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Dss Glück der andern.
Origrnal-Roman von Erich Ebenstein.
Copyright 1916 by Ordner & Cornp., Berlin W 30.
kNachbruck v-wb' en.) Fortsetzung 31.
Sie war hinreißend in ihrer Beredsamkeit, bildschön in ihrer Begeisterung. Und trotzdem schien ihr Zauber zunt ersten Male völlig wirkungslos auf ihn zu bleiben.
Tas anjängliche Befremden in seinen Zügen batte sich unter ihren weiteren Worten in deutliches Unbehagen verwandelt. Und als sie endlich schwieg, sagte er kurz: „Nun, noch ist die Sache la nid# aktuell. Warten wir ab, wie die Dinge sich gestalten. Eines aber möchte ich, daß du dir m;wisdien klar machst Evelyn: In Berufssachen soll und muß der Mann allein das entscheidende Dort haben! "
Sie sagte nichts mehr. Mer Verdruß und Enttäuschung spiegelten sich nur zu deutlich in ihren Zügen. Er aber schien davon nichts zu bemerken, belassen schritt er an ihrer Seite weüer und machte hur ab und zu eine gleichgültige Bemerkung über die Gegend.
War das Thema für ihn abgetan? Evelyn Küßte es nicht. Für sie aber war es durchaus nicht ttledigt.
„Und müßte ich bis zum Aeußersben dafür kämpfen," dachte sie aufgeregt, ,,id) geb? nicht «out'. Ich habe genau dasiel de Recht wie er, mir das Leben nach meinem Sinn zu gestalten, and dieses Recht lasse ich nicht mit Füßen treten!"
Sie batten unterdes die „Warte" erreicht, tmzn nach allen Seiten offenen Kiosk, der die ktzitze eines felsigen Hügels krönt:.
m. 247
Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Mittwoch, 22. Oktober 1919
Hochschulrrachrichten
NMK. Darmstadt, 19. Okt. Ter Lehr- V £"bcr$ed)n.ji>otf)fd)ule in Darmstadt i|t soeben erschienen. Das Wintersemester 1919/20 ?™nnSrsamJ*3, Stober und endigt am 6 März
Das Sommersemester dauert vom 15. April
-3. Juli 1920. Die Gliederung der 1869 gegründeten Hochschule umfaßt 6 Abteilungen, und x\.c lt Ec für Architektur, Jngenieurwescn, Ma- ...... apreringenieurwesen, Elektro-
Die „weftrusiifchL Republik ".
Im Hinblick auf dre Meldung, daß die Weltruf fische Regierung einen c.rplomatiscl-en Vertreter in Berlin bestellt habe erfahren einige Abendblätter, daß die ReichSregie- rung iede Anerkeimung der we st ru s sis chen Republik und.des neuen Zentralrates für West- rumand und auch den weltrussischen Vertreter nicht anerkennen würde.
Kundgebung für die Unabhängigkeit Aegyptens.
S m iterdo m, 21. Okt. (WB.) Tie Times" meldet aus Alexandrien, daß am Freitag eine große Kundgebung für die Unabhängigkeit Aegyptens abgehoben wurde. Es wn d/g>- riüen: Weg mit M ilner! Aegyptische Trup^n mid Dolizei trieben die Menschenmass:n ohne große Versujte an Menfckfenle^n aus:inander.
Hessen-Nassau.
Unsinnige Preistreibereien.
= Hachenburg, 20. Okt. Bei irr Versteigerung einer Wohnungseinriytung, die im Frieden etwa 3000 Mark geLostet tzt, .wurden bei riesiger Beteiligung aus allen Kreisen der Bevölkerung hohe Preise erzielt. Jisgesamt brachte der Erlös mehr als 26 000 Mark.
•
---Frankfurt«. M., 20. Okt. Tic stä dti- chen Gaswerke haben am Sonntag wegen Ausbleibens der .Kohlenstndungen die Koblcngas- «rzeugung emstellcn müssen. Es wird deshalb vorerst Gas aus, Koks erzeugt, das jedoch nur an ÖV2 Stunden im Tag zum Kochen abgegeben wird.
Airehe und Schule.
