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stadtv. Kling (D. B.) krmmt mit den Fall der Gemeinde Langsdorf zurück uni) bittet den betreffenden StadweMrdneten, die Bebauv- titng zurücktzunehmen.

Stadlv. Ebel <Tckm.) bemerkt, daß er Langs- bvri nicht einen Bnwurf gemacht habe, smdern, ohne Langsdorf zu nennen, ein $erikbt cnräfmt habe, damit ihm entgegengetreten n?erbe. Dm Namen Langsdorf habe Sdidtv. Otter gminnt.

Stadtv. Otter (USP.) bemerkt, baß ba> gleiche Gerücht im B«rmtenauSschuß allgemein be- iprocken morden sei und daß es auch heute noch umgehe. (

Stadw. Stimmer (Freie Der.) beantragt, Sonntags den St r a tzen ba hnve r keh r ein zu stellen, da ja keine Persvnen-Ü^e führen und die so gesparten Kohlen den Familien zuz.uweisen, die noch keine erhalten hätten.

Ein Stadtverordneter wendet sich gegen die Lichtvecschwendung auf dem Jux- platz.

Schluß der Sitzung 8y2 Uhr.

Eingesandt«

(Für Form und Zitt-a.l aller unter dieser Rubrik stellenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Die Vereinigten Getreidehändler, G. m. b £., Gießen, teilen zu einem Eingesandt aus Langsdorf in unserer gestrigen Nummer mit, daß die auf dem Lande vielfach umlaufenden Gerüchte über hohe Provision der Vereinigten Getreidehändler bei der Kartoffelabnahme durchaus unwahr und geeignet sind, in der jetzigen aufregenden Zeit nur noch mehr Aufregung zu verursachen. - In der Zuschrift bei Vereinigten Getreidehändler heißt es:Die uns verbleibende Provision für Abwicklung aller ge­schäftlichen Transaktionen wie Uebernahme, Berech­nung und Bezahlung der Kartoffeln beträgt pro Ztr. nicht achtzig, sondern brutto dreizehn Pf. Bei den jetzt bestehenden hohen Gebühren für Porto, Telephon, Gehälter, Heizung, Beleuchtung usw. wozu noch Zinsen für vorgelegte Beträge kommen, wird jeder Laie be­urteilen können, daß hierbei weder von einem nennens­werten Verdienst noch viel weniger von Verteuerung der Kartoffeln die Rede sein kann. Diese Angaben können von der zuständigen Behörde bestätigt werden.'' Baptistengemeinde, Lonystr. 2 Jeden Donnerstag abend 8'/, Uhr: Voriräge über das MarkuScvangelium von Prediger Fischer.

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. Stadtv. Mann (Soz.) begrüßt es, daß dem Leimstättenverein entgegengefommen werde. Die Notwendigkeit des Bauens sei größer als in an­deren Städten. Bei Entgegenkommen der Eisen-

Bekanntmachung.

Die Preise für Kraft- und Heizstrom müffen für alle Abnehmer, die solchen Strom zu den vom Provinzial- ausschuß am 3. März 1919 genehmigten Sätzen des Nachtrages zu den Stromlieferungs-Bedingungen be-

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gefähr 20 v. tz. erhöht werden, weil die gesamten Betriebsausgaben eine weitere Steigerung erfahren haben und Wiederinstandsetzung, sowie Neubeschaffung von Stromzählern mit einem Teuruntzszuschlag von 320 v. H. belastet sind, der voraussichtlich noch weiter steigt.

Die endgültige Festsetzung erfolgt durch den neu zu wählenden Provinzial-Ausschuß. [12334D

Friedberg, den 28. Oktober 1919.

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b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 landwirt­schaftliches Dienstmädchen, Dienstmädchen, eine Friseuse, 1 Küchenmädchen, Hausmädchen, zmei Köchiunen, 1 Haushälterin, 1 einiache Stütze, Mädchen für Haus« und Gartenarbeit, Allein- mäochen, 1 Walchmädchen, 1 Bureamräulein für ein Ho^ut, 1 Haushälterin für ein Hosgut.

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Stadtv. Fourier (U. S. P.) bc. 'rrtt mtfp mals den Standpunkt Deckmanns.

Stadtv. Mann (So^.): Ter Darifvertrag. ist sehr ungünstig, da man die wertere Preis­steigerung nicht hat voraussÄen können. Auch ein Teil der Beamten sei ml nichtig entlohnt. Die ganze Gehaltsfrage müsse daher einmal auf» gerollt werden.

