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• atHofeporhekan Olloa, Kg ärztlich IrPOV 30 II 8 V bevorzugt.
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Statt Sorten!
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Gießen, den 11. November 1919
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Statt Sorten!
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Cafe Ernst Ludwig
Saalbau Cafi Leid
Au Wochentage« im vorderen Lokal täglich
KopfsettmK
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Anna Wenzel Hermann Neuser
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ich wart. <efb. braun, rotbraun AfcWMOrter WcmrrC Neu. Mdro
Qualität
ist alles!
Ich bin die Qualität! Enttäuschun&Ärger und Schaden wird vermieden durch den Schuhputz
Die Geburt eines prächtigen Sonntagsmädels zeigen an Lehramtsassessor August Seybold und Frau Luise geb. Wilson
Ihre Vermählung Zeigen an Julius Mayer und Frau Hanne geb. Gantz
Ttdtmen aufmerksam, so kann man noch dazu He mrgLaublichstcn WeleL^gungen hören.
Mehrere Amvvhner der Bahnhofstraße.
Wettervoraussage
für Mittwoch:
Wechselnd bewölkt, leichte Regenschauer, kalter, Winde aus nördlicher und westlicher Richtung.
Dad-Nauheim, im November 1919. WT61
Milchversorgung.
Infolge ungenügender Belieferwm der Stadt ritzen mit Milch kann für Mittwoch den 12. und Sonntag den 16. d. Mts. auf die auf l/> Liter lau- Zeichen Mrlchmarken feine Milch geliefert werden.
Gießen, den 10. November 1919. 127838
Ter Oberbürgermeister ^LebcnSmrttelamt).
Am DonnerStaa. dem 13. November 1919, abends 8 Uhr, findet im (fiewerkschaftsba«» eine Versammlung aller kaufmännischen und technischen Angestellten Gießens halt zwecks
Ms»rM uuh AHiüiAulig über Bn^me dtsA»«tbots d.Arbtitqcbtt jumlarijeertrofi.
Vollzähliges und pünktliches Erscheinen ist An- standSpflicht. i»77>D
der Vorstand d.Arbeitsgemeinschast
der Angestellten Gietzens.
iu tbrem nenetten Schlager »Ans Gefangenschaft zurück«, «utzerdem das übrige gewäblte Programm!
Gs ladet ergebeost ci« ernTW Han * Klrzlnger, Weiße« Branbans. 2LLLL1.ÄL Jtima »tlogtrl Seijtnbier.
ixrmMt: „Der Allgemeine Gtubentenaurschutz ;xr Universrtät Marburg wendet srch ganz rot- wneden dagegen, datz von rrge^welcher Senke jyirtf) öffentliche Kritik an den Do^lungen dre r-hrfreiheit, die Grundlage pochsckul-
ÄulrÄHa^'baSte yS^Tin@»er Ä üS?..mona%» 6rSeffc ">d odn demokratischer Studenten ui Marburg un
sind. Er erklärt lernet den gegen einen Mar- fcutaet Dozenten gerichteten Vorwurf der regte* ruugsseindlichen Letze für völlig erlügen, Allgemeine Studeuten-Ausschu» fpndjt mefem Dozenten sein volles Vertrauen aus.
«unst «Mb w ss-nschaft
)er von ihr besetzten rheinischen Gebiets an )ie b e l g i s ch e und französische Militär- Irehörde übergeben. Von den belgischen Truppen werden besetzt die Gemeinden Hahn, Hilden, Benrath und die britischen Truppen besetzten Teile der Kreise Grevenbroich und Neuß.
Ein Trinkspruch Poincarös.
London, 11. Nov. (WTB) In Bemttwor- hing des Trink piuches des Königs tut Buckingham Palast sagte Poincars: Ich möchte zimächst an den freundlichen Empfang erumren, der im Jahre 1913 mir hier zuteil gaoarixn ist. Inzwischen habe die Welt Umwälzung-?-» durckg-nnacht, die so tiefgreifend seien, baß sonst erst Jahrhunderte sie vollbracht hab?» würden. Millionen Menschenleben seien geopfert worden in dem Krieg, den England und Frankreich hä'ten vermeiden wollen. Anläßlich des Besuches im Jahre 1913 sei festgestellt worden, daß beide Mächte in loyalem Zusammenarbeiten die bÄwohlichen Fragen des Orients, die damals auf der Welt lasteftm, zu lösen bestrebt waren. Poin-- cars sagte dann weiter, daß Großbritannien und Frankrerch unermüdlich dahin gewirkt hätten, daß auf dem Balkan die Feindseligkeiten nicht wieder ausbrechen oder sich ausdehnen könnten. Frankreich habe sich bemüht, initzuwirken an der Aufrechterhaltung eines harmonischen Zusammmlebens der europäischen Staaten. Aber die mysteriöse Tat von Serajewo habe den Leitern der Zentralmächte den Borwarch geliefert, um eine harmonische Einigung zu durchkreuzen. ____________________________
Versteigerung.
Mittwoch bett 12. Nov. von nach«. 2 Uhr ab versteigere ich Neustadt 55 im „Pfau":
4 Potsterstlidle, grüner Plüsch. 1 Regulator, 1 Schwarzwälder Wanduhr, 1 (Sielleiter. 1 Bügel 6rett, 1 Fahrrad mit Bereisung, 3 Vogelkäfige, verschiedenes Werkzeug, 16 Bilder, 1 Spiegel, 3 Kommoden, 4 Küchenstil öle, 2 Tische, 1 Küchenlchrank mit Aussatz, 1 Stegtisch. I Miliiärmantel und Rock, 4 Paar Damen-Stiefeb 2 Lyras, 2 Gasarme, sehr viel Herren», Damen- und Kinderkleider, 1 Geige, 1 Klclderschrank, 2 Cefen, 2 Meter neuer Moiröston, 1 Gummimantel und vieles andere, 1 hochfeine Staffelei. 1 neue Bettmatratze, mehrere Damenhüte
er* Brrttctgeruns beftlmmt -W$ •'
ß. Senner II., ,Anltis«at°r, Äreföorfer Str.S.
Annahme v. Bersteigerung. all. Art, auch ein». Stücke-
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ra? t und Gemeinden stefenfen £)$
jür dir N» “RP1 für 1918.— Wiurölriiamtt ©trfen gwintrotiauf. - Pe. btt taubiamnnm frinber äniiflüen des ücnifej.
)t=. Nutz- und 3ud) ratet Z i^enlLmmn Nutz- ud icn ober aus einet 'Btjjüiw m anssühren M, betör' lAussuhrjcheint-.
m derjenige M M MLidig. in btfia nyrenbe Tict bisher feiner W ans AusfuhriMliM ■toiitien Stelle einzuieicfe l eine Bescheinigung des ffc mdortes bestell len WrtschA Tier als Nutz- oder Zuchtfe stlier ju byeichnen iss, rorjf ung tun Ziegen jeden Alei. Zwecken aus ihrem bishechn tberot Starten bari nur £ ■wtgMewti erfolgen, rinn int Änwihmmg fet titr v.x tot Bel bist
Kvti 'taia* $ ttitomv n feiten r<ud b i tm* men Ctandorl Halle.
rasTutty, als vor Eröffnung her Vorstellung dm Regisseur vor dem Vorhang erschien und anEUv digte, daß der Derr Dildungspräftdent eine Ansprache an die Zuschauer halten werde, vrerauf erschien Tr. Strecker und erinnerte an den hundertjährigen Geburtstag te3 Landestheaters (8 Nov. 1819), den 160. Geburtstag Schi lers (10. N>w. 1759), an die hohe Ausfassung dieses Dichters von den Aufgaben eines Nationaltheaters und an den Jahrestag der Revolution (9. Nov. 1818)^, Dann zergliederte er kurz noch den Jnl^alt d:S Stuckes, in dem Goethe als Menschen- und Völker Versöhner neue Bahnen weise. — Man kann 5elej^era£7c2' mmg darüber fein, ob folcbe schul meister iche Belehrungen im Theater als Fortschritt auszufassen iuu>. Den meisten „Gebildeten" hat die Schule unsere Klassiker veredelt!
