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behördliche Anzeigen

Gießen den 20. Oktober 1919.

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Gießen, den 18. Oktober 1919.

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Nachstehend werden die Bedingungen über den Bertefrr mit Zeitkarten bekanntgegeben.

Bei Bedarf halten wir unser reichsortiertes Lager In Jugendschriften, Unterhaltungsliteratur, Erbauungs- u. Andachtsbüchern, Gesang- u. Gebetbüchern, Bibeln, Wandsprüchen, gerahmt, u. ungerahmt. Bildern, Brief­kassetten, Spielen u. Bilderbüchern bestens empfohlen

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Gießen, den 16. Oktober 1919.

Hess. Kulturinspektion 'Gießen.

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Iler unter dieser Mtfl ntt die Redaktion dem terlei ^erantroortung.) )tt Mühlstraße.

i die Stadtverordneten« G,M 9h:. 240) vtadtoewrdneter Mm, er den Dachdeäern, den ie Wen die für ja fliegef zum Teil Mr

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Hessische HmtdelAominer Gießen

I- D.: H e r n r. S ch i r m e r, Kommerzienrat.

chrlchtift.

Gießen, den 18. Oktober 1919.

ElektrizitätLverk und StraßenLtchat der Stadt Gießen.

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Bekanntmachung.

Zur Ersparung von Heizung und Beleuchtung werden dieDienstftunden der städtischen Dienststellen vom 20. Oktober 1919 ab bis auf Tveiterers wie folgt festgesetzt:

Montag bis Freitag von 8-12'/, und 2-4'/, Uhr

Samstag von 8 1'/, Uhr.

Gießen, den 17. Oktober 1919. 119978

Der Oberbürgermeister. I. B.: Kren zien.

Vergebung von vrainagearbeiten.

Freitagden 31. Oktober 1919, vor­mittags 9 Uhr, sollen für die Feldbereinigun^ Londorf vergeben werden:

Lieterung von Drainröhren, veranschl. yi 891 Mk

Lieferung von Zement-Ausmünduugen Anfuhr von Röhren

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Unsere Geschäftsräume befinden sich jetzt

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bietet sich strebsamem Herrn durch Übernahme außergewöhnlich hohen Verdienst bringenden Unternehmens. Es handelt sich um ein. erstklassigen kaufm. Betrieb, jedoch sind Fach­kenntnisse nicht erforderlich. Das Unternehmen ist bereits in vielen Städten Deutschlands allerbestens mit durchschlagendem Erfolg eingeführt. Ein Kartell, dem sämtliche Unter­nehmer des Deutschen Reiches bis­her angehören, gewährleistet durch seine beispiellos großzügige uner­reichte Organisation die denkbar beste Unterstützung. Herren von bestem ^uf, die ernstlich bestrebt sind, sich eine selbständige, lohnende Existenz zu gründen und über die zur Übernahme notwendigen Bar­mittel von zirka 12 Mille verfügen, belieben Offerten unter H.G.565 I an Huvag (Haasenstein & Vogler A. G.), Hamburg, einzureichen. H975hv

Spetnr gemeldet wird, f/idt General Fayoll ' eine An-

örtterfroroaSfagc

für Dienstag.

Twrstig, molkig bis heiter, trotten, südöstliche Wtnde. Tags wärmer, nachts kühl.

Letzte Nachrichten.

Die Lage in der Pfalz.

Mannheim, 18. Oft. Wie aus

Sui Geichwader der Miierten verhindert die bol- Iche/viUischen Kriegsschiffe daran, den Hafen zu verladen und sich an der Verteidigung von Peters­burg zu beteiligen. Aus Paris wird drahtlos, ge­meldet, daß nach Abzug der kommunistischen Trup­pen aus Petersburg auch die Arbeiter Befehl er­halten Ijaben, die Stadt zu verlassen.

-0 el si n g f v r s, 19. Okt. (WTB.^ Die weiße Arniec errerck.t.' bie Station L i g>o wo , 13 W:rst Dor Petersburg. Patrouillen sprengten die Eisen­bahnbrücke von Tossno an der Bahnstrecke nach Moskau.

L».e l s i u g f o r s, 20. Okt. (WTB.) Nach den hier cmgettofienen Nachrichten von der Peters­burger Front ziehen die Bolschewisten starke Truppenmaffen bei Petersburg pnd Gawe am Petpussee zusammen. Aus Petersburg inerben «traßenkämpse gemeldet.

«j ? ni sterda m, 20. Okt. (WTB.) Nach einer Meutcrmeldung aus Lelsingfors begab sich eine Abordnung d e r P e t e r s b u r g e r Arbei -

I E,nit sch und bat ihn, Petersburg

nrajt zu befchieZeu. oie sicherte ihm Unterstützung gegen die Bolschewisten.

