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TMSMlmDttUMII unter Einschluß von Diebstahl u. BeranbungS- fchäden sowie Beschlagnahme, auch für Sen­dungen von und nach den besetzten Gebieten.

Versicherungen geg. Schäden durch Ausruhr für Gebäude, Mobilien und Waren

f(bliebt zu mäbtgen Prämien ab

Alfred Fröhlich, Gietzen

Nord-Anlage 5b Telephon 2044.

Kulante SchadenSregnlierungl

dabei die Absicht, beit Sefastaaenmt in böit Rat­haus in Sicherheit ,n bringen. An bet Alfter wurde

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Professor Messer, Oberfchvlrat.

»UIIIllIIIIlUIMlUIIMIMIMNINiaiMIIIIMMNMMIMMMMUIIIMN

Wontag den 30. Juni um 51/, Uhr

art 6,000,000

Kapital

78® be

er nach der Alfter gefahren werde, wo man ihn ins Wasser werfen wolle. Der von Polizei und Soldaten gedeckte Wagen_ nahm mm tatsächlich einen Umweg an der Alfter vorbei. Man hatte

us dem Kreise Friedberg, ES wurden zu Bürgermeistern

8334 «. 8306.

723 u. 724.

im großen Hörsaal der Universität r* Gäste sind willkommen,

Mnllwindeln

1.75 und 2.20 Mt, Waich-

lavven 1. Mk., wieder eingeirofsen. 7396

Franz Bette« Mäusburg 10.

Mfe»pdoi ttititn M uominigM?' DrWfunblxiii oorsmd m

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Vie «ommnna'wahlrn.

Blofeld, 24 Ium. Einstimmig nrieber- aewählt wurde mit 111 Stimmen der bisherige Bürgermeister Reinhold Schäfer.

* Bruchenbrücken, 25. Juni. Landwirt Wilhelm Lvren»> Bickert wurde mit 179 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Ein Gegen­kandidat war nicht aufgcsirllt.

** Eschenrod, 25. Juni. Zur Ge- meinderatswahl waren zw^r Wo h Vorschläge eingercicht. Auf jeden entfielen 6 Sitze. Bon 300 Wahlberechtigten kamen 151 zur Wahlurne.

** Eichelsachsen, 25. Ium. Um einen allen Wünschen gerecht -werdenden Wahlvorschlag zu erhalten, wurde für den Vorschlag mit Zetteln gewählt. Einige nicht gewählte alt« Gemeinde­ratsmitglieder ftcllttn daraufhin einen zweiten! Vorschlag aus. 'Bei der Wahl entliefen zur graßen Urberraschung aller auf jeden Wahlrwrschlag 6 Sitze.

OAuSdemKreiseBÜdingen, 25. Juni. In L o r b a ch wurde Bürgermeister Faust, in Vonhausen Bürgermeister Melior, in Rin­derbügen Mrgernkeifter W«»gmw, in Eckarts- Hausen Bürgermeister Lehr wi»^dergewohlt. In Äulendiebach wurde Lemdwitt August Roth mit 172 Stimmen gewäUt, wahrend ber frühere Bürgermeister nur 9 Stimmen erhielt. In Get­tenau wurde der Bürgermeister Swll mit 190 Stimmen einstimmig wiedergewäAt.

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Für Obersekimdane» wird Student zum BeaufUchtfgen der Schularbeiten gesucht. Scbr. Au geb. u 012454 an den Gien. Anz

Kriegshinterbliebene.

Am Freitag, dem 27. dS. MtS., abends 9 Ubr findet im Caft Leib, Walltorstrafic, eine

Versammlung statt. DaS Erscheinen oder Kriegshinterbliebenen ist unbedingt erforderlich. 75/61) Es handelt sich um Eure Zukunft. Reichsbund der Kriegsbeschädigten

Kriegshinterbliebenen und ehem. Kriegs­teilnehmer - Ortsgruppe Sietzen.

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Einladung zur Zeichnung der restlichen 3 Millionen Aktien

des in eine Aktien-Gesellschaft umzuwandelnden

- Rekord-Film-Konzerns. -

räumen diese Dinge teilweise noch inwerarbeitet gefunden. Die Menge zog nun vor das Kvntor des Fabrikaitteu in der Großen Reichenftraße und ihn unter Schlägen heraus. Die Polizei und So! baten, die herbeigerufen waren, übernahmen den halbtot geschlagenen Mann, um ihn dem Kranken­hlaus zuzuführen. Die Menge forderte aber, daß

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LZMg ton Protar Dr. nnd. L BBrker

bV^zuln <: Balder Hauptversammlung der Gesellschaft):

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Heu, soll Jmr

Auf Wunsch stehen eingehende Prospekte mit genauer Kal­kulation zur Verfügung. Kriegsanleihe wird -um Tageskurs der Reichsbank in Zahlung genommen.

Die Gesellschaft gibt 6000 Aktien aus, von denen 3000 bereits begeben sind. Der Preis einer Aktie ist bis auf Widerruf aus Mk. 1150 festgesetzt.

Wir laden hiermit zur Zeichnung em. Zeichmmgen nehmen entgegen:

Rckord-Zilm-Nonzern A.-S., Berlin W. 66, Leipz. Str. 119/20,

Nekord-Zilm-Nonzern A.-G., Dresdeir-Laubegast, Userstr. 33,

Bankhaus Dienstbach & Moebius, Berlin W. 56, DbcrwaII* straße 20,

Bankhaus Heinrich Emden & Co., Berlin W. 56, Jäger­straße 40. >

Der Gegenwert ist den Bankliäusern Dienstbach & MoebiuS und Emden & Co. auf das Konto des lleKord'Zllin-Uonzrrnr 21.-6. zu überweisen.

Berlin W. 66, Leipziger Straße 119/20, Juni 1919.

Die Direktion:

hu DBfftL gez. Kirtner.

Antwort auf dir Anträge bctr. BolkS- hochschnlkurse.

Als Mitglied des Lrmdcsbildungsamtes erwi­dere ich:

1.Parteipolitische Themata grundsätzlich aus­schließen, würde bedeuten, das ganze Gebiet des Politischen (v. h. Staatlichen), aber auch des Wirtschaftlichen, des Kirchlichen, des Biidungs-1

Begreifliche Doltsrout

Unter dieser Ueberschrift bringt dieKöln. Ztg." über die bereite kurz aemeldeten Vorgänge in Hamburg noch folgenden Bericht:

Hamburg, 24. Juni. Gestern gegen Abend war man beim Rathausmarkt in Hamburg Zeuge eines dunkeln Vorganges! An den Alster- Arkaden hielt ein Wagen. Es wurde ein Jnsasst heransgezerrt. mißhandelt und dann über das Brückengelänoer in die Alster gestoßen. Es ließ sich schließlich nichts weiter beobachten, da eine dickte Menschenmenge den Vorgang umstand. Gerüchte liefen in der Stadt um, die nicht nachzuprüfeni kvarcn. Inzwischen hat sich der Tatbestand loie folgt ermitteln lassen: Fußgänger bemerkten am Montagnachmittag vor dem Fabrikhaus des Kon­servenfabrikanten Jakob Heil in der Kleinen Reichenftraße, daß vier Kadaver abgeladen wuroen und daß ein beschädigtes Faß einen ekelhaften In­halt ausftrömte. Die Arbeiterinnen der Firma aus dem Wagen gaben keine Auskunft. Darauf drang ein V o l k s ha u f e in das Haus ein und kam mit dem Bericht zurück, daß der Fabrikant aller­hand üble Abfälle, altes Leder, Rotten, Hunde und Katzensleisch und sogar die Felle zu Sülze verarbeitete: denn man habe in den Fabril-

Der «ekord-ZNm-Nanzern hat sich die Fabrikation nur ae- Mner, wahrhaft künstlerischer Films zur Aufgabe gestellt. Da eiben in eigenem Atelier aufgenommen werden, von einer Wen Kopieranstalt kopiert, einem eigenen Verleihinstitut ver-

mib in eigenen Lichtspieltheatern gespielt werden sollen, so P hiermit ein Unternehmen geschaffen, dessen Geimnnftmöglrch- die denkbar günstigsten sind, und das geeignet ift, mit ledern Murrenten des In- und Auslandes in die Schranken ju treten. E*»n jetzt haben wir Verträge bzw. Erwerbung eigener Theater Hannover, Pirna, Gera und Bremen abgeschlossen, die nach [ylgtem, allen modernen Anforderungen eittsprechendem Umbau ^beginn der Spielsaison 1919 spielbereit sein werden. Das Ppter in Bremen ist inzwischen bereits am 21. dieses Monats Wüiet worden. Weitere Verhandlungen schweben mit Berlin, Ejniünirg, Chemnitz, Dresden, Stettin und anderen Orten. Der Rwt bestehl aus folgenden Gesellschaften:

®<kori)'Cilni-HteHcr=6efeaf<gaft,

tMorMilnhKopieftDttfce, ^ckürd-Lichtspiel-Lheater-chesellfchaft, liekorb-^iim-verleih Sesekschost, Direktion Johannes llitzsche, - c Leipzig,

»ekortz.5Utn,H«jeüichakt.

gewählt: in Ilbenstadt der bisherige Beige­ordnete Margraf; in Nieder-Rosbach der langjährige Wlrgermeister Kitz mit 236 Stimmen (einstimmig); in B ö n st ad t der Mehrlseilsfozialist M e i ß mit 192 Stimmen, ber Gegenkandidat, Bauernrat Hahn, erljidt 143 Stimmen.

O Friedberg, 25. Juni. Tie hiesige Stadtvervrdnetenverstrm mlimg wäWe die bisherr-, gen Beigeordneten, Volkskammermüglied Tamm (Temokrat) und Justizrat Windecker (Deutsck;e BollSpartei), wieder. Als 3. Beigeordneter wurde Kühn (Soz.) neu gewählt.

Der Verehr mit bem bcft$ttn

-- Frankfurt, 26. Juni. Ter Komman- Kttt des Abschnitts IV der neutralen |oee gibt bekannt:Um falsck-en Anschauungen 1 bcaegnen, ioicd mit geteilt, daß in dem Verkehr dem befeftben Gebiet vorläufig noch j,ne Aenderung Eintritt. Tie Rückwande- irig ist von der französischen Behörde bis jetzt noch jÄt wieder genehmigt worden, da das Quaran- Indager Griesheim augenblicklich noch mit fran- jnjtiien Truppen belegt ist und nach Räumung einer gründlichen Desinfizierung unterzvgeni irtbat soll."

(Eine Mitteilung des Frankfurter Polizeipräfi- jlunii besag::Dem Polizeipräsidium ist bekannt «orden, daß das Publikum vhiw Erlaubnis die ^uzlinie zu dem frunzösisckierseits besetzten Ge- überschreitet. Nach Mitteilung des fvanzö- jjdfli Kommandvs jrnd die Poften angewiesen, ^.Passanten anzuhalten: und das unerlaubt Gericht eilen der Grenze eventuell mit Waffen» .(mal t zu verhindere Tie früheren Vorschriften

gl ich BetretecS oder Verlassens des besetzten jtbttiä sind trod> in Gültigkeit. B e i Zuwider- stiLdlung beftehtalsoLebcnsgefahr."

«= Frankfurt a. M., 26. Juni. Die Stan i o f e n hatten am Dienstag zwischen Fvank- pl Rödelheim und Höchst die Grenzsperre aus- rioben. Infolgedessen wanderten Tausende nach Wenheim und Höchst und kauften Reis, Mehl jjp. in Hülle und I-ülle ein. .Die Soldaten hatten

rceitbe über den Friedensobschluß die S ch i l - Luser zerschlagen, die Drahtverhaue pslört und ihre Waffen abgelegt. Heute früh ütoe die Grenzspe rre w^rer eingeführt.

= Frankfurt e. M., 25. Juni. D« Udtischen An gestellten sind heute an den ßegisträt mit erheblichen Neu fordern ngcn an Ge- feltSzulagen herangetretcn. Sie verlangens Ufer allen bisher schon gewahrten Bezügen an IfMItern und Teuerungszulagen noch eint t» toxrt lüglichc Teuerungszutage von 7 Mark. Bei VLÜhruag dieser Forderung würde die Stadt- ijjt mit wetteitn 33 Millionen Mark jähr- fc belastet werden.

r= Frankfurt a. M., 25. Juni. Nachdem |itStabt den Erwerbslosen erst am Freitag cm Unterstützung pon zwei Wochen im voraus MS Frankfurt besetzt wurde) auSgezahlt hatte, lLm die Lütte heute schon nneber neue For- krnngen. Trese Summe soN als besondere Mürfftlbung gelten. Tie gezahlte Unterstützung Ifllfe also jetzt nochmals als laufende vorn Magi- ,pQl ausgehärchigt werden. Der Magisttat soll ü) in kürzester Frist entscheiden, ob er die For- feimgen amumnrt ober nickst.

