Einzelbild herunterladen

Den Besitzern der Tyar-Prämienanleihe sind

dieser

b

a

einem bei

er

iutragen.

Kreis Schotten.

1919.

Spar

e

<2 fl

tad lullllt, L. Alth Wtaitr. 11

ix U h C 9

b e 6

Ly^rkflu ^Ntragi yktanfi.j Z?*. untrr

Au» StaM und Cand G ie6 en, den 22. Nov. Was mnst man von der neuen P ümienanleihe wissen?

im botel Einhorn Tr Martin Olve-Marburg. Derselbe Vortrag wurde hier int Sommer mit großer Begeisterung au genommn Die Die er- holung gesch eht aur vi.l achen Wunsch. $r. L.pe tritt in seinen zahlreichen Sdjri len und Boc- trägen energisch und warm für dir Intercs en Oc8 Dolles ein. Er i"t nach «'.gemeinem 'Brci'e* urteil ein hervorra tentar Reün r, auch de Gießener Anzeiger konnte in feiner Besprechung den Hoden Werl deS Vortrags ftilftriten.

Madame Duoarry. Man muß es

öffentlühen Lxh lach düngen m eigene Ttegte des Kreises und der Schlachtbezirke zu neh- men. Der Zweck dieser Maßnahme soll die Be- serligung tC3 Wuchers mit Tierhäuten und die Herstellung billigen Leders zur Ab­gabe an die Bcvö.kerung des Kreises sein. Aus dem verbilligten Leder sollen in erster Linie Schuhwaren hergestellt werden. Angesicht- der steifenden Lederprei e g.aubt man, mit diesem Vorgehen einen Schritt von großer sozialer Bedeutung getan zu haben.

K. Nieder-Weisel, 20. Nov. .Seinen 70. Geburtstag feierte heilte unser langiähriger Bürg?rmeister Krausgrill.

Zerrte<

Hafer ausbringen muß und nach welchem Modus wird tnncr tzafer von den Landwirten verlangt? Wird t«)er sogen. MichÜmfer nur zur mensch­lichen Ernährung ober auch zu sonstigen Zwecken verbraucht? Warum ist der Preis für tarn PNicht- haser |o wenig Den allgemeinen MachUtmsst» (fluttermittelprrises angevaßt?

Ein bringlidxT Aiitrag deS Abg. Roß ver- Umgr die al-baltase Erhöhung von Höchstpreisen für 3 litten üben, da durch die bedeutend hnch-re Erttapsiöhigbit der Futterrülien und den bohr'- Preis dte Landwirte den Kartoffel bau vema ch- Mfftgcn.

«Si"2 ws K>?- ivj Mo!

Au» Hessen.

Anfragen ta der Volkskammer.

rm_ Darmstadt, 20. Nov Eine dringliche Anfrage Ixxt der M«. Kiel (USD.) an die Soifd- fammer gerichtet, m der er fick, beschwert, daß vonderGießenerReichSwehrinder Woche vom 27. Oktober bis L Novemtar des Nachts nn bie Studenten in Gießen Waffen verteilt wurden, die teilweise in den KvrpSHäusern und Privatwohnungen der Stubenten mr:ergebracht sein sollen. Er fragt: Sind diese Vorgänge der Regierung bekannt, was geben ft sie dagegen zu entrmebmen? Ist sie bereit, eine Untersuchung

Seoitz S»' ff Ä»* & ßit Haw wrtinMidx J -edcblMg &«15*.g-, JMtlt vri i i» He

Herold"

-.ch «ni«WrW nwfl' £« »4*! erttigll 5* I*"1 > ibm immer f - - öen m kt Viele gold m Davon I t keine Rtde mr au- Ueb gjwmunj Wirten |irrna>ei 1*1»*. 111 lllld futjt g°»genen v. ui meder a

.Emplehlui k- uNe iontuwcn.C lalle», Ruo( vier, stlaich viaichi Louis Roth Iwinittj

Carbid Carbf d-L

Carl Sc SnBahnho

'"flentll*,, h«9«l er? t m

w«t|« I

* wrtQuien. 1

WtÄTlti

StaonAenü^ hiiG »u n.

