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aufenthalt in ter bisherigen Weise weiter betreiben. Das Haus bleibt auch fernerhin Sommer und Winter für Erholungsuchende geöffnet, nur der Namen wird geändert. Der bisherige Pächter R. Müller baut die nahegelegene „Ziegelhütte" zu einer Sommerfrische aus.
fz. B a d - N a u h e i in 24. Oft. Einen feinen Man hatten sich drei junge im Ne ich Menst stehende Leute aus gedacht, um einen auf hiesiger Sta.ion stehenden Waggon Benzol nach Frank, urt an eine bestimmte tyirnta zu verschieben. Sie boten dem Rangiermeister 1000 Mk., wenn er Vagen --'— nach Frankfurt gehenden Zua hängen er Beamte ging scheinbar auf dieses Angebot ein, verlangte aber einen Frachtbrief. Auch dieser wurde beiden ft und durch eine 9NittelsPerson dem Ladenreister in die Hände gespielt. Mit diesem Beiveismaterial in Händen wurde die Polizei be-
Mittel durch den Zrveck gehelligt. Dann must man die Kartoffeln da holen, wo sie zu holen sind. Wenn efc soweit kommt, bann tragen die Verantwortung......amtlichen Stellen...., die,
die uns auSgewuchcrt haben, die hunderttausenü- inal größere Spitzbuben sind als die Enlente- fitUKtali'.en und Imperialisten. Ec sei überzeugt, daß, viele Landwirte Kl« usw. als Anbau an- saoen. in WirNidskeil aber doch Kartoffeln gepflanzt hätten. Zur tftevißierung glaube er, daß es zu spat sei. Ls nui& sofort gchandett werden."
Aus biefen wortwörtlichen stenographischen f)7otizen, die sich unser Berichterstatter hat machen können, geht zur Genüge hervor, bah der Bericht nicht entstellt, wie Herr Stephan behauptet, sondern vollkommen einwandfrei wiedergegeben war.
Landkreis Gieben.
jm. Gründers, 24. Dtt Mn Mann in Soldatenlleidung überfiel gestern morgen gegen 7 Uhr ein hiesiges Mädchen, das zur Arbeit nach dem Warthof ging, {"topfte ihm ein Tuch in den BÄunb uni) vergewaltigte es. Obgleich der Täter kurz daraus gesehen worden ist, gelang eS bis jetzt noch urcht, ihn dingfest zu machen.
f. Großen-L inde u, 2Ü. Oft Tine große Kaninchen schau findet Samstag und Sonntag hier von feiten de- Mitteldeutschen Kaninchenzucht Vereins statt, lieber 300 Nummern sind an- gemeldet.
t. Klein-Linden, 86. Off. Die Zahl unserer iLinwobner ist nach der letztenBolkS- zühlung auf 2028 Seelen nefticaen.
-ff: ßich, 24. Dfct Aue Anlatz der Silbernen Hochzeit stiftete der Fürst und die Fürstin von Solms-Hohensolme-Lich die Summe von 2000 Mk. für die Drtsarmen. - Dar (Behalt der hiesigen Ge- meinbeforftroarte wurde auf Beschluß des Gemeinde» cats auf 90 Prozent der Gehalt« der Domanial, forstwarle erhöht und zwar rückwirkend vom 1.8.19.
kreis Lauterbach.
— Lauterbach, 23. Ott. Auf dem Heu- ttgen Schweinemarkt wavm etwa 100Tier: aufgefahren. Ter B.wkauf gina schleppend. Ti- Ferkel rasteten 60-100 ML. dve Läufer 300 bis 400 Mk. Für ein zum Berkaus kommende .Ein- legrschttein wurden 750 Mk. bezahl^
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nachrichtigt, die Vis jetzt einen der Schieber verhaften konnte. Tie anderen bei der Schiebung Beteiligten werden noch gesucht.
=- Sab-91auhetm, 24. Dht Die deutsch-nationale Dolkspartel hielt heute abend eine stark besuchte Mttgltederversammlung ab, auf der die Vor- standsmirglieder Prof. Dr. Weber und Nechtsanwalt Dr. Brücher mit Beifall aufgenommene Vorträge über ^Politische Eindrücke in Dänemark- und über die pollüsche Lage hielten.
Starkenburg und Rheinhessen.
«ö. Darnistadt, 24.Okt. Wegen der Weigerung der Arbeitgeber, den Arbeitern eint Beschaffungsbeihilfe zu gewähren, traten die Metallarbeiter der sämtlichen hiesigen Metallfabriken in den Ausstand. Die Fabrikleitungen stellen sich auf den Standpunkt, datz die Gewährung einer Beschaffungödeihilfe aus finanziellen Gründen unmögüch ist und sind bereit, den Arbeitern die verheiratet und besonders bedürftig sind ein Darlehen zu gewähren. Stuf der Grundlage eine« neuen Lohnabkommens ist nach Ansicht der Arbeitgeber Aussicht auf wettere Verhandlungen vorhanden.