= Gelnhausen, 25. Juni. Die der evan- klildjen Ittrcheltverwaltu^g gehörenden Wald- Jütft sind im Zeitraum von zwei Monaten Kirch Tiebe bis zur Hälfte vernichtet worden, fck Maßnahnren znr Bekämpfung der Tiiebe- mim Micben zwecklos.

Aus dem vrsctzten Nheinnebirt.

Höchst«. Mi., 25. Juni. Tas französische übermilrt ärgericht verurteilte Herrn Karl kchnsfem, Vertreter der Frrma Lrhnstein-M>ainz, in kKX) Mk. Geldsttafe, weil er 50 Zentner «uMvollftoffe in das unbesetzte Gebiet geschmug- atli batte, indem er iae Transportgenehmigung w. Aasftchr für einen -wetten T«mspott be-

F D4»tz < By tt. 3«< Da» ». franzö- Ach: Armeekorps Hat im Unterlahn kreis einen gro-xa zwischen «ran Dörfern bctegem» Schleß-

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Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

MM Vorstellungen von Spwf Entstehung des Lebens auf der Erde

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Partei fache.

3. Ten Wunsch, daß Verttcter. mögllchft ver­schiedener Partcirickstungen zu Wort kommen, , l)alte ich an sich für berechtigt. Nur würde dreier nicht nur für holitische Gegenstände zu gelten haben, sondern auch z. B. für religiös--ftrch4lchc, wirtschaftliche ufn>. Es müßte als-o um nur einen von unseren Gegenständen zu nennen das ThemaSittlichkeit und Nelignm" (das ich behandle) von einem Protestanten, einem Katho­liken, einem Juden und zwar mindestens je eiüem'orthodoxer und einem freier Rrchtung, fer-= ner von einem Nicht-Konfestionellen, also im ganzen von 7 Vortragenden, bel-andelt werden müssen. Das würde das Zustandebringen mnes solchen Kurses aufs höchste erschweren, ja meist überhaupt unmöglich machen. .. .

4. Ten 'Vorschlag, die verschiedenen Kulttir- gebicte (wie diesmalunter der N>ee des Lozm- lismus" so) ein andermalunter der Idee des nationalen Gedankens" zu beyam dein, Halte ich durchaus für berechtigt. Ich bin bereit, für seine Turchführung Schritte zu tun.

5. Es ist mein« und ich bar) wohl sagen: aller Mitwirkenden ernstestes Streben btc Vorttäge und Erörterungen über den Boden der Parteipolitik auf die Stufe der ruhig sachlichen, wn senschaftlichen, neu­tralen Betrachtung und Darstellung zu erheben. Nur für solche Kurse bin ich zu haben, und nur solche dürfen nach meiner Au>^ fassung in der U niver sit ät Raum ftnden. Nichts anderes als der objekttv-wts- senschaftliche Geist der Universität! soll in ihnen herrschen.

6. Es wäre vermeften, toofite ich behaupten, daß dies uns vorschwebcnde Ideal vollkommeil ver- wirNicht werde. Jedenfalls waren für mich bei der AuswM deS Lehrenden keinerlei parlnpoli- lifdjc Rücksichten geltend (ich selbst gehöre keiner Patteiorgamfation .an). S) habe ich z. B. um Behandlung bet Wirtsckmftiichen Sozialismus zu - erst Herrn Prof. Skalweit, den Vertreter der Nationalökonomie an der Universität, gebeten, der bekanntlich nicht auf dem Boden der Sozial­demokratie sfeht. Erft da dieser und zwar lediglich wegen Arbeitsüberlastung abfehnte, Übernahm Pros. Weißgerber (der m. W Mehr- heitssozialist ist- dieses Thema. X D ö - ter besfehen durchaus nicht rare aus Mitgliedern einer Partei richt ung. r .

