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bie Stadt nach der Taunus-Anlage 9 zum Geschäftszimmer des Abschmi slammandnirs, damit aon dort aus auf die Freilassung der Verhafteten in Gießen hingewirkt werde. Bor dem ehemaligen Generalkommando kam es vor allem zu Ver- Handlungen mit den französischen Offizieren, die dort untergebracht sind. Nachdem die Franzosen über den Zweck der Temonstrattm verständigt waren, setzten sie der teilweisen Besetzung des Dauses durch die Demonstranten keine Hindernisse
eingcAnde Prüfung dieser Frage und cne da».' Ueberreichnng entsprechender Vorschläge iiige’M-., Im allgemeinen erklärten die Vertreter der sNM tente, daß sie für die Beteiligung Trull chIE'VI an dem Wiederaufbau Nordsrankrcrchs und WM giens zunächst schriftliche Vorschläge DcutlchlüE über die Durchführung im einzelnen abiiwrio»
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in den Weg. Tie Lazavetttnsassen bemächtigten ftch einzelner Räume, ebenso wurde das Bersorgungs- amt und. das Garnisonkommando von ihnen be- et't. In der Taunus-Anlage wurde Major von Roques und RfttmZsler v-on Barde leben vom Abschnittskommairdo von den Lazare, tln, assen f e st g e h a l 1 e n , ebenso bemächtigte man ffl m Bad-Navheim zweier Offiziere vom Generalkommando: die Offiziere sollen solange fest- gehalten werden, bis die Freilassung der in Gießen verhafteten Vertrauensleute erfolgt.
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Versailles, 11. Juli. Deute fand in A- sailles eine vorbereitende Besprechung einer duschen und einer Ententekommission über die w fühinng der Leistungen und Lieferungen stall die Deutschland im Friedensvertrag übernommn bat. Es wurde zwischen dem deutschen Be
sitzenden Unterstaatsekretär S chr o d er im den französischen Vorsitzenden Loucheur Einve- sländniS darüber erzielt, daß über eine JReibe ort Einzelfragen, insbesondere über die Frage ort Koblen- und Chemikalienlieferungen schon in nie* fier Woche besondere Sachverständigenwmintsstvn l! in Versailles zusammentreten sollen. Von !M' zösischer Seite wurde das dringende VerlE« gestellt, daß zu den Arbeiten der Aufräumung di durch den Krieg zerstörten französischen VW alsbald freie deutsche Arbeitskrästc in Umfange hcrangezogen würden. In Belgien
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Ob in Nauheim dock) Offiziere verhaftet den sind, konnte bisher nicht einwandsrei gestellt werden.
Aufhebung der vlockaüe.
Versailles. 12. Juli. <WTB.)
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Gegen Abend wurde das Gebäude in der Taunus-Anlage von Hilfspolizisten besetzt. Tas Generalkommando sicherte gegen V28 Uhr die Freilassung der Vertrauensleute der Lazareit-Jnsapeu in Gießen zu, worauf auch die hier festgenom menen zwei Offiziere wieder in Freilseit gesetzt 'wurden. -
Tic festgehaltenen Offiziere, Rittmeister von Bardeleben und v. 'Roques, «wurden kurz nach 7 Uhr abends frngegeben, nackchem vom Generalkommando der telephonische Bescheid gekommen war, daß die Verhafteten in Gießen freigelasfen worden seien. .. .. . . .
Nach unseren weiteren Erkundigungen sind die Verhafteten tatsächlich aus.der Haft eiitlaslen und verschichenen Lazaretten wieder zugeführt worden.
Ein beschleunigtes Untersuchungsversahreii ist heute morgen von Kriegsgerichtsrat Heß eingeleitet worden.
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Letzte Nachrichten.
Die Demonstration der Lazarett-Insassen.
Zu den Vorgängen in Frankfutt bringen die „Frankfurter Nachrichten" folgende Einzelheiten:
Unliebsame .Vorgänge in den Lazaretten m Gießen infolge Tifserenzen zwischen den Lazarettinsassen und der ärztlick^en Leitung lwben Kur Verhaftung von Lazaret.infassen und des Vertrauensmannes in Gießen geführt. Als Protest hier- g-gen veranstalteten die Frankfurter Lazerettmsas- sen Freitag nachmittag eine öffentliche Versammlung im „Zillertal", .in der nach Schilderung der Gießener Vorgänge folgende Resolution gefaßt wuttre: . „ _ . .
