M.2,4
Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberfen->u)
.1
Nur Hessen.
Hessen-Nassau.
Aus dem Amtsverkiirrdigungsblatt.
Dos
Am t s v e r Vün di gungsblat
Die Kohlenversorgnng.
btaütmission Giehen, eöberstr. 14
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gcTunbelt- Der Abschluß derStadt-
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Mofesta startte ihr verloren nach.
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harter"knm^üpn^"^r" auch wieder einmal ein faS 11idKLJS?1- ^ssicht. auf eine Besserung tueitrrl P!?lWe,,; im öegenteiL Eine Lag- ist
, v von 500 Mr. zu bewilligen, wird abgelehnt -dagegen sollen in Uefereinstim- mung mit ber Re^hsverordnung ben wirklich fe- ourftigen Erwerbslosen besondere Naturalienver- guttmgen gewahrt werben. Es wirb hierbei zum Ausdruck gebracht daß die Bürgerwehr jetzt üfer- 9&öJCVnÜ> ^gestellt daß die Bezahlung der
o-T—7 eine ganze Anzahl VON er- werbslaien Leuten tm Tagbau unterzubringen.
... - e r) p a z iergänge, bie von verschiedenen rauen ohne die Lehrerschaft veranstaltet wurden, nnrr nrtm blw cw._ar.. . < cx# , '
III.
Das Souper bei Kammelsbergs näherte sich fernem Ende.
Beate Millner, die nur durch ihren Detter Magnus Sanderfeld v-on Evelyn getrennt saß, beirgte sich ein wenig seitwärts und flüsterte der Freundin besorgt zii: „Du bist so nachdenklich. Liebste, und auch Magnus ist gar nicht so lustig wre sonst — habt ihr euch etwa gezankt?"
Evelyn runzelte die ©tim und antwortete halb spöttisch, lialb ärgerlich: „Was fällt dir ein! Ich werde mich doch nicht mit meinem Tischherrn ranken?"
„Dann langweilst du dich!"
Evelyn schwieg. Beate fuhr fort: „Aber warte nur, es hrirb schon noch lustiger werden. Beim Essen ist es immer ein wenig steif, es fehlt mxi) die Stimmung. Aber Tante hat gesagt, nachher gibt es Vorträge — ein Opernsänger soll singen, imb Bavonrn Glyddi trägt Couplets Var. Zlcketzt soll auch getanzt werden!"
„Du weißt, ich mache mtt nicht viel au« Tanzen!"
Aus Stadt nn& Land.
Gießen, den 13. Sept. 1919.
es.mcht Qers^in rann Lßerordentttch fchkecht t°inb?' 160°- E. für bie Sten ber stellt. Im vorigen Winter ist bie Versomuna nlLFÄ^ eq ? 0 nri CLbie b0’-1 verschiedenen
nsbe onbere banl beä milben SBiniets rimai>r= Lchrerschaft v-ranftaltc. »ourdcn.
™fm- gut gelungen. 3n b efenT® S i-br l-bhaste- Ausspruch« Annahme.
-roße 'Streif an ber Ruhr im A^i ?oser burch ÄLZ ij-r BeschSstim,n°. Arbeits. — ...ÄLV.L Ä”, SB; MB».
geben ©onntan Slbenb 8-/, Uhr Neligtöser Vortrag " 2>ttttwoch „ 8*/o „ Bibelstunbe
jedermann herzlich roiUtommen. ,0M0D
„Und ich tanze so rasend gern! Tu doch auch, Magnus? Bekehre Evelyn doch dazu' Sie mag nicht tanzen und tanzt doch so wunderschön!" Grai Sanderfeld wandte sich an Evelyn und begann eifrig auf sie einzureden.
Aber Evelyns gelangweilte Miene hallte sich balm nicht auf.. Sie fühlte auch jetzt, wo et, durch »eine Cousine mifgeschreckt, sich alle Mühe gab, seine Tarne zu unterhalten, etroas Gezwungenes aus seinem Wesen heraus.
(Fortsetzung folgt.)
I ' -,8ch gehe schon —" murmelte sie verwirrt I Shtt hastig hinaus, um die ihr gewordenen 1 Austtäg- auszufühivn.
