Maftbm Beerben verirtten tmtb, daß bee tzur Zeit raxf) vorhanderte.r Lebens- unb <Jutter« «ittelbestände der HeeveS- tntZ> Marineverwottung in Pro L-un.tnuiga jir e.;, Proviamdepots ufw. tzweckwidrig *irrucfg.1 halten und zum. Teil dem Äcrberi/cn preisgeg bm sind, wahrend bk Zivil - bwölkerung Mangel leide
Tiefe Ansicht ist un begründet: Soweit die bt Heeres- und Marineia <".n vorhandcn-n SLt- ben&> und 75rutiernuU.A nicht dringend in aller- «nächster Zeit für die Heer-Verwaltung benötigt »aerdrir, sind sie bereits non der Heeres- und Ma- rincDemxiltun^ den mir ihrer Bewirtschaftung be- faßten Rcichösteilen und (‘licqoßjfeUicbaften. ?.ur Verfügung gestellt worden: meß werben sie tm Wege der tfanmd fügen Verteilung der Allgemeinheit zuführen, wob-.i die in der Nähe der Lager \r- stndlichcn Kommunalverbände nach Möglichkeit und nach Maf-gabe eurer der Allgemcinh-rt gerecht werdenden Rationierung, fdpn zur Vermeidung unnötiger Transporte in erster Linie bedacht werden sollen.
Willkürliche Eingriffe und PlünderungSver- suche können nur dazu führen, der gerechten und «ordneten Verkettung der Lebensmittel zum Schaden der Allgemeinh it vorzugreisen und die geregelte Lebensmittelversorgung gerade der in dec Umgebung der Heereslager bdegenen Gemeinden in der nächsten Zeit aufs fchwerste zu gefährden.
•* Der 1. M a i al- allgemeiner Feiertag. Tas Polizeiamt macht noch darauf aufmerksam, das nach Anordnung des hessischen Gesamtministeriums der 1. Mai 1919 von der Bevölkerung, wie insbesondere auch von den Behörden und Schulen, als allgemeiner Feiertag tm Anne der reich-- und landesgesetzlichen Vorschriften mit den sich hieraus erMckenden Folgen zu beachten ist.
*• Eine Sitzung der StadtVerord- neten-Bersommlung ist auf heute nachmittag 4 Uhr anberaumt. Auf der öffentlichen Tagesordnung steht: 1. Milteilungen. 2. Baugesuch a) des Vereins „Rudersport" für bte Rod- Heimer Straße: b) des K. und. L. Wehrum für die Franklurter Straße; c) des Wilhelm Bernhardt für die Frankfurter Straße: a) des Kurl Bier jr. für bte Straße parallel der Main-Weser- Bahn. 3. Regelung der Beamten- und Lehrerge* HL ter. 4. Beteiligung der Stadt bei ber Gemeinnützigen Baugenossenschaft. 6. Festsetzung bes Tages ber Stadt verordnet en wähl. 6. Mietvertrag mit der Militärverwaltung bezüglich der Stadt- knabcnschile.
** Ausgabe von Kunsthonig. (AuS- gabe Nr. 6.) Bom 30 ds. M S bis 7. Mai gelangen in den itletnfanMdgcktxiften gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und 2ldggbe des Bezugs- ab.chnittes Nr. 6 500 Gramm Kunsthonig zum Preise Don 2v Pf. für Paletware und 78 Pf. für losen Ktmslhonig zur Ausgabe.
** Aus dem Stabttheaterbureau. Für das Gastspiel Ruth Schwarzkopf am Freitag den 2. Mai gibt sich außerordentlich lebhaftes Interesse kund. In uns vorliegenden Pressenotizen werden interessante Vergleiche zwischen der Kunst des Gastes und der hier ja wohlbekannten Hannelore Ziegler gezogen. Frl. Ruth Schwarzkopf .gehört zweifellos zu den tmfficigenben Sternen tm Reiche Terpsichorcns, und das lebhafte Interesse deS Publikums wird am Freitag sicher auf seine Rechnung kommen. Vorbestellungen sind nur an die Kasse des Stadttheaters zu richten, der Briefkasten befindet sich irr der Nahe der Tageslasse. Der Dorverlauf beginnt Mittwoch vormittag 11 Uhr.
