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Behördliche Anzeigen
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Alleiniger Hersteller: Larl Gentner, Göppingen tWürttbg.)
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dem Gericht Anzeige zu machsr. Gießen, den 12. Juli 1919.
Hessisches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Arißmehl und Nährmittel, welche auf Grund von ärztlichen Attesten zu gewiesen wurden und seicher in der städtischen Berstrufsstelle, Asterweg Nr. 9, abgeholt werden mußten, werden ab M o n- tag den 21. d. MtS. in nachstehenden Sieht*
Nährmittel: Adami, Gevr., MäuSbnrg, Weiß mehl: Arnold, Hrch. II., Kaiser-Mee.
Gießen, den 18. Juli 1919. 8453B
Ter Oberbürgermeister sLebeuSmittriamt).
Aussldltmg Otessen 1914 Goldene MedafBe.
NM. obbs. vm.
Aufgebot.
Die Frau Amalie Zwirner Witwe in Marburg, vertreten durch Rechtsanwalt Geh. Jnstiz- rat Metz in Gießen, hat beantragt, den verschollenen Ernst Zwirner, geb. am 6. September 1880 zu Aschenberg, zuletzt wohnhaft in Gießen, für tot zu erklären.
Ter bezeichnete Verschollene wird anfgefvrdert, sich spätestens in dem auf Montag den 29. Marz 1920, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 6, anber(turnten Ausgkchotstermine zu melden, widrigen Halls die Todeserklärung erfolgen wird.
An Alle, welche Auskunft über Leben ober Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Ansiorderimg, spätestens im Aufgebvtstermine
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»Bewerber gegettflSer. Der frLhevc Ärigoorteretß Rocker ging mit 123 Stimmen als Sieger hoc» vor, sein GEnkandidat Hrch. Theiß XX. brmhtzr es auf 42 Stimmen. Nur die Hälfte der Wähler machte bei dieser Wahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Im allgemeinen verliefen sämtliche ®o meindewahlen sehr ruhig, von Partei haß war nichts zu spüren.
eßen, den 14. Juli 1919. , 8426c
Hessische Kulturinspektion Gießen.
H. Steinbach, Baupat.
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Rege« nachts Nebel
19.7. = 17.2*.
19.7. = 12.7.
Höchste Temperatur am 18. 7. =24.3*,
Niedrigste „ „ 18.7. = 12.9*,
Niederschlag 4.1 nun
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C. Mühsame«.
Airchliche Nachoichte«.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst am Sonntag, den 20. Jilli (5. nach Trinitatis).
In der Stadt kirche. 8: Zugl. Christenl. f. d. Neukonfirm. aus der Markusaemeinde. Pfarr> assistent Schaefer; 9V»: Pfarrer Mahr; 11: Km- derkirche f. d. Matthäusgemeinde. Pft. Mahr - In der Johan neskirche. 8: Zugl. Christenl. f. d. Neukonfirm. a. d. Johannesgemrinte. Pft. Ausseld; 9V2: Pft. Bechtolsheimer; 11: Kinder kirche f. d. Lukasgemeirtde. Pfr. Bechtolsheimer. — Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Johannes' saale. — Kirchberg. Vormittag 10 Uhr. Hl Christenl. f. d. männl. Jugend — Lo klar. Vvrm. 11: Christenlehre für die männl. Juvack Kirchberg. 10: Gottesdienst in Lollar.
Katholische Gemeinde.
Samstag, 19. Juli. Nachm. 6 Uhr mrb «4M 8 Uhr: Gel. z. hl. Beichte. — Sonntag. 30 M Vorm. 6V,: Gel. z hl. Beichte: 7: fct/LW- <8e- nveinschaftl. Komm. d. Mlngl.: 8i Aust b. H Komm.; 9: Hochmnt m. Pred.; 11: ßt Messt m Pred.; nachm. 2: Christenl., darauf fefcem. Br» derschafts-AndaÄt. — Diasporw-GottesdttuH 20. Juli: Hungen 71/», Ltth 91/, Uhr.
werden Ltnoleum, Parkett bei fortlaufendem Gebrauch von Parkettbovenwickse Roberin
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feft Wbt. Die «ockrge wird bst Stimm« Der Teutschcn BoWpmter, de Bvlks-
Partei und des UmblpngpyeR Kiel in frrfgenba Fassung, die wm Finanzausschuß während der Pause noch eine Abänderung erftrhren hat, angenommen.