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bereits Absicht der Verwaltung. Sie Mrd dem­nächst mit dem Finanzausschuß beraten.

Stadtv. Höhn sucht die bisherigen Besol­dungsverhältnisse zu hären. Es sprechen noch die Stadtverordneten Michel, Schmahl und Erhard.

Stadtv. Ebel (Dem.) ist dafür, daß bei Nei­gung für den Antrag Beckmann dieser dem Finanzausschuß wegen der Deckungsfrage über­wiesen werde.

Bei der Abstimmung, die nach drei- viertelstündigerGeschaftsordnungS- bc b a 11 e erfolgt, wird der Antrag des Finanz­ausschusses gegen 11 Stimmen angenommen. Der Antrag Ebel, den Antrag Beckmann an den Finanzausschuß zu überweisen, wird mit Mehr­heit angenommen, ebenso ein Antrag Mann, bei Ablehnung des Antrags Beckmann bat Arbeiter­tarif erneut zu prüfen.

Punkt 8. Gesuchdes Eisenbahnheim- lättenoereind um Ueberlassung von tadtischem Gelände und um Unter» tützung bei seinem Bauvorhaben.

Dck alter Ärnfexnengen den VbaatSarbeitear gegen- fibrr. Er beantragt, bei den ArbeitersLtzen runde Summen enrzustellen.

Beig. Krenzien begründet bte Beihilfen der Arbeiter mit Rücksicht auf die Staatsarbeiter und die bereits gejagten Beihilfen.

Stadtv. Kraus müller (T. V.): Der Fi­nanzausschuß hat genau die Sütze beantragt, die der Staat gewährt hat. Wenn der Oberbürger­meister noch langer krank bleibt, muß eine Reihe von Gehal:sausgloicl)sfragrn t»m Fmanzaussckmß durchg-prüft werden.

S4adw. Beckmann (USP.): Wenn die Mehrheit der hessischen RcKerung die Arbeiter geringer einschätzt als die Beamten, so ist das ihre Sache, ^ch will nicht, daß mit zweierlei Maß gemessen wird.

Beig. Krenzien: Bei der Bemessung des Tarfflohnes ist ein den Zettverhöltnissen entspre­chendes Einkommen berechnet worden, wahrend bei

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Beckmann an.

Stadw. ExHard (Denn) erwähnt, daß die Dtaatsarbeitei. ."gen den Klassenunterschied bei Teuerungszulagen idwrfiten Pnotest erHoben Häf en.

Staofo. Schmahl (D. N.): Es roirv hier nicht mit zweierlei Maß gemessen. Die Stadt stellt ihre Arbeiter bedeutend besser als der Staat, nell sic die Beil/ilfe allen Arbeitern bewilligt, cmeriei, ob sie vollbeschäftigt sind und wie lange sie in Diensten stehen. Wenn wir den Antrag Beckmann annehmen würden, erhielten die Ar­beitet 400 Mark mehr als alle anderen.

Stadtv. Urstadt (Dem.): Bei Gehalts Zahlungen müssen wir uns imbebin- nach box Regelungen des Staates ten, da sich Beamte und Arbeiter immer darau f berufen. Srotzdem sind die städtischen Arbeitetl besser gesc.Sen. Wenn ihre^e $u niedrig sein sollten, fo i ; bet Wen der Tarisverhandlungen ge­geben. Die Art der Aufbesserung ist bei beiden Ka-

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484 Wohnungen insgesamt.

Frankfurt h-ibe in städ'ischer Regie 531 Woh­nungen, projeziert seien 1100 Wohnunaen, außer­dem würden 131 Notwohnungen yergerichtet. Frankfurt habe also 1791 Wohnungen vorgesehen, mithin 40 Proz. des Bedarfs.

5)n Gießen fehllen rund 500 Wohnungen. In städtischer Regie feien 42 Wohnungen. Rech­ne man die 50 Wohnungen an der Licher Straße hinzu, fo habe man nur ein Viertel des Bedarfs. Die Stadt solle daher ihre schon lange ruhenden Projekte ausarbeiten. Ten Eisenbahn wn müsse bet Abtretung des Geländes die Bedingmrg gemacht werden daß sie in absehbarer Zeit mit Bauen beginnen.