Das Verhalten d'Annuuzws.

Bern-, 20. Olt. ,WB.' d'Annunzio cr- Narte einem sranzöjlsck'en Journalisten, daß roeb'r ^^'.prectungeu nock) Drohungen irgendwelche Einrluß auf ihn und feine Truppen haben könnten. £r gebe nicht nach. Er würde eher die Stadt und den vafen in die Luft sprengen.

Die Einwanderung in Amerika.

_ London, 19. Okt. (WB.) vavas. Dem ^.-or-h Telegropl'" wird unterm 17. Oktober aus

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Jan. Domm-tag, 23: bmmist Der

V- ®®wL SemMg, wn- Limmf: Geor» fc 3V. 14: Nimm Uhr: Moral. Montag, «m. Lmauf: George Nora!. Mtwoch, 29.:

Newpork gemeldet, öan ein neun: TeÜänderangs- juat ttom Peprasentanleuhauie an genommen ""urde, der die Ankunft von Deutschen u n d R u s s e n , dre nur die Gelegenh-it un Ein- iranuerimg m die Bereinigten Staaten rbwart'ii aus'chließen wül, dagegen keineswegs diejenigen' achtle ren Bürger der alliierten und neutral >n Staaten, die einen kürzeren odw längeren Aui-ni- halt in den Bereinigten Staaten nehmrn wallen

Der Parteitag der Deutschen Volkspartei.

Berlin,.20. Okt Tie in Leipzig ihren Parteitag abhaltendc Deutsche Volks- Partei stimmte einem Programm zu, in dem es heißt, sie werde den Wtednauftew des Reiches mit allen Mitteln fördern und im Rahmen ihrer politischen Grundsätze auch innerhalb der jetzigen S ta a t s for m mit« r beiten. Sie fordere die W i ede r h« r st : l l u n g der ruhmvil- len schtoa rz-weiß-roten Rei chsfarben. Ter eilte Steterent, G:l)eimral Kahl, wandte sich gei-en die Zertrümmerung Preußens, dem nament^ llch Hannover und Rheinland unendlich viel zu bau­ten hätten. Tie Rolle der einzelstaatlichten Mo­narchen sei in rwllem Umfange ausgespielt, ihr- Wiederkehr müsse man nicht leichten .verzens .chs ausgeschliossen bezeichnen.

Ein An-riff

auf das Kreisgefängnis in Braunschweig.

Berlin, 20. Okt. In der Nackt aus de« Sonntag wurde in Braunschweig durch nner- mittelt gebliebene Verbrecher ein schwerer An­griff aus das Kreisgefängnis unter­nommen. Etwa 20 Handgranaten wurden geschleu- dert. Die Wachmannschaft geriet in Gefahr.

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Bekanntmachung

Tie von lern A-inanzarm Gießen auigestcUteri Sebrcg^.iter für oie Beträge zu den Kosten der Dandelstennner für 1919 liegen 10 Tage lang und zwar vom 22. bis einschließlich 31 Oktober b5 M, üormitt'igi? non 1012 Uhr unv noch, mittags von 35 Uhr, im Bureau der Dan.el^- kammer Gießen, Lonystraße 7, zur Emsicht offen.

Einwendungen gegen den Znhalt der .^eb- teylsder sind rnnerhaL dieser telmtägigen Frist bet der vandMlammer schriftlich v-orzubringen Nach Ablauf dieser Frist w.rd de .Handelskammer über dre vorgebrachten Einwendungen entsck^ioen und die Hebregister nach Maßgabe dieser (rnt- scketdungm, soweit nötig, bericl^igen lassen, diese Entscheidung ist innerhalb zweier Beschwerde an das hessische Ministerium d ncrn zulässig.

Blättern ^geht hervor, daß Lloyd George in einer Jtdte in b o t f i e I b am Donnerstag den Nach- druck daram legte, daß England mit seinem ge- x'te AEirtde Frieden geschlossen habe und bannt die Zeit getontnteii sei, wieder ernstlich an die Arvett zu gehen. Es müsse produktiver gearbeitet werden als je zuvor. Tie Lasten, bj-e 3U tragen habe, leien schwerer als vor

^*?r. bem Kriege habe die nationale Schuld 63o Millionen Pfund Sterling betragen. Jetzt betrage sie etwa 8 Milliarden. Tic Welt hübe B^ürfnis an den wichtigste:! Handelsartikeln. Bezüglich der Nachfrage sei nichts zu befürchten. Wohl aber sei es fraglich, ob England seinen ihm zukommenden Anteil in der Besriedigung des Be- e,c^ti^c- Während des Krieges habe man die Wichtigkeit des Transportwesens für den Sieg emseheii gelernt. Das jetzt herrschende System der Konrurrenz ohne Zentralleitung führe unbedingt zur Verzettelung der Kräfte. Es sei höchst wichtig, dem zuvorzulommen. Ebgland habe den amerifani» inbezug auf Maschinen und Oeko- nomilierung der Erzeugnisse noch nicht annähernd erreicht.

