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Garbenteich, den 18. Oktober 1919.

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Die Versteigerung findet öffentlich meistbietend

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Sprechstunden; 910, 34

Ludwigstraße 1, I. Telephon 263

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem so frühen Hinscheiden meiner lieben Mutter, für die trost­reichen Worte des Herrn Pfarrers Preuschen, sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir innigsten Dank.

Gretchen Spieß nebst allen Angehörigen.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen und besonders noch der Krankenschwester für die Unter­stützung und Pflege, sowie Herrn Pfarrer Hartmann für die trostreichen Worte am Grabe unseren innigsten Dank.

Sport«

- Fußball. Auf dem Sportplatz an der Hardt findet Sonntag, 19. Oktober, nachmittags 2.30 Uhr, ein Liga-Verbands wettspiel F. D.Germania"« Siegen gegen Verein für Rasenspiele 1900 statt.

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BerwandtewFreunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, bat? unser liebed Sind, Schwester und Enkel

Gertrudchen

heute mittag nach schwerem Leiden im zarten Atter o.LJahren sanft entschlafen ist

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

I. d. N.: Wllh. Frank.

Babe meine Zahopraiis wieder anfgenommen.

Sprechstunden: morgens 9-12, nachmittags 3-5

Elvira Jost Ww., Dentistin.

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Letzte Ncrcbsiebten.

Regierung und Eisenbahner.

Berlin, 17. Okt. Die Regierung hat eine sachliche Stellungnahme zu den Forderungen des bei der Frankfurter Eisenbahndirekt-- tion gebildeten Der Lehrsausschlusses gegenüber dem Eisenbahndirektionspräsidenten auf so lange abge­lehnt, bis der Ausschuß seine in öffentliche: Ver­sammlung gefaßten Beschlüsse über die Absetzung des Präsidenten und seiner Vertreter und gegen das Selbftbestimmungsrecht der Mitgli^oer des Allgemeinen Eisenbahnervervandcs ebenso öffentlich

Gerichtssaal.

rz. Leipzig, 16. Okt. Dom Landgericht Gießen ist am 8. August der Ausläufer Heinrich Knaus wegen Hehlerei zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis ver- urteilt worden, während der Schuhmacher Werner Eckhardt wegen Diebstahls 1 Jahr 6 Monate Ge­fängnis und der Oberschweizer Rutschow gleichfalls wegen Diebstahls 1 Jahr 8 Monate Gefängnis er­halten hat. Der Angeklagte Knaus, welcher jetzt in Frankftutt a. M. wohnt, stammt aus Güdels. heim, einem Nachbarort von Lindheim in Ober- heijen. Er sprach eines Tages mit den beiden Mitangeklagten und erzählte ihnen, wie leicht man in Lind heim Vieh stehlen könne. Wenn sie ihm welches brächten, wolle er es in Frankfurt achehen. Darauf haben die beiden Mitangeklagten in der Nacht zum 27. Mai einem Besitzer in Lindheim zwei Zucht­bullen weggetrieben und dem Angeklagten Knaus zu- geführt, welcher sie ihnen abnahm. Gegen das Urteil hatte nur Kn. Revision eingelegt, welche jedoch vom Reichsgericht als unbegründet verworfen wurde

Saarbrücken, 17. Okt (Wolff.) Das Schwur­gericht verurteilte den Gelegenheitsaroeiier Nikolaus Siegler wegen Raubmordes zum Tode. Siegler hatte in der Nacht zum 22. April d. 3. auf einem Waldwege zwischen Forbach und Saarbrücken den

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7. Oktober Beginn derneuenHalbjahres- und Jahreskarse in sämtlich, kaufmänn. Unterrichts - Fächern.

AusIfthrlieheProüielrte verlange man kosten-

Der Beschluß ergab, daß noch Kartoffel für die Stadl Gießen von den hiesigen kärtoff.lerzeugern geliefert werden sollen. Viele Landwirte haben schon durch Bezugschein bereits Kartoffel nach Gi ßen und Umgebung geliefert. Beklagt wurde, daß di'e dics- lährige Kartoffelernte nicht gut ausg.fa.len sei.

[ ] Marburg, 17. Okt Das Landratsamt er­läßt folgenden Aufruf: Landwirte! Liefert Kar­toffeln in die Stadt Marburg! Größte Eile ist ge­boten. Ihr dürft die Kreisstadt nicht im Stich? lasten, wenn auch die Regierung euch die geforderte Preis­erhöhung noch nicht bewilligt hat. Die Verhandlungen über eine Steigerung der Kartoffelpreise sind einge­leitet und werden, wenn sie Erfolg haben, rückwirkende Kraft erhalten. 3n diesen ernsten Zeiten gemeinsamer Not müssen die Landwirte nicht den Eindruck er­wecken, als wenn sie nur an sich selber denken und die Not der Allgemeinhett außer Acht lasten. Laßt es in Eurem eigenen Intereste nicht zu einer Kartoffel- not in der Stadt kommen. Die Folgen würden un­absehbar sein. Deshalb rufe ich Euch zu:Schafft Kartoffeln herbei. Der Landrat: v. Loewenstein." Hinzugefügt sei, daß in diesem Jahre im Kreise Mar­burg 504 Acker Kartoffeln weniger gebaut wurden, wie in 1918. Während im Vorjahre 408 846 Zentner geerntet wurden, rechnet man diesmal nur mit 317860 Zentnern, das sind 90 986 Zentner weniger.

** Limburg, 17. Okt. Landrat Schellen veröffentlicht eine Bekanntmachung, in der ii heißt: Ain meine wiederholten Anträgen und Borstst- lungrn hat der Herr Staatskommiffar für Volks- ernährung in Berlin durch telegraphischen Erloß v'm 12. ds. Mts. folgendes geantwortet:B> hauptung, daß Erhöhung des Kartoffe. Höchstpreis auf 9 Mk. von der Regierung bewilligt sei, ist wisch. Erhobene Forderung der Erhöhung auf 9 Mk. ist ausdrückttch abgclebnt; nur hat Reichs- nirtichaftsmmisrerium sich mit Festsetzung des Er­zeugerhöchstpreises auf 7,25 Mk. plus 75 Pfen­nige Zuschläge für Hessen-Nassau ein verstände er­härt. T-re angebliche Bekanntmachung der Land- wirtsch-aftskammer Wiesbaden darf weitergehende Erlwhung nicht enthalten. Es ist dieser halb das Er^iderliche veranlaßt. Staatstommissar für Polksernährung." Danach beträgt der Kartoffel- höchstpreis für Hessen-Nassau zur Zeit 8 Mk.

Aunst rrnd Wissenschaft.

Aufführungdesreligiösen Dr a- mas eines Alsfelde.' Dramatikers. Karl Weisers Jesus-Tetralogie, der bish.»r die Löhnen verschlossen waren, soll nach einer M.'l- bung aus München dort im Sommer 1920 als Jestipiel zur Aufführung gelangen. Ms Einleitung und Ergänzung sind ByronsKain" unb andere Dichtungen vorgesehen, die im Zusammenhang mit der Jesus-Tetralogie einSrebmtagewerk" bil­den. Tas Werk besteht aus den vier Dnlen: Henodes der Große, Johannes der Täufn:, der Hei- lond und Jesu Leid. Teutschllrnds beste darstel­lenden Künstler sollen für diese Festspiele gewon­nen perden. Karl Weiser ist am 29. Juli 1848 au Alsfeld geboren. Er war zuletzt Gvoßh. Hof- jchauspieler und Ober-Regisseur in Weimar. »

Habe mich A r1 nieder- hier als r\VLV gelassen

S chuhpulj-TRetallpulj

i Ueberall zu haben, jlt iMWW

Staatskanzler und Staatssekretär des Äußern: Renner Vizekanzler Abg.