Sport
Ncitersportfest in Bad-Nauheim.
^.as Reiterspottfest der Reichswehr-Brigade 18 am letzten ^amstag und Somttag nahm einen glanzenden Verlau' --------- ' -
bei den einzelnen Rennen !
Ä um die Sveges'palme'sttitttm
^^^^^fewar f^br stark, wenn er auch, gegen
W«Wt hm mt neuer ^ereifflvPm\ DettiUDcvfflufpn, M J__Witxiu. Wi| ma
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ist dem Beteiligten chsbald mitzutttlm. Die'str kann dagegen innerhalb einer Woche Beschwerde pmKA erheben, das darüber endgültig
hieß er! Welch ein schöner, ungewöhnlicher Name! . . . Tiefer Mann würde heute abend neben Evelyn sitzen und mit ihr Plaudern. Er mürbe ihre Schönheit sehen, und Niue Augen würden vielleicht voll Hetzer B- wunderung in die ihren sich versenken . . aber sie liebte ihn ja Nicht!
Plötzlich mürbe sie von einer neuen Borstst- ©£9 -?Tl "un aber er Evelyn lftbte? blre schönste von allen! Tmm nrntzte er doch sterbensunglückliche werden, da ft> lchon einen anderen erwählt hatte e., E^tt- bu stehst da und träumst vor dich hin, wahrend mir gar nicht wissen, wo ein «s vus vor Arbeit!" sagte Emmy plötzlich neben ihr.
. . Podesta fuhr zusammen und strich sich über bie Schlafen.
Matt^tt^'^ Einen Ueberschuß von 445 110 -’jcarr ergibt, wird genehmigt.
rm. Darmstadt, 12. Sept. Wie wir er-
& ber gesttigen nichtöffentlichen
wandte sich um. „Ah, da bist du endlich! sagte sie, Modesta gewahrend.
„Ja, — soll ich dir helfen?" murmelte Modest a.
„Zu spät. Kleine. Du siehst, ich bin nun 'chvn fertig. Bin ich nicht schön? Werde ich gc- fragte sie, ihre Gestalt stolz aufreckmd.
Modesta nickte.
„Ja du wirst ihm gefallcii," sagte sie wie irn Traum. „Sehr ... sehr wirst du ihm gefallen !"
Evelyn starrte sie betroffen an.
„Ihm? Wen meinst du?"
Modesta erschrak.
Hir ft- Begriff, daß diese Welt nicht mehr sAne, ehrgeizige Schwester paßte . . . und daß Evelyn die Menschen barin alle klein Ä, cr|d}cuicn mußten. Jetzt, da sie selbst STIL ?-!r^<u>lene andere Welt getan, wo,Evelyn fich wohlfuhlte, begriff sre es nur zu gut .
h, war nicht der Glanz des' Reich
tums, der Modesta blendtte und mit einer Ber- beren sie noch immer nicht Herr rverden konnte.
Es tvar eine tiefe, klare Bläue zweier Männeraugen, der edle, stolze Schnitt eines Gesichts, dre ihr dak-i vorjchwebten. Wie viel lag in diesen Bugen! Modesta hatte das unbestimmte Gefühl- Alles was gut und gvoß ist in dieser Welt, lregt dann . . .!
' V?""«, Z" Kreuznach haben bie Bericht erftatter beschlossen, nur noifi zwei Stunden an een Litzimgen der Stadtverordneten teilzunehmen xxt etabtoerorbneten sollen auf diese Weise zur
In vtÄ «a'l
(St würde heute Evelyns Tischherr sein. Wie gut iti zusaminenpaßten. Und mußte er nicht ganz bezaubert >em, wenn er sie nur ansah?
Im nächsten Augenblick aber schon durchströmte )te an feit)am frohes Gefühl: Graf Sanderfeld war nicht der, mit dem Evelyn in per einsamen Zeisiggasse gestanden! Mochte er sie tausendmal «!?""bern heute abend — das.Herz der schönen Schwester gehörte doch einem anderen, sie würde ihren Tiichcherrn nicht lieben . . .
