Ausgabe 
18.1.1919
 
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Kt.{5 Zweiies Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Samstag, (8 Januar (9(9

Au» Stadt und Land.

Gießen, den 18.Januar 1919.

An alle, die zum erstenmal wählen, ins­besondere Kraue».

TL Gehe früh zur Wahl, nicht erst in der letzten Stunde.

».Sieh nach, zu welchem Stimmbezirk die Strafe gehört, in der Tu wohnst, und stelle danach fest, ' wo das betreffende Wahllokal sich befindet.

st. Verschaffe Dir einen Stimmzettel; Stimmzettel werden durch die Parteien außerhalb des Wahl­lokals verteilt.

4. Wähler, deren Zuname mit AL einschließlich beginnt, wühlen getrennt, aber in demselben bände von denjenigen, .deren Zuname mit M bis Z beginnt. Ueberzcuge Dich also, wohin Du gehörst.

6. Lasse Dir am Eingang des Wahllokals einen Wahlumschlag geben und sieh nach, ob er leer, amtlich gestempelt ist und kein Kennzeichen trägt.

6. Begib Dich alsdann zu der im Wahlraum auf- ieftenten Absonderungsvorrichtung und stecke da- elbst unbeobachtet Deinen Stimmzettel in den lmschlag. Nicht zukleben.

7. Tritt bann an den Vorstandstisch heran, nenne laut und deutlich Zunamen, dann Vornamen, endlich Wohnung. Warte, bis Tein Name in der Wählerliste aufgcfunden worden ist.

8. Uebergib den Umschlag dem Wahlvorsteher, der " ihn in die Wahlurne wirft.

9. Die Abstimmung beginnt um 9 Uhr vormittags und wird um 8 Uhr abends geschlossen.

Zur Listenvcrbindung.

Da in einem großen Teil der Wählerschaft un- alaubliche Unkenntnis über Zweck und Wesen der Kistenverbiudung besteht, sei hierzu folgendes zur Aufklärung bemerkt. Nach den Wahlgesetzen für'die Nationalversammlung und die hessische Volks­kammer können einzelne Wahlvorschläge verbunden werden. Diese Möglichkeit bewirkt nicht etwa, daß »tun die Wahlvorschläge der betreffenden Parteien in der Weise verbunden werden, daß die betreffen­den Kandidatenlisten zu einer Liste vermischt- also als eine Liste präsentiert werden, sondern, sie ergibt nur für die spätere Feststellung der Z a h l der gewählten Kandidaten rein re chner ische Vorteile. Erhält z. B. die Liste A 30 000, die Liste B 60 000 und die Liste 0 40 000 Stimmen, so er­scheinen diese drei Listen, wenn sie ihre Verbindung rechtzeitig angemeldet haben, mit ihrer gesamten Stimmenzahl, also 120000 Stimmen, als eine gegenüber den übrigen Listen. Dadurch farat unter -Umständen ein Sitz mehr für diese verbundenen Listen gegenüber den anderen B. der Svzral- bemofratie) erobert tverben. Ein Wähler ber Liste B unterstützt aber nicht etwa mit seiner Stimme einen Kandidaten der Liste A ober tJ. Sind die auf die verbundenen Liften entfallenden Setze festgestellt, so werden diese bann wiederauf die einzelnen Liften A, B und C verteilt. Die Listenperbindung der bürgerlichen Wahlvorschläge hätte in diesem Wahl­kampf den Zweck, daß in den meisten Wahlkreisen ic ein Sitz beit Sozialdemokraten abgenommen wer­den könnte, in dem ganzen Reich also insgesamt eine größere Zahl. Durch die Listenverbindung fin­det aber keineswegs, das sei nochmals betont, eine Mischung der Kandidaten der verbundenen Liften .statt ober gar eine Aufgabe gewisser Punkte des einzelnen Parteiprogramms.

Deutsche Bolk»partei.

* Die D eutfche Volkspariei hatte zu einer Versammlung gestern abend nach demFürstenhof" eingeladen, um noch ein letztes Mal vor der ersten und Hauptwahlentscheidung zu den Wählern zu sprechen. In der Begrüßung kam der Vorsitzende Kommzien- rat Klingspor auf einen Artikel derFrankfurter Zeitung" zu sprechen, die nunmehr zwei Tage vor den Wahlen, nachdem sie so lange ber. jetzigen sozialdemokratischen Negierung die Stange gehalten, gezwungen sei, dieser und mit ihr ber So­zialdemokratie überhaupt ihre Unfähigkeit zum Ne­gieren zu beschein gen. Was die Deutsche Dolkspartei seit Wochen behauptet, werde auch nun von dieser Seite eingesehen. Als erste Nednerin des Abends nahm Frl. Dingeldein das Wort, um eine ernste Mah­nung an die Frauen zu richten. Die Frau, die so lange äIs nicht vollwertig betrachtet und behandelt worden, flei sie nun auf einmal berufen, in voller Gleichberech­tigung mit dem Manne ihre Stimme mit in die Wag- Ichale der politischen Entscheidung zu werfen. Es genüge über nicht, ein Recht zu besitzen, man müsse es auch gebrauchen, und an der Frau sei es nun, die Gesetz­gebung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Die Rednerin

