Ausgabe 
23.10.1919
 
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erforderlichen Mengen können aber nicht erfaßt wer-

Höchste Temperatur am 22.10.

Niedrigst«

22.10.

Bl

Kerzen und Seile

020453

etvgerrosferi.

Name bzw. Firma

verordnet:

das

2.

5.

6.

9.

10.

Cafe Ernst Ludwig

11.

325,3

1671,4 |

Gießen, den 22. Ott. 1919.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

r Sport-Club Londorf E.V.

Statt Karten!

Der iSorftanb

12091c

Sonntag den 26. Oktober 1919:

Sind Sie gewandt?

oc

| BRUAMGH

Gießen, den 20. Ott. 1919.

12085 B

Ter Oberbürgermeister. I.B.: Krenzirn.

12.

13.

7.

8.

109", 23. 10.4.8° 0.7', 23. 10.0.3°

3.

4.

46,3

12084B

Donnerstag den 23. er. und Freitag den 24. a\ abends 7 Uhr, Hotel Einhorn, Experimental-Psychologe

SENES NERLBI JELK RATTSGUTT osfen NIEW DESDREN Z1PELIG RENANVOH

ver-

Dei»

Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen

Christian Döringer und Frau Hilda geb. Bächle

Letzte Nachrichten.

Die Kohlenkrise.

Mainz, 22. Ott. (WL.) In einem ton der

LebenRmUtelkaus Willi Weiwei.

Marttstr. 14. Tel. 1288.

behördliche Anzeigen. |

Bekanntmachung

Tie nachstehende Verordnung des hessischen Gesamüninisteriumä vom 10. Oktober b. IS. bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis.

Gießen, bai 20. Oktober 1919.

Ter Oberbürgermeister. J.B.: Dr. Rosenberg,

Pechclie Volfcpartei.

Am Samstag, 25. d. M. findet von 71/, Uhr abends ab im Saale des testet Einhorn ein famiUenabenfl statt, wozu wir herzlich einladen.

Gäste können eingeführt werden.

L2

Verordnung di« Verfügung über Brennholz betreffend, vom 10. Oktober 1919.

Auf Grund des Artikels 73 der LAftschen Ber- sassungsnrkunde vom 17. Dezember 1820 fotvie des Artikels 9 des Gesetzes über djie vorläufige Berfas- fmrg für den Freistaat (Republik) Lessen vom 20. Februar 1919 wird hierdurch mit Gesetzeskraft

MMWMM einsretro fiten. Kur an Wie der Verkäufer die bewahrten Verbandefabrikate J Greif, en gros. Darmstadt, Schuchardstr.

i CafeEinhorn [ g Lendenplatz 1. I

Heute Donnerstag 080491 1

| Opern-Abend |

Heute Donnerstag großer

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Operetten-AbendE

Le t r.: Verkauf von RerchStextilwaren.

Reichs-Textilwaren.

Für die minderbemitteLte Bevölkerung in der Stadt Gießen kommen demnächst in hiesigen Ge- schLften NeichstextilwarM »um Verkauf. Art, Menge und Preis der *nr Verfügung stehmden Warrn wird jeweils bsorrd^rs bekannt gegeben.

Gegenwärtig steht bei den nachoerztechneten Geschäiten bis jum 30. Oktober 1919 zur Ver­fügung:

a) Drell Mm Preise öon 4,40 Mk. per m.

b) Äretone zum Preise »m 6,25 Ms. ter m.

c) Herren-Anzugstvff z. Preise öwi 32,20 Mk. per m.

verbunden mit Tbearer, Verlosung und Ball im Saale Zur Stadt Gießen. Auf allseitigen Wunsch gelangt nochmals z. Ausführung daS believteLustsviel 3m weiten Köh l sowie vollständig ncueS Beiprogramm.

Preise der Plätze: Sverrfty (nummeriert) Di. 3, olle anderen Plätze M. L.

Saal- und Kaffenöffnung '/«7 Uhr. Anfang 8 Ubr. Der Reinertrag soll für beffere Zwecke ver­wendet werden. 020331

Es ist dem Verein gelungen, au diesem Abend den Herrn Direktor V. Hildebrandt und »Trau ans Darmstadt au gewinnen. Wir hoffen dadurch den verchrlichen Besuchern einen genunrcichen Abend zu bieten. Es lobet herzlichst ein Ter Vorstand.

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$sbr«S Ä 50 «1 l°A Jtlohol verbraucht baba {J mvich kleine i)t dadurch eine UnmoRt »enn diese EntrgH !flgeben sich bes. & die Sttctbnung so Qt, $ we Deleuchtungslagi kennen keinesmeg$ b« 1 entgegenstellen, mfljki vui Lnlgegenkowma 1° Mterigen Sen! L, lietze sich bc «reichen, bo& die», den btt Nestaurants ui i, um so viel als mögGi t bann bafüi die Stab

Karlsruhe, den 23. Oktober 1919.

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litärbehöchen der Bevölkerung bet traurigen Fol­gen, welche dtefe Krife auf das wirtschaftlich: Leben des Landes Huben könnte, &u ersparen wünschm und fich träfe MLbc geben werdert, um die Luge zu oessern.

Aus Braunschweig.

Br »ttN schweig, 22. Ott. (WA.) Die,«ächt- Ittfitn Vorgänge der letzten Tage, namentlich der Lmndgvanrrtemmgriff ans daS Krrisgefängnis, ter» aickaftten, bettBvaunschw. Reuest. Nachr." zu­folge, die maögetenbät amtlichen Stellen, den Polizeipräsäxinten Trappe feines Amtrs zu ent­

fette, Franz, MLusburg

Heilbronner, Jakob, Marktstraße

Horn, (Earl, Marklstr. uttmann, I.,

Bahnhofstraße Katz, Kaufhaus,

Bahnhofstraße | Käß Nachf., H.,

Kreuzplatz Loos, (Earl, Kirchenpl. Nowack, Fritz,

Seltersweg

Plank, L. W., Neustadt

Röhr & To., T., Bahnhofstraße

Stern, Ludwig, Bahnhofstraße

Weil, Gedr., Neustadt Zwang,TachNeustadt

Summa

-etgte zunächst die Einflüsse der neuen Zeit auf das politische, soziale, sittliche unb kirchliche Leben und Denken des Bauern, die Schattenseiten wurden recht kräftig gezeichnet, aber ebensosehr die Licht» fetten heroorgehobeu. Der Bauer selbst leide am meisten durch die Unmoral, zu der er vielfach durch die Berhältnrsse der Zeit gezwungen werde. Die neue Zeit habe den Bauernstand selbständig gemacht, ihn zusammengeschweißt, um seine be­rechtigten Interessen zu vertreten, er will nicht mehr ^Objekt behördlicher Bevormundung, Jon- bern Subjekt im wirtscha.tlichen Leben selber sein. Bon diesen Voraussetzungen aus muffe auch die Kirche nicht durch Behandlung gewissenmaßen von oben her, sondern vor allen Dingen durch Beein­flussung der Jugend durch hervorragende Bolls- rtben, Einrichtung von Volkshochschulen und mehr versönliche Seelsorge wirken, lieber die Frage der kirchlichen Bollsmission sprach Professor D. Sch ian-G ießen. Er zeÄnete die kirchlichen, sitUichen, religiösen Zustände in unserem Volke und betonte die Notwendigkeit einer kirch­lichen Bolksmission, um auf die entchrist- lichten Massen, daSgetaufte Heidentum" in der Christenheit, wieder Ein.luß zu gewinnen, aber ohne in der kirchlichen Voltsmission nun das Allheilmittel" au se^n. Absichtliche und ge­legentliche Volksmission müssen neben» einander hergrhen. Auch diesem Vortrag folgte eine rege Ansprache, die noch manche Ausführungen ergänzte. Um V,6 Uhr schloß die sehr anregend verlaufene Tagung, die Pfarrer Bär-Lindheim leitete unb Pfarrer Vogel- Reichelsheim mit Schriftlesung unö Gebet eröffnet hatte. Entschlossen ;u neuer Arbeit, besonders an unserem Landvolk, kehrten die Teilnehmer unter herzlichem Dank für die freundltche Aufnahme im Dause Stillfried heim.

Die rlarloffelversorgung.