«'Tung geschritten morden, der Cch etwa inwopner mit valra und ^olzcheten haben. Ti? beteiligten Beamten tri.st . Inzwischen ist lür die Kactoffeloer- fotgung der Suwt Trier das Erwroerttche ge- schien. _ ,

Auf brmvris des Abg. Schiele, datz auch von amtlichen Au Täufern in den ver chledennrn Gegenden Deutsch and- 12 Mark für den Zentner Äartoff.ln g-zaHit toiriien gegenüber einem amt­lichen Höchstpreis von sieben Mark, bittet

UnUriuaWfretar Tr. Peters , d« D - «Übungen der Regierung zu unterstützen und da- artige Fälle von Amtsverletzungen zur Anzng- zu bringen, die die Nartoffelbennrtf(Haftung über ben bauten werfen müßten. .

Erne Anfrage des Abg. MaIteroitz (T. Nll.) über die Bel-andlung des Generalleldmarschaus v M a rk e n s t n in Salonif wird von einem

Vertreter des R e i chs we h r w i n i ster s da- bm beantwortet, daß die Sntmuerimg Marten- sens vSlferrechtsmdrig and die Behandlung temer Wurde nicht entsprechend gewesen ter Erft noch wiederholten stärksten Protesten, tae lewer lange Reu vergebens geraden seien, habe man Macheni rn treigcldffoi Das N-chchswehrmini/termmchata be­antragt, daß er auf dem kürzesten Weg heim- fahren könne. Unter dem 18. November lettae* von der rranzös sehen Regierung Suge nra&en. Meckemens Rückkehr werde vorausstchtltch aus dem Landwege erfolgen. ,

Als endgültiger Zeitpunkt für tae Aufhebung der M ilitäriustiz ist. »me Gehrimrat Prfrmrie am eine Anfrage des Dbg. W a r m u t h (D. Ntl) wUteilt, der 1. April 1920 in AuSncht genom­men D-er Gesetzentwurf werde der Nationalver­sammlung in Nürze zugehen. .

Geheimrat Dr. P f i tz n e r sagt auf eine Irage des Abg Giebel (So$.) namens ber Äcidptene- nmg zu, die ZustLndigkeitsarenze der Kauf- mannSgerichte zu erhöhen

Abg Dr. S chtr ma cher fT.-Matl., fragt nach bet Möglichkeit, die S adt Wien durch Lvie- rung von Sohlen und Nahrunasmitteln vor dem Völl,gen Zusammenbruch zu retten.

Geheimer Regierungsrat Best: Dem Nal>- rungSmittelmangel Wiens io l abgehvl en werden, soweit es bei unserer äußerst gcibanntzn Lage möglich und zu verantworten ist. DerhanLungen sind im Gange. Auf Grund der getroffenen Verein­barungen erhält Deutsch-Oesterreich täglich '000 Tonnen Kohlen aus Schlesen geteert, nw'.-ei Boraussetzung ist, daß die gesamte Wagenbestel­lung Obersch'esiens das Soll von 6500 Wagen täglich erreicht Andern alls ist eine entspr-chende Kürzung der für Deutich-Oesterreich bestimmten Mengen nicht zu vermeiden. Eine Mehrbeliesernn, ist gmenwärtii beim besten Wi len nicht möglich.

Es folgt die Beratung über den Antrag bei Wahlprüsungskommissionim26. Wahl' Kris Lb.-r-, Mittel- und Unterfranken, tae auf die Unabhängige sozialdemokratische Liste gefaUenen Stimmen für ungültig zu erklären, toobimb bie Wahl des Abg. Simon (llnabh.) annulliert wird. Der Antrag stützt sich auf eine Reihe von groben Sktftöfrn gegen die Wahlordnung, auf grobe Uebcrgrifse der oofbatmräte, Beschlagnahme von Stimmzetteln und ähnliche Ungcsctzlichkriten tofl. Zubeil beantragt, die Wahl an ben Aus­schuß zvrückzuverweisen.