7. Wir haben seit letzten Mittwoch (18 Juni) jeden, der aus ernstlichem Jntvresse für die Frage der Volksbildung (und nicht etwa aaS bb* fer Neugierde) kommt, zu den Borträgen und Aussprachen durch Anschlag in der Universität eingeladen. Tiefe finden also sozusagen unter K-w trolle der Oeffentlrchkeit statt.

wefenS ufw denn auf alle« bteftit

Gebieten sind die verschiedenen Parteien verfchie-' bener Mtticht. Tie Kurse sollen aber u. a. noch meiner Auffassung dazu beitragen, daß unser Par­teikampf auf eine Stufe erhoben werde, in der nicht der Kampf als das Letzte gilt, sondern Vie Verständigung im Dienste des ge­meinsamen Vaterlandes.

2. Tie ,r3bee des Sozialismus" ift nach meiner Auffassung (in der ich bisher Mich den Kursus geleitet habe) durchaus keinpartcipoli- tisckies" Thema. Sie deckt sich für mich nicht einfach mit der Idee ber Sozialdemokratie: ft- bedeutet mir vielmehr einfach den Gedanken dec Gemeinschaft (zunächst uub zuvörderst den der Ge­meinschaft des eignen Volkes und Staates unh wciterlM der tzfemeinschasl der Völker). In dem grundsätzlichen Willen, diesen (Geinernschasten zv dienen, sehe ich das Wesen des Sittlichen überhaupt. Ich setze aber voraus, daß i e bc unserer Vatteien beftrebt ist, auf dem Boden der Sittlichkeit zu stel-en, bz!w. ihr yi dienen. Jmxm, sie dies tut, dient sie jede in ü-rer Weise und nach bestem Wissen und Gewissen der Idee des Sozialismus". Tiefe ist also keine

Swnrtag bd Iverriiie Stw <uf fern

Lehrn »3 »SschmÄ r 8ck der d«. »Itnidt und lt 82b. Sin M ie Tracht sn« * (gtbnAi «Mofen fdbtti

Logrlstzkr, mgrr

n emgaictoi ti ist dhrf au!« teftigt. Es u roetor rintrat, l nnö tmbrom anhaltend M ich ntr Stnuwl : Kegen sehr f genxntei.

g.

b. Juni. M stadtveroit irdi Äilrgcrni!^ Muftrt und tr längerer Redet jäten, die in ji löers dir Regel« sn Arbriisgrlk^ der Wohnun^l send SeiWJir u des Ltadtdenic- in Aussicht.

nur vom M ad 'Zahl bff Äü mürben

otar 6/161 (w iit eimWV« SojitilbtinMi i Ws

Berlin W. 66, Leip^iaerftr. 110/120. Ferusprechcr: Zentrum DreSdcn-Lanbcoast, Uferstraße 33. Fernsprecher: SNederiedlev

Der Konzern hat in Dresden-Laubegaft ein unmittelbar an ber Elbe liegendes Besitztum mit altem, 15 000 qm großem Park er­worben, auf dem ein kleines Atelier steht, detsen Erweiterung zu! einem alle techmsckien Notwendigkeiten und Möglichkeiten berück­sichtigenden Groß-Atelier jetzt in Angriff genommen wird. Der Umbau wurde dem bekannten Spezialisten auf dem Gebiete des Atelierbaues Bruno Buch, Berlin, übertragen. Das Atelier sowohl als der Park dienen zunächst ben Aufnahmen der eigenen Gesell­schaft, merben aber auch jeweils an andere Gesellsckiaften vermietet, wodurch eine wettere Ausnutzungsmöglichkeit geschaffen ist.

Die NeKord-Zilm-verleih'Sesellschast wird in erster Linie die von ber Nekord-Mm-Gejellschaft k-ergeftellten Filme abnehmen unb sie wieder in erster Linie an die Rekord-Lichtspielhäuser ab­setzen.

In zweiter Linie sollen allererste fremde FUms erworben unb an unsere Theater weitergegeben werden.

Auf Grund vorstelxmder Darlegung ift die Gesellschaft mit dem Namen Rchorb SilnuKoniern gegründet worden, die jetzt in eine Aktien Gesellsckwlt umgcivanbclt wird.

