Einzelbild herunterladen

I

nkr^te Sen.

h^«Ä; yn» der üjMte LKL Ä» AUtm S^rt N

®»^£ Sebt -n treib^N^lich e biniia!,^ lchon ftWJ «taeÄE« w tn, blfifwm *Dlfn yl aus. Äui

'berg.

OBä

flau.

b'ebkrnkstm.

® ^nebenitertel bei ^'M gei-ttrt waren, Es erfolgte eine Vauvtschieber. ckt MKe Ausbeute eto^liaittiaitiDagtn llnn m häufem zu können. Tie ^nböOOSdiiejer «Olafen und (Sui überraiht ttninxii. Tu to® vielschbi- untet uch'siosau-bmbun- Erhalt. Vis auj tmtn ne feiner Waren Mi- !te, fo daß et gefeiidt ^SchieberHeer te Un- Baren wurden auf dm gefahren. Soweit die rbeidifing waren, Vr, At 9n'(R bet äl-

C'V? IRttotxL wi)e ir\«i

l, 9. Schi. Die Heutige risammlung war /aiier. lieber fünf Stirn* 9ro6e Ausfprachm gab icrgimg der Stadt mit eilten Stadtverordneten t kjtidmet wurde. Ter or feigen, daß mit oife vorhanden find, rat gefordert für die idi Frankfurt kommen* i tragen, da es biet ,(b ist, in Hotels Zim* ühle im Sclljbül MstigensaL im SiM Nacht bi5 25 Mk.

Tie städiifchm W burtb eine Befoldmtgs* ba es nach Ansicht der ein unhaltbarer > ll'Mge noch Lade mit jr 4 Äk. M Tazbo

M

N, 9. Seist. A dm alten wird °d l-vd Einheitskost ent ,Tl Aaste gibt e» Km inen Die (sinzcffiiM« ^cmfoKcnk-W

rLLZ gÄ; 5ÄS**JS

raut PH* liriD ne b» i ElUarruNgs"h,.

Drgctntl^0, fjr w äauji^mj^H-Ayp uib !h, für so^-

ne 4 Ser11 x,«

cv tut-* für - i .

L|fi öE^iukä? '.

Ur. 2(2

Zwettes Statt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)

Donnerstag, ß. September (919

Die Si cher hei tswache bezieht

gegen-

Ausknnft, teer eigentlich die Gehälter der KünUer rmd Künstlerinnen bestimme.

-Oberbürgermeister Keller: Das ist Sache des Direktors.

Auzwandererfragen im Lichle ötr ZtatlMi.

Tie Auswanderung ist eines dcr grvsen ovfid* trirtsckaftlichen Probleme, die itrJ in den tioinmen-

den Satiren hauptsächlich! bescki l-ii^en werden, und doch ist diese Ersch -n.ung in ii;Tcr Rückwirkung auf die Entwicklung des Mutterlandes noch sehr wenig erforscht. Die ungünstigen Einflüsse treten natür­lich in den Vordergrund; bocf.i sind mit der Aus­wanderung auch manche Vorteile für die Zurück- bleibcndcn verbunden. Befragen wir die Statistik so erhalten wir aus der Zeit vor dem .Kriege wert­volle Angaben, die uns auch für die gegmwärtig ganz veränderten Verhältnisse manctcn Finger­zeig geben köimen. In der Zeit von der Gründung des ^euffchen Reichies bis zum Ausbruch des Welt­krieges sind etwa drei Millionen Menschen aus!

an, di

Tas sah unendlich duftig und vornehm mis.

, ,, ~K TrewhtnMLlmren standen in schlanke Glas- kelchevertetlt auf den übrigen Möbeln des Raumes.

. '^uS_^.rr ^kte Modestas Geschmack durch kleine Verschiebungen und Zusammenrückungen, ^,"^^?. ^nzengruppen und Teppiche eine ein­heitliche, künstlerische Gesamtwirkung erzielt. , ~,<?r steife Speisesaal hatte unter ihren vanoen plötzlich einen traulich intimen Charakter bekommen.

Nun wartete M-odesta herzklopfcnd auf die -öaronin, die ihr Werk in Augenschein nehmen und dann noch mit ihr die Tischkarten verteilen wollte.

iBfls Glück der andern.

Original-Roman von Erich Eben stein.

