Ausgabe 
20.12.1919
 
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| M. UM Saho, E:bsd

Ilnh. Aus. Baiser Brangasne 6

Wein-Grosshandlung

Gegr. 1827 ,mo Telephon 225

Man verlange die neue Herbstpreisliste

Weiter Anzeiger (General-Atneiger für Tberhefsen)

Nr. 298 Zweites Blatt

Wetzlar, 19. Dez. Die heutige außer» orbenllicl) Hauptversammlung der Bude- rusfchen Eisenwerke besch oj aus An­trag der Verwaltung das Grundkapital um 4 OOO000 Mark durch Ausgabe von 4030 Stück bproz. Vorzugsaktien mit evtl. sünsfaclftm Stimmrecht zu erhöhen; es sollen vorerst 25 Proz. aus die Aitien cingezahlt werden. Die Aktien wurden zu pari begeben, sie blei­ben 15 Jahre lang syndiziert.

Wettervoraussage

für Sonntag:

Vorwiegend bedeckt, meist trocken. Temperatur wenig geändert, westliche Winde vorherrschend.

** Kriegsgefangenenheimkehr. Die aus der Insel Malta untergcbrachtcn deutschen Gefangenen und Internierten in Stärke von 1020 Mann haben die Insel kürz­lich verlassen und sind über Venedig, Jns- bruck in dem Lager auf dem Lechfelde cinf- getroffen. Von dort wurden die Hcimgckchr- tcn in kleineren Abteilungen in ihre.Heimat transportiert. Gestern abend 3/<7 Uhr tra­fen etwa 350 dieser Malta-Heimkehrer aus dem hiesigen Bahnhof ein, um später teils nach Norddcutschland, teils nach Rh.nnlnnd-West- falen tveiterzureisen. Unter den Zurückgekehr- ten befanden sich viele Deutsche, die jahre­lang in Aegypten ansätzig waren und nun den Verlust von Hab und Gut beklagen.

Letzte Nachrichten.

Bayern irD der Einheitsstaat.

München, 19. Dez. (WTD.) Im bayerischen Landtag gaben am Schluß der ly.utige.i Sitzung die Fraktionssührer Erklärungen zu dem Beschluß der preußischen Landesversammlung betreffend die Ecrichtimg des deulsch.m Einheitsstaates ab. Abg. Held lohnte namens der bayrischen Volkspartei alle daraus abziclenden Bestrebung.n ent schicHeu ab. Abg. H ä b e r l e i n erklärte namens der deutschen demokratischen Partei, daß in der Weimarer Der- fasstmg der Weg gewiesen sei, wie die deutschen Volksteilc die gegenwärtige Gliederung im Nahmen des Nciclies auf "dem Boden der Verfassung ver­bessern könnten. Ein überstürzter Versnch auf Her- stellimg unbeschränkter Neichseinheit märe eine ernstliche G fiihrdung der mühsam errungenen neuen staatlichen Grundlage. Die sozialdemokra­tische Partei erklärte durch Abg. Prosit, daN sie der organischen Herbeiführung des deutschen Ein­heitsstaates syntdikatisch gegenüoerste^c und daher tvünsche, daß die bayeriscl-e Staatsregierung mit der Reichsregierung in Berlwnblungen eintrete. Namens der bayerischen Mittelpartei erklärte Dr. Hilpert, daß seine Partei auf dem Boden der Reichseinheit stehe, iebod) auf färderativer Grund­lage, weil der Versuch der gewaltsamen Auflösung der Einzelstaaten die nationale Zukunft vernichte. DeÄ-alb vor allem erhebe die Partei gegen ihn den schärfsten Widerspruch. Der bayerische Bauern­bund lehnte nach bet Erklärung des Abg. S t ä de- le den Einheitsstaat entschieden ab, während Tü­t' e l für die USP. erklärte, daß die Durchführung des Gnheitsstaates ihr Hauptziel Jet und daß sie die Regierung aufforderte, bei der Reichsregierung dahin zu wirken.

