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Dietzen, 15. Juli 1919.
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Näheres d.d.Schulleitung
Arbeiterverein rln Wien sich am ö wju einet geikUim
rankfurt a. M., 16. Juli. Ta der Mifl ürtefrcmber nach Frankfurt in den letz- Wochen fv llberhand genommen l>at, daß ciirc
Die glückliche Geburt eines gesunden, kräf- ligen Stammhalters zeigen erfreut an
Hermann Röhrig
und Frau Elfe geb. Reiter.
Dietzen (Neustadt 53), den 16. Juli 1919.
Letzt 21 nc richten.
Der badische Finanzministcr über ErzbergerS Finanzplan.
Die Beschickung dmtscher Nettungsboote durch die Engländer.
Berlin, 15. Juli. (Wolff.) A m t l i ch. Durch die völkerrechtswidrige, unmenschliche Beschie- tzung der wehrlosen Besatzungen der deutschen Rettungsboote bei der Versenkung der Kriegsschiffe in Scapa Flow haben nach den bisl)erigen Ermittlungen, nutzer Korvetlcn-
wv. Aus R he in Hessen, 15. Juli, ivmvf-Fläch en, die in diesem Jahre niieittaufente von Mark eingebracht baten, beiden sich in Rheintessen iznd angrenzenden Teil ,«Ltarkenburg »wischen Eich, Gimbsteim, Stock itt und Bietesteim auf dem Altrhcin, wo d.e jguknbi'le Schilfrohrernte des Reichs statigefun- o'^t. Das Schilfrohr, das in diesem Jahre einen faniS guten Ertrag lieferte, ist ein sehr not
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mr. Frankfurt a. M., 16. Juli. Ter uzistvat beabsichtigt die R ö m e r h a l l c u nach Bi allen BoehlesckMi Plänen durch notlei- Rnde K ü n stl e r auömalcn zu lassen, um diesen turd» eine Derdienftmöglick^it zu geben.
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mr. Frankfurt a M., 16. Juli, &ie an f für ter Einfuhrmesse, die die Bc- ungen Teutsckilands zum Ausland auffnsckxn wird nachdem sie nunmehr vom Lantels- tstrrimn in Berlin die Genehmigung erl-alton zu einer Veranstaltung größten Stils werben. '-!'»otztLglich treffm aus den neutralen Ländern, '' deutlich aber der Schweiz und 9?onr<oen, ater »di aud 5)r>lland Anfragen ein. ES wird mit einer ^Oittellerschar vvn mindestens 10 000 gerechnet.
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Verband damit gleit« iie beiden Vereint m Fragen gemeinsam:< rten. Im yjiittdpur.fi i
führte.
Der Iurbaron wies teilweise die gleiche Be- etzung am wie vor 3 Jahren. Gespielt wurde mit erfrischenden Schwung. Besonders Artur Enge n s in der Hauptrolle des Blaukehlchen übertrat ich selbst. Bereits sein erstes Auftreten mit dem Liede „Wer die Arbeit kennt wie icf" und den kantschuckartigen ©liebe rbenen hingen war ein voller Erfolg, der sich im weiteren Verlaufe der Vorstellung reckftsertigte. Von den übrigen Mil- wirkenten seien erwähnt: Margot Werner, die unserer Bühne leider verloren geht, Adolf Fal- k e n und Rudolf Goll. Lissy Sprenger, einer neuen Kraft, fehlt es noch an der erforderlichen Schmiegsamkeit und Leichtigkeit. In Luise Ramme!, Die die Schwiegermutter spielte, ist eine anscheinend sehr brauchbare Vertreterin ilrres Fachs gewonnen woroen. Die Aufführung Ijinterbtü einen glücklichen Gesamteindruck. Auch die bekannten Musikschlager hörte man nochmals gern.
ha. Biedenkopf, 16. Juli. Der hiesige nnunalverband teilt mit, daß für die Zeil bis Ein treffen der diesjährigen Frühkartoffeln, die wegen ter ungünstigen Witterung vorig nicht zu rechnen ist, ein groter Posten ländischer SB i n t e r ta r to f f e I n zum ,if' von 10 Mk. für ten Zentner frei Lantes- nfr- bestellt Worten ist, mit bereit Eintreffen wächst gerechnet werden kmin.