J^'ks Frnk, -Ltaatssetretär für Jnneoes unb Un­terricht Matthias lRdcricb, Staatsftkre.är jur Justiz Abg. Tr. Lugo Rand ichristlich foziall, Staatssekretär für Leerwei-n Tr. Jnlnio Deutsch fSoz.), Staatssekretär der Finanzen Direktor Dr. Richard Reisch, Staatssekretär iür Land und Forstwirtschaft Abg. Stödler, Staatssettetär für Dandel und Gewerbe, Industrie und Baut-n Abg. Zerdik, Staatssekretär für Berkehrsw.seir Sektion^ chef Paul, Staatssekretär für soziale Verwaltung Abg. Hanusch (Soz.), Staatssekretär für Volks­ernährung Sektionschef Löwsnseld-Ruß. Staats­sekretär mit der bloßen persönlichen Mitarb^ft an der Dersassungs- und Vermal.unaereform, bis zur Verabschiedung der Verfassungsrfform betraut Abg Michael Mayer (christlich-sozial).

Aus Czernins Erinnerungen.

Berlin, 17. Okt. (WTB.) DieBosfi­sche Zeitung beginnt am 18. Oft> ber mit der Veröffentlichung der Erinnerungen Czer- nins, die demnächst im Verlage Ullstein u. Co. in Buchform erschcffnen werden. Die erste Ver­öffentlichung ist ein Charakterbild des er­mordeten Erzherzog-Thronfolgers, dem Czernin besonders nahe stand. Als hervor­stechenden Zug bezeichnet er die Abneigung des Erzherzogs gegen Ungarn, die zum Teil darauf zurückgeführt wird, datz der Erz^rzog, als er im Süden gegen eine furchtbare Krankheit kämpft, eines Tages qne ungarische Zeitung zu Gesicht lekam, die brutal und hämisch van der abgetanen Zukunftsregierung des Erzherzogs sprach. Der Erzherzog sei grau vor Zorn und Empörung ge­worden und sagte nach kurzem Schweigen: Jetzt muß ich gesund werden. Jetzt werde ich nur meiner Gesundheit leben, denn ich will gesund werden, um ihnen zu zeigen, daß ihre Freude verfrüht ist. AbgesehM von diesen perfönlid-en Antipathien, die er auf die ganze Nation übertrug, waren aber doch sehr tiefgehende begründete politische Ursachen feiner gegnerischen Haltung gegenüber Ungarn vorhanden. Sein feiner poltrifdxr Witte­rungssinn ließ ihn erkennen, daß die ungarische Politik eine eminente Gefahr für das gesamte Habsburger Reich sei.

zurückgenommen haben wird. Dem Ausschuß ist hierfür eine Frist bis Dienstag den 21. Oktober ?eeßt Korben. Alle anderslautenden Meldungen sind unrichtig.

Noskt und die Streikenden.

Berlin, 17. Ott. Heute abenb 8 Uhr fand eme ein stündige Besprechung statt zwi- iclren dem Reichswehrmini st er einerseits und den Vcrtrftern der 15er und der Gewerk- 1 ch a f t s k o m m i s s i o n andererseits wegen des Erlasses vom 17. Oktober. Nach längerer Aus- fpradje, an der sich alle Delegierten der beibeix ^ö^^^ften beteiligten, wurde vom Reichs- wehrmmister folgende Erklärung abgegeben: Ich erklär.', sowie die Maschinisten und Heizer die Ar­beit in den (vlxnänotiv-.m^igen Betrieben aufneh- men, fällt meine Verfügung vom heutigen Tage fort. Zu gleicher Zeit wird die Nothilse zurück­gezogen.

Das Befinden Haascs.

