D°- P i
kommen werden. Die
ßfrri'
ück-
gnrüdywien, bis die Angelegenheit in der Na- tionalversammlmig geklärt ist. Schwarz-Mainz
Zur Kreistagswahl!
swaiin <
Was soll das?! L”
_ . _ , r ,___rr___WsEee 27, :
Abend, 8'/
Nwm
l. Landg^üchLr
8M8c
EGen istM
Da- vürzrrtt
r>mnn wehrt
N nichts Sischli« und
0
MM
rang der Lehrlinge wird mehrjach empfohlen. Dann wird die Anstellung des Schneidermeisters Nessel-Offenbach als Beauftragter tut Han Ptam te vorgeschlagcn. lieber das Gesellen-
gelangt.
Landes-Arbeits- und Wirt-
rrrrchliche Nachrichten.
EvanyrttsiA Gemeinde.
Gotte Sdicu st <rm SvTM'ag d. 17. Aug. \ Trinitatis.
In letzt«
Erkennt de
Kre
.. .....27,
Mer m,
hm ülumen MfjetW Biirgermeil
Kttisstriße
Itl $1
Darmsti
Gg.$
der Postvorschrirten betr. die Schadenersatzleistung bei Verlust von Paketsendungen mit Wertangabe in Anregung gebracht.
h) Das Postamt Gießen hat der Handelskammer mitgeteilt, daß die fnnkelrtelegraphische Beförderung von Handels- Telegrammen nach den Bereinigten Staaten von Ame-
beginnend mit den Namen: .
rat Richard Zchudt, Gieren, 2 BürgermeisterUasparRanft, Grünberg, 3. Ureisstraßenmeister hemr. Herrmann, Lich.
Der Wahlausichntz der Deutschen Volkspartei.
SS* 41k <$ Unsere „d Sitte,
schaftsaml in Darmstadt, ist gebeten worden, sich jür eine aldbalbige Freigabe des Handels mit Fischen einzusetzen. Inzwischen ist dre Jnlaudsbewirtschaftung für Fische und Fischprodukte auf Anordnung des Reichskommissars für Fischversorgltng außer Kraft gesetzt worden. Hingegen wird die Zentralisation der Ernf.ul)r von Fischen und Fischerzeugnissen bis auf weiteres aufrecht erhalten bleiben müssen.
c) Mehrfache Klagen über den außerordentlichen Mangel an Benzol haben der Handelskammer Veranlassung gegeben, bei den zuständigen Ministerien und KrregSwirlschaftsstellen vorstellig
durch energisches Streben und Zusammenarbeit mich wieder lichtvolle Tage für unser Handwerk kommen werden. Die Ja!)resrechmrng sowie der Hausl-altsplan finden Genehmigung. Die Borst a n d s w a h l ergibt durch Zuruf die Wahl dec Sxrren Bauunternehmer Becker-Gießen und Steinmetzmeister Leonhart-Grünberg. Wissenswerte Ausführungen über das Lehrlings- und Beaus- tragtenwesen machte Syndikus Schüttler, worauf in der anschließenden Debatte Schmück- Worms seinen Antrag verteidigte, mit Rücksicht auf den Achtstundentag und die dadurch entstandene Arbeitsverkürzung die Lehrzeit auf 3V, Jahre zu erhöhen. Von verschiedenen Seiten erfolgen Widersprüche. Der Antrag wird
stunde Dom LxNru'oSauSschutz, nicht uo;n 85t- triebsrat, abzu hatten;
Zu den Beratungen über die tveichüit^-.'rb- nnng des Bctriebsrats ist der Unternehmer hinzuzu-iehen.
2 Entwurf von Vorschriften über die Arbeitszeit gewerblicher Arbeiter.
Tie Neichsregierung hat in Aussicht genommen, für alle Arbeiter allgemein die achtstündige Arbeitszeit einzuführen. Für die in gewerblichen Betrieben beschäftigten gewerblichen Arbeiter und für die im Verkchrsgciverbe beschäftigten Personen ist dies bereits durch die Anordnung des Rcichsministers des Demobilmachungsamtes ge- schelien. Diis l>at aber nur für die llebergangszeit (Geltung gehabt, infolgedessen wird eine endgültige Regelung erfolgen müssen, die ihre Vorbereitung in einem vom Reickrsarbeitsminilterium vvr- gelegten vorläufigen Entwurf« Hübet. Zu diesem Entwürfe hat die Handelslammer e.ne Reibe von Wünschen geltend gemacht, welche sich ltouptfächlich auf die Anrechnung des Fortbildungsschulbesuchs auf die Arbeitszeit, Arbeitspausen und Strafbestimmungen beziehen.
3. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes hervorzuheben:
a) Bei der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. ist die Einlegung eines weiteren Znypnares auf der Strecke Frankfurt a. M.—Gießen— Siegen—Essen wegen starker Uebersüllung bet D-Süge 175 und 176 angeregt worden. Rach einer inzwischen eingegangenen Mitteilung der Eisenbahndirel'tion Frankfurt sind die bereits einqeleiteten Verhandlungen zwischen den beteiligten Eisenbahnverwaitungen noch nicht
Die ttommrmalwahlrn.
* Bindsachsen, 15. Aug. Jnfvl« begründeter Reklamation nnchle eint zweite Bür- germei ft erwähl statt finden, ans der Bürgermeister Eschenbrenner mit 147 Stimmen als Sieger hervorging. Sein Gegner Wilhelm Günther erhielt 132 Trimmen.
# Lindheim, 15. Aug. Bei der zweiten Dürgermeisterwahl wurde Hrinrich Wilhelm König
zu werden. _
d) Das Amtsgericht Gießen ist bei der Führung des Handelsregisters durch eine Reihe von Gutachten unterstützt worden. ,
e) Dem Reichsverwertungsamt Berlin, Zweigstelle Vad-stöauheim, sind auf Ersuchen in verfchie denen Fällen Sachverständige benannt
f) Bei dem Deutschen Industrie» und Hanbelstag hat die Handelskammer befürwortet, daß den Beisitzern der bei den Handelskammern eingerichteten Schuhwaren-Schiedsgerichte für die von ihnen aus der schiedsgerichtlichen Tätig- tert erwachsenen Arbeit Gebühren in angemessener Höhe gezahlt werden.
Eine Irrefflhruno?!
3n einem Wahlaufruf des Gießener Anzeigers vom 12. Aug., auf einem Flugblatte, das in Stadt und Land gur Verteilung kam,findet maneinm: Wahlvorfchlag:
„Vereinigte Stadt- und Landliste" der Deutschnationalen (Hcsßschrn) Volkspartei
Abgesehen 'davon, daß di- Bezeichnung „vereinigte Stadt- und Landlifte« als ttennwort zu Irrtümern führen muß, denn jeder Wahlvvrschlag de< verschiedenen politischen Parteien enthält Vertreter aus Stadt .,.,d Land - jede Partei hat das Recht, „D-remigte Stadt- ^dttsie zusag - ist aber diese Bezeichnung mit Rücksicht der Unterschrift auf dem Flugblatte „Deutschnattonale (Hessische) Volkspartei direkt irrefuhk.nd Jedermann mutz annehmen, daß es sich nach dem Flugblatte lediglich um die Deutschnattonale (Hessische) Dolksparte^ Hande n wurde das^ab^ nickt der Fall! Die sogenannte „Vereinigte Stadt- und Landliste" der „Deutschnationalen (Hessischen) Volkspartei bildet ein Zmainmenwirk«!' ött veutschNütio alen (hessischen) Volkspartei mit dem „Hessischen Bauernbund", einer Neugeburt des „Bundes der Landwirte I
Es wäre also richtiger gewesen, wenn bei dem Wahlaufruf vom 14. Aug., der nicht einmal das Wort „Veurschnationale Oortspartei °"thalt, nebn der Unterschrift der beiden Herren auch deren politische Stellung: „Vorsitzender" der „Deutschnationalen Volkspartei" und „Vorsitzender des „Yesstschti
toffeln bei gutem Ausfall bet Ernte ganz anfjn- beben. in jedem Falle aber die Abi iescrungS pflicht bei einer Erntcf.ä-ue Vis zu 2 Hellar »u besei- li«n und die Bemictsckxtftuiii der übrigen land- wiitschastlickie:, Produkte, lvie Heu, Stroh, O)e* müfe, Obst uhü. g n. ai jil/.bcn. Wew i Fsii ch und Mila, soll cs uorei,! jun Bewenden begalten, ammentlid) im Hinblick auf nie Versorgung von Kindern nnb Kranken. Tie Preise her landwirtschaftlichen Prodnlte sollen im Einklang mit den veränderten Preisen für Ge- und Verbrau ck)s- gegciislände wie mit den Löhnen festgesetzt werden. Es ist zit beachten, baß selbstverständlich ein 23er» Iwt der Ausfuhr von Kartoffeln aus dem L^eulschen Reich mit der beantragten Freigabe Hand in Hand gehen muß.
