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Freifrau EM t

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Gießen, Juli 1919

Vertreter die Herren:

Mathematik n. Latein? gegen

Schr.Ang. mit Honorar *ur eir

ür eine Person. Anzuieb.

Bergstraße 1 varr. 8575

u. 014475 a. d. Gieß. Anz.

2100.

irrtb der von der Unternehmerin, e Satt* unb Steinindn -

Wer erteilt Ober­tertianer Unterricht in

geb. v. Alvensleben Dresden-A. Marschner-Str. 31

Luise Kreuzburg Richard Goh

Verlobte

Ir. med. Karl Richter le rreist nach dem 26. Juli fiQr etwa drei Wochen.

EeneraliMjor a. I. CullmaoQ b. Frau Anna geb. Theobald

Gießen

Süd-Anlage 16

Dr. Geyer Dr. Meyerhoff Sanitätsrat Dr. Schliephake.

Die Verlobung ihrer Tochter Sybille und ihres Sohnes Ludwig zeigen ergebens! an

ie, G m. b v-, B n tzvach, angegebene Grund, den Grubenarbeitern ^uzubilliyenbe Lohnauf- moig Mürbe dir Steinbrucharbeiter unzufrieden rm, olö nicht stichhaltig bezeichoret Meiden. Die rma fürchtet, den Betrieb stiliegen zu eu, ba noch her «Gew in nungs kosten Verhütung des geringwertigen stvorkvmmenS unrentabel werden lie­ber beim Abbau gcwvTmcnr Kalkstein z. Zt. Verwendung finde, das Kalkwerk auch schon der Revolution wegen Kvhlenmangels stilliege. Steinbrucharbeiter wurden hur weiter besriis- inn sie nicht der Gemeinde »ur Last fallen zu . In der Butzbacher Gegend sei der gezahlte üblich (1 Mk. stündlich). Zur Not Kirnten die Arbeiter durch landwirtschaftliche Arbeiten hqljdfen. Tine Verständigung kam nicht zu-

wurde unter Berücksichtigung der mißlichen Sr der BeteLgdon dahin entschieden: L Der Srimdenlohn für Vvllhcmer wird ab iMd 1919 auf 1,25 Mk. erhöht.

Lie Löhr« der übrigen Bergarbeiter sind in »rechendem Verhältnis aufzubessern. Dieser ii ed s spruch batest sich nur auf den Berg- ibe trieb der GrubeGute Hoffnung".

1 geschnitzter Blumen­tisch n. 8 eis. Blumen- st «luder -n vertauschen gegen einen kl. Waschnsch

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W*t SchNchrnnWanSschns;

der Provinz Oberhessen. i Inszug aus dem Bericht über die

Lerhandlung am 14. Juli 1919.

1. Auf der Braunkohlen grübe rieb rieb" r u TraiS-dorloff hatte Grubenverwaltung die geiorbertr Lohn- ng von 12 auf 16 Mk. (für Hauer unter aa) abgelehnt, da die Gewerken zu weiteren

n (4 300 000 Mk. feit 1909) nicht mehr bewegen seien, bei Bewillianna der Lofon- ißfjung die Mehrbelastung 48000 Mk monatlich ge und durch das Eindringen der r Heini - üenBraunkohle die Konkurrenzfähigkeit der

in Frage gestellt werde. Im Fall des sreikS müsse man den Betrieb still legen und die Notstands arbeiten entstellen, wo- rd, die Grube in wenigen Stunden ersaufen Mlrde. Die Belcgsclwft riet den Schlichtungsaus- an, der mit den Parteien eingehend die Etceitpiuifie erörterte. Die Gruden Verwaltung er» Sirte sich bereit, zu den bisherigen Gdingen und Ljncn, die im Mai sich über die vereinbarten 12 y(f. auf 13,18 Mk. unter Tag und 14,45 Mk. » Tagbau gestellt hätten, weiterarbeiten zu lassen, fc- t»ic Kohle »gerneinschaft hergestellt, die Syndt- hsolldung vorangeschritten oder die Soziaiisie- rifl der Kohlengewinnung erreicht sei. Die Beleg- i|i|t war zu Zugeständnissen, obwohl diese nur

»eien.