Hessen-Nassau.
= Frankfurt a. 9JL, 23. Okt. Die Kohlenarbeiter der hiesigen Kohlenhandlungen sind in eine Lohnbewegung eingetreten und drohen mit sofortigem Streik fall« ihre Forderung, eine Teuerungszulage von 20 Mark pro Woche und Kopf nicht bewMgt werden.
---Herborn,23.Okt. Eine Linbreckerbande Elflnbett gegenwärtig allmählicb die Bahnhöfe der Imgegenb aus. So wurden bie Bahnhöfe von Offen- dach. Bicken und Ballersbach in den letzten Nächten arg heimgesucht. Die hiesige Bahnhofswirtschaft wurde innerhalb 14 Tagen zum zweitenmal bestohlen.
ra. Von der mittleren L a h n, 24. Olt. Das wundervolle Herbstwetter bat die Feldbestellung außerordentlich gefördert. Die Wintersaat ist unter den günstigen Bedingungen der Erde anvertraut worden.
ra. AuSNassau, 24. Okt. Die Aufbringung ttt Siebmengen an die Entente stellt so chwere 'Anforderungen an unsere Zuchtviehbe- tände. daß daneben ein Handel mit Zucht- und Nutzoreh nicht stattstnden kann. Auf Aiwrdmmg des LMÜreSfleischämteS hat daher die Bezirksfleischstelle geglichen Än- und Veriauf von Zucht- und Nutzvwh, auch durch bie von den Viehhandels-
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Opfer bei der Lifenbahnkatastrophe bei Kranowch hat sich auf 40 erhöht, indem ein großer Teil der Schwerverletzten seinen Wunden erlegen ist Auch die Zahl der Leichtoerlchten ist bedeutend größer als Zuerst angegeben wurde, da viele sich von der Ur.= glücksstätte entfernt hatten, ohne ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Feststellung bei Verunglückten ist vielfach unmöglich, da die meisten vollständig verkohtt sind. (Es handelt sich hauptsächlich um (Ein. wohner des oberschleflschen Industnebezstks und der Ratiborer Umgebung.
Ratibor, 24. 06t (Wolff.) Laut einer Mel düng der ,Aeuen Oberschles. Dolksztg." ist bei 4tra nowih ein Personenzug in einen Güterzug hineingefahren. Mehrere Personenwagen gerieten in Brand. Bisher wurden 10 Tote und zahlreiche Verwundete geborgen.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst, Sonntag, 26. Ott., 19. n. Tr. In d. Stadtkirche. Vocm. 9y» llhr: Mr. Mahr. 11: Kinderk. f. d. MatthäuSgcm.: '^rr. Mohr. Abends 6: Psarvass. Schaefer. 8: Bereinig d. fonfinn. männl. Jugend b. Mattbäusgem. - TonnerStag, 30. Ott., abds. 8: Vereinig, d. ku- firm. weibl. Jugend d. Matthänsgem. — In o. J,hann«skirche. Bonn. 9Vs: Pfr. Becht^ Heimer. 11: Kinder!, f. d. Lukasgem.: Pfr. Beck», tolöheimer. ALdS. 6: Pfr. ÄuSfeld. 8: Albelbefp. im Jvbanmssaal. Vrv: Vereinigung d. DDiifirin. weibl. Jugend b. Lukas gern, i Lukcrssaal. — Boi: Sonntag, 3. N-ov., an beginnen d. Abendg^trec - dienstt um 5 Uhr. — An b. Sonntage findet tu beit». Kirchen i, AbcndgotttÄiienst Veichtt u. Feier d. h<. Abendmahls statt. Anmeldungen werd. v. d. Gemeindepfarvern vorher erbiten. —- Sonntag, 26. Ott., vorm. 10: Kirchberg. Erntc-Dankfe!». Hl. Abendmahl f. Taubringen u. Ruttcrshaufen. Kollette. Nachm. IV3: Mainzlar. Dl. .Abendmibl IV,: Taubringen. Hl. Abendmahl.
Äathslischr Gemeinde.
Samstag, 25. Okt., nachm. 5 u. abds. 8 Uhr: Delegenh. z. hl. Beichte. - Sonntag, 26. Okt., 20. Sonn tag n. Pfingsten. Dorm. 61 /,: Gelegenh. z. hl. Beichte. 7: Hl. Meffe. 8: Austeil. d. hl. Kommun. 9: Hochamt m. Pr. 11: Hl. Messe m. Pr. Nachm. 2: Rosenkranz- andacht m. Segen. 3: Iünglingskongregat. Abds 7l/t: Sttftungrsest d. Kathol. kaufm. Vereins m. Dortr. i. Felsenkeller. - Dienstag u. Freitag, abds.6V,: Rosenkranzandacht m. Segen. - Diaspora-Gottesdienst am 26. Okt. Dn Grünberg: 91/,. Hungen: 9'/,.
