirk der Branntwein lagert, anzumelden.

**Postverkehr mit Rumänien. Nach Rumänien 'werden jetzt wieder gewöhnliche unö eingeschriebene Briefsendungen von den Postansial- ten zur Beförderung aus Gefahr des Absenders angenommen.

Kreis Büdingen.

Nidda, 28. Sept. Gestern abend hatte der Verein Kaiser-Orchester seine Mitglieder yi einem Familienabend eingeladen, wozu Gäste eingeführt werden durften. Der Besuch war sehr stark, der Gambrinussaal war dicht besetzt. Das Orchester hat nach dem Kriege wieder einige vor­zügliche musikalische neue Kräfte erhalten und tonnte in gewohnter Güte einige größere Musik­stücke seinen Gästen vortragen, wofür die Zuhörer stürmischen Beifall zollten. Großen Anllang sand auch das TheaterstückHänsel mit) Gretel" von F. Matzdorf, gespielt von hiesigen Schulkindern. Das auf jedes tiefere Gemüt stets eindrucksvolle Märchen war sebr schön einstudier) und wurde

Arbeitern geltend gemacht werden kann, sondern allgemein ohne Beschränkung aus eine b-stimmte Setrietegrö&e möglich ist. Auch wird kein Unter- sckico gemacht zwischen gÄverbllchen und sonstigen Arbeitern, z. B. in der Landwirtschaft. Tie Melde­frist ist für zurückkehrende Kriegsgefangen: unb Zivilinternierte auf 6 Wochen verlängert. Tu Kreis der Wiederein stellungsberechtiaten ist in ge­wissem Umfange erweitert. Tic Bestimmungen über die Anhörung der Arbeitnehmervertretungen vor Kündigungen jini> klarer als bisher, stimmen aber im weientlichmi mit den bisherigen Vor­schriften überein. Tie Ein stellungsbefuguis der Temobiltnachungsausschüsse wird auf alle Betriebe mit mehr als 20 Arbeitern ober 10 Angestellten ausgedehnt.

Bekanntmachung betr. Wiesengänge. Nock Art. 4 der Wiesenpolizeiordnung für den Kreis Gießen ist im Lause des Monats Oktober der FrühjahrSwiesengang durch den Wiesenvorstand un­ter Zuziehung der Feldschützen und Wiesenwärter vorzuiiehmen. -Versuchsweise sicht das Kreisamt zur Ersparung der Schreibarbeit von der bisher vorgeschriebenen Einsendung der Abschrift dieses Protokolls ab, es sei denn, daß seine Mitwirkung zur Beseitigung von Anständen nötig wird.

Der Schweineriotlauf ist erloschen in dem Gehöfte des Ludwig Loth zu Beltershain, Wilhelm Schmidt III. zu Göbelnrod, Theodor Rei­chert zu Wertershain, Balthasar Schmecker zu Lon- dori, ferner der Pferde räude unter dem Bserdebestande des Seb. Riedmanu in Grünbera, art Schäfer II. zu Grünberg und H. Töll V.

Witwe in Bislingen.

Der Kleinhandelshöch st preis für Kartoffeln ist mit Wirkung vom 25. Sep­tember d. Js. ab auf 10 Pf. für das Pfund fest­gesetzt.

Dien stnachrrchten des Kreisamtes. Kreisassistenzvetcrinärarzt Blume in Grünberg ist vom 22. l. Mts. bis 17. Oktober d. Js. beur­laubt und 'wird von Kveisassistenzveterinärarzt Tr. Mounacko in Gießen vertreten. Christoph Biehl von Eberstadt 'rourbe als Erheber der G:- meinbe Eberstadt mit Oberhörgern eidlich tun:» pflichtet.

Letzte 27acbricbfcn.

Eine Note ClemenceauS über Eupen und Malmedy.

Berlin, 29. Sept. Dom Präsidenten der FriedenSkon fer en z ist aus Paris eine Note ein gegangen, die den Empfang der Noten vom 1. und 5. 8. bestätigt.Die von den belgischen Behörden in den Kreisen Eupen und M a l m ' d y ergriffenen Maßnahmen," heißt es,scheinen bei der deutschen Regierung eine schwer erklärbare Aufregung fjerOorgerufen zu haben Durch Ar­tikel 34 des Friedensvertrages hat Tleutschlaud zu Gunsten Belgiens auf alle Rechte und Ansprüche auf das gesamte Gebiet der beiden Kreise verzichtet mit dem einzigen Vorbehalt, daß der Völkerbund künftig die Rückkehr dieser Gebiete ganz ober teil­weise zu Teutschland anordnen köimte, menn in; Mehrheit der Bevölkerung in den in demselben Artikel bestimmten Formen den Wunsch danach ausspricht. Aus diesen Anordnungen folgt, daß das,5>oheitsrecht über die in Rede stehenden Ge­biete tatsächlich auf Belgien Übergehen wird und zwar vom Tage der Unterzeichmmg des ersten Pwiokolls über die Uebergab: bei Ratifikationen, falls nämlich die belgischen Ratifikationen an dem betreffenden Tatum übergeben srrck». Die belgische Jtcgierung nxrrb also, sobald der Vertrag in .Kraft getreten ist, für die Besetzung aller öffentlichen -jlemter in den abgetretenen Gebieten zu sorgen haben. Unter den Beamten, deren Ernennung sie zu sichern haben wird, befinden sich auch die Eisen­bahn beamten. Tie belgische Behörden beabsichti­gen vvr allem, das Interesse der Bevölkerung m diesen Gebieten wahrzunehmen, die binnen kur­zem unter belgische Hoheit treten Tie belgische Regierung weigert sich nicht, mit der deutschen zu verhandeln betreffs der Fragen, die sich auf Die Ausführung des Vertrages in jenen b'iden Kreisen, in Neutral-Moresnet und in Preußisch- Monsnet, beziehen, macht jedoch zur B 'dingung, daß die deutsche Regierung nicht beabsichtigt, bet dieser Gelegenheit in irgend etwas beit Wert der lelgischen Hoheitsrecht^ zu bestreiten, ixne sie durch den Vertrag vom 28. Juni auf die in den Ar­tikeln 32, 33 und 34 dieses Vertrages erwähnten Gebiete anerkannt sind." (gcz.) Clcmenceau. Die französische Kammer und die Entwaff­nung Deutschlands.

Paris, 30. Sept. (WTB.) Die Frie­de ns ko m m i s sio n der Kammer hat end- gütig folgernden Wortlaut des Vorschlages, der in ihrem Namen der ^Jammer imterbveit.t iverden wird, angenommen: Tie Kamin - lädt die Re­gierung An, sich mit den aUiierren und associ- ierten Mächten hmsiMlich der Durchführung aller Maßnahmen zu verständigen, die die Entwaff­nung Teutschlands und seiner Alliierten

Frankreich stimmten.

Zur Räumung des Baltikums.

Berlin, 30. Sept. Zu der Note, die die Räumung des Baltikums verlangt, heißt es in derDeutschen Allgemeinen Zeitung": Tak die Reichs regier un g nicht versucht, deni Abkom men, das sie ein gegangen ist, zuwider zu handeln, ist durch eine Reihe von Maßregeln erwiesen. Es bleibt zweifelhaft, ob die Regierung praftisch im­stande fein wird, der deutschen Nationalität Ent­wachsene wie Teutsche zu behandeln. Es ist zu lwffen, daß der Verband die .rngedrohten Maß» regeln, die DeutsMands Ruin bedeuten würden, dann ntcht in die Tat umsctzen wird, wenn er die Ueberzeugung gewinnt, daß die Reichsvegieruno alle Mittel des Willeins unb der Tat einsetzev wird um beut Vertrage gerecht zu werden.

Vom italienischen Kabinett.

Rom, 30. Sept. (WTB.i TerPopolo Ro- manv" und derMessagcvo" Dementier :n in aller Form das Gcrüäft von einer Sondermissron Ti t tonis., der mit dem Kabinett solidarisch sei.

Das rumänische Kabinett.