H Schlitz, 21. Ott. Wie schon berichtet, ist die Kartoffelernte im Sandboden des Schlitzet- lanbeä. verhältnismäßig gut ausgefallen. Biele Orte der Nachbarschaft haben, trotzdem die Be­stellungsarbeiten dem Bauern eben wenig Zett übrig lassen, schon fleißig von ihrem Ueberschuß äbddtefert. Täglich sind feicher auf dem hiesigen Bahnhof Hunderte von Zentnern verladen worden. Zielstateon der Transporte soll Frankfurt a. M. sein. Besonders gut abgeliesert haben bis setzt die Gemeinden des hessischen Feldagrundes. Es gibt dort mittlere Landwirte mit einer Wirtschaft von etroa 50 Morgen (einschließlich Wiesen), die schon 170200 Zentner ihrer diesjährigen Kartoftel-- ernte freiroima abgegeben haben zu dem vöchstprris oan 7,25 Mk. Wenn jeder Landwirt von solch einem Pflichtbewußtsein gegenüber der Allgemein­heit erfüllt wäre, dann gäbe es gewiß keine Kartosfelnot. DieSchlitzerlLnder Bereinigung" in Frankfurt a. M. hat sich ihren Äartoffdbcbarf gegen Abgabe von Bezugs­scheinen auch in der alten Heimat gedeckt. Es ging von hier ein Waggon an unsere Frankfurter Landsleute ab, her aber in Frankfurt beschlag- nahmt imb erst nach vielem Bemühen wieder an die Käufer freigegeben wurde. So wichtig die Belieferung der Großstädte mit Kartoffeln ja auch lern mag. es leidet vorerst darunter aber die Er-

Born 15. Oktober 1919 an darf über Brenn­holz, das zu dieser Zeit noch auf dem Stock steht, jur Erfüllung von Kaufverträgen nur verfügt wer­den, soweit dtes zu Gunsten von Gemeinden von der zuständigen staallichen Oberförsterri unter den von rhr genehmigten Bedingungen und Preisen zu- griafsen wird.

Das gleiche gilt für Brennholz, das am 15. Ok- tofer 1919 bereits aufbereitet im WaLx sitzt, außer wenn cs nachweislich vor dem 15. Oktober 1919 verkauft worden ist.

Wer entgegen diesm Borschriften über Brenn- bolz verfügt, wird mit einer Geldstrafe in Hohe »es vierfachen Betrags des amtlich festgesetzten dolztweistarifs lDrennholztaxe) beftraft, wie er auf Grund des Reglements, die Holzprrise und den volzverkaus in den Großherzoglicl>en Domanial- ioalbunoen betreffend vom 9. Juli 1870 (Regier cung^Matt Nr. 35 S. 467), festgesetzt ist (siehe ®ei- stige z. Reg.-Bl. Nr. 12). Auch kann aus Einziehung des Holzes erkannt werden.

Tie zur Durchführung dieser Berordnnng er^ forderltchen Borschnften erläßt das Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Kameral- Dcztoaltuna. 12O86B

Darmstadt, den 10. Oktober 1919.

Hessisches Gesamturinisterium.

gez. Mrich, Henrich, Dr. 'Fulda, von Brentano.

Wettervoraussage

für Freitag:

Ziemlich heiter, texten, kalt, Nachtfrost, süd­östliche Wmde vorherrschend.

Karten im Vorverkauf za 4, 3. 2 u. L50 Mk. in Buscha Musikhaus. 1

Studierende reffen Ausweis Vonugakarten. °1**1 I

hflrit. Zu fernem Nachfolger mürbe Kr.'isdirektzr X>3ifmcifier tn Holzminden ernannt- Mit Trappe ist bet letzte Rest ber M-rg^-Terterschen Gewalt Herrschaft beseitigt.

Wllcherprkise.

M il n ch e n , 22. Okt. (Wolffs Wie di«Munch. Neuest. Siachr." hören, sind die Verhandlungen der bayerischen Minister Hamm v. Freyberg, Dr. Müller und Endres mit dem Neichwirtschasts- Ministerium und des Ministers Dr. Müller mit dem Neichsjustizministerium über die beabsichtigte durch- areisende Maßnahme zur wirksamen Bekämpfung von Wucher und Schleichhandel durchaus erfolg, reich verlaufen. Insbesondere destche volle Aussicht, daß der bayerische Vorschlag, zur schnellen Aburteilnuo besondere Wuchergerichte einzusetzen, g«s setzgeberisch rasch verwirklicht wird. Don den sonstigen Anregungen sand namentlich auch die Androhung vor Zuchthausstrafen für besonders schwere Falle AnnÄme

Der Fünferrar.