Nach längerer Debatte, an der sich die Ab­geordneten Geyer (U.), Dr. Cohn (U.), Reu- ma nn-Lvfer (Dem.), R eißhaus (S»sj, Adolf Braun (Soz.) urtd Lol l (Soz.) bctrihgcn, wird der Antrag Zubeil abgelehnt und die Wahl Simons für ungültig erklärt.

Nacktste Sitzung Samstag 1 Uhr: Reichs- abgabenorbnung.

übertrifft aber itc Reste von Ernst Lubittch, der bor Reinhard nicht »ur^ckzustehen bnu'cht. Der sze­nische Aufbau, d'e Steigerung im Wechte! der Bilder verraten rire unerschüvfliche Bariation^- kunst, die sich im letzten Akt zu riier monumen- lakn OTaitenregictinÜ steigert. In ben Revo- lutionsfzenen sind Wirkungen erztelt. die man echter kaum bemomifT. kann. Gern!-- taeser letzte Akt erfordert starie Nerven und geht hart an die Grenze deS Erträglichen. Dns diese Grenze t-i der Erstaufführung in Berlin überschritt, ist lnzwislkm auSgeschir>rm worden. Auch so Meibt in Nm Schlußszenen 7-nügend Realistik übrig, um ein Stück Kulturgefmichte wesenhaft vor unS er­gehen zu lassen.

ßanhfrri^ Glehen.

o. Grüningen, 29. Nov. Am vergangenen TicnStag abend I/idt FaMehrer Rentsch von der Obftbauirfrnle striedberg im Rathanse vor einer leider kleinen Zuhörerschaft einen *srhr inter­essanten und lehrreichen V o r t r a g, der für untre Gemeinde auch sehr zeitgemäß war. Er sprach über die Pstanzung und Behandlung frisch ge­pflanzter Bäume. Seine Ans übmngen waren für manchen neu, da er sich in verschiedenen Punkten, o z. B. im Anbinden und Schnitt junger Bäume, n direktem Gegensatz zu seinem Vorgänger, hem verstorbenen Garteninfve'tor John, ste'lte. Durch die Jeldberein'aung, die letzt in vollem Gange ist und 1920/21 ihren Abschlutz finden wird, geht rine Menge noch gut tragende Obstbäume verloren Dafür mutz Ersatz geschaffen werben. Man wird gut tun. eine ganz nette Obstpslanzung anzulegen. Es ist bafzer nicht zu verstehen, daß so viele der Versammlung fernblieben. Es ist eigen­artig. daß in einer Gemeinde, bie geradezu von einem Obstwald umgeben ist, das Interesse an der Pflege und BelMndlung der Obstbäume so gering ist. Es gehörten bisher nur 10 Einwohner dem Oberhefsifchcn Obstbauverein an, während früher die Zahl bedeutend größer war. Dabei hat der Obstbau im Krieg für unsere VolkSernährung eine hohe Bedeutung gewonnen und ist so rentabel geworden, daß man größere- Interesse voraus- eben sollte.

Q Grünberg, 21. Nvv. Tas bisherige Mil^ied der Handelskammer Gießen für den Be­zirk Grünberg. Wernl^ndler Aug. Stammler von hier, wurde ohtve Gegmkandidnt wiedergrivLI lt.

-m. H u n gen, 21 Nov. Tas Fest der gol­denen Dochzeit feierten heute die Eltzleute Landwirt Friedrich Seibert von her in körperlicher und geistiger Frische. Aus b c em An­lasse brackste ter Gelangverein ..Eintracht" hem Jubelpaar am Abend ein Ständchen, twbei mehrere Lieder znm Bvrtvag kämen und die Glückwünsch- taS Vereins zum AuSdruck gebracht wurden.

Lollar,20. Nov. Auch hier ist zur Milderung bet Wohnungsnot rin Wohnung-- A n S ' ch u ß bestellt, der aber nur aur Verfügung dcs MieteinigungSamts GteßLn-Land arbeit-t. An­träge an den Ausschuß ober seine Mitglieder sino alro nicht angebracht. Bon vornherein muh ge­sagt rein, baß eS unstatthaft ist, die Mitglieder des Ausschufies für eine evtl. Haus- oder Wohnnngs- rcrifton verantwortlich zu machen und ihnen an- tvri als in anständiaer Weise entgegenzukommen. Dn: Beschluß des Ausschusses ist unanfechtbar. T»e Mitglieder smd: Bürgernnnster Schmidt, Schreiner Geißler, Buchdrucker Rittmann.