„Wir fordern die sofortige Freilassung der verhafteten Vertrauensleute und Kameraden der Lazarettinsassen aus Gießen. Wei er beantragen wir die Entfernung des Generalstabsckefs Oberstleutnant Menzel aus dem Bereich des 18. Armeekorps. Weiter protestieren wir dagegen, daß man gegen diejenigen, welche jetzt noch an den Folgen ihrer Verwundung, welche sie in dem wahnsinnigen Völkermorden erlitten haben, in den Lazaretten liegen, in dieser Art vorgeht."
die Ättuera bei der Betretung dieses gesetzgeve- rischeu Neubodens etwas mißtrauisch, sind, das ist dock) verständlich. Wenn in Rheinhessen die Land- ttrbeiter ansässig gemacht werden sollen, so mutz, da Gutsland dort seit 1ÖU Jahren nicht mehr ver- Kgbar ist, auf Bauernland zurückgegriften werden. .Widersprucft - Im Ganzen bin ich mit der Vorlage in der Fasiung des Siedlungsausschustes einverstanden. Die Städter hätten schon längst vor der eigenen Tür kehren müssen und der Bodm- spekulation in den Städten, die an dem Wohnungs- clenb schuld ist, zu Leibe gehen müssen, ehe sie icmfs Land hinausgingen. Erfreulicherweise haben die hürgerlick-eii Parteien sich sämtlich aus den Boden bc^ Privateigentums an Gruuo uitb Boden gestellt. Bauernland muß unter allen Umständen lut tEigentum übergehen. Für Arbeiter wird sich die Pachtform empfehlen. Bei der Agitation für das Laiidgesetz wnrinn vielfach nicht erfüllbare Hoft- wungen erweckt. J!ch bedauere, daß hier tn der Volkskammer der .Herr Fiiiaiizminister auf das Parteigezänke ein ging. Wir wollen ruhig und fach- lich das üandgesetz erörtern. Entgleisungen kommen aus beiden Seiten vor.
Es tritt eine Pause ein.
Die Uebcrfchivemmungen im Modautale uni) an der Bergstraße.
Nach -der Pause gibt Präsident Adelung dringliche Anfragen der demokratischen, der sozialdemokratischen und der Zentrums-Partei sowie einen dringlichen Antrag her Teuischen Volkspartei bekannt, wegen des Ueberschwemmungs- unglücks im Mvdautale und an der Bergstraße.
Ministerpräsident Ulrich gibt bekannt, daß die Regierung sofort die 00m Unglück betroffne Gegend einer Besichtigung unterzogen habe Wir falben den außerordentlichen Flurschaden, wo die ganze Ernte vernichtet wurde, festgestellt. -Lehr schwer -ist die Ortschaft Nieder-Ramstadt und in einzelnen Teilen auch Eberstadt betroffen worden. Gerade die A-ermsten 'wurden besonders schwer betroffen. Ich bin sehr erfreut, daß von allen -Seiten des Hauses Anftagcn eingelaufen smd, die unseren Absichten enlgegenkommen. Ich schlage Ihnen vor, die Regierung zu ermächtigen, eine Hilfsaktion zu unternehmen und dafür m Verbindung mit dem Finanzausschuß, einen Kredit auszu'werfeu, dessen Höhe noch nicht festgestellt werben kann. (Allgem. Beifall.)
Abg. Brauer (H. V.) erklärt die Zustimmung seiner Fraktion.
Der Antrag der Regierung wird ohne .Aussprache einstimmig angenommen.
Hierauf fährt das Haus in der
Beratung des Landgesetzes
Die Wissel-Krise.
Berlin, 12. Juli. Zur sogenannten Wsss«^ krise teilen die Blätter mit, daß es wahrscheinlich sei, daß ihm die Leitung des Arbeite Ministeriums übertragen werde, wahrem Schlicke an Wissells Platz treten und Reichs- wirtschastsminister werde.
D)er Berliner Derlehrsstreik.