führte nun eine Reihe von Forderungen auf (Gesetze für Mutter, und Kindesschutz, Jugendfürsorge usw.), die die Frauen nicht nur in National- und Landes­versammlung, sondern auch in den Gemeindekörper­schaften oertreten müßten. Aber auch in den Fragen der hohen Politik, wie sie in dem Programm der Deutschen Volkspartei angedeutet sei, müsse die Frau mitentscheiden. Wer wolle, daß am 19. Januar der erste Schritt zur Wiederaufrichtung unseres in tiefer Schmach am Boden liegenden Vaterlandes getan werde, müsse für die Deutsche Volkspartei wählen. - Als zweiter Redner des Abends führte Herr Prof. Rolosf unsere Wieberlage auf ungenügende Vor­bereitung in militärischer wie auch moralischer Be­ziehung zurück. Anfangs des Krieges schon hätte uns der unzweifelhafte Sieg beschieden sein können, wenn wir in der ersten Marneschlacht die paar Armeekorps zur Verfügung gehabt hätten, die zu Hause noch in der Rekrutenausbildung gestanden. Sie hätten uns nicht gefehlt, wenn wir im Frieden die vor 100 Jah­ren geforderte große Reformen Scharnhorsts, die die allgemeine Wehrpflicht restlos, durchgeführt hätten. Elende finanzielle Bedenken hätten dies stets gehin­dert. Aber nicht nur äußerlich, auch innerlich hätten wir vor dem Kriege den Ideen der großen Re­former vom Anfang des vorigen Jahrhunderts fern gestanden. Sie hatten den Staat nicht als den äußeren verbindenden Rahmen, sondern als eine innere Or­ganisation des ganzen Dolkskörpers selbst betrachtet wissen wollen. In der inneren und der äußeren Politik seien wir von ihren Grundsätzen abgewichen. Sie wollten unser Volk als Glied einer großen Kultur­gemeinde der Rattonen leben lassen, während wir uns mehr und mehr auf den nationalen Isolier­schemel zurückgezogen hätten. Man habe sich bei dieser sog.Realpolitik" mit Unrecht auf Bismarck berufen; Bismarcks überragendem Scharfblick sei niemals der ungeheuere Wert reger internationaler Beziehungen entgangen. Dis Deutsche Volkspartei verkörpere den richtigen Ausgleich zwischen Rattona- lismus und Internationalismus. In diesem Zu- sammenhang kam Redner dann auf unsere gänzlich verfehlte Polenpolitik zu sprechen und führte zum Schluß aus, daß Macht und Freiheit keine Gegen- sätze seien, und wenn die Deutsche Dolkspartei die Macht anstrebe, wolle sie keineswegs die Freiheit missen. Sie sei durchaus bereit und fähig, in dem großen Läuterungsprozeß unseres nationalen Lebens die Führung zu übernehmen. - Sodann richtete Frl. Birnbaum in kurzen Ausführungen einen sehr warmen Appell an die anwesenden Eltern, ihre Kinder als die Träger der Zukunft des Vaterlandes zur Ehrfurcht zu erziehen, zur Unterordnung gegen das göttliche Gebot und menschliche Gesetz und zur Treue und Dankbarkeit gegen alle, die sich um das Vaterland verdient gemacht, auch gegen unfern viel- geschmähten Kaiser und Ludendorff.-In der Diskussion sprach sich wieder wie am Mittwoch Herr Apo­theker Brückner gegen die Wiederherstellung eines Heeres aus und fand einen Widerspruch in dem Verlangen nach einem solchen und der gleichzeittgen Annahme der Dölkerbundsidee. - Professor Vigener antwortete ihm mit einer kurzen treffenden Widerlegung.-EinSozialdemokrat empfahl, für seine Partei zu stimmen. - Im Schlußwort gab Herr Professor Roloff dem ersten Diskussionsredner nochmals Aufklärungen, worauf der Vorsitzende mit einem warmen Appell, am 19. Januar nach Einsicht und Gewißen seine Pflicht zu tun, die sehr stark de- suchte Versammlung schloß._________________________

Amtlicher Teil.

An die Arbeiter-, Sauern- und volksräte!

