Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheflen)
Ur. 9 Zweites Blatt
Amtlicher Teil.
Betr.: Wahllokale zur Dtrfof[unggebenben Deutschen Nationalversammlung intb versas- smiggebenden Hessischen Volkskammer.
An die BürgermkisLrreien der Landgemeinden des Kreises.
Die für Ihren Abstimmungsbezirk in Betracht kommenden Wahlräume wollen Sie alsbald ortsüblich bekanntmachen lassen.
Gießen, den 9. Januar 1919.
Kreisamt Gießen.
I. V.: Weicker
1 Mbach Wahllokal: Mter Schulsaal.
2 Mlendors a. d. Lahn. Wahllokal: Alter Schulsaal (Friedhosstvaße).
3. Mlendors a.d. Lda. Wahllokal: Rathaus (8er* steiaerungssaal).
4. Mertsbausen. Wahllokal: Rathaus.
5. Mten-Buseck. Wahllokal: Gemeindehaus.
6. Annerod. Wahllokal: Alter Schulsaal.
7. Bellersheim. Wahllokal: Gemeindehaus.
8. Beltershain. Wahllokal: Schulsaal.
9. Bersrod. Wahllokal: Neues Schulhaus.
,10. Bettenhausen. Wahllokal: Gemeindehaus.
11. Beuern. Wahllokal: Schulhaus.
12. Birklar. Wahllokal: Mter Schulsaal.
13 Burkhardsfelden. Wahllokal: Neues SchulhauS.
14. Elimbach Wahllokal: Schulsaal.
15. Daubringen. Wahllokal: Mter Schulhaussaal.
mauherfamt ASkillciier des Senn ßftltiijfli) ZeueS.
Roman von H. A. AdamS.
Nachdruck verboten. Fortsetzung 46
„Ich kann nicht verstehen, warum von allen Menschen tz^rade Sre mich darum bitten. Ich kann nicht einsehen, weshalb Sie so sehr darauf aus sind, wenn es nicht ist, um mich zu prüfen, mir eine Falle zu stellen. Nun, das ist mir gleich. Ich werde lammen."
„Ich war überzeugt, daß Sie es tun würden.
„Um Lebewohl zu sagen," setzte dem Ho- race entgegen.
„Auch das! — Ich danke Ahnen, mein Sohn."
Als Horace das Frühstück bezahlte, war Galahads einziger Gedanke: „Gott, ich bitte dich, daß sie heute abend sttrbt, ehe er es ihr sagen kann."
An diesen: Abend wurde Galahad nach dem Abendbrot von der gewohnten Unruhe ergriffen. Gr sagte, er wolle zum Angeln gehen. Und diesmal dachte Em, daß auch sie zum Angeln gehen wolle. Aber sie behielt rhre Gedanken für sich. Sie hatte sich zu dem großen Wagestück entschlossen.
Ihr tteuloser Gatte ging beinahe fröhlich davon, verfolgt von der massigen Gestalt des Schicksals, fern Weib genannt. In letzter
16. Dorf-Gill. Wahllokal: Gemeindehaus.
17. Eberstadt mit Arnsburg. Wahllokal: RathauS.
18. Ettingshausen. Wahllokal: Rathaus.
19. Garbenteich. Wahllokal: Rathaus.
20. Geilshausen. Wahllokal: Neues Schulhaus.
21. Göbelnrod. Wahllokal: Schule (SbandesamtS- bureau).
22. Großen-Buseck. Wahllokal: SchulhauS (Obev- Pforte 11).
23. Großen-Linden. Wahllokal: RathauS.
24. Grünbcrg. Wahllokal: Rathaus.
25. Grüningen. Wahllokal: Gemeindehaus.
26. Harbach. Wahllokal: Schulhaus.
27. Hattenrod. Wahllokal: Rathaussaal.
28. Hausen. Wahllokal: Rathaus.
29. Heuchelheim. Wahllokal für Wbst.-Ber. I (A bis K): SchulhauS (Marktstr.): Wahllokal f. Abst.- Ski- II (L—Z): Neues Rathaus.
