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i, 28.Sept. Mm )?rem Gwßen-Lii-^ m-TurnMNs hem ae überaus start br­ing. Es gäangte zui ilder aus dem ober- r Silbern von Wilk Personen verstaM. sMlen, fj datz toi > intö rollen Eno!; erstellte. Da infol« Turnhalle eine groS >t beiwohnen könnt: tu yner nochmalig« y Sept. Gestern V iangene, Ludmi seiner Ellern, hler er Gcsangenlchast » r trafen der TariM n interniert war. m nischrr GesangenlM-

Behandlungsweclg ! Ämcrilanern

Kriegtzgefangenen-Heimkehr.

** 8 3 0 Mann sind -aus englischer Kriegs- ge s-an gen schäft gestern abend hier -nngetras- fen und zum Durchgangslager g-.'leitet morden.

Fortgefetzt treffen jetzt Transportzüge mit Heimkehrenden aus englifchser Gefangenschaft bei uns ein und da sieht sich der Empfangsausschuß ür heimkehrende Kriegs- und Zivilgefangme ge­nötigt, in der Woche mehrere Unterhaltungszb'rtde zu veranstalten. Ein solcher fand denn auch wie-

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. D a r m st a d t, 28. Sept. In der heutigen Mitgliederversammlung, des Kriegerverban- ves Hassia wurden nach Erledigung der ge- sckäftlick-t-'n Angelegenheiten eine Reihe von Säte Jungsändeningen entsprechend der neuen Ber- assung vorgenommeir, der Mitgliederbeitrag wurde ttacfi lebhafter Aussprache von 30 auf 60 Pf. pro Bahr erhöht. Bei der dann vorgcnvmmenen Wahl gtc der General Freih. v. H e y l, der 21 Jahre als erster und zweiter Präsident tätig war, sein Amt nieder und wurde der Oberst v.Meidhardt- Darmstadt, der Kriegsverletztcr ist, einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. 2. Präsident bleibt Vogt- Butzback-. General v. H e p l wurde zum Ehren­mitglied der Hassia ernannt. Lebhafte Aus- sprach.e fand über die Verhältnisse im besetzten Ge­biet, Geivchrablieferungcn, das Tragen der Fahnen usw. statt.

Kreis Wetzlar.

Chicsa schilderte die für Fiume auS der Meige- rung Wilsons, das von Giemencemt und Lloyd George angenommene Uebereinkommen anzunech- men, emstmidene Lage. Diese Weigerung gestatte, drc Diskussion über die Frage von Fiume wieder in Angriff zu nehmen. Fnri-w werde, so sagte der Redner, italienisch werden oixx seine Bewohner werden von den Trümmern her Stadt und den Ruinen des Rechts begraben werden. Die Bevölft?- rung von Fiume sei zu allem fähig, um ihr Eigenleben zu retten. Fiume beharre darauf, der italienischen Nation anzuaehören. Nittt ersuchte die Kammer, in Ruhe diese Frage zu besprechen, die die Volksseele aufwüyle. Eine Antwort auf die Rede Ossoinaks behielt sich Nitti vor. Die Sitzung wurde daraus vertagt.

Hauptversammlung der deutschen Gewerbe- vereine.

Darmstadt, 28. Sept. (Wolff.) Der Der - band deutscher Gew^rbever rine und D andwerkervereinigungen hielt heute seine 18. Hauptversammlung hier ab. Nach dem Bericht des Verbandsvorsitzenden, Regierungsrm N -o a k beschloß der Verband den Beitritt zu dem Reichsverband des Handwerks, zu dem sich die ge­werblichen Fachperbände und Handwerks- und Ge­werbekammern Msammensckließen wollen, auo nahm eine Entschließung gegen die Abgabe des Reichsno t o p f e r s an, in dem er eine schwere Schädigung des deutschen Wirtschaftslebens und eine Lebensgefahr für die Selbständigkeit des g» werblichen Mittelstandes erblickt; er empfiehlt statt dessen eine laufende Vermögenssteuer van etn* Vesotc-s 3 v. H. 'm Verbindung mit einer entsprechend gestaffelten Reichseinkommensteuer.