Neuentdeckte Wandmalereien
Ab heute! Hül Ab heute! 1^ ß Has grolle Ml-Frogran fi täi vom 11« bis elnschL 14« Nov. 1919 i&3
in Büdingen. In der Rcmisius-Kirche von Büdingen sind, wie in der „Kunstchroni?" witgeteut wird, hervorragende Wandmalereien ausgedeckt worden. Dies ist von besonderer Bedeutung, wett die Büdiuger Remisius-Kirche, die jetzige „Totenkirche". ein Bau von ältester Herkunft und außerordentlicher Bedeutung ist und röeil andererfetts bisher Wandmalereien in der Wetterau noch fast gar nicht ausgedeckt worden waren. Die neu auf- gefundenen Malereien schmücken den in gotischer Zeit erbauten Ostchor säst vollständig aus; sie stammen auS der Zeit des 15. Jahrhunderts, itnp augenscheinlich Arbeiten bedeutender Meister und eröffnen für die Kunstübung jener Gegend neue Ausblicke. , , _ . ,..
— Der „plattdeutsche „Tatterich - Im Deutschen Schauspielhaus zu Hamburg brachte die „Niederdeutiche Bülme" als Uraufiuv- rung Otto Ernsls Vollskomödie „tzerr Bummer- lunber", eine ziemlich genaue liebettragung von Niebergalls Darmstädter Posse „Tatterich" ms Plattdeutsche. Otto Ernst folgt dem Szenarium des Vorbildes mit großer Treue.
Lob.
Im Schauspielhaus ward Molnars — oft recht trüg oahinfließende — Komödie „D e r i? e i b g a r b i fl" wohl nur deshalb erstmalig aus- met, weil sie Herrn Lengbach und Fcl.
end ach Gelegenheit zu Paraderollen bot. tt.
*
Berlin, 10. Nov. (WTB.) Wie verschiedene Blätter aus Leipzig melden, soll Max Klinger, her jetzt 62 Jahre alt ift, einen Schlaganfall erlitten haben. . _ t.
I Tarmstadt, 9. Nov. Die NeuemstuLnerung von Webers Freischütz Itvj gegenüber den frü- fieren Aussühr-ungen sofort erkennen, datz Bellmgs Meisterbmrd den Taklstock führte. Tas kam schon bei bet prachtvollen Wiedergabe der Ouvertüre zum Ausdruck. — Am Samstag abend war Goethes Iphigenie als Volks- und ^chüler-Borsttllung an» pcietM. Der Abend brachte insofern eine lieber-
Der Streik der Beraarbeiter in Amerika.
Washington, 10. Nov (WTB.) Reuter. Ter Bollzugsrak des Arbeiterrntes hat eine C. flärung veröffentlicht, in der der Streik der Bergarbeiter als gerechtfertigt anerkannt, tnc volle Unterstützung mr die Streif.mben xngzfagt und die Oesfentlich^it um Beistand ersucht werd
Eine Trauerftier für Daasc.
Berlin, 10. Nov. (WTB.) Im Sil zungssaal des Reichstages wird Donnerstag vormittag eine Trauerfeier für den verstör denen Abgeordneten Haase unter Zulassung von Deputationen stattfinden.