In der Regierungsvorlage Ziffer 1 Wird das Wort ,,derzeitigen" (Ministern) gestrichen.
Ziffer 2. Tas Ruhe^halt soll mindestens 50 Prozent des Gehalts betragen. Der Anspruch auf Ruhegehalt entsteht nach einer Dauer von mindestens 6 Monaten.
Ziffer 3. Ter Anspruch auf Ruhegehakt tritt bei „begründetem" Ausscheiden aus dem Amt rin. Er ruht in Höhe des Ernckommens, das der Ruhe- (gehaltsberechtigte in Folge anderweitiger Anstellung ober Verwendung im Staats- ober Schuldienst oder sonstiger beruflicher Tätigkeit bezieht.
War der Ruheyehattsberechtigte unmittelbar vor seinem Eintritt m das Gesamtministerium im Staats- und Sdjaribienft verwendet, so hat er wieder rin Amt zu übernelhmen, unter Berücksich- tigamg inzwischen wahrscheinlich ringetretener Beförderung.
Ziffer 4 wird gestrickten.
Tie Position des Dirritzors der StaatsLmZ'lei hat der Ausschuß gestrickten und dafür Regelung im kündbaren AnstellungsverhÄtnis empfohlen.
Der Re st der Tag es o rdnung wird hierauf durchgepeitscht.
Ein dringlicher Anttag Dr. Pagen steche r und Genossen bett. WohmmgsgeÜHuschusses für die Reichs- und preußischen Beamten in Mainz nach der Ortsklasse A wird durch die Re- gimm^eröarung, daß die Reichsregierung erllärt habe, un Augenblick sei an eine Aenderung nicht zu denken, für erledigt erklärt. Ebenso worden für erledigt erklärt: ein Anttag Urstadt n. Gen. bett. Entschädigung für Beamte, die feine Wohnung finden können, eine Vorstellung der Offenbacher Ortsgruppe des Verbandes der Bureauangestellten Deutschlands bett. Gewah- nprg von Ortszulagen für Offenbach. — Eine müße Anzahl von Eingaben der verschiedensten Beamtenkategorien wird der Regierung als Material für die kommende Neuordnung der Gehaltsordnung überwiegen. Abg. Herbert (Ztt.l weist bei dieser Ge- kcgenbeit auf die unberechtigte Verschiedenheit in den Gchaltsverhältnissen der Bureaubeamten in fern einzelnen Ressorts hin. — Der Finanz Minister erllärt, diese würde bei der Neufestsetzung der Gehaltsordnung verschwinden, da dieselbe eine große Vereinfachung bringen werde.
Abgelehnt werden: Die Vorstellung der Reichspostbeamten in Darmstadt bett. .Steuerfreiheit der TeuerungsMlagen, eine Vorstellung des Vereins zur Förderung des Stadtbad e s in D u d e r st a d t, eine Bitte um Rechtsschutz aus Elenshausen und die Vorstellung des Lehrers Sch. in SchrimM in Posen. Dagegen wird einer Vorstellung des Forstwartes B. in Frosch--- Hausen stattgegeben.
Eine Anfrage der Abgg. Dr. O s a n n u .Gen. bett, die Bildung eines Freistaates Großhessen wird zurückgezogen. Ein Aittrag der Ortseinwohner von Weiher wttd dem Siedlungsausschuß überwiesen, ebenso rin Anttag Schild bach u. Gen. zur Förderung des Stein» Wohnungsbaues. Ein 2drttag der Abgg. Hatt» nttru. Gen. bett. Steuerfreiheit von Kriegsentschädigungen wttd der Regierung prr Prüfung überwiesen. Ein Anttag Gösser n. Gen. (Ztr.), die größeren Landgemrindeu mit Jndusttiebevölte- rung den Städten ui bezug auf Lebensmittelversor-
Kamerade«! Meldet Euch zu diesem wich» tigen Dienst.