Stadtv. Erhard (Dem.) begrüßt den Be­schlus der Baiideputatron. Er glaubt, daß mit den Bauten des Eisenbohnheimstättenvereins sofort be­gonnen werden könne, erbittet aber weitere Unter- stübung der Stadt wie bei der Baugenossenschaft 1894.

Beig. Krenzten teilt einen Antrag mit, 100000 Mk. als Darlehen zu gleichem Zinsfuß zu gewähren, wie es die Stadt bezieht.

Stadtv. K r a u S m ü l l e r (D. B.'i bittet um Ucberrocifnng des Antrags an die Baudeputation.

Der Hauptantvag ist einstimmig angmommen.

Außerhalb der Tagesordnung.

Frau Stadtv. Naumann bringt nochmals die Frage der Besetzung einer Stelle beim Kura­torium der Höheren und erweiterten Mädchenschule zur Sprache und beantragt, daß die 5 Frauen zum Sozialpolitischen Ausschuß zugezogen werden.

Stadtv. Mann (Soz.) gibt die Erklärung ab, daß die Tachdeckermeister am 22. März den Auftrag bekommen haben, tute T>ochziegel zu b?- schiaifen, daß diese -auch yi einer bestimmten Zeit m genügender Zahl vorhanden waren, aber nicht für den Dau in per Miihlstraße verw,'ndet worden. Tie T-achdeckermeisber Hilden ihre Wicht nicht ganz erfüllt, ohne daß ihnen jedoch der Borwurf gemailt werden kann, sie hätten sich einen Vermögens­vorteil verschafft.

Seit.: HauSsck4iachtllnigtet.

Bekmmtnmchnng.

Auf bte Bekanntmachung des Kveisamts Gießen vvm 21. Oktober 1919, betreffend Rege­lung des Fleffckcherbvauchs, hier: HauSMachtungen (AmtsvcrQlndigiingsblatt vorn 24. Oktober 1919 -9?r. 110) wird hiermit verwiesen.

Nacy 8 4 Absatz 2 haben die LxcusschLachtungen für Gießener Einwohner ausschließlich im städti­schen Lchlachthos zu erfblgaL Ter Tag der rn Aussicht genommenen Hausschiachtung ist dem Neckischen SchlachtlZof spätestens 2 Tage vorher mitjuteüen. 123086

Gießen, den 28. OVober 1919.

Ter Oberbürgermeister (LebenSmitteLamt).

Bekanntmachung.

Der vom Gemeinderat durchberatene Voran­schlag der Gemeinde Lang-Göns für 1919 Rj. liegt vom 30. ds. Mts. an eine Woche lang auf un­terem Amtszimmer zur Einsicht offen. Einwen­dungen können während dieser Zeit schriftlich oder ,ui Protokoll vorgebracht werden. Es wird seitens der Gemeinde eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.

Lang-Göns, den 28. Oktober 1919. Bürgermeisterei Lang-Göns.

Seite 12295

Die Baudeputation schlägt vor, den Antrag um - Überlassung von Gelände am städtischen Aulweg ab; zulchnen, weil die Daureifmachung des Geländes unverhältnismäßig hohe Kosten erfordern würde und weil die Beschaffung der erforderlichen Baustoffe zur Zeit fast unüberwindliche Schwierigkeiten bereitet Um die Bestrebungen des Vereins zu fördern, wird vorgefchlagen, das auf der Südseite der Klinikstraße N' Schlesien MM^i^traße und der Eisenbahn einiger Gemeinden des P Don insgesamt 4697 qm fallen die Kreise 92euftabPen Preisen pro Quadrat- ~ ----- , Schneida^KI'nikstratze, 10 Mk. am

zu Brandenburg an der Trednerstraße (Warthe),Mfferitz und B^t zur Zeit keine Auf. ftaureifmachung des Ge­ländes entstehen, solle:/, Ermäßigungen im Ge­ländepreis bis zum Mindestbetrage von 5 Mk. ge­währt werden Auf Zahlung des Strahenkostenbei- träges wird verzichtet. Baukostenüberteuerungszu- fchüffe werden nicht in Aussicht gestellt, weil Mittel vom Reich und vom hessischen Staat hierfür nicht jur Verfügung stehen, und weil angenommen wird, daß die^Eisenbahnverwaltung entsprechende Iuschüffe feil'v ~ ' Bedarfsfälle wird weiteres Gelände zwi- scheu der Liebig, und Wilhelmstra6e unter den gleichen Bedingungen zur Verfügung gestellt.

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