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48 Pf

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aus den

Unter Füh

twrwfraflen.

** Ter städt. Samenverkauf dauert nur noch diese Woche. .Tie noch vorhandenen ver­schiedenen Sorten Saaterbsen werden billigst abgegeben.

russischen Gebieten.

Hamburg, 7. April. (WTB.)

er« l)öt als

Ein Srieqsbuch von Conrad v. Hötzendorf.

Berlin, 5. April. LudendorfsS Knegsbuch wirb, tute diePol. Parlament. Nachr." melden, ein (Heaenftürf erhalten. Der frühere Ches des österreichisch ungorisd>en Genera'nabs, Conrad v. Hötzendorf, wird seine Rolle im Weltkrieg durch den Schriftsteller Karl Fr. R o w a7, der ihm jahrelang persönlich suieteilt war, darstellen lassen Tas Buch wird den Titel führen:Der Weg jtur

** Zur Brotversorgung. In letzter Zeit mehren sich'.lfiger Beschiverten, daß vvn

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Stbrtinftf.

< tttiubmb 2 2dixcxi unb Pol' b. del ni Sntditt

) Bis end»

authentisch anerkannt.

Frau;ö|'ische LkbknSmittklverttilong in Ludwigshafen.

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Ein Unfall de» früheren Kronprinzen.

Amsterdam. 7. April. (WTD.) Das All- gemern Handelsblad" meldet: Der frühere deutsche Kronprinz fuhr auf einer in Ge­sellschaft von holländiscten technischen Beamten un» ternom menen Motorradfahrt mit einem Begleiter in voller Fahrt gegen ein Gitter. Der Kronprinz erlitt einen schweren Hand- und Handge lenkbruch, toährend der Begleiter mit dem Schrecken davon kam.

Butter: 3Rarte 9k Id, 40 Gr. zu 48 <ßf.

(fier: Marte Nr. 2, 1. Ci zu 33 Pf., sämtliche

bv SafiW r.ittd geromi rübrung. Te

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Tas §tr.10 r-ow Provin)" prbnung »bei Sxanknich n* " krrk.br n 15.» lOl Nrittk um gdjiadjlbauiei hknrkS M - ridjtbaiiW' ich Micb, priiimfl.. LerlMiere

Tie vc

Aus Stadt und Land.

Gießen, 8.April 1919.

Gültige Lebensmittelmarken

für die 15 $?odie vom 7. bis 13. April 1919.

Brot: 2230 Gr Brot oter 1680 Gr. Meld;

B v iBg. 45 Pf Wri o.rbrotmehl 9. 56 Pf., Weitzb'ot für Kranke sty 80 Pf

$kt6'j.ü härter: Paul. Bal/nhosstratz. , Pendc, Balnch-f'trvbe, Kumpf, 92<Luorftr.

Konzert am Toirnerstaa abend intCatboni" bietet, verdienen insofern besondere Beach.ung, als eS sich durchnag um Skrte handelt, die nur wl n

Katastrophe". Alles Material von militärischer

-and diplomatischer Seite ist dem Verfasser schlossen worden. Seine Tatsachcmwietergate Feldmorschall von Hötzendorf geprüft und

Ihr aber, ihr seid nur Sklaven, elende Go­sellar denen bie Peitsche gehört k

Mit liederlichen Weibern oerpratzt ihr die Stunden, bd chr retten könntet euere breimende Stadt: in schalem Wein ersäuft ihr die Begleichen euerer stinke »den Seelen, und ertragt ohne btt Röte der Scham die gerechte Verachtung euerer Feinde. Einst seid ihr ihnen gefährlich grmexm, und fit haßten euch harxm.

Hatz ist schlimm, aber schlimmer ist die Brr* arfjt ung.

Jolb. u / ?! li

Ä

rung des Oberleutnants Freiherrn von der Goltz traf aus dein DampferMinna £>orft" ein Transport von 1840 Mann Truppen aus dem Schwarzen Meer, der Krim und dem Kau­kasus im Hamburger Hasen ein. Die Reise ist gut verlausen, der Gesundheitszustand an Bord vor» trefflich.

Und jk verachten euch heute mehr als sie euch temalS vorher gefür-chtet haben.

Es ist ein Uebccflust an schlechten Leuten, sag ich euch

Eher ftntn man einen Frosch daS Khrie eleison lehren, sag äch euch, als euch die Ätxrm. Utti> if.t lebt in einem verderblichen Rausch!

Und wieder sag ich euch: Ihr seid ein schlim­mer Ausfetz! Ihr seid Bettoorfrnel

Und sie drängten sich alle nm Zarathustra, den Vriien, der mit beitem Herzen ihnen >ete unb nx>Utrn ihn terunt-.Tnitem von seiner stelle Aber etliche waren um ihn, die ihtt fdnite tvn vor der Gewalt seiner J^rirte Er al«, der anzufehen war wie ein Heiliger, brettere die Händo auf. und sprach: Wem ItutWante Nm nidt leine eigene ist, der ist nicht wert, daß ihn ein Hund besprengt?

Und er spie ihnen ml Angesicht mb ging betümmi-rten Herzen5 in seine Wildnis

In der Stadt aber, die da h istet bk bunte fiuc, sprachen He zueinander. Zarathustra ist ein Narr geworden.

kriegSleitung, Korvettenkapitän Humann, zuletzt krster Offizier des PanzerkveuzersMoltke", liechtSonwail Tr. Schcurer-Bremen, bisher Te^er- nent für Völkerrecht «und Seekriegsrech: im Ao- miralftab; Kapitänleutnant Kiep, zurzeit noch bei oer WafsenstillstauLSkommisston in Spa übernimmt Die Geschäfte eikiesAdjutanten. Zu der im Reicbs- marineamt verbleