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Gießen, April 1919.

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Gießen, den 14. April 1919.

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)ffen, daß ngencn et jebem )!est legen

ra. Krofdorf, 15. April. Die für K-ros^ dorf-Glcil»crg 1913/14 erbaute Schule wird mit Beginn des neuen Schuljahrs (39. April) in Betrieb genommen. Das stattliche Gebäude ent­hält nur Schulräume und ist mit Dampfheizung und Badecinrichtung berieten. Sämtliche Schüler aus Gleiberg, ioiute die oberen Jahrgänge von Krofdorf werden dem neuen Schulhauie zu- geteilt. Zugleich treten zwei weitere Lehrkräfte ein.

kreis Friedberg.

Q Bad-Nauheim, 15. Llpril. Gkn-ern «abend wurde im Theatersaale des Mirhmses unter ftartcr Beteiligung aller Geschäftskreise unserer Stadt eine E i n ka u f s ge se l l s ck as t als G<- rtoHcin"d>aft mit beschränkt-. r ^oßpf ich' gegründet. Tie Genossenschaft will es sich Nir Au g-be machen, äZebens- ober Stärkungsmittel lür jiranL oder kur­bedürftige Gäste, die unser B<ch aufinch.m, auf ge- setzlichTM W.'g' zu besciurffeu. Ter GcschastSanttck beträgt 500 Ä, die ^>as pf.ich! 1003 ML

Eltern as<en ihre ach ulen tl. löhne u. Töchter die EanäJszcbnlti v.G.hernies besuchen, nalbiah'os- ui Jahns ilasse Höhere 479ßc Banflelstachklasse Beginn des neuen Schuljahres am 2. Mai. An meld. tAglkh u.zu , legi und. Unterrichts, i Prospekte frei.

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®rofoe öffentliche Kundgebung gegen die Abtrennung öe$ §aargebieL§ am Mittwoch, 16. April {9t9, abends 8'/. Uhr. i. groben Sank des Hot?!$ Einhorn Hilrstcnhos) Redner: Der Präsident des Landesamts für das Vildungswcsen, Pros. Vr. Strecker- Darmstadt, und Vertreter der politischen

mee zu wählen. Es ist demnach zu erwarten, daß Gießen wie bisher Garnisonstadt bleibt.

** Dienstsendungen mit Akten sind von setzt ab zwischen Behörden von dem unbesetzten Deutschland nach bet französischen Besatzungs-one zugelassen. Auch Privatpersonen sind zur Aufliefe­rung derartiger Sendungen befugt, wenn es sich um Dienstvakete an Behörden handelt oder von diesen an Privatpersonen gerichtet sind. Aus den Aufschriften muß zu ersehen fein, daß der Inhalt nur aus Akten besteht. Tie Pakete an und von Privatpersonen werden dem Militär-Administrator in Mainz überwiesen, der in jedem einzelnen Falle über ihre Zulässigkeit entscheidet. Nach der Rheinpfalz sind nur amtliche Aktenpakete zuge­lassen. Tte Pakete und Paketkarten müssen den Vermerklieber Postprüsungsstelle Ludwigshafen (Rhein)" tragen.

** Ausdehnung der Wie herein st e^l- lung von Kriegsteilnehmern. Tie Wiedcveinsielluna von Kriegsteilnehmern und reichsdeutschen Zivilinternierten ist vom Reichs- Ministerium für wirtschaftliche Temvbilmachung ausgedehnt worden. Ern Wiedereinstellungsver- langen geltend machen können diese gegen den Arbeitgeber, bei dem sic nach dem 1. 9lugui"t 1914 zuletzt als Angestellte beidyäftigt waren, wenn sie bei Ausbruch des Krieges stellungslos waren oder im Ausland'ig waren, und nicht bisher schon wieder eingestellt werden können. Ebenso in Betrieben ober Bureaus tätig waren, die später, jedoch bevor ber Anspruch des Angestellten auf Wiedereinstellung erloschen war, aufgelöst worden sind, oder selbstärchige Unternehmer waren und infolge des Krieges kein Unternehmen mehr be­treiben, ein solches auch nicht durch andere be­treiben lassen.

* Der Zweigverein vom Roten Kreuz, der Alice-Frauenverein und der Zweigverein Gießen Bezirksausschuß für ver­mißte und kriegsgefangene Deutsche Gießen,

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** Stenographie. Die staatliche Stenographielehrer-Prüfung bestand am Sachs. Stenogr.-Landesamt zu Dresden Herr August Siebert, Rechner der Stenographen- GefellschaftGabelsberger" und Damen-

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B - u. S.-Näle bestehen, werden aufgefordert, 1 bis 2 Delegierte zu der Konferenz zu ent­senden. Die Konferenz tagt vormittags 10 Uhr im Gewerkschaftshaus (Schanzenstr. 18).

