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mr Frankfurt a.M., 22. Juli. Im ersten «rrteljahre des Jahres 1919 wurden in Frank­el a M nicht weniger wie 1 4 7 3 Ehen irchtskraftig geschieden Die Zahl für a entsprechenden Zeitraum des Vorjahres

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mr. Frankfurt a M., 22. Juli. Reichs­inister N oske teilte mit, daß eine Be-

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t»ahl Schüler ist zu erwarten Am 28. Juni j.;j ber Verein unter Leitung des Beigeordneten Alzing eine von 17 Mitgliedern besuchte Ver- jrunlung ab, in der sich der gerade anwesende dglerungsrat Reuter aus Darmstadt über den Ieöeravsbau des Handwerks verbreitete. In einer A fließenden Besprechung wurde über die voll- rdig unzureichende Beleuchtung in den Winter- -rtiten geklagt und eingehend die Frage erörtert, -i «wohl am Ort unter vollständiger Ausnutzung

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verhinderten, oder vom Feinde verschleppten Per- te sowie den vinterbltebenen von Gefallenen,

sie noch nicht in den (benutz von Berfor- gungsgebührnissen getreten sind. Hierzu kommen nod) die Angehörigen der in Lazarettat befind­lichen Heeresangehörigen, denen nruf.i Mitteilung des Kriegsnrmiftenumö Lohnrufchäqc iricht ge­währt werden.

Beim Ausdrusch von Getreide ist das Gcwtcht der ausgcdrvschenen Frucht aus dem Dreschplatz bzw. in der Scheu ne durch Verwiegen sestzustellen. Hierbei macht es keinen Unterschied, ob der Drusch mit Mascifinen oder mit dem Flegel vor genommen wird. Tie Hinter sriutst rst genau so zu behandeln, wie die übrige Frucht ihre Menge ist besonders zu verwiegen. Tas Ausschütteln der Garben und das sogenannte Klöppeln zur Ge­winnung von Getreide vor dem Ausdreschen ift unzulässig und strafbar.

Bei den Kl ei n h an de l s g e schä ften be­stellten Waren und Nährmittel rönnen

Vermischtes.

Versailles, 18. Juli. (WTB.) Auf dem Flugfeld von Bourget ist ein großes Flieger­bombenlager in die Luft geflogen. Bis jetzt wur­den 5 Tote und etwa 20 Verwundete gemeldet.

i, ernteten lebhaften d.: sti der Bahn von 1500 M. belaufende h

Un versitäts-Nachrichten.

** Tie Gießener Medizinerschaft hatte Tr. Wiebel vom Leipziger Aerzteverband zu einem Vortrag gewonnen, der im Saale des Hotel Gvoßherzog überLage p n d Aussich­ten des A e r z t e st a n d e s" sprach. Tie intcr- cffeilten Ausführungen Don berufener Seite be­leuchteten cingcljtnü) die Schwierig beiten, vor die Studierende und Aerzte in der neuen Zeit gestellt werden. Tie stetige Vermehrung der Hahl der Aerzte, die Krankenkassen angehören, die neuen Gesetze, nach denen auch die Familie des Ver- fidterten volles Anrecht auf kassenärztliiche Be­handlung hat, find geeignet, sowohl die materiellen Bedingungen der Ärzteschaft in folgenschlverer Weise zu gefährden, als auch durch Unterbindung der treten ärztlichen Privatpraxis den freien Beruf zum Handwerk zu erniedrigen. Man-verkennt an leitender Stelle, daß auch geistige Arbeit nur im freien Wettbewerb der Kräfte gedeihen kann. Als ein weiterer Bew.fiS der Berstandnislosigteit, mit der man akademischen Berufen gegenübertritt, mutz die Tatsache gelten, daß der Gehalt eines Aist- ftönten an einer Klinik von dem der Aufwaschfrau der nämlichen Anstalt um ein Vielfaches über- troffen wird. Die Folgen sind mtvermeidlich und traurig. Schon heute beziehen tausende von Aerzten Arbeitslosenunterstützung. Tie durch den Frieden gefdtan'enc Verringerung des Reichsgebietes, das Anwachsen der Zalst der M edizinstudierenden madfcrt die Lage noch verzweifelter. Mit _ einer Betätigung deutscher Aerzte im Ausland i)t mn in geringem Maße zu rechnen. Dazu kommt noch die große Zahl der Kurpfuscher. Durchaus un­geeignet und zum Schaden vor allem der Pattenftn wäre die Sozialisierung des Aerztestandes, die schon vielfach angeregt wurde, dic jedoch eine mdr- viduelle und damit erfolgreiche SeljanMung des Kranken völlig ansschLöfse. Um so größer sei der Wert des Leipziger Aerzteverbandcs, einer groß­zügigen Interessengemeinschaft, die viel Autos schon dem Aerztestand vermittelt hat und noch erarbeiten wird. Ter mit Beifall auf genommenem Rede folate eine Aussprache, in der verschiedene aktuelle Fragen zur Sprache Tarnen.

