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Die Verlobung unserer Tochter Ztlll) mit Herrn Ingenieur Lothar fioenig beehren wir UNS hiermit viZuzeigen.

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Langsdorf. 22. Juni 1919.

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Donnerstag den 28. Juni 1919 im Hotel Köhler, West-Anlage MMHsmImmlq Anfangs1/, Uhr abds. Der Vorstand.

Habe mich in Londorf i. Oberh. als nnnmnumn prakt. Arzt muumumm niedergelassen.

Dr. med. Hiller»TNerp6on

Sprechstunden: mm

8-9, 2-3 Uhr, Sonntags 810 Uhr.

0 Wetter, 24. Juni. Am 26. Juni begehen m mittagM W Fleute Kastenmeister Franz Boßhammer 2.3 Hta Sr°u gcb. Bri°l in Sarnau das Fast der "°e d - - - diamantenen Hochzeit. Der Mann ist 85 inb die Frau 83 Jahre alt. In Reddehausen feier» m die Eheleute Pansch goldene Hochzeit.

für Berhhrssteuer gleich 5,66% der Fahrgeloein- nähme; Unterhaltung der Babnanlaae und der Betriebsmittel von 37 300 ML aus 51 000 Mk.: die Betriebskosten von 51900 Mk. auf 114 000 Mk., darunter allein 60940 Mark für Kriegsteiiernngszulagen; bi2 Strom tvstenv«m 44 8OQ Mk. auf 64 000 Mk.; Die nstf leidung und Ausrüstung von 3000 Mk. auf 6000 MU.

Tie Ausgaben für den Erneuerung^- |t od. betragen einschließlichder Zinsen 15 407 Mk.. die Ausgaben für den Reservefonds 1128 Mart: Kapitalzinsen 32105 Mk., Schul' dcntilgung 10559 Mk.; Neuanfckiaftungen svid nicht vorgesehen.

Sport

t*. Btn, 24. Juni. Bergangenen (Sonn­tag Itnelte der hiesige Verein für Rasenspiele mit feinen drei ersten Mannschaften in Wetzlar -gegen den dortigen Ballspielllub und konnte trotz 'Ersatz, der eine Verschiebung in der Aufstellung Sünstige Ergebnisse erzielen. Die dritte Mannschaft, welche am Vormittag spielte, verlor knapp mit 4:3 Toren. Die zweite Mann- Ichast konnte, obgleich vollkommen überlegen, nur iCtn unentschiedenes Ergebnis von 2:2 Toren er­zielen. Gießens Mittelstürmer vorzüglich Beide (Spick litten unter dem Einfluß eines wenig guten Schiedsrichters. Das Spiel der ersten Mann- fdiaften gewann Gießen mit 3:0 Toren sicher. Tie Verteidigung von Wetzlar war äußerst ball- i stchbr und glanzte durch weiten Schlag, der Sturm dagegen etwas schwach. Tie Stärke von Gießen | hegt in dem Torwächter und der Läuferreihe, welche , durch aufopferndes Spiel das Spiel stets nach -vorn drückte. Schiedsrichter in diesem Spiel gut Seit letzten Mittwoch herrscht aus bem Sport­platz ocs Vereins für Rasenspiele an ber Rodheimer Straße cm starker Betrieb. Tas OtencralfommanDo des 18. A. K. hält dort einen Sport le hrcr- kursus mit zirka 50 Teilnehmern ab. Ter Platz, welcher für diese Zwecke außerordentlich geeignet ist. wird durch Anlegen einer Laufbahn zur Zeit noch verbessert. Es ist nicht ausgeschlossen, daß, die Ausscheidungskämpfe des 18. A. K. im Juli nicht in Bao-Nanheim, sondern ebenfalls hier stattsinden. Der Kursus, ber infolge ber Friedensverhandlungen zwei Tage unterbrochen wurde, wird nunmehr wieder seinen Fortgang nehmen.

