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gez. Noske.

«Berlin, 15. Mai 1919.

Ernteflächenerhebung.

Schweinemarkt waren 130 Ferkel angefahren, iM von Händlern. Die Kauflust war etwas aebrfl.'L

Landkreis Gletzen.

lp. Hungen, 20. Mai Anf dem grstrij

Der (5dttenmorb in Büdingen.

--- Büdingen, 20. Mai. Tie gerichklu Untersuchung in brr Mordsack>e Rein ergab itu mehr, daß bt Offizierstell Vertreter seine Ehest mit vollem Vorbedacht ermordet h Nach dem Geständnis des Mörders hat dieser I Frau zu einem Spaziergang ansgesvrbcrt, sie < der Lurbrücke xu Boden gerissen und bui durch Zahlreiche Stiche und Schläge getötet. Zu scheu den Ehegatten fand ein überaus Hefti- Ringen statt, bri dem der Mörder Sieger blit Vier Herren, die währ end der Ermordung < dem Ort vorbeisuhren, sahen die Ehegatten c dem Boden ringen, glaubten aber, es seien An lagerer, und fuhren weiter, verständigten jedoch i Polizei in Büdingen, bei der inzwischen dann ter Mörder erschien und Anzeige erstattete.

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6. Lautrr! M dlkl iN rfrq*

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L Honten nr ^OrganiM

Arbeitslosigkeit in der Tabakindnstrie.

Dbg. Kiel hat in der Volkskammer folgende dringliche Anfrage gestellt:

Ist der Regierung bekannt, daß infolge Roh­tabakmangels bereits eine Anzahl Zigarrensabriken, geschlossen sind, daß, ferner mit Bcstimmch.it an­genommen werden kann, daß Ende Juni fast die gesamte Zigarrenfabrikation eingestellt wird? Welche Maßnahmen gedenkt die Regierung zu treffen, um die beteiligte Arbeiterschaft vor einem Notstand zu bewahren?

Der Angeklagte setzte seine Ausführungen fort. Alles, was gegen Eichhorn gesagt wurde, sei nieder- trächiäge Verleumdung. Die Arbeiterschat drängte angesichts der planmäßigen Angriffe der Regierung gegen sie zu Taten. Was er begangen habe, sei eine rein politische Aktion. Er über­nehme auch he'tte noch die volle Verantwortung dafür. Die Berliner Arbeiterschaft hätte die Der» der bliche Regierung Ebert-Scl-eidemann so schnell als möglich befeitigen sollen. Ter Borfitzende rügt die Art des Angellagten, überlaut zu den Zu­hörern gewendet zu sprechen icnb dabei zum Sturz der Rcgicru ig aufzufordern. Der Angeklagte be­tonte, er sei fein Rädelsführer gewesen, sondern habe oft eine vermittelnde Tätigkeit entfaltet. Tie Vorgänge bei seiner Verhaftung wären ungeheuer» lich gewesen. Es lägen Tatsachen vor, daß die Ab­sicht bestand, mit ihm wie mit Rosa Luxemburg zu verfahren. Er schloß, daß er glaubte, sich ein Verdienst um die deutsche Arbeiterschaft und das deutsche Volk erworben zu haben. Die Verhandlung wurde auf Mittwoch 9 Uhr vertagt.

Zur Flucht des Oberleutnants Vogel.

Berlin, 20. Mai. (W. D.) Der Abgeordnrie Dr. Oskar Cohn teilt zur Flucht des Oberleutnants Vogel mit, daß er am 14. Mai den Kriegsminister und die Reichskanzlei darauf aufmerksam gemacht habe, es seien für die Angeklagten, insbesondere für Ober­leutnant Bogel, falsche Pässe vorbereitet. Hierzu ist fest- zustellen, daß umgehend nach dieser Benachrichtigung durch den Abgeordneten Cohn sowohl dem Kriegs­ministerium wie der Reichskanzlei und dem Reichswehr­minister von der Aussage Cohns Mitteilung gemacht wurde. BeReichswehrminister erließ noch am selben läge nach t henden Befehl und leitete ihn durch das Kriegsministerium dem Reichswehrtruppenkommando 1 (Abteilung Lüttwih) zu. Das R ich w-hrtruppenkom- mando gab den Befehl sofort ordnungsgemäß weiter. Der Befehl lautet: Die Bewachung der Angeklagten im Licbknccht-Luxemburg'Prozeß soll nach Nachrichten, die mir zugegangen sind, mangelhaft sein Ich bitte, alle Maßnahmen mit dem Ernst dieser Sache ange­messenem Nachdruck so treffen zu laßen, daß keinerlei unerlaubte Freiheit für die Angeklagten zugelaffen wird. Ich bitte, die mir zugegangene Nachricht, den Angeklagten seien falsche Paffe nach Holland ausge­stellt worden, nachzuprüfcn und alle vorbereitenden Maßnahmen zu 'reffen. Aus keinen Fall darf ein Fluchtversuch fahrlässig oder schuldhaft erleichtert werden.

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ratsam fein, bas Werte zu suchen..

Wir möchten aber auch bei dieser Gelegenheit nvSlmalS bring.-nb auf die NVtwendigckeü einer Elnwo hnerwehr Hinweisen. Sollte cs wiriiüh später einmal zu einer Besetzung, kommen, fc> kvnn> ten in den Tagen vorher Unruhen ausbrechen, bei honen unlautere Elemente die Wohnungen sinnlos O.ftiid;tcter Familien auszuplündem fucten. Bei­spiele dafür sind auS dem bereits befefcten Gebiete vorhanden. Auch in Belgien war es zu Anfang des Krieges so. Nicht unsere Truppeir haben geplün­dert, sondern ortsansässiges Gesindel bat sich dir Fluch,t der Miteinwvhner zu Nutze gemadyt unb die unbewachten Wohimngen audgenanbt.

Doch das sind Gttväg>ungen vor beugender Art. Einstweilen ift Gießen noch vollkommen ».lidycrt und nur Ang.tmeicrphanKUtercien können auverrx Ansicht sein.

Gültige LebeuSmittelmarken

für die 21. Wache vom 19.-25. Mai 1919

Brot: 2250 Gramm Brot ober 1680 Gramm Mehl. Brat, Kilogramm 50 Pf., Weizen teotmehl, Kilogramm 58 Pf., Ätanfcnbrot, Kiivgr. 72 Pf. Weißbratbacker: I. K.ingelhöfer, Asterweg, L. Rühl, Marktplatz, £>. Wiler, Neuenweg.

Butter: Marke 21. 40 Gramm Margarine zn 27 Pf.

Fleisch: Wochenabschnitt 21. Metzger für Fremde unb Urlauber: Carl Pirr, Neuenbäue.

Kartoffeln: Anteil 5 Pfund zum Preise von 43 Pf.

Nährmittel: Marke 5, Mai 1919. Auf die gelben Karten (A): 250 Gramm Suppenfabri- tate Auf die roten Karten 18 >: 250 Gramm Giß, 250 Gramm Haferflocken, 250 Gra,nm Grünkern­mehl, 2 Pakete Keks. Auf die blauen Karten (C): 250 Gramm Graupen, 500 Gramm Teigwaren, 125 Gramm Suppenfabrikate. Tie Marke ver­liert mit dem 31. Mai ihre Gültigkeit.

Zucker: Marke 5, Mai 1919. Anteil 750 Gramm. Tie Ausgabe erfolgt bis einschl. 31 Mai Zugezogene unb Kranke: für Lebensmittel, Nährmittel unb Zucker: Atemi MäuStetrg 14, Scitel, Frankfurter Str. 39, Reuter, Ludwigs- platz 4. Urlauber: Kaisers Mffoegeschäft, äixdycn* Platz».

Schwätzer sofort z,rr Anzeige bringen, beim nn° eres Wisfens ist das Verbreiten solcher Gerüchte immer noch strafbar.