Hauptversammlung der Süddeutschen Eisenbahngesellschaft

Darmstadt, 29. Sept. (WTB.^ Tie heu­tige 26. ordentliche Geirrralversammlimg der S ü ik deutschen Eisen bahn gesell schäft ge­nehmigte den Bericht der Direktion und des Aust sichtsrates über das verflossene Geschäftsjahr und beschloß die Auszahlung einer Dividende von 5Vz Prozent auf 26 Millionen Mark oividenden- berechtigtes Aktienkapital.

EisenbahnunfÄlle.

Freiburg i. Breigsau, 28. Sepr <WTB) Infolge dichten Nebels überführ heute früh gegen 9 Uhr ein von Karlsruhe kommender Per­sonenzug bei der Einfahrt in den hiesigen Hauptbahnhof das auf Halt ste^nde Einfahrts- signal und stieß mit einem den Bahnhof in Richtung Waldkirch verlassenden Personenzuc. zusammen, wodurch der letzte Wagen des Wald­kircher Zuges umgeworfen wurde. Ein Bahn» beamter und eine Frau wurden schwer, neun Reisende leicht verletzt.

Saarbrücken, 28. Sept. (WTB3 Gestern abend 9 Uhr fuhr der von Scheidt kommende Personenzug Nr. 284 auf dem Hauptbahnhof Saarbrücken durch Verschulden des Fahrdienst- leiters auf den im Geleise 9 stehenden und bereits teilweise besetzten Park des v-Zuges 39 auf Zwei Personen wurden schwer, vier andere leichter verletzt.

Letzte Nachrichten.

Die plane -er Kommunisten.

Berlin, 29. Sept. (WB.) Gegenüber den icharfcn Angriffen derFreiheit" gegen den preu- ßrichen Ministerpräsidenten Hirsch, der in der preußisch-en Landesversammlung komm u 1 . s;. sche Pläne einer geheimen politischen Organisationsgruppe für Deutsch --- lanb, Oesterreich und die Tschecho- Slowakei mitteilte, wird von zuständiger Seite sestgcstellt, daß die in der Landesv-ersammlung vorgetragenen AktenstückeInstruktionen" sind, die von einem offiziellen Sendboten d.r kommunistt- scheu Partei herrühven, welcher zufällig beim Ueber- fd.rettcn der Grenze am 3. 9. im Zusammenhänge mit den Ueberwachungsmaßnah-men gegen Bank­noten Fälschungen verhaftet worden ist. Die bei ihm gefundenen Schriftstücke zeigen deutlich, wie inter­national bte bolschewistische Propaganda betrie- beu und tote stark von Dresden aus in Böhmen und der Tschecho-Slvwakei agitiert ivird. Auf die Art des Borgehens wirft ein Brief, der im Auf­trage des Parteisettetariats des Spartakusbund:s Eroß-^aa;sen an einen deutsch-böhmischen Ge­nossen gerichtet ist, -ein Sch.aglicht, der unter anderem betont, daßvon unserer Seit- -Lchon Urteile erfolgt, teilweise auch schon vollzigrn sind." Tie Berl>aftung dieses Ku­ners wird in einem am 11. 9. gleichfalls von Dresden abgegangenen Schreiben der Kommunisten bi dauert und es wird angeraten, einm Grenz- überschreitungskursus mit den bett. Genossen zu veranstalten, dmnit solche Sachen nicht mehr Vor­kommen."

Lin groher Tag in -er italienischen Kammer.

Hochschulnachriehten.

rm. Darmstadt, 28. Sept. Prvf. Jng. Vetterlein, der dem Lehrkörper der Darm­stadter Tecknifck^n Hochschule seit etwa 20 Jahrsn angehört und in der Baukunst ganz vorzügliches geleistet hat, Hal einen Ruf nach Hannover an den dort neu gegründeten Lehrstuhl für städtebau- künitlensck.es . Siedelungswesen ang.iiomincn. Darmstadt erleidet dadurckl einen schlweren Verlust. Vetterlein steht in reichlich zwei Dutzend Wett- kämpfen^siegreich, darunter siebenmal an erster Stelle. e>o führte er die Handels Hochs:hnle in Köln, das Warenhaus und die katlwlische Kirche in Straß­burg, die Kurbäder in Kolberg und Fürth-Nürn­berg, Stadttheater in Hagien, große Villen tut verschiedenen Plätzen, das Neue Theater in Frank­furt usw. aus.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt «Her unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