Ein Beschluß der einzelstaalichen Unterrichtsminister.
Berlin, 21. Okt. (Wolff.) Di Unterrichtsminister der Einzelstaatcn haben sü darüber geeinigt, den preußischen Erlaß übcroie Zulassung der Volksschullehrer in den Hochschulen grundsätzlich zu zu stimmen Sie befürchten aber von einer Ueberfüllung der aidemischen Berufe unerträgliche Zustände und lünschen dringend, daß auch dre Abituriente der höheren Schulen andere Berufe ergreifen.
** Aus dem Militär-Wochenblatt. Thal0ns, Oberleutnant am Drag.-Rgt. Nr. 24, in Genehmigung seines Abschiedsgesuckfs mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt.
** A u s dem Stadrtheaterbureau. Der Spielplan gestaltet sich folgendermaßen: Am Samstag: Alfred Bocks „Gymnasialdirektor" als 3. Samstag-Abonnementsdorsteilung, Sonntag, nachmittag: „Im . weißen Rößl", abends: „Die fünf Frankfurter". Am Montag gelangt als dritte Montag Abonnemcntsvorstcllung Äudwig Thomas Morat" zur Aufführung. Ta zu Den Egmmt- Aussührungrn im Abonnement zahlreichen Billett- nach'ragen nicht mehr genügt werden lonntc, sindct am Samstag den 1. November eine nochmalige und letzte Aufführung des Werkes mit der Bect- hovenichcn Musik statt. Zn dieser Borstellung hoben Gutscheine Gültigkeit.
** Volkshochschule Gießen. Die E l e- mentarkurse sollen nunmehr .auch beginnen. In ihnen soll Unterricht in Deutsch (Grammatik und Aussatz), Rechnen, Erdkunde und Sprachen erteilt werden. Jedermann ist hier also Gelegenheit geboten, grundlegende Kenntnisse zu erwerben und zu erweitern. Eine Vorbesprechung findet am Freitag abend 8 Uhr im Hörsaal 13 der Universität statt. (Siehe Anzeige.) — Gleichzeitig sei auch hier darauf hingewiesen, daß die Ober-Roalschulr, wo die übrigen Veranstaltungen stattsinden, von Donnerstag den 23. d. M. ab nicht mehr von der Stephanstraße, sondern nur von der Bismarck st raße aus (durch das eiserne Hoftor) zugänglich ist.
** Hindenburg a n den deutschen Ingen dbund Gießen. Das Telegramm, das der deutsche Jugcndbund Gießen von seiner Gedenkfeier der Völkerschlacht bei Leipzig an Generalfeldmarschall v. Hindenburg sandte, lautete: „Anläßlich einer Gedenkfeier der Völkerschlacht bei Leipzig versammelten Mitglieder des Deutschen Jugcnd- bnudes Gießen senden Ew. Exzellenz in tiefer Verehrung ehrfurchtsvollen Huldigungsgruß." — Darauf traf bei dem Vorsitzenden des Deutschen Jugeudbundcs Gießen solgende Antwort ein: „Hannover, den 20. Oktober 1919. Vielen Dank für freundliches Mcingedenken! v. Hindenburg, Aencralieldmarschall."
M. Ettingshausen, 21. )kt. Am 19. d Mts. feierte hier der lutherische Msionsverein für -Oberhessen sein M i s s i n s f <t, das einen schönen Verlauf nahm. Im Mcgengottesdienst hielt Pfarrer Fritsch (Nuptnrrsbuv die Festpredigt und Pfarrer Nebel (Laubach) bemßte als Vorsitzender des Vereins. Im Nachmagsgottesdienft, der von Nah und Fern so besuck war, daß viele stehen mußten, berichtete Misswisenior Gehring- (Seibjig) über Zustand und Wüihe der Leipziger Mission. Pfarrer Seriba (Wetrfeld), der mit seinem Posaunenchor diente, gabm Jahresbericht. 393 Mk. Kollekte gingen ein, ei Zeichen, wie das Fest die Gemüter für die Miss- erwärmte.
Stenographie.