Wer aber auch uns nicht glauben will, der möge sich an nachstehender amtlicher Aeußernug beruhigen:

Tas Zivilkommissariat der neutralen Zone des Abschnitts IV teilt mit:Zahlreiche an uns gelangte Anfragen, ob in den nächsten Tagen mit der Besetzung Frankfurt a. M. zu rechnen sei, ver­anlassen uns zu der Feststellung, daß es sich hier lediglich um leeres Gerede und halt los e Ger ü chte handelt. Bekanntlich läuft am 21. Mai die Frist ab, bis zu ber Die deutsche Regierung bie Frieden sbedingungen der Entente mit einem auS- ührlichen Gegenvorschlag zu beantworten l)at. Die Prüfung dieser Gegenvorschläge durch ,die Entente wird zweifellos mindestens einige Tage dauern. Erst daraufhin wird, falls nicht noch weitere Verhandlungen gepflogen werden, die Sn- teilte der deutschen Regierung einen befristeten Termin nennen, bis zu dem die Unterzeichnung des Friedensvertrages vollzogen sein muß Da dem Parlament, vielleicht auch dem Volke, Gelegenheit gegeben werden soll, sich über Annahme oder Ablehnung ber Friedensbedingimgen zu entschei­den, kann auch diese Frist nicht allzu knapp be­messen werden. Erst nach Ablauf dieser Frist ist im Falle der Miclinung der Fnedensbedingungen mit Erneuerung des Kriegszustandes, dem Vor­marsch der Entente unb Besetzung Frankfurts zu rechnen. Vorher auf keinen Fall. Die in ber Stadt zum Teil vorhandene Panikstimmung, die zu beschleunigter Abreise unb ähnlichem treibt, ist deshalb ganz intb gar unbegründe t."

Hofienttich nehmen damit manche Ueberängst- liche, die sich schon zur Abreise rüsten die Ausgabe von Reiseerlaubnisscheinen soll überlaufen sein wieder Vernunft an.

Sollte wirtlich in Wochen eine Besetzung m Aussicht stehen, so werden wir das früh genug mitteilen können. Unb auch dann wird es nicht

gleicher Heiterkeit auf arte wir.

Ja, aber eine hochgestellte militärische Per- önlichkeit in Gießen hat es einem ihrer Unter­gebenen verraten, und ihn anfqeforbert, alle Wehr­pflichtigen zu veranlassen, schleimigst ins Innere von Deutschland zu verschwinden, da die Fran­zosen alle Männer über 18 Jahre nach Belgien zum Wiederaufbau ab!vansport eron werden. Der Betreffende hat barau hin seine Möbel verkauft unb verschwindet. Wir sind auch dielem Ge­rücht nachgeganaen und haben endlich etwas tat- ächliches fefbgestellt, nämlich, daß ber angebliche Vertraute ber höheren Dienststelle seine" c'. verkauft hat und aus Familiengründen nach Ber­lin zieht.

Das sind einige der Gerüchte, deren Dutzende in der Stadt herumschwirren. Ein Gerücht törich­ter als das andere. Man sollte solche üblen

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Ein Spartakistenstreich in Eisenach.

Eisenach, 20. Mai. (WTB.) Amtlich wirb gemeldet: Heute vormittag wurde der Güterschuppen auf dem Bahnhof Eisenach von Spartakisten durch einen An­griff vom angrenzenden Waldrand aus an­gesteckt. Die Güterschuppenhalle und die Ilmladehalle mit 16 Güterwagen sind voll- ftünoig ausgebrannt. Personen wurden nicht verletzt. Die Netlungsarbeiten wurden durch Angriffe der Spartakisten und Explosionen von Säureflaschen erschwert.

Dr. Steecker in Mannheim.

Mannheim, 20. Mai. (2D. B.) Zu einer machtvollen Kundgebung der Mannheimer Bevölkerung gestaltete sich die' heute abend abgehaltcne Protest- Versammlung gegen den Gewaltfrieden unserer Feinde. *J?ad) einer längeren Rede des Kultusministers Dr. Strecke r-Darmstadt, der den Friedensentwurf einer scharfen Kritik unterzog, wurde einstimmig eine Resolution angenommen, in der gegen die wittschaft- liche und politische G>droffelung Deutschlands, gegen die Besetzung des linksrheinischen Gebiets und ins­besondere gegen dir Besetzung des für Baden wichtigen Hanauer Landes und der Stadt Kehl protestiert roirb.