Copyright 1916 by Ordner & Comp., Berlin W 30.

Nachdruck verboten.) Fortsetzung 4.

,Mbtt, Hilda, wie konntest du das? Bei wrinüen Leuten! Du weißt, wie unbeholfen ich da , . ich ihr alles. Aber sie. versprach, daß.

Mensch dich vor oder während der Arbeit S?1???* selbst wolle erst erscheinen, ^nn alles fertig märe. Ein Diener wird im nrztmmer zu deiner Verfügung sein. Tu brauchst 2 nur. iraai allem zu schicken, was dir nötig

. dreis natürlich Nebensache. Liebste Mo- 110171 tert*1/,mir ®c^^cn* ich wäre sonst

Sitzung der Stadtverordneten.

(Schluß des Sitzungsberichtes aus Nr. 211.)

Die Gebühren der Leichenwärte- rlnae u betrugt bisher für Kinder bis M 3Jäh- ren 8 Mk, für Kinder bis zu 10 Jähren 10 Mk. und für Personen über 10 Jahren 12 Mk. Die be­antragte Erhöhung von 2Mk. für jede Klasse wird nach Zustimmung des Finanzausschusses ge­il e h m t g t.

dlusschuß hat das Recht, zur Prüfung und Beratung einzelner Fragen oder Anträge mit dem bet reifenden Stoss besonders vertraute Barmte einzuladen, die beratende Stimme habem: er bat lernr das Recht, Beamte zur AäruL^ner Sache zu Hoven und notwendige <yestttellungen vorzuneh- mcn- . 5ur. Slarung einer Sache notwendige Akten (auch Pcrionalakten) der Stadtverwaltung dürfen mit Zustimmung des Oberbürgermeisters von dem Vorsitzenden des Auchchusses oder dem Referenteir der L-ache emgele'hen werden! mit Zustimmimg Ober- burgernieisters.

Oberbürgermeister Keller bemerkt hierzu daß diese Satzung das größte Entgegenkommen be­deute das je von einer hessischen Stadtverwaltung t>cn Beamten gewährt worden sei.

Stadtv. Si m o n (Dem.) bedauert, daß die Bc- Eten auf solche Bedingungen eingegangen seien. Es s>ei unbedmgt notwendig, daß der Oberbürger­meister an den Beratungen desBeamtenaulsschüsses teilzunehmen habe; die städtischen Beamten müßten berbefierte Vorschläge einreichen

, Oberbürgermeister Keller betont, daß sich diese Satzungen int wesentlichen mit den Wünschen der Beamten decken.

İubt, daß der gegen- wartige Zustaud nicht von Tauer sei. .

Stadtv. G r od e (Z.) wünscht in dem Entwurf «inen Pa,ms emgesügt, daß der ?lusschüß die Ltadtverordnsten und andere Personen zu den Sitz- ungen mit beratender Stimme einladen kann

Stadtv. Schma hl (D.-N.) hält diese For- d^'ng für selbstverständlich, so daß sie nicht aus­drücklich ausgenommen zu inerten braucht

Die Satzung wird in ter Form, wie sie aus den Beratungen des Rechtsausschusies hervor» gegangen ist, angenommen.

, Winnen eine preußische Gemeinde beiNor- deck, wünscht Anschluß an die städtische Ueber landzentrale.

- Der Antrag ter Betriebsdeputation, diese An­lage zu genehmigen, wenn die Gemeinde die Kosten übernimmt, wird angenommen.

r- ® c 6 ii nt Erlaubnis zUm -^^"^)^l^a ktsbe trieb von Ober- kellner Wilholm Bastian, Wageuaasse 9, Heinrich SPß«, '^urdt 8, Franz Scheich, Schisfenberger Weg t>3 und Emil Funke, Kaplaiisgasse 21 werten genehmigt. Bei dem Gesuch ter Frau Helene Trete Mnger entspumt sich eine längere Debatte über die ^.ourfnisfrage, an der sich die Stadtverordneten Michel, ^ouner, Volz, Urstadt und Oberbürger­meister Keller beteiligen. Tas Gesuch wird schließ­lich genehmigt.

Tas Gesuch des Bäckermeisters Werner Barth um Erlaubnis zum Betriebe einer Käffeewirtschast im vause Ludwigftraße 44 wird bis zur Kläruna der Wohnungsfrage zurückgestcllt.

