Ausgabe 
16.10.1919
 
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Wetter

Sehördliche Anzeigen

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Julius Schulze

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Wer ist

Was ist

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Gießen, Öen 14. Oktober 1919.

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Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamy.

Brandgaue 3

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van ^aerlcs

van Baerle dfco Worms a» Bh. Segr. 1838.

meist bedeckt Regenschauer nachts Regen

Karl Neurath und Frau Luise

geb. Schmidt

Ans dem AmtSverkLndignngsdlntt.

** DaS Amtsverkündigun gsbl att Nr. 104 vvm 14. Oktober enthält: Bekanntmachung betreffend Aufhebung von Verboten der Berwen-- cung o-o n pftamlichcn und tierischen Oelen und Zetten. Vom 22. September 1919. Bete nute

Letzte N<rchVs<ht-n.

LanLcsverbauö der hessischen Bürgermeister.

R.M K. Darmstadt, 15. Oft. Ter Landes- verband der hessischen Bürgermeister Mar heute unter seinem Vorsitzenden Bürgermeister Alexander-Gonsenheim zusammen getreten. Vom Ministerium mar Regierungsrat Tr. Reitz an- westmd. Ter Vorsitzende erstattete zunächst den TäNgkeUsbericht, aus welchem w a. herv-argeht.

sprachen werden.

Gießen, den 10. Oktober 1919.

Versorgungsstelle Gießen, von Kropff.

Mrche «nv Schule.

O Friedberg, 15. Okt. Während in den meisten Landorten des Kreises die H er bPfer ie n schmr beendet sind, haben sie in den Ltädten erst diese Woche ihren Anfang genommen, um dadurch an Heizung zu sparen.

Versteigerung.

Infolge des Verkaufs meiner Kalbwerke ver­steigere ich Montag beit 20. b. M. vormittags 10 Uhr Frankfurter Straße 59 in Gietzen:

1 komplettes Gespann, bestehend aus 2 zugfesten geschirrten Pferden (Rappen und Wallach, 8 Jahre alt) mit Wagen, 1 hochträchtige Kuh, 1 ßicqe. ca. 30 ßtr. Stroh, mehrere Pferdegeschirre, 6 Doppel- und 4 Einspänner-Kastenwagen, 1 Gras mäh maschme, I Getreidemähmaschine, 2 Pflüge, 2 Ackereggen, 1 Wiesenegge, 1 dreiteilige (Egge, 1 Grupper, 1 Fege­mühle, mehrere Wagentücher, 1 Kettenfiaschenzug (für Bauindustrie), 1 Bohrmaschine, 1 Blasbalg, 2 Oefen u. a. m. _

Die Versteigerung findet offentstch meiftb's-end gegen Barzahlung statt. 11768

C. Haas V., Giessen.

Airchliche Nachrichten.

Israel. Religionsgemeinde. GoneS- htettft i. d. Spnag. (Süb-ÄnlJ. Samstag, 18. Oft. Borobd. 5.15 Uhr. Mlxg.: 9. Abends: 5.35 il 6.15.

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Täglich erstkl. Konzerte von 5II Uhr abends.

RestaurantStadt Cöln

1 Waggon Weißkraut, Rster^c«, Rstkraat, Wirßsg, Jtottra, Wldeniöhm, Medel« ll.Wijst eiugetroffen. nm

Verkauf Freitag vou 8 Uhr an - Neustadt 19.

Fra» Frosch, $tl. 2133.

Bestellungen für Wirrterbedarf frei Haus.

Heute Dennenta« srrofier

Operetten-Äbend1

von M. 14 an

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CTfir die in hohem Matze erwiesenen Auf- (jTmerkfambeiten anläßlich unserer silbernen Hochzeit sagen wir herzlichsten Dank