Au» Liessen.

Die hessische Volkspartei sLandesvl-iband der Dcutfchnalionalen Volks- Partei) erhebt in einer Entschließung, die dem ^eichs^^identen Ebert Übermittelt wurde, entrüstet Einspruch gegen den uns vom Feinde unter schnödem Worlbruch zugemute­ten F r i e d e u s v e r t r a g , der große Teile unseres Landes und unserer Volksgerwssen unter fremde Gewaltherrschaft zwingen, uns der Kolonien berauben und die Verelendung uii'eres Volkes auf Geschlechter hinaus mit sich bringen würde. Mit der ungeheuren Mehrheit

Umfange in Betracht kommen dürfen. Unter» w wird ferner bie Herausgabe [xiionbcrer Zei­tungen ober Nachrich^enblätter durch die Svldaten- eßte, w-il die Bekanntmachung^ ber Soldaten- Täte eigene ßritungen nicht rechtfertigen unb bie Gefahr l^cheht daß eine Betätigung ber Svldaten- väle über den Rahmen ihres AulTabenkrcises hin­aus erfolgt, was leicht zu eiltet Gefährdung der Diftipliu führen könnte.

Der Prozeß gegen Ledebonr.

Berlin 20. Mai. (WTB.) Im Lebebout- Pvozeß nahm brr Angeklagte, der im Vor verfahr n jede Aeußerung zur Sache verweigerte, das Wort zu mehrstündigen Darlegun- c n unb führte aus, daß nach den Vorbe- prechungm btr revolutionäre Aufstand am 4. No­vember stattjinden sollte. Tie Sache mußte aber vertagt werden, weil einige Abgeordnete für Ver­tagung eintraten. Das war ein schwerer Fehler. Die endgültige Entfckieidung in Berlin sollte dann am 6. 11. fallen, da aber eine größere Anzahl von Personen von der Parole zum Losschiagm imterrichtet war und die Regierung Spitzel hatte, h t en Verhaftungen begonnen. Ter Ange kl ag^ be­schuldigte sodann Ebert, Scheidemann intb Genossen, daß sie ein Doppelspiel getrieben batten, sie hatten eben unter allen Umständen dabei sein wollen, wenn es an die Verteilung brr Aemter gehe. Sie hätten deshalb das Angebot gemacht, mit den 11 nab hängigen die neue Regie­rung zu bilden. Als er dann am 9. 11. nach Ausbruch ber Revolution vom Schlosse revolu- tionärc Ansprachm hielt, habe Scheidemann schleu­nigst vor dem Rftchstage die Republik proklamiert, ßin ^aufe brr namenttich gegen Scheidemann ge­richteten Ausführungen wird der Angeklagte Dom Vorsitzenden wr-derholt ersucht, ftch in seinen Aus­drücken zu mäßigen. Ledebonr fährt fort, wenn die Revolution mifpglücft wäre, so würde er jetzt neben Ebert unb ©djeibemann auf ber Anklage­bank sitzen, um so mehr als bie beiden Herren als Minister an ber Revolution gegen eine Re­gierung t ilnahmen, der sie selbst angehört hätten. Der Angeklagte behandelt sodann eingehend die Weiterentwicklung der Tinge.

Berlin, 20. Mai. (WTB.) Im Ledebour- prozeß entspann sich nach ber Mittagspause ein Wortgefecht »wischen Rechtsanwalt Theodor Liebknecht unb Staatsanwa' t Zumbroich.

Seife: Marke für Mai 1919. Anteil 125 Idafür ber schnödeste Undank gttrurirttt. Aus bej Gramm K.-A -SeifenPulver zu 15 Pf., 50 Gramm Luft gegriffene ^verleumderisckse Nachreden, bie sich

* -A -Seife zu 20 Pf I ba und dort zu schweren Vcrdächligungen aus-

Gemüse: Städtische Obst-^ und Gemüsever- wuchsen und auf dauernde Schädigung tm Amt , kaufssteile Turmhaus am Brand: Frisches Ge- und Ansehen gelten, das war der Lohn für müse, Sauerkraut, Törrgemüfe. gemeinnütziges Wirken Neuerdings stellt ein he).