U Die Viehzählung in beiden Hessen. Nach der Viehzählung vom 1. März 1919 wurden in der Provinz Hessen-Nassau in 244 946 viehbesitzcnden Haushaltungen gezählt 84 895 Pferde, 48 / 038 Siück Rttüveh, 230 485 Särase, 235148 Schweine, 217 601 Ziegen, 1466 031 Stück Federvieh und 200 595 Stück Kaninchen. In Hessen-Darmstadt zählte man tu 153 042 viehbesitzenden Hausl-altuw en 56 191 «ferde, 275 874 Stück Rindvieh, 8u 932 Schafe, 128 856 Schweine, 144 461 Ziegn, 965 585 Stück Aedervieh und 140 621 Stück Kaninchen.
** Ter Freie Hessische Landes verband Kriegsbeschädigter teilt mit: Am 20. April fand in Leipzig die Verbandstagung *er „freien wirtschaftlichen Vereinigung Kriegs- > beschädigter für daS deutsche Reichs Sitz Leipzig, statt, an der auch unser 1. Vorsitzender Kamerad Lehrer Funk teilnahm. Infolge seines energischen Eintretens für die EinheitSorganisation kanr diese auch unter dem Namen „Einheitsverband Kriegsbeschädigter für das deutsche Reich" zustande. Ter Landesverband Westfalen mit 22 000 Mann, Bayern mit 5000 Mann, Thüringen, Rheinland, Hessen-Nassau, Hessen- TarmHnbt uiU> viele anberc LandesverbLidc haben sich zusammengeschlossen zu einem groben Verstand, der jetzt annähernd 100000 Mitglieder -ählt, b. b. reine Kriegsbeschädigte, keine gefunden Kriegsteilnehmer, wie das beim Rrichsi- bunb dec Fall ist. Ter Verband hat auch beschlossen, die Hinterbliebenen zu ocgmiiftrren, sie aufzunehmen und ilynen mit Rat und Tat zur Seite zu flehen. Nun die Einigkeit erzielt ist, wird der Verband für alle Kten-gZbeschLngten — auch für solche, die fid» kriegZbesckädigl fühlen, aber noch keine Rente beziehen — und für die Hinterbliebenen mit allen Kräften rintrefen und tot die wirtschaftliche Sicknitellung, besonders der Sckr ^rb-schäd'g'en eiit'rctm, imr bereit Los so zn
gestalten, dost sie wieder tatkräftige. Mitarbeitei; werden zum Wohle des Einzelnen uni) zum Wahle des Volksganzen.
•* Nimm dir ein Postscheckkonto. Nachdem seit dem 1. April v. I der Postscheck- Verkehr wesentlich verbefert und namentlich im Ueberwci'ungsoeriahren völlige Porto- und 5k- bühtenir -.tett ein getreten ist, hegt es im Interesse aller Geschäftsleute. Gewerberreibenden. Aerzte, ttvotheter, Rechtsanwälte, Gmsbesitzer, Vereine, OXmossenfchaiten. Kranken lassen usw., ein Postscheckkonto zu besitzen. In den nächsten Tagen wird durch die Postanstalten an die hiernach in Frage lommenben Kreise, soweit sie dem Postscheck- verlehr noch fernstehen, ein Werbeblatt .Mimm dir ein PunschecNonw" mit bei.iegcnbem Antrag auf Eröttnuug eines Postscheckkontos Dfrtcilt hxr* den. Nähere Aus^unst wird von den Postanstalten bercitwttligst erteilt. In G testen be,inden sich bis jetzt 50 4 Poslscheckkünden.