Berlin, 18. Oft. Das Befinden des Abg. L>aase erfuhr nach einer vorübergehenden Besse­rung wieder eine Verschlechterung. Während zu­erst nur mit einer Krankheftsdauer oon wenigen Tagen gerechnet wurde, glaubt man jetzt, daß die Teilung nunmehr mehrere Wochen in Anspruch nimmt. Die Frage einer neuen Operation ist zu­nächst zurückgestellt worden.

Eine Rede des französischen Finanzministers.

Paris, 18. Okt. (Wolff.) Havas. Gelegent­lich einer Auseinandersetzung mit dem Abgeord­neten Levcbre in der Kammer sprach der fran­zösische Finanzminister Klotz über die F i n a n z- lage Frankreichs. Er wirst dem Redner vor, daß er nur die Passiven Frankreichs erwähnt habe. Aber darüber hinaus schulde Frankreich noch 30 Milliarden, davon die Hälfte den Vereinigten Staaten. Aber Frankreich verfüge über eine be­deutende aktive Bilanz. Frankreich war und ist noch jetzt die größte Kreditgeberin der Welt. Bor dem Kriege hatte es 48 Milliar­den Mark im Auslande angelegt, während des Krieges gab es verschiedenen Nationen Vorschüsse in Höhe von etwa 137, Milliarden Mark. Vor dem Kriege habe es den 4. Teil seiner Gläubiger- Guthaben in Rußland gehabt, Die während des Krieges in diesem Land auf den 10. Teil zurück- gingen. Die Kammer könne keinen Augenblick zweifeln, daß die deutschen Schulden eingetrieben werden. Man müsse sich nicht allzulange bei dem aufhalten, was wir England und den Vereinigten ©traten schulden. Wir werden uns dieser Schulden entledigen auf eine Art und Weise, die Frankreich zu Ehren gereichen wird. Klotz er­klärte weiter, daß sich die Finanzlage Frankreichs hinsichtlich des Voranschlages bedeutend gebessert habe. Vor dem Kriege betrugen die Einnahmen 4,2 Milliarden bei einem Ausgabenvoranschlag von 5 Mllliarden, während 1919 die Einnahmen auf mehr als 10 Milliarden angesetzt werden tonnten. Diese Einnahmeerhöhung beweise, daß das Land 3utrauen in seine Zukunft haben kann. Der Minister nimmt weiter die Möglichkeit in Aussicht, Ende Januar oder Anfang Februar eine Anleihe aufzunehmen. Tie Ausgaben von 1919 werden auf 20,5 Milliarden angesetzt. Tarin sind einbegriffen die von Deutschland zu zahlenden Pensionen.

Regierungswechsel in Oesterreich.

Wien. 17. Okt. Tie Nationalversammlung hat ichne Debatte die Ratifizierung des St. Germainer Staats Vertrages be­schlossen.

Nach der Rattstzierung des FriÄ>ensVertrages überreichte Staatskanzler Dr. Renner und das Ge­samtkabinett die Demission. Der während der Un­terbrechung der Sitzung sofort einberufene Haupt­ausschuß nahm die Demission des Kabinetts an und beschloß, den Abg. Tr. Reimer als Staatskanzler der Nationalversammlung vorzuschlagen und die tton Renner vorgelegte Liste des Kabinetts zu ak- zeptteren. Nach der Mederaifffnahme der Sitzung wählle die Ntaronalversantmlung die neue Re- gierung, die sich folgendermaßen zusanrmensetzt:

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udjd)t Seeoerein will - - Das gelamit deuLch. tji btm JJuDeraufDax

X>a MeLavchMLLz unb ber deMfchen Ser­in litigkeit der Deutscher verein will sich ferner da taubes annehmen.' Hier, Jar umriQtn, der Derbe.' Haffen.

ec. Deian Ja Reibet de Feier [eines 60 Mv n müdem 80. Geburtslage.