Steinbach, 22 Nov. NLch'ten TirnSteg feiern Leonhard Haas V. und seine Elxfrau Susanne g7b. Lorn (früher in der Wirischaft zur Koo ne in körperlicher und geistiger Frische das Fest ihrer goldenen tzockzeit.

tt. TreiS a L, 23. Nov Gestern abend 'and im großen Saal des Gastwirts Will eine von der hiesigen Ortsgruppe des Volksbundes zum Schutz der deutschen Kriegsleangencn ein- riTutene, zahlreich les achte, Volksversamm­lung statt, in welcher nach einem Vortrag von Burenkommandant Jo oste eine Pootestentschlie- fhmg aeien bie längere Znrückba'ding her taut- ch n K iegSge a, en n in F an 'r ib rtn irnrrl a genommen rourta: sie soll der LandeS^ruppe Oberhessen zur Weitergabe an bie Reichsregierung vorgelegt werden. Darnach erzählte Starr Jooste in l'/rstündiger fesselnder Rede über Land und Sitten seiner a'rikanischen Staimcit, über feine persönlichen Schilsale im Burenkriege und feine Teilnahme als Matrose im We tkrieg

♦♦ Wieseck, 22. Nov. Der Gesangverein Eintracht" beabsichtigt Sonntag ben 30. No­vember im Dotfeldschen Saale ein Konzert untei Mitwirkung der Kapelle Mank zu veranstalten und u. a einige Chöre mit Orchesterbegleitung vor-

steuerliche Vortrilc gewährt:

a) Begünstigungen der Erbschaftsbesteuerung, b) Befreiung von der Vcrmogenszuwachssteuer. c) Befreiung von der Einkommi-nsteuer, a) Be­freiung von der Kcp.talrentensteuer

Bei der Z.ichnung der -spar-Prämienanleihe muß die eine fällte in bar, die andere durch

10 Uhr. e

-BadSomburgv. d S., 21 Nov. Tal bekannte Sanatorium von Dr P a r i s e r i". wegen Kohlenmangels mit feinen sämt idjen «ut- giften ausgewandert und hat imÄrand-Vote/ zu B a d - N a u h e i m für die Wi.atermonate Au ' enthalt genommen.

= öimburg. 2t. Nov Auf dem hiesiirn Bahnhof« nnirbe e n a steer' ana ge e irr Güter wagen amtlich flfdf net. Ta» Ergebnis marrn 40 Zentner Weizen, für bie sich bis Heu!« Vein Eigentümer gemeldet hat.

(Eine Tagung Des haurdefitzerverelnr

Gießen, den 21. Nov. 1919

Ter LauSbesitzer-Verein hielt Don­nerstag abend unter Vorsitz von Fabrikant Silber- tifen im £»tcf Sdwlft eine Ml!g.'u"?eroersammlunS ab, die außerordentlich stark besucht war. den 2aunipad. erstattete Bericht ütr den Verbandstag der deutschen dauS- und Grundlte iVer-Berrine in Jena. Aus dem »:ng hervor, daß die Verha^ lurg-n deS Vcrbandstages in der fach'ich'len Wer c g führt worden sind, und auch bei den armrirntan 'Ji'O erunndocrtrelem ixtle Aneri'nmmg grhrniXn fasen, föerr Launfpach führte etwa felg ndis au?: Wenn man bedenkt, welch? Opfer der Ztausbesttz in den ersten Jahren des Krieges erlitten hat, und wenn man sich oeig'aemvä.rtiF, wie immer neue und stärkere Eingriffe in bie Rechte des vaus- > befitzes in ben letzten Jahren cr^la: find dann I wird man wohl ohne Ueberchekmng sagen tonnen.

** Lvchschnlgesellschaft. Der für TienStag angcfüniÄgte Vortrag kann nicht statt- finden. TaS neueste Statt der Nachrufen der Gießener Dvchtchulgcsellschäft enthält fvlgend: Auf- ,ätze: R. L erzog: Bankverirhr in alter und neuer Zeit: W. Borgmann: Ter Wald im Wirtschaftsleben dcs deutschen Volkes.

** Oberhessifcher Kunstverein. Der teilweise Wechsel der Gemälde gibt wiederum Ver­anlassung zum erneuten Besuch der Ausstellung Durch das Nichtzustandekommen der Ausstellung der Berliner Künstler haben sich noch in letzter Stunde 2 Kollektionen grundverschiedener Rich­tungen hier zusammengeiunben, die ja in einem Ausstellungssaal nicht zugleich geteilt werden dursten, aber durch daS dnigcrmafjen günstige Plazieren der Bilder kann man doch bas Beschauen der Kunstwerke ohne iraendwclche Beeinträchtigung vornehmen. Rcinhold (hvalb, der kultivierte und trotzdem eigenartige Kunst jeigt, wird mit seiner Kollektion bei vielen Kunstinteressenten nicht so­gleich eine gute Aufnahme finden, deshalb möch­ten wir heute emp'ehlen, ein nicht »u ratches Urteil m fällen. Die Kollektionen dieses Künstlers sanden im Kun st verein Frankfurt und die hier ausge- lellten Bilder im Kunstsalon Goldschmidt-Frank­uri eine gute Beurteilung. &ujo Krenßig- München, auch rin Vertreter der modernen Rich­tung schließt sich mit einer Kollektion trefflicher Werke an. Maria Ziegler-Mainz ist mit einer Anzahl stimmungsvoller Aquarelle, Goldschnitte und Zeichnungen vertreten. Unser rinhrimischer junger Künstler £). Rahn, welcher schon in Mün­chen sein Studium begonnen und demnächst in Weimar sortsetzt, hat eine Anzahl beachtenswerter Arbeiten aufzuweisen. Auch ein nunmehr hier ansässiger belgischer älterer KünsUer, Altart M üller-Dieudonnö, zeigt Aauarelle (Brüsseler Schnlei, deren Motive aus Straßbura- lllm und anderen Gegenden entnommnt sind Jerner har Professor Olt in l'ebenswürdiger Wri'e einige seiner Arbeiten üb rlas en, welche landscha t- liche Motive darstcllen. Die Ausstelllmg ist täglich geöffnet und der Besuch sei aufs angelegentlichste empfohlen. Da diese Ausstellung $um großen Teil nur 8 Tage verbleibt, da an ihrer Stelle die bereits angekündigten Puppen und G'aZgemälde gebracht werden. Gleichzeitig sei noch darauf hin- gewicsen, daß neu hinzu tretende M tglieder für das f^ahr 1920 ichon letzt freien Eintritt zu den Aus­stellungen mit ihren Familienangehörigen hotan Die Liste zum Einzeichnen liegt in der Aus­stellung offen.

♦♦ Schuh-Berkau f. ES kommen in der Turnhalle der Sladtmüdchenschulc, West- Anlage, getragene, gut reparierte Militär- chnürschuhe zum Preise von 14.50 Mk. und Stiefel zu 17.50 Mk. pro Paar zum Verkauf. Die Abgabe gefchtaht am Montag und Diens­tag den 24. und 25. d. M. an alle diejeniget, Personen, welche bis jetzt noch keine Schuhe und Stiesel erhalten haben.

* Die Kartoffelbewirtschaftung In den Kreisen der Landwirtschast wird anschri- itertb vielkrvrtS damit gerechnet, daß die Awangsbewirtschaftung der Kartoffeln sclwn im kommenden Frühjahr ihr Ende finden mirb. In der Hoffnung, bei dem dann rin setzen den frrien Geschastsnerkehr ihre Kartoffeln zu wsent- lich höherem Pr.ise als dem jetzt geltenden Höchst­preise absetzen zu können, halten die Erzeuger vielfach ihre Kartoffeln zurück Öierzu ist zu be- merken, daß diese Ansicht nicht rich t i g ist Vielmehr wird die gesamte Kartoffelernte 1919 der Zwangswirisckiast unterliegen.

