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100 Silben: 1. Preise Anna Bingel, Peter Jbckel, Liesst Lich (Gest Gtehen^, Adolf Sauer, Jakob Uhrhan (Lich); 2. Preise Elly Rieß (Damen verein Gießen), Minna Hammel (Ges. Gießen), Milli Förster, Fr. W LaNmmm (Bad-Nauheim), Heinrich Albreclst, Friedrich Ftmk, Fritz Mick»! (Friedberg) Heinrich Grotefendt (Lich); 3. Preise Wilhelm Schulz (Verein Gießen), Franz Beck, Hugo Brasch, Georg Bogel (Friedbergs

80 Silben: 1. Preist Babette Erkan, Äise CckaN, Else Euler, Marie Insel, Marie Schäfer, Lotte Wilke (Damenverriit Gießen), Gretel Breil wieser, Anna Dörr, Heinrich Ganß, KuN Kiel, Wilhelm Kratz, Gretel Mand, Wilhelm Mom- berger, Wilhelm Rinn, Emilie Schmall, Karl Simon, Mathilde Wadenpfubl, Georg Wahl (Ges Gießen), Karl Bourkarde, Georg Frihsch, Willi Heckrolh, KuN Wetter (Verein Gies-en), F-rida Deccceo, Ernst Kantner, Elisabethe Kluge, Gretel König, Heinrich Müller, Lina Schließer (Bad^ Nauheim), Minna Billasch, Hellmuth Heineck, Mane Luft, Alfred Rofenseld (Friedberg), Her­mine Vater, Wilhelm Vogt, Marie Volz, Otto

Aur oer Tabak- und ZigarrrnindnstUt.

Gießen, 87. Jult.

Am Sonntag fand im Kaufmämiischen Ver- einöhaus eine Versammlung der kaufmännischen und tech-nischen Angestellten im Tadakgcwerbe, Onsgruppc Gießen, statt, in der der l. Vorsitzende Herr Kuhl über die Bremer Tagung des Be­ratungsausschusses des TnbakgewerbeS beNchtetc. Aus dem Bericht war zu entnehmen, daß die Sozialisierung und PlmtwiNschaft des Tabakge­werbes vorerst nicht eintreten werben. TL wird aber der Teittschen Tabakhandelsgcstllschaft, deren Bestchenblciben für die Uebergangszeit (aber nicht mehr länger) noch erforderlich ist, ein sogenanittcr VettrauenSausschuß beigeaeben werden. Tiefer ?lusschuß besteht aus 46 Mitgliedern aller Zwerge des (Gewerbes mtb bat zunächst die Tabakeinfuhr, die Benirtschaftung der Inlandernte und die Kon- tingcntfrageit zu behairdeln. Es sind darin ver­treten: 10 Importeure und Händler, 10 Pflanzer des deutscksen Tabaks, 6 ZigarMt-, 2 Rauchtabak-, 1 Kautabak-, 1 Schnupftabakhersteller, 3 Fabrikat­händler, 3 Makler und Agenten, 3 Angestellte und < Arbeiter. Tic Zigarettenindustrie wird eine be­sondere Organisativtt schaffen. Ta neuerdings eine sehr starke Propaganda gegen die von der Regie­rung geplante Bandervlensteuer aus Verschiedcneni Kretsett des Gewerbes, besonders der Hättdler und Kleinfabrikanten, eingesetzt hat, so sollen den mast- gebenden Regiertmgskreisen und dem Struerans- schust der Nationalversammlung auch die von der Tabatsteuervorlage abweichenden Meinungen noch besonders zur ftenntni» gebracht werden. Auher- dem soll die Negienmg et-sucht werden, die Steuer­sätze für die Nebergang^zeit bednilend zu ermästigen. Es trurdc nämlich an Hand fachmännischer Berech­nungen ststgcstellt, dast bet den jetzigen hohen Rvh- tabatpreiien und Arbeitslöhnen, dem ungünsttgen Valutastand und den gwßm Unkosten, da trotz der kleinen Fabrikation eine verhältnismäßig große» Anzahl Angestellter beschäftigt und durchgehalten nerben mühte, es nickst nwglich sein werde, eine einigermaßen rauchbare Zigarre unter 45 Pf. zu verkaufen. Tabei ivtirte eine solche Zigarre nur mit ausländischem Deckblatt gerollt sein und deut­sches Umblatt soime eine rein deutsch: Einlage haben, nicht sorttert und in Pappschachteln verpackt sein. Die Friedens-lO-Pf.-Zigarre würde sich bei den neuen Steuersätzen auf etwa 1,50 Mk. stellen. Diese furchtbar Holsen Preise würden aber unbe- dingr einen bedeuteirden Konsumrückgang mit sich bringen. $ebauerIidicrttA*ife würden dadurch die Arbeiter, if.e zuletzt schon nur stoch 36 Stunden m der Woche arbeiteten, am allerchrrtesten ge­troffen, da für einen großen Teil derselben keine andere Erwerbsmüglichkeit vorl-anden ist. Tie Pause, die in der Zigarrenfabritation bereits ein» getreten ist, wird leider nockr etiva zwei Monate arihälten. Es sind bereits Käufe in Auslands­tabaken gemacht luorben, so daß damit zu redeten ist, daß im Herbst die Fabrikation in der Höhe von etwa 13 der Produktion des Jahres 1913 wieder auf genommen 1 verben form. Mit den Pflanzern des deutschen Tabaks, die zuerst vollständige Frei­gabe verlangten, würbe ein Abkommen getroffen, daß sie die gesamte 1919er Ernte zu einem Rah- meirpreis von 325450 Mk. für den Zentner mr- Uergc.rcnen Tabak (über das zehnfache de» FriedenA- preises^ abliefern. Nach diesem Referat sprachen und) einige Herren, und es Wurde dann einstimmig beschlossen, daß die hiesige Vereinigung sich dem Verband her kauffnämnschen und techirischm An­gestellten in Bremen, anschließt. Dieser Verband nimmt nur Anaestckllte des Gewerbes auf und be­saßt sich lediglich mit der Vertretung fachlicher Interessen.