Der Handelsverkehr mit Spanien.

V' ^ic. spanische Regierung

desckloß laut ,,Vofsischer Zeitung" in Erwartung einer SteigerungdesHandelsverkehrs P1,11 e_}i t f (h t a n h die Zahl der spanischen Kon- luln m Deutschland zu vermehren

Die Petersburger Front.

Amsterdam, 20. Okt. (WTB.) Nach einem -öerta t der ,,Times" aus Kopenhagen steht d;r w e st l i ch e T e i l v o n K r o n st ad t i n B r a n d.

Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen. Stolte.

§ 1.

Die Monatskarten werden auf die Namen bestimmter Personen ausgestellt.

Die Inhaber von Zeitkarten haben keine Bor- '«vte,gegenüber den anderen Fahrgästen; sie sind ^rpslichtet, unaufgefordert den Schaffnern und ^ufsichtsbeamten ihre Karlen offen vorzuzeigen und zur Einsichtnahme auszuhändigen. Leigt ein .Zeitkarteninhaber seine Zeitkarte auf Verlangen ' mHt vor, so hat er das tarifmäßige Fahrgeld zu/ entrichte».

§ 3

Eme Gewähr für ununterbrochenen Betrieb i-emmmter Linien rstter für durchgehenden Wagen- r>erkehr wird den Zeitkartenin^rbern nicht ge­leistet, auch steht ihnen wegen Störungen oder Unterbrechungen des Betriebes oder Unpünkttich- s«t im Jnn.-Ha ten des Fahrp.anes ein Anspruch auf Entschädigung nicht zu.

§ 4.

Auf eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer der Zeitkarten oder auf eine Rückerstattung des gezahlten Zeitkartenpreises im Falle der Nicht- benutzung einer Karte haben die Inhaber keinen Anspruch.

8 5.

Werden Zeitkarten mißbräuchlich benutzt, fo tverden sie für ungültig erklärt und deren Besitzer zeitweise oder dauernd von der BWÜnstigung des Aeitkartenbezuges ausgeschlossen. (& straftecht- nche Verfolgung bleibt außerdem Vorbehalten.

Die Anttäge auf Ausstellung der Zeitkarten lind schriftlich an die Direktion der Elektrizitäls- werte und Straßenbahn zu stellen. Die Bedingun­gen über die Benutzung der Zeitkarten können im Verwaltungsgebäude der Elektrizitätswerke und Sttaßenbahn, Zimmer Nr. 4, eingesehen werden.

Dem Antrag ist ein zur Vereinigung mit der Karte geeignetes Lichtbild des Zeitkartenbeziehers

btürn betraut ton, auf «spricht weder den Tab m Bau bestellten und eitig teräugkit, noch daß ^Mckrarbeitm schuld- md. Herr Mann hätte rig zu orientieren, che a ren Bormrs terrorhö. kur; folgender: wtort blags tourten ixt äitgti ni) am 2o. Äugust 191.9 tegomienjj0^® rott t l.ÄPtetnberM9vn

Tag var bereit; g^Ziegel allo- fpütung, da das stesernde und Wv

Dichtungen NB mühE

tbens.

Fischerei-Verpachtung.

Fischereiberechtigung in dem Seenbach bei Wlfldte und m der Ohm bei Niederohmen, an der £l'c?b(&nhn,c GießenFulda, Kommt Freitag den 24. d Mts., nachmittags 2 Uhr, in der Wirtschaft des verrn Weifenbach zu Mücke auf 12 Jahre zur öffentlich meitbietenden Verpachtung, was hier­mit zur Kenntnis der Pachtliebhaber gebracht wird

Schwernsberg, den 16. Okt. 1919. 11953D

________Freiherrlich Sckencksche Renterei.________

Milchversorgung.

infolge ungenügender Belieferung der Stabt Dießen mit Milch konnte für Sonntag, den 19. d. Mts. die auf 1, Liter lautenden Milchmarken nicht mit Milch beliefert werden.

Dießen, den 20- Oktober 1919. [11985B

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

l«t-ufugen, welches die lieberetnitimmung der Per- Zeitkarteninhabers mit derjenigen des bie Karte Benützenden leicht und unzweifel­haft erkennen läßt.

8 7.

Die Zeittarten sind nur dann gültig, wenn die Dem Taris entsprechende Wertmarke desjenigen Monats cingeklkbt ist, in dem die Kart? benutzt wird. Wertmarten können für beliebige viele in demlelben Rechnungsjahre (1. April bis 31. März) hegettbe Monate gelöst werden. Für an gefangene Monate ist der volle Betrag eines Kalendermonats zu entrichten.