♦♦ Der Obmann des Garnison- Soldat enrates Gießen, Gefreiter Simon, vom 3-'R. 11G schied am 15. Avril, wie uns vom Militärausschuß mitgeteilt wird, aus dem Leevesrienft. Mit ihm verliert der Arbeiter- und Soldatenrat Gießen einen seiner ältesten und rüh­rigsten Mitglieder. Obmann Simon erfreute sich einer großen Beliebtheit und genoß ins'.e andere das denkbar größte Vertrauen seiner Kameraden. An Stelle des Gefreiten Simon wurde Gefreiter Glauch vom J. R. 116 zum Obmann des Gar- niion-Soldatenrats Gießen gewählt.

** Die neuen Garnisonen und Nummern, lieber die Standorte der vor­läufigen Reichswehr hat der Reichswehrmini­ster in eingehenden Zlusführungsbcstimmun- gen bestimmt, daß diese im Jnncrp des Lan­des durch die Generalkommandos vorzuschla- yen sind. In erster Linie kommen solche Orte in Aussicht, in denen ausreichende militärfis­kalische Exerziervlätze und einwandfreie Schießstände vorhanden sind. Sie sollen in möglichster Nähe von Truppenübungsplätzen liegen. Soweit die Plätze nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, können sie auch selbst belegt werden. Die endgültige Bestim­mung der Standorte hat sich der R.eichswehr- minister Vorbehalten. Die Zuteilung von Standorten an die Freiwilligenverbände im Grenzschutz Ost wird später geregelt. Die Reichswehrbrigaden und ihre Truppenteile werden durchlaufend numeriert. Bestehende

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* Von 7 1,5 auf 465 Pro zent. Tie fortgesetzt steigenden Ausgaben, die der Lebens- unterhalt erfordert, beleuchtet ein L>aushaltungs- buch, das sorgfältig die Kosten ber Lebenshaltung einer sunflöpfigen Familie feit 1914 verzeichnet enthält Tie wöchentlichen Kosten betrugen 1914: 11,55 Mk. 1915: 19,86 ML, 1916 23.67 ML. 1917: 49,06 ML, 1918: 57,56 Mk., 1919: 65,26 Mark. In Prozenten ausgedrückt trat eine Ver­teuerung ab 1915 ein von 71,5, 104,5, 151,6, 398, 465.

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Berichterstattung des DoNsrateS VrmrNch- Vezeichnungen hinter der Nunnner Wunen Lauterbach über den zweiten Rätekongreß in beibehalten werden. Zunächst sind landsmann- Berlin. Punkt 2. Maßnahmen zur Bekämp- schaftliche oder Bezeichnungen der alten Ar- fung des gewerbsmäßigen Schleichhandels und - -

der Geheimschlachtungen. Punkt 3. Verschie­denes. Alle Orte Oberhessens, in denen A.-,

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BudkkuS'scht Eisenwerke Wetzlar.

Frankfurt o. M , 15. April. In der außet- orbcntlidien Haupttx-rsammln g der Buderus'schcn Eiscmverkeu wurde der Erwerb bc r 6>r schäftsanteile der Eisenwerke Vir z e n ha i n Hugo Buderus G. m. b. Hirzcnb^w (Oberhessen), genehmigt. Es wurde beschlossen do-.- Akttenkapi.al um vier Millionen Mark zu erhöhen, wovon zwei Millionen Mark für bin Ankaus der Geschäftsanteile der Eisenwerke Snry?nbatn btcneii. während der Borstand ermächtigt tvtrt>, bic rrn lichen Awei Millionen Mark nutzt imtcr 107 $t£>3 zu begebert. Sämtliche Ak ien sind dwrdenven'' ^berechtigt ab 1. Januar 1919. Tie Einführung ist für die Börsen in Frankfurt <L M., Berlm und Köln in Aussiäst genommen. ,

Neu gewählt in den Aus ichl^rat nm rot n bt' Herren: Landsdallmeister Fritz Schörke und Reclstsanwalt Tr. jur. Roth, ber sich «an schließenden Aussichtsratssitzung wurde der Rech n u n g v a b s ck l u ß für bis Jahr 1918 vor gelegt Ter am 23. Mai 1919 in Franksurt a^M. statt findendeir ZxruptvcrsLMmlung soll die Bertettum-, .einer Tividende von 7ya Proz. lgegen 10 v. X>. im Vorjahre) vorgeschlagen werden.

In der Aufsichtsratssitzung wurde auch ein Plan belr. Verschmelzung des 23?c ft bcu t scheu Lfisenwcrkes G.-G in Kray mit den Buderus'schen Eisenwerken besprochen, der fcuLi.: lautet, bas 2 500 009 Mk. betraynbe Aktienkapita. bC'3 Westdeutschen Eisenwerkes gegen den gleich«.: Betrag Bubcrus-Aktten umzittauschen nb aßerdcn: eine Barzahlung von 150 ML auf jede Aktie ix-: M-estbeutschen Eiser'.wwkes yi vergüten.___________

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