• °Vax' ??• Okt. Die im Llpril b' Js iUm klitschen Haus ins Leben gr- ^^^nographen-Vereinigung, bestehend aus Schreyianer und Gabelsberger, hat sich Stenographen-Vercinigung ,.Stolze- §±C^-U.yhlrlC>Ct- Kampf, der bisher zwi- >ck)en der ehemaligen „Stenograplien-Bereiniaun.i" und dem seit 1913 hier bestehLi S^LLn- 11^ 2^r9Cr/' ^^u^rt wurde, wird wohl mtt dieser Umbildung )cm Ende gefunden haben.
Kricgsgefangenen-Heimkehr.
ZKNkl-Göns, 20. Okt. Aus der eng- ^Gefangemchaft kehrte zurück Karl Dern, >-ohn lc_- Hlur,ck)ützen A. Dern.
fchrt’-T h? c?-€ f nL 2Ö: Dtt- /?lm gestrigen Sonntag chorte der in englischer Kriegsgefangen- Ucht geweienen Krieger unterer Gemeinde zurück: -ehrer Heinrich List.
n Gon terskir chc n, 19. Okt. Aus unferm Drt sind bis letzt 6 Kriegsgefangene zurückgekehrt Klau« »nb W'thelm Karpf, August Kröll, Karl Karw .mxb nHUrQ-b ?tohr aus englischer und Otto sclmtt M^Ott^Lmd aus amerikanischer Gesangeu- wer^n^tt^ ^^^rikaner allgemein gelobt O^nn s bro Behandlung sowie auch Verpsle- MUtz bet den Engländern mitunter viel zu wün- innenton?«- f£n ^en. In französischer Ge- inngenschaft befinden sich nun noch 5 Mann.
■r?^^ailfen (Rabenau), 19. Okt. äefonoen^n,-^1 81^lte, befangene aus englisck)er ocfangentchatt zurückgekehrt. Es ist dies Unter» Äerw^?'n,^^0erfohii J>es Lehrers Höchst. ^etner<_r hat auch noch einen Sohn in französischer Octangentoijt Gin Scfinriener^n ist gefallen.
... Pohl-Gons, 22. Ott. Als zweiter Hungener kel/rtc am 18. ds. Mts Krwgsgesangenschost Otto Somrner- Landwirts Friedrich Sommerkorn, äurutf. Ter Turnverein lwlte sein Mitglied im Iackelzug am Bahnhof Kirch-Göns ab.
Eine Verschwörung in Elsatz-Lothringen.
%Znbo-a' 2L §kt. (MTB) Reuter. In Straßburg ist: eine Verschwörimg aufgedeckt worden, die auf die N e n t r a l i s ieru ng Elsaß- Lothringen s gerichtet ist. Der Führer Küßler und zwei andere Verschwörer wurden verhaftet. Ein Gewerkichaftsführer, ein srührerrr elsaß-lotlp-ingi- ckier ^geordneter und ein französischer Sozialist sollen m die Angelegenheit verwickelt sein.
Eine starke Zumutung des französisckM Land- vogts Gerard.
Mannheim, 22. Okt. (Wolff.) Tic hie- )ige Pfalzzentrale meldet: Verbürgt m Nachrichten zufolge hat General Gerard an den Stadtrat van Landau offiziell das Ersuchen gerichtet, iit. einem Artikel öffentlich zu danken für seine loyale Tätigkeit als rnilitäri- icher Befehlshaber. Mit anderen Wortm: die Stadt.Landau soll dem Landvogt noch auf leine Bitte ein W^h'vcrhaltungs.e-ignis ausstellen, in dem die segensreiche, nmtralc Tätigkeit des Generals irach allen Seiten hin verherrlicht wird, ^.er Stadtvat von Landau hat dieses Slnsinnen^ emiltmmig abgelehnt.
Die kommunistische Jungburschenbewegung.
Berlin, 22. Oft. An der Schweizer (vrenze wurden K ur 1 ere der deu t schen ko m mu n i- st l s ch cir Jungbur^cheubewegungabge-- ' ax° k .Sre hatten Briese bei sich, aus d.neu hervor- gchen soll, daß sür die Zeit vom 7.-9. Novmber Sut jJeier der Revolution ni Deutschland eine neue kommunistischen Organisationen in Aussicht genommen wurde.