Bersaitles, 23. Ott. -Wolfs.) Ter Fün­fe rr al nahm Kenntnis Vvn der Note der devv schrm Reg-ierung über d« Zulasfung Vvn Fischo r ei» unb stenf ahrreugcn im Balti­sch rn Meer. Er beschloß, daß bet UebertooMxrp bkfer Schiffe weniger streng durchgeUbrt wer den soll.

Neue Verhaftungeli in Elsaß-Lochringeu.

Metz, 22. Oft. (DTB.) T« Oknbarmertf der haftete etwa 100 Leute angeblich deutscher Nationalität in den Industriebezirttn ^ascndmgeti Anneville unb Rombach, angeblich deshalb, weil fu gegen alles, was in Den genannten inbuftttdliui Gebieten nicht deutsch ist, agstierteu Die Bcrhai toten inerben am Mittwoch über die Kehter "Wnn brücke gebracht werden.

Zur Ku-itulaliou von dlkunbeays.

Paris, 23. Ott. (Wolff.) loavas. Der Gru- vertteur von Maubeuge, General $our ni ir, wird vor ein Kriegtzgericht grsteltt taerbm wegen KÄpitulatMt vor dem Frinde unb lldurgabe der Stadt. Tern Kriegsbericht wird Geuevsl Moistre präsidieren. Des weiteren hüben sich ad# Offiziere, die ebenfalls bei der Verteidignng von Aiaubeage mitgewuckt haben, »vegen Feigheit vvr dem Feinde zu verantworten.

EruLhruugshUfe für Oesterreich.

Wien, 23. Ott. (WE) Staatsüm^er Renner empfing den fvanzSsischen Genärrl Manclere urte mchm Lessen Von Sternen ceaii gezeichnetes Beglaubigungsschreiben ml- gegtit. iDiauderc teilte mit, daß der Oberste Rat bereit sei, Oesterreich in ferner schweren Sage zu $)tlfe zu nmrntnt und beschlossen habe, eine Unter kvmmission in Wien rinzusetzen, die die Ursachen der ErnLhrungSschwierigkeiten feststes^ (en unb der RepararionSkvmmtsswn, bAw tror bereu Zusammentritt, dem Obersten Rat in Paris du erforderlichen ÄntrLge stellen soll. Mauclerr Sabc die Aufgabe übernommen, die Untertemmission in Wien einzurichten. Er werde sich unmittelbar nach den g-pflogenen t nach Paris begeben,

um dort persörräich zu erstattete Sftamet sprach Mauctere den T der Republik aus.

nährung unseres Lessenlandes, das bei weitem doch noch nicht versorgt sein soll. ES heißt sogar, daß vvn den hier verladenen WaggvnS auch welche nach Trier abgegangen sein sollen. Dann könnte unter Umständen her Fall eintreten, daß die Schlitzerländer Aartosseln eines Tages als ^holländische" Erzeugnisse wieder rechts des Rl)etns für mehrfach teueres Geld zu kaufen wären.

^-AusdemnördlichenOberhessen, 21. Ott. Es wird uns geschrieben: In der Presse, auch imGieß. Anz.", j in bet man jetzt vielfach Nachrichten, die aus den verschiedensten Gegenden berichten, es seien dort Taulende von Morgen Kartoffeln iveniger angebaut worden alS in den Borjahren, um bannt? offenbar eine Erklärung für bie Kartoifel knapp heil zu liefern. Es mag ja richtig sein, baß in manchen Ge­markungen weniger Kartoffeln angebaut worden sind, dafür haben andere GJemarfungen wieder um so mehr der zur '-ßerrügmtg fttbenben Boden­fläche damit bewirtschaftet Im allgemeinen soll man derartige Nachrichten mit Vorsicht aufnehmen. Auf dem Papier mag es mit diesen Zahlen toohl seine Richtigleit Haven. Vielfach ist man jetzt aber dahinter gekommen, daß bei der Ernte- flache ne r he b uu g die mit Kartoffeln bebaute Flüche viel zu gering, dafür aber Dickwurz und Klee desto reichlicher angegeben worden sein sollen, Tatsachen, die sich im einzelnen von den bie Erhebung audsührenben Vertrauensleuten noch gar nicht mal so leicht nachprüfen ließen. Die Gesamtmorgenzahl stemmte ja auf dem Pa­piere, und wer hat überhaupt Daran gedacht, daß auch auf diesem Gebiete-geschoben" werden fönnte? Warum sollen auch gerade in diesem Jahve weniger Kartoffeln angebaut worben fein, als früher, nachdem sich ihre ^Rentabilität in den letzten Jahren so glänzend erwiesen! Für die mancherorts in der Tat bestehende Lactoffel- knapphrit sindschlechtes Saatgut, Mäusefraß, ungünstige Witterung" denn doch Erklärungs- gründe, die sich eher Horen lassen.