Berlin, 12. Juli. Zum Berliner Der- kehrsstreik berichtet die „V. Z.^, daß sur heute vier Vollversammlungen der streikenden angc- setzt sind, in denen über die gestrigen Ein,- gungsverhandlungen Be-rickst erstatt werden soll. In diesen Versammlungen werde eine geheime Abstimmung ftattfmdcn. a.er =A. spricht von neuen Aussichten zur Beilegung des Streiks und das „B.T." sagt: Vorbesprechung er von gestern lassen die Möglichkeit zu, daß bereits heute osfizielle Verhandlungen zwilchen den beiden Parteien stattfinden tonnen. Es ist fonrtt nichr ausgeschlossen, daß - da auf beiden weiten bei gute Wille zur Beieitigung des Streiks vor- herrscht —.dieser in aller Kürze sein Ende er reichen dürfte.
Der Oberste Rat der SUüitrteit
Versailles, 11. Juli Der Oberste Rtt der Alliierten versammelte sich nachmittags, um die Beratung über die Festsetzung der ölterreichi- schen Grenzen fortzusetzen. Hierauf.beschäftigte er sich mit der Antwort auf die deutlche N 0 t e bctressend die Ausführung des Fne^n-- Vertrages in den östlichen Provinzen Die Kow- mission hat nach bem „Temps" Maßregeln vor- bereitet, die anläßlich der Räumung von -Lch-«- win, Memel, Danzig und den an Polen abzutrr- tenden Bezirken in Westpreußen ergriffen werdm sollen.
Eine Verhandlung der Kommission für die besetzten Rheinlande.
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von heute, 12. Juli, ab auszuheben.
Bern, 12. Juli. (WTB.) Wie der „Bund" mitteilt, hat der Bundesrat heute dem Volks- wirtschaftsdepartement die nötigen Vollmachten erteilt, um die Aufhebung der S. S. S. in die Wege zu leiten. Die Mitteilung der alliierten Regierungen über die sofortige Aufhebung der S. S. S. wird in kürzester Zeit erwartet Die Vorarbeiten sind bereits voll int Gange, so daß ein rasches Tempo zu erwarten ist. Das „Handelsblatt" vom 10. Juli enthält bereits eine Liste von Bahnen für die mit der Aufhebung der S. S. S. generelle Ausfuhrbestimmungen erteilt werden.
Washington, 11. Juli. (WTB.) Reuter. Der stellvertretende Sekretär versprach, daß die Wiederaufnahme des Handels mit Deutschland binnen 48 Stunden gestattet werden wird und außer für Farbstoffe, Chemikalien und Kali, die unter Aufsicht der Wiedergut- machungskommission stehen, Lizenzen ausgegeben werden. Tie Schiffahrtsbeschränkungen werden nicht beibehalten.
Amsterdam, 11. Juli. Ter Chef des englischen Departements für den Ueberseehandel, Sir Arthur Steel Maitland hat, wie „Allgemeen Handelsblad" meldet, seine Entlassung genommen, seinem Schreiben an Bonar Law gibt er als Grund dafür an, daß er die Verantwortung für seine Arbeit nicht länger tragen könne, da er nicht wisse, ob es der Regierung mit der Wiederherstellung des internationalen Handels, die er für notwendig halte, ernst sei.
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Die Preise für landwirtschastliche Erzeugnisse.