Bezirck-wett schreiben.

Der Bezirk Gießen Gabelsvergerscher Steno- graphen hielt am Sonntag, 2. Juli, in der hie- stgen Bezrrksschule seine 6. Tagung ab. Verbunden roar hiermit eine VertreterverfammlunT und ein Wettsck'reibon von 60 bis 300 Silben pro Mi­nute, nebst Schön- unb Richtigschreiben sowie Ge- schüstSstenogr'aphenprüfung. Es imirbe beschlossen, daö nächste Bezirkswettschreiben im April 1920 in Lollar stattfiuden zu lassen. Weiter wurde mitgeteilt, daß für das Verbaichswettschreiben im September Homburg v. d. H. in Aussicht ge­nommen fei. In den Bezirksvorstand wur­den gewählt: 1. Vorsitzende R. Hafendmg, 2. Vor­sitzen d<n ,\t. H Kuhl, Rechner G. Fritzsch und Schriftführer Herchenröther, sämtlich in Gießen. An dem Wettschreiben beteiligten sich über 200 Personen. Die Erg^>nisse der Geschäftssteno- Sapbenprüfung und des Schön- unb Richtig­reibens können erst später bekanntgeaeben wer­den. Nachstehend die Wettschreibergebnisse:

3 O O Silben: 1. Preis Georg Koch, Verein Gießen.

200 Silben: 1. Preise August Hirsch, Georg Scholl (Gesellschaft Gießen).

16 0 Silben: 1 Preise Emilie L^hr (Da­menverein Gießen), Ernst Pfeiffer, Karl Röhm (Ges. Gießen), Emil Grobe, Heirrrich Heckroth (B^'rcin Gießen), Ernst Hirsch, Alfred Mayer (Friedberg), Hubert Riede (Marburg); 2. Preis Elli Bingel (Ges. Gießm)

rtju Gelegenheit.