Friedberg, 22. Okt. Don der kartoffel-Der- teilungsftelle Offenbad) geht der »Friedberger Neuen Tagesztg." nachstehende Berichtigung zn: Der Kom­munalverband Offenbach wurde am 18. September d. 3- durch die LandeskartoffeHteke auf Grund des von der Reichskartoffelftelle anfgestellten Derteilungs- planes angewiesen: a) dem Kommunaloerband Saar» brücken-Stadt 50 000 Ztt., b) Äbln-StaM 47 000 011. Kartoffeln alsbald zu liefern. Trotz großer Anfuhr Ende September und starkem Drängen der Bedarfs- städte wurden von hier an die Kommissionäre nur Teilausträge für Saarbrücken auf 30 000 Ztr., für Köln auf 20 000 Ztr. erteilt, und als sich zeigte, daß die Landwirte zu Höchstpreisen an den Kommunal, verband nur mangelhaft abliefem, wurde die Ein. stellung der Lieferung veranlaßt. Saabrücken hat 17 634 Ztr^ Köln 20 739 Ztr. Kartoffeln erhalten. Die piefernng erfolgte größtenteils Ende September, als die Lieferung infolge fallender Höchstpreise derart stark war, daß z. B. an einem Tag hier etwa 80 Wa­gen einliefen und die Lisendahndirektion die Zufuhr nach Offenbach sperrte. 3m diesseitigen Kommunal- verband muß nach der Erntefläche, hept geschätzten (Ernteertrag und der Derbrauchsregelung mmdestens em Ueberschuß von 400 000 Ztr. Kartoffeln vorhanden sein. Dieser Ueberschuß und für die Bedarfsgemeinden

Wir btbta 10 Stidtweaieee iw- gewähli eed dem Bocb-ubee am Mellt. Ven neben Sfe bitte, die»« Buchetebee rtcbttg zn ordn««. Vir haben enra« f|r Sie, wee arte Ihnen übereenden «Orden, and w» Ihnen «Hm enzenebme Uebcrrarehong m|b dörlt«. Wir geben Ihnen toaten- lon« «en zeitgema-ecn babeeben Gegenstand, fall« bie an» die richtigenStidtenamen mlt Ihre genaue Ad em an einer Po«, kene mit. eilen. Bitte weder < eld noch Briefmarken einm- «enden. Flr die Uebemendeng des Gegenstandes bitten S e an« lediglich d eVereand'pesen.

9 vorhaadw wärt te ins wirbt bonnmüdr Nitglitbrr zu aiergtigit ellluzüät anzuhallir tn Msemtöchtst ak».

9«ety zu roeteL* Ldifchlaze des @a[t«

bto$tn&Dttl Nich 4 wenn den Tch leleuchlnnz gestaut ranb, denn machi »malerial zu Laul'i senstichen W eint tetb ihm biefe i ja t, so wird ei unto in bißchen Hch w )er erzwungene w Karbid in den Tc :ine Schädigung! ei jedem Gegenstk

Nachfrage hech nnig. Es wäre begrüßen, wenn y te entsprochen wir

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Lf£n, 21. Oll. Was Ji kr >Ä jtfr h» ianuMÜ. u® Die die neue Zeit ?S$« WZ