** T ic Tabak- und Zigarrenhänd­ler schließen sich zu einer EinkaufSgesellschast zu­sammen. NLtares ist aus einer Anzeige in der heutig.'N Ausgabe ersichtlich

** Katholischer Frauenbund. Sonn­tag den 23. 9hot»embc_r. abends 77. Uhr, findet in ix-r neuen Aula rin össentlichr Vortrag der Frau E i ck e n s ch e i d t aus Fuloa über: Werivrlle Be- :ä igung d r ch-risckichen Frau im neuen Vvlls'.aai statt

** liebetFreie Liebe oder Ebe?" I spricht am Mittwoch den 26. d. M., abends 8 Uhr,

c. Schotten. 21. Nov TaS Schottener Krrisblatt vTröffentlicht die Namen einer Anzahl von Gimvofmem, bie menen Geheimschlachttrng usw. neuerdings bestraft worden sind.

Strd5 Frirdbera.

Gegen den Lederwuchcr.

Friedberg, 20. Nov. Da4 KreiS-Le- bensmittclamt Friedberg hat sich entschlossen, die BewiNschaftung der Biehhäute aus den

einzuleiten?

Ter ätat D»rs ch (L. B.-P.) verlangt tn einem dringlichen Antrag, daß den Landivirien, die Sorhoffrin »u 7 ober 8 Mark an die Kommn- nalverl«nde ^liefert haben, eine Nachzahlung bis zum hentispn Preis von 10 Mari geleistet wird.

Terielbe Abgeorbnete fotitett in einer bring* licken Anfrage Auskunft: Die groß ist der Sin- teil an Vas er, den Vesten in Gestalt von Pflicht-

pcrfiebt Ein Stück Weltgeschichte, v»m tänzeln­den Rokofo am Dose Ludw g XV. biS »um Sturme auf die Bastele, ist mit dich'eriscknm Zugriff in einer radenien dramatischen zufam-

mcng.-foßt, die bid) erikbe Qualitäten hat. Im Mitt» Ipuntte steht die Hrine Mo.n tin Bautarnier, oie sich über einen svani chen Qfeianbten und den Grafen Tubarry zur Ma treste Ludwigs XV. bin- aufliebt und als armes norm Tode entsetztes Weib auis Schafott gezerrt wird. Tie (Walter des Stoffes, bie bis zum letzten Akte, bet di: Re- Dohit.on um etwa 15 Jahre vorverlegt, volle historische Treue gewahrt batan, stellen tat Ma­dame Tubarry tae Gestalt rineS Studenten ge­genüber, der ihr erster Gcli.'bter war und sie als Vorsitzender des R«nwl,,tionstribuncss zum Tore verurteilen muß. Po'«' Nean verwirk *d>t die Du- lartt) m t überraschender Mimik un»s BewegungS- kunst. Eine Glanzleistung bietet Gmi JanningS als Ludwig XV. Sdie-i war ein Film bis in die kleinsten Nebenrollen so hervorragend besetzt. AlleS

= Vilbel, 21. Nov. Der Gemeinderat lehnte mit 13 sozialdcmokrat.scheu gegen 6 bürgerliche 3'immen bie Erhebung der evangelischen und katholischen Kirchensteuern von 2500 Mk. bzw. 980 Mk. ein für a.lemal grundsäslich ab.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Darmstadt, 20. Nov. Zur Frage der Einwohnerwehr ist be.'anntlich ein Konfl.kt entstanden, da bie U. S. P verlangt hat. daß mindestens dreivieriel tat Delir aus Ar.teidr- kreisen bestehen müsse. Tas Za'iandekornmen ist bi ata r geschritert, da ma t auch durch den Beitritt der S.ubentenfcba t rea.tionäre Geiva tstt iche be­fürchtete Der Cbcrjü.germrii'tet mu'.te datar die letzte Versammlung auvrech-m. Jnzivischm hat dir Stubentenfdni.t nunmehr eine sehr lopale Er­klärung abgegeben, wonach sie bereit ist, sich an der Euuvohnerwehr zu tateLigcn, soweit orts­ansässige Studenten in Frage kommen. Es soll demnächst eine weitere Versammlung in der An­gelegenheit statt,inden.