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# Nidda, 24. Okt. Gestern vormittag 10 Uhr fand im „(Btimbrnnis" eine Versammlung statt, die von Lehrern, Oberlehrern und Pfarrern des Kreises gut, von der übrigen Bevölkerung dagegen sehr schlecht besucht war. Die Versammlung wurde von dem neuen Schulinspektor des Kreises, Maurer, geiecket und mit einer kurzen Ansprache begrützt. Direktor H a s s i n g e r - Darmstadt htett sodann einen Dorttag über „Die Ausgestaltung des Dil- d u n g s w e s e n s i n H e f f e nM. Volksbildung, so etwa führte der Redner aus, ist nicht ein Abklatsch der höheren Bildung, die unserem Volke von dem Tisch der Gebildeten in Brocken dargereicht werden solle, sondern aktive Beteiligung des Volker am ge- samten Kulturleben, eine Mobilmachung der geistigen, sittlichen und auch religiösen Kräfte eines Volkes und ist nur möglich im Volksstaat. Unter aller An- erkennung dessen, was bisher schon von den verschiedensten neutralen, politischen und kirchlichen Verbänden, wie dem Rhein-Main-Derband, dem Bil- dungsausschutz der Sozialdemokrattschen Derlei, dem Dolksbildungsverein für das katholische Deutschland, dem Borromäu^oerein, den evangelischen und katholischen Vereinen geleistet worden ist, hat doch der ganzen Llrbeit bisher das einigende Band und volle Klarheit über die Gesamtausgabe der Volksbildung gefehlt. Dem will die neugebildete Zentralstelle abhelsen unter Wahrung der Selbständigkeit jedes Verbandes u. aller Mitarbeit will sie das Verttauensverhältnis zwischen den einzelnen Verbänden Herstellen, die Forschung über die DolLsbildungsarbeit fördern, Tagungen, Kurse, Musterdarbietungen usw. abhalten. Deshalb wurde am 28. Mai d. Js. ein Hauptausschuk ge- gründet, in dem 80 Vertreter aller großen Verbände Sitz und Stimme haben und dem 11 Unterausschüsse zur Seite stehen. Diese Unterausschüffe bearbeiten das volkstümliche Bücherwesen, die Kunstpflege, das Kinowesen, die Dolksunterhaltung, die Volkshochschule, die Heimatoflege, die Naturwissenschaft und Technik, die Frauenbildung, die staats- und wirtschaftliche Bildung, die Preffe, das Volkshaus. Für die Arbeit der Dolksbildung sollen vor allem die Grundllnien maßgebend fein, die die Tagung der Volksbildungsvereinigungen nach Vorschlag von Direktor Beuerle und Rektor Heinen in Rothenburg im vorigen Fahre festgestellt hat. Mit einem warmen Ausruf zur Mit- arbeit schloß der Redner unter Beifall seine Ausführungen, die in der Aussprache durch Pfarrer Bär- Lindhetm und Lehrer und Bürgermeister Hensel-Hirzenhain noch wettoolle Ergänzungen erfuhren. Um IV« Uhr konnte der Leiter die sehr anregend verlaufene Versammlung schließen.
Turnen.
** Leihgestern, 24. Ott. Der Turnverein Frisch-Auf, der mährend der A-riegsznt ruhte, und jetzt sein Turnen Mieder aufgmoturnen hat, hält am Sonntag, 26. Ott., sein Abturncm al’. Bon den in Gefangenschaft geratenen zchn Turnern sind sieben -urückg<kehrt. Das. Abtt'.rnen wurde bis zu ihrer Rückkehr verschoben.
= Lauterbach, 23. Ott. Die hiesiae Turn- gementbe, der zweite Turnverein am Plcche, hat die Anschaffung einer Fahne beschlossen. Dte Fahnenweihe soll im nächsten Jahre mit dem lOjähri- gen Stiftungsfest und einem Bezirkswetturnen verbunden werden.
gegenüber. «VTr^Ff-Tn Wrn tob w^ck»' verkauft." Der neue Besitzer übernimmt das An-
müFm mtSK^W^eln Men, mefen m L 3Qnuat 1920 oin es als Luftkur-
N d^RnchSwew i^g« kein Belast, tvk m,f,nthoIt sich im Kreise Friedberg berausgestellt hat, wo sie gaiu venagt hat. ES bleibt nur Serbsthche Übrig Vorher empfehle ich, alle Zugänge zu den Städten za besetz-n. «tle Kart-oftets:ndungen, ob aus Bezugsschein oder nickt, mllfften.einem Lager fibcrmwieii werd«, wo die g.eichmätzige Ber- Irilung oorgenomlnen wird. Werter sttengere Kontrolle auf den Bahnhöfen. Aus dem tzesmchen darf nichts herausgehen. Alle Frachtbriefe müssen revidiert werden, wenn alles dies versagt, mitfe man schärfere Maßnahmen ergreifen, tiä mutz der ländlichen Bevölkerung Wasser und Licht aesperrt werden. Wenn alles dies versagt, bann darf cs teilte Bedenken mehr geben. Dann ist jegliches
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