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dost der BorLrni^in der Frage der Regelung tec TagegLder, ixr Für v.gcgesetzgeKung, d r .strtens- steuc.rbe-chi.fm mit Erfolg tätig roar. Der Beicht irurde, ebenso rote dzr von Altbürgerm'isler Schä­fer erstattete Rrchenschaftsbc richt, gutgeheißen. Als nichttgster Punkt wurden hierauf verschiedene An­träge auf Abänderung der Landgemrinde-Ordmms beraten, in denen eine Reihe von - Vorschlägen zu einer ausreichenden Besoldung auch der Int Ehrenamt tätigen Bürgermeister zur Beratung kamen. Es irirb gefordert, daß die Beioldrmgs- verhältnrsje in allen Gemeinden der Einroohaer- zahl, ebenso, wie die Ruhcgehaltsoerhältnrsse, den Zeiiverhchtnissen'p.eckiend geregelt roerben. Eine an die Regierung gerichtete Eingabe wurde geuch- migi und sollen die Mitglieder heute schon darauf tinarleiten, datz in den Landgemeinden bei Neu. und Wtederwah.en diese Grundsätze Beachtung fin­den. Tie durch die staatliche Umwälzung erfor­derlich gewordene Satzungsänderung findet Geueh- miaung. Im Lause der Aussprache wurden noch eine Reche von Wünschen und Anregungen geltend- gemacht, u. a. eine den neuzeitlichen Berhältnüsen angepaßte Ausdehnung des Selbstver­waltungsrechtes dec Gemeinden, damit bitte in dec Freiheit ihrer EntschlteHungen nicht ibv bisher durch die Kreisämter allzusehr eing'fchränft werden. Endlich wird die Anstellung ernes G> schastssührecs beschlossen und mit der vorläu­figen Verwaltung dieses Amtes der akadtm. Hilfs­arbeiter Bei der Bürgermeisterei Gonsenheim, Herr Max Donnemann, bettant.

Die Einfuhr vou Lebensmitteln.

L Elberfeld, 16. Oft. Die Reichseinfuhr­stelle hat die Einfuhr vonLebensmitte/ln aus dem besetzten Gebiet für Private und Gemein­den verboten.

Haases Zustand ernst.

Berlin, 16. Okd Wie dieÄdIil Ztg." meldet, leidet der Abgeordtrete Haase schwer unter den Wirkungen ferner Verwundung. Sein Zustand ist so schlimm, daß niemand mehr zu ihm gelassen werden darf. Tie 21erzte befürchten das schlimmste. Man will in letzter Stunde noch versuchen, vielleicht durch die Amputation des verletzten Beines den kran­ken zu retten.

Ein neuer Generalstreik in Lochringen.

t Metz, 16. Okt. Man ist in behördlichen Kreisen davon benachrichtigt worden, datz in Kürze im Lothringer Sohlen- und Jndustriebezirk ein neuer Generalstreik ansbrechen wird. Tie Arbeitseinstellung soll zuerst in den Thvsscnschen Werkelt in Hagen dingen ersolgen utti) sich dann auf alle anderen Kohlenbergwerke und Werke ganz Lothringens ausdehnen.

Schlechte Lage der russischen Bolschewisten.

i. Köln, 16. Okt. DieKöln. Jtg." meldet aus Stockholm: In Helfingfors ein gegangene Peke- grantme schildern die Lage der südlichen Sowjetarmee in Den düstersten Farben. Be sonders durch die Desertationen ganzer Truppen­teile sei ihre Widerstandskraft geschwächt.

Wilhelm v. Siemens f.

Berlin, 15. Oft. Einer der verdtenftoollsten Pioniere der Jrrdustri und Wissenschaft, dec För derer der eleftrischcit Bahnen, der Glühlampe und des Glühlichts, Geheimrat Dr. Wilhelm v. Sie­mens, ist in Arosa in der Schweiz im Alter von 65 Jahren gestorben. Der Heimgegangene, der Aufstchtscatsoorsitzende der Siemens u. Halste- Aktiengesellschaft, ist der zweite Sohn Werner von Siemens. Wilhelm v. Siemens war seit einigen (Dienaten leidend und hatte sich zur Mrti<img seiner Gesundhett nach Arosa btgrbcn.

Bekanntmachung.

'Bete.: Lieferungszuschlag für Brotgetreide und Gerste.

Rach Mitteilung des Landesernährungsamtes ist die 5rift für die Gewährung des September- Lieferungszuschlages in Höhe von M. 150.- um 2 Wochen verlängert worden.

Herren-Strick-Westen

von M. 1&50 an

Herren-Normal-Hemden von M. 15 an Herren - Norma! - Hosen

$ unten.

Lauterbach, 15. Oft. Bom hiesigen Turnverein haben 226 Mitglieder unter den Waffen gestanden; aus dem Felde der Ehre ge­fallen sind davon 32. Auf dn Hauptversammlung des Vereins, die dieser Tage unter dem Vorsitz von Turner Helfenbein stattfand, wurde be­schlossen, sowohl für die Gefallenen als auch riir die noch lebenden Kriegstellnehmer ie eine Ehren­tafel in der Turnhalle anzubringen, ebenso die Photographien der Verstorbenen.

handel und wirtschaft.

