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Diskretion Ehrensache, Srocl ivreunbe Ißflul- mann und Eiien- babnetl im Alters. l\ ^abt wüntchrn die Ärkanntsch. von zwei iungen Domen im gleiche» Alter zwecks HU Kkirat. Strengste Verschwiegen. Helt Mkstcheri. Schriiil. Sngrb. mit Vllb u. «24328 an den Sieh. Anz. erbeten. Geb. junge Dame, kunft- liebenb, m ernst, l'ebene. auffassung, wüntt! mit
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Kr. 295 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderheffen) Mittwoch, \l. Dezember 1919
Demokratischer Parteitag.
Leipzig, 15. Dez.
Sin der Generaldebatte über dos Patteipro- gvamm wendcl sich Tr. Gerl ich (München) gegen die allzu blumige Msdrucksweiic des Programms, besonders des Kulturprogramms. Religionsunterricht ohne tonsessronellen Charatter sei unmöglich. Wir müssen den Gedanken des Eigentums sest- halten, aber dafür sorgen, daß die Möglichkeit, Ggrntum zu erwerben, wieder breiten Massen gegeben werde. Tic ganze soziale Unrulx ist ja letzten Endes weiter nichts als Selmmcht der Massen nach Eigentum. Tos Programm atmet den Geist der überwundenen ReottSpl ilosoplne der letzten 30 Jahre, die ohne sittliche Prinzipien eine Regelung von Fall zu Fall vornahm. Unser Programm darf tein Katalog unserer Forderungen sein. Tie Verfasser des Entwurfes haben ihre Arbeit mehr aus dem Gefühl für die alte als für Die neue kommende Zeit geleistet. (Stürmischer, minutenlang anhaltettder Beifalls
DorsitzcnL-n vit>g. Petersen: Wir alle stehen unter dem starken Eindruck dieser tiefeit gründlichen Aussül.ruitgcn, für die ich dem Redner unser aller Tank ausspreche. Wir sehen wieder, wie ganz anders schasst doch ein Einzelmensch als eine Kommission. Nur einen Borwurf möchte ick gegen ihn erheben: Lieber Freund, worum klommst du so spät? Ich möchte Vorschlägen daß Herr Tr. Gerl ich uns einen neuen Entwurf liefert.
Tvrnblüth (Halle): Es ist schwer, nach den eindrucksvollen Worten des Vorredners sich Gelftir zu verschaffen. Aber ich muß ihm ent- aegentrcten, da ich aus Zweckniastigkeitsgründen für die Verabschiedung des Parteipvogramms bin. Ich bin für Ueberweisung des Programms an die Parteisraltiott, an die Männer des praktischen politischen Lebens.
Nach lebhafter Debatte verlangte ein Antrag Gerlich, den Programmentwurf provisorisch an- Khmen. Ein anderer Anttag schlägt die Ein- tg einer ständigen Programmkommission vor, die neu auftauchmde polittsche Fragen in das Programm hineinarbeiten soll. Ein dritter Antrag verlangt die ausdrückliche Bezeichnung als vorläufiges Programm.
Vorsitzender Dr. Petersen: Wir wollen eine ruhige Diskussion führen. Ich schlage vor, das Programm unter dem Vorbehalt redaktioneller Aen- derungen au zunehmen, und kann erNären, daß Dr. Gerlich für den Antrag Waldstein ist. (Bravo N In dieser erregten Stimmung können wir das Programm nicht erledigen.
Dr. Gerlich in einer persönlichen Erklärung: Es war meine Pflicht, meine Bedenken zum Aus- drull zu bringen. Ich bin Demokrat seit 13 Jahren und von Anfang an hinter Naumann hergelaufen. Aber außenpolitisch bin ich Nationalist und habe keine Veranlassung, zu verleugnen, daß ich M i t- glied der Vaterlandspartei war. Nehmen Sie das Programm an. Parteiprogramme werden nicht für die Ewigkeit gemacht. Sie haben sich von mir mitrcißen lassen, nicht aus Erkenntnis, sondern durch Rhetorik. Das will ich nicht, ich will ein bewußtes Lebensideal. Die Demokratie wird sich dieser Erkenntnis auf die Dauer nicht verschließen.
Sodann folgt ein Vortrag des Staatssekretärs a. D. Pros. Dr. Tröltzsch über demo- kratische Kulturpolitik. Der Redner stellt dann vier Punkte auf, die näher behandelt werden müßten: 1. Die Frage der Zensur, 2. die Schulorganisation, 3. das Verhältnis zu Staat und Kirche und 4. die Frage des Religionsunterrichts in den Schulen. Um auf die erste Frage zurückzukommen: Es ist dringend notwendig, daß ehte Filmzensur eingeführt wird, wenn nicht das ganze Volk vergiftet werden soll. Eine Zensur der Presse müßte von den geistig hüchststehenden Persönlichkeiten ausgeführt werden. Zum zweiten Punkt ist der- Redner der Meinung, daß heute die Einheitsschule politisch und ethisch notwendig sei, selbst wenn sie pädagogisch nicht durchaus indeal sein sollte. Zwei Forderungen seien zu stellen, eine möglichst gehobene allgemeine Volksbildung und die Pflege der höheren Bildung. Das Zentrum verlange mit Recht die Erhaltung des Gymnasiums. Alle großen Sozialisten seien aus dem Gymnasium hervorgegangen. Es gelte aber nicht nur dem Schüler die höhere Bildung lebendig darzustellen, sondern ihn auch zu geschlossenem Charakter zu erziehen. Es müsse ein neuer Geist sowohl in der Volksschule, als auch in der Universität Einzug halten, ein Geist der Liebe, der Liebe zu den jungen Menschen. Als Drittes stellt der Redner fest, daß es richtiger wäre zu sagen: Trennung von Staat und Kirche. Man denke nicht nur an die großen Religionsgemeinschaften, sondern auch an die Sekten. Diese würden eine mächtige Propaganda entfalten. So feien beute schon zahlreiche Vertreter der amerikanischen Sekten in Deutschland am Werke. Sie hatten versprochen, die Sendung von Lebensmitteln nach Deutschland durchzusetzen. Der Religionsunterricht tu den Schulen müsse in den planmäßigen Unterricht
aufgenommen werden. Sei dies aber Tatsache, so habe die Kirche ein Uebertvachungsrecht über diesen Unterricht.
Pros. Rade (Marburg) teilte mit, daß uck ein freier Ausschuß zur Beratung der Ktutur- aufgaben innerhalb der Partei gebildet habe.
ES ent spinnt sich eine l ängere A usspr ach?, wobei Tr. Cohnstaedt (Frankfurt a. M ) im )hamen der Presse Verwahrung einlegte gegen die Ausführungen Tröltzschs zur xFrage der 3en|ur. Tröltzsch habe sich in bedingter Form für etne den-; sur ausgesprochen, aber die demokratische Partei dürfe ihm darin neckt folgen. Wenn Tröltzsch meine, die Zensur müsse von geistig höchste »enden Männern ausgeübt werden, so müße er ihm darauf erwidern, daß nch für solche Aufgaben nur nnnder- werlige Menschen bereit finden werden.
Der Vorsitzende Dr. Petersen, bringt hierauf das Programm zur Abstimmung.' Es wird eut- stimmig angenommen. (Stürmischer, langanhaltender Beifall.) Die dazu noch vorliegenden Anträge werden dem Parteivorstand zur Berücksichtigung überwiesen. Auch ein Vertrauensvotum für die Fraktion wurde angenommen. Dann schloß der Vorsitzende den Parteitag.