Kardinal v. Hartmann t-
L Köln, 11. Nov. Ter Kölner Erzbnchos, Ka r d i u a l v o n H a r t m a u n, ist in der vorigen Nacht um 2 lllir, nachdem gestern abend eine Lun gen-Komplikation hiuzusietreten war, verstorben.^
Am 15. Tezember 1851 zu Münster in 2Scst falen geboren, nmrde er 1874 zum Priester getveiln und gntg, durch den Ausbruch des Kulturkamps: veranlatzt, nach Rom, wo ec 5 Jahre als Kaplan wirkte 1880 kam er nach Deutschland zurück und wurde 1889 zum geistlich.m Rat ernannt. Am 6. Juni 1912 erfolgte seine Wahl zum Bijchof von Münster und 1913 ergriff er Besitz vom Erzbrstum Köln. Bekannt ist Hartmanns Vermitllerrollc während des Weltkrieges bei ocr deutschen Regierung und bet Obersten Heeresleitung geworden für eine große Zahl der in Belgi.n und Worbftanfrcvb während des Krieges verurteilten Einwohner, denen er nicht selten wesentlich Erleichterungen envirkte
Eine Forderung des Hamburgcr Senats.
Hamburg, 10. Nov. (WTB. Der Senat richtete an die Reichsreaierung bae> Ersuchen, int Interesse auf die Zukunft des hamburgischen Auhen- und Welthandel s den Forderungen der Entente auf Aus lieferung der Schwimmdocks usw. mit allem Nachdruck entgegenzutreten und die Annahme der Forderung zu verweigern.
Gingeiandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktum dem Publikum gegenüber keinerlei Berantwortung.)
Nächtliche Nuhestürer!
Schon seit mehreren Nächten werden die An- N-rchner der oberen Dabnhojstraße in ihrem Sckstaie »-stört und gerade mcht in sehr sanfter Werft. Man könnte gllauben, es Wäre eine Horde wilder Tiere. 1 ,* . „ „
Tiefe Herren briitgen es fertig, aus ihren M- Vohsskchlen den unglaublichsten Krach zu oollfüh- ren, so daß, Leute, die den Schlttf sehr benötigen, oft stundenlang diesen nicht mehr finden.
Es ist eine unerhörte Rückfrchtslvsigsseck, sich so säst allnächtlich M benehmen, zumal di-se Ra, iXiubrüder den besseren Ständen anzugehören glant ben Die Polizei würde ein sehr dankbares Publikum in der oberen Bahnhofstraße finden, wenn sie hier die schärfsten Mittel anwenden würde, nickt Strafzettel, denn darauf sind dfese Herren stolz, intb tapezieren, wie wir in Erfahrung bringen, ihre Wänöe damit.
Tre Ausrufe jeweils in der Zeitung, „macht Zimmer für unsere Studenten frei', werden rotem hierdurch gründlich verekelt, denn ein Teu der Gestörten 'hat eitrige dieser allnächtlichen Radaubrüder unter ihrem Dache wohnen. Macht man diese Herren in anständiger Weise auf ihr Be-
i mit MWtit ? ll> bte auf wellefts an vsm nt iur Nochdeit ixrbotai, h MÄ Tür Mfcwg luter dilfe, für Stanfcnmin ox einer Wörde ;mlttelnonsporte, fei Bm erstich ck W d Rät trm l. Lktofer bij 3! ttStundenm bte$hmbentxm9 UfeaMN i Kk! Den ManntN rUl.
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beehren sich ihre Verlobung anzuzeigen :
Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen •
Lina Steyh Otto Born r
Grünberg L H., den 9. Nov. 1919
r. 3t. Evang. Schwesternhaus mu3
Heute Dienstag
ftortalzrüittaM -
DonnerStaa den 18. November, «ackm. L Ubr versteigere Ick in, ^fau", Neustadt 55, Gl-sten wegen Aufgabe des Geschäfts nachfolgende Gegen« ^eicrtrotccbn. JnfiallationS Werkreuse: 1 Surbelmbuftor (250 Volt), 1 ^Handbohrmaschine mit Kabel (110 Volt), 1 Telephon lTrichaoparat).
1 Stahlvanzerkluvpe, Zangen usw. usw.
Leitungsmatertal: 4KWa
Ta. 2000 m Kuvser., Zink. und Stadtdraht von l^vts 10 Dmui Litze 2x0,75 (Seide), Rohrdrahl ufro.
Klciumatcrral: gr
Schalter, Jaffungen, Sckatcnhalter, Abzweig dosen nfw. »sw.
Maschtnenva^ng!^«iemenroaM Bohröl, Wagen« feit,®d)mted«ifene^ememapurob, CfenpuS. -Äub- Nnbrmaterial:
1 Wagen, Äummetc Sielen ncfdHrrc, Sattel usw. usw. Wagen federn, Stallscnster, l^O scw l Wandtollette. 1 Drahtseil, 125 m lang, o mm Durchmeffer, usw. usw, er Gelegenheit für WiederverkLufer. -«
Versteigerung bestimmt. 021600
H.Bettuerll.. AM«ckr Krosdorfer Siratze 9*
Frankfurter Theater.
„Das Hohe Ziel", eine Tragödie armer junger Leute in 4 Akten von Gteorg seid, wurde bei der Erstaufführung Neuen Tb-'ater recht freundlich auiMnommen; dock M kaum zu ertri rten, oafi ine^m Werk aus der bürg r heben Romantik der Jettcken-Gebertzett em dauernder Bühnenerfolg beschieden sem wird. Vorgänge und Charattere sind, viel'ach unwahrscheinlich und recht naiv, literarische Abhängigkeiten «illerwärts zu spüren. Es ist die Geschichte des -lschenbrödels aus der Berghütte, das dem alten Mann in die Stadt folgt, um ihm eine getreue „Sausehre" zu fein. In ibrer Ehe fmdet sie Nck arg enttäuscht und um ihr Bestes gebracht, wird sie doch von dem eisersüchtigen und über alle Maßen egoistischen „Herrn" gelangen gehalten Mit die V5m-l iw Käsig. Zu Deiuck kommt m ihr Einsaml'Nl ein junger BettiXinotrr, und wac nun folgt, ist von vornherein durchsichtig und gar uiiverwickelt: Liebeswerben, Widerstand der svrau, nächtliche Flucht ins Freie. Bor der Berghütte werden die Beiden von dem Herrn Domlm- kus und seinen Spähern überrascht, und das lunge 2Beib, das dem Kampf des Herzens und> Ge- ynssens nicht gewachsen ist, stirbt vor plötzlichem Schreck. — Mair den« an „Jugend, „Kömgs- ftnder" und selbst an die Mär von „Tristan und Isolde". — Erfreulich wirkten die Bühnenbilder Rernlwld Schöns, besonders im 1. und 4. Akt. Hilde Walt in der Hauptrolle gab dem geplagten Menschenkinde warme Herzeustöne, Herr Zistrq charatterisierte den Alten sicker, sollte sich aber non Uc^rtnribimgen fembattm. Ter Spielleitung des Herrn Weber gebührt volles
Letzte Nachrichten.
Fe'dmarschall Haig in Berlin?
Berlin, 11. Nov. Zu der Blattermeldung, daß der englische Generatsetdmarschall H a i g sich in Berlin aufhält und Maximilian Harden, Dr. Schlesinger und Frl. Rotten, die beiden letzteren sollten der unabhängigen Partei angehören, emv- fangeii habe, wird der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" mitgeteilt, daß man im Eden-Hotel, wo Feldmarschäll Haig abgestiegen sein sott, von dessen Anwesenheit nichts bekannt ist. Harden erklärte aus eine Anfrage von zuständiger Stelle, daß er keine Unterredung mit Haig gehabt babc. Frl. Rotten ist, wie wir von englischer Seite ersahren, ebenjalls von einer solchen Unterredung nichts bekannt. Sie und Dr. Schlesinger gehören nicht der unabhängigen, sondern der mehrheits- sozialistisckftn Partei an. Beide waren während des Krieges für die Ruhleber Internierten tätig.