2 Auf der B raunstei n grübe Fernie ii Gießen scheiterte die angestrebte Sofort» U lung: Tagcslofon-Erhöbung für Hauer unter tat von 12,16 Mk. laut früheren Schiedsspruchs y Echlichtungsausschufse- vom März l. I. über In im A-ril und Mai tatsächlich erzielten Durch» stiilt von 13,68 Mk. hinaus auf 17,50 Mk. und Aidsiung für die anderen Arbeiter. Me Beleg» ist ging aus den Vorschlag, durch Kollektiv- rtcag mit den Organisationen die Ireitpunkte zu erledigen, nicht ein.

dem Schlichtungsausschuß ergaben die Ber­ngen eine Annäherung der Parteien: die lnehrnersorderung wurde von 2,19 Mk. ©tun* lohn auf 1,94 Mk. ermäßigt, auf Arbeitgeber» tu dem bisherigen Durchschnitt von stündlich 1 Mk. eine Zulage von 10 Pf. zugestanden. Da sich aber über den noch verbleibenden Unter* nicht einigen konnte, wurde Schieds- llrii ch nötig, durch den bestimmt wurde: ir Hauer unter Tag soll ab 1. Juni 1919 ein nbenlohn Don 1,85 Mk. bezahlt werben und für die Mannte Juni, Juli unti ^August ls. Js. i' mtberen Arbeitergrupven werden im gleichen tältni* aufgebessert. Die den Schichtlöhnern Us zugebüligte Stundenlohnzulage von 20 Pf.

hierbei außer Anrechnung."

öeibe Parteien erkannten den redSspruch sofort an.

L. Auf der im Tagbau betriebenen Erz- kl he (mit Kalkstemabvaum)Gute Hofs- ttg"b eiOberkleen prbeibrte die Belegschaft 7,40 Mk. Tayesbohn, dessen Aufbesserung auf O Mk. mit Wftkmrg vom 1. Mai Cf. Js. auf des im April für das Bergrevier Wetzlar wwssenen Qohnabtomrnens verlangt wurde. Die ' auf Nebenverdienst müsse aks Lohn-

n als bunembe 6mri rtbt ist." -Achim , sich die Tcilnehmn ionSzug durch die: eere mihliebige Wrift»' n ber Landwirtjchajl

und Nheinhesfen.

a. M., 22. M Mit sollen die Wasser- tlich erhöht roerbot. isser bei Abgabe an $, an städtische Anstalin Verrechnung des *" 23 ${. für das Pik» jta künftig für vtraßenbeleuchtwig $ llemter 30 Ps, S«

für die Strajcnbcfr!«:^ jxaitim 35 Pf." ba fäferirrft «M 'Z

22. Juli. W1, die $bN> jtsfrn Gartenfeste iben Turnoerm«.

, ihr tvescntllches dy> das ipotoi der Mr«-

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ja der Braunselser »X Wiurn Motorrad.

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ftitr eckSkold anerkannt, her Ärbeitergeberfetie wird er mit Frist Mr Erklärung über Annahme oder Abletzimng -ugefcrtigt. , . -

Vie Uommunalwahltu.

L Ladenrod, L3 Juli. Bei der Wahl eine- Beigeordneten wurde .Heinrich Bl n be­wald einstimmig wieder gewählt. Er tritt somit feine vierte Amtsperiode an.

* Eberstadt, 23. Juli. Bei der Ge- meinderatSwahl wurden Heinrich Löb- rich IV., Wilh. Sollet, Wilh. Weckmann, Aug. Gorr, Wilh. StüHer II., öeinr. Bender, PH. Her­bert, Aug. Zimmer, Christoph Biehl, Sxtnr. Gör- lach XI.. Adam Alles und Emst Xie mar gewählt. Bei der Bürgermeisterwahl waren zwei Kandidaten aufgestellt. Unser bisheriger Bürger­meister Heinrich Görlach IX. hatte auf eine Wiederwahl verzichtet. Don bürgerlicher Seite war ber Maller Sixtnr. Görlach X., v-on der Mittel- sttzndsvereimffung der Landwirt Sxtnr. Löbrich IV. aufßeflellt. Es fand ein erbitterter Wahlkampf statt. Löbrich IV. wurde mit 26 Stimmen Mehr­heit gewählt. Tie Wahlbeteiligung bei der B e i» geordnetenwahl war weniger stark. Es waren zwei fikmbibaten auf gestellt. Ter frühere Beigeordnete Müller wurde wiedergewäfoll. Dies­mal kannten sich die Bürgerlichen des Siews er­freuen. Ter durch die Walfl hervorgerufene'Partei- Haß wird sich nun hoffentlich wieder legen und die alte Eintracht und Zufriedenheit in unserem Torfe einkehren.

* M ichelbach, 24. Juli. Zum Beige­ordneten wurde der bisherige Scigeorimrte Eduard Rucke lshausen mit 111 Stimmen einstimmig wiedergewählt. In Götzen wurde der bisherige Beigeordnete Subtoig Deubel wieder-, in SichenHausen ber Gemeinderai Ludwig Haas IV. mit 85 Stimme« neugewahlt. Tie Wahlbeteiligung war hier eine sehr lebhafte.

up. O ber-O hmev, 23. Juli. Einen fdjöntn Beweis des Vertrauens gab unsere Gemeinde ihrem bisherigen Beigeordneten Rudolf Horst. Obtoo^ noch in Gefangenschaft weilend, wählte ilyn die Ge­meinde einstimmig mit 264 Stimmen. Die Wähler­schaft hatte sich vor der Wahl der Genehmigung der Behörde versichert.

Ö Schlitz, 23. Juli. Unser Städtchen mit feinen 2700 Einwohnern gehört zu bet weniger Gemeinden in Ober Hessen, die zwei Beigeo r d- n e t e zu wählen haben. Als erster Beigeordneter wurde kürzlich FabriVant Zöller wicdergewählt. Nächsten Sonntag findet nun die Wahl des Kwriten Beigeordneten statt. Dazu ist der bisherige zweite Beigeordnete Konditzor Jungblut wieder auf- gestellt. Er wird auch die Unterstützung der Deutsch- liberalen Volkspartri finden, der stärksten der hier organisierten politischen Parteien. Ta aber auch die Sozialdemokraten und die Ternvkraten mit eigenen Kandidaturen auftreten werden, durfte es aller Bovaussicht nach zu einer Stichwahl zwischen Jungblut und Mcmrermeister Sadfoanann, dem Kan­didaten der str^iakdemokratischen Partei, kommen. Lachmann bereinigte schon bei der Wahl des ersten Beigeordneten über 400 Stimmen auf sich. Durch Kreisdirektor Werner -£au terbach wurde bet neugewäfolte Berufs-Bürgermeister Niepoth gestrim in einer Gemernderatssitzuny verpflichtet und der wiedergewählte erste Beigeordnete Zöller auf feinen früheren Diensteid verwiesen. Der erste Beigeordnete wird die Büvgermeistcraeschäfte noch bis zum tzerbst führen, ba der neue Bürgermeister erst feine juristischen .Studien abssttießen will.

O Aus bem Dogelsberg, 23. Juli. In Meiches wurde der bisherige Bürgermeister Stau mit 209 von 216 Stimmen, in derchen- hain ber bisherige Bürgermeister Komp V. mied er gewählt. In Hartmannshain wurde Sattler und Santmnrt Hrinr. Strauch mit 78 gegen 49 Stimmen zum Bürgermeister «wählt. In Burkhards wählte man Landwirt Heinrich Kneipp mit 129 gegen 81 Stimmen zum Bür­germeister, Hub. Horr zum Brigcordneten. In W a l l e n r o d wurde der bisherige Beigeordnete Joh. Keipp mit 227 gegen 63 Stimmen, in Dirlammen der bisherige Beigeordnete Hrinr. Kraft einstimmig wiedergewählt.

t tuinl e Losten der Lebenshaltung möglich seien, geneigt IS f° gelang es, betbc Parteien zu der Bereit- «lligfeit «u bringen, nach an demselben Tage in Verhandlungen miteinander z u

W. Verurteilt r , MneMtoirtt, 1J

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Wta öttajm, bu richten, nnb.

»M°dmm«rh°rtaa> » Erzengels, tetra » «bensmtztel, Me tr x anb. Tie Versag ^"^eraufnohin! Bmissstände ohne U * [6* «Ha lvme sind dazu bnn intvortmtfl für die kbulb Hal ein Ende' Mestolitischer $erbl nigachtmd die

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Gberhesfischer Seschlchttvereln.