2lus Gnlnd obiger Ausführmigen kann mtt ema autzer- gewöhnttch hohe» Dioiü«de gerechnet werden.

herausgeholt uno ins Wa s^er gestoßen. Er roärc ertrunten, wenn ilM nicht Mannschaften Der Volköwehr aufgefischt und im Rat Hause nieder gelegt hatten. Die Menge versuchte nocb das Rathaus zu stürmen, wurde aber durch Schüsse verdrängt. Schon früher schwebte gegen Heil eine Untersuchung wegen eines nickst eimixntbfreien Getwerbebetnebs. Die Proben jedoch, die ec ben Behörden lieferte, Ivaren lnnlx'denNich Die bei ihm beschafttgten Ar­beiterinnen sollen durch ein hohes Schw eige* gelb gewonnen worden sein. Schon jetzt darf als erwiesen gelten, daß Heil tatsächlich die ekelerregeii- den Tinge zu seiner soaenaunten DelikateßsülKe verarbeitet hat. Er war früher Gerbereibesitzer tn Wandsbek und ist heute noch Sachverständiger der Lcderilldiiftrie.

Das Publikum ist empört über die Nahrungs- initbelfälschungen unb die ekelerregenden Zustände in dem Betrieb des Aonservensabrikanten Heil. Man muß sich ununllkürlich fragen, wie es mög­lich ist, daß ein derartiger Schmutzbetrieb nicht von den Behörden selbst entdeckt lottd, sondern daß erst ein Zufall daraus führen muß. Der Rathausmarkt steht dickst voll Menschen und die benachbarten 'Hauptstraßen werden von Stötten junger Burschen durchzogen, die die dortigen großen Delikatessenge­schäfte bedrohen. Ein Haufe schleppte die Pro­kuristen des Heilschen Betriebs unter Schlägen an den Sockel des Kaiserdenkmals auf dem Rathausmarkt und stellte sie dort an den Pranger, bis eine Militärwache sie befreite. Berschiedene Arbeiter und ein Meister von zwei wetteren Sülzefabriken, die die Menge heute eben­falls geschlossen hat, mußten auf Wagen die Stadt durchfahren unb von der Sülze essen, andernfalls ihnen Schläge drohten. Eine Menge trat in das Kriegsversorgungsamt ein, beschädigte die Bureau­einrichtungen unb trieb das Personal auf die Strafte. Die Bewegung ist noch nicht abgeschlossen.

Revolten in Hamburg.

Hamburg^. 25. Juni. (WTB.) Der gestern abend genrachte Versuch, die B ö r s e in Brand zu stecken, führte nur einkleinesSchadenfeuer herbei, das bald gelöscht wurde, obwohl die Menge die Feuerwehrautomvbile nicht heranlassen wollte. Auch) am heutigen Mittwoch morgen dauerten die Schießereien an. Flintenschüsse ivechselten mtt IHanbgranaten. Ueber die Zahl der Verwundeten war nichts Bestimmtes zu erfahren. Man schätzt sie auf sechs bis acht Tote intb dreizehn Ver­wundete. Nach den Hamburger Blättern begannen die Unruhen um 5 Uhr nachmittags gleichzeitig in verschiedenen Stadtteilen, so in der inneren Stadt, in St. Pauli und in Eimsbüttel, wo die Lebens­mittelgeschäfte gestürmt unb alle möglichm Lebens­rnittel geraubt wurden. Eine Kommission unter Führung eines Kommunisten verhandelte gestern abend im Rathause unb forderte Feststellung dar­über, wer den Befehl zum Feuern gegeben hätte. Sie forderte strengste Bestrafung ber Schuldigen. Wer den Beselst zum Feuern gegeben hatte, konnte noch nicht^ festgestellt werden. Ebenso weiß es der Kommandant von Hamburg, L a m p l, nicht, der, Iphgleich er von der Menge nicht angehört und Bluthund beschimpft wurde, seine Ruhe bewahrte. Er wurde später verwundet.

(ffr. Höchst), 25. Sunt uni ''Mder Anlage eine» 360 Morgen großen Fl u g- Gqn ''PIu tzes in der hiesiaen Gemarkung wurde be- begonnen. Tas tm Bereich die)es Geländes nbe Getreide muß sofort abgemäht, ebenso

J» MnetaJM*

NSchfte« SamStag den 28.3tml abends 8'/, Ubr

A V1L /£? ««berordentliche

Hanpt-Versannnlliilg

imGasthof Hanback^ behufs einaehender Be- sorechuna einer sehr wichtigen, die Lebensinteressen eines jeden Einzelnen betresfenden Angelegenheit ES wird um zahlreiches Erscheinen gebeten.

7555 Der Vorstand.

aussen die faust bart vorhandenen Fruckste bcsei- . Cigt werden.

F n Hill II I «I