Hauschi 1903 2,50 Meter, 4,60 Meter Borg., Bat)er, Tarmst. Sp. C. 1905 2 Meter 50, 9 40, I. Berg, Sp. B. Mörfelden, 2 Meter 51, 5, 70 Bieter Borg 16(»Meter-Stasette: Turnsp. 1897 A. Mannschaft 4,6 Meter, derselbe B. Mannschaft 4,14 Meter. Ter Besuch auch von außerhalb war

von den Bestellern vom 25. Juli ab bezogen wer­den. Ter Bezug kann nur bei dem Geschäft er­folgen, bei dem die Bestellung auf gegeben wurde. Es entfallen auf die Nährmittelkarten A (gelbe Farbe), Matte 8, 250 Gramm Reis, auf die Nährmittelkarte B (rote Farbe), Marte 50, 1000 gr Marmelade, Marke 51. 250 Gramm Reis, 250 Gramm Grieß, 250 Gramm 5>aserflocken, 250 Gramm Kindergerstenmehl, Grünlernmehl oixr Kartosfelstärkemehl, auf die Näbrmittelkarte C (blaue Farbe), Marke 61, 1000 Gramm Marme­lade, 5?<nte 62, 250 Gramm Reis, 1000 Gramm Teigwaren, 500 Gramm Suppen und 250 Gramm Hastrfloäen. Mit dem 5. August verlieren die Marten ilre Gültigkeit. Eine weitere Verteilung von Marmelade und Nährmitteln ist für dic nächste Zeit vorgesehen, und zwar für bnotgetreideveri sorgungsberechtigte Kinder bis zu 12 Jahren (rote Karte», auf die Marke 52 der Nal/rmittelkarie B, für die übrige brotgetreideverforgungsberechtigta Bevölkerung (blaue Karte), auf die Matte 63 der Nährmitteltarte C. Wer die auf ihn entfallende Ware (Art tntb Menge wird später bekanntge- geben) zu beziehen wünscht, hat einem Klein­händler seines Wohnortes bis zum 25. Juli ds. Js. eine Bestellung aufjugeben.

Die P fer deräude ist in dem Gehöft der Heinrich Toll V. Witwe zu Billingen ftstgeftellt worden.

Eine Lehrerversammlung soll Don­nerstag den 24. Juli, vormittags 81/» Uhr, mit den Schulverwaltern und Schulverwalterinnen des Kreises in Gießen (Schulhaus Schillerstraße) ab­gehalten werden.

6. Tie unter bem fr* tot orn der Knegsgefangenen, des Reichsbundes 6t. Tieffenbad) bewT i -***'--

*r Gesellschaft (fi-j ^Mde gewählt. Es 'wurde beschlossen, lebcm Mtitigfettifeiet! n »mückkebrenden Gefangenen der Gemeinde etn uchs und machte bi stoivtes Geschenk zur Erinnerung an dec Rückkehr lltwl alle Ehre. i" * deimat zu überreichen. Klavier imb ein futnri - " "

si«ten das $t)gtaimr,» su Fehler batte, bojj t* 'Vorträge wechselten in n san-lichen Türbietunqc \ a", der sich bereuwillizi

Lb.'HlkH'iHtu»eum'2töo*.

Letzte Nachrichten.

Nachprüfung des Schulkompromisses.

Berlin, 21. Juli. (WTB.) Auf Ein­ladung des preußischen Kultusministers traten heut-' die Vertreter der Unterrichtsverwaltungen der ver­schiedenen deutschen Einzelstaaten in Berten zu­sammen, um zu der Lage Stellung »u rtehmen, die für die Schulverwaltung durch bte am Freitag in der zweiten Lesung erfolgten Annabme des Schulkvmpr^misses durch die Nateonal- versammlung geschaffen ist. Tie Beratungen be­schränkten fick auf die schul- und verwaltungs­technische .Seite der Sache. Es herrschte volle Uebereinstimmung darüber, daß für bte Ernzel- ftaaten die praktische Durchführung des Schul­kompromisses die denkbar größten Schwierigkrit-m ergeben müßten. Für einzelne Staaten wäre fte geradezu ein Ting der Unmöglichkeit. Es wurde beschlossen, sich noch in letzter Stunde in drin­gender Vorstellung an die Rrichsregierung zu wen­den und zu verlangen, daß die Schulartikel der Grundrechte vor ihrer endgültrgen Verabschiedung einer gründlichen schul- und verwaltungstechnischen Turchprüsung unter Zuziehung der ernzelstaatlichen Verwaltungen unterzogen werden.

Dse Kohlenlieferung an die Entente.

Theater-Verein

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet

IornittStag, bei! tL 6. M., 6*4 Uhr,

Braudplatz 4 pt., statt. Tagesordnung: Rech- uuugsablage, VorttaudSwabl. 8531D

eine lange Ünterrcbung mit Clemenceau hatte zu erwarten. Er soll die Führung aller allirertem, tschecho-slovakischen, rumLnischm und südstamscheu Heere, die gegen die Ungarn fämwen wetven, übernehmen. Wahrscheinlich werden die Westmächte bald Kriegsmaterial, Waffen usw. senden. Es M jedoch llar, daß keine französischen ober griechischen Truppen entsandt werden sollen. Mcht nur .m Falle Ungarns, sondern auch zur Durchführung des Friedensvertrages würden Frankreich, Eng­land und Amerika nicht geneigt fein, neue mili­tärische Verantwortlichkeiten auf sich zu nehmen.

Die Behandlung deutscher Kriegsgefangener in Rumänien.

Versailles, 22. Juli. (WTBft Die fran­zösische Regierung ist durch eine Note daraus I hingennesen worden, daß nach aus Budapest ein* getroffenen Mitteilungen etwa 45000 aus Ruß- I land über Bassa (Rumänien) zurückkehrende deuM> Kriegsgefangene von den iscl)echo-slowaliechen Mi­litärbehörden seit einigen Wochen in Bassa festgc halten und zwangsweise gu Schanz- und anderen strategischen Arbeiten an der tschechv-slowakischen Front verwendet werden. Tie Behandlung dieser in Arbeitskompagnien eingestellten Deutschen soll sehr schlecht und die Verpflegung gänzlich unzu­reichend sein. Tie deutsche Regierung bat um baldige Aufklärung dieses Falles.

Poftverkehr mit England.

London, 22. Juli. (Reuter.) Das Postamt teilt mit, daß letzt wieder Post für Deutsch- land angenommen wird.

Wilson erkrankt.

Amsterdam, 22. Juli. Das Reutersche - Bureau meldet aus Washington, daß Wilson an Dysenterie erkrankt ist. Der Arzt erklärt sein Be- finden nicht für ernst. Ter Präsident mußte jedoch seine Besprechungen mit den republikanischen Sena­toren wegen des Friedensvertrages und Völker­bundes abfagen.

Blutige Streiktumulte In Berlin.

häufen, R Elsaiser, D. Darmstadt. 400 Meter- Laufen: Hch. Techent, T. Sp. 1897 Franks. F V. 56,8, Beuscher, Sp. und Sp. V. Franks. T. B. 57,1, W Weidner, T. Sp. 1897 Franks. F. V. 58,4 LSeitsprung: Fr. Reis, T. Sp. Franks 1897 F. V. 6,12 Meter, L. Jutetz, O. Tarmst. 6,1, L. Fink, Turng. Darmstadt 5,93 3000--Meter-Sta- fette: Turnsp 1897 Franks. F. V 8,56 Meter, Sportverein Mörfelden 9,4, Tarmst. Sportel. 1905 9, 13, 8. 200-Meter-Laufen: A. Weider, Turnsp. 1897 Franks. 24 Sek., Fr. Weber, O. Tarmstadt 24,4. .Hammerwerfen: L>. V Müller, Turnsp. Franks. F. V. 28,47 Meter, L. Jubitz, O. Tarmst. 26,75 Meter, Jütte, O. Tarmst. 25,27. 1000- »rgabriauien: Ö. Korreet, Sp. V. Sachsen- 903 2,50 Meter, 4,60 Meter Borg.,

Die Mandate deS Wlkerbundes.