•* Der bereite Briefverkehr nach dem Ausland Briese nach dem Ausland werden noch immer häufig verschlossen aufgeliefert. Zum Schaden für Absender und Empfänger entstehen dadurch Verzögerungen. Ferner sind jür diesen Berlehr auch letzt noch nur bestimmte fremde Sprachen zugelassen. Alle ubrizen Bechäntungen des Briesverkehrs nach dem nichtfeindlichen Ausland füto aber weggeiallen. Es Dürfen rvteöer gefütterte Briefumschläge verwendet, AnsichtSkaclen verschickt und Drucksachen wie früher aufgegeben werden. Die Postanstalten sind angewiesen, die Anwendung veralteter Bestimmungen zu vermeiden. Für einzelne Länder gelten aber nach wie vor iwch besondere Vorschriften. So sind nur bestimmte Gattungen von Sendungen nach Deutschäscerreich und Ungarn zulässig. Mit bestimmten Teilen der früheren österreichisch-ungarischen Monarchie ist der Verkehr eingestellt usw.
** Geaen den Mangel anPcrsoncn-- mögen. Der Bestand an betriebsfähigen Personenwagen ist infolge der großen Verluste während des Krieges und der Abgabe an die Feinde überaus gering. Die Wagen genügen bei weitem nicht zur Befriedigung des erngefchränktesten VeDürfnis- ses. Ter Eisen bahn Minister Hal deshalb die Ei.en- bahndirektionen angennecn, die Wiederherstellung der ausbesserungsbedüriti^en Polsterwagen unb Personenwagen 3 Klas e sowie der Per- sonenzug- und Güterzuagcpäckwagen mit allein Nachdruck zu betreiben. Bor allem gilt dies für dir zwei- unb dreiachsigen Wagen. Zur Beschleunigung finb bie Wagen mit kleineren Beschädigungen zuerst zu bearbeiten und dann die schwerer beschädigten Wagen mit einer größeren Ausbefsecungsoauer. Tie Werkstätten sind außerdem noch mit der Instandsetzung von Personenwagen für die Feinde de,chu,ligt.
** Unentgeltliche Verteilung von Bücher n. Aus den Zinsen der Sonderftifttutgen, die bei ber Deutschen Dichter-Gedächtnis-Stiftung in Hambu g Gvotz.oritel zum A.iLe..0m g falle er Stieger errichtet wurden, soll in nach,ter Zeit eine Anzahl von Büchern an unbemittelte öffentliche Polksbibl iotheken auf dem' Lande ober in kleinen Städten — nichl über 10 000 Eimvohner — unerugelUich vcrtettt werden. Es kommen in diesem Jahre die Zinsen folgender .Sonberftiftarngrn in Frage: Osmrrr- Wetzig Stif ung, Jacobi-Stif.utg, Lellmuth-Otto- Blanck-Stifnrig, Edgar- und Rudols-Thiemer»Stif- nmg, 'Rick^.--Schiff-Stiftung. Beioerbungen um Zuwendung von Bückvrn aus diesen Svnderstif- tungen sind unter Klarlegung der Verhältnisse an die Bibliotheks-Abteilung der Deutschen Dich- ter-Gcdächlnis-Stiftung in Hamburg>°Großborstel zu richten.
** Freigabe der Nickelmünzen. Wie mitgetei t wird, ordnet ein Erlast deS vreust. Finanzministeriums an, dast. nachdem bie Gtünce für die Einziehung ber Nickelmünzen zu 10 und und 5 Pf. weggefallen sind, bre Kassen diese Münz- forten nicht mehr zurückbehalten h.iben. Tie an- gesammclten Bestände sind dem Verkehr wieder zuzuleiten.
** Zur Behebung ber WobnungS- n o t bittet die Frauen gruppe ber Teutscyncrlikmalen Dolkspartei Mi!glieder und Freunde der Partri! dringend. leerstehende Zimmer zu niästigem Pvei; Bedürftigen zur Verfügung zu fbeflen. Angebote sind an Friu Kramer, LudwigSplatz 10, und Frau Kahle, Liebigstr. 80 zu richten.
** Im Lichtspielhaus, Bahnhofftraste, wird ab bitte „Die Enterbten", eine Tragödie in 4 Abteilungen, allster dem „Tic Gckuri der Venus", ein Gesellschastsdrama in 4 Akten, gegeben.
Landkreis Kietzen.