rm. 2 ar m ftabt, 28. Juli. Die an der rloft liegende Gewerkschaft Friedrich, die !, bekannttuß mit der Herstellung von Brikett- itrn lnffaßt, hatte darum nachgesuckü, daß sie

born (Bad-Nauheim), Heinrich Frank, Wilhelm Weih (Butzbach), Wilhelm Barth, Wilhelm Thorn «Friedberg)' Erich Liptpold, Christä Vogt, Luise Weber (Lich), Bruno Christ, Karl Dcussing, Hug, Hoos (Lollar) .Elsa Bitter, Alemnder Bedau, Nutz Bedau (Marburg); 2. Preise Willy Becker, Thevd Hahn, Fritz Schrck, Wilhelm Weiß (Ges. Gießen-. Osretel Ärua, Rudolf Langsdorf, Peter Pfeffer, Dina Seipp (Bad-Nauheim), Ernst Hanußkicwij (Friedberg), Gertrud Weber (Lich), Karl Brück, Karl Streutet, Ernst Schmidt (LollM), Karl Gillcr (Marburg); 3. Preise Frida Niedermayer (Damen­verein Greßen). Fritz Schupp (Verein Gießcrr,' Hermann Barth, Ernst Scheid (Butzbach), Elisabetls Philippi (Friedberg), Fr. Jesberg (Marburg)

HochschUlnachrichten.

( ) Marburg, 27. Juli. In der philo­sophischen Fakultät der hiesigen Universität habilitiert sich am Mittwoch Liz. Wilhelm M u n d l e mit einer Antrittsvorlesung übe, Die Eigenart dec paulinischen Frörn- migkeit." Prof. Dr. Göppert in Frank­furt hat den Ruf als Nachfolger des Direh- tors des anatomischen Instituts, Geh. Rat Gasser, angenommen.

-(Marburg, 27. Füll. Wenn bet Monat Juli und damit ba5 Svmmerscmester sich seinem Ende zuneigt, steht Marburg im Zeichen der stu­dentischen Stiftungsfeste. Seit etwa 14 Tagen kommen Marburgs Straßen und Gassen aus dem Fahnen- und Flaggenschmuck nicht mehr heraus, denn jode ihr Stiftungsfest feiernbe Kor­poration sorgt dafür, daß ihre Farben in genü- ficnbcT Anzahl vertreten sind, ein buntes Bild, da» den Fremden ganz eigenartig anmutet, dem Bürger der Stadt aber ebenso selbstverständlich erscheint, wie der Verehr in den Straßen, der jetzt seinen Höhepunkt erreicht, weil zu den vielen Studieren­den, deren Zahl be-kannllich übet 4000 beträgt, sich auch noch die vielen ,-alten Herren" gesellen, die, ebenfalls mit Mütze und Band geschmückt, nnistens in Begleitung ihrer Angehörigen hier wellen und alte liebe Erinnerungen wachrufen Und doch ist eS etwas anders n»e vor dem Kriege Tie Sttfttmgsfeste werden nur in den Vereins­häusern (bis auf geringe Ausnahmen) abgehalten, die prunkvollen Festzüge und vor allen Dingen die allbekanTtten beliebten Marburger Faßvarti en, die das Ganze abschließen, kommen aus leicht begreiflichen Gründen in Wegfall. Nur noch kurze Zeit, dann verschwinden die bunten Fahnen und bis das Zwischensemester besinnt, werden auch ine bunten Mützen seltener im Marburger Straßen- bild zu sehen sein. In diesen Tagen ist Marburg eine ruhige Stadt.

Kreis Friedberg.

bj. B ad-Nauheim, 28 Juli. Minister- äs ident Ulrich, ein langjähriger treuer Freund se res Bades, ist zu längerem Kuraufenthatt ein- rtteffen.

nmg'u bei bent Postamt in Oels beginnt die Haft- -flicht bei ^ilvriwaltung. Weitere Auskunft er» irden dic Poüanstalten.