Weimar, 11. Juli. In der Sitzung des Ausschusses für Volkswirtschaft der Nationalversammlung wurde die Beratung der Verordnung über die Preise für landwirtschastliche Erzeugnisse und Schlachtvieh fortgesetzt. Rcichsernährungsminifter Schmidt erklärte zu Beginn der Verhandlung, daß sein gestern mit- geteiUer Vorschlag im Kabinett beraten und dort Zustimmung gefunden habe. Danach soll der Betrag, der notwendig ist, um den Brotpreis auf der alten Höhe zu haften, also 100 Mk. die Tonne, aus Reichsmitteln gedeckt werden, sofern der vorgeschlagene Grundpreis für Roggen (415 Mark) in Aachen, Köln, Frankfurt a. M., München, Stuttgart, 410 Mark in Hamburg, Erfurt usw. nach dem Vorschlag der Regierung Gesetz wird. Ter Reichszuschuß soll erst bis zum 1. Oktober 1919 gewährt werden. Wenn bis dahin tn der Preisfrage eine andere Regelung eintreten sollte, wird die Regierung aufs Neue an den Volkswirt- schaftsausschuß zur Erörteruna und Bcschluß- sassung herantreten. Ter Minister ersuchte, diesen Vorschlag anzunehmen und bent vorgelegten Verordnungsentwurf die Zustimmung zu geben. An diese Mitteilung knüpfte sich eine längere Erörterung sowohl über die Preisfrage als auch über Produktionsförderungsfragen und über die Brot- crhöhung (Frühdrusckiprämie).V
Köhler (D. V.): Der Siedlungsaus- ! schuß Ijat eine außerordentliche Arbeit, geleistet. ^Tas Landgesetz beruht auf dem Rcichssiedlmigs- gesetz das den Rahmen bilden soll. Es ist wichtig, die F-ragc oer Befugnisse des Eüiz-elstaates zu klären. Ich persönlich bin der Ansicht, daß, der Bundesstaat befugt ist, ein eigenes Gesetz zu erfassen. Tic Neick>sretzierilng hat erklärt, daß sie ein Gutachten über diese Frage ausarbeiten lassen wird. Ich bitte die Regierung, diese Klärung möglichst bald herbeizuführen. Ich bin persönlich der .Ansicht, daß der Einwand nicht berechtigt ist, dagegen fann man sich fragen, ob die Frage gerade in Hessen so dringlich war. Ter Landhunger, mft dem die Regierung das Gesetz begründet, wird nicht befriedigt toerden. Es wird eine große Enttäuschung unter den Kleinbauern geben, die ihren Grundbesitz vergrößern wollen. Zum Teil wird der Landhunger mit der gegenipärtigen Lebens- mitteltcuenmg schwinden. Ich bin nicht berufen, die Agitation zu reditfertigen, aber die Regierung hätte sich über diese Agitation nicht wurwerul dürfen. Tas Mißtrauen mar durch die erste Form der Vorlage verständlich, und es hat die <mge- stvengste Arbeit des Ausschusses bedurft, der Vorlage eine aimehmbare Form zu geben. Tie Vollmachten, die die Regierung zuerst forderte, waren in der Tat bedenklich. Auch hätte die Regierung etwas vorsichtiger in ihren Aussprüchen sein dürfen, die natürlich agitatorisch ausgebeutet wurden. Tie Bauern haben die Agitation v-on andere-» Parteien gelernt. Auch die Ausschaltung der Land- nirtschaftskammer, der gesetzlichen Vertretung der landwirtschaftlichen Interessen, war nichkt richtig. So ganz ohne Bedeutung für die Beurteilung des Landgesetzes war der Antrag Bornemann, der von 11 Mitgliedern seiner Partei unterzeichnet wurde, nicht. Es ist doch nicht zu verwundern, daß man ihn mit dem Landgesetz in Zusammenhang brachte. Kollege Bornemann ist doch Mitglied der Regie-
hessische Großgrundbesitz ist schon zur Zell in I in fcen $Bci Heincti Parzellen verpachtet, kommt allo nicht :ür unreiner « die Befriedigung des Landhungers in Frage. Gewisse Güter sollen doch jetzt erhalten bleiben Die Beunruhigung wird sich in der Volksernahruug geltend mackien. Der Apparat, den das Laudge etz erfordert, wird sehr kostspielig sein. Wohl trägt Die Regierung einen Teil dec Kosten, immerhin wird der Boden ziemlich belastet werden. Der Redner bespricht sodann die einzelne.i Be.timmuugen. Unannehmbar ist das vorgeschlagene Enttignungs- versahren. Die Berufung an die ordentlichen Gerichte hat früher das Enteignungsverwhren noch nie aufgeha'.ten. Ganz unannehmbar ist auch Die EntschäDigung nach dem gemeinen Wert des Jahres 1914, nachdem der Geldwert so start gesunken ist. Man hebt damit Den venassnngsmäßig sestge'eg- ten Schutz des Eigentums nur. Es sind also leider noch immer recht beDenssiche Bestimmungen vorhanden. Wir hoffen, daß Das Plenum auch in Diesen Punkten eine Form finden wird, die uns die Zustimmung zu der Vorlage ermöglicht. (Bei-
Käse-Berteilung.
Vom Samstag den 12. d. M. bis einschließlich 15. D. M. gelangt in den nachstehenden Geschäften Käse zur Verteilung:
1. Adami, Gebr., Mäusburg,
2. Arnold, Heinrich II., Kaiser-Allee,
3. Blum, A. Wwe., Steinsttaßc,
4. Hecker, Robert,. Brandgasse,
3 Heyne, Heinrich, Walltorsttaße,
6 Mäunche, Konrad, Wilsvustraße,
7 Noll, Gebr., Bahnhofstraße.
Ter Verkauf des Käses erfolgt nut gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und Abgabe des Bezugsabschnittes Nr. 7. Auf jcüen Abschnitt entfällt V$ Käse zum Preise von 50 Pfennig.
Tie Kleinhändler haben die eingegangenen Bezugsabschnitte Nr. 7 bis Donnerstag den 17. d. M. dem Städt. Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 12, abzuliefern.
Gieße n, den 10. Juli 1919. , 81688
Der Oberbürgermeister (Lebensunttelamt).
Wettervoraussage
für Sonntag:
Vorwiegend wolkig, zeitweise leichte Niederschläge, Temperatur wenig geändert, Winde aus westlicher Richtung.
Oberste Rat der Alliierten hat in feiner gestrigen Nachmittagssitzung beschlossen, die Blockade gegen Deutschland
Kaiholische Gemeinde.
Samstag. Nachm. 5 Uhr u. abds. 8 Uhr Gc- legenh. z. hl. Beichte. — Sonntag. Vorm. 6V2 Uhr: Gelegenh. z. hl. Beichte; 7: H5 Messe. 8: Austeilung d. hl. Komm.; 9: Hochamt in. Pred.; 11: tzl. Messe m. Pred.; nachm. 2: Chrfttenl., darauf Andacht. — Diaspora-Gottesdienst. Grünberg 9V8, Hungen y/2, Lich 77a Uhr.
Versailles, .11. Juli. Heute nachmittag fand im Trianon-Palace-Hotel die erste Begegnung zwischen der deutschen K 0 m m i 1110 it für die besetzten Rheinlan de,und den Vertretern der Besatzungsmächte statt,. Dm Vorsitz führte mis Deutscher Seite Unter>taE< sckretär im Reichsministerium des Innern Tr. Lewald, auf feiten der Alliierten der Vertreta Frankreichs, Loucheur. Außerdem waren aut tw, scher Seite anwesend: Rcichskommissar v. Stan, Regierungsrat v. Friedberg. llnterstaat(se>r- tär Lewald betonte, daß den Bewohnern der besetzten Rheinlande in der Ausübung ihrer staats bürgerlichen Rechte volle Freiheft, das; der Per» so neu-, Güter- und Nachrichtenve^ kehr sowohl innerhalb der besetzten Gebiete als auch zwischen den besetzten Gebieten und bem übrigen Deutschland von allen Betchran- kungen befreit werden müßten, sowie bat; endlich eine möglichst weitgehende Erleichternna der Einguartierungslasten einzutreten habe besondere gehe die deutsche Negierung Daran) hinaus, daß nunmehr die Zollgrenze nut btn Grenzen des Reiches zusamme-isatten müße lou- cheur schlug vor, die Verhandlungen erst fottzu- setzen, wenn die Prüfung der von dec deut)ch«:i Kommission aufgeworfenen Fragen auf feiten btt Besatzungsmächte abgeschlossen sei. Er werde ja bann die Kommsssion nach Ablauf einiger 'ju einer neuen Sitztmg einladen.
Die Leistungen und Lieferungen.
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.en Geft-» in ’ .....-.......... -ä ilanzD die Beteiligung deutscher Arbeiter als nicht w *”w wendig bezeichnet. Deutscherseits wurde Die so.ockg 1,1 Ireimbli^ft e|n|
...... ...------------—«
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Behördliche Anzeigen.
Arbeitsvergebung.
Für die Feldbereinigungsgesellschaft Grü- n i n g e n sollen nachstehende Arbetts- und Fuhr- leistungen vergeben werden: Hohlverschleifungsarbeiten veranschl.zu 22000 Mk. Drainagearbeiten veranschlagt zu 3800 Mk. Maurerarbeiten veranschlagt zu 100 Mck.
Pflöckelicferung veranschlagt zu 50 Mk. Fuhrleistungen veranschlagt zu 325 Mk.
Die Verdingungsunterlagen liegen aus der Hess. Bürgermestterei offen, wo die Angebote in Prozenten des Kostenanschlags, mft entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei einM^ reickien sind. Eröffnung Freitagden 18. d. M., 00 r m. 10 Ul) r, auf dem Rathaus zu Grüningen; freie Auswahl Vorbehalten.
Gießen, den 5. Juli 1919. 8173c
Hess. Kulturinspektion Gießen.
H. Steinbach, Baurat.
Bekanntmachung.
Die im Verkehr befindlichen Freifahrtlarten verlieren mit dem heutigen Tage ihre. Gültigkeit. Etwaige Anträge sind schnftlich der Direktton der Elektrizitätswerke und Strastencahn einzureichen.
Gießen, den 11. Juli 1919 ol99c Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen.
SUlte,
Al-bann zogen die Versammlungsteilnehmer,
Antrag kommt vom Abg. Bornemann. Vizepräsident Reh: Auch vom Regierungstisch keine Zwischenrufe. Heiterkeit.) Der Antrag Bornemann ist vielfach falsch verstanden worden, aber er geht viel weiter als das Landgesetz. Aber im Zusammen- faUlg mit den Ausführungen hes Abg. Schild- bad) konnte man schon Die Besorgnis verftehen, daß hier der erste Schritt zur Vergeselllchastung des Grund und Bodens geschehen sollte. Dazu kommt moch der Abschluß Rheinhessens. Der
müßten.
Neuapostolische Gemeinde
1 Gottesdienste: Sonntag nachmittag BV« Uhr
17965 Mittwoch abenb Ubr.
Volkmann, Henchelheim. Wilhelmstraße 34. 8178
BraikmaanSFiitterkalk zur Aufzucht von Vieh ist wieder eingetroffen.
Ccntral-Drogerie, 7895 Schulstratze.___
Musikinstrumente!
ZiohbanBoaikas. laadbarnioBiku.
Schluß der Sitzung 1 Uhr. Nächste Sitzung Freitag vorm. 9 Uhr.
Vrieskasten dev Redaktion»
** Friedri ch Müller. Solange Sie uns im Ungewissen lassen, mit welcher der unter dem Namen Friedrich Müller im Adreßbuch verzeichneten Persönlichkeiten Sie identisch sind, ist es uns leider nicht möglich, mit Ihnen wegen Ihres Eingesandts in Verbindung zu treten. Gibt es schon viele Müller, so gibt es unter dieser Namenskategorie hier in Gießen auch noch viele Friedriche. Wir bitten um Ihre genaue Adresse.
kirchliche Nachrichten.
Gottesdienst am Sonntag, den 13. Juli (4. nach Trinitatis).
Evangelische Gemeinde.
In der Stadtkirche. 8: Zugl. Chrtstenl. f. d. Neukonfirm. aus der Aiatthäusgemeinde Pfr. Mahr: 9'/»: Pfr.-Ass. Sck>aefer; 11: Kinderkirche f. d. Markusgemeinde. Pfr.-Ass SchaKr — In der I 0 h ann es k i r ch e. 8: Ziugl. Chrrstenl. T. d. Neukonfirm. aus d. Lukasgemeinde. Pft. Bech- tolsheimer; 9V2: Zugleich Milit.-Gottesd. Pfr. Auäfeld. — Beichte u. Feier d. hl. Abendmayls f Lukas- u. Joliannesgemeinde. Anmeld, werden vorher b. d.' Pfr. jed. Gemeinde erk«t. — 11: Kiuderk. f. d. Johannesgemeinde. Ps. Ausield. — Kirchberg. Vorm. 10; 11: Christen!, f. d. weibliche Jugend. — Mainzlar. Nachm. IV2 Uhr.