Ter Ausflug des Oberhessischen GeschLchüS- vcreins führte vorigen Samstag nach G r ü n i n - aen und fand sehr zahlreiche Beteiligung. Tie Straße von Lang-Göns muh Grüningen schneidet den Pfahlgmbcn, der ba Grüningen seinen nördlichsten Punkt in Ober Hessen erreicht. Einige Erläuterungen gab an Ort und Stelle Pros. Helmke. Grüningen selbst ist eins der ältesten Städtchen der Wetterau, in dessen ge- schüfotlicher Bergangenheit sich bte Geschichte der

Meine Verlobung mit Sybille, Freiin v. Schwartzenberg u. Hohenlansberg, Tochter des verstorbenen Rittmeisters a. D. des Leib - Garde - Husaren regiments Herrn AlexanderFreiherm v.Sch wartzenberg U. Hohenlansberg und seiner Frau Ge­mahlin Elsbeth geb. v. Alvensleben, beehre ich mich anzuzeigen.

Ludwig Cullmann

Landwirt

Oberleutnant d.R. Jäger-Regiment zu Pferde 5

Heidelberg, Juli 1919

U z.ZL Domäne Wetzdorf b.Dornburg a.Saale.

PwJKtn Frank!»

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1 ^ivartzeDbepg Q.floheDlansberg

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gntWÄ legend MbteWtegett W5dg W Sm 'M» bocr und Lorfdxr SchenkunMuckUndcn des 8. Jahrhunderts wird der Ort genannt. Er war eine Besitzung der Herren von Arnsburg und kam von diesem an die Münzenberger und bann an die Falkenstriner. Bei brr Trilung der Falkm- stauschcn Erbschaft siel er 1419 an bte Eppensteiner und später durch Tausch an Solms. Im dreißig­jährigen Kriege würbe das Städtchen fast ganz zerstört, 1755 war es an dessen-Kassel verpfände und kam 1806 zum Grostherzogtum Lüften. Als Hauptort einer Mark, eures Gerichtsbezirks und eines Kirchspiels bildete es für die näher.» Um­gebung einen Mittelpunkt wirtschaftlichen, recht­lichen und ftrchiich-religiösen Lebens. Tieft Be­deutung sprach sich in der Verleihung des Stadt­rechts aus, dessen steinernen Zeugen bi' zum großen Teil erhaltene Stadtmauer mit bem ma- lenschonTicteturm" bildet. Aelter noch als die Stadtmauer ist die wohl bald nach 1419 von Gottfried von Eppenstrin errichtete Burg, von ber die Umfassungsmauer mit den Resten eines starken runden Turmes, ein paar Gewölbe und ein Spitz- bogentor erhalten sind. Nicht nur altertümlichen geschichtlichen Reiz, wie diese Baudenkmäler, son­dern wirkliche kunstgeschichtliche Bedeutung besitzt die prächtig gelegene Kirche: durch das Neben­einander der romauifefoen, früh- und spätgotischen Bauteile und den inneren Ausbau im Barock ist sie höchst lehrreich Am Abhang des Lügels, der die Krrche trägt, befindet sich der F^onbrun- n e n , eine go.ische Gcwölbeanlage, vermutlich im Frondienst errichtet. Für die Geschichte der Stadt und die profanen Denkmäler war Prof. Ebel der kundige Führer, für die Kirche Prof. N'a u ch. Ter Tank, den der Borsitzende des Ver­eins, Gehcimerat B e h a g h e l, ihnen aussprach, war wohlverdient. Auch der Bürgermeister, der Pfarrer imb die beiden Lehrer von Grüningen be­teiligten sich an der Besichtigung.

So bot der Ausflug viel des Lehrrrichen und Anregendeu. Wie wir Höven, soll in Grüningen die Absicht bestehen, zur Gewinnung txm Straßen- unb Baugelidide den größten Teil der Stadlmautt und die Burg ntcberzulegen, den F-vondrunnen gu beseitigen sowie rin Stück des Pfahlgrabens als Acsi-rland zu verwenden. Es wäre nicht nur sehr bedauerlich, sondern rin nie wiedergutzü­rn achen der schwerer Fehler, toeun dies: Absicht zur Ausführung käme und in pietätloser Zeit der Zusammenhang mit der Vergangenheit hier geradezu mutwillig zerstört würde. Es gibt auch i beeile Werte, die höher stehen als kleine materielle Bortrile für den Augenblick.

yochschulnachrichten.