Kirche rrntz Schule.
xi. Lich, 15. Dez. Gestern sand hier die Neuwahl zur Kirchengemeindevertretnng statt. Um zu vermeiden, daß Parteipolitik in die Kirche hineingetragen werde, war von kirchlicher Seite versucht worden, mit den Sozialdemokraten eine Einigung aus einen Wahl Vorschlag herbeizu- sühven, wobei den Sozialdemokraten 6 Sitze zn- gestanden wurden. Obwohl der sozialdemokratisch Partei Vorstand sich dafür aussprach, waren die Mitglieder in ihrer Mehrheit dagegen. Deshalb ntufite die Wahl stattfindery. Es waren drei Wahl- Vorschläge eingereicht. 493 Stimmen wurden ab» gegeben: auch die Frauen beteiligten sich eifrig. Es entfallen auf den kirchlichen Wahl Vorschlag 24, auf den damit verbundeiren Frauen Vorschlag 8, auf den sozialdcmokratisclien 8 Sitze.
XUsenborn, 16. Dez. Am nächsten Sonntag veranstaltet die hiesige evcmg.'lisch? Gemeinde einen Familienabend, in dessen Mitt:h- punkt ein Dorttag des Ottsgcistlichen, Pfarre v Werner, über die Epileptischenanstalt in Niederramstadt sbeht. Da Pfarrer Wcrn r selbst einige Jahre an der Anstalt als Assistent gewirkt hat, *fo ist jedem Gelegenheit gegeben, ans berufenem Mund etwas über dieses große Werk der hessischen Inneren Mission zu Höven. Der Dorttag wird durch musikalische und andere Darbietungen umrahmt fein. Der Ertrag des Abends ist für die Anstalt in Niederramstadt bestimmt. Zur Anschaffung einer schönen, künstlerisch wertvollen G ? ° dächtnistafel zur Erinnerung an die aus unserer Gemeinde im Weltkrieg Gefallenen wurde am Totensonntag und den folgenden Tagen ein: Daussammluug veranstaltet, die einen Bettag von melw als 1000 Mk. erbrachte. Einige größere Bettäge wurden noch von Angehörigen der G:- fallenen in Aussicht gestellt.
Aunst und Wissenschaft.
— Tüsseldorf, 16. Dez. L udw. Beil, der Sohn des Gießener Schreiner Meisters Louis Beil, las in einer Morgenfeier des Düsseldorfer Schauspielhauses aus seinem, bei S. Fischer, Berlin, erschienenen Roman „Martin" einige Szenen mit gutem Erfolg.
Handel.
Berlin, 16. Dez. Börsen ft im mungs- bild. An der Börse trat wiederum ein erhöhtes Interesse für Montanwerte hervor, zu dem die geplante Stützungsaktion für die Markvaluta in der Schweiz die Anregung gegeben hatte. Kurs- befferungen von 6 bis 8 Prozent hatten Harpener, Laura- und Lothringer Hütte, Oberschlesische Eisen- inbuftrie, Plwnix unb Rombacher zu verzeichnen. Für Gelsenkirchen regten Erwattungeit bezüglich der heutigen Aufsichtsvatssitzung das Geschäft an. Die eigentlichen Valutapapiere traten mehr in den Hintergrund, immerhin tvaren Eanada und Schantung um 50 Prozent erholt. Auch Kolonial- tverte sind größtenteils gebessert. Pomona ftiegen aus 7700, Neu-Guinea gewannen 20 Prozent. Otaviwerte lagen sckMächer, Farbwerke litten unter Abgaben Von Schisfahrisaltien waren Hamburg- Südamerikanische Dampfschissahtt und Hansa gebessert. Tas Geschäft bewegte sich im allgemeinen in ruhigen Bahnen. Am Anlagemarkt hielten sich die Veränderungen bei Ufcinem Geschäft in mäßigen Grenzen. An der Börse gaben im Einklang mit der 2lbscl>wachung der Devisenkurse Valutawerte und schließlich insbesondere auch Kolonialwette und Loncharden weiter nach. Für Montanwette erhiett sich im allgemeinen die feste Stimmung.