Magnus stteiste die seine zierliche Gestalt inr weißen Banstklmde mit sreundlichem Blick. , Mama hat. sicher recht " nickte er, „Enael des Lichts" ist ub^ens cm sehr Pa,,ender Ausdruck für Sie wirklich immer etwas wie heimliche Lichtstrahlen von Ihnen aus und W E. ta etoas umrdisch SLb°n!Z! Und eFiftSS lieb von Ihnen, Mama auf ihren Sainnrif/'r
Van8l*i“ -sTi°
Modesta sah verwundert auf. ’
„ßangrotilen ? Wie könnte es langweil,a sein ±3? L-ud-n ihre Sorgen »ÄS. iureoaii' (Fortsetzung folgt.-
Aber dann begriff sie plötzlich alles, als habe er selbst cs ihr gesagt.- Fräulein Webster war die Lante dre irgendwo ein Gut besaß und mit der er zerfallen gewesen war. Und nun hatte er sich öuaocltont, um nach Buchegg kommen zu können das Rettenegg so nahe lag!
Büchertisch.
— Tie Praxis des Ban k-und Börse nwese ns. Bon Bankdirettvr a D. Julius Ltemberg. 152 Seiten mit zahlreichen Abbildun- auf 16 Tafeln. (Wissenschaft und Bildung, Band 139). Zweite verbesserte Auflage. Preis gebunden 1,50 Mk. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. 1919.
-^^/7-.lührung in die Psychologie. Zon Professor Tr. Wwlf Tyrvff. 127 Seiten. Alerte Auflage. (Wissenschift und Bildung, Band 37.) Preis gebunden 2,50 Mk. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. 1919.
., Üm ihretwillen war er gekommen — um ihretwillen . . .
dem jäh aufflammenden Zorn über seine zähe Dreistigkeit, die nicht begreifen wollte, immer wieoer kam — vielleicht noch einmal versuchm wollte . . mischte sich eine leise weiche Stimme m ihrem Innern, die flüsterte: Wie sehr muß er M lieben, daß er der Stolze, Hochmütige, das über sich vexmochle!
Magnus, der korrekte Magnus, hätte es nie getan.
Aber es war zu spät. Sie wollte ja nicht ew war ja aus freiem eigenem Willen die Braut des anderen geworden. Wie durfte er sich da noch einmal an sie drängen? Sie von neuem beun- ruyigcn r
fic l'H auf. Ta grüßte Gottorb CA ^was sieghaft Triumphierendes in bieiem Gruß ...
gegen die Wald-
L . beii>en ntot sehen. Evelyn
uicht. Starr, fast feindselig blickte sie hinüber, ohne mit einer Wimper gu qUUvu.
Aber sie. ftmitic nicht hindern, daß ihr das Blut in heifzen Strömen ins Gesicht stieg und ihr Herz in wilder Aufregung schlug.
., Nim waren sie beide in der Schlucht verschwunden — gottlob.' )
Brüsk erhob sie sich.
Hw Stadt und Land.
Gießen, den 22. Okt. 1919.
Linschrättkung dc» SonntagSverkehrs Vom 26. Oktober an.
Eine »vettere Einschränkung des Personenverkehrs vor deutschm Staotsbahnen ist, wi' mehrfach angekündigt, mit Rücksicht auf den Kohlenmangelbestand und Mangel an betriebsfähigen Lokomotiven nicht zu umgehen. In Süd- deutschland ist der Sonntagsverlehr schon jetzt erheblich eingeschränkt. Auch der fneuß. Minister der öffentlichen Arbeiten l-at soeben für den ganzen Bereich der preußisch-hessischen Stkatsbahnen eine Einschränkung des Sonnlagsverkehrs angeordnet. Die Tirettionen sind an- aewiesen. ihn m ö g l i ch st w e i t g e h e n d zu beschränken. Natürlich wird überall auf örtliche Bedürfnisse und Verschiedenheiten Rücksicht genommen. Vor allem wird der Arbeiter- und Bernss- verkehr nach Möglichkeit bedient werden. Dann soll auch für angemessene Zugverbindungen für die Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft gesorgt werden. Die Einschränkungen beginnen überall nächsten Sonntag, den 26. Oktober.