Dir Machtbereich der Engländer im besetzten Gebiet.
Köln a.Nh., 8. Nov. (Priv.-Tel.) Die „Köln. Ztg." meldet aus Koblenz: Nach Mitteiluna der britischen Mililärgouverneure in Köln hat die britische Militärbehörde mit Wirkung vom 6. November an einen Teil des bis-
Lumda :
mriitrsbaxn
November 1919.
81 Selteriwej 81
8L Der erroße Kriminalfilm Lh «1MS von William Kuhn. fei
In Sachen N
Pierrettes goldene Tasche S iu Das neueste Abenteuer des berühmt. Krim.- Wi IO Kommissars Rat Auheim in 5 Akten. Dj Wunderbar sind die Schliche und Wejre, ßfl die Bat Auheim in diesem seinen neu- 1» In] e-ten Abenteuer Rehen muß, um seine fjfl Getmer zu entlarven. Es scheint ihm ■■ 8 kaum zu gelingen, Sensation folgt auf ih Raffinement, aber die Hand derGerechtig- kw keit ist doch stärker. le
a 9er Weg des Todes g «r. Eine Tragödie aus den letzten Tagen V\ in 4 Akten. g5
iw In der Hauptrolle Ml
Maria Carmi • Carl de Vogt
Ein Film von Liebe und Haß. »K ■* Ein Monumentalfilm, der alles bisher D i- *■ 8 gewesene an Inhalt und Filmschauspiel- kunst in den Schatten stellt. IW Maria Car ml bringt hier ihr schau- 1h spielerisches Können herrli?h z. Ausdruck. Rl
Eröffnung: 6 Ehr abends. w
Man sichere sich zeitig Plätze.
W Eigenes Theater-Orchester. &
Kirchstraße 13 wlM0 Schlllersttaße 23 »
"wrgm die Mllbfr- ^gchni. «rtanb
Der Nachfolger CKmenrrmtd.
Paris, 10. Nvo. In wohlinsornricrren Krisen wird einem Privattclegramm der „Köln. Ztg." zufolge bestätigt, daß, wenn die jetzige Regierung bei den Wahlen die Mehrheit erhalte, Mille- Taub als diachsvlger Clemenceaus auf treten werde.
Ein Streik in Paris.
Paris, 10. Nov. (WTB) Hnvas. Tie Angestellten des Lttuvre haben beschlossen, häuft' mittag in den Streit ernzutvtten
Wilson und die industrielle Krisis.
Washington, 10. Nov. Wilson bat laut „Köln. Ztg." in einer Botsck-ast ait da? amerikanische Volk über die industrielle Krise erklärt, daß er sehr bald eine zwerte rndustrrelle Konferenz einzuberufen gdxntfe, um die attge mein« Lage der Industrie zu behandeln. Man nimmt an, daß etwa \xk Million Arbeiter m allen Jndustriechetrieben infolge der vielen Aus stände arbeitslos geworden sind.
Für Wiederverkäufe!*!
Papierwäsche -
große Posten, neu ei -getroffen, gelangen ohne Preieauftichlag zum Verkauf.
Friedr. Teipel, Marktplatz 16.
Heißen Dank der ÄM Gietzkll.
Für den überaus herzlichen und fürsorglichen Empfang sprechen die heimkehrenden Kriegsgefangenen der
Ltüt Siegen und der LMkmmndanlur ihren heißesten Dank aus. 021700 Möge der liebe Gott verhüten, daß die an uns gerichteten Ansprachen auf unfruchtbaren Boden gefallen sind. „Durch Arbeit zum Sieg". Die heimgekehrtcn Hamburger.
Ab Msütag den 17. Mcmbtr find in der LmMe der Lbcr- rtilfen!tBi)n8-10U6r «bendS Turnstunden eingerichtet.
M erbktkn Rndcrhch m. Hnlbstühen.