Tägliche Zulage 5 M., wovon bei jeder Dekade 20 M. Kletdergelder zunächst bis zu einer Höhe von 200 M. einbehaltcn werden.
Tägliche Löhnung 1 M. Mobile Verpflegung- Ordnungsmäßige Entlassungspavtere, noch nicht Volljährige Genehmigung der Eltern oder deS Vormundes mitbringen.
Meldung: Gießen, neue Kaserne n, Zimmer 119.
zeichnis. — Feldbereinigung Heuchelheim.
Ter für Steinkohlenhrikette festgesetzte Höchstpreis ist mit Wirkung vom 1. Juli 1919 aufgehoben, ebenso die Verordnung über die Verwendung von Erdölpech und Oel, und die Bekanntmachung Nr. 811/3. 17. A. Z. 8.1, betreffend Regelung der Arbeit in Web-, Wirk- und Sttickstvffe verarbeitend« Gewerbezweigen.
Verkehr mit B rotgetreide und Gerste aus der Ernte 1919. Ortsbehörde ist die Bürgermeisterei (Oberbürgermeister, Bürgermeister). Untere Verwaltimgsbehörde ist der auf Grund der Rrichsgetreideordnung für die Ernte 1919 bestimmte Kommunalverband. Zuständige Behörde ist das Kreisamt. Höhere Verwaltungsbehörde ist die Provinzialdirektion.
Ter Schluß des Unterrichts vor den Sommerserien war bisher an den einzelnen Unterrichtsanstalten verschieden. Tie oberste Schulbehörde hat daher bestimmt, daß an den Tagen vor Beginn der Oster-, Pflügst-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsserien der Unterricht nach der zweiten Vormittagsstunde geschlossen wttd.
D i e R ä u d e ist unter dem Pferdebestand des Ludwig Vogel in Großen-Buseck ausgebrochen.
Tas bisher im Hause Friedrichstraße 10 befindliche Wirtschaftskartenbureau ist in die Räume des Kommunalverbandes, Zimmer Nr. 6, Ost-Anlage 11, verlegt worden.
Bekanntmachung
Die Nähstube für Kriegsfürsorge, Walltoc- stvahe 241., kann an jedermann noch Joppen- stofft 1,50 Meter breit, zum Preise von 22 Mk. per Meter, sowie Männerunterhosen zum Preise von 12 Mk. uno Erstlingsjäckchen zum Preise von 3 Mk. das Stück und Nähgarn abgeben.
Der Verkauf erfolgt: Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags vormittags von 10
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Leihgestern für 1919 liegt von Mon tag den 21. Juli d. I. ab eine Woche auf der unterzeichneten Stelle zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zett daselbst vorgebracht werden. Zu den Umlagen haben die Ausmärker brizuttagen.
Leihgestern, den 17. Juli 1919. 8470
Bürgermeisterei Leihgestern.
gründet und der Regierung als Material über* wiesen. Auf eine Anfrage Hofmann u. Gen., Ausfuhrverbot von Baumaterialien, wttd eine gedruckte Regierungsantwort den Abgeordneten zugehen. Abg. Scherer (Ztt.) beschwert sich über die Verschleppung seiner im Ma igestellten dringlichen Anfrage wegen des Terrorismus gegenüber den christlichen Arbeitern. Ministerialdirektor Raab weist nach, daß die Regierung nicht daran schuld sei.
Präsident Adelung fragt um l1/8 Uhr das fast leere Haus, ob es noch in den letzten Punkt der Tagesordnung, Fortsetzung der Aussprache über die Anfrage Dr. Osann u. Gen. bett. Bolks- bttdung ein treten wolle. (Heiter kett.) Er schließt darauf unter Dankesworten an die Mitglirier der Kammer und an die Presse für ihre unermüdliche angestrengte Tättgkeit die Sitzung und vertagt das Haus auf unbestimmte Zett. (Anfang Oktober.)
*
Die rcommunalwahlen.