Frankfurt a. M., 17. Dez. Am heutigen ersten der vom hiesigen Börsenvorstand festgesetzten
Börsenrirhetage waren auch int freien 93er» k e b r, d. h. im Handel von Bureau zu Bureau, die Umsätze sehr bescheiden. Im Frühvettehr wurden Valutaioerte etwas besser gebandelt. Eine Besserung ist in den Devisen zu bemerken. Holland wurden zu 1860 bis 1870, Schweiz 900 bis 910 umgesetzt. Schantungbahn wurden höher genannt. Lombarden waren schwankend. Montanpapierc bewahrten teilweise feste Tendenz. Kolonial werte waren stark schwankend. 'Die deutsche Devise wird aus der Schweiz vormittags mit 11,40 Geld und 11,70 Brief gemeldet: später war sie schwächer, zirka 11,10 Brief.
Frankfurt a. M., 17. Dezember.
Geld Dries Geld Brief Datum: 15. Dez. 16. Dez.
Holland 1888,- 1892, - 1848,- 1852,- Dänemark 894, - 896, - 874, - 876, -
Schweden 1054,- 1056,- 1051,50 1053,50
Norwegen 994,- 996,- 984,- v86,-
Schweiz 906,25 908,50 849,- 851,-
Wien (altes). . . . 30,95 31,05 32,95 33,05
Deutsch-Üsterr.abg. 27,45 27,55 26,95 27,05
Budapest 32,95 33,05 32,45 33,55
Prag ... 83,80 84,20 84,30 84,70
Helsingsors ....
Spanien 929,- 931,- —
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin Abend- l-Ulw- Schluß- Anfangs- .ittirs Kurs Kurs Kurs Datum: 16.12. 17.12. 16.12. 17.12.
5°/0Beut.ßriegsanL
77,50
-,- 77,50 -,-
4°/gDeut.Neichsanl.
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3°/„Deut.Re!chsanl.
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4% Preuh. Konsols
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Darmstädter Bank
120,-
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Deutsche Bank. . .
265,-
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263,-
Discsr.ts- Gefellfch.
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175,50
Dresd.urr Bank. .
150,-
Nati^nalbank f. D.
122,75
—- —
122,75
— ,—
Mitteld.Treditbank
128,50
128,50
—
H.-Amerik.-Paketf.
117,-
—, —
116,50
—. —
NorddeutscherLloyd
119,-
—. —
118,25
Boch.Gußstcchwrk.
230,-
—. —
— . —
— . —
D.'Luxemb.Bergw.
218,50
—. —
222,50
—, —
Gelsenkirch.Bergrp.
296,-
— . —
299,-
—. —
Harpener Bergbau
239,-
—. —
— • —
—, —
Oberschl.Eisenb.-B.
155,-
—— , —
—, —
Oberschles.Eisenind.
— - —
156,75
—, —
Phönix-Brgb.-Akt.
—. —
280,50
— ,—
Bad.Anilin-u.Soda
—■ . —
475,-
— - —
Höchster Farbwerke
306,-
—. —
317,50
—, —
(Elehtr. A. (£.©...
249,-
— - —
248,-
— . —
Schuckett-Werke. .
140,50
—
—
—. —
FeltenLGuilleaume
237,-
— , —
—, —
Daimler......
259,-
263,-
— . —
Bub.» Eisenw.-Akt.
—. —
— - —
216,-
—. —
Adlerwerke ....
— . —
— - —
— . —
Marknotierungen.
Datum:
15.12.
16.12.
Zürich
Amsterdam
Kopenhagen. .........
Stockholm............
Wien..................
11,- 12,-
5,375 5,45
11,30 11,60
9,75 9,75
365,- 365,-
Seute (Mittwoch) bleiben die Berliner und die Frankfurter Börse geschlossen.
Letzte Nachrichten.
Eine Erklärung
des pveukisch-cn Ministers Heine.