ImGießener Anzeiger" vom 26, September sind.laut ArtikelEin Zivischenfall bei der Rück­kehr Kriegsgefangener auf dem Gießener Bahnhof" eine Anzahl Heimkehrer, die sich auf der Reise von einem Durchgangslager in ihre Heimat be­fanden, von hiesigen Bahnbeamten heftig ange­griffen worden. Es ist sehr zu bedauern, wenn solche Begebenheiten, bevor sie genau geprüft sind,

der Presse übergeben werden. Die einseitige Dar­stellung der Bahnb.amten bedarf einer gründ­lichen Klärung. Sobald sie erfolgt ist, ivird weiter über den Vorfall berichtet werden. Unter allen Umständen müssen alle, die mit Heimkehrern zu tun haben, bedenken, daß Leute, die jahrelang in Gksangenschaft ivaren, burdjtoeg so nervös und reizbar geworden sind, daß man ihren Gemüts­zustand berücksichtigen muß; mit Ruhe erreich man mehr bei ihnen als durch heftige Worte.

Dr. Göring, 1. Vorsitzender des Volksoundes zum Schutze der deutschen Kriegs- und Zivilgefangenen.

Bern, 29. September. (WTB.) Nach dem Avanti" läßt sich die dreistündige Rede Tittonis, die ost von Beifall, öiter von Zwrschenrusen unterbrochen wurde, auf folgende Hauptpunkte zusammenfassen: Die gegenwärtige italienische Delegation in Paris hat eine für Italien hoffnungslose Lage vorgefunden. Wilson hatte schon früher erklärt, daß er gegen die Er­füllung eines großen Teiles der italienischen An­sprüche sei. Das Mkommen von London habe jeden Wert in dem Augenblicke verloren, als in einer der ersten Sitzungen der Pariser Konferenz beschlossen tvurde, territoriale Fragen nur durch übereinstimmende Beschlüsse zu lösen und vorher- gegangene Teilabmachungen für ungültig zu er­klären. England und Frankreich haben immer wieder betont, daß sie bereit seien, Italien zu unterstützen, aber niemals auf Kosten der guten Beziehungen zu Amerika. Das Ministerium Or­lando und Sonnino fei für die gegenwärtige un­haltbare Lage verailtioortlich zu machen. Das Blatt weift darauf hin, daß,Tiltoni zugeben mußte, daß die einfache Ablehnung der amerika­nischen Vorschläge, so bitter sie auch für jeden Italiener feien, die völlige Isolierung Italiens von denjenigen Ländern mit sich bringen würde, von denen Italien abhängig fei. Aus der Rede des Abgeordneten C hi e sa tft zu erbeten, daß die Zersetzung Der Disziplin im italienischen Heer weit größer ist, als es nach den früheren Aus-