7.0hl Die tin^ibe atter iie in dem Äeidande bei iter, dem Vereine ftibh- Lacher Lehrervaein, d« md dem Lchwe|l«m°t w jung einer W irisch ast»' eitern alend abgehaltene« ammlnng dem Jma^ rbert werben 1000 Sige, 200 fato

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Vie Kartoffelocriorgung.

Die Kartoffellieferung Langsdorfs.

Man schreibt uns:

rk. L a n g s d o r f, 16. Oft. Bei der Beratung der Kartoffelversorgung in der Gi ßener Stadtvor- ordnetenversamnrlung will laut Gießener Anzciger Nr. 241 vom 15. Ott. ein Stadtverordneter gehört haben, daß in Langsdorf amtlich aus geschellt wor­den sei, die Landwirte solllen ihre Kartoffeln zurück- behalten, bis höhere Preise bewilligt seien. Zur genauen Orientierung des betr. Stadtverordneten und zur Richtigstellung dieser Angelegenheit gegen­über der Bevölkerung seien die ortsüblichen Be­kanntmachungen, die m dieser Sache in Langsdorf erfolgten, der weiteren Oeffentlichtott unterbreitet. Die erste Bekanntmachung vom 24. Sept. 1919 lautet:Wer Kartoffeln für die Stadt Gießen lie­fern wlll, kann im Laufe dieser Woche auf der Bür^rrneislerei unterschreiben." Zur Bekanntgabe des Lieserungsverttages wurde eine Gemeindeoer- sammlung einberufen, in der der Verttag seitens des Bürgermeisters zur Verlesung kam. Der Lie- ferungsverttag dürste wohl bekannt sein, da et vor einiger Zeit inhalllich in einer Notiz im Gießener Anzeiger nriebergegeben worden ist. Am 4. Oktober erfolgte noch folgende Bekanntmachung:Wer noch Kartoffeln für die Stadt Gießen bis März 1920 lagern will, soll sich innerhalb drei Tagen auf der Bürgermeisterei melden." Soweit die amtlichen Bekanntmachungen. Andere Meldungen in dieser Beziehuna sind nicht erfolgt. Es ist zu keiner Zeit in Langsdorf eine Bekanntmachung erfolgt, wie sie in der Stadtverordnetenversammlung er­wähnt ivurde. BLdauerlickerweise hat sich der Kvm- irrunalverband wohl auf Grund dieses jeder Unter­lage entbehrenden Gerüchtes, veranlaßt gesehen, in 'niem Telegramm an den hiesigen Kommissionär unter Androhung strengster Maßnahmen gegen i>ie Landwirte Lieferung innerhalb drei Tagen zu verlangen.

-m. Garbenteich-17. Okt. In einer Nottz tn Nr. 239 ds. Bl. wurde gesagt, daß, nachdem sich .,wei Hofguter zur Lieferung der Kartoffeln boten hätten, die Kartoffelnot für unseren Ort l eloben sei. Temgegenübir steht jedoch fest, daß i och ein großer Teil der hiesigen Einwohner un- uibtgt ist und zwar handelt es sich um etwa 26V Ztr. fehlende Kartoffeln.

U Lang-Göns, 16 Ott. Gestern abend 'and eine durch unseren Bürgermeister Veite ein- berufene Versammlung statt, betreffs Lieferung von Kartoffel für die Stadt Gießen.

C. Haas V., Giessen.

Drucksachen ah Irl

wert die BrOUsehe Delv.-Drroierei« ZL Luge. BMee i

Wir laden Sie hiermit herzlich ein zu den christlichen Versammlungen im Vereinsbaus der Ladtmifsion Löberstr. 14.

Es finden dort statt:

Jeden Sonntag abend 8'/« Uhr: Religiöser Vortrag. Jeden Mittwoch abend 8'/, Uhr: Einführung in die Heilige Schrift.

________Eintritt frei für Jedermann.________

Neuapostolische Gemeinde

Gottesdienste: Sonntag nachmittag 3'/, Uhr 7903_____________Mittwoch abend 8'/, Uhr.________

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