Am ersten Werktag jedes Monats haben noch dre Karten vom Vormonat Gültigkeit und ebenso gelten bereits am, letzten Werktage des ablaufen- den Monats die für den kommenden Monat ge­lösten Karten.

~ .§ 8.

Für Handgepäck ist das tarrfmäßigc Fahr­geld zu entrichten

§ 9.

Die Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn behalt sich das Recht vor, die auf längere Dauer als einen Monat ausgefertigten Zeittarten jederzeit vor Ablauf ihrer Gültigkeit nach vor ausgegangener einmonatiger Kündigung auszuhehm Tie Kündigung erfolgt durch öffent» luhe. Bekanntmachung. In solchen Fällen hat der Zeitkarteninbaber das Recht, für die Zeit, während welcher drc Karte nicht mehr benutzt werden kann, die Rückerstattung eines entsprechenden Teils des gezahlten Preises gegen Rücklieferung der Zeitkarte ^erlan^.Der Mviel gefragte Preis wird als-

i; Waren-Börse I

B In Mainz |

spräche an die obersten Beamten b:r Pfalz, in der er u. a. sagte: Seit dem Waffenstillstand habe stets Ordnung in der Pfalz geherrscht Es seien zwar einige Fälle von Störungen te>rgefommen, hervorgerusen durch wirtschaftliche Schrierigkeit'u und Lebensmittetteuerung. Dach fetm das Folgen beS Krieges. Frankreich leide trotz seines Steges mit seinen zerstörten Provinzen noch mehr als die Teutsckten. Wenn die deutschen Armeen nicht bie Kohlengruben in Nordftankverch zerstört hätten, hätte dre Pfalz heute Kohlen genug. Um die Lage »u vxrbessern, gebe es nur ein Mittel: Arbeit und immer wieder Arbeit. Jede Unterbrechung oettchlinimere nur das Elend. Der General teilte oann mit daß die Bemühungen des neuen ftan- '.öjiscken Kommandeurs Teaoutte, der sich in seiner ^Begleitung befand, auf die Verbesserung der Lebens- mittelverforgung gerichtet seien. Wir alle, der Eine ttte der Andere, haben dasselbe Interesse on der Auftechterhaltung der Drbmmg imd müssen alles,baran setzen, daß die Beziehungen zwischen her pfälzischen Bevölkerung und den ftanzösiichen Trappen offen und ehrlich bleiben.

Lloyd George

über die Wirtschaftslage Englands.

Amsterdam^ 19. Okt. Aus den englischen

Dre Verdingungsunterlagen liegen auf Hess Bürgermeisterei Londorf offen, wo auch die An­gebote in Prozenten des Voranschlags verschlossen, mit eittsprechender Aufschrift verfehen und vostftei einzureichen sind.

Drneksacfien aller in Xää

wert 11« BrtU'sek« üelv.-Drrt^ereL B. Leege, OisOea

Nährmittel Ausgabe.

Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellten Waren für Oktober 1919 können Am Dienstag de n 21. d. Mts. ab gegen Borlage des Bestellausweises zur Nährmittelkarte rmd Abgabe der N ä h r m i tte lrn a r ke Nr. 10 (Oktober 19 19) in Empfang genommen wer­den. Es entfallen:

1. A u f die roten Karten (B):

500 Gramm Lwserflocken bzw. Hafermehl, 250 Gramm Grünkernmehl,

2 Pakete Keks.

2. Auf die blauen Karten CG):

250 Gramm Bohnen,

125 Gramm Teigwaren.

Mit dem 31. Oktober 1919 verliert dre Marke 1 0 (O ktober 1 9 1 9) ihre Gül­tigkeit.

Die Kleinhandelsgeschäfte haben die verein­nahmten Marken bis spätestens 3. No­vember 1919 dem Städtischen Lebensmittel­amt, Zimmer 11, einzureichen unter Angabe bet nicht abgeholten Warenmengen.

Der KleinverkaufShöchstpreis beträgt:

für das Pfund Haferflocken, lose: 62 Pf., in Pa­kten: 90 Pf.,

für das Pfund Bohnen: 1,25 Mk.,

für das Pfund Laiermehl: 0,88 Mk.,

für das Paket Grünkernmehl = 250 Gramm:

55 Pf.,

für das Paket Ktzks: 39 Pf.,

für das Pfund Teigwaren aus 8Oo/o Mehl: 66 Ps.

Gießen, den 17. Oktober 1919. 11948B

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Bekanntmachung

Gemäß Beschluß der Stadtvevordneten-Ver- sammlung vorn 13. ds. Mts. sind die Pnttse für elektrische Arbeit im Stadtgebiet tote folgt ftste S-setzt:

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