Vie lkommunalwahlen.

wa. Wetzlar, 24. Juni. In der gestrigen Stadtverordnetensitzung wurde Stadtbaurat Klee­mann in Memel als technischer Beigeordneter an Stelle des verstorbenen Dr. Former mit 23 gegen 7 Stimmen gewählt. Die Wahl des Diplominge­nieurs Ehler t in Heidelberg zum Leiter der städtischen Betriebe (an Stelle des nach Alten­burg gegangenen Direktors Schütte) erfolgte ein­stimmig.

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mL GewüsekvckEnlaae 3339 DN. gleich 7486 iRarck gegenüber 4324 9X1 im Vorjahre.

nnnUm£ 9<2t. fini> in Döhe von 365 000 vorgesehen, die mit 157 000 Mk.

aus bem EmeuerungSstock, mit ^08 MO Mk. aus Anleihemitteln bestritten werden. Im Vonahre waren 50 000 Mk. eingesetzt.

zta Ausga ben führt der Boransck)lag u. a. auf: Kapital zinsen 147663 Mk., Schul- dentilgung 51572 Mk., Erneuerungs- 61754 Mk., Gehälter und Löhne 171000 Mk. gegenüber 90000 Mk. im Vorjahre, Witwen- und Waisengelder 1941 Mark, Bureau ko st en 8000 Mark Steuern und Abgaben 29 000 Mk. (13 000 Mark im Vorjahre). Die allgemeiiien Be­tri e bs k o st e n Ur Instandsetzung der Maschinen, Dampfkessel, Akkumulatoren und sonstigen maschi­nellen Einrichtungen erfordern 40000 Mk. gegen» über 25 000 Mk. im Vorjahre.

Die Gasbereitungs-undHeizstoffe mülsen mit 734 000 Mk. gegenüber 399 000 Mk. im Vonahr eingestellt werden. Die Gesamterzen- yung an elektrischem Strom wird voraussichtlich 5 600000 Kilowattstunden betragen. Hiervon dürs­ten 500 000 auf die Turbinen, 300 000 aus die Gaskrastmaschinen und 4 800 000 aus die Dampf­maschinen entfallen. Für die Beredpiung des Brennstoffverbrauchs sind zugrunde gelegt 2,2 Kilo­gramm Kohlen für die zu erzeugende Kilowatt­stunde. 11220 000 Kilogramm Anthrazit- und Gasslammkohlen einschl. Fracht, Fuhrlohn und Verbrauchsabgabekosten 729 300 Mk., 22 000 Kilo- toattjtunben zum Antrieb der Kühlwasserpumpe 3300 Mk., Holz, Sagemehl, Holzwolle, Wasser und Sonstiges 1100 Mk.

Putz- und Schmierstoffe. Selbst die Kosten ber Putz- und Schmierstoffe werden sich um 10 000 Mk. von 35 000 Mk. auf 45 000 Mark erhöhen. Heizung und Beleuchtung des Werkes erfordern 4000 Mk. mehr gleich 12 000 Mark, die Unterhaltung des Leitungsnetzes 2000 Mark mehr gleich 11 000 Mk.

Die Ausgaben für die Obst- und Gemüse­trockenanlage sollen sich von 10 000 Mk. auf 7869 Mk. ermäßigen.

Der Betriebsüberschuß sinkt von 18 374 Mk. auf 7284 Mk.

Neuanschaffungen sind in erheblichem Maße vorgesehen und zwar in Höhe von 365 000 Mark gegen 50 000 Mk. im Voriahre. Im ein­zelnen wird die Summe wie folgt bereitgestellt: Für Herstellung von Anschlüßen und Netzerweite- rungen 25 000 Mk., für Beschaffung von Elektrizi­tätszahlern 25 000 Mk., für Beschaffung von Werk­zeugen 2000 Mk., für Beschaffung eines 500-Kilo- watt Umformers für das Licht- und Kraftnetz 130 000 Mk., für Bcsckiaffung eines 100-Kilowatt- UmformerS für die Straßenbahn 40 000 Mk., für Beschaffung eines Zusatzaggregats zum Laden der Lichtbatterien 15 000 Mk., für Beschaffung einer Schallanlage - Verbindungsleitilng 15 000 Mk., Netzerweiterungen für Herstellung einer Ver- bindungSleitung mit der Ueberlandanlage Wölfers­heim 40 000 Mk., Netzerweiterungen für Her­stellung einer Verbindungsleitung mit der Ucber- landanlage Buderus 22 000 Mk., für Herstellung des Ortsnetzes und Hochspanuungsailschlusses Hattenrod 36 000 SRC für Beschaffung von Trans­formatoren 10000 Mk., für Unvorhergesehenes 5000 Mk.