Generalstreik in Stettin.
Stettin, 16. Juli. Tie Vertrauensmänner der Stettiner Gewerkschaften Ijaten, wie verschiedene Blätter melden, gestern abend beschlossen, heute früh in den Generalstreik einzutreten, um den Kommandierenden General zu zwingen, den Belagerungs usiand wieder amzu- heten uno auch das Streikverbot gegen die Landarbeiter zu teseitigcn. In einer Benammlung Der Magistratshilfsarbeiter wurde von diesem Beschlutz Mitteilung gemacht und die Versammlung anf- gefordert, dem Beschluß geschlossen nachzukommen.
Ter deutsch-amerilaftische Handel.
Amsterdam, 15. Juli. (WTB.) Die Rieterländisckie TeIegrfii>I)cnarientnr meldet drahtlos aus Washington, te.fi die vollständige Wiederaufnahme des Lande sve-.ke <S zn-i- schen Amerika und Teutfcha d.n i cht vor Mt tte
kavitän Schumann noch da- Leben Deriortn: der Torpedomaschinist Wilhelm Margraf und die Torpedo-Obermalchincnmaate Friedrich Becke und Gustav Pankrath. Alle drei gehörten zur Besatzung des Torpedobootes V 126. Tie endgültige Feststellung Der Zahl und Namen der Getöteten, sowie Der Verwundeten ließ sich infolge des Ausbleibens bet englischen Antwort auf die deutscherseits am 29. Juni ergangene amtliche Anfrage trotz aller Bemühungen noch nicht ermög^ lidren Die geretteten Besatzungen sind vermutlich in den Gefangenenlagern in Lsirestry ^bei Shrewsbury) und Wakefield (bei Hüll) interniert.
Zur Versenkung der „Lnsitania".
Nenyvrk, 15. Juli. (WTB.) Steuer. Alle Schatenersatzanfprückie an. bic Gunnrb.tmc wegen ter Versenkung der „Lusitanta" warten «tte gültig nbgi-nMen, te bad Gericht ter Ansicht war, das die xkrienlung ausschließlich durch ein mi- gesetzlickies Vorgehen der kai^rlich deutschen Regierung, ixe sich batet eines IteBootskommantemten als Werkzeuges bediente, verursacht sei.
Karlsruhe, 16. Juli. (WTB.) In ter l Sitzung deS babiidjen HausbaltSausschusses machte Finanzminister Tr. Wirth über die K o n- ierenz Der Finanrmtntfter der deutsch e n Gliedstaaten folgende Mitteilungen: Es soll die Gesetzgebung über sämtlickie 'steuer» guellen nur dem Reiche zukommen. Tie erzielten Einnahmen sollen nach einem noch aufzustellen- den Schlüssel zwischen Reich, Ländern und Gemeinten unter Berücksichtigung ter Lebcnsnot- Wendigkeiten aller beteiligten verteilt werden. Tte gesamte Finanzverwaltung der Abgaben soll von einer Zentralstelle einheitlich geleitet werden. — Nach Auflassung des Finanzmtntsters bedeutet dieses Verlangen der Reick>sregicruiig das größte Opfer, das man den Bundesstaaten überhaupt zu- nruten könne. Tas Verlangen bedeute, die Aufhebung ter buntesstaatlick-eit Selbständtgleit. Es mässe babei wohl beachtet werten, dag damit auch die Ausgaben der Bundesstaaten kontigenttert werden und daß bic künftige Entwicklung sich nur tm allercngsten Rahmen vo.lzicl.eii werde. Das Reich beabsichtige, die Bundesstaaten in einem noch zu bestimmenDen Umfange teilnehmen zu lassen an den Erträgnissen gewisser Steuern, wie der Ein- fommen» und Erbichackssteuer. Tie