* * Käse-Verteilung. Ab Mitwoch, ftsches Kreisamt .fest, daß die ü^rans unpange 21 Mai 1919, gelangt in verschiedenen Geschäften I reichen und schwierigen Erntechachenerheouligeih 1 Mse zur Verteilunq. (Siehe Bekanntmachung^ I ohne Mithilfe der Mehrer in den Landgememdeq

* * Freibanti Lonnerstag, 22. Mm 1919 nicht ridjtig durckwefuhrtSerben kömieu, aber ma merben von 14 Uhr bie Nummern 19012100 könne den Lchhrem bie Ablehnung der Mttarhei beliefert nicht verübeln, da von vielen Landwirten de, ;

fiir hi, in die «Neicksweüv Lehrern bei den nötigen Auftiahmcn unb Frage 1

Fürsorge für die lu lte Netcheweyr Eifreundlich entgegengetreten worden sei und d'h

eintretenden Studenten. auch noch später Unzuträglichker^eu daraus ermat* |

Der Akademische £>eimatbienft schreibt uns: ! sen seien. Wir geben der Öffentlichkeit von bie।.11 Es scheinen in ber Oejfentlichke t noch Zweifel Sachlage Kenntnis, unb. uwem wir trotz aller darüber zu bestehen, ob für diejenigen <5tui)e;it-m | bitterer Vorkommmsie die bewährte Mittmrkun« 1 und Akademi^c, die sich zum Eintritt in di.' Reichs Der Lehrer erhoffen, ersuchen wir alle beteittgtoft wehr melden, auch in ausreichendem Maße gefolgt Landlrirte, durch ireundlichcs Entgegenkommen bie ei . Es seien daher im so landen die Gejicksts- für die Volksernahrung unentdehrlrche Erl^biuig imurtc angeführt, die auf Beschluß der Lwchschul- > zu fördern.

taaung am 29. April 1919, durch den Dauptaus-7~~ k«. iq !

ta6 M 'maixmiid.cn öeimatbienfteä WfcekgiL , H

f Dem Akademischen Hilssbund, der seit 1915 ttowWvmvat ^rot Tr. b? ü^r b^e®cmit die soziale Fürsorge für kricaslefchädigte Akademi- be s D r a u n ste ines für die AngeMltm ter übernommen hat, wird die Fürsorge für kriegs amten uiü) Arbeiter) GießEr .

Hidiäbigte unb in Not geratene Freiwillige bei ^rgwerkes im vorsaal^^ttch^ U^,ita^ Reickiswehr übertragen. Dieser hat sich erboiea, zu mstttutes statt. der GeMschaH

(-reeigneter Interessenvertretung einen Ausschuß I L'ebig-Muwurn ,I eliemaliger F-reiwilliger zur Mitverwaltung btefer die zahlrerch erschienenen ^üriorae heranxiLÜchen Jntercste den Ausführungen des Vortragenbc«

Den Neukrb.msbeschadigten wftd in vollem Um- folgten. Ter nächste Vortrag ftnbet Sonn tag bei | iling bie Berufsberatungsabteilung, Stellenver-11..-oum, vorm. ll',< Uhr, statt Pros. Dr. Br.o»ß mittlungsabteiliing, die Abteilung Bäder-und An- wird über das Thema ,,Die Chenue ^r Seife staltssürsorge und die Unterstützungskasse des Aka- sprechen. Näheres .mrd noch ^kanntgegeben 'oemischen Hilssdundes zur Verfügung gestellt. Ter ® u e n g l 1 sch er an ge ns chatt Akademisckto Vllssbuud treibt seine Fürsorge er- zurück gekehrt ist der Musketier )ttttlr K 0 ch.l gänzend neben der amtlichen bürgerlichen Fürsorge, her 3 Äomvagnie I.-R. 116, ^cher m de» i Die Fonds der amtlidien bürgerlichen Fürsorge Kämpfen vom 23. auf 24. August mit 70 Mau» iixrbcn zur Hilfe gezogen. ^^^nftha t gerwt.^ Seife immer

Erhöhung der Lchadenversichcrung. noch verboten. Es wird darauf hingewleseu.