Die Tagesordnung ist erschöpft.

r-J5! Lot5t Persönlicher Bemerkungen. Schluß ter öffentlichen Sitzung gegen V?8 Uhr.

l(Qmdre?',n>mn durch meine Leistungen

T-einem Künstlerblick' und ärnn"? nSS0* nicht wahr, ich darf dich um 2 Uta abholen?"

Motesta zögerte unschlüssia

W-emi es Evelyn erführe? ... Sie oer- «hrt durch Beate m aristokratischen Kreisen, und DÖJlc nickst auch Kammelsbergs kennt?

würde mir eine solchedegradierende" Tätig­et nie verzeihen ..." a

Bah, erstens geht es doch Evelyn gar nichts bte- ia nur, daß

M'MtaMt und meine beste Freundin bist" Das ist gut . . ." Tu willst also?"

Ja! Dir zu liebe..."

Tu bist ein Engel, Mvdesta! Mso um 2 Uhr

^r -Ltaat durch Erziehung und lusbilduug für ihn angewendet hat. Tie Summen i-aeses Anlagekapitals hat man für die Auswan- rerintö vor dem Kriege mit Summen berechnet, die westen Spielraum, den die angenommenen Lytern hier bieten, zwischen 7 und 200 Bkillionen jaf/rli* schwankte. Genauer lassen sich schon die Barsummen berechnen, die die Ausrvanderer mit sich nehmen. In älteren Zeiten schwankte tee£ Barvermogen ter Auswanderer nach den amt­lichen Statistiken zwischen 146 Gulden und 428 Talern aus den Kopf Die jährliche Summe, die Teutichtend in ten 40er fahren des 19. Jahr­hunderts durchi die Lluswanderung verlor, wurde aus la-20 Millionen Gulden berechnet. Das von den deutschen Auswanderern im Jahre 1898 mit» genommene Barkapital ist auf etwa 8 Millionen Mark geschätzt worden. Ta man das von jedem eingewanderten Deutschen nach! Nordamerika mit­gebrachte Bargeld auf durchschnittlich 200 Dollars berechnete, so l/ätte sich bei ter deutschen Auswaw- terini4 vor dem Kriege ein jährlicher Verlust an Volksoermogen von rund 20 Millionen Mark er- .^cben. Freilich fließen auch wieder bebeuteilte? Summen durch die 2lusWanderung in das Mutter­land zurück. So tered>uete man die nachi Italien gelangten eenbungen von Auswanderern vor dem . Kriege auf 300 Millionen Lire, die nach! Oester- vich gciautem auf 200 Millionen Lkvonen. Auch nmb Teutschtend sind bedeutende Suminen durch Rückwanderer wieder hereingebracht Worten Aber srnd gering im VerMtnis zu ten Einbußen, me das Volksvermögen bei Liner umfangreichen Auswanderung erleidet.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

oc Amtsverkündigungsblatt Nr. 85 vom 9. eeptemter entMt: Tie Tagegelder und Reiiekostenvergütung der Ortsvorftandsperso- nen in Den Landgemeinden. Rinterfüße. Zulanung ter OelmüUe des Hernrick. Schmitz in Mamzlar Ausbruch ter Backsteinblattern. Kreisstraßensperre. Feldbereinigiing in ter Ge­markung Lumda, Kreis Gießen. Die Zulassung von Losen auswärtiger Lotterien zum Vertrieb im Freistaat Heffen. Straßensperre in Gießen. Gefunden und verloren.

Die Tagegelder und Reisekosten­vergütung der Ortsvorstandsperso- n en ut ten Landgemeinden. Nachdem durch Ver­ordn mm vom 11. v. Mts. die Tagegelder ter Staatsbeamten nut Rücksicht auf die derzestige Teuerung erhöht worden ist, bestimmt das Mini- stenum des Innern, daß das Tagegeld, wenn das Tienstgeschuft einschließliich des Hin- and Rückwegs weniger als 5 Stunden dauert, 4 Mk. 50 Ps betragt, andernfalls 9 Mk. Erfordert das Dienst- geschast einen Zeitaußrand von mehr als einem. 4-agc fo werden im Falle auslvärtiger Ueternach. tung für jete Uebernmhtung 6 Mk. vergütet

R i n d e r f ü ß e. Die dem Reichsausschmß für vslanzliche und tierische Oele und Fette, Berlsti, übertragenen Rechte betreffend die Beschtegnahme und dve Bewirtschaftung ter Rinterfüße werten mit Wirkung vom 15. September d. Js. auf die Klauen- verwertmigs-Gesellschast m. b. H., Berlin W. 8, Französtsche Straße 49, übertragen. Für die ab 1 August 1919 zum Versand gebrachten Rinderfü«

der Preis uni 100 Prozent auf 100 Mark Vw 100 Kilogramm erhöht.