Cs ist zu meiner Kenntnis gekommen, baß spartakistisck)e Elemente versucktcn wollen, bic Wahlen der deutschen inri> hessischen Nationalver­sammlung zu stören, ja unmöglich zu machen. Es sollen zu diesem Zweck die Soldaten in den Ka­sernen aufgeputscht und Unruhen in den Städten herv-or gerufen werden.

Arbeiter-, Bauern- und Volksräte! Seid auf der.Hut! Diese Versuche müssen energisch zurück- gewiesen werden!

Jetzt ist Euere oberste, vornehmste Aufgabe, die ruhige Durchführung ber Wahlen zur deut­schen Nationalversammlung und zur hessischen Volkskammer sicherzustellen.

Es gilt, jeden Augrifs auf die Freiheit des Volkes, auf das demokrattsche Grundrecht, das Recht der freien Wahl, rücksichtslos zurückzu- iucilen!

Der gesunde Sinn des hessischen Volkes in seinen breitesten Schichten wird sich nicht von einigen Fanatikern beriöirren lassen. Al^r seid trotzdem auf der Hut! Von welcher Seite auch

Anschläge gegen den ordnungsmäßigen Aufbau unserer Hessischen Republik kommen mögen, sie müssen dererelt werden. Ihr Arbeiter-, Bauern- und Vollsräte, müßt jeden Versuch der brutalen Diktatur einer Mittderheit (von links und rechts) energisch abweisen.

Unser gemeinsamer Ruf bleibt:

Es lebe die Freiheit, die Demokratie, die Republik!

Darmstadt, 7. Januar 1919.

Der Ministerpräsident: Ulrich.

An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Vorstehender Aufruf ist alsbald ortsüblich und durch Anschlag an der Ortstafel öffentlich bekannt­zumachen.

Gießen, den 15. Januar 1919.

Kreisamt Gießen.

___________________Dr, Usinger.___________________

BcknnntmaHnnq.

Im Reichsgesetzblatt vom 14. Januar 1919 ist eine Verordnung zur Ergänzung der Verordnung über die Wahlen zur verfassunggebensden deutschen Nationalversammlung veröffentlicht. Nach ihr sind die Angehörigen des Heeres und der Marine, die am 19. Januar zur Bewachung von Wahlräumen rominandiert und daher verhindert sind, in ihrem Wohnort zu wählen, berechtigt, das Wahlrecht in den von ihnen bewachten Wahlräumen auszuüben, auch wenn' sie dort nicht in die Wählerliste ein­getragen sind. Tie Ausübung der Wahl erfolgt auf Grund einer Bescheinigung des nächsten Tienstvor- gesetzten in der Stellung mindestens eines Kom- pagnieführers. Tie Wahlvorsteher haben die Be­scheinigungen abzunehmen und dem Wahlprotokoll beizufügen. Tie Zahl der Bescheinigungen ist in dem Abschnitt des Wahlprotokolls über die Zäh­lung tfer Wahlumschläge zu vermerken.

Darmstadt, den 15. Januar 1919. Staatsministerrum. Ulrich.

An Len Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Lanügemeindm des Kreises.

Tie Wahlvorsteher sind unverzüglich ent­sprechend obiger Bekanntmachung mrzuweisen.

Gießen, den 18. Januar 1919.

Kreisamt Gießen.

Dr. U i i n g e r.______________________

Bekanntmachung.

Im Reichsgesetzblatt vom 10. Januar 1919 ist eine Verordnung zur Ergänzung der Verord­nung über die Wahlen zur verfassunggebenden Deutschen Nattonalversammlung veröksentlicht. Nach ihr haben Angehörige der deutsch- österreichischen Republik, die am 19. Ja­nuar 1919 das 20. Lebensjahr vollendet haben und die nicht bei entsprechender Anwendung des 8 4 Reichswahlgesetzes vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, das Recht,, an den Wahlen zur deutschen Nationalversammlung in der Gemeinde t e i l z u n e h m e n, in der sie inner­halb des Deutschen Reichs ihren Wohnsitz haben. Das Wahlrecht kann auf Grund einer Be schei­nt g u n g ausaeubt werden, die von einer in Deutschland befindlichen dip'omatisckien oder kon­sularischen Vertretungsbehörde Deutsch-Oester­reichs oder Oesterreich-Ungarns nach folgendem Muster ausgestellt wird.

(Ueberschrift:) Bescheinigung.