Versailles, 30. Sept. (WTB ) Nach einem Privattelegramm desTemps" au-j Bukarest ist nun die Ministerkrise als gelöst zu be­tragen. Der Kriegsminister des Kabinetts Bra-- tianu, Waitovano, habe es übernommen, das Kabinett zu bilden. Er habe sich die 'Dlitar&eit mehrerer Generale, sowie von Verttetern Sieben­bürgens, Bessarabiens unb der Butdwllta Der sichert. Man fömtc sagen, daß daZ Kavutett so gut wie konstituiert sei. Das Miuisterimn bat sich außerhalb der Parteien gebildet

Deutschland und die Konferenz in Washington.

Berlin, 30. Sept. (WTB.' Ter rran$Ö sijcke Ärveitsministcr hock in der Kammer erNürt, daß Teutschland zur Teilnahme an her Konferenz erngeladen worden sei, die d:m nächst zur Rege tun >: des internatr>oualen Arbieitsrechts ir Washington zusammcntreten soll. Temgegen- über stellt dieDeutsche SWgemeine Zeitung" sefi vaß. der deutschen Rsgierung bis heut» keine Ein tabung zur Teilnahme an diesch' Konferenz ®u»:g«n- gen ist.

Der Antisemitismus in Oesterreich.

W i c n, 30. Sept. (WTB.) Wie dieReichs- post" vvn unterrichteter Seite erfährt, kami die für den 5. Oktober angesetzte Kundgebung vvr dem Ratchius für dieeiiblidje Au Sweisung der ausländischen Juden nicht erlaubt werden, weil die Ente nie Vertreter gegen die Öfblyaltung dieser .sunrbaebung Stellmra nal.ineu, da für die außen- polittschc Lage d.e Republik im Falle des Statt« findens der Kundgebung unangenehme Folgen a- nachtsen könnten.

Ein Prozeß gegen dieGazette des Ar- dcnnes".

Paris, 30. Sept. (WTB Havas. An Samstag begannen vor dem Schiedsgericht die Bn. Handlungen im Pvozeßi gegen die Mitarbritn: bei Gazette dc S A rdenn.es", des drutscher Pvopagandaorgans im besetzten Frankveich.

Eine Prügelei zwischen Sozialisten und Nationalisten in Rom.

Bern, 29. Sept. ^Wolff.) Nachher geftnge» römiicken Kammerfitzmig tarn es im Eafe o'Ara^mu in Rom zu einer walneii Schlacht zwischen den Sozialisten und N a t io n a l i s c n. Tie bei­den Parteien schlugen unter den Rufen:Es leb« Lenin! Es tobe d'Ammnzio!" aufeinander tos. n-obei die Einrichttnrgsgegenstände des bekannten CafsS als Waffen dienten. Nur . Mühe konnte dst Polizei'die Ordnung wiederbi- steilen.

Au» Stavt und Land.

Gießen, den 30. Sept. 1919.

Lettisches Hilfswert für die Kriegs» «ud Zivilgefaugeuen.

Beim Kreiskomitee für Rotes Kreuz unb Knegshilfe sind für das Deutsche HllfSwerk für die Kriegs- unb Zivilgefangenen aus den Land- »emeinben des Kreises 12 252,42 Mark cingegau- gen und durch Den Krerskaffenrcchncr der Dank für Handel und Industrie in Darmstadt überioiesen Norden.

Die Beträge verteilen sich auf die einzelnen! Gemeinden mic folgt: Albach 111,10 Mk., Allen- dorf a. d. Lahn 444,20 Mk., Turnverein 100 Mk., Mlendvrf a. d. Lda. 76 Mk., Lllmevod 150 MI., Bellersheim 202,40 Mk., Beltershain 153 Mk., Bersrod 189,20 Ml., Bettenlsausen 125 Mk., Burk- chardsselben 252 Mk., Dauvringen 363,60 MV., CJarbentcicfi 265 Mk., Göbelnrod 111 Mk., Großen- Buseck 154 Mk., Grünberg 400 Mk., Grüningen 322,50 Mk., Harback' 94 Mk., Hattenrod 73,50 Mark, Hansen 221,50 Mk., Heuchelheim 171 Mk., Holzheim 200 Mk.. Jnl-eiben 216 Mk., Klein- Linden 467 Mk., Langd 172,50 Ml., Lang.-Göns 706 70 Mk, Langsdorf 528,50 Ml., Lcihg-estern 041 Ml. Lich mit Hof Albach, Eolnhansen und Mnhlsa.ckst'n 1132,70 Mk., Lindenstruth 57,70 Mk., Lollar 500 Mk., Lumda 25 Ml., Mainzlar 150 Mark, Münster 92,10 Mk., Muschenheim mit Hof- Güll 100 Mk., Meder-Bessingen 110 Mk, Nonnen- voth 100 Mr., Obbornhofen 105,20 Rdk., Ober» Höiaern 316 Mk, Oppenrod 134,70 E., Queck- Lorn 260 Mk., Reinhards ha in 50 Mk., Rodheim mit Hof Graß 61! Mk., Rödgen 78,24 Mk., Rntters- .hausen mit Kirchiberg 117 Mk., Saasen mit Bollir- vach, Veitsberg und Wirbcrg, 162,48 Mk., Stan» oenvod 273,75 Mk., Staufenberg mit Friebelbausen 50 Mk., SteinTycim 80 Mk , Trais-Horloff 90 Mk., Tveis a. b. Lda. 300 Mk., Utphe 297,60 Mk., Watzenborn mit Steinberg 340,25 Mk., Weickarts­hain 176 Mk., Weitersl>arn 120 Mk., Winnerod 2 Mk., zusammen 12 252,42 Mk.

Aus dem Amtsverkündiguugsdlatt.

Tas Amtsverkünbigungsblatt Nr.95 vom 29. September enthält: Bekanntinachimg be- tteffend Richtpreise für Obst. Bekanntmachung betr. Schleichhandel mit Getreide. Born 22. Scht. 1919. Bekanntmachung über Oelfrüchte mo C'.raUd gewonnene Prch ikte. Vom 19. Sept. 1919. Der Kreistag des Kreises Gießm. Die Wahl zum Kreistag. Deck u n gde r Gel ände- e r n e r bs k o sten für de n B ahn bau Gr ün- berg Londo r f. Verordnung über die Ein- stellmig 'unb Entlassung von Arbeitern unb An­gestellten'-rend der Zeit dn wirtschaftlichen Lemobilinachung vorn 3. Sept. 1919. Er-verbs- iotenfürsorge. Wiesengänge. Erlöstl-en des Schn-einerotlaufs. Festsetzung von Kleinl>andels- löckstpreijen für Kartoffeln. Tienstnack;richten deS Kreisamtes.

Der Kreistag des Kreises Gießen findet Montag beit 13. Oktober, vormittags lO/s Ulr, im Sitzungssaal dos Regierungsgrebäubes zu Gießen statt. Tagesord-nung: Prüfung der Kreis- togsirahlen. Nachdem das Kreistagsmitalieo Ingenieur Gustav Lindemann in Gießen infolge Wegzugs von Gießen aus dem Kreistag ans- gekchveben ist, ist der dem gleichen Wal>lvo>.schlag angel/örigc nächstberufene, bei der Wahl nicht mehr gewühlte Bewerber Kaufmann Karl Seibel in Gießen, bet die nachträgliche Berufung zum Kvns- tag angenommen hat, au seine Stelle getreten.

Bon ocm zur Deckung der Gelänbe- crwer bs kosten für den 23 a bn bau Grün­de r g L onbo r f durch den Kreis Gießen im Jahre 1895 aufgenommenen Kapital von 80 000 Mark sind auf 1. März 1920 zur Rückzahlung ausoelost die Obligationen Lit. B Nr. 37, 39 ä 500 Mk. 1000 Mk., Lit. 0 Nr. 9 mit 200 Mk.

Verordnung Über die Einstellung und Entlassung von Arbeitern und Angestellten wäl>rend der Zeit b.-r wirt­schaftlichen Demobilmachung vom 3. Sept. 1919. In her Verordnung sind die Verhältnisse der An­gestellten und Arbeiter einh'itlich geregelt wor­den. Ter Geltungsbereich ist infofern '.weitert, als das Wi edereinstellungsver lau gen von Arbei­tern nicht, wie bisher nt der Verordnung v'm 4. Januar 1919, nur gegen Unternehmer gwrb- licker Betriebe mit 20 oder mehr gewerblichen