Sc. Elinrba ch, 19. Juli. Bei der Beigeordnetenwahl wurde der Freiherr!. Rabman- ische Förster Severin Leyerer gewühlt. Die Wahlbeteiligung war, da noch ein Gegenkandidat aufgestellt war, sehr rege. Möge mm die alte Eintracht, die durch diese Wahl etwas gestört wurde, recht bald wieder in unferm Dorfe rinziehen.
** Hattenrod, 19. Juli. Bei der Beigeordnetenwahl wurde Schuhmacher Wilhelm Stein mit 74 Stimmen gewühlt. Heinrich Dörr erhielt 62 Stimmen.
"Hungen, 18. Juli. Bei der Beigeordnetenwahl wurde das bisherige Gemrinde- ratsmitglied Kaufmann,Johs. Verkett von 806 abgegebenen Stimmen mit 524 Stimmen zu'm Bri- aeordneten gewählt, der Gegenkarckidat Wilhelm Hbtgust Hofmann, Metzgermrister, erhielt 282 Stimmen.
tt. Treis a. L., 18. Juli. Bei der Wahl seines Beigeordneten wurde Landwitt Hch. Will VIII. mit 268 Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat, Weißbinder und Gastwirt Konrad Arwend, erhielt 184 Stimmen.
X Weitershain, 18. Juli. Hier wurde der bisherige Bürgermeister Reichert bei guter Wahlbeteiligung einstimmig wieder gewählt. Bei ' Beigeordnetenwahl standen sich
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Schrotkarten. — Feldbereinigung in kung Lumda (Kreis Gießen). — Feldbereinigung Münster; hier: Drainagen. — Feldbereinigung Kesselbach; hier: das topographische Güterver-
Arbeitsvergebung.
Für die Feldberettrigungsgesellschoft All en- dvr i a. d. Lda., Kreis Gießen, sollen vergeben werden:
Liefern von Zementtöhven, veranschlagt zu 614 Mk.,
Planieren zweiter Wege, Verlegen von Durch- Men und Grabenarbeiten, veranschlagt zu 3760 Mk.
Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hess. BLvgermersterer Altendors a. d. Lda. zur Einsicht offen.
Angebote haben rn Prozenten des Voran schlaf zu erfolgen im£> sind bis Mittwo ch den 30. Juli 1919, vorm. 8 Uhr, auf Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lda. einzureichen, j wo die Eröffnung bi Gegenwart erschienener Bieter 7 stattfindet.
ttöter belasten. Das Beispiel von England» und Frankreich trifft nicht zu, da dort die Verhältnisse ganz anders geordnet sind und es ist darum von keinem deutschen Bundesstaat übernommen worden. Ter Zeitpunkt ist ungünsttg, das geben wir zu. Aber für einige Minister wäre die Natlage gegeben, bei Ableh'.iung der Vorlage aus dem Amt zu scheiden. Meine persönliche Wünsche, das kann ich offen sagen, gehen nicht in Richtung auf An- riahme der Vorlage.
Abg. T i n g e l d e y (H. V.): Ich habe die Höhe ter Minister gehaller nicht in die Ausspeache gezogen. Der Zusammenhang zwischen parlamentarischem System und Ministerpensionen wird t-om Finanzmirrister zugegeben. Herr Koll. Pagcmstccher möge die Verhandlungen der sächsischen Kammer nachlesen, wo alle Parteien auf unserem Standpunkte standen. Es entspricht nicht tem Gedanken ter loyalen ZusammMarbeit in diesem Hause, die Sachlichkett unserer Interpellationen anzuzwrifri n. Ferner finde ich es wenig freundlich, uns zu unfin- stellen, daß wir anders denken würden, wenn nrir in der Regierung säßen.
Wg. Dorsch (D. V.) findet es gleichsaUs eigentümlich, daß die Sachlichkett ihrer Interpellationen angezweiselt wird. Wtt finden, mit bjrr Sparsamkeit, die ter Herr Finanzminister gepredigt hat, muß von oben angefangen werten.