•* Lang-G öns, 28. April. Eine eigenartige Entführungsgeschichte hat sich hier ereignet. Ein Leutnant unb ein Bursche kamen am dritten Öfter friertag angeritten unb guir- tierten sich bei einer angesehenen Fami^e ein. Nackbem sie bis zum Samstag flott (riebt batten, verschwanden sie mtb mit ifnen ift ote 23jährige Nichte des Hauses verschwunden. Ihre Zeche überflieg weit über 1000 Mk, zu deren Ausgleich sie einen Kriegsanleibezinsschein von 1000 Mk zurückliehen Tie Gendarmerie vermutet, hast es sich imf zwei Schwi nbler hanbelt, die auch bie von ihnen benutzten Pferde gestohlen hnbrn
Kreis Vüdinaen.
abn. Büdingen, 25. April. In einer <m- sterardentlichen Dersammluna deS Volksrat- Bübingen, die am SamStag im Hotel Stern statt-
V ersammlung.
Satlltriiffiif'tn unb Vrrnfsqknosikn
(ttieNen nnd Itmgcaenb
werben Frelta? <lcn *3. Hnl. nnchm. 5V, thr, in* Gi'werkxrhaflnhann. *cha:-rcnetrnQr au einer wichtigen Besprechung cinaeladen. ***** Hehrere Kolleren.
taimmtie Faelischole Mei
Der Unterricht unserer Anstalt beginnt Mittwoch den 30. April lf. F4., nachmittags 2 Uhr.
Die Sthnlkomlnissrori.
Ofjr.
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Jfcndefs
Zchale
Eltern l»»-en Ihre ichnlontl. Stihne u. Töchter die Privat • Euiiliioheli v B.Henaes t» suchen. Hal>|ilras- aal
JalrcaUaise
Böhere 47Mc BaaialsfackUaasa
Beginn des neuen ßchnljabrrs am 2. Mai. Anmeld. il«|ich n. zu Begin nd-Unt er rtchts.
Prospekte fr. L
Maifeier!
Deutscher Eisenbahnerverband tD.E.B.) Ortsgruppe Wetzlar Wir machen bie Tlitglieber daraus aufmerksam, bah der Abmarsch zur Maifeier am I.Mai punkt 2 Uhr nachmitt. vom Gasthof ^Znm Lahnhof" erfolgt Um pünktliches Erscheinen wirb gebeten Ausweise sind mnz^prmgen. w ter Üorfianb.
fand, wurden an Stent vier aut-scheuender Mitglieder die Herren Hrch. Knaf I., Ferd. Eberhardt, Eaivar Müller und Büttner, Kreisomts^y., gewählt. Der neue Lolksrat setzt sich sornu lammen auS 5 Arbeitern, 2 flrbei:mnnen, 4 Soldaten, 3 Beamten und 1 Beamtin An Stelle des en'ien Vorsitzenden, ber entschieden eine Wiederwahl ablehnte. NTurde Sergt. Dteub aewählt.^zum zweiten Vorsitzenden Heinrich Knaf I., als Tele» gierter zum Krcisamt wurde R. Marcus gewählt. Als Vertreter für die Versammlungen der A.- u. S.-Räte des Kreises wurden bi: Herren 9t Marcus unb Meub, im Bcrtretungsfalle Büttner bestimmt. Schlicstlich wurden in den Ausickmst für eilige Fälle gewählt Meub, Knaf. Marcus, Büttner.
* Stockheim. 28. April. DaS Fest ber goldenen Hochzeit feierten gestern die Adam Winter« schen Eh-leute in völliger geistiger und körperlicher Frische. Ter Jubilar ist Veteran der Feldzüge 1866 und 1870/71.
# Effolderbach. 28. AtTril. DaS Fest der goldenen Hockoeit feierte der Weichensteller i. R Heinrich Schmidt und Frau in voller Rüstigkeit.