München, 19. Dez. (Wolff.) Tie Korre­spondenz Hoffmann meldet amt.ich: Mit Rücksicht auf die Beunruhigung, die in der Oeffeutlichftit durch die Verhandlungen der Preußischen Landes­versammlung wxt die Schaffung des deutschen Einheitsstaates ausgelöst wurcen, wandte sich tte lntyerisckte Regierung telegraphisch an die Reichs­regierung mit der dringenden Bitte, so bald wie möglich die Regierungen der Länder zu einer Be­sprechung die,er Angelegenheit zusammenzurufen.

Die Schiffahrtekonfercnz.

Paris, 19. Dez. (WB.) Havas. Der Oberste Rat wird loahrscheinlich mo gen eine Sitzung- halten. Das Datum der nächsten ßrmmeiifui.fi der gemischten Schifsahrts7omecenz Mit den deut­schen Sachverständigen ist noch nicht bestimmt. Von den deutschen Sachverständigen wurden ge­nauere Angaben über die Meuge des Dockmate- rials, das sie als Kompensation für Scapa Flow anbietcn können, verlangt. Verschiedene Auskünfte, die von den Deutsck>en gegeben wurden, stimmeit mit den Ziffern, welche die Sachverständi.'.en der fcairzösiscl-en Kommission, die in den hauptsäck)- lichsten Häsen Deutschlands, be anders in Danftg, Untersuchungen vornahmen, au gestellt ha'en, nicht überein. Tie Antwort wird erwartet. Inzwischen wird die Prüfung der beutfdxn Gegenvorschläge von den beteiligten Regierungen fortgesetzt.

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120,

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Börsenkurse.

Frankfurt

Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Stockholm . Wien....

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1828,50 884,-

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32,95

83,80

11,25

5,10

11,35 10,-

147,25

926,-

201,75

292,50 229,75 152,-

165,50

lb31,50 886,-

1036, - 1001,

887,-

32,05 27,55

33,05

84,20

176,- 150,- 123,50 127,50

1829,50 876,-

1036,- 996,- 882,-

Datum: 5V»Deut.Krieysanl. 4°t,,Deut.Reichsanl. 3"/yDeut.Reichsanl. 4°0 Preutz. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Diskonto» Gesellsch. Dresdener B >nk. . Nationalbank f. D. Niitteld.Cred tbank H.-Amerik.-Pakets. NorddeutscherLloyd Boch. Gußstah wrk. D.-Luxemb.Bergw. Gelsenkirch.Bergw. tzarpener Bergbau Ocerschl.Eisenb.-B. Oberschles. Eisenind. Phönix-Brgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke ttlehir. A. E.. . . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler......

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Datum:

Holland......

Dänemark.....

Schweden.....

Norwegen.....

Schweiz......

Wien (altes). . . .

Deutsch-Üsterr.abg.

Budapest......

Prag........

Helsingfors ....

Spanien......

Ka hdlische Gemeinde.

Samstag, 20. Dez., nachm. 5 u. abds. 8 Uhr: Gelegeuh. z. hl. Beidüe. Sonntag, 21. Dez., 4. Ad­ventssonntag. Vorm. 61/2: Gelcgenh. z. hl. Brichte. 7: Hl. Mesie. Kommunion d. Jungrrauen. 8: Aus­teilung d. hl. Kommunion. 9: Hod>amt m. Pr. 11: Hl. Mesie m. Pr. Nachm. 41/2: Jungfrauen- Kongvegation. 51/»: Ehrisien.ehre: dar sakrament. Brutvrschaltsandad t. Tiajxo.L-Gottesoicnst am 21. Dez. In Lich: 9 Uhr.

Geld Brief 19. Dez.