Technische Hochschule Darmstadt.

Ein Zwischensemester findet nicht statt; es werden aber in den Monaten September und Oktober Kurse sowie Zeichen- und Laboratorcu ms- übungen mit beschränkter Zulassung abgehalten. Zu den Kursen iverden nur Studierende der hie­sigen Hochschule, die wegen mindestens dreimonat­licher Teilnahme am Freikorps oder Grenzschutz das Sommersemester 1919 nicht besuchen konnten und Kriegsgefangene, die erst nach dem 1. Fe­bruar 1919 entlassen wurden, Mgriaften. Ferner können Sck)werkrregsbeschädigte (mit Rerttrnau- ftrrüchen von 50 Prozent und mehr) an den Kursen trilnehmen, wenn sie die betreffenden vor- lesurraen hier int Sommersemester 1919 hörten. Die Kurse sollen auf Fächer der Diplomprüfung beschränkt bleiben und sich nur auf Stoffgebiete des Sommersemesters 1919 erstrecken. Zu den Zeichen- und LaboratoriumsüVungen werden außer den vorher genannten Herren noch Kriegsteil­nehmer, die aus besonderen Grüichen (Heeres­dienst, Erkrankung, Lmksrheiner) am verlängerten Wintersemester 1918/19 (Zwischensemester) nicht teilnehmen konnten, und Studierende, die durch Kriegsdienst mirtdestens 6 Semester (abzüglich rin» jährig-freiwilligen Dienst, Praxis und vorzeitige Reifeprüfung) verloren habeir zügel assen. Ein­schreibung erfolgt oom 1. bis 15. September. Das Wintersemester 1919/20 beginnt am 28. Oktober und schließt am 6. März 1920. Die bisher an der Technischen Hochschule Darmstadt eingeschriebe- nen reichsdeutschen Studierenden und Lörer wer­den im Wintersemester 1919/20 ohne weiteres wieder auf genommen, wenn sie sich bis zum 25. Juli beim Sekretariat vormerken kiesten; für kriegsgefangene Studierende wird dieser Termin bis zum 1. Oktober erstreckt. Aufnahmesuchende, die bisher ber hiesigen Technischen Hochschule nicht an» gehörten, müssen sich bis zum 1. Oktober unter Angabe der Staatsangehörigkeit, der Vorbildung, der gewählten Aachrichttmg und evtl, des bis­herigen Hochschulstudiums beim Sekretariat schrift­lich vormerken lassen; die Entscheidung über ihre Ausnahme toirb ihnen bann bis zum 15. Oktober mit geteilt werden. Das Programm der Tech»

riftchock NtüsckstM 1WÄ68 ÖH6t AwMst; tf ftk gegen Vvstfrri- Einsendung von 1,2h vom Sekretariat -u beziehen. ,

Sport.

* Win Drovav anba-FüLdariveH- stziel findet am Sonntag auf bem Sportplatz an der öarbt zwischen der akademischen Mannschaft d«S Frankfurter Fußballvereins und der ata» demischen Ptannschafr des Vereins für Rasenspielk 1900 statt. Da ber Spvrtgedanke von den hiesigen ötubierenben in diesem Semester sehr vernachlässigt worden ist, was die vielen Niederlagen auf allen sportlichm Gebieten beweisen, wäre es zu bearüfcn, wenn bte Veranstaltung durch zahlreichen Besuch der das Interesse zu späterer sportlicher Betätigun- fördern soll, unterstützt würde.

Turnen.

'Ä Bad-Nauheim, 23 Juli. Brim Be­zirkswetturnen in Lang-Göns errangen vom hiesigen Turnverein 1860 7 aktive Turner, 7 Zöglinge und 12 Schüler Preift. Turner Adalbert Richter hatte mit 83 Punkten die beste Leistung beim Wetturnen aufzuweisen und erhielt den ersten Preis. Der hiesige Männerturnver- tein errang 16 Preise, von denen 7 auf aktive Turner, 2 auf Zöglinge und .7 auf Schüler ber Volksschule entfielen.

In Gr ünberg findet am nächsten Sonn­tag Bez ir kswetturnen des 2. Bezirks bt# Gaues Lrifen statt. Dir Beteiligung verspricht groß M werden, sind doch bis jetzt schon 131 aktive Tur­ner, 79 Zöglings-Oberstufe, 140 Zöglings-Unter­stufe und 71 Schüler gemeldet. Absa fort von Gießen 8.13 Uhr vormittags. Der 2. Bezirk setzt sich aus den Vevrinen in Gießen und der näheren Um­gebung zusammeu.