Kreis Scholten.
e S ch o t t« n, 28. April. Nach der SRctfy- nukigsablage des Vereins „Lehrerheim Vogelsberg" übet das abgelaufene Gcfchäftsiahr Der fügt der Verein über ein Vermögen vor* 42 217,45 Mk., welchem Betrage noch Schulden in der Höhe von 28 222,55 Mk. gegenüberächen, fo daß das reine Vermögen sich auf 13994,90 Mk. beläuft. An. Mitgliederbcirrägen gingen insgesamt 1672,45 Mk. ein, es war ein Zugang von 58 neuen Mitgliedern zu verzeichnen Ter Besuch des Heims war während des ganzen IahreS so stark, daß bei weitem nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten, trotzdem das fürs die Unterbringung heimatloser Urlauber errichtete kleine Holzhaus zeitweise mit 6—8 Per«^ fönen belegt war. Außer icnen Fel^rauen fanden nährend des letzten Jahres auch eine ganze Anzahl Rote-Kreuz-Schwestern im Lehrev- heim bie verdiente Ruhe und Erholung. Bvn| dem geplanten Erweilerungsbau mutz ber Zeitverhältnisse wegen vorerst Abstand genommen werden.
KreiS Friedberg.
Friedberg, 28. April. i£rn Bewohner der Ludwigstraste doh er, der mit ferner Familie einige Tage verreist war, traf bei seiner Rückkehr gestern nochmittag gegen 6 Uhr in seiner Wohnung drei Einbrecher, die dabei waren die von ihnen zum Mitnehmen bereits legten Wertgegnßände, Wäsche und Kleidungsstücke usw. in Kartons zu verpacken. Als sie sich überrascht sahen, öffnete^ sie an einem Fenster der Vvrderseide bei Haascs mit Gewalt einen Rollndmr und sprangen zum fle.fineten Fenster hr aus in den Vorgar en. Dann hcitertm s« über bie 1,60 Meter hohe eiserne Vorg^rtenernfriediaung und liefen unerkannt in der Richtung des Gymnasiums davon. Tie Diebe, junge mittelgroße Leute, waren sämtlich gut gekleidet. Zwei trugen hellgraue und einer einen braunen weichen Filzhut Zwei schwarze Regenschirme, die noch nutz waren und cm gewöhnliches Taschenmesser ließen sie am Tatort zurück.
Qu. Bab-Nauheim, 28. Apnnl. Gestern würben in ber hiesigen Tankeskirche 96 Kinder konfirmiert.
** Staben, 27. April. Ter Mühlenbe» fitzer Philipp S ch u l d t in Staden htt tm März zwei Ochsen an einen arrgcblich Unbekannten verkauft. Tiefer unerlaubte Verkauf ist jetzt bei den Revisionen aus Anlaß ber Einführung ber Diehstttastet ans Tages icht gcTontmen. Ein Strafverfahren gegen Schu dt ist cv.igelei'rt. Ter vor- lieei ndc Fall zeiTt. wie bie Viehbestände unseres Kreises durch den Schleichhandel Verringert werden und bannt die Allgemeinheit geschädigt wird.
** Melbach, 27. Avril. Bei dem Land- rtirt Hermann Hubeler in Melbach wurde am Karfreitag die Gcheimschlachfung einer Kuh an^g-deckt. Hubeler hatte die Kuh an zwei angeblich unbekannte Personen Vertäu ft tmb geduldet, daß die Kuh abends in feiner Scheune fieimlich abgeschlachtet wurde. Durch den Sicherheitsdienst kam die Sache heraus. Das.Fleisch wurde beschlagnahmt und eine Stvafuntersuckung eingeleitet. Ten Tätern ift man auf der Spur.