. k Krofdorf, 27. Sept. Wie vielerorts, so tzing's auch bei der hi.sigen Gemeinde ob st Versteigerung überaus lebhaft zu, obgleich nur Steigerer aus Krofdorf und Gleiberg zuge- lauen wurden. Hatte man aus diesem Entgegen­gegenkommen der Gemein de verttet un g einen Nutzen zu ziel-en gewußt, so würden die Resleltanten sich vorher geeinigt haben, um das Obst zu einiger maßen annehmbaren Preisen criueilm zu können. Nichts hiervon konnte man wahrirehmen. Jeder fürchtete, er könne leer ausgehen, und so wurde, ohne mit der Wimp'r zu zucken, wild daraus los geboten. Wie bei einer Ackerversteigerung, wenn die Gemüter im höchsten Grade erhitzt sind, ging's zu. Um 20, ja 30 Mark wurde der Preis für das Obst eines Baumes mit einem Gebot in die Höhe getrieben. So kam es, daß mancher Baum Hunderte von Mark kostete. Man erzählt sich, daß an manchen Bäumen ein Apfel mit einer Mark bezahlt worden sei. Bei der allzugroßen Knappheit an Lebmsmitteln, besonders an Fetten, ist heute das Obst ein unentbehrliches Lebens­mittel geworden. Darum möchte sich jeder, der ein geeignetes Fleckchen Land oder ein sonniges Plätzchen in der Nähe seiner Gebäude zur Ver­fügung hat, gesagt sein lassen: Pflanzt Obst- baume! Willst du möglichst schnell in den Besitz ei gelten Obstes gelangen, so pflanze Formbi umc: fte beamprucken nrcht viel Land und bringen nach einigen Jahren schöne und edle Früchte Die Gemeinde löste viele Tausende für ihr Obst, viel mehr als erwartet wurde. Auch erhielt sic niemals dagewcfene Preise für verkauftes Holz und Gras. Mau sollte darum glauben, die Ge­meinde schwämme im Geld. Aber das ist nur fdfrinbar der Fall. Den erhöhten Einnahmen stehen ^nich Ausgaben von nie geahnter Höhe gegenüber. Recht drückend wird auch für unsere Gemeinde das Gesetz über die Unterstützung der Arbeits­losen. Durch Stillegung des Bettiebes der Zigar- i ensobrik von Rinn & Cloos befinden sich hier eine ganze Anzahl erwerbloser Frauen, benen die Seg­nungen dieses Gesetzes zuteil werden. Durch diese '.mb andere außergewöhnliche Ausgaben werden Die erhöhten Einnahmen mehr als ausgeglick>en f-o ift immer dafür gesorgt, daß die Baume nicht in den Himmel wachsen.

Hcjsen-Nassau.

Ein Streik der Angestellten?

--Frankfurt a. M., 28. Sept. Die Tarif- ftemmnschaft der Angestelltenverbände zu Frankfurt hat den Arbeitgeberverbänden Forderungen auf Zahlung einer Wi r t s cya f tsb e i h i l f e von I 50 0 M k. für Verheiratete, 100 Mk. für jedes ^nd, 1000 Mk. für Ledige über 20 Jahren, ; >00 Mk. für Ledige unter 20 Jahren und 300 Mk. ' ür Lehrlinge überreicht. Die Arbeitgeberverbände it-aven die Forderungen abgelehnt. Der zur Ent- i-tKibung angerufene Schlichtungsausschuß sprach uch .ans Billigleitsgründen für nochmalige Ver­handlungen mit Entscheidung bis zum 13. Oktober <vus. Die Tarifgemeinschaft hat diesen Schieds­spruch nicht anerkannt und sofortige Aufnahme der Verhandlungen gefordert, die bis zum 3. Oktober 3imt Abschluß gebracht fein müssen, damit der Schlichttingsausschust am 4. Oktober fein Urteil fällen kann. Eine heute mittag im Schumann- tbeater veranstaltete Kundgebung von etiva 7000 Angestellten beschloß, am 5. Oktober den Streik aller Frankfurter Angestellten im Kaufmanns- und Handelsgewerbe zu proklamieren, falls die Arbeit­geber für die Arbeitnehmer kein Verständnis zeigen mid bis zum 4. Oktober keine befriedigende Ant­wort geben. Die Arbeiterschaft Frankfurts erklärte sich mit den Angestellten solidarisch. Wenn keine

derum am Sonnabend in der Liebighöhe statt, deren große Räumlichleiten fast überfüllt warm. Leiter dieses Abends war das Vorstandsmitglied des Vollsbundes zum Schutze der deuts.ßen .stri'gs- gefangencn, Herbergsvater L-oh. Dieser begrüßte bie zahlreich erschienenen Kameraden mit herz- lichen Warten. Daraus nahm zu einer An sprich e

B § usset das Wort, indem er die politische Umwälzung seit November v. Js. ein- gelend zum Ausdruck brachte. Tie Kapstle des La­gers ließ sleißig ihre Jnsttumente :rtöncn und der Gesangverein Heiterkeit, dessen freundliche Mit­wirkung befonderer Erwähnung wert ist, weil er er|t in letzter Stunde eiugelabcu, fast vollzählig erschienen war, spendete mehrere herzerfrischende Lieder. Schwestern des Roten Kreuzes und des Lagers ^s-owie Damen der Stadt verteilten Liebes­gaben. Alle Darbietungen ernteten freundlichen ?-ank der Heimkehrer und Herbergsvat.'r L-ob iprach noch einige Abschiedsworte. Damit schl- die Veranstaltung.

Vettervoraussage

für Dienstag:

Vorwiegend wollig, meist trocken, etwas kälter, nordwestliche Winde.

Ermgung erzrelt wird und der Stteik tatsächlich ausbncht, dann dürste die vor der Tür stehende Messe und damit Frankfurts Rus und Wirtschasts- leben aufs empfindlichste geschädigt werden. In sonen ^E'ewegung stehen etiva 40 000 Pcr- r ?Ebra, 28. Sept. Haussuchungen bei Eisenbahn bedien steten in Bebra und Umgebung nach gestohlenem Eisenbahngut förder­ten große Mengen von allen möglichen Sachen zu- tage. >sämtttche Eisenbahner wurden sofort ent­lassen.

[1 Aus de m Kreise Marburg, 28. Sept. Eine Köpenickiade soll sich in dem im nörd- ttckien Teile des Kreises gelegenen Dorfe Woll­mar zugetragen haben. Dort erschien, so heißt es, am -3. nach vorhergegangener schriftlicher Anmeldung beim Bürgermeister ein fein geklei­deter Herr mit eine Mappe unter dem Arm und gab sich als Revisionsbeamter für die Quittungs­lorten aus. Ahnungslos wurde dann dem Herrn Revisor der Ortsdiener zur Seite gegeben, um ihm die Häuser zu zeigen. Vorgeftindene Unregel­mäßigkeiten belegte der Herr Kontrolleur mit Strafen von 15 bis 20 Mk., die sofort einkassiert wurden. Auch die Klebekarten nahm et mit in Beschlag, diese würden in 14 Tagen wieder zu- gestellt. Als der Herr das Dorf abgcklopft und einen schönen Betrag in der Tasche hatte, übergab er dem Ortsdiener die Karten und versck)wand. ^etzt erst ging den Betroffenen ein Licht auf, daß sie einem Schwindler zum Opfer gefallen der außerdem noch bem Bürgermeister 200 Mark aus dem Tischkasten gestohlen hatte. Sofort wurde migespannt und zum Bahnhof Münchyausen gefahren, aber zu spät, denn der feine Herr war bereits mit dem VsU-Uhr-Zug nach Frankfurt abgcdampft.

fuhrmigen Nittis den Anschein hatte. Nitti habe die Anwesenheit von 1900 Mann in Fiume be hanptet. ilcach Ehiesa, der bekanntlich vor einigen

qh7 » rociItc' sind es mehr als 16 000. Alle)lvrps seien vertreten, mit Ausnahme des. Generalstabs, wre Ehiesa ironisch bemerkte. Seine Rede, tn der er ein Votum für die Annektion FiumeS forderte, erregte übri- gens vielfach Widerspruch.

Rom, 28. Sept. (WTB.) An der gestrigen Sitzung der Kammer nahmen über 300 Abgeork^ nete teil. Tie Tribünen waren voll besetzt Alle Kabinettsmstglieder befanden sich am R- gierungS- tisch. Zu Beginn der Sitzung verlas Titt.oni leme Erklärung. Bei Erwähimng vm Fiume er­heben sich alle Minister und Abgeordneten «ich brachten ihm eine Kundgebung dar. Der Schluß der Rede wurde mit lebhaften Beifall ausgenaiw men. ^.cr Abgeordnete Cesari) ersuchte die Re^ gienmg. bei ihren Beschlüssen auf die öffentliche Meinung Jtaliens zu zikhlen. Ter Abgeordnete C hiesa brachte folgende TageS'ordn ung ein.

Die Kammer ist überzeugt, daß die alliier tert und assortierten Mächte die Lebmsnotwen digkeiten Italiens begreifen und dm frei aus­gesprochenen Wunsch Fiumes günstig miffaß sen 'werden, mit fernem Hinterland, feiner Eisen­bahn und seinem Hafen mit Italien vereinigt zu nrerdan."

behördliche Anzeigen.