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den, weil viele Landwirte zu festgesetzten Höchstpreisen keine Kartoffeln liefern und nur gegen bie leider zu. gelassenen Bezugsscheine zu höheren Preisen verkaufen wollen. Das angebliche Loch im Westen ist nur ein Vorwand für viele, um ihre Vorräte jetzt zu bergen, um im Winter zu hohen Preisen zu kaufen.

traten^ tu »enden. Sonaligs Verpflichtungen haben Sie nicht Viele An-.rkenoonzssebreiben legen w

| PASQUEEL-BARY

II. Abend: Was ist Okkultismus ?

Gibt es «n Schicksal r - Dm Mm utk tea Teda. - Wo sind I

I unsere Verstorbenen ? Der Verkehr mit der <hereinnliehen Welt Splrlttemos. Ber Geister-ßslreihapperRl (Vorttknni). Tisch- I

, rucken. Geister-M.xnifestutionen u. Geister Photos. Wm ist der Traum? Der Mensch u- seine Körper. Sind Gedanken sichtbar? , I (Experimente). Erkenne dich selbst', xl a.

I1 II. Abend: Praktische Menschenkenntnis, mit !

Vorführungen. Sehr lehrreich!

IGrapheleeie (Äamscbriften-Deeteiia). Wae verrate« m üe Haa<- Z Malta ? Ist es saügMeh, etwas ftber Ite tekantt xn aagta? Die I Astrc'tilt. Im Dlouate ier firztL Diagnose. (WtsAUg Itr Eeiteiaer aal I

B Laisa!) Was haben wir rem Kartealttea n halte» tMe Psyehmeetrie (Roll- N. Fem-Sehes, Pernfthtea) la 4er yrüleaseheakeaatais xl a. |

** Markenfreies Fleisch. Zu verschie­denen Beschwerten über Den hohen Preis des markenfreien Fleische- teilt auf unsere Anfrage der Kvmmunalverbänd mit: Der Korrrmrinalver­band u»ar in der Lage, erstklassiges Aiindvvh ein» gführen und hat solches der Stadt Gießen xum «lbsttsstenpreiS zur Schlachtung und markenfreien Ausgab! au die Bevölkerung über» wiesen.

An einem

Anfängerkursus

in

Gahelsterger StEMgrapliie

in den Abendstunden können noch einige Damen und Herren teilnehmen.

Vogtsche

friiaWeteMe

Giessen ,:c

GoeUestr.38 Tel.WM,

Kirchliche Nachrichten.

Israel. Religions-Gemeinde. Gottesdienst i. d. Synagoge (Süd-Anl.). Samstag. 25. Okt. 1919. Vorabd.: 5 Uhr. Morg.: 9. 2lbds.: 5.20 u. 6.00.

Israel. Religions-G esellschaft. Sabbatfeier d. 25. Okt. 1919. Freitag abd. 4.45. Samstag vorm. 8.30. Nachm. 3.30. Sabbatausgang 6.00. - Wochen­gottesdienst: morg. 7.00, abds. 4.30.

Mctcorologlfche Beobachtungen ________-er Station Giehen._______

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Markeu-Ausgabe.

Am Freitag und Samstag den 24. u 25. d. Mts. gelangen in den Bezirken Brot», Fleisch» und Kar» toffelmarken wie nachstehend zur Ausgabe:

A-E Freitag vormittag von 8-12 Uhr, F-K Freitag nachmittag von 2-6 Uhr, L-Q Samstag vormittag von 8-12 Uhr, E-Z Samstag nachmittag von 2-6 Uhr.

Die Marken sind unbedingt an vorgenannten Ausgabetagen in den Bezirken abzuholem

Gießen, den 22. Oktober 1919. 12096B

Der Ober! ürgermeister «Lri-ensmittelamt).

Bekanntmachung.

Betr.: Tic A^ung bei Schöffen- uno Schivur- «richte.

Tie Urli st esürdie Schöffe nundGe- schwvrenen liegt von Donnerstag den 23. Ok­tober bis Donnerstag den 30. Ottod^r d. Js. auf dem St'chchru!e, Zimmer Nr. 8, zu jeder­manns Einsicht offen. Jnn-wh.ckb dies-er Frist kann Legen bie R.chttgfeit und Bv.l,mndigkett der Ur- Riste Einspruch erhobt! werden.

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