«i. Ter ttaacr hat wieder gelernt: Selbst ge- iputturn, 1.1 Li ft gemacht, ist die schönste Bauern- ttiKi** Tie Verarbeitung des Flachses bringt wie- Irr in das immer eintöniger gewordene winterlickM tr. ileben einen neuen Rei». Mancher lvurmstichig yiu tene unb verstaubte Webstutzl lvird im bom- tittieii Winter wieder lustig klappern.

Kreis Lauterbach.

en. Lauterbach, 28. Jult. In der letzten UftntlidKn Sitzung des Kveisausschusses kcknt die ßcklomation gegen die B ürgermei ster wa hl tr Balj zur BerhaMung. Der Reklamation stattgegeben, tveil die Wahlurne während

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ee Schwarz-Weiß-Lichtspicl, Sel- - Mvweg 81, bringt ab heute bis Freilag oaS lv'AbeiiwuerTie Pockerpartie" mit dem

Mrenbee KrteSkqesangenrn im G rosten Hörsaale ixt lllnoersitär einen heiteren Vortrags­abend, für den cand. phil. Karl Höcker gc- itxninrn war. Herr Hücker brachte Vorträge auS sveisterwerker. deiltfch'r Humoristen, lustige Dich- - H linken in VerS und Prosa, Schwanke und Schnur-

iju R m »um Vortrag und fand warmen Beifall der

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seit wir desWb ck s ] Ich»e i nefleisch für jede Pers wüt tun rohen M.' j tzi, WurNmetzgern gibt es lautDarms stitf " - - -

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durch btc Entnahme des Wassers geschäingt glaub­ten, Einspruch erhoben wurde. Die ttX'ivcistschafl verfolgtt Ixftauf 'Rekurs bei dem Pnvoinzialaus- febun der Provinz Ober Hessen, der sich aber al- Brittzer des Wasfeno?rks Inheiden für befangen erklärte, so daß die Angelegenheit dem Tarmstädter Provmztalausfckruß überwiesen wurde. liefet tagte unter Borsttz von Gelieimerat Fey hier am letzten MttNvoch und verlLndigte am SamStag das Urteil damngchend: xcm Rekurs der Gewcrflck>ast Fried- ru.tt nxrd nattgegeben, das Urteil des .NrcisauS- »chuficö wird aufaehol-en unb die Genehmigung zur Entnahme des Wassers unter Auferlegung einer ganzen Anzahl von Be^ii^nmgen, die »um Schutze, der Stontrvllc unb der Sicherung der Inierefienten btenen sollen, erteilt. Tic Hessische Kulturinspek- tton, nne auch Geh. Rat .Ü-ubri'li hätten zu der Frage eiugel^errde (^ntad^ten abgegeben. Die Kosten «um» für die Beschaffung der ftoithoU- und Site* rungsmaßnahmen Hot die Gewerkschaft zu tragen.

Hessen-Nassau.

en. 58 ab Salzschlirf, 28. Juli. Am 22. Juli ist die im neuen Badchos in Bad Salz­schlirf, im Laden dcS Herrn List, eingerichtete Zweigstelle des Mittelcuvopüischcn RcisebureanS eröffnet worden.

Frankfurts. M., 28. Juli. (Wolff.) Dic Eiscnbahndirektion Frank­furt a. Ml teilt amtlich mit, daß am Mitt­woch, Donnerstag, Freitag und Samstag dieser Woche die Annahme von gewöhnlichem und beschleunigtem Eilstückgut auf den Eilgüferab'erligungen Frankiurt-Hauplbahn- Hof, Frankfurt-Ost-, Süd- und Westbahnhvf sowie auf der Gepäckabfertigung Hauptbahn­hof auf Lebens- und Arzneimittel beschränkt bleibt.