Weid Brief 18. Dez.

rpd)|diu(iiad^ric^km

Von der Technischen Hochschule T a r m st a d t. Ti: ZaA der Studieren-en, Hörer und Gäsle im WintrwsemLster 1919/20 beträgt 2415 (2<1 Tamenl g'-yen 1793 im Sommerseme­ster. Darunter ftu t rten Archi ektuc 213, In ge­ginnt rweseit 361, Maschinettl-ap 661 (banniter eine Dame), Papi-rrnsenieurwesen 59, Elektrotechnik 336, Chemie usw. 259, Allmnneine Mteilung 56, hierzu kommen 440 Gast«. Sie gehör en svlgenden Staaten an: 987 Hessen, 1027 Preußen, 102 Day-rn, 44 Badenser, 33 Sachsen, 29 Hamburger, 21 Elsaß-Lotlwinger, 20 Württemberger usw. Dem Ausland gehören an: 62, danmter 15 Oesterreicher, 8 Schweizer, 7 Rorw'ger, je 4 Rus scn und Liv­länder, je drei Pvlen und Ungarn, je 2 Schweden, Eslländcr, Nord-Amerikaner, Argentinier und . je 1 Bulgare, Böhme, Kurländer, Tschecho-Slowake, Ukrainer, Brasilianer, Türke, Chileaner, und 1 ohne Staatsangehörigkeit.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 21. Dezember. 4. Advent.

In d Stadtkirche. Vorm. 9>/s Uhr: Psr. M chr. Naämr 3: Weihnachtsfeier d. Kinder'.'irche d. Mat­thäus- u. Marlusgem.: Pfr. B:ck.r. Abds. 5: Musiial. Weihuachts ei?r d. Mrcheitge'angrevnns. tzn d. Jobanneskirche findet d. LM-lenersparms halber an diesem Tage Fein Gottesdienst statt. Sonntag, 21. Dezember, vorm. 10: Kirchberg. Nachm. V/2: Mainzlar.

Mittwoch den 24. Dezember.

In d. Iohannesiird)?. Nachm. 3: Weihnachts­feier d Kindertird-e d. Lukasgem: Pfr. Bechtols- heimer. Nachm. 4: Weih achls eier d. Kindertirche d. Fohannesqem.: Pft Ausfeld.

1 Weihnachtstag, 25. Dezember. Kollelte für die Kleinlinderschulen.

In d Stadt.ird-e. Vorm. 9'/»: Pft. Becker. Nachm 5: Pfarrasl. Schcher. In b. Johannes- firdx Vorm. 9'/-: Pfr. Ausfeld. Beichte u. Feier d hl.'Abendmahls f. Lukas- h. Jolxrnnesgem. ®ie Gemkindepfarrcr erbitten vorherige Anmeldung. Nachm 5: Pft. Mchtolsheimer.

II Weihnachtstag, 26. Dezember.

In d. Stadtiirdre. Vorm. 9'/»: Pft. Mahr. Leichte u Feier d. hl. Aben.dmahls f. Matthäus- n Markusgem. Die Gemeindepfarrer erlitten vor- le i e Armcl>ung. Nad»m. 5: Liturgischer Gottes­dienst: Pft. Becker. In d. Iohaiuiesli^. Vorm. 9V2: Pft. Bechtolsheimcr. Abds. 5: P>r. Auswld Am Sonntag nack) Weihnachten r28 Tezemberl findet der Kohlenersvarnis halber nur Gottesdienst in der

Handel.

Berlin, 20. Dez. Börsen st immungs- bild. Auf die gestrigen Kursstürze der Valuta- und Auslandswerte trat beute eine Reaktwn ein. Die Spekulation beeilte sick), die gestern wahllos aus den Markt gewordenen Papiere zurückzukausen. So ergabeit sich autzerordent.ich starke Kurserhö- hmtgen, die bei Canada u.rd einigen Nebenwerten des Kolonialmarktes über 100 Proz., für. die an­deren Valutaaktien 50 bis 70 Proz. betrugen. Auch Petroleumwerte waren stark erholt. Von diesem Umschwung profitierten auch Moiitanwene, doch sind die gestrigen Verluste nod) nicht eingeholt. Der Rkmtenmarkt zeigte ein festes Ansselx-n.

Frankfurt a. M., 20. Dez. Börsen- stimmungsbild. Die gewaltigen Knrsrück- schläge, die gestern eintraten, waren vielfach auf das Erlahmen der Kauflust zurückzusührrn. An der geftrigen Aheisdbö.rie trat auf Rückkäufe eine mäßige Erholung ein. Das Geschäft blieb heute ruhig, loas aus die bevorst hend n börsei'losenTage zucückzufüh- ren ist. Noch den gestrigen Ersahrurrgen fd)iea man etwas vorsichtiger geworden zu sein. Jmmerhru stellten sick) Auslandspapiere teilweise anfthnlich Höller. Kolonialpapiere wa:en g fragter und die Kurse zogen größtenteils an. Schantungbahn ge­wannen 45 Proz, Genußsch>'ine wurden zu 1300 gelsairdrlt. Dir Haltung des Montanmarktes war vereinzelt fester. Deutsch-Luxemburger gewannen 11 Vroz, Gelsenkirdiener stell e:r sich auf 193,75, Adler-Kleyer auf 251 und Daimler aus 251.. Zell- stofs Waldhof gewannen 2V? Proz, SiemenS-Halske 10 Proz, Lothringer-Hütte 61/2 Vroz. Heimische Anleihen bekundeten feste Tendenz. Goldmexitaner gewannen 20 Proz. B i starker Nachfrage wurden später Lombarden gesucht. Tie Börse schloß wesent­lich ruhiger. Privatdiskont 4 Proz.

Frankfurt a. M., 20. Dezember. Devisenmarkt.

Nehmt österreichische Kinötr auf!

Dos hessische Gesamtministerium hat die Veichszentrale für Heimatdienst, Landesabtei­lung Hessen, Darmstadt, Altes Palais, damit betraut, die reitmeise Unterbringung öster­reichischer Kinder im Freistaat Helfen zu ver­mitteln. Um eine Zersplitterung zu vermei­den, wird gebeten, alle Bereitw.liigkeitserklä- rungen an diese Stelle zu richten.

Der Reichszentrale für Heimatdiönst, Landesabteilung Hessen, wird ein Landesaus­schuß ongegliedert, der die Verteilung der Kinder, den Anmeldungen und Wünschen ent- spreck)end, übernehmen soll.

Um den Familien die Aufnahme von Kindern zu ermöglichen, hat das Landes- ernährunasamt z'igesagt, die nötigen Lebens­mittelmarken zur Bersugung zu steilen.

Wer nicht in der &tge ist, ein Kind in seinem Haushalte aufzunehmen, der kann sich trotzdem an diesem Hilfswerk beteiligen, in­dem er der Gesckstjftsstelle dieses Blattes zu diessm Zwecke eine Geldspende überweist.

Auch wir Hessen wollen durch dieses Hilfswerk zeigen, daß wir dem österreichisck>en Brudervolk in seiner Not treu zur Seite stehn. Die Not ist unendlich groß. Die Kindersterb­lichkeit zumal in Wien hat ein erschreckendes Maß angenommen. In der letzten W'.uhe sind in Wien 300 MensckM mehr gestorben, als geboren wurden. Tie noch lebenden Kinder sind derart entkräftet, daß nach einem uns vorliegenden Privatbriese auf dem Transport von Oesterreich nach Süddeulschland von 25 Kindern acht an Entkräftung gestorban sind. Diese erschütternde Tatsackre muß das letzte Zögern überwinden und die gastliche Hilse unserer ländlichen Bevölkerung, die sich in den Kriegsjahren den Stadtkindern-gegenüber erwiesen hat, auch für die verelendeten öster­reichischen Kinder zu erwecken.

20. 12.

19.12.

20. 12.

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251, -

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1

erungen. Datum:

18.12.

19.12.

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Samstag, 20. Dezember py)

Velg ens Neutralität.

London, 20. Dez. iWTB.) Havas. Di^ Agentur Reuter meldet: Belgien, das die Bildung t einer Liga oder einer Allian; zur Gnväl.rleistung * semcr Sicherlieit verlangt Iwt.e, hat ein Abkommen abgelehnt, nadi wc.chem man ihm während einer Dauer von fünf Jahren seine territoriale Integrität sickerte im Faile eines nid)t pro­vozierten Angriffes. Belgien t|t der Ansicht, daß es während dieser Periode von fünf Jahren nicht ernstlich bedroht würde, und wi l das Abkommen auf eine längere Zeitdauer abschl eßen. Man bat ihm hierauf vorgeschla-e.t, die Ste.lung der garan­tierten dteutralilä: gemäß des Vertra^er' von 1839 wiedereinzunehmen. Belgien ßat aber aud) die.eS Angebot abgelehnt. Die französisch', die engliiche und die belgische Regierung prüfen gegenwärtig andere Borichiäge, da Belgien geini) e Beiürch- ttrugen f^gt angesichts der Haltung Amerikas zu dem amerrkanifch-sranzösifd>-engli|chen Garantie- Vertrag.

Die Rede Lloyd George über den Friedens­vertrag.

London, 19. Dez. (WTB.) Reuter. Unter*' lhaus. In seiner Erklärung üb.'r d>« ausivärtigs Politik sagte Lloyd George u. a, die britische Re­gierung habe inderSachedesenalisd>-fran- z ö s i s ch - a m e r i k a n i s che n Vertrages Frankreich gegenüber Line Verpflichtungen aus iidj getwmmen, aus dem einfachen Grunde, weil sie nicht annehmen könne, daß die Bereinigten Staaten die Unterzeichnung des Vertrages burdj il/tcn Ver­treter in Parts ntcht anerkennen würden. Sie habe feine Ursache an zu nehmen, daß die Ber^niglent Schoten dem P-ariser Vertrage nicht zu­stimmen werden. Was Rußland betreffe, so habe Luter den Alliierten auf der Konferenz vollstän­diges Einverständnis über die Polilik der Nicht- intervetttion geherrscht. Z'.oisdxn Japan und Ame­rika seien Besprechungen im Gange, was m , Si­birien getan werden solle, falls die bolschewistischen Armeen w.i!ere Fortschritte nach Osten mach.ni soll­ten. Man gelangte aber nod) zu keinem Entschluß. Bezüglich der Zukunft der Türkei sagte Lloyd George: Die Tore von Konstantinop.l wurden uns in verräterischer Weift vor der Nase zug-.-sd-lagen. Wir können unser Vertrauen nicht mehr demselben Torhüter schenken. Lloyd George setzte bann die Ursachen für die Verzögerung in der Ecleenguna des türkischen Friedensvertrages auseinander und sagte, die Alliierten feien jetzt der Ansicht, daß eS 'keine Geringschätzung gegmüber Am^-rika barftfe, rn»cim sie mit der Türfti Frieden schlössen Sie «hätten die Absicht, dies so rasch wie möglich zo> tun. Den Völkerbund besprechend, betonte Lloyd George die Aufrichtigkeit b.r brilischm Regierung in der Frage des Bundes, der eine unbedingte Not­wendigkeit sei und etwas besonderes werden müsse. Bezüglich Fiumes sagte Lloyd George, der Italic* nische Ministerpräsident sei eingdaben worden, mit ihm und Elemeneeau, möglicherweise auch mit dem amerikanischen Vertreter, im Laufe der näcMn Tage in Paris zusammenzukommen, weshalb et eine Besprechung dieser Frage ablchne.

Die Betri igung öfterreichsschcr Arbeiter am Wiederaufbau Nordfrankrcichs.

Paris, 20. Dez. (WTB.) Auf dem Weg» zum Bachckwi suchte Sbantskanzler Renner ge­stern den Minister T a r d i e u auf, um mit ihm die Frage der Beteiligung österreichi­scher Arbeiter am WiÄeraufbau der zerstör-, ten Gebiete zu besprecl-en. Tardieu sprad) die Ueberzeugmig aus, daß auch österreichisdie Arbeiter . in Frankreich Verwendung finden müßten. Man. kam überein, daß die F-rage sowohl in Wien wie in Paris einer rasd-en Lösung entgegengeführtt iverbe. Vor Abgang des Zuges erschien auf dem IBahnhof der Sekretär der Friedmskon e^enz, um im Namm Clemeneeaus dem Staatskanzler und den Staatssekrelärm glückliche Reise zu wünschen.

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