Der OelmüllerHch. Schmitz in Mainz­lar ist zum Schlagen ter Oelfrückste für Selbstver­sorger durch Entscheidung des LantesernährungS, amtes in Darmstadt vom 30. August l Js zuge- lasten worden. Die Mühle ist vollständig neu ein-

Würde sie zufrieden sein? Wenn sie es ajn (srtte übel nahm, daß Mödesta sich auch in bezug auf die übrige Zimmereinrichtung Eigenmächtig- ketten erlaubt hatte?

Sie hatte keine Zeit, diesen Gedanken weiter nachquhängen, denn eben trat die Baronin Kun- melsberg, eine ältliche, etwas korpulente Tarnt, ein.

Sie blieb einen Augenblick unter ter Tür stehen und ließ ten Blick stumm über den Raum ffteiten. Tann rief sie lebhaft:

,,Nein, wie schön! Wie wunderschön haben Sie all dies gemacht, mein Fräulein! Sie sind ja wirk­lich eine Künstlerin allerersten Ranges!"

Miotesta errötete verlegen.

Frau Baronin sind <ckso wirklich zufrieden^

Snfrieten? Entzückt bin ich? Ganz ehrlich entzückt!"

Sie trippelte, die Schleppe ihres loseii Haus­kleides aufnehmend, um den Tisch herum, be- wunterte die Kaminecke, die Blattpflanzengruppen in den Fensternischen, fur^ alles, und konnte nicht müte werten, Mopesta, die noch immer ganz ver­legen dasiand, Lob'zu spenden.

Und die Häschen? Nein, wie niedlich? Was

werten meine Gäste für Augen machen! Besonders meine Kusine Millner, denn die versteht sich am teflen darauf! Tas ist dock; einmal ganz etwas anderes, als man sonst gewohnt ist . . vornehm und nickt protzig . . ."

hole ich dich ab. Uebrigens, was gab es denn vor­hin für einen Spektakel bei euch brüten? Ich bürte Lottens Stimme wie Posaunen und Fan­faren durch die Wand?"

Sie hat sich mit Bertie Geras, dem jungen Chemiker, verlobt."

,Ah, wirklich? Tn, übrigens, was ich dir sagen wollte: .Evelyn wird sich nun wohl auch bald verloben?"

Evelyn? Wieso? Ich wüßte niemand, ter . . ." stotterte Miotesta verwirrt.

L.(. »J,11' ich sah sie heute abend mit einem bildhübschen schwarzen Herrn in ter abgelegenen <)Uiiggasse stehen. Er schien sehr aufgeregt. Ich bui überzeugt, daß er ihr eine Liebeserklärung machte!"

M odesta starrte erschrocken vor sich hin. Also auch Hilda hatte die beiten gesehen! Wie peinlich für Evelyn! Und sie hatte Mama kein Wort von der -Lache gesagt. Waren sie vielleicht noch nicht ganz einig? Warer" arm und Evelyn wagte nicht ...

Tu ivirst dich getäuscht haben, Hilda," sagte I« endlich verlegen.

Nein, es war gewiß Evelyn. Ich kenne ja ihr Kostüm. Wer mag nurer" fein? Hast du wirklich keine Ahnung?"

Absolut nicht, Hilda. Du weißt, Evelyn ist nie mitteilsam gegen ihre Schwestern. Wenn je­mand ihr Vertrauen besitzt, so ist es höchstens Baroneß Millner."

Damit trennten sie sich.

n.

Modest a stand und überblickte sinnend ihr 1 Werk. Ja, es mar gut gewesen, daß sie all diese kostbaren und künstlerischen Treibhausblumen, die I

.jStabtö. Krausmüller (D. V.) fragt, welche Aufgaben eigentlich dem Theaterausschuß zufallen.