Die Nommunalwahlen.
„ ^Büdingen, 19. Okt. In den Kreis- r LVW wurden gewählt als ordentliche Mitglieder: Bürgermeister Birkenstock-Altenstadt, Bürgermeister-, Erk-Nidda. Pfarrer Hervet-Lißberg, Burgei meister Jaevbi-Rvhrbach, Bau:echnik'r Knaf-Büdingen, Landwirt Mogh-Grund-Schwal- Veuu- Bu Ersatzmänuern wurden bestimmt: Land- wirt Breck-Altenstadt, Landwirt Dietz-Rommels- hauscn, Arbeiter Eberhardt-Büdingen, Bürger- m-Ci!-CCcY, ^enbt^übmytt, Bürgermeister Mäser- Wolf, Bürgermeister Melior-Vonhausen
zwar je eine für Architek
tegtiF, Chemie einschließlich Elettrochemie und Pharmazie, Mathematik, Naturwissenschaften und allgemein bildende Facher. Ter Lehrkörper besteht aus 32 ord Professoren, 3 ord. Honorarprofessoren, 10 außerord. Professoren, 48 Lehrern und Privatdozenten und 40 Assistenten. Es sind 370 Vorlesungen und Hebungen in nachbenannten Ab- terlurrgcn angesetzt: Mathen,. Wisenschaft 36 Natiirwisseiifchatten 95, Baukunst und Bauwissen- fcha teil 49, Jngenieurwis entoast 50, Maschinen- wisfenschast 58, Elettrotechnik 20, Luftfahrt 8 Allgemein bildende Fächer 51. Eine Reihe von Preisaufgaben für Architektur (Erweiterung des Darmstadter Friedhofes), Jngenieurwesen, Ma- Ichinenbau, Chemie und Allgemeinbildung, Bo-1 tanif usw. sind ausgeschrieben. Ebenso sind zahlreiche Stipendien vorhanden.
** Ter Bezirks verband Gießen der Ortsgewerbe vereine hielt am Samstag den 18. Oktober im Gewerbehaus zu Gießen eine Sitzung ab. Vertreten waren.die Vereine Gießen, Grünberg, Mendorf a. b. Lda., Londorf und Äroßen-Buseck. Ter Vorsitzende Professor Dr. Krausmüller eröffnete die Sitzung und teilte mit, daß auf die Schaffung eines einheitlichen .Lehrplans lstug.-wirkt werden soll. In der wei- reren Ausiprackje wurde angeregt, das Schulgeld für die ländlickMt Schulen einheitlich zu regeln -und beschloßen, ab 1. Januar 1920 ^jährlich 5 Mark Schulgeld und 1 Mark Eintrittsgeld in Ansatz zu bringen Das Schulgeld soll im Voraus entrichtet loerden. Weiter empfiehlt der Vor- jitzende, bei den Schulen möglichst Wochcntag- unterricht einrusühren. Ferner berichtet er über die Notwendigkeit des Zufammen- schlusses zu Fachoranijaiwnen. Es wird beschlossen, innerhalb des Bezirksverbandrs besonders Jach- erganifatißnen, soweit noch nicht vorhanden, zu schassen und Anschluß an den hier bestechnden Arbeitgeberverband zu suchen. Zum Schlüsse fand noch eine Aussprach: über Vorträge und Buchführungskurse statt.
** Die Reichs Vereinigung ehe - maliger Kriegsgefangenen, Ortsgruppe Gießen, veranstaltete am Sonntag nachmittag im
Letzte Nachrichten.
™ r ■ dleubcrungen Eberts.
rÜ’ »s einer Unterredung des SÄai^o,eb€rt- "nt dem Mitarbeiter emes spanifchen Blattes teilt das „Berliner Saar- blatt mit: Der Präsibent sagte 11. a.: Giücklicb«- 5ER. nimmt die Arbeitslust unseres Volkes be° ständig zu. Die Stellung der Regierung ?J?rh 71 ’C- ®ic dusterste Linke
nnrb icbcn Tag schwacher.
Die deutsche Vertretnitg auf der Arbeiterschutz- konfereuz in Washington.
Berlin 21. Okt. (WB.) Wegen der Ent^ fenvung veutfcher und österreichisck)er Dstegierter zu der beöorftebeiiben Arbeitirschutzkon- lerenj in Washington sanden sowohl von Regnrungcheitt' wie von den Gewerfschaf.s.erbän- wettere Verhmdlungen statt. 'O/acl, d>m Er- gebniS dieser Verhandlungen erscheint es angängig, von der bisherigen tolehnen^'n H.ilmng g-gen über der ^-rage der Beschickung der Konsiwenz d.irch deutsche Vertreter abzuseh.m. Tem Deutschs Ge- ivrochaftsverbind ging durch neutrale V.nmitt- lung eine Erklärung zu, daß der Oberste Rat der alliierten und assoziierten Regierungen die Zu- lo-sung der deutfchen und österreichischen Delegierten als vollberechtigte Mitglieder zu Der Konferenz empfohlen hat, so d-.iß auf dies: Zula,sang in der ersten Konferenz mit Sicherhiit ju rechnen ist. ^.-ies ist -dem Vorsitzenden der deutichen ^Fnedensdelegation in fs^rris bestätigt norden. Tie deutsche Regiermig >mtschloß sich unter die,en Umständen in Ueberdnftimmung mit ber lluffassung des Tcutsch/en Gewerktoaflsv-erbön- be^ delegierte nach Washington zu entsenden, nutzer zwei Regierungsvertreter 11 mid ic einem Vertreter der Arbeiter und Arbeitgeber wird der deutschen Delegation eine Anzahl Sachverständiger angehören.
Ubreiie luirb voraussichtlich gemein» chattlich mit den österreichischen De- eg ter ten Ende dieser Woche erfolgen. Ta der ZfOlnn der Konferenz, der ursprünglich auf den 5?- Stober angesetzt war, voraussichtlich um einige ^,age verschoben wird steht zu erwarten, daß bi? beimcken und öfterreichischeu relegierten noch reckst- r"Ug sunt Anfang der sachlichen Verhandlimgen in Wafhrngton eintreffen werden.
"Ktsi uns heimgehen, Magnus!" „Schon?"
nicSt'^gefau/”.^ M W« « ^^^bsturzt bot er ihr den Arm. Sie griff da- ^mmerte sich daran, als fühle sie sich mpn lw Umsinken. Den ganzen Heim-
ßetan?pS$ ^u'hörlich in einer seltsam befangenen Liebenswurbigveit, die ihn rührte. Denn er nahm sie für das Bestreben, ihre schlechte Laune von vorhin wieder guizamachen.
dürfen sie auf Mo- bqta und die Gräfin, die aus dem Berdstettner Armeiihaus kamen.
-Die Gräfin war in glücklichster Stimmung. „L-chade, daß ich nicht immer ein so liebes Töch-, terches zur Seite habe, wie unsere gute Modesta" sagte sie ihres Sohnes Arm nehmend, „du glaubst gar mcht, welches Geschick sie hat, jedem etwas freundliches zu sagen. Wie ein Engel des Lichtes wirft sie auf meine armen alten Leute Sie brauchen deshalb gar nicht rot zu werben, Modesta es ist doch wahr!" ' '
Landkreis Gießen.
X Wieseck, 19. Okt. Unsere heutige Ernte- dankfe st feier hi dichtbesetzter Kirch? verschönte der in diesem Jahr ins Leben gerufene Frauen- cho r durch zwei unter Leitung seines rührigen Tirigenten, Herrn Groß, vorgetragene dreistimmig? Chöre. Tiefen Eindruck machlen die in unsere Zeit recht passenden Worte aus Schillers Glocke: „Holder Friede, süße Eintracht" in Rombergs Vertonung. Ter junge Chor schreckt auch vor schweren Slufgnben nicht zurück und berechtigt zu weiteren HoNnungen für den kommenden Winter.