Bundesstaaten hätten tentn noch Gelegenheit, bei ordere Ertra- steuern oder etwa die Vergnügungssteuer für sich auSzubauen, foiem das Reich auf die berecks cm» gebrachte Vorlage ter Vergnügungssteuer verzichtet. Ater auch die G e m ei n den v e r l i e r e n das Selb st be st immun gs re cht über ihre wichtigsten Finanzguellen. Sie werten nach Meinung der Rcichsregierung sich von den Bundesstaaten einen bestimmten Teil der aufgekommenen Einnahmen, die vom Reicks erhoban werden, .zubilligen lassen mülsen. Damit wird bie ftnanjieUe Sell ständig leit der Gemcindeit im wesentltckien beseitigt. Stc werten der strengen Aufsicht der Bundesstaaten hinsichtlich ihrer Ausgaten unterworfen sein. Ter Finanztedarf des Reiches, der Gliedstaaten und der Gemeinten wird auf annähernd 2) Milliarden im Jahre geschätzt. Hierzu kommen noch die Lasten, die uns der Frretensvn- trag mit Gewalt aufgenötigt hat. Ter badrsche Landtag werde sofort zu dieser wichtigen Angelegenheit Stellung nahmen müssen.
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Spitalan derDran, 17. Juli. (WTD.) Korrcsp.-Dureau. Trotz des ftrittrn Auftrages ter Entente räumten die Jugv-Sl awen Meter Klagenburg noch gingen sie auf bte neu- bestimmte Temarkatioilslinie zurück. Nur rm La- vanI-Tal Murten auS einigen Orten die Truppm zurückg.Hlogen. Tie Bevölkerung ist hierüber aufs äußerste erbittert und erwartet, daß die Entente endlich ihren eigenen Anordnungen ten Jugl> Slawen gegenüber Ack)tung verschafft.
Prof. Emil Fischer f.
Berlin, 16. Juli. In der Nacht vom Montag znm TiciLbig oerstaro, wie die „Boss. Ztg." meldet, ter berühmte Chemiker Prof. Emil Fischer im 67. Lebensjahre in Wann- fee bei Berlin. Ein geborener Rheinländer, hatte er zuerst eine außerordentliche Professur in München inne, folgte Dann einem Ruf nach. Erlangen und später nach. Würzbura, bis er schließlich als Nachfolger tzoffmanns nach Berlin berufen wurde.
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, Die Lage in Oftpreutzen.
Memel, 15. Juli. (WTB.) Tas „Me- meler Tampfbvte" Hieltet: Am Montag und Tienstag wriite ter englisckte Oberst Pc re io al in Begckilung eines deutschen GeneralstabsJfsiziers in Memel, um mit ten Memeler einschlägigen Cte.len spätere mi i arische Sick-erl)ei ^masnahmen zu besprechen. Von amtlidter Stelle wird tem „Memeler Tampsdoot" zu diesem Besuche mit- geteilt: An die Anwesenheit des eilglischen Obersten Percival in West- und Ostpreußen werten von einigen Blättern Mitteilungen geknüpft, tee den Tatsackien nickst entfprcck)en. lieber de etwaige Besetzung des Freistaates Tanzig sowie des an ten Bölkerbirnd abzutretenden Gebie es nördlich Mcmcl durch Entenretruppen sind m>ch keinerlei Beschlüsse gesatzt. Tie Nackfricht, tetz Mcmcl bereits am 21. Juli durch Entcnletruppen besetzt hx-rten soll, entbehrt jeder tatsächlickien Grundlage. Tic Besetzung Tilsits kommt überhaupt nicht in Frage. Tie Reise des Obersten Percioal bat nur informatorischen Charakter.