KrriS Wttz*ar.
ra. Gleiberg lKr. Wetzlari, 28. Avril. Aus der uraPen Gleiberger Latein schule ging vor einem Jalwkrnderi unsere DTrischike hervor, rtctfr setzt der iru erbauten Schule in Shofborf ziigetrilt wird Als letzter Leiter der Lateinschule wird Kavlan Li-brich gerarmt und als erster femi» nariPif<fi gebildeter Elententarlekwer K. Weil, wel- <frr sich später nach Krofdorf versetzen l etz. Unsere Schule galt noch vor einem Jahrzehnt als sehr starke Holb^ns?blicke mit 90 Kindern, bereit Zahl letzt auf 60 ,u-Lign»msm ist. Volle 34 Jahre bat suppt Lel^er Lochuu dieser ftar'en Schil- vor- (r^tmben. Er tritt am 1 Mai in den wobkver» bienten Ru^e'and Als Sehr er trm feinen jeygen und ebemaligm Sckiü'ern buchte schützt, von seinen Kr'llegcn vereint, erfreut er f>n auch in ber Bürger- Wiaft, im Kreise seiner Freunde und Bekannten g-vßer Beliebtheit. Schriftstellerisch benötigte er sich als guter Kenner der Gleiberg-Geschichte.
HesftN'RO'sau.
X Bad Orb, 26. April. Der JahneSdericht ber Kinberheil anstatt Dab Crb teilt mit, bah bie Demobilisation ber aus dem Felde zu-
lounus T7b1/6Z nansa 7978.
ChemJabrikA-G
Frankfurt */k
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rückgekeh rfen Truppen, welche rire Belegung ber Anstatt erforderlich mochte, oi.k Un gelegenheiren unb großen Schoben bewirft Hai Dazu kamen raxh große DiedfraH:e an BcttriL Bctcwäschc, Matrayen, Bettstellen, Teppuden asn Es fehlten altem 57 kvrnrtette Matratzen Bo, den Dieben konnten ernige Sestda e i cügrütUi werben das von ihnen grstodiene Weißzeug wuch- teilweise wieder ^urüdgcliefcrt. Bon deeidigte, Cachverüäntie.eii tft ein Schaden von über 37 (X ) Mark feftgesteltt worden
<= Frankfurt a. M., 28. Avrü. Inwlge der wachfenden Koblenno» müssen die Ihriigri tAaswerle vom 29. Avril ob eine vollistänbige eve> rung ber Gaszufuhr von 2 Uhr nachmittags bis 7 Uhr abends und von 10 Uhr^abendS bis 5 Ute früh ein treten lassen. Auch die Stratzenbeleucdtuug wirb eingestellt. Nur die cteltri-che Stratzeubeleuch. Lung bleibt aus Sicherheitsgründen in Kratt.
][ Marburg. 28. April Das Sommer- halbjahrander bteiigot Universität nahm teu» seinen Ansang. T-ie Immatrikulationen der om. dterenden müsten bis zum 15. Mai criolgt uno btt Vorlesungen, bie am 5. Mai beginnen, bis zu« 26. Mai belegt fein.
Aus d.-m btsktzten Rhringrbiet.
— Biebrich 28. April. Die französische Beiatzungsbehörde bat für den Fall, baß bür Streite ober Unruhen auSbrrdm, OtenrinLiternx ckng orbnei, bä dessen Bekamt »che sämtliche wobner in ihre Wohnungen g h n mü sen. Iura unb Läden ber bewohnten Häu er müssen gcöfr.tet und die Straßen nachts beleuchtet fein. (Äeised, aus d'en Kreisen der Bevölkenuig sind im voraus bestimmt und werden in Schutz- oder Sicher heilt- haft genommen.
-- Griesheim a. M, 28 April Iw Streik ber Angestellten ber chemischen Zobrik GrteShäm-Etektron und ihrer Tod, civt.c in r a- 20.ögiger Tauer eine Einigung erziclt worden. Tie Tireflion g währt den Angestellten das Mü- befiimrranip^rertf im Sinne ber Berliner Bern», ha irrgcn für die Metall nduftrie Fer-uer nmrbai den Angestellten wesentliche Gehaltsechöl.ungeu zu- gebilligt.