Weimar, 15. Aug. (Wolff.) Der Rativnal- versammlung ging folgender sozialdemokratischer Antrag zu: Die Regierung wird ersucht, den Deutsch-Oesterrerchern,dic inDeutschland ständig wohnen, ihren Pflichten dem Staate gegenüber nachlommen tmb Steuern unb Abgaben entrichten, auf Antrag die deutsche Staatsangehörigkeit unentgeltlich zu verleihen.
und Mristervrünmgsioesen gibt Syndikus Schüttler einen Ueberbliif über die Verhältnisse, unb ein Mainzer Fall kommt zur Sprache, der näherer Untersuchung imtenvortcn werden soll. Der stellv. Vorsitzetide Stadtv. Samts wendet sich,bann bei der Frage des Vergebungswesens gegen die Begebungen der Sozialisierung und begrüßt die von xr hessischen Regierung au§gegebenen Richtlinien, die leider wicht von allen Bauämtern eingehalten werden. Oberbaurat Wagner dankt dem Vorredner für die der Regierung gezollte Anerkennung unb ist gerne bereit, berechtigte Beschweiden entgegenzunehmen. .Es müsse aber bald wieder Qualitätsarbeit geleistet werden. Stadtv. Sam es bringt die bei der Kammer eingelaufenen zahlreichen Beschwerden ans dem ganzen Lande zur Sprache, in denen bittere Klage geführt wird, daß die gutbezahlten Arbeitskräfte in der durch den Achtstundentag geschaffenen freien Zeit sog. Puscharbeiten aussühren. Ein Vertreter der Ge- werlschaften will bei seinen ^ramben ebenfalls auf die weitere Bekämpfung dieser Unsitte bin- mirfen. Direktor Paech gibt dann noch eine Reihe von Zahlen über den Umsatz der Handwerker- 3entralgcnoffeirid/ift beSannt, wonach im Kriege bisher etwa 20 Millionen 657 OOO DLark meist an Arbeitslöhnen umgesetzt wurden. Es wurden etwa 2000 Meister mit 4000 Arbeitskräften beschäftigt. Vieles Heeresgut konnte bei Schluß des Krieges für dias Handwerk gesichert werden. Bei dem Abbau der Zwangswirtschaft gelte es aber vorsichtig zu sein, da mit mancherlei Mitteln vor allem durch das Großkapital gegen das Handwerk gearbeitet werde. SB et richtigem Zusammenschluß des Handwerks brauche man aber nicht allzu trübe in die Zukunft zu blicken."
Vauernbundes" - zum Ausdruck gekommen wäre. _r, , , , f«.t.
Die Deutschnattonale Volkspartei scheut sich zu bekennen, datz sie sich von dem Hessischen Bauernbund vollständig ins Schlepptau hat nehmen laßen einer Partei, die einseitige Sonderintereffen vertritt und nicht die gemeinsamen Interessen von Stadt und Land, deshalb
Wöhler md Wählerinnen laßt Luch also aufllaren! i Md wählt am Sonntag, den 17.August 1919 zum Kreistage denVahlvsrschiagder) De^selieii Vollssparteiin.
faaL — Wartburg, enangel. Jünglings- unb R^mmer-Vcrein, Diqftr. 15. Sonntag 17 Aug., Vortrag. Freunde des Berems herzlichst eingeladen. — Samstag, 23. Aug.: UnterhalttrngSaboiV der Slferen Mtmlimg. Gäste stets willkvmmev
Katholische Gemeinde.
SmnAag, 16. Aug.^wachm. 5 u. aÄmds 8; (Mdtgenh. zur H. Betchte. — Somttay, 17.
Kur U. BeickKe. 7: Hl. Messe. Gememsch. Kvm, mantion d. SüjtgJtnge. 6: AuöLnlraigi d. hl. K-m- ntitnion. 9: Hock-aml m. Pr. 11: Hl. M«rffe m. Pr. Nachm. 2: Sattmmmtal. Brnderscha^mdcicht. — Diaspora-Gottesdienst am 17. August. Hungen 7^. Lich 9^/,. ____________________
Sprache ooec ui Evdes'Ausdcückeu abgefaüi fein unb müssen bis auf weiteres durch Vermittelung der Handelskam- m er aiifgclicfcrt werden, weil nur eine Rschranit üenußbare Funkenverbindung zmc Axriugitng steht. Es wird darauf anr.nerfiam gemacht, daß nur besonders wichtige Telegramme zur Besörderung an genommen werden können. Die Wortgebühr beträgt für Rewvork 3,50 Mk., für Telegramme darüber hinaus werden Zuschläge für die amerikanischen Sanblinien erhoben, deren Höhe noch nicht bekannt ist. Mit der Besserung des Mark- kurseS werden die Gebühren her unter gehen.