Darmstadt, 19. Nov. Am 15. b. M. ist der Borsitzenta taS BorstandeS der LandeSversiche­rn ngsan stall Dessen. Gcheimerat Dr jur. et weck. Dietz, infolge gcsckIvachter Gesundtait in ben Ruhestand getreten. Mit ihm sctaidet ein Führer auf tarn Gebiete tat Sozialpolitik aus dem öffent- lidjcn Dienst, rin Mami, der feit langen Jahren aus bie Entwickelung der sozialen Fürsorge in Lessen den nachhaltigsten Einfluß ausgeübt hat. Im Jahre 1890 wurde er zum Vorsitzenden ba teffifdicn BersictatungSanstatt berufen und hat als solcher das JnvalitanversicherungSgesed in Lessen mit Umsicht und Tatkraft burdtgcfübrL L iertai hat er sich ein bleibendes' Verdienst be­sonders durch die Briämpsung tat Tuberkulös« erworben. Während srimt Amtsführung als Bor- sitzender tat VersichTrungSanstalt und später alf Vorsitzender taS LrilstätternverrinS sind m -essen nacheinander drei luberhilotefcilftättrn, die Lun­genheilstätte für Männer bei Sandbach t £ die Lungenh ilstätte für Frauen tat Winter kästen i. O. und die Lup.isdrilstätte in G i e & e n, errichtet worden. Neben tat Tutarkulosebekämpsung be­tätigte sich Gchi-imerat Tietz vornehmlich in bei WohnungSfürsorge, in der Bekämpiung der Ge schlechtskrankhriten, sowie in der Krüppelfürsorge. In den letzten Jahren hat er auch den Vorsitz in der Zentrale für Mutter- und SäuglingSfürsorg. übernommen und wat während der .Kriegsjaiwe Vorsitzender des hessischen Landesausschusses [in die KriegStaschädigtenfürsor« und stellvertretendei Vorsitzender der hi-ssischm Nationalstistung für di» Linterblietanen der im Kriege Gefallenen.

ktesseu-Nassa«.

Schicer untrr sich.

--- Frankfurt a. M.» 21. Nov. Der hier ansässige Schiebet Beyer versuchte Mitt­woch in einem hiesigen Hotel, wo er für feine Schiebergcschäfte ein ständiges Zimmer inne hatte, Kokain, Salvarsan und andere hoch wertige Arzneimittel im Werte von 280000 Marl an drei fremde Schieber weiter zu ver­schachern. Bei der llebergabe der Sxilmittcl wurde er von den Fremden mit Bleiknütteln zu Boden gesch'agen und dann in betäubtem Zustande in einen Kleiderschrank des Hotel- zimmers geworfen. Die drei Schieber ent flohen darauf mit ihrem Raube und konnten bis auf einen, der heute früh verhaftet wurde, noch nicht ergriffen werden. Der Ueberfallene wurde erst nach längerer Zeit, als er aus der Betäubung erwachte und Lärm schlug, aus dem Schrank befreit

Ein neuer Kurs im Polizeipräsidium.

=» Frankfurt a M., 22. Nov. ^Privat- Telegt.) Leute früh 5 Uhr besetzten Abteilungen tat hiesigen Garde-LandeS-Schützen-Division Reichswehr) das Polizcipräsidium und über- nahmen dieses, indem sie die hier beindlichen Dachen, Posten und Bereitscha ton der £nl ^volizei entfernten und die Leute entwaffne.en Die Sichcr- heitswachen widersetzten sich nicht Der Deck, ei der völlig unerwartet kam, vollzog sich reibunss los Um leder Ge^-attian zuvorrnkommen. ha'trn

Die Spar-Prämienanleihe bringt 5 Prozent Zinsen, die nicht sofort ausbezabll, Tontam jähr­lich tarn Kap tal Augcfdilagcn werden.

Wird - B. ein Stück im fünften Jahre durch Auslosung getilgt, so erhält tat Besitzer 1000 Mk Kapital und 250 Mck. ausgclausenc Zinsen aus- bezahlt.