KrciS Büdingen.
ba. H a in - Gr ün da n, 20. Okt. In einem nervösen Anfall Ijat der 42jährige lebige Weißbinde rmeister Müller sich am Samstag nargen mit dem Taschenmesser den Hals durchschnitten. .Seit läng?rer Zeit machte sich bei dem Leibenden stn Zilrückgehen der Geisteskräfte bemerkbar, so daß er nunmehr in einer Anstalt Heilung suchen wollte. Kurz vor der Reise dorthin, die m Bereitung eines kräftigen Mannes ge>chehen sollte, uchte der Leidende sich das Messer in bi? Brust zu stoßen, wurde aber durch seinen Begleiter daran gehindert. Es entspann sich ein Ringen: infolge der nervösen Erregung waren die Muskeln iNüllers 0 stark, daß die Körperkraft des Wärdrs zur Uebetträlttgung nicht ausreichte. Tabei bckam M. eine rechte Hand frei und durchschnitt ,ich mit einem Schnitt den Hals bis auf die Wiibelsäule.
SReftaurant Sauer eine Mitgliederversammlung. < = t^n!t Genugtuung festgestellt werden, daß 0^ Juteresfe für diese Vereinigung, die mit Erfolg lut die Rechte unserer schon Ijeimgerebcten und noch pcimjinebrenben Kriegs befangenen ein tritt, lebhaft «r t?< auch bei dieser Versammlung eine
71118001 yicuanmelbungen angenommen werden. Zweck der Vereinigung soll der Ausbau der Kriegs- gefangenenfürsorge und Ermittelung von Maß- nahnien für di? Rückführung der noch jetzt in feind- lubcr Gefangenschaft schmachtenden Brüder sein.
** Ter Wartburg-Verein rernnftalt?t Sonntag den 26. DFb>ber die Frier des 32. Jahr ?s- ft'lcs. Nach einem Mor gengo ttesdi?n st findet abends 7-. Uhr eine Frier im großen 'Saale des Hotel „Einhorn" statt. Näheres siehe Anz-rige.
** Experimental- und Aufklärung s - A b e n d e Pasgueel-Barys. Wie ans dem Anzeigenteil ersichtlich ist, versprechen b:/ neuen Borträge Pasgueel-Barys sehr interessant zu tperixm, vor allem die Ausführungen über das Leben nach dem Tode, den Verkehr mit der übersinnlichen Welt usw. Es empfiehlt fick', rechtzeitig Eintrittskarten in Busch's Musik- h.ius zu sichern.
Vorne gegen das Dorf ribffetten zu, dis gerade unter der Warte lag,iel dw Hügel in senkrechter Felswand zu Tal.Ruckwärts zog er sich als langgestrecktes Plate gegen b.nvalöete Berge und senkte sich Mletzt mlich steil in eine Wald sch lucht.
Tie Aussicht über das f-te Berdstetter Tal mit fernen bttvaldeten Höhe malerischen Felsformationen, Schlöisem, Äen und Seitentälern war unvergleichlich s<n.
„Schade, daß wir Mota nicht überreden konnten, mitzugehen," sagtMagiius, der sich, mit dem Gesicht gegen das one Tal zu, auf eine der Nundbänke niebergetaf) hatte, „das Bild hier hätte ihr gewiß gefal• Sie hat so vill Liebe zur Natur und schön • einzig schön ist es da!" Er blickte entzückt in dRunde herum.
Evelyn antwortete nich^Zhr sagte die Natur nichts, ja sie langweilte sieoenn nicht Menschm als Mittelpunkt da waren.
Auch, Magnus Lang hx1- sie, wenn er, ,vie jetzt, versunken in seine „fjurixufelei" war. Ihr Blick streifte ihn flüchtig c> glitt bann gleichgültig über das Plateau, 1 sie zugewandt saß.
Plötzlich aber öffneteito ihre Augen weit und groß. Am Ende des tteaus, da, wo es sich bereits zur Waldschlucht yerfenfte, warm zwei Personen aus dem Wald g^ten: Das alt? Fräulein Webster und eine mnte, hochg ivrvch'ene Männergestalt, in der Evl auf den ersten Blick , Paul Gottorb, den einstir Hofmeister der Mill- neriden Knaben erkannte. !
Einige Sekunden lancß sie ganz starr. Tann i schoß ihr das Blut heiß ztt.pl-
Wie fani er hierher m Fpäulein Websters Gesellsch-aft?.