30. Holzheim. Wahllokal: Rathaus.
31. Hungen. Wahllokal: Rathaus (Schloßgasse 6), 32. Inheiden. Wahllokal: Rathaus.
33. Kesselbach. Wahllokal: Rathaus.
34. Klein-Linden. Wahllokal: Saal der Kleinkinderschule.
35. Langd. Wahllokal: Rathaus.
36. Lang-Göns. Wahllokal: Saal der KleinLnder- schulc).
37. Langsdorf. Wahllokal: Gemeindehaus.
38. Lauter. Wahllokal: Schulsaal.
39. Leihgestern. Wahllokal: Rathaus.
40. Lich mit Hof Mbach, Colnhausen und Mühl- ^snchsen. Wahllokal: Rathaus.
Minute schlich sie sich unbeachtet auf das Fährboot, als sie bemerkte, daß er auf dem Oberdeck sicher aufgehoben sei. Sie schlüpfte nach dem Bug des Unterdecks und störte die dort sich meist aufhalt-nrden Liebespärchen. Ems Gedanken wanderten zurück zu der Zeit, da sie und ihr Gally auch ihrer Liebe im geheimen nachgehen mußten. Und sie beschloß, daß in dieser Nacht ihr verlorener und liederlicher Gatte keine Liebesabenteuer treiben solle, ausgenommen, als letzte Zw> flucht, mit ihr.
Sie folgte ihm zum Postamt und sah, wie er mit einem flotten jungen Mann zusammen traf. Sie schlich ihnen nach bis zur Straßenbahn, stieg hinten auf und folgte ihnen dann zur Bootshalle hinab. Dort konnte sie nicht weiter. Aber sie lauerte in der Nähe und sah ein Boot durch die sternenhelle Nacht üahinfahreu. Und darin befanden sich ihr ehrbarer Gemahl und irgendein böser Mensch. Auf welches ruchlose Abenteuer zogen sie wohl aus?
Aber warum folgte dieser Detektiv ihnen nicht in einem andern Boot? Es war nur einer von jenen kleinen Zufällen, die so häufig im Leben, aber nie in Detektivgeschichten Vorkommen : Em war nur mit einem Groschenstück in der Börse ausgegangen. So starck) sie denn verlassen am Ufer und beobachtete, wie das Boot, das die (Beantwortung ihrer großen Frage trug, auf dem Hafen verschwand. 8ieL-
41. Lindenstruth. Wahllokal: Bürgermcisterei-Vn> re au.
42. Lollar. Wahllokal: RathauS.
43. Londorf. Wahllokal: RathauS.
44. Lumda. Wahllokal: Schtlsaal.
^-Mainzlar. Wahllokal: Schcksaal der 1. Klasse.
46. Munster. Wahllokal: Standesamtszimmer im Schulhause.
47. Muschnch-tm mit Hof-Gill. Wahllokal: Gemeindehaus.
48. Nieder-Bessingen. Wahllokal: Gemeindehaus.
49. Nonnenr-tth. Wahllokal: Osemeindel-aus.
50. Obbornhofen. Wahllokal: Gemeindehaus.
51. Ober-Benlngen. Wahllokal: GemeindekMts.
52. Ober-Hörgern. Wahllokal: Schulsaal.
53. Odenhausen mit Appenborn. Wahllokal: Schulsaal.
54. Oppenrod. Wahllokal: Schulhrus.
55. Queckborn. Wahllokal: Schulsaal (Untern. 5).
56. Rabertshausen mit Ringelshausen. Wahllokal: Gemeindezimmer.
57. Reinhardshain. Wahllokal: Gemeindezimmer (Schulhaus).
58. Reiskirchen. Wahllokal: Gemeindehaus.
59. Rodheim mit Hof Graß. Wahllokal: Bürgermeisterei-Bureau.
60. Rödgen. Wahllokal: Saal der Kleinkmderfchulc. 61. Röthges. Wahllokal: Schulhaus.
62. Rüddingshausen. Wahllokal: Schillhaus.
63. Ruttershausen mit Kirchberg. Wahllokal: Neues Schulhaus.
leicht wollten sie doch angeln? Aber Em war zu lange verheiratet gewesen, um in dieser Mutmaßung einen Trost zu finden; sie gab sie sofort wieder auf.
Die beiden Abenteurer fanden ihren Weg zur Wasserpforte ohne Schwierigkeit. Aber ferne weiße Gestalt wartete auf der Terrasse, keine blerche Blüte flatterte die Stufen zur Erde hernieder. Nachdem sie hastig ihr Boot gesichert hatten, gingen sie naci) der Laube. Niemand war darrnnen. Die Glyzinien waren beinahe abgeblüht, die blassen grünen Blätter begannen sich zu x ei gen.
Sie setzten sich, um zu warten, und sie warteten dreiviertel Stunden. Durch Galahads geänastigtes Gemüt zogen tausend Unwahrscheinlichkeiten. War Sibyl auf ihrem Balkon vermißt worden? Wurden sie beobachtet? War sie krank?