Essen, 15. Oft. (WB.) Infolge von Sperr- Maßnahmen der Eisenbalmvevrolltung ist in der vorigen Woche eiiu Besserung tn d-r B rennstvffabfuhr zu verzeichnen sewesm. Tie Fehlziffern, die in der vorausgeg-lmgenen Woche in etil» gleicher Höhe mit dw Wagengestellilng rund 12500 Wagen täglich betrugen, sind in den letztem Tagen >auf ettva 5000 zurückgtgntgen. W zrf» tag# wurden durchschnittlich in den letzten Wochen 14 900 Wogen gestellt, während 10 300 fehlten. Infolge weiterer Maßnahmen der Eismbahnvec- .riQitung, die zu Gunsten der Bvennstoffabfuhr em-- qelettet find, st-eht zu erwarte«, daß in dm nach- flat Tagen eine weiter: Besserung ein tritt und in größerem llmfange auch von den Haldenbest andm, die insotge der schlochteir Wagenachtellung in den letzten Wochen auf fast 700000 Donnen «mge- -.uiodten sind, abgefahren werden kann. Die Transplortverhältnisse auf dem Nbein sind trotz vorübergehendem Wachten be3

Höchste Temperatur am 15.10. 7.5", 16. 10.3.5"

Niedrigste w 15.10.- 2.4", 16. 10. =0.9»

Wettervorausfage

für Freitag:

Wolkig bis heiter, faxten, falt, itzachtfrost- (Aefahr, nördliche Winde.

GGOGGGOGGG

Warnung!

Alte künstliche u. zerbrach. Gebisse sowie einzelne Zähne nicht wegwerfen, zahle Gebisse bis 300 IW. Zahnvon2,4,6,8,IO IW.

Brennstifte bis 50 M.

zani heati^en hohen Tagespreis. nw9ss Einkauf findet nur Freitag den

17. Oktober in Gießen, fr?otel Prinz Carl von 96 Uhr statt.

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beifhmg in T uisburg-Rührort gestattete sich mit den allgemeinen EifmbahaverhLkttrisfen in dw vorigen Woche etwas günftictet; gekippt mürben als Tages-- omcchfchnitt rund 17 000 Donnen. In den Zechen- hästm des Rltettl-Heme- urtt» Dortmrmi>EnrÄanils steht seit einigen Tagen etwas mehr Leerraum zur Verfügung. Tie llmjch-lagleiskung dec Kanalzechen bezifferte sich> inhÄgÄ«ss«t auf rund 19000 Tort­uren täglich.

Sporte

- Vilbel, 15. Okt Die 1. Mannschaft der Freien Turnerschaft Gietzen (Dbt.Futzball) hat am neigangenen Sonntag chr erstes Wettspiel gegen die 1. Mannschaft der Freien Turnerschaft Dilbel (Abt. Futzball) in Dilbel uuszutragen. Gießen zeigte sich, ttotz tapferem Verhallen des Gegners, schon vor der Halbzeit als überlegen und konnte den Sieg mit 5:1 Toren erringen.

Bekanntmachung

Betr.: Tie 8bgabe i»n FichtendeckreisLwi.

Soweit möglich wird trte Siaülverwolruug auch .« dieiem Jahre eine beschränft-: An-ahl Wellen 'Fichtettdechreite-c <nt Private obgebm.

SBer ivlche zu beziehen wünscht, wolle di^s bis spätestens 18. Oktober d. Js. auf dem Stabt* bani, Garteustrastc 2, Zimmer Nr 7, an-eigon. Ter Preis für die Wette betragt 85 Pf. und ist bei bet Bestellung zu entrichten. Schriftlichen Be­stellungen ist per Betrag beizufügen. Ein: Er­hebung des Bettags ist nicht mögliche Tie ür> terung erfolgt frei v-or das Haus. Werriger als 3 Wellen werben nicht abgegeben, auch Eanu eilte Gewähr für Lieferung von mehr als 50 Wellen nicht übernommen wechen. 11720 B

Gietzen, den 11. Okdober 1919.

Ter Oberbürgermeister. I B.: Dr. Rosenberg.

Tas Radfahren ist, nutzer auf den für bat Rad'ahrvsckehr eingerichteten besonderen Wegen ^Rabfahrweaens, nur auf den für Fuhrwerke be­stimmten Wegen und P.atzeu gestattet. Tas Rad­fahren cur solchen Futz.wegen, die das Ausweichen gstatten, ist austerh-alb der Ortschaft unter ber orausetzang zulässig, datz die Radfahrer stets den Fußgällgern in angemessener Snifimung aus- weichen, den Fußweg ftLÜchstn und nötigmfalls absteigen.