Straßenbahn.

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Estmahme und Ausgabe ftür 1919 schtiehen mit 385 102 Mk. gogai 239 325 Mk. im Vorjahre.

Dte Fahrgeldeinnahme wird i..i. 362 000 Mk. varwrschLagt, entgegen 217 000 Mk. im Vorjahre. Es soll also Ifcer ein Mehr von. 145 000 Mk. erzielt werden.

Tie Verwalt un gskosten erl)9hen sich von 7700 Mk. auf 12 500 Mk., die Gehäl ter und Löhne für die allgemeine Betriebsleitung fron 3000 auf 5250 Mk.: Ruhegehalte ustv. von 493 auf 743 Mk.; Allgemeine Kost e n von 22300 Mk. auf 32849 Mk., darunter 20489Mk.,

Tilly Schmidt Lothar Koenig

Ingenieur

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Langsdorf Berlin

22. Juni 1919. 01137»

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Voranschlag der städtischen Werke.

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Ter Abschluß des stadt. Elektrizitätswerkes betragt für 1919 in Einnahme und Ausgabe 1840 636 Mk. gegen 1061 200 Mk., also ein Mehr von rund 8ÖOOOO Mk.

Aus den Einnahmen sind hervorzuheben: für Stromabgabe zu Beleuchtungszwecken im Stadtgebiet 284 040 Mk. gegenüber 204 810 Mark im Vorjahre; im Ueberlandgebiet 168 000 Mk. gegenüber 118 000 Mk. im Vorjahre: -u Kraftziv ecken und sonsttgern Verbrauch tm Stadtgebiet 62 500 Mk. gegenüber 50 250 Mark im Vorjahre: im Ueberlandgebiet 1047 000 Mk. gegenüber 660500 Mk.; Strom­abgabe an die Eisenbahnverwaltung 95800 Mk. (64 600 Mk.), an die Straßen­bahn 64 000 ML (44800 ML.), Straßen­beleuchtung im Stadtgebiet 300 ML. (450 Mark.), im Ueberlandgebiet 21900 ML, Selbstverbra uch 9750 Mk.

Geliefert werden 275 000 Kilowattstunden für Beleuchtungszwecke an Private im Stadtbezirk, 240000 Kilowattstunden an Private und öffentliche Gebäude im Ueberlandgebiet, 200000 Kilowatt­stunden für Kraftzwecke |gn Private im Stadt­gebiet, 2 710000 Kilowattstunden für Kraftzioecke rrn Ueberlandgebiet. Insgesamt werden geliefert 4 564 600 Kilowattstunden.

Aus dem Erneuerungsstock sind an Zinsen in Eircnahnte zu stellen 4147 Mk., desgl. Condertilgimg für den maschinellen Teil der Obsl-