Ein noch fürchterlicherer Gedanke tauchte drohend im Hintergrund seiner Gedanken auf. Er schloß die Augen.
Aber er konnte nicht fortaehen, ohne einen Versuch gemacht zu haben, sie zu sprechen, koste es, was es wolle. Horace jedoch drang auf Vorsicht. Der junge Mann wollte durchaus gehen und die peinliche Auseinandersetzung, zu der er sich mühsam entschlossen hatte, um jeden Preis aufschieben. Aber Galahad war hartnäckig, und so gingen sie denn den schatttgen Baumgang entlang nach dem Hanse zu. Alle Zimmer der Vorder-
Samstag, U Januar (M
64. Saasen mit Bolllwach, Veitsberg und Wirberg. Wahllokal: 1. Schulhäus. '
65. Stangenrod. Wahllokal: Schulhaus.
66. Staufenberg mit Friedelhausen. Wahllokal) Rathaus.
67. Steinbach. Wahllokal: Rathaus.
68. Steinheim. Wahllokal: Wter Schulhaussaal.
69. Stockhausen. Wahllokal: Schulhaus.
70. Trais-Horloff. Wahllokal: Schulhaus.
71. Treis a. d. Lda. Wahllokal: Rathaus.
72. Trohe. Wahllokal: Schulsaal.
73. Utphe. Wahllokal im unteren Schulsaal.
74. Villingen. Wahllokal: Rathaus.
75. Watzenborn m. St in berg. Merhllokäl: RathauL
76. Wrickartshain. Wahllokal: Schill-aus.
77. Wcitershoin. Wahllokal: Saal der neuen Schule.
78. Wieseck. Wahllokal: Bez. I: Schulhaus (Schül- ftrafjei. Bez. II: Schnlhaus (Gießener Straße).
79. Winnerod. Wahllokal: S. Bersrod.
Bekanntmachung.
Betr.: Ausbruch der Maul- und Klauenseuche üt Leidhecken.
In Leidhecken, Kreis Büdingen, ist die Maul- Und Klauenseuche ausgebrochen. Die erforderlicher^ Sperrmaßnahmen sind getroffen worden.
Gießen, den 6. Januar 1919.
Kreisamt Gießen.
I. V.: Langer mann.
feite waren dunkel. Galahad schlich auf der Raseneinfassung der Beete vorsichtig vor bis zu einem kleinen, von weißen Vorhängen um* hangenen Balkon. Befand sie sich hinter dio« fen Vorhängen?
Er bemerkte eine eiserne Feuerleiter, die an einer Seite des Balkons emporführte, auf der Sibyl entkam, wenn sie mit ihnen in der Laube zusammen traf.
„Vielleicht ist sie oben eingeschlafen?"- flüsterte Galahad, nachdem er lange empor- gestarrt hatte. „Sie schläft auf diesem Bal« kon. Vielleicht ist sie zu krank, um herabzukommen, oder zu schwach, und sie hat gewartet auf — auf Sie und ist darüber ein* geschlafen? Ob wir nicht. . ."
Er verstummte ob der Dreisttgkeit seines tollkühnen Gedankens. „Wenn sie wüßte, daß toir — das heißt Sie — hier gewesen sind und hätten es ihr nicht kundgetan —" flüsterte er weiter. „Ob wir es nicht versuchen sollten und sie aufw-eckeu?"
„Sie im Bette aufwecken?" sagte der gesittete junge Mann, nach Atem ringend. „Außerdem, wie sollten wir das überhaupt machen?"
„Könnte nicht einer von uns die Leiter empvrklettern und hinter den Vorhängen zu ihr spreckien? Nein, der Schreck möchte ihr schaden. Aber ich könnte leise ihren Namen rufen, vielleicht wacht sie auf und hört es." (Fottsetzung folgt.)
„SCunftfdjule in gießen“
für fatalen und 33ild/jauen
Carl efries • £Jofjs. SKödding
Tlnterridjlsfäffier:
a) ’Zeidj'ien und Skalen nacf) der Sfatur v. Stilleßen, {Porträt, £andfdjaft, &igur und Silit, Cier/tudien im dreien
6) Zeißnen u.Sdodel'ier. v.Sßopfu.&igur, {Porträt u.SZkiin StundplaßtiA u.Sielief
e) SL6endaßt.
Slnterrirßtsqe't:
a) Jur Sdalkurfut: Srfittwacßs u. donnerstags von 9—12 Uhr, 2—5 Jlßr
6) fürSiildßauerkurfus: freitags u. Samstags von 9—12 Ufjr, 2—5 SJßr
c) Slßendaüt: Srtittwodjabendv.5— 777/fr Slnmeldunq: 3e0
6ei Sri ater Carl &ries in Orten 6erg (SFCef/en) oder SCerrn Stieße!, JJCunftverein gießen, SSildfja uer ßjofjs. 9< öd ding, gießen, ePrkf Str. 9
Gießener Hochscliulgesellschaft.
Vortrag von Univ.-Prof. Dr. A. Skaiweit:
Die Sozialisierung der Produktionsmittel
Montag den 13. Januar, abends 8V2 Uhr, im großen Hörsaale des Vorlesungs-Gebäudes der Universität.
w Gäste sind willkommen! -w 306D
MklMtkMMil Md Mkl-ZMM C'lteru-Abend
am Mittwoch den 15. Januar, Tb> 11 br, Walltorstrake 59 Nebengeb. bei Flimm (VoltStindergartcu).
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alle Formen M m alle Weiten [J J Ohne Bezagscheia H ifaitaär ’M I .
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Spar- u.Vorschutzvkrnn Staufenberg
In der am 5. Januar 1919 stattgefundenen Generalversammlung wurde beschränkte Haftung beschlossen. Gläubiger, welche dem widersprechen, können sich beim Vorstand melden.
Der Vorstand. 474
Geißler, Kraft III,
Rednerinnen: Frl. Hedwig Burgheim, Frau Martha Siever».
„Welchen Einfluß hat die gegenwärtige Zeit auf die Erziehung unserer Kinder?"
Aussprache. 491D
Unsere Mitglieder, die eitern unserer Kinder im Heimgarten, im Bürger- Seminar- und Bolkskinderganeu werben hiermit höflichst etngcladen.
Gäste sind willkommen. Bei- Vorhand.
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Mein diesjähriger Kursus in der Tanz- u. tatandslehre beginnt am Dienstag d. 1 l.Ian. 1919, abds. 8 lidr. Gefl. Anineldungen hierzu nehme ich in meiner Wohnung entgegen. Der Unterricht B findet im Saale des Restanranis zur „Stadt g Wetzlar", Ludtvigstrahe R statt, woselbst cbeiv 0 falls Anmeldungen angenommen werden, g Mnnterrieht erteile Ich jederzeit Id meiner Wohnung. §
Hochachtungsvoll
Th. Bäulke, Tanzlehrer h
Schl Wen bersrer Weg 58. [0IM 8
Möhfs Tanzschule!
Der Tanzkursus beginnt Montag, den 20. Januar 1919 und werden Anmeldungen noch entge gen genommen. Frau Louise Deuster geb. Möhl Karl Möhl oe* Marktplatz 23 III. Stock.
NB. Privatstunden für mehrere und einzelne Parteien zu jeder Tageszeit.
Ohre Vermählung beehren sich anzuzeigen
Darmstadt
Gießen
Dr. phil. Hugo Weihe!
Elisabeth Weitzel geb. (Bringei
Johanna Vorn
Heinrich Weißbach
Verlobte.
Gießen Ulm, Kr. Wetzlar
Januar 1919.
Ich habe mich in Gießen Goethestraße 34 als
Facharzt für Erkrankungen der Haut- und der Harnwege niedergelassen. 0267
Sprechstunden: Werktags: 10-j2 Uhr
Tel. 2162. Sonntags: 10—11 Uhr
Dr. med. Storck.
r
Aus dem Felde zuruckgekehrt, habe ich mich in Gießen als praktischer Tierarzt niedergelassen.
Dr. Erb
Telephon 1226. Ludwigstrasee 5,1.
Bekanntmachung.
Unsere Gemeindemitglieder, die Anspruch auf den Bezug von Atüzzos für das Osterfest 1919 erheben, werden aufgefordert, sich bis spätestens den 22. Januar 1919 bei Herrn Lehrer Marx in unserem Gemeindehaufe, Lony- straße 4, Montags und Mittwochs vormittags 9—12 Uhr dieserhalb zu niclbcn. Spätere An* Meldungen können keine Berücksichtigung sinden.
Brotkartenausweis ist vorzulegen. Gießen, den 2. Januar 1919.
Der Borstand der ifrael. ReligionsgemeindH Gießen.
6. Heichelheim.