Tas Umkreiset von Fuhrwerken, Menschen unt Tieren und ähnliche ÄLvegungen, di: geeig­net sind, Menschen oder Eigentum zu gefährden, den Äectehc -u stören oder Tier: scheu zu machen, sind verboten. Auf den Halteruf oder das Halte­zeichen eines Polizeibeamtm hat jeder Radfahrer '-6 jrt anzuhalten und die Radfahrkarte, die er bei sich führen mutz, auf Beclangen vorzuzeigen.

Zuwiderhandlungen gegen diese Vocschriftm werden mit Geldstrafe bis zu 60 ML wer mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft.

*

Tie Angehörigen ber entlassenen Kriegsgefangenen erhalten nach erfolgter Entlassung aus dem Turchgangsbager die llntu:- stügung roxfa einen Monat wefter. Es erhalten allo z. B. die Familien der vom 1.14. Oktobn: 1919 ©utiiiHcnen die Unterstützung bis zum 15. Ro- vcmler 191Ö, die Famüien der vom 15.31. Ok­tober Entlassenen die Unterstützung bis Ende No­vember L Zs. Dec Entlasfungstag aus dem Lager ist van den Bürgermeistereien auf den Unter» stützungsbelegen zu bescheinigen.

Verfteigevung.

Freitag den 17. CfL von nachmittags 2 Uhr ab versteigere ich imdian", Nenttadt 55:

1 Divan (Eichens, 1 Ntteiderschrant, 1 Ans^ioh- und 4 andere Tische, 1 Wringmaschine, 1 Kinder- ftavpstuhi. 1 Taschenuhren, verschiedene Stetten und Ringe, 1 graste Knochenmühle, 9 steife Hille, 7 Mützen (neul, 5 Schneiderinnen-Pupoen, zehn Bilder, 1 Liegesessel, 1 Gasherd, 1 Svinnrad, 2 Aauarinms, 1 Schlitten, 2 alte Tevvlche, Untersätze, Bllnnenlüdel und Ständer, 3 Herrn- hemden, l Eisenbahn-, 1 Bost- und verschiedene andere Herren-Röcke. Damen- und Kindcrkleider und Schuhe, 1 Offi.llersäbel, Basen, Tischdecken, 1 Garten-, 1 Schulbank. ZeitnngShalter und vieles andere.

8®r dKerfteigerung bestimmt. -A8 euwl Senner II, .Anktmalsr, firofDerfcr Str. 9. Annahvte v. Bersteigerurm- all. Art auch einr Stücke.

machung der Reich smrrtschafts stelle für Jute über Säcke. Bom 13. September 1919. Famrlten- Unterstützung: hier: Aus^alstung an die 2lngehö­rigen von Kriegsgefangenen. .Arbeitszeit in länblidx-n Wagnereien, Schlossereien usw. Bil­dung von Weurbaubezirke,t Feldbecemignng in der Gemarkung gteinl-acdshain,' Kreis Gietzcn. Felbbereinigungg Langd Ten Verkehr mit Fahrrädern.

Arbeitszeit für Revaraturen landwirtschaft­licher Geräte

11m tu im Interesse der P^lksernährung drin­gend nötigen Reparaturen de>, -Dreschmasch-ium und tenbnictschafllichen Moschinen durch Hcberirbeit zu beschleunigen, hat der StaatskommissLr für wict- säaftlrche Temobiltnachun-g in Hessen die ^derzeit w-iberrusliche Genehmigung erteilt, b;e nach der allg^memen- L.nbarbotte.ordnung üo.iche D.b:its- zeit von 11 Stunben auch auf bst ländlrchen hand- werksmätzig betriebenen Da. ner.cen, Sch.osscreien, Schmiede und Sattler eien bis spätestens 1. Te- zember 1919 lediglich zur Re,pa r a t n r lan d- a-irtschaftlicher Maschrnen und Ge­räte auszudehnen. Aocausg^'etzt wird die Zustimmung der grotzjährigen Arbeiter. Beginn der Ackeitszett nicht vor 6 llhr vormtttags. Den Arbeitern ist nräl/cenb dieser verlängerten Arbeits­zeit eine einstündige Mittagspause und ft eine halbstündige Frühstücks- und Bespecpause zu ge­währen. Tiese Genehmigung erstreckt sich nicht auf die fugendlichen Arbeiter (unter 16 Jahren).

Verkehr mit Fahrrädern.