(Inhalt:) Dem...... (Vor- und Zu­

name), geboren am ...... (Stand oder Ge­werbe) ........ wohnhaft in...... wird

zwecks Ausübung der Wahl zur verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung hiermit beschei­nigt, daß er ein Angehöriger der Deutsch-Ocfter- reichischen Republik ist und keine Umstände bekannt sind, nonach er bei entsprechender Anwendung des 8 4 deS deutsch.m Wahlgesetzes vom 30. No­vember 1918 (Neichs-Gesetzbl. S. 1345) vom Wahl­recht ausgeschlossen sein.mte.

(links:) Dienstsiegel, (rechts:) Bezeichnung der deutsch-österreichischen oder österreichisch-ungarischen Ge­sandtschafts- oder Konsulats- behörde.

(Unterschrift:).....

Der Paragraph 10 Abs. 1 des Reichswahl­gesetzes findet keine Anwendung. Der Wahlvor­steher oder sein Stellvertreter hat die Beschein t- gung dem Wähler vor Ausübung des Wahl­rechts abzunehmen, die Bescheinigung dem Wahl­

protokoll beizufügen und die Zahl der abgegebene« Bescheinigungen im Abschnitt des Wahlprotokoll- über die Zählung ber Wahlumschläge zu Der*' merken.

Darmstadt, den 13. Januar 1919 Staatsministerium.

Ulrich.

An ucn Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Wir beauftragen Sie, vorstehende Bekannt-« wachung ortsüblich bekanntmachen zu lassen und die Wahlvorsteher unverzüglich entsprechend anzuweisen.

Gießen, den 16. Januar 1919.

Kreisamt Gießen.

J.V.: Welcker.

Bekanntmachung.

stehen müssen.

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5.

Be 1 r.: Festsetzung von Erzeuger-, Großhandels­und Kleinhandelshöchstpreisen für beit Bundesstaat Hessen.

In teilivei'er Abänderung unserer Bekannt­machung vom 26. November v. I. werden die Er* zeuger- und Kleinhandelslwchstpreise für die nach- stehenden Gemüse hiermit für ben Bundesstaat

Gemüsesorte: Dauerweißkohl Dauerrolkohl Dauerwirsingkvhl Grünkohl

Rote Speisemöhren und längliche Karotten Gelbe Speisemöhren Rote Beete Gelbe Kohlrüben

Spinat

Weißrüben Mairüben

Feldsalat (Freilandsalat- Sellerie ohne Kraut (Wurzel- und erdfrei) Sellerie mit Kraut (Wurzel- und erbfret) Lauch

Zwiebeln

a) bis zum 31. Januar b) ab 1. Februar In den vorstehenden

. , Erzeugerhbchftpreisen

sind die Vergütungen, die dem Erzeuger nach § 2 der Bekanntmachung der Reichsstelle für Gemüse

. Weiße Kohlrüben

10. Kleine runde Karotten

Hessen neu festgesetzt. Die neuen Erzeuger- und Kleinhandelshöchstpreise treten drei Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Mit ihrem In­krafttreten wird unsere Bekanntmachung vonr 26. November v. I. aufgehoben.

Den Kommunalverbänden bleibt es überlassen, für ihre Gebiete für die nachstehenden Gemüse- arten Großhandelspreise festzusetzen, die in einem entsprechenden Verhältnis zu den Erzeuger- und KleinlMndelshöchstpreisen

und Obst vom 22. August v. I. für besondere- Aufwendungen an Arbeit oder an Kosten der Aufbewahrung (Einmieten, Eiirkellern u. dgl.) zu- stehen, mbegriffen.

Neber schreirungen vorstehender Höchstpreise werden nach der Bundesratsverordnung vom 8. Mai v. I. gegen Preistreiberei (R ichs-Geietzbl. S. 395) mit Gefängnis und mit Geldstrafe bis zu 200 000 Mk. oder mit einer dieser Strafen bestraft.

Mainz, den 14. Januar 1919.

Hess. Landes-Gemüsestelle, Verwaltungsabteilung, Ter Vorsitzende:

Werner, Regierungsrat.

ErzeugLr-

Klein­

höchst-

handels-

preis

höchst pr.

pr. Ztr.

pr. Pfd.

Mk.

Pf.

6.50

20

11.50

25

11.50

25

10.

20

9.

20

7

15

10.

20

3.75

10

2.50

8

12

20

25.

35

1.50

5

5

10

80.

100

40.

60

30.

50

40.-^-

60

16.50

35

18.50

40

B e t r.: Wie oben.

Dic Hessische Landes-Gemüsestelle, Vcrwalumgs» Abteilung

an

die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Landes.

Unter Hinweis auf vorstehende Bekannt machung empfehlen wir Ihnen, diese in Ihren Ge» meinden ortsüblich zu veröffentlichen. Zuwider­handlungen sind zur Anzeige zu bringen. 778c

M ainz, den 14. Januar 1919.

Ter Vorsitzende: Werner, Regierungsrat.

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