* DieW aden st rümpfe" der Pari­serin. Das warme Sommerwetter hat in Paris eine kaum je vorher erlebte Blüte der Modetoll- heüen erstellen lassen. Keine Extravaganz ist für die Pariserin zu groß, und die einzige Sparsamkeit, die sie zeigt, liegt in der immer geringeren Ver­wendung von Stossen. Sie trägt die Röcke noch kürzer, als sie sie bisher trug; die Tiefe des Hals- dgsschnittes spottet jeder Beschreibung, die Aermel sind ein überwundener Standpunkt, und die Toi­lette einer Primaballerina aus vergangenen Tagen ist sittsam im Vergleich zu den neuen Kostümen, die mit einem Knopf an ber Schiller sestgchalten >ver- den, mit einem Haken an der Taille, und deren Rock aufgeschlitzt ist bis auf die Hüsten an beiden Seiten. Und diese mehr alsoffenherzigen" Klei­der werden nicht nur im Theater oder bei jenen; Festlichkeiten getragen, wo schon früher die Tiefe des 5)alsausschnittes nach strengen Regeln vonge- schrieben war und mit dem Zenttmclcrmäß nadp ^messen wurde, sondern am hellerlichen Tage, beim Spaziergang oder der Fahrt im Bois de Bvu- logne. Beim letzten Rennen in Longchamps sah man Toiletten, deren Draperien an Badetücher erinnerten, die die Schönen einfach anbel-alten zu haben scheuen, nachdem sie dem Naß entstiegen wa­ren. Das Neueste und Tollste in dieser Hinsicht aber ist die Mode der nackten Beine. Dte Seidenstrümpfe waren ja schon immer büioGT und durchiclstiger geworden; ihre Weitmaschigkcit und spinnewebartige Feinheit wuchs mit der zunehmen­den Wärme, und da die Beine nun doch einmal so gut wie nackt waren, ließen die Pariser Tarnen aüch die letzten Schleier fallen und erklärten den langen (Strümpfen überhaupt den Krieg. Die Da- ftnen tragen jetzt kurze Socken, die nur 1 ober 2 Zoll über die Schuhe l)erausragen. Sie sind also zu denW aden st rümpfen" der seligen Mnd- heit zurückgekehrt. Die Schuhe, die zu diesen Sock« tfjen getragen werden, sind ihrer würdig; es sind ganz enge Schuhe mit langen Spitzen, riesigen Schleifen und Hacken von 34 Zoll Höhe.

0 Marburg, 24. Juni. Ein berüchtigter Einbrecher stand heute in der Person des 1888 in Kirchenbollenbach (Kreis St. Wendel) geborenen Jakob Stein vor den Schwanken des Gerichts. Ter Angellagte, der ftijon viele Vorstrafen erlitten hat unb zuletzt nach Urteilen Frankfurter und Kasseler Gerichte im vorigen Sommer mit noch einem Genossen in Kassel ausgebcockMi war, ge­bürte zu jener Einbrecherbande, die im Sommer unb Herbst 1918 in der Frankenberger, Marburger und schließlichl, naivem er auch nach erfolgter Fest- vahme in Marburg wieder entsprungen war, in der Gießener Gegend Ginbrüdje verübten. Im Walde bei Gießen, wo er ein großes Tiebeslager gehabt haben soll, wurde er schließlich ausgegrisseii unb hinter Schloß unb Riegel gebracht. Das Ur­teil gegen ihn lautete auf 15 Jal>re Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust. Mit seinen (Straftaten, dte er auf darmstädtisck-eni Gebiet begangen, dürste sich jedenfalls nod)| das Gericht in Gießen be­schäftigen. Nach seinen Eingaben hat er dort auch noch die Kästchen mit viel Geld irn Walde verborgen

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mr .Wiesbaden, 24. Juni. Das fran- sHe Militäroberpolizeigericht ver- 'ilte den Eisenbahnzugführer Philipp Krell, der mchte, 10 Pfund Kaffee und sonstige Lebens- td nach Frankfurt zu sltznuggeln, mit Rück» , baß er eine öffentliche Stellung bekleide und mter fei, zu 2 Monaten Gefängnis und 1000 I. Geldstrafe. Drei weitere Angeklagte erhielten i desselben Vergehens nur 2 Tage Gefängnis 100 Fres. Geldstrafe. ,

mr. Ludwigshafen, 24 Juni. Ab mk,rM'*7hipl13' Juni ist die Ausfuhr sämtlicher Pfäl- rLxLlter' 9JtaBtr te e t n c , einerlei ob Weiß- ober Rotweine, WPNK ^|Dh Einschränkung nach dem rechten Nheinuser ge- ^t. Nur muß ein Ausfiuhrerlaubnisschein der 1 eM ^2^«Wizösischeu Behörde vorhanden fern.

Ntb Meudt, 24 Juni. 50 Einwohner un- n Stadt, Männer, Frauen und einige Kinder, tben verurteilt, 14 Tage lang Pferde und