Bekanntmachung.

Der Staatskornmifsar für die wirtschaftliche Demobilmachung in Hessen zu Darmstadt hat den m der Lohnstteitsackse zwischen d.'m Deutschen Me­sa ilarbeiterverband, Verwaltungsstelle Gießen, und der Freien Vereinigung der Spengler und Jn- waHatcurc in Gießen vom SchlichtungSausschuß am 22. August 1919 gefällten Schiedsspruch für verbindlich erklärt.

ließen, den 24. September 1919.

Der Schlichtungsausschuß der Provinz Oberhessen in Gießen. 11190D

In dem Konkursverfahren über das Vermögen er Gewerkschaft Elisen bürg in Hungen ^brrnm zur Anhörung der Gläubiger über i>er Auslagen und der Vergütung M -phtglieber des Gläubigerausschusses (§ 91 iiber den Bericht des Konkursver- lialters über den Stand des Konkursverfahrens auf -Dienstag den 14. Oktober 1919,

nc i>em ^mtsgerickst Hierselbst besttmmt.

S u n g e n, den 24. September 1919.

___________Hessisches Amtsgericht. 11191V

Bekanntmachung.

Die Au szahlung der Familien- linterstu tzun gen an die Angehörigen Gefan- smer, Vermißter, im Ausland durch feindliche tmßn^hmen Zuruckgehattener, sowie von Gesalle- tltn, falls bereu Hinterbliebenenversorgung noch ntiöt aeregelt ist, findet für die Zeit vom 1. bis li. Oktober 1919 statt:

Mittwoch den 1. Oktober 1919, m der Zeit von 8 bis 12 Uhr vormittags im Limdthaus, Zimmer Nr. 7. 11204B

Gießen, den 27. September 1919.

Der Oberbürgermeister: Kesler.

Bekanntmachung.

Die diesjährigen Zinsen der Louis'Scheid- Sliftun g sind am 11. Dezember d. Js. in Gaben nicht unter 20 Mark an Witwen und Waisen armer Kaufleute oder an arme Kaufleute selbst, sofern sie unverschuldet in Not geraten sind, ohne Unterschied der Konfession zu verteilen.

Meldungen nimmt das Städtische Armenamt, Asterweg 9, bis 15. Oktober d. Js., entgegen.

Gießen, den 26. September 1919. 11181B

Ter Oberbürgermeister (Armenvenvalttrng).

Bekanntmachung.

Zu vergeben sind aus der (E l if a b e t b Schmidt-Stiftung 4 Gaben zu je 17 Marn an bedürftige, unbescholtene, ledige Dienstmädchen im Alter von über 50 Jahren und 10 Gaben an arme Witwen.

Meldungen werden bis 31. Oktober 1919 beim Städtischen Armenarnt, Asterweg9, entgegengenommen.

Gießen, den 26. September 1919. Ilimß Der Oberbürgermeister (Armenverwaltung).

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Dienstag den 30. September, um 3 Uhr uackf- inittags beginncitb, läßt .Herr (Veh. Sanitätsrat Dr. Stamm in Lich in seiner Hofr ite, Butzbacher Sttaße 15, folgende Gegenstände öffentlich meist­bietend gegen Barzahlung versteigern: 1 Pferd, 1 Halbverdcck, 1 Kupee, 1 Schlitten, 1 Einspämier- jgeschirr, 1 Haferkastm, Pferdedecken, Fliegemietz, Sck>ellengeläute, 1 Schmiei'bock, 2 Mäntel, Pelz­kragen und Mütze, ein Auszug (starkes Seil und Rolle), 1 Füllofen, 1 KrautstÄider, 6 Pitch-pine- Dielen usw.

Versteigerung bestimmt.

Lich, am 26. September 1919.

Mori,

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verfasse und nunmehr die Vertretungen erster Branche übernommen habe.

Aufträge und Anfragen bitte direkt an mich gelangen zn lassen. Hochachtend!

Ed. von Foullon.

Leihgestern, den 27. September 1919.