O fiel Mcst>esta nicht ein, sich zu fragen, narurn ihr bueier Gedanke wie eine Erleichterung kam, dennoch war es so.
WM
„ r;;;;;v: v 11 ^uuyiCL SN suyren-} n^'ellem’öeimen, Errichtung von Einkaufs zentralen
Jahresumsatz sestzustellen '^billigen guttn Mittagstischen sollen den äung - aesckiäkttn tef.ßlftC^cr sber früheren Z ellen bie Unannehmlichkeiten ihres Daseins ver
? lesbar bleibend zu durch- liessen inachen und )te vor der Ausbeutung schützen ra teÄl"» Uml-'« «nb et.btbcrurbV^n.
ML SWii &Minboa_0l^ isMeresBrauM!,'
unabwendbar. Nur immer wieder sei darauf bin ©i^£^ xü gesttigen nichtöffentlichen gewiesen, daß Holz u n d Tor f mtttt-beW -Ltadtverordntten über die Bermehrung
zur Streckung etwaiger vorhandener mmSS”'V?bie bunf], bie »er?
rate und letzten Endes zum Beheizen der wimmer SS.Är 'm Interesse ber helfen muß, wenn man im kommenden Winteren i ""t-vening geworden ist. Auch
einigermaßen angewärmtes Zimmer h^en will Nror ?,on Erwerbslosen und an
5iu? nennenswerte Entlastung durch OEinstibr ^t wieder zu eröffnenden
ausländischer Kohlen ist nicht Tu U?en Gnglanb 1 *Lbr€ "K^z von Hessen" fei
leibet selbst unter Kohlenmangel, und wenn Ame-1 ."erhandelt. Es wird dadurch die
rlka imstande sein sollte, erhebliche Mengen Kohlen' ^baten, eine ganze Anzahl von er-
liefern, so werden sie gewiß nicht In Ä!^s^^.?^>chland zugute kommen, denn KrÄ A^e" eI?nbeLn^unb den Neutralen
CÄMm ba8' roaä uni vor «Ä
h. Marburg, 11. Sept. In der Näbe des mirT^Sm? n?rce 9cf<Frn der39 Jahre alteLand- S,I)Q."^dTDa-ppel aus Beltershausen beim ziefe?? ^gr? Dau"i,iammes durch plötzliches An- Äb^fS^ f° bm K^-Pf oetoffeu, baß
„Nichts — ich dachte nur so — daß bu allen M anni.'rn gefallen mußt — weil bu es willst!"
„Ja, das will ich!" lächelte Evelyn, vor- uchtlg den Abenbrnantel umlegend und ein Spitzen- tutf; um den sorgsam frisierten >dopf schlingenb. „Na adi^u Kerne! Langweile dich nicht zu sehr fei Lottes Verlobung. Ich bin froh, daß ich nicht dafei bin! Das ist nun einmal keine Welt für — mich!"
* Die Schul schwänzer. Aus Kassel ^nun^^^ben: Eine der bedauerlichen Er- *SU?Se? der ordnungsarinen Zeit, in der wir Ä bas Sch ulichwänzen ber Groß UrfnXf lf2?s-r'c ^brer glauben nun öic
Ti. g k blf,lc Erscheinung gesunden zu Hafen: t .ncI>cn aut eigene Faust, zum Teil
aber auch mit Unterstützung oder auf Antreiben d" Eltern zum .vamstern auf bie Dörfer, und aus dem Hamstern wurde die Kinder- bette lei rmt Heuchelei und Lüge. In fer /wischen Kassel und Marburg (Lahn , wohl dem sruchtbarpeii Teil Niedersachsens, bocken meift am Freitag den Sonntags, turi.ni. -as haben btc Kinder von Kassel, aber rntm von weiter entfernten Städten, ja von Elienach, herausbekoniinen — vermutlich als Fe rienpatenhnber _ - und ziehen bettelnd von Dors N 'agen ein merkwürdigerweise über -
emstimmendes Sprüchlein aus: „Ter Baler ist ge-
Mutter krank, wir find ihrer 6 Geschwister und haben nichts zu essen. Liebe Frau d!unb 921)1 im Kindermunfe SÄ f)2cte ^rzen, und es gibt ein Stuck Kuchen und andere Lebensmittel. Andere Kind-r ttettn tu dw Stufe und beginnen mit nieder ge)djlagenen Augen zu feten von Krieg und *un - Gott möge die Herzen öfm-n unb helfen Tafel schielen sie schon in der Stufe umfer Werden die Kinder nach Name, Wohn - ort unb schule gefragt, so antwotten sie ohne Be- finnen Bei Nachforschungen stellt sich aber Ixt aus, baß alle^ nicht stimmt. Bielfack> geben sie an, sre gingen Nicht zur Säpilc, weil diese <r^ ir-genb einem Grunde geschlossen sei. So erklärt JSt.rr?/ Lochul schwänzen. Tie hessisck-en & nun gemcnijam Vorgehen und stttlich unb moraliich verdirbt, mtt allen Mitteln entgegen arbeiten.
. organifierten Jung gesel-
b„”- ^^^"'^bsienferbaud 2cut]>r Junqge- kHen grflnbete überall Bezirksorganisati-onen. Ter Verband verfolgt weder politische Ziele, noch richtet er sich tendenziös gegen die Ehe. Tie >virtsck-aft- lichen Jnteresst'n des allgemein ausgefeuteteu! Junggesellenstandes lollen von ihm gewahrt wer. LCIt„ Schaffung von Klubhäusern und Inna-
Das Glück der andern. Ottginal-Roman von Erich Eben stein. Copyright 1916 by Ordner & Comp., Berlin W 30.
lNachdruck verboten.) Fortsetzung 6.
im ^raume heiutgegangen. KS! |te s^on ungeduldig, und Mama wsenstetn die einen Augenblick den erhitzten Kopf deckte, rief ihr erregt zu:
• A ^ar1t bu beim nur so ewig es Ichon sechs Uhr vorüber, und rn?rrf> uicht gedeckt ! Emmy und ich mutzen uns halb tot vor Arbeit . . . Tas ganze N^..'Ullbte ja gewaschen und unser bitzchen ttwrden. Tazu bie Kocherei hier! kS8<I7^?0 mir der Kopf steht. Eve-- St L^niS ti^ $ugenbtui um jemand, der ihr üife i!r r- ?te buch, und auf Lotte ist natürlich & aeh ip?„cn' Sie macht ja alles perkefet ift' bap SbelVtt und hilf
5; ^"komnit. Nachher ordne das -Obst ißt alte m die Kompottschale. Dott
Sm ^ 6maLilim Tischdecken magst du
6 rofonen, den Bertie heute Lotte
verschwcmb wieder in der Küche, und m das kleine Kabinett, daß ihr und ^ch^'ss^mach war.
Mr it<rn^ bereits fertig ang-ekleidet
.">ar berückend schön in fern ^^denkleid, das einen wunderbaren ®ntau zu..dem rotblonden Lockenhaar unb den WeAfewimperten Augen bildete.
/IfODbefta sah es vielleicht zum erstenmal im »vm so deutlich, und ein seltsames Gefühl sau* : 'M mr im selben Augenblick eine ebenso schlanke, '!«vmäß.ige Männergestxüt vor, Augen . .
6ii»wK LPaarTamellktirik^ vreivwerl zu verk ük
RodbeimerCtr.5b ÄFGTfüFfe febrt all. Knaben z-vr. 017712 Möusburg - e»warzcu.blauerü bsio r Weste» »-l« idjitbene weihe Leina boieit, alles neu 017710 MMsvI
qn v. tt-l7ö^-vem 2,1 Damenmaniel».
Qtt verknusen . dkl. Anzugmll,L
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xFula2 €JLmi1Sonntag vormittag um W,45 Uhr findtt in der Süd-Anlage ein Kon- Regimentsmusik des Rerck:swehr-Jnsan- ttn^-Regiment^ Nr. 36 (Obermusikmeister mit nachfolgender Spielfolge statt l M^n, I g?r ftTTTn io e r run d i gu n gsb l a 11
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chen Oper: „Sei \*o ... ’ totof$Om -b ÄUMli iqi™- WSMckM-M seesbÄli
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M.Rooustr.22v. • MWM für Sibel 20, r QI^eubÄlilage 10'.
,lür Aotomoblllstf' fmb einige Bücher nr Karlen zu vevl Ofe SjphaMtr.Slll-^U^
! Redebeschr ä nkung erzogen werden.
Ueuapostolische Gemeinde
©ötteäbietifte; Sonntag nachmittag 3'/. Uhr ^J105 Mittwoch abend 81/, Uhr.
S.Ä SS'-EÄ
SB »'iSK-K-SS £anbttnt3, uno liefen dem ewigunruhigen Boll öaobichwece, wohlgepflegle Belgier Tio ..tcknzahl der Zuschauer war von dem (^defenen voll betnebigt, besonders von ber SprunÄS hitrenj. Ten Sck'luß bildete das £rabrcff& ivurfeT 'tinbnntie' ^15 Spannung^r^
*
1 $cltr ®ic-5cncr 91(1 bf»Ererbetein enit--,5 A^lt am Sonntag den 7. September fern ’J? A^ttcherpreis^hren ab; cs er- ' SeMeMastssahren: L Preis Aug Tci.
Adolt Deibel, 3. Karl Keßler; Wanfer ^KbMiLber 20 Km.: 1. Preis Ang. Lifel o1 'Eoek - 2. Ad. Deibel, 36 M. 12 Sek ' qq%• M. 3d Sek.; 4 E. Rofenhciiisen R 2 @ef? & Zutt, 39 M. 47 Sek 46 mVsd.i£l' 0 - • 4 @et; 7 »•« H°°s.
. Märkte.
tn«rr?;bu-r.9' 1L Se^. Ter letzte Pferde- MrJf XÖC S}r Al besucht. Ausgetrieben roarer ; ^cc sandel )tanb Im Zeichen bc
,-OarÄ- Tw Preise beweg- £i%rf;.r I^Aahnge Fohlen von 1500—2000
Uteve Pferde und Arbeüspferde waren sehr ^lrfeitspserfe wurden 6—8000 Mark
Vermischtes.
■w Mi oettnukn. bchjfe sicher Ltrakr s,
Lerschied. lebenSgroi vüstni der tlaiölt abiugeben. ui^i _________Blockstraft Zportwage, zu pertne >17779 Sammstr, 1;
ftumWun »uverkaMi Grabenliraftllll.l
Heimatpflegk.
In der ersten Sitzung des Ausschusses für Heimatpslege der Zenttalstelle zur Förderung ber Volksbildung unb Jugendpflege in Hessen sprach Professor D. Dr. Dieb L- fe-iefe be/S Über: »DoNsbildüng unb Heimat- 0 lege - Richtig verltandene .Heimatpflege will erhalten, was wertvo ist, will verfefem mi Brauch und. Sitte wurzelt, will lebend^ werfen asten was m Wort und Schttft dem Iln^gelehtteü tot ist, und will wetterbilden, organisch das Altgewohnte zum Neuen ausbilden. So hätte mau in A,er Zett bie Spinnittiben, eine gewachsene raanifation, pädagogisch nutzen und um= SerbiXn n«?' k^?att sie von Regierungsseite z,! verbieten Uns fehlt aber zu biejcr großen Arbeit bie ^Ziehung der Erzieher. Jeder stürzt sich neu &5vCt Un) muß Lehrgeld zahlen. Kann man nichts Erfahrungen nutzbar machen, Zentraicn schäften für Au-kunft über Cfegenben, über Lite- SÄ' ?nf Quellenkunde? Lehrerkonferenzen ber Kreile sollten sich der Sache an nehmen, denn die Geiundun^ unseres Bolles muß von Liebe und Verständnis zur Heimat ausgehen. Aus diesem Boden gewachsene Bildung wurzelt fest und trägt dauernd frucht. - Dir Halfinger edierte, - Zentrale für Volksbildung bereits in wachster Zen an dre Lehrettonserenzen mit aufklärenden Vorträgen ferantreten werde unb breü tägige Kurse über Vollsbilbungsftagen sich daran anschließen sollen. In ihnen wird das Stoffgebiet , Wes und Methode und der Arbeitsplan syste- matisch burdigcgangeii werden
Die Ausspra ch e war reich an Anregungen; gfer trug auf bem eigenen Stoffgebiet Einzel- fetten äu dem Gesamtbilde des Referenten hinzu
Arfett ■ C lLe r ft)rarf) wr eine Erweite- 2^9 L",Arbeit m fezng aiir wirtschaftliche Fra- und Technik gehen hierbei ^^"b-Bofenkunde lehrt nationale Kräfte _,llefer die Methode ließ sich bann Herr 2? 6 ’m au§-r Gefe'merat Prof. Dr.Walbe ^hrer Eidmann erzählte die Geschichte des Heimatmuieums zu Niedern-, feufen iutb fen Emiluß dieser Gründung auf sSfÄi1*,9^ 9rte*. , „. . . us,at tot«, zur «ukW-mi».' " I
und erklärte, selten ÖCtblithC ’ firfl «4 I V i r (_ _ ■ 11 — i " < r. C <Y\ *r mit Gefängnis bis^zu
^ra^tifer^ in. e£ " ' Wet mit X H tr zenhain, 12. Sept. Der in den Jabr, festtast. Neben der Gefäinniissttafe
weniger an, al« daß der Volksbilbnee^in Schm^”?-” Waldungen feint Aufbrechen eines lL.auJ s zu erkennen, die mindestens
Maste werde Vrfr CI2 ^tuck dec I Schmalrefes überralchte unb später verliafttte dreifachen .Wett der Gegenstände auf die
mann fei fihine 7-wniAt-k’ ^nQr1,s ^cr ^?lks-1 Schlvisermeister Hild von Ortenferg, Vorsitzender strafbare Handlung bezieht, gleichkommen
dgener Er^feu'^n ttuo^ bc?’ fejnS’?Sn • aufgelösten Volksrates für ben J"ufe übersteigt dieser Mindest^ trag 10 OOO Matt
weise fnmntnmnH?Af tRoKo . r^r’-ten' leil- Kmlsgenchtsfezirk Ortenferg, wurde ans der Haft la Hl auf eine Geldstrafe von 10000 Mott rn
? ü t Bedeutung besitzen, Stadtv. entlalseii ebenso soll sichern Vornehmen nach ferkennen. In fern Urteil sind die Geaenstänfe Mtt
U 'XÄS,® Lbn" Schal- b?ä SJerfato U. Siid L°h! als Ln sÄ di- sich L ftrafiete
Ä feine @drirnn?,„ S‘<£-"6c.r'6,;,eBSM W b-müht, den «Ä«“ Mr den B-sitzst-nd sind diTch!
Stadtgebiet, vor und JP1 D’X- Ju Iegen- Es gelang in letzter Zeit ver- an die vorausgegangene angemeine Vieh-
itfhn^r fte*t v.-rtx't- ■ ^a^lvp. damtt, daß Volks-1 schiedentlich, einzelne Schleichhändler mit <rm6<>rt I cwhlung erfolgten Auinahmen inastaefend
ifleqe^ tr^en^^wolle^^müsfe^^' Heimat- Mengen Ettr, Ritter unbÄren feg« ^fen wird der auszuschl7genfe^Zi!Lg fttt »einer werten Sachen abzufassen. Ein Wort ber Aus- angefangenen 1000 Matt des Wertes des
Km Für den Heimatschuk Äs Persönlichkeit Garung, wohin die beschlagnahmten Sachen eigent- ^eves erfefen. Nach ^Fertigstellung der bei Be- ' ilege ttar Sanitätsra^^^? ^biei der Heimat- lich ^langen wäre der Bevölkerung sehr erwünscht be£. Rechnungsjahres aufzunehmenden Listen ''^ssorDr Becke SV1 ?0tn?„-9«- » 12. Sept. Mutrat ffi« während einer Woche zur Einsicht ach
^^torif(fenS^min5^Ä^L^°?f-b^^|l? I ^stcnbach, Mannt durch feine Forderungen Burgernieisterei mifgelegt. Der Tapfer Auf
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