Oberb Ürger meister Keller bemerkt, das Stadtiheater let feine städtische Einrichtung, son- deni. eine Gesellschaft mit beschränke! Haftpflicht, bie sich selbst verwaltet. Da die Stadt an dem Theater ater in weitgehendster Weise beteiligt ist wurde ter Theateraussckwß gebildet, der lediglich die Jnterepen der Stadt dem Theater gegenüber zu vertreten hat. Da die Interessen ter Stadt und

Tl/Ers meist zusammenlaufen, tragen Ge­schäftsführung und Theaterausschuß gewöhnlich zu­sammen

Stadtv. Simon (Dem.) beantragt, die Abvn- nementsplatze >me früher wieder durch die Stadt­verwaltung, im Einverständnis rffct dem Theater- Ausschuß, einzuteilen. Während des Krieges habe die Theaterkasse diese Sache an sich gerissen Es cbartn bei der Verteilung verschiedene Mißstände herausaebiltet. Klagen sind aber auch der dem Verkauf ter Tageskarten laut geworden. . Oberbürgermeister Keller sagt Berücksich­tigung dieses Wunsches zu; eines Antrages te- dürte^es dazu jedoch nicht.

Stadtv. Frau Bi er mann (Dem.) bittet um

Der erste Ausschuß soll alsbald gerväh'lt wer­ten und in Tätigkeit treten. Seine Amtsdauer (äust ffm ol. März 1920 ab. Die Wahlen sind geheim; gewählt wird nach ten Grundsätzen ter Verbal tu is- I wähl.

. Mr die Sitzungen wird vom Oberbürgermeister 'E'u unentgeltlich bereitgestellt. Alle Kosten ter Geschäftsführung des Ausschusses ttägt die mmi vorbereitet hatte, als Taselschmuck zurück- Sftotefeit und nur Schneeglöckchm, Maiblumen, 'lralmkatzchen und Asparagus verlangte

. Tas Fest sollte ja ten Abschluß ter Saison uno- ten Uebergang zum Lenz bilden.

Nun ia^ die Tafel aus wie ein zarter Früh- lmgstraum in Weiß, und die kleinen nestartigen Arrongements auf dem blententen Tamastgrund machten sich sehr hübsch

Nirgends gab es hohe Aufsätze oder die üb­lichen Blumenjardinieren, die nur ten Ausblick tehmtern. Auch lose gestreute Blüten, die so . , ^lken und bann dem Tisch ein usiortent- liches Aussehen geben, waren vermieden.

Dafür stand neben jedem Nestck^n ein kleiner, weißer Osterhase aus Biskuitmasse, ter bestimmt Jar, tee leroeihge Tischkarte zu tragen, mas ter Tatet rat sröhlichmeckisches Ansehen gab. Die Mitte war ein loses, flaches Geflecht aus weißen i.itertynbantern, das au den Kreuzungspunkten mit winzigen Sträußchen von Schneeglöckchen und -Isparagus durch Silberfäden abgebunten war.

Modestas Gesichtchen war noch röter geworden bei dem Namen Millner. So hießen ja die Eltern v?n Evelyns bester Freundin' Evelyn war mit

-Millner tnt Institut gewesen und rühmte ich>, bei Diillners luie ein Kind des Hauses zu Und Plötzlich schoß ein Gedanke siedend büß durch Mvtestas Kopf. (F"rtf"tziing folgt

Ltadtv. Fourier USB.) ist int Hinblick auf die Kvhlcnnot gegen Beheizung und Beleuchtung oes Theaters. Tie Belieferung des Theaters mit Brennstoffen habe solange zu unterbleiben, als die ärmere Bevölkerung noch nicht vollständig ver­sorgt sei.

40T$mf Tm*' I ^hon^ das^Jntevesse^ Per^nal/eine^ Auf-

40 Pwz Teuerungszulage --- 11,20 Mk. Der nähme des Setriete bertonge ©^bf^lxrftanb^^^^ ?60 bte T-U«rungs»>kig- mü,,« abtt dm IbMawerttifmifien ÄiXa?