Amsterdam, 22. Juli Laut®Ug. Öa«- delsdl." meldetDaily Telegraph' aus Pans, man frage sich im Rat der Fünf, wie der Völler bund seine Beschlüsse bezüglich der ihm als Mandat ugeroiefenen Gebietsteile, wie z. B. O b c r f d>I c ien, Danzig, Memel, Klagenfurth und das Saargebiet, den streitenden Parieren aut- erlegen solle Man sehe mehr und mehr ein, daß er Urnen durch eine Militärmacht Nachdruck ver leihen müsse, da diese Beschlüsse sonst von^den widerspensttgen Elementen in Europa nicht befüd- ichtigt ,verden würden WieDally Telegraph" aus Paris meldet, wird infolge der durch Kolftchak erlittenen Niederlage die gesamte russische Polltik dec Alliierten in Bälde von neuem erwogen werden

Eine Bitte Lichnowskis an dir Alliierten

R a t i b o t, 22. Jull. Nach einer Meldung der Oberschtes. Dolk^ztg. richtete der frühere Lon- boner Botschafter Fürst L i chnows k. an den englischen Mrinster des Acußern Balfour em Telc- Snrit der Bitte, auch bem südlichen an en grenzenden Teil des Kreises Ratrbor, in dem der Fürst seinen Wohnsitz h<tt. das Reckn der Vvlksabsttmmung nachträglich bei den allner ten Regierungen enoirfen zu lassen.

Ungarn.

Amsterdam, 22. Quk. (WTB.) Laut Allgem. HandelSbl. meldet Taily Telegraph aus Paris: Ter Rat der Fünf hat in Gegenwart Fachs über die ungarische Frage beraten Ja Böhmen ist vor einigen Wochen an bte Osfizm- des alten Heeresein Aufruf gerichtet worden, in dem sie auf gefordert werden, ihren früheren Rang und ihre früheren Stellungen wieder ein zunehmen Die allgemeine Mobilmachung wurde am 12. Juli befohlen. Die Vorbereitungen ww Truppen zusammenziehungen weisen deutlich am einen Angr if saus die >rumLnische'Frvn t

Versailles, 21 Juli. (WTB.) tzeute sand hier eine erste Besprechung zwischen den Ver­tretern der alliierten und assoznerten Regierungen und Vertretern der deutschen Regierung und deut­schen Sachverständigen über die Kohlenlieferungen statt, die Deutschland gemäß Anlage V zum Artikel 236 des Friedensvertrages an die Entente zu leisten hat Die deutschen Delegierten legten die gegen­wärtige Kohlenlage Teut)chlands dar, von der sich ergibt, daß die Abgabe von Kohlen an die Entente unter den gegenwärtigen Verhältnissen die schwerste Gefährdung, ja untcv Umständen den alsbaldigen Zusammenbruch des deutschen Wirtschaftslebens nach sich ziehen muß. Die alliierten und assoziierten Regierungen verlangten die Vorlage eines Planes über die vom September ab etwa möglichen Liefe­rungen. Tie Verhandlungen werden am Donners­tag fortgesetzt werden.

L «MK Darmstadt. 20. U, D,e hentraen

Mesichv-- kNristerschaften des Frankfurts Verbandes

>' ft Turnsport, die durch den Rasen,poriveretn ^^A""Ll<-üvl°mpia Darmstadt 98 veranstaltet und auf c^Mrtdr, T Rennbahn an der Heidelberger Straße aus- (StobtteTOteiW 4yIcflgen wurden und die sich eines guten Besuches erfreuten den WFjC ~ '

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Mitgliedern der Reichswehr, sowrc den Unteroffizieren und Mannsck^iften des bts- herigcn stehenden Heeres werden Löhnungszufchüfte von täglich 1,65 Mk. für kinderlos Verheiratete und täglick 1 Mk. für jedes Kind gezahlt. Neben diesen Löhnungszuschüssen kann ine lung von Unterstützungen an die Angchörrgen auf Grund des Familienunterstützungsgesetzes ab 1 Juli nicht mehr in Frage kommen. Auch den Angehörigen der in den Grenzschutz einge­stellten Militärpersonen sind Familienunterstüte zungen vom 1. Juli ab nicht mehr zu zahlen, da die Grenzschutzformationen Ins balyin m drc Retel;s- wehr überführt sein werden. Uebrrgens können bte an Verheiratete zu zahlenden Löhnungszuschüsse nach neuerer Bestimmung auch ut den Fällen ge­zahlt werden, in denen nachgewiesen wird, daß Eltern, Großeltern ober Geschwister bisher zum vorwiegenden Teil unterstützt, ober uneheliche Km- der unterhalten worden smd. Familienunter- stfützUngen sind hiernach nur den Angehörigen der Vermißten imb Gefangenen, der .heeresangehörigen, die sich noch außerhalb der deutschen Grenzen befinden, der an der Rückkehr aus dem Ausland infolge feindlicher Maßnahmen

B e r l i n , 22. Juli. (Privattelegr.) Tie von der sozialdemokratischen Partei einberufenen Te- monstrattInsverfammlungen wurden nach einem, wie die Mehrzahl der Blätter meinen, einheitlichen Ptan von den Unabhängigen und dem nach den Worten desVorwärts" mit ihnen sympathi­sierenden Janhagel ohne Ausnahme gesprengt. Zu einem blutigen Tumult kam es rm Ge- wer kschastshause, in dem der Vorwärts- reb-aftcur Suttner referierte. Seine Worte gin­gen bald im Tumult unter. Als ixe Versamm- lungsleitung für Vertagung der Versammlung cm- trat, bis die Ruhe wiederhergestellt fet, begannen die Unabhängigen und Kommuniiten eine allge­meine Schlägerei. Zahlreiche Personen wurden mehr oder weniger schwer verletzt, darunter auch der Referent. Plötzlich krachten Wobex W Mvolverschüsse, worauf sich der Saal schnell leerte Zahlreiche Tische und Stühle lagen zertrümmert umher. Tic Verletzten wurden nach dem nahe­gelegenen Krankenhäufe gefchaft't. Ueberall ^var«x nach dem wüsten Kampf aut dem Fußboden des Saales und auf den Treppen Dlutspuren zu sehen

«uS dem AmtsverkündigungSblatt.

Tas Amtsverkündigungsblatt Nr.61 vorn 21. Juli enthält: Unterstüwrng von Fam,- lien in dar Dienst eingetretener Mannschaften. Ausdrusch von Getreide: hier: das Verwiegen der Fruäft. Verbrauchsregelung her in hie offait» ftche Bewirtschaftung genommenen Nährmittel; hier: 1. Bezug der bestellten Nährmittel, 2. Be­stellung von Ddarmelade rntd Nährmitteln. Wahlen zum Provinzialtag. Räude bei Pterden her tzei»rrich Täll V. Witwe zu Billingen. Lchrerversammlung. Feldbereintgung Mün­ster ; hier: Trainagen.

Mitlwochden 23. Juli 1910, nachm. 2 liht, versteigere ich 'Jteuftabt 56 im Pfau, »wangsweifi gegen Barzahlung: ISofa, 1 Warenschrank, IBücherschr., 1 Schreib, tisch, 1 Küchenschrank, 1 Nähmaschine, 1 Fahr rad u. 9 Kapok-Matratz rsv2 Ve^chlsoollzseher. [ Vereine |

Banerscher Gesangverein.

Heute Dienstag abend 8-/, Uhr 8527v

Singstunde.

Vollzähliger Besuch er wünscht. Der Vorstand

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ta'b'te Molkerei antreibenben Wasserkraft wenig i ibSm mi dem dringendsten Bedürfnis nach Beleuchtung

SjTOh tST' Ahnung getragen werden tonnte

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fL W vor 14 Tagen .-i hr mit 1068 Stimmen: ............ ..........

Bürgermeister in die Heimat wiederkehrm.

n Mit, da mrde rat < w ^incin getanzt und gefeiert wird.