Abg. Dr. Pagenstecher lehnt es ab, such vom Äbg. Dingeldey Belehrungen erteilen lassen. Ich habe keine Namen genannt. Kollege Dingeldey scheint sich aber getroffen zu fühlen. Meine Behauptung, die Rechte würde sich anders stellen, wenn sie in der Regierung säße, wcvc rem sachlich. Sie stmrde bann vor denselben Notwendigkeiten wie wtt.
Abg. Dr. Osann (D.B.): Herr Pagenstecher möge einmal mtt Ja nnb Nein beantworten« ob er uns gemeint hat. (Wg. Pagenstecher: Ja!) Ich stelle fest, daß er baS gemeint hat, was er soeben verhüllen wollte.. Wtt mußten unsere Interpellationen rinbrinaen, 1. da die Regierung bei iljtcem Antritt kein Programm entwickelt bat, 2. ba bei ter Beratung des Hauptvoranschlags keine Gelegenhett war, wie ftüher solche Fragen zu erörtern.
Abg. S child b ach <SozJ: Abg. Dmgeltey hat im Grunde nichts dagegen, daß auch einem Minister eine gewisse Sicherheit gegeben werten muß. (Abg. Dmgeltey: Bon Fall zu Fall.) Der Weg ist neu. und auch mtt nicht ganz sympattsch. Man hätte nach gewissen Grundlinien mtt den einzelnen Ministem BerttLge abschließen sollen. Man wirb es im Volke wohl verstehen, baß inan einem sozial schlecht gestellten Minister vor einer Notlage sichern würde, aber nicht bei einem wohlsituierten Minister. Ich hätte das Vorbild der Schweiz, die Minister in eine Pensionskasse einzukausen, lieber gesehen. Ich stelle es der .Kammer anheim, die Vortage, die doch ein Versuch ist, auf die gegenwärtigen Minister zu beschränken. Wir hätten bann Gelegenhett, für die endgültige Regelung Erfahrungen zu sammeln.
Abg. Reh (Dem.) ist gegen Abänderung der Ausschußanttäge. Eine entere Regierung und ein anderes Haus kann ja das Gesetz wieder abändern. Die Entrüstung des Abg. Dr. Osa»rn war mrbv- rechttgt. Dr. Pagenstecher durfte den Vorwurf der mangelnden Sparsam kett zurückgeben.
Wg. Dr. Pa gen stecher: Die Rechte des Hauses kann Interpellationen einbringen, so viel sie will, aber wtt dürfen auch daran Kritik üben, daß sie aus agitatorisch« Gründen eingebracht tourten
Abg. Dr. Osarrrk: Seine einzige Interpellation von uni war durch agitatorische Gründe, sondern alle durch strchliche Grünte bedingt. (WbafoKMt) ü--V.) ES wäre jrtenstcklS richtiger, im Sinne des Kollegen Schildbach die Regierungsvorlage wttterherrustellen und die Regelung auf das gegenwärtige Ministerium abzustellen, da die endgülttge Regelung der Verfassung Vorbehalten bleiben sollte. Er überläßt es der Linken einen entsprechenden Anttag zu stellen.
Abg. Eihnert (So-.): Man hat sich im Ausschuß gerate für eine generelle Regelung ent* schieden, damit es nid# heißt, die Minister haben für sich persönlich gesorgt. Wenn Ab«. Dr. Osann sich beschwert, baß chinter den Kulissen gearbeitet und die Opposttion ausaeschccktet wird, fv fülstt er setzt, wie es uns früher trotz mrsercs «dlchen Wmens zur Mttarbett erging.
Es lammt zur Abstimmung. Tas Haus weist große Lücken aus, die Aiehc^ahl der Sozialdemokraten verlaßt den Saal. Das Haus wäre nicht besckflu ßsächig, wenn die Beschlußfahigvett angezwer-
Ate tote erfahren, hat die Fvaktton ba Deutschen BoWstartri nach Schluß da gestrigen NaH- mittagssitzung ein Telegramm an die Nationalversammlung gerichtet, in dem sie festftrilt, daß die EntscWetzung, die die Volkskammer in Sachen des Londgesetzes an die Nationalversammlung gerichtet hat, nur mit den Stimmen ter Sozialdemokraten und Demokraten gegen die Stimmen des Zentrums, ter Deutsche« BolkSpartri und ter Hrisischen Bolkspartri angenommen wurde.