-- Höchst a M, 28. April. Auf 3hfl. rrifende, die ins unbesetzte Ctebiet iabren uno Schmugglerware und Lebensrnittel miisüd ren, wirb von den Franzosen eine fröbliche iagb VeranRaltd, bie mit um Jo gröberem Ei ei auSgcübt wird, als die Soldaten für jeden m wispern Pasckter 50 Franks Prämie unb 2) lügt Urlaub erhallen. So wurden an einem Tage btt l'tzlen Wo-le :i50 Psb. Kaffee, 83 Psd. Tee, 8' Pf'd. Stärke, 20 Pst». Pfeifer, viele 3dntc. 120 Psd. Seife und viele andere Ting- .erbeutet" bte am SamStag von ber franzSs.fchrn Militär- be Wette SjLittlid) hier veristrig n imir en. In folgt der Revisionen erleiden natürlvtt die Züge nuj dem unbesetzten Gebiet la ig? Veisvälmtgen.
--Höchst«. M., 28 April Ein g oßer Tüt ber Höchster Farbwerke mu6 e roegtr Kohl enmangel heute früh st i l 1 g e l e g t rurr» den Nur einige mickrige Abteilungen, beso.rdat bte zur Erzeugtna von Arzeneimilteln, arbetioi neifer. Tie Srbeiterfrfjaft, etwa 580.) Perfonea, ist bis auf weil eres beurlaubt und erhält nxilyrrnt dieser Zeit 50 Prozent ihres LohncS als Unter- stützung. Die Arbeiter haben übrigens eine Entschuldung^ summe von 5 Mill »non Start verlangt
Sport.
Fpftballwettspiel. T<r» am tag auf dem Sportplatz an der Hardt abgehalt'-« Wettspiel zwischm V. f R. 1900 M-fom w'd F L Limburg hatte sehr iniler dem starten Winde zu leiten. Limburg stellte eine körperlich fräf ige u ü schnelle Mannschaft end Feld. Tie Verteidige rj war vor allem sehr ballsich r. In der ersten Halbheit mit dem Winde tm Rücken konnte Limburg das Spiel steiS osfen hiPen, nach ber Paule mich- es firh mehr auf bie Verteidigung besch-Liken. lir hiesig.- Mannhaft war im Angriff sehr unnu» fchlos en, dem Innensur-m sch'te ,ere Turckiscksag> kraft, dagegen war bie Verteibigung, inSbe ontz e die Läuferreihe, sehr gut und dem (Gegner überlegen Tas Spiel endete 2.2 mientschceen 7 rotz des ickl-chten WetterS waren über 4Ü0 PecsonM als Zuschruer anwesrnd.
vermischte».
■° Wn« dem Spessart, 27. Avrik. Brt ber Versteigerung von Eicken im Fock ort Rohrbrunn, der Hegeftä te ber besten deutsch» Eicken, wurden Preise erzielt, die alle bisher t» zahlten Summen weit in den Schatten Nette«. Die amtlich- Einschätzung für 2379 ftubihnf'n Stamm ho h be’rug 612 0H1 Mk, br Verkiuf erbrachte 1955 387 Mk, also weit über 330 Pr z. mehr als die T.rr< Für 3283 Rm. Sd)i*trtup boh wurden 114 620 Mk bezahlt, bie Dixe Wl 84 981 Mk. vorgesehen. Der Zusch'ag zu trrfrte Holzwucker wurde vom Verkäufer dem bayerisch» Staate enteilt
I.
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Kauf oder Betcilignttg
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1#xtu )U «#rp<rire-*( bk« P* rnfch «UgewW
* Jever fCfbenburp), 28. Avril In bc Sonntagnacht umstellte eine 60 bis 70 Maw starke Räuberbanbe, bie sich unkennkPck et* macht hatte, bie Filiale ber CfDenbnrg'i Svar- unb Leibbank unb bo4 boneffi Lliegende PrivathauS bei Direktor- ber Aisdarm zwangen sie den Vorsteher zur Ceffnu< ber Gewölbe unb raubten 8 7 000 M k, wams sie verschwanben
A»»fLtz»1ich« Vrsfchln« h>ral*« » rch r
I>Uca <4 Cvl, Berlin SW. 68.
Hals- u. Lungenleiden
•a«! art. W1< nstartb«« tnSerfni» airteefwe»*. en* «. |. »- «rpcitm ete |«Wrtl* ÄttNilwntre in tr,M
XfelNKte in» XttKwMe «iao«Mh«l «art»
Notolin-Pillen