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tragen wurden unö die ftcv eines guten oquaTcs ki prachtvollem Wetter erfreuten, nahmen fol- jeubcn Verlauf: 300-Mrier-Lanfen für Ansänger: B Sxun, Olympia Darmstadt 40,5, I. Born, sip D Mörfelden, A. Müller, Sp. B. Mörfeldei,. 8rclstoßen: $). Oesteriing, V. f. Bewegungsspiele Webberg, 10 Meter 41, Sommer, O. T., 9,43, fablet, Olympia Arheilgen 9,3. 1500-Mrier- teistn © Feutner, Sp. Ä 1909 Mörfelden 4,34 Wek., G. Vogel, Turnsp. 1897, L. A Franff., k V 4,40, li Koch, O. Tarmstadt 4,41. Öoa>- fcing: Elsholtz, Franks. Turnv. und Frommer, LTarmstadt je 1,58 Meter, durch das Los ent- meden, L. Fink, Turng. Darmstadt, 1^5. 100- Mer-Laufen: Angstmann, F. Franks. Turnsp. |ti7, 11,9 Sek, Fr. Weber, O. Tarmst. 12,3, Q Öanfc, Sp. V. Sachsenhausen. Spcerwerfen: P. Uchel, O Tarmst., 42,26 Meter, ferner außer rkurrenz: 44,83 Meter, L. Jubitz, O Tarmst 60, El dahn. Sp.-V. Sachsenhausen 30,50 ter 5000'Meter-Laufen: G. Merkel, Darmst., > 5 1905 17,42, G Schalmeyer, Sp. V. Mor­ten Stabhochspringen: A. Behringer. O.Darm- K 3 20 Meter, P. Fiedler, Olympia Arheilgen q Bieter, Elsholtz, Franks. T. V. 2,75 Meter. ftMeter-Stasette: A. Mannsch. d. Franks. Turn- 1897, O. Tarmst., A Mannschaft. Turnsp.

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Ätten «ä Ortenberg , 17. Juli. Gestern abcnv

46 Uhr sand im Gaschaus zur Post eine bei öl( dmint Qh u'- « Dichtigkeit der Sache leider nur schwach be- lrS^9iojnan * r t V rammlung der hteftgerl Ortsgruppe rWn" st SÄn stzLolksbundeszumSchutzederdeul WWDe unb^' den Kriegs- und Zi vil ge f angenen mit dem belirfjtn, L?4 n t Ter von Pfarrer K ahn, dem Vorsitzenden UtWtollt un ' x< Noten. Kreuzes, das bisl-er die Geschäfte der au6f6fl, -. zgiuppe mitversel)en halte, vorgetrcAeue Tätig wlkt. (krLL .f ®':- ist,bericht ergab ein Bild günsttger Entwicklung, lenig V Lttsgruppe zählt 134 Mitglieder mu einem

ktttag von über 200 durch ihre Derinit.- iT/6irWt) il wurden in allen Nachbargemfinden ebenfalls » k laubige Ortsgruppen gegründet. An bi? Ge

Jj' 3u(i. Dm irrnen wurden verschiedentlich Geldsendungen, )liarimb Umgegtnl^, «e farten u. a. geschickt. Ferner gab der Bor- gutb«uchte ^erfamr itz-itd' einen Ueberblick über das, was bis jetzt «lrchner (Gichm/ i xr Volksbund für unsere Gefangenen in ihrer Gc- M Er behandelt ft geleistet und erreicht hat. In den Bor- EMstMigesthez^^ »a b der Ortsgruppe, bzw. in den Vorstand der öte das bereits bis - m jeder Ortsgruppe zu bildenden Kriegs-

Vermögmsvmf' t angenenheimkehr wurden außer dem ^übnmgtn schstv ^stand des Roten Kreuzes je ein Vertreter der ' gtntnnbe, der Austauschgefangenen, der Ange-

iRiger'Stentfi-E'f1,1 in M°b- nid)t in Fr-z- komme,

ch^nke". Sämtliche Tel nir. Frankfurt a. M., 22. Juli. Nunmehr ü wf bettächtlichei muten auch Lebensmitteltransporte

Höchst nach Frankfurt gestattet.

X Dünfeld, 21. Juli. Der hiesige Land Ml hat verfügt, daßTa n z b c l u st t gu n ge n von , zur ErEmig tmdi nicht mehr zugelassen werden. Anträge lesallmm Lchtr ubtn. Genehmigung sind zwecklos. Unbegreiflich fei 6, daß in einer Zeit, in her dem deutschen Volke l« schwerste Sckmach, bk je einem Volke wcher- »tnt, in den Wochen, in denen unsere Kriegs- -i . .... .... tu