Tre Abstimmung des Abg. Brauer (H. B.), ter, wie wtt meldeten, für die Entschließung stimmte, soll aus einem persönlichen Irrtum er- fölgt sem.
Aus dem Amtsverkündigungsblati.
** Das Amts Verkündigungsblatt Nr. 60 vom 18. Juli enthält: Bekanntmachung über Brennstoffhöchstprrise. Bom 30. Juni 1919. — Außerkrafttreten der Daordnung über die Verwendung von Erdölpcch und Oel vom 29. April 1915 (Reichs-Gesetzblatt S. 275). Vom 1. Juli 1919. — Bekanntmachung Nr. F. R. 340/6. 19. K. R. A. — Verkehr mit Brotgetreide und Gerste aus ter Ernte 1919 zu Saatzwecken. Vom 12. Juli 1919. — Verbot da Versteigerung von Grummetgras. Vom 5. Juli 1919. — Festsetzung von Richtpreisen für Frühobst. Bom 12. Juli 1919.— Hufschmiede. — Schluß des Unterrichts am Tage vor den Ferien. — Räude unter dem Pfadebestand des Ludwig Vogel in Großen-Buseck. — Führung der Wirtschaftskarten und Konttolle der Mahl- und
Die Nachrichten-Komp. Reichsw.-Inf.-Rgt. 36 stellt noch
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bis 12 und nachmittags von 3—6 Gießen, den 18. Juli 1919.
Ta Oberbürgermeister (LebenSmittelamtt.
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turnen.
0 Grünberg, 18. Juli. Wie schon bv retts gemeldet, findet hier am 27. b. Mts. bei Wetturnen für den 2. Bezirk des Gaues Hesfer statt. An volkstümlichen Uebungen sind vorge» sehen Hochsprung ohne Brett, Freiwritsprung, 1Ö0» Meter-Lauf und Kugelstoßen. Geturnt wird ü 4 Schwierigkettsstuftn, 1. aktive Turner. 2. Zög. lings-Äberstufe, 3. Zögliugs-Unterstuft, 4. Schüler. Die Wettkämpfe finden auf dem Turnplätze neben der Turnhalle statt. Tnrch Einbeziehung eines da. neben liegenden Gartens erhält ter Platz die genüge nte Größe. Besondere Festlichkeiten sind wegen des Ernstes ter Zeit nicht vorgesehen. /Da aber der hiesige Turnverein zur Zeit über rin gut ausgebildetes Trommler- und Pfriferkorvs verfügt, er erhielt bei Auflösung ter diesigen Jugentzwehr die Instrumente, so kann er die eintrefsente» T»w rter wenigstens Würdig an da Bahn empfang« tmfc zum Turnplätze geleiten. Ta Beginn tes TurawS ist am IP Uhr festgesetzt. Sopan es dir Zeit zuläßt, sind für den Nachmttwg noch Tnmspirir, ein Stafettenlauf und Sbabhochspringerr vor gesehen
Meteorologische Beobachtrrnge» der Station Gieße».
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in unserer Haut sorgen für die AuLdürckttmg mrfrrck Körpers. So wertvoll dies für unser Woblemoftnd« auch ist, so unangenehm ist für uns das lästige übermäßige Schwitzen unter den Achseln, an den Häodev und Füßen. Um dieses zu vermeiden, benutze atm täglich das neue flüssige Schweißmittel „Manaror. Sie werden erstaunt sein, welche wohltuende Wirkung Sie dadurch verspüren, ohne jede schädlich Einwirkung auf die Gesundheit, da der natürlich Schweiß dadurch nicht unterdrückt wird. Preis nur M. 4.50 die Flasche, lange ausreichend. Zu vate» in Apotheken, Drogerien nnd Parsiimerier. Pharmakon G. m. b. fr., Frankfurt a. M. 11452»
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