Von dem beratenden Ingenieur und v»r-l ^ach wie vor n icht fr e i g e h a n deItl

eibigten Sachverstäildiaen der . £)anbeislammcr ^ben darf. Seife darf nur zu den gesetzlich Gieben, Obering nieur Fertsch m Grnnberg, er- ^stimmten Höchstpreisen und gegen Seifen» lfaften wir nachstehende sehr beachtenswerte Zu- faxten abgegeben werden. Tie Herstellung rj» schrift. , , m \ Seife ist nur den Mitgliedern der Srisesther» I

Es dürfte besonders für bie industriellen Be- ftelhmg-5» und Vertriebsgesellfchaft gefta tet. Auls triebe d-oach^enswcrt sein, datz infolge der allge- Auslande ober dem besetzten Gebiet ftanu]

meinen Pvrissteig-erui'g der Mobilien, Zrnmo- Seife ist dem Reichsansschuß für Oele uni

bilien, MaÄri .en und Geräte usw gur numQ^r Vcr-I anzumelden und ab^uliefern. Ix letzter ZcKI sicherunssrcchiner in Nachteil geraten Jann, uxmii _er ^ufen sich die Angebote von Seife, msbesondeiffl die al!g meine Bestimmung der Feuerverfiche- belgischen und hvlläiidischen II*

rungögesellschaft nicht bcacfjtä, die dahm gehch sprimgs. Ter lKLuser derartiger Produkte riskieR daß bei einer Regulierung emes Brandschadeir^ Beschlagnalnne ver Seife und Jnanspruchnahu«

die Vi.w ich-rungögesellscha ten nur rm Verhallui-, ourch den Neichsaussckfiuß für Oele und FcttD des b.T sei Ligen Äulagewer es zur Versicherungs- «»ntstehen ihm dadurch schwere wirtsckmflliÄ summe eine Vergüttmg auszahl en. Nacktrile: außerdem setzt er sich d-r Gefahr ftnfl

Wenn dah r jemand seinen Besitz nicht ge-chtlicher Verfolgung aus. Es kann deshalb nidjg nügend hoch v rsichntt und keine Nachvecsiche- ficnug vor Srifengeschäften jeder Form gewarM rung unter Brrücksich rgung der derzeitigen teuren rt)cr^CTt

Verhfttrtisse abgeschlossen hat, so wird er im Falle *" ^1011 einem Radfahrer überq eines Brandes niemals feinen vollen, SeftfdMI fa^ren tmirt>e Q,^crn abend ein kleines MädckM ersetzt bekommen. Es ist daher von großer Wich- in bcr ^euen Baue". Ter Radler stieg sofoM tigleit, daß unter Zugrundelegung einer genauen I ^^der in den Sattel und versuchte zu entfond Sck)ätznng des tetzigen Wertes eine Nachversiche- Ein Mann des Hessischen Frcikvrps liff rung baldigst beantragt wird. | j^an nach unb verabreichte ihm einen gchöriM

Dies gilt mcht allem für dre einsachm Modi- Tenkzettel. der ihn ht Zukunft wohl veranlass«! ttan>mid«enmg-n, sondern ganz ^sonders für b«l toirb- besser auszupassen. Das Kind trug M industriell e n Betriebe Kommt hier ein unerhTbliche Kopfwlmde davon.