Frankfurt a. M., 28. Juli. (Wolff.) Die Internationale Einfuhr messe in Frankfurt a. M. vom 1'. bis 15. Oktober wird den Erzeugnissen aller Länder offen stehen. Der deutschen Wirtschaftslage ent­sprechend erwartet man vor allem Roh­stoffe unb Halbfabrikate, um die deutsche Jitduftrie in Gang zu bringen. Lu­xusartikel werden nur zum Handel im Tran­sitverkehr zugelassen.

a Limburg, 27. Juli. Auf dem lstesigrn Wockienmarkt wurde $um erstenmal nach Jahren wieder Butter im freien Verkehr an geboten. Das Pfund kostete 9 Mark, ein nicht übermäßiger Preis.

ss Marburg, 27. Juli. Trotzdem Marburg mitten in einer Landunrtschaft treibenden Bevölke­rung liegt, sind die Lebensrn i t tel nach icic vor hier knapp unb teuer. Kartoffeln fehlen jetzt gänzlich und dkmüfe nebst Vecrenobst wird, nx-nn man die Marktberichte vergleicht, in den Nachbar- ftäbten ganz bedeutend billiger verkauft. Tic Ur- säte ist darin zu suchen, daß Marburg Unipersi- tütsstadt ist und die hohen Preise, die \*erlangt, auch bezahlt werden. Tiejenigcn Einwolmer, die ihre Einnahmen nickst nach, Belieben erböten kön­nen, sind natürlich übel bnan. Tie Regierung hot deshalb, luxtexmi zwei Vertreter des Marburger Bcamtenbundes in Berlin persönlich mit dem Mi­nister Rücksprache genommen haben, Marburg in die Klasse der teuren Städte ein gereiht.

Neustadt, 28. Juli. Durch einen Blitz- lcahl wurde die evangeliste Kirche derart be- chädigl, daß der smrntägltche Gottesdienst aus- allen mußte.

st. Siegen, 28. Juli. Am vergangenen Montag traf ter fahrplanmäßig kurz nach 8 Uhr morgens ankommende Persone nzug bon Dille nburg mit einer Verspätung von Über 2 Stunden frier ein. Als ter Zug in Dillenburg bereitstand, stürzte eine Anzahl ter Mitsahrenten ohne Beachtung ter Sick-erteilS- schranken auf ten Zug zu und stieg, obwohl sic Fahrkarten 4. Klasse hatten, doch in die Abteile 3. und 2. Klaffe em. Tas Zugpersonal unb der Stationsvorsteher waren ten Leuten gegenüber machtlos und eS dauerte längere Zeit, ehe inan sie zum Verlassen ter Wagenabtcile veranlassen konnte. Als nun noch das Eintreffen eines Anschlust- zuges abgewartet nntrte, meinten die Fahrgäste offenbar, daß die mit dem Zuge Ankommenden in bie höheren Wagen klassen etn steigen roürten, unb um dem zuvorzukommen, sttegen sie wiederum in die Abteile 3. und 2. Klaffe ein. Erneutes Zusammenstößen mit dem Zugpersonal war dic Folge. Es kam zu Beleidigungen ter Beamten, fte wurden mit Steinen beworfen und tem Sta­tionsvorsteher mit tem Einwerfen ter Fenster gedroht. Ter Zugführer und das übrige Personal weigerten sich unter diesen Verhältnissen den Zug zu fahren und ehe sich in Tillen bürg Beamte sanden, bte den Zug geleiteten, verflossen zwei Stunden. Aehnliche Zustairte ereigneten sich in Betzdorf bei ter Abfahrt eines Zuges nach Siegen. Dort mußten Personen mit Gewalt aus den hö­heren Wagenklaffen entfernt werden. Ein Arbeiter drohte dabei tem Steffner sogar, ihm nächstens da» Meffer in den Leib zu swßm. Ter Beamte machte Meldung unb aus ter nächsten Station wurde ter betreffende Mann verhaftet.

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