Berlin, 16. Dez. (WTB.) In der heutigen Sitzung der preußischen Landesversammlung er- tiärte der Minister des Jnnerrn Heine u. a.: Was die äußerste Linke anbelangt, so müssen wir mit der Möglichkeit revolutionärer Erhebungen in diesem Winter rechnen, aber wir werden ihnen zu begegnen wissen.
Das Betriebsrätcgesctz.
Berlin, 17. Dez. Aus technischen Gründen hat sich die Verabschiedung d.>s Bettiebsräte- gesetzes vor Wcihnachtrn als nicht gut mö^ich erwiesen. Ter „Vorwärts" rnvarkt, baß gleich nad) den Feiertagen di; Nationalversammlung zusammen tritt, um das zur Wiederhersttllung d.^s iimeren Friedens außerordentlich wichttge Gesetz schleunigst zu verabschieden. Wie versdnedene Blät- fcen wissen wollen, sei die Beratung des BettiebÄ, rätegesetzes für die erste Sitzung der Nationalversammlung nach den Weihnachtsfcttm in Aussicht genommen.
Die ArbcitftcbervcrbLnvc im beichten Gebiet und das Betriebsräteyesetz.
Mainz, 17. De^. (WTB.) In der Hauptversammlung der Arbtttgeberverbande von Mainz, Wiesbaden und Umgegend hielt Dr. Brenn einen Vortrag über die soziale Gesetzgebung feit der Revolution und ihren Einfluß auf Handel und Industrie. Der Vortragende forderte die Unternehmer zum Widerstande gegen die Flut
von Verordnungen auf sozialem Gebiete auf imä erklärte, nach entern Vvrttag im ^aargebict habt ihm ein anwesender svanzösischn' Ofnzier ter sichett, baß das Betriebsrätegesetz im Saargebiet nicht zur Anwendung gelangen werde. Der Redner scl)loß mil einer Er • immterung zum Kampfe gegen Berlin und das Betriebsrätegesetz und gab der lieber-engung Aus druck, daß die Alliierten den gewerblidxn .^kreisen ihre Unterstützmrg nicht versagen werden.
Einstellunaen in die Reichswehr.
Berlin, 16. Dez. (WTB.) In letzter Zeit Iverden vielfach Gesuche um Einstellung in d i e Reichswehr unmittelbar an das Reichs- wehrministerium gesandt. Durch dieses Verfahren erleidet die Erledigung derartiger Gesuche ein- praße Verzögerung, da das Reichsn^hrminist'erium im Einzelnen nicht dauernd Darüber unterrichtet ist, bet welchen Verbänden zur Zeil Fehlstellen vor Händen sind. Das Reichsivehrministettunt muß bn her, diese Gesuche an die Reichswehrdienststellen weiterleiten. Zur schnelleren Erledigung der Gesud» ist es datier ratfam, daß sich die Gesudchleller un mittelbar an den Reichswehrtruppenleil oder an das Welnkommando wenden. Die, so weit Etatstellen offen sind, dem Gesuch entsprechen können.
Terrorismus.
Gleiwitz, 16. Dez. (WTB.) Ben. Lokal anzeiger. Der Ärbeiterausschuß der Bismarckhütte verlangte gestern von der Verwaltung Weih nachtsgescheNke, die dem Werk 2L/s Millionen Ntark kosten würden. Nachdem die Verwaltung dieses Verlangen abgelehnt hatte, zwang die Menge den Generaldirektor gewaltsam, die Forderung zu unterschreiben. Die Vwioaltung gibt bekannt, daß dieses erzwungene Versprechen nichtig sei.
Eine Räuberbande in Harburg.
Berlin, 17.. Dez. Nach dem Berl. Lokalanzeiger wird aus Harburg gemeldet, daß sich in der Nähe des Unterelbe-Bahnhofes etwa. 30 Personen versammelten, um den Balpihof zu stürmen und die Dort liegenden Güter zu stehlen. Der Versuch, die Bahnhofsbeamten zu überwältigen, mißglückte aber. Die Räuberbande wurde mit scharfen Schüssen zurückgetrieben.