_____________________,to S,chcrheÜM»che Ser« UmRtotet müfie au» dne sarütereetoite ü'änz- Deutschland ausgewandert. Großbritannien und Oberbüra-ermeifter ftcTOr- 9fitr Schließung des Theaters mit in Kauf ge-

bsä auMH-Ä.,«... bLs.**** -i«-sec swMss'Mr ass letzten 80 Jahren vor dem Kriege haben mehr als Das biesiae T u r rft <7 a r » r Theater festlich erleuchtet und warm gehstit

Lk fraf>a

«r äÄÄ.5 6 rn teWie8 ,Dirb anfl",oma

Wanderung ver-lang>amt: ted:, ist andererseits feit J &cfm£^n ^'rXbuua Ä wird zugesttmmt.

gestellt wordcn, daß die Bevölkerung bur-I;, bic y ,IT ix T a. L : . Anstellung eiltet uDciten Sckulnrrte^

Auswanderung -men Anreiz zu stärkerer BcrneteLu "le ließen bittet die ^Ulalztcs.

rung erhalt, indem die Zurückbleitenden unter Deizmaterial, Beleuchtung, Keller. Es ist unbedingt

besseren Lebenstedingungen eine hölvr^ Geburten-, lnterrickstsmittelund unvorhergesehene Ausgaben S^oeiten Schularztes

Mtft erreich-». ift S? -to. 4500 Uk zu efern«6men. Aus Ü» 28°° «»'

Volkswirtschaft, .nenn man Geschil ch, Alter und I ^Mtmnzausschusses wird bieler Betrag I für emen^Arzt, zu

Berus der Auswanderer berücksichtigt' Nach ten I 'ÄL -bWAIermieister Keller bemerkt hier-1 und erhält dasür 1^00 Mk. Bei-

Untersuchungen von .Tr. Goorg Quandt die biefer ?aV? i).a6.?orty6t^un$^ien jederzeit die der- $m,^nheiteren Schul -

feiner Zeit in ter ZeitschriftTas Deutschtum rm d«mte Unterstützung ter Stadt finden werde. $r unbJür

Ausland' veröffentlicht hat, geht aus der Statistik hiesigen D roschkenbesi tzer Le- Gtetee?nrr^il^?vl -^PlrtIl?e11 Tie zweite

tertiär, daß das männliche Element üt ter Aus- antrogen eine Erhöhung ter jetzt geltenden Tarif- ^lle soll öffentlich ausgeschrieben werten.

Wanderung stärker tiertreten ist als das weiblich'' 'ät5C "Ni 200 Prozent. Nach Äuffassuug des Fi- r. Simon .(Dem.) hält eS, für ange-

Ta nun der Mann vom Standpunkt ter Bevölt'e- nanzaiiHichusses ist eine Erhöhung berechtigt, aber ?na^/ fca.» mi tem Schularzt ein Vertrag über rungspolitik das wichtigere Element darstellt, fo I mlc^ in h^sem Umfange. Ein Auff'chlag von 150 feutcr Amtstätigkeit abgefchlos)an inerte,

nnrb das VerNltnis zwischen männlicher und w'eib-1 Dozent trage den gegenwärtigen Verhältnissen . Oberbürgermeister Keller: Diesem Wmischc kicher Bevolfenmg durch die Auswanterung nochI polltommcn Rechnung. Die Stadtverordiietenver-1 wird Rechnung getragen; es wird demnächst eine mehr zu Ungunsten ter ersteren verschoben Stg^ iffmmlung .tritt der Stellunguahmc des ostnanz-1 Instruktion für die Schulärzte ausgearbeitet dann gehören drei Viertel ter Auswanderer denk ausiAuffes f,c1 _ SR irrm^n-n iTT \

mittleren Altersklassen an, wobei ten größten Teil, ^Jerbanh bcr hessischen Schutz- Anregung, te^Sfelle einer Schu^tin ^Hrfaifen etma em Drittel ^Aer Auswanderer, das Fahrzchnt Q T ^beantragt, die Amtsb. z ichnung der Sie erkundigt sich natf- einem Schicksal "eines An

% 21- bis 30. Äahre stellt Die nächsten beiden VZl i z e iwachtmeister undter traas des Politischen tetreS

Alttrsllassen, die hauptsächlich ut Frage kommen, W^chlimist.r Po l i z e 10 bcr w ach t m ei st e r Schulpflegerin, die auch neben dem S.chularzt i'e- ffegeii zwilchen 30 und dO und 14 und 21 Jahren. Ländern, >me dies bereits in ten meisten hessi- gensreick wirken könne WLarit

es ftnb also vorwiegend Männer, die auswantern, schen Staoten Michehen fei. Stadtv. Goertz (Zentr) beteuert test er bei