Eingesandt.

Mr Form und Inhalt aller unter dieser Rubril stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

T)k Mckkehr her Kriegsgefangenen.

IN einemErngesrrndl" desGießener Aw zeiger" txÄfl vorigen Montag weist der hiesige LerbergSvater, Herr Loh, die Kirche auf ihre Pflicht hin, für die vorübergehend im Durchgangs­lager untergebrachten deutschen KriegsgesarrgeneB tu sorgen. Die Art, tote das geschieht, beroeift, daß der ©infenber ber Kirche bat Borwurs machen will, sie versäume biefe Pflicht. Demgegenüber stelle ich fest, daß die Seelsorge und bte Ab­haltung von Gottesdiensten im hiesigen Durch­gangslager schon seit Mitte Mai genau geregelt sind. Pfarrer Ausfeld läßt sich die Jürsorge an Den evangelischen Gefangenen recht angelegen fein; er wird hierbei von Divisionspsarrer Ttes- meyer, der eigens zu diesem Zwecke Hierher ton» mandiert ist, unterstützt. In diesen Tagen tommi Militaroberpsarrer Rosenfeld von Frankfurt a. M. hierher, um weitere Anordnungen $u treffen. Nicht minber tut die katholische Kirche in dieser Hin­sicht ihre Pflicht. 5Zn der vorigen Woche waren der evangelifche und der katholische .Geistliche im Lager, um Gottesdienst zu halten, dieser kam jedoch nicht zustande, weil int in Frage kommende. Gefangenen schon wieder weggeführt wvrven waren. Die Pfarrer bekommen sofort von bei Lagerkommandantur Nachricht, wenn ein nenei Transport an kommt, nnb eS wird alsdann Gottes­dienst an gesetzt.

Wenn jemand össenllich eine Anklage erlebt, so erfordern eS Gewissenhaftigkrit und Gertch- tigkritsgefüA, daß er sich vorher genau informiert, ob die Anklage auch begründet ist £>err Loh hat dies nicht getan; ich weise daher als derzettiacr Vorsitzender des hiesigen evangelischen Pfarrkolle» giums seine Ausführungen als leichtfertig und ungebührlich zurück. Wie wenig der Genannte be­im en ist, in Dingen, die nickst in seiner Berufs- sphäre liegen, Anregungen zu geben, beweist der Vorschlag, Schulkinder zu den Gottesdienst«! iro Lager her anzuziehen. Man vereinigt doch desfoull die heimkeforenden Gefangenen zunächst in den Lagern, um zu verhüten, daß durch sie ansteckend« Krankheiten im Lande verbreitet werden.

Pfarrer Bechtolsheim er.

rttrchttche Nachrichten.

Israelitische Religionsgenteinve. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 26. Juli: Borabend 7.30 Uhr, mor­gens 8.30 Uhr. Abends: 8.30 und 9.10 Uhr.

Israelit. Religionsgesellfchaft. Sabbatsrier den 26. Juli. Freitag abend 7.30 Uhr. Samstag vormittag 8 Uhr. Nachmittag 4 Ufor. Sab­batausgang 9.10 Uhr. Wo ch engottesdieust Morgens 6.30 Uhr, abend- 7 Uhr.

Konservatorisch gebtld. Kavellmstr.er»eiltgründl. Geigkn- ».Cello- Unterricht. Anmeldung, persönlich ober schriftlich Musikbaus Busch. oiaw

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Tücht. Vertreter gesucht.

Wer übernimmt

Möbeltransport (kleiner Wagen! v. Obern­dorf a. Neck« lb. Stutt­gart» nach Gießen, bzw. wann wird leerer Wagen auS dortiger Gebend bier- foer befördert? Schr. Äng. mit Angabe d. ungefähren KonenounkteS unter 8666 an den Gießener Anz.

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Der für nächsten Sonntag (27. d. M.) ftstsesetzte

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10. 8. 1919 »erlegt.

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SamStag, 26. d. Mts., Hf/» s. t im Kneiolokal.

Sonntag, 27. d. MtS

Ausflug, i

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