Die Beratungen in Paris.
Paris, 16. Dez. (WB.) Havas. Die alliierten und deutschen Sachverständigen trafen heute nachmittag 4 Uhr in der Maisvn de la Presse ziisammen, um die Kompensation« über die in Seapa Flow versenkten Schiffe zu beraten. Den Vorsitz führt Lou cheur.
Die Derhandlunaen in Paris.
Paris, 17. Dez. (WTB.) Hwws. Das „Scho de Paris" erkundigte sich, ob die Hoffnung be^- stehe, mit den deulsckien Delegierten zu einer Verständigung zu gelangen. Es erhielt daraus folgende Antwort: Die deutschen Delegierten Haden uns die Schwierigkeiten dargelegt, denen sie dft her Ad- gäbe von 400 000 Tonnen Hafenmatettal, die verlangt werden, begegnen würden. Es muß hervor- gehoben werden, daß die Deutschen ihre Sache auf sehr einfache Art vertreten haben. In unserer ersten Anttrwtt an die Berliner Regierung haben wir auL- geführt, da ß wir bereit seien, die vorgebrachten Gründe zu prüfen. xBir werden dies heute tun und werden sodann mit unseren, englischen Mitarbeitern eine Entscheidung voller Gerechtigkeit und Billigkeit treffen.
Die Frage der amerikanischen Vorbehalte.
Paris, 17. Dez. Die ,Löln. Ztg." meldet: Der Vertreter der „Ghicagv Tribüne" erffärt bestimmt gegenüber anderslautenden Meldungen, daß die Frage der amerikanischen Vorbehalte offiziell besprochen wurde. Er schreibt weiter: Ich bin in der Lage versichern zu können, daß England geneigt ist, ziemlich große Opfer zu bringen, um die amerikanische Mitarbeit bei der Lösung der Wert frage und bei der Aufrechterhaltung des Friedens zu erhalten.
Washington, 17. Dez. Die „Köln. Ztg." meldet: Wie verlautet, soll Die Bestätigung des Friedens Vertrages durch Amerika bevorstehen, da die Annahme der Vorbehalte durch England und Frankreick) die hauptsächlichsten Hindernisse beseitigt hätten.
Englische Unmenschlichkit in Indien.
Rotterdam, 16. Dez. (Berl. Lokalanz.i Wie die englischen Blätter über die Greueltafm in Pundjab berichten, hatte Anfang April die plündernde Menpe die Stadt vollkommen in Der Gewalt. Die Nattonalbank wurde besetzt unb 120 000 Pfund Sterling geraubt. Zu seinem Vorgehen erklärte General Dyaer, er glaubte, daß sein Vorgehen das mildeste Mittel war, um weiteres Blutvergießen zu verhindern.
Enver Pascha zum König von Kurdistan gekrönt.
Berlin, 17. Dez. Nach einer Meldung des Berliner Lokalanzeigers aus Konstantinopel wurde Enver Pascha zum Könige von Kurdistan gekrönt.
ist mehr wert als ein Vortrag. Sie xdg} die Hauptsache, die
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schwarz, gelb, braun, rotbraun AJkmhmfeUrr Werner IMerti. Maine
tatata ans? Irl ZMMTÄ! wer» die Rrt»Warte aitv.-BreahereL B. Lange,ei»»*
Statt Karlen.
Holzheim, 17. Dezember 1919.
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Fotz Nowack
Vatersleben, Den 13. Dezember 1919.
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Trais.Horloff
Ober^efien
Dezember 1919.
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BtMtAen, Öertine, Fian6tl, ®rwtrbt, 3ti- buftrie nn6 $amllit, wissenschostllch, werte tra» £ Dissertationen totröm schnell, Rllrtin a. prtlomtrt | angtftrtlgt In der vuch- unö ©tttnörudrerti/
Wilhelm k)err, Gießen
\ Die glückliche Geburt eines Mädchens t zeigen hocherfreut an