!) Infolge der Aufhebung der Blockade wird der Verkehr zwischen dem besetzten Ge- bicte und dem übrigen Deutschland folgenden Bedingungen unterworfen:
Ter Verkehr mit Waffen, Munition unb Kriegsmaterial ist vollständig verboten;
Tie Ausfuhr von Futlermitteln ist bis zur Neuregelung im Bedarfsfälle seitens der besetzenden Armee verboten;
Tie Ausfuhr von Kohlen mit Ausnahme von Braunkohlen ist verboten;
Die Ausfuhr von Farbstoffen, chemisch- pharmazeuttschen syntt.ett^chen Produllen, Platin, Gold, Silber, Münzen und ausländischen Wertvavierm ist nur mit der besonderen Genehmigung der interalliierten Kommission der Rhein lande gestattet; bte Genehmigimg ist durch Vermittlung der Settion Economique zu beantragen;
Für alle übrigen Waren ist freier Verkehr gestattet.
Diese Regelung gilt für lebe Art von Transporten, auf der Eisenbahn, einschließlich Post unb Postpaketen, zu Schiff unb auf der Landstraße.
Ätzung der Hess, tzandwertrlammer.
rm. Darm sta b t, 15. Aug. In der gestrigen 24. Sitzung der Hess. Handwerkskammer. die von Geh. Geweibcral Falk-Mainz geleitet wurde, gedachte der Vorsitzende der verstorbenen f8orfl<mb3mitglteber Petri-Gießen ind) Jürber-Mainz, sowie der auf dem FeLe brr Ehre gefallenen Handwerker unb Gesellen. Dem 80 Jahre alten Mitgliede Wittekinb- G ießen sprach er Glücklvünsche aus, legte bann entschieden Verwaltung ein gegen die Bestrebungen zur Sozialisierung des Handwerks. Uc&er die Tätigkeit des Vorstandes erstattete Syndikus Schüttler eingehenden Bericht. Er gibt zum Schluß der sicheren Hoffnung Ausdruck, daß
Sitzung der tzandrlrkammer Sietzen.
Gießen, 25. Juli.
Auszug aus dem Sitzungsbericht.
Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Schirmer als 1. stellv. Vorsitzender, Kommerzienrat Grünewald als 2 stellv. Vorsitzender, Diehm, Jhring, Kommerzienrat Klingspor, Roll, Rorvack, Kommerzienrat Ramspeck, Rinn, Röhr, Stammler, Wallach, Wenner, Zurbuch und der Syndikus.
1. Entwurf eines Gesetzes über Betriebsräte (2. Fassung).
Der Hessische Handelskammertag hat zu dem ersten Entwurf des Gesetzes über Betriebsräte eine ablehnende Erklärung abgegeben.
Unter Festhaltyng an dem grundsätzlich ablehnenden Standpunkte auch gegenüber dem zweiten Entwürfe beschließt die 5)andelskammer, zu den einzelnen Bestimmungen folgende Wünsche Mr Kenntnis der Natlonalversammlung zu bringen:
Die Höchstzahl der Mitglieder eines Beitriebsrats ist von 20 auf 15 herabzusetzen;
Tie Amtsdauer der Mitglieder ist Von 1 auf
2 Jahre zu erhöben:
Das aktive Wahlrecht ist auf das 21., das passive Wahlrecht auf das 25. Lebensjahr festzufetzen ; m
Die Zugehörigkeit zum Betriebe als Voraussetzung für die Wählbarkeit zum Bettiebs- «tt ist von 1 auf 2 Jahre zu erhöhen;
Das MitwirsiingSrecht bei der Einführung neuer Arbeitsmethoden ist abzulehnen;
Das Mitwirkungsrecht bei der Einstellung und Entlassung von Arbettnehmern ist auf die Fälle zu beschränken, bei denen es sich um Erweiterung, Einschränkung, Stillegung des Betriebs ober veränderte Technik handelt;
Dem Betriebsrat ist die Pflicht aufzu- erfegen, auf die friedliche Beilegung von Sttei- tigBeiten zwischen Arbeitgeber unb Arbeitnehmer unb auf die Verminderung von Arbeitseinstellungen hinzuwirken;
Das Reck)t der Entsendung von Mitgliedern des Betriebsrats in den Aussichtsrat von Gesellschaften ist abzulehnen, ebenso bte Verpflichtung zur Vorlage einer alljährlichen Bilanz mtb einer Gewinn- und Verlnsttechuung;
Tie Sprechstunde ist außerhalb der Sprech-