ES finden jährlich zwei Gewinmichungen statt, in denen zusammen 5000 Gewinne darunter 10 tzauptctewinne zu je 1 Million Mari ge­zogen werden: außerdem jährNch TilgungSzvhim- gen, in denen entsckpetan wird, welche StüA -zurückgezahlt werden (y D. in den ersten 10 Jahren 50 000 Stücke jährlich).

Bon tan zurückgezahlten Stücken erhält jedes zweite außerdem rine Sondervergütung (BonnS. von 1000 Mk, der mit ben Jahren bis au 4000 Mark loädrfl.

Solange em Stück nicht burch bie Tilgungs­ziehung ausgelost ist, nimmt cs weiter an allen Gewimizietaingcn teil, so bafc jetaS Stück wieder- hott gewinnen Lum.

starke Abteilungen der Reichswehr das Polt Präsidium besetzt. Bezir'Sekretär Fritz Er nnirbe zum Poli rivrä identen von Frankfurt rannt und tritt heute sein An.t an. Der taShengk Poli.zriprLsident Darres verabschiedet sich un

Lebensmittel.

**Kartoffelausgabe47. Woche. 1. Die Kartoffelmarken 47 AF verlieren mit Ablauf des 24. d. M. ihre Gültigkeit. 2. Es werden anhcrdem beliefert die Kartoffclmar- ken Nr. 47 G und H bei den Kartoffelhänd- cm Löb ack, Dinier der West-Anlage, Trcchs- er, S.einstrahe, Krack, Riegelpfad, Rumps, v ozelsaas'e. Die Wochen-Kartofselmarken I. K, L, M, N, O werden von Wcifel, Jean, Sonnenstraße, und Weisel, Eduard, Schott- traßr, be i.fert Die Marken können bis ein» sch.ießlich Dienstag den 25. d. M. eingelöst werden.

♦♦ Milchversorgung. Infolge un­genügender Zufuhr von Milch können die Vr Liter-Marken Dienslaa den 25. d. M., Don­nerstag den 27. d. M., Samstag tan 29. d. MonalS, 'erner die '/«-Liter-Marken Montag en 24. d. M., Mittwoch den 26. d. M., Frei­tag den 28. d. M. nicht beliefert werden.

Veranstaltungen

SamStag: Stadttheater 7 UhrWiltalm 'ell". Untertaltunssatand des W. B. 7<8 Uhr urnHalle lOSivalbskarten i Ausführung des Tat- terich Lichtspielhaus: Madame Tubarry Lichtspiele Seltersweg: Ter Mann des TogcS; 3X*r Tausendkünstler. .

Sonntag: Tmuerfeier für tae OhhDenen der £ubroi»»'lb'iöeriität 11V« U^r in brr Neuen Aula. Cixrtaf.iidier Kunslvcr'.rn: Gemältaaus- stellung peöfhtct von 1!3 Uhr, Dionten von 111 Uhr Katholischer Frauenbund: 1xk Uhr Neue Aula ösfentlick)cr Vorirag von Fran Cukcn- schidt-Fulda über tvcrtvollc Betä.igung der christ­lichen Frau im neuen Volks float.

Kriegsanleihe tazah.t ro:ttan. Tie Kriegsanleihe

mirb zum sture von 100 in Zahlung genommen .... _

Der Ausschuß zur Förderuna der Teutschen M ad a me Duo a r ry M-.n mutz es GMr.-Brämier^niltitK bat Berlin tv s, Bnd«»llri entgehn, bei: W<iiMmt.XubarT»-ljiIm ba

Straße 5, eine amtliche Auskunftsstelle errichtet. aug<n.'lchlich im Ltchtwie.Haus, Bachnhontr lau t die unentgclt.ich schriftrich über alte Einzelheiten alle bisher gesehenen Fi.me in tan Schotten stellt

Anleihe Auskunft und Betehrung erteilt. unb bad m:rrairklicht. was man unter Filmkunst

___h * k i iVih CZtu-f VJU a f i m V o hrtm r TI 11* I

.'lh