Brand vor, so fallt dieser Umstand heute sehr tnel ♦♦ iDa5 Deckgelb für das Bedecke^ Gewicht und der Nachteil ist um so größer, tvcnn|oon Stuten durch Hengste beS Landosgestüt»' schon vor dem Kriege die Versicherung unter bem I saut Bekanutmachuug des L<mde?<mährun-M roitflidien Werte ei umgangen war. I am^ vom Beginn der Deckzeit 1919 an aus

Rechnet man heute mit ancr drmachen Er- Mark für jede Stute festgesetzt. Die in Hessen wo> Höhung fast aller Werte, besonders I nenden Stutenbesitzer haben nach Schluß tetj

\o kann es vorkommen, daß die -5eridxrungv* I Deckzeit zunächst nur einen Teilbetrag von 30 Ml ges llschaften einen ganz geringen Be rag für der- $u entrichten. Der Rest von 50 Mk. wird ihnen artige Brandschid.m ausruzahlen haben, der keines- gestundet bis zum Miaus der TrächtigkeitsdaueLl wegs ausreichÜ, die neuen Gegenstände dasur wieder i Menn der Stutenbesitzer Nachweisen kann, ba|| zu beschaffen. Es ist daher vor allem, anzuraten während der Deckzeit gedeckte Stute ein lebend« auf Grund einer sachgemäßen Taxation an die | ^tsten nicht geboren hat, so wird ihm der Rep» Versich'rungsgesellschait he ran zu tretet und etne | betrag erlassen. Ein Erlaß des Fohlenaeldes tiittl Nachversicherung zu beantragen. Ist solche llb-1 fctann ein, wenn das Fohlen ein Lcbensall« schitzung vmi einem bcruicnen Fachmamie bcglau- Pon 28 Tagen nicht erreicht hat.

bigt, so ist den Benickterungsgesellfckiaften icde ♦♦ Telegramme nach Schiffen in vaudhabe g nommen, bei ,etwaigen SlMdenregu-1 Qee Soweit bie Küstenschisfahrt in ber Nor^ lierungm aufper den normalen Abschreibungen db- und Ostsee wieder frei gegeben ist, wird ber össeiA Züge zu machen. Es liegt dah-r im Juleresse eines Verkehr der deutschen Küstcnstationen leben, feine Versickrcrungspolice dahrii zu rem-1 Rutschen Bordstationen unb ber bcutfch?n Vor» bieren. I ftatiouen untereinanber wieder ziigelassen. Tm

Die RcichSftelle für Kcmüse und Obst. I Verkehr wird, wie vor dem Kriege, durch »

Am 18 Mai waren es drei ftahre, daß dieseAnweisung für den Fmukenielegrapbendienst" voS Stelle des KriegÄmrtsckmftsanlles, an t*r so viel 15. Juni 1913 geregelt Bis zur Herausgabe ern« ul^lwolleude unb gwtgemcinte Kritik geübt tt^c- neuen mternattonalen Verzeichmises der Funke« dm ist, aldbaifcn tonrbe. Tie völkerreehtswidrigc telcgraobenftationen ist es Sache der AuflieseM Sfotabe batte [ie tot Sd.».erigTeiten oe« Bon Zclegrammtn noch Schchrn m S«, Mit. Wirts<I>asllich war Tontschlaod aus den Krieg darüber »u verschais-n. ob imb tM

ntot »orbereitet ßaltm twb Snmtm» unb SRufi. loeltbe Kusenstatwn dlc Telegramme tdr 8« (ani> itodi im Sommer 1914 iksr Bw-setreide burd) erieuben Idnnen. Für bie Nordsee kommen Einsicht »roftet Mengen »eisen unb Roggen aus aus werteres die Kustenstatiomn Nocheich Teutschlaod vermehrt. Unsere LersvrMvg mit G-- Curlmven. sür d» Ostsee die Stoitenftatumli nuiie nnb Obst war nur durch den Bezu, aus dem Snnnemunde und Dau,rg rnBetracht I Auslände sichTrzuslellen. Vor dem Kric-' fehlte B efti tz w e ch ie 1.