Jedes Fahrrad mutz mit einer sicher träten» den Hemmvorrichtung, mit einer helltönendm Glocke zum Abgeben von Warnungszeichen und während der Tunkelheit sowie bei starkem Nebel mit einer hellbrennenden Laterne mit farblosen Glä'ern versehen sein, die den Lichtschein nach vorn auf die "Fahrbabn wirft. Jeder Radfahrer ist zur gehörigen Vorsicht bei der Leitung seines Fahrrades verpflichtet. Die Fahrg-ffchwindigkeit ist jederzeit b ornzurichten, datz Unfälle und B:c- kel rsstorungen vermieden merbm. Inner halb ge- sch lossenec Ortsteile darf mir mit mäßiger Ge- ichwwdigkeit gefahren werden. Auf unüberftcht- lichen Wegen, insbesoltdeve nach Einttitt der Dun­kelheit oder ,bei starkem Nebel, beim Eurbiegen aus einer stratze in die andere, bei Sttatzew kreuzungen und überall da, wo ein lebhafter Ber- kehr stattfindet, mutz langsam und vorsichtig ge- fal-ren iirerben, datz das Fahrrad nötigenfalls aus der Steile zum Halten gebracht werdm kann. In allen diesen Fallen, sowie bei jedem Bergabfahrw ist es verboten, beide Hände gleichzeitig von der Lenkstange oder bte Fütze von den Pedalen zu nehmen.

Ter Radfahrer l)at entgegenkommende, zu überholende, in der Fahrttichtung stehende oder die.Fahrtrichtung ttenzende fNonschen durch deut­lich hiftbares Glockenzeichen aufmerksam zu machen. Auch an unübersichtlichen Stellen ist das Glocken­zeichen zu geben. Zweckloses odw belästigendes Klingeln ist zu unterlassen. Der Gebrauch vou. Signalrällen, Hupeic und beständig tämmden Glocken (Schlittenglocke^l und dergleichen), soroi: von wgetranrrten Radlaufglocken ist untersagt.

Tas Ern biegen in eine andere Sttatze hat nach rechts in kurzer Wendung, nach links in weitem Bogen zu geschehen. Der Radfahrer hat bei der FaÄt bu? rechte Seite der Fahrbahn ein­zuhalten. Das Vorbeisahren an eingeholten Fuhr­werken, Kraftfahrzeugen, Reitern, Radfahrern, Futzgängenr, Viehtranspvrten oder dergleichen hat aus der linken Seite $u erfolgen. An unüber- 'ichtlichen Stellen, sowie überall, wo die Fahr­bahn durch Fuhrwerke, Kraftfahrzeuge nstv ver­engt ist, ist das lleberhvlen verboten.

Der

Volkskindergarten

Wattlorstratzc 59

muh wegen Einrichtung von Kanalisation noch einige Tage geeehloeeen bleiben.

Kindergartenverein. (usssd

Bekanntmachung.

Das Vezirkskornmando Gietzen ist in eine Fiollbehörde umgewandelt worden und führt die Bezeichnung:

Verforgnugsstelle Gietzen".

Die Dersorgungsstelle setzt ihre Arbeiten in der bisherigen Weise fort

Alle Sendungen wollen an dieDersorgungs- steNe Gießen" gerichtet werden.

Soweit es sich um Versorgung^ und Renten- Angelegenheiten handelt, ist der Zusatz ,Versorgungs- Abteilung" erwünscht.

Ls wird erneut zur Kenntnis gebracht, datz die Dersorgungsstelle (früher Dezirkskommando) sich jetzt i» Stab gebäude der Ieughauskaserne, Landgraf^ MHMpp-Platz, befindet

Dienststunden: 8-1 Uhr vormittags

35 Uhr nachmittags.

Sonntags ist die Dersorgungsstelle geschlojseit.

Soweit es möglich ist, wolle vormittags vor-

Klein-Linden, den 14. Oktober 1919. i oieerr t

Büchertrfch.

Das erste Oktoberheft desKuustwau- derers", dec von Adolph Donath in Berlin- Schöneberg herausgegebenen Hcckbmonatsschrift für alte uick) neue Kunst, für Kunstmarkt unb Sam­melwesen, ist vorwiegend der Bibliophilie gewidmet

Kohle und Eisen. Bon Professor Tr. A. B i n z. 2. verbesserte Lluftage. (WisfenschLft und Blldung Band 69.) 120 Seiten mit 6 Tafeln und zahlreichen Abbildungen. Gebunden 2,50 Ml. Verlag von Quelle il Meyer in Leipzig.

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