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Schale hat am Wjierung. iß ^.^dik TStnÄ mi. Sachdienlicher ie ikrimiLchvitzei t ^eDolkSparleisg *' tnt Gewerbehau; 3 llifl ab- TaaccordiLo zahlen, und Aerichi« Ang.
Sport.
— Tie 27. Regatta des Süddeutschen Ruderverbandcs findet am Sonntag den 20. Juli in Frankfurt a. M. statt. Es gelangen U Reimen zur Aus ahrt, von denen der Giefiener Ruderklub „£) a f f i a" 6 Rennen gemeldet hat. Im Junior-Einer startet tzermam Kaiser, während im Senior-Einer die Meiprrschait des Süd- deutsck)cn Ruderverbandes von Fritz Schüfiler bestritten wird. Außerdem hat die „v a f f t a' 2 Antäuger-Bicrer, den Elastvierer und den zweiten Achter gemeldet. Da sämtliche Reimen. von den PerbanDsvereinen stark belegt wurden, sind span- nenbe Wettkämpfe zu erwarten.
Q Grünberg, 13. Juli. Sonntag den 27 Juli finoct hier die Bezirksturn ahrt des 2. Turnbezir s vom Gau Dessen statt. Tie llebun- qcn zum Wetturnen um1,alten: Sock- und Freiweitsprung, Kugelstoßen, 100-Mcter-Lauf und eine Pflichtfreiübung.
Vcrmif d?tes,
* Kirschenernte mit .Handgranaten und Gasbomben. Tas als Kirschen- paradies weithin bekannte Törslein Gerbrunn bei Würzburg Hot trotz des reichen diesjährigen Mir» scheusegens den Pfundpreis auf 2 Mark unter bem Baum sestg.setzt. Tie zahlreichen 5kir,.he".au|lauicr aus ten Grobstädten suchten auf die iirschenernlen- ten Bauern gütlich einzuwirken, den Preis herab- zilsetzen, sonst würde man sie aus den Baumkronen herausholen. Plötzlich beantworteten bic Bauern das Trängen b.r KirschenliebHaber mit >schrot- schüssen. Innerhalb weniger Jhnuten war eine richtige Schlacht im Gange. Mit Gasbomben und niiiaten holte man die Kirschenbauern aus umen und jagte die sämtlichen Kir|ck^n- erntier vor das Torf, das besetzt mutte Vcr- schietene Bauern wurden dabei schwer mifihantelt. Tie SlitfdKn wurden abgepslückt, gewogen und der Betrag den Bauern durch Postanweisung zugesandt. rf
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
0 Schlitz, 16. Juli. In unseren ausge- kten Waldungen naht bie in diesem Jahre ! reiche L eidel b e e rer n t e heran. Als sich . ,-rsten schwarzen Beeren zeigten, da strömten Scharen von Menschen hinaus, weil jeder lVgte, er werde zu kur» kommen. Tie Folge non ist. daß die Ernte in halbreifem Zustande ir.ts zwecklos vergeudet wird. Eine in Volks itirDaftlutet Linficht zu begrüße-ide Maßnahme i Mccidamtä Lauterbach verbietet nun das Sam- [1,1 von Heidelbeeren bis zum 20. Juli. Zu- ^rhandlungen werten bestraft.
) S ch l i tz, 16. Juli. Eine aus dem ganzen << iftcr Lande stark besuchte Versammlung des fischen Bauernbundes sand gestern hier Oekonomirrat L en s e l - Dortelweil, sprach itt das Landg setz in Lessen, Otto Dirschel - tkjberg über „Tie Beseitigung der ZivaiigÄvirt- kjt mib die Notwrndigkint ter Organisation". I rrfvlgtcn zahlreiche Beitrittserklärungen zum »sfischen Bauerichund. Eine ähnliche Versamm- ng ivurte gleichzeitig in Lauterbach abgehalten.
Starkenburg und Rheinhessen.
Keine Wanze mehr m.T- nur mitKammerjaeer Berg’s Kieodaal 1 und II ku erzielen.
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ch Riede r-J n gelheim , 11. Juli Es de das Pfund Rhabarber 16 Pf., Kirschen $., Stachelbeeren 75 Pf. und Johannisbeere
Kreis Wehlor.
"Wißmar b Gießen, 16. Juli. Um bic [clIigTcit reger zu gestalten, hat sich in hiesigem te im Restaurant zürn „Krokodil" ein Ge,ell- ifiöverein unter tem Namen „Edelweiß" gc»
Dessrn-Nassau.
Die Franksiuler Einfuhrmesse.
Kohlenschlacke hat laufend waggonweise abzugeben Spinnerei und Weberei Wetzlar rrommanditgeseüfchafti.wetzlar
1k Messe, in ter Festhallc am dol^nzollernplatz, <t größten Dalle Deutschlands, unter gebracht, soll riter L>auptsack)e GebrauckFgegenstüiite «tr ©ijau ibrircen, Lurusarttkel sollen mit Rücksicht aus bic deutsche Valuta ausgeschlossen fern.
isse. Die Unterteltuy ■ | nsialtung hatten ein I ugvereins (Teilung: ’-.H
V Laasphe, 16. Juli. Wie auS Siegen 3t.\l>2t wird, hat sich im bor.itTcu Gerichts- stngniö d r Wi derer Ernst N ö h aus Lü^el, Hü z.ich bic Lehrerin Frl. v. Goltterg auS Stift lyp'l frnwitete, erhängt.
IrdiSI*«- ÄWLK li und gerade gelegt. ^ »s
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enbal68fi, mi Sfltnen L nir- L'
.kstr einen 6jnr Mimigc mäßige Unterbringung. twb aller Ma^ viele alte S^Andcn, r Mn en nicht mehr möglich, hat ictzt der Ategistrat n,n Arbeiten W» r ;')U jUgdt>crbot erteilen. Nur mit ganz Vließen lassen, KjIÜ)etcr Genehmigung darf der Aufenthalt ui tßierbeW' lenfiurt länger als ackst Tage dauern.
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K. v. Sofern vertraglich nichts besonderes vereinbart ist, Limen die Be^unmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über Dienstvertrag in Betracht. Hiernach geht der zur Tienftleiitting Verpflichtete des Tlnspruchs auf Vergütung nicht dadurch verlustig, daß er für eine verhälttnsmas-ig nicht erhebliche Zeit dunck, einen in seiner Person liegenden Grund olfne fein BersckMlden an ter Tienstlei^ung vn'hiutert wird (Krankheit). Er muß sich jedoch den Betrag anrod) ten lasten, nx-Wjer ihm für bie Zeit ter Verhinderung an Krankengeld usw. gezahlt wird. Bei einer tnertcl» jälwigcn Krankteit kann aber unmöglich von einer nicht erheblichen Zeit gcsprtxlrm werten.
Wenn die Gemeinte ten Stellvertreter mit Wahrnehmung Ilster Funktionen beauftragt hat, so ist sic, sofern nick»ts anderes vereinbart ich auch zur Zahlung der Vcrgütuna an diesen verpflichtet, dagegen besteht keine reriit id>? Verpflichtung, Jhnm das Gehalt für ein Vierteljahr toeiter zu zahlen.
Trostlose Zustände in Italien.
Rotterdam, 16. Juli. (WTB.) Tmlh Telegraph meldet mis Mailand vom Smintag'. Tie Auslehnung des Volkes gegen die De ne r u n g der Lebensmittel und bic heftigen Unruhen, die bei dieser Gelcgenhett ftattfanten, brachten Italien in eine sehr schwierige Lage. >.ch Hunderten vvn Städten fehlen die Vor rate. Du: Regierung bemüht sich sehr, die Lage zu teyerr- fäjcn. Ministerpiälitent Nitti richtete ein langes Handschreiben an die Prä fetten und örtlichen Behörden. In sämüichcn Städten und Dörfern sind die GeMvind-räte Tag und fttacht teimit tefchäf- tigt, eine Lösung für das schivierige Problem zu fiuten^. wie die Preise trotz ter riesigen Löhne lcrabgesetzt werten könnten. Tic sozialistischen Or- üQuifaliüncn vermehren dadurch, daß sic gegen die Dcrabsetzung ter Löhne find, die Schmeyg- feiten. Eine ganze Anzahl von Betrieben ruht vollständig. In ganz Italien kann man kein Paar Schuhe mehr kaufen. Alle Schuhläten sind ausv^rkaust oder leer geplündert. In ten Easös ind> Schankwirtfchasien Riailands kann man kein Bier mehr bekommen, da die Wirte sich roeigepi, das Bier zum lyalben Preise zu verkaufen. Tie Kleitermacher weigern sich. Die Anzüge zu zuschneiten, da die Arbeiter- bürse die Derabsetzung ter Sckmeiterlötele nicht gestaltet. Tic Bauern wollen ifac Erzeugnifse nicht mehr zur Stadt bringen, da sie bei den herabgesetzten Preisen die Arbeitslöhne und ion- ftipeu Unkosten nicht meist: tefhxiten können. Anderer seit blieben die Preise für alle RegierungS- waren unveräntert. Tie Reqt.'rungspreise find am höchsten. Tie Regierung führte riesige Mengen von Fleisch und andere Waren aus Amerika em und will sie nur zu ten von ihr bezahlten Preisen weiter verkaufen. Ueberall herrscht Tnrcheinanter. Tie Presse rodit daraus hin, daß die wirtsckwftttchen V'rl-cutniffe des Landes nicht in 24 Stunden durch einschneidende Maßnahmen geändert werden können Hier und tert dauern die Unruhen fort. Am' Freitag kam es anläßlich einer Volkskunte flcbimg in Udine au eiirem Zusammenstoß mit Truppen, die Maschinengi lvelnfeuer abgaten, wobei vier Personen getötet wurden.
Lffe iu einer widftw d «nsigcs Baumaterial. Tic günstige Verwertung ie bei au&erottti öS ^ 'ührt, daß in den Dörfern am Altrhein « SSdic öcSt' V CiWurtflfliuerte Schilfrohrindustricn, Sch.l,rohr- W vnmfArifen entstanden sind, die fast aanz
«biS Lk SiÄraiW-md versoracn. Im Winter bilden bie;e 4 bäft nSter flid JWlfrobraitlagen für den uneingeweihten einen int K j Uiürurdigen Anblick und bieten auf rings ver- H taii" «LG-«'- Sl»r ba» täuschend Lhnl.ch- Bild emti
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L. Lauterbach, 16. Juli. Nach Tanger Der Iurbaron.
i-ftmteit ging in ten letzten Tagen durchgreisen' Die TheatcrsreuDigkeit hat auch in diesem gicgen iiieber. Besonders ter Sommerfrucht, Sommer nicht nachgelafsen. Ein abermals aus- Hackfrüchten, dem zwetten Klee und tem verkauftes Haus liefie es wünschenswert erfttei* —;n. x»*- m/wto n». wenn Die Direktion des Stadttbeaters ihtt
Gastspiele von Nauheim her regelmäßig durch-
Statt Karten!
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Datum 1
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
(Brob brr B. wdl» hung in stehniil trr fid)fbaTtn Hi imrirstäche
Wetter
15. 7.
nm.
14.1
6.9
5R
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wechs. bewölkt
15. 7.
16. 7.
abds.
°m- II
12.1
10.2
7.4
7.8
70
84
nachts klar