,-s bei uns 02t jeder Statistik über tenJribmafjigcn Pauf teiein in der

Anl-au von Gemüse, etensv an einer sicheren Ernte-1 für 68 500 Mk. an Goldarbeit« Eari SchM sckätzung auch im gartenmafiigni Gcmüseteu. Es I C

galt nun sür die Reickrsgemüsestrlle. zm-ächst eineu Weißzeugnähen, Ficken und Stopfen, Handarb^j Ausgleich zu sckmffen zischen Uebeisckmß und Mmi- den, Schneidern sutzmachen und^ Bügeln begi^M a l in den verschiedenen Teilen unseres Vaterlmr-1 amf 26. ds Mts Da die Kurse durch Vo^» bes, sodann aber die Erzeugung von Gemüse be- Meldungen teilweise schon voll teft^ smb wcM deutend zu fördern und zu heben. ^uch.schon Anmeldungen für bie Kur,e des SBuittrt

Tünch die Errichtung bcr GrvßmärVte, ter halchahres angenommen

Sammel- und Mmahineskrtten wurde die Bersor°> * 1

gimg einigermaßen sicher gestellt, ohne daß eine Ratwniermig nötig wurde. Durch die Anbau- und Lieserungs Verträge stieg die Er^ gung von Gemüse in vielen Gegenden auf tes Doppelte bis Fünffache, so daß e3 mb<-lich war, die Bevöskerung mit frischem Gemüse leidlich zu versorgen und ten Bedarf des Heeres mck> ter Zivilbcvölk-rung mit Gemüse, wie mit Obst unb <8ro'.aufrtridiflnittcln zu befriedigm, oW daß die An bau fläch ' für die wich'.igsten Botener zeu gmsse sch v?rmruderte. Tie ReichSstelle hat nun mit dem Abbau begrünen und für Frühgemüse und Früh" obst keine Höck,stpreise mehr fe>ig-setzt Ob das sür den Konsum gut war, lehrt die tägliche Er­fahrung. Zu billigeren Preisen werden wir erst llommen, wenn einmal die Blockade ganz aufhvrt. Jeteufalls l>at die Reichsgernüsestelle ihre großen Berdicnstr um die Versorgung ter Bevölkerung.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 21. Mai 1919.

Wird Gießen besetzt?

Tie Desseririsser und Angstmeier haben wieder ein Feld für ihre überflüssige und gemringesähr- lick)e Tätigkeit gefunten. Nach ihnen soll Gießen bis spätestens heute abend 6 Uhr besetzt sein, b. h wenn es nicht allerspätestens morgen um die gleiche Zeit besetzt sein wird. Beweise? Beweise kann man gleich ein halbes Dutzend dafür auszählen Ein Teil unserer Garnison ist gestern schon ate gerückt, um den Franzosen nicht in die Hände zu fallen. Wir haben gestern selbst mit ten abrückenten 60 .Mann gesprochen. Sie rourten von ter hiesigen Sammel stelle Grenzschutz Ost ihrem Bestimmungsort ^zugeführt.

Ja, aber der Kutscher ter Firma so und so hat erzählt, seine Firma habe bereits 30 Wag- hmt Lebensmittel des städt. Lebensmittelamtes in Sicterheit gebracht. Die betreffende Firma hat seit Jahren keinen Kutscher mehr und das Lebensmittclamt nimmt diese Tartarcnnachricht mit

Das Laiiteseruahrimgsalnt unb daS Landes­

amt für das Bildungswesen schrriben: .

Wie schon so ost während des KnegeS sind r ...

(mr wieder um genötigt gewesen im Juleresse tet die Preiie sehr hoch waren. 68 Wochen " Volkseniährung, diesmal zur Ernteflächen- Ferkel kosteten 220 bis über 300 Mk. das StüL erbebung bie »Mtarteü tet Lehrer cm zu- Ein Mieteinrmingsamt ist nun auch hier ern» rufen. Nur ein geringer Teil unseres Volkes Borsitzenter ist OberamtSrüchter Vock. .

kann es ermessen, welche Verdienste sich die Leh- Ö S i tf.i, 19. 2Rai. Der tesbenge ZM rer durch ihre Tätigkeit in tet Kriegshilfe ernur-,, Pfarrer Le n tz wurde zum cr^ Ptzrrer E den haben. L» cuccr Wisahl von Fällen ist ihnen I Gememdc mit dem Titel ewes ^tftiÄdechlviwi

des deutschen Volkes verlangen wir die Ab-1 lehnung dieses Vertrages".