Gesch^chtern Leute int Oberbürgermeister Keller meint, obwohl den ledigen Verhältnissen fernen weiteren Antrag, un Berus ub-erwiegcn mchi tenonlich anderer Ansicht zu dieser Frage B. auf Verteilung von warmem Frühstück cin- ©ttwr^rubten: die unmittelbar snn könne solle man dem Gesuch, da die Sache bringen tonne. Er regt an, bei den Untersuchungen ^^^ugcnten ^eruje ut Land wirt scheit. In-1 m fern Geld koste, entsprechen, was unter Heiter- durct die Schulärzte feststellen zu lassen, inwierteit Ctl?ac ^.nttcl, feit der Stadtverordneten geschieht. der Geiundheitszustand ter KffSnr durch ten Krieg

tee vermitttlnten, vertellenten und sonst helfenden Wintersvielzcit hrä Sfnhttheai>t-4 zunickgegangen ist.

Berufszweige nur mit ent Drittel an ter Aus,van- T Toce ^rlwlMeaet.S. Oberbürgermeister Keller- Tiefem

r , m v r. r- < ........ 1 041 rllf 11 Köä :C_x r~ - < < I fUHrt entsprochm werten. TtlCin un^rC

Den größten Verlust für die Volkswirtschaft des ;?e,d)IuV ^heaterau^schusses und des Theater- Stadtv Otter MSP > brmnf frfane« Mutferlantes teteutet stets die Auswanterung von HpiAplan die schlechte' Handlung ter S«kinte! terck die

Landwirten. Man hat versucht, die durch die Aus- 8cto°6nter Weise durchgefuhrt werven soll. Um Aerzte vor 9 hte

tanterung erwachsenden wirffchastlvchm Verluste Vezzmatenal einzufparen, sollen die Vorstellungen

".n besttmmten Werten auszudrücken Jeter er- auJ Samstag, Lomttag und Montag zusammen- Nützung des Beamtenausfchusses. wackffene Auswanderer stellt ja ein gewisses An- sts'drangt werden. Die Stadt Übernimmt wieder Oberbürgermeister Keller verliest ten vom laaetaintal ter. bad ter hurrf.. .,mk I oxe ttosten für Heizung und Beleuchtung, sieht Rechtsausschütz in zwei Sitzungen grüichlich qo

aber ton enter Garantieleistung ab, da während brüffen und in einigen wenigen Punkten geäntertert ter Kviegsiahre^die gefeistete Garantie in Höhe I ^aßimgsentnmrf des städtischen Beamtemiusschus- von 10 bzw. 20000 ML nicht in Anspruch ge- ^s Lus dem Inhalte des Entwurfes geben stur iwmmen wurde. Man hofft trotz beteutenter I nachltehend die wichtigsten Bestimmungen wieder.' VLgenerhohung durch eine geringfügige Er- Jvür die männlichen und weiblichm Beamten

bcr Eintrittspreise ohne Ga- ^^adt Gießen wird em Beamten-Ausschuß ge-

rantteleipung auszickommen. bildet. Ter Ausschuß bezweckt die Wahrung ter

Jnterefsen ter Beamtenschaft und wird als deren Veitretung ausdrücklich anerkannt. Er muß in alIe« Angelegenheiten, welche die gesamte Be­amtenschaft oder einzelne Gruppen betreffen, von | tem Oberbürgermeister gehört werden und hat dazu Stellung zu nehmen. Anträge, Wünsche und Be- fchn-erten, bte ihm von Beamten vorgelegt locrbcn, bat er, falls er sie für begrüntet erachtet, dem Oberbürgermeister zur Entscheidung vor-mlegen. Er kann fick- dazu gutüchtlich äußern. Auch über per- wpcT Angelegenheiten einzelner Beamten hat ter Ausschuß auf Berlangm sein Gutachten abzugeben, uever Anträge des Oberbürgermeisters wegen Er- NiMiung von Beamten, wegen Einleitung eines Disziplinarverfahrens, sowie vor Bestrafung von Beamten ist! der Ausschuß zu hören. Ter Ausschuß. ttl| berechtigt, Vorschläge organisatorischer Art zu machen, insbesondere in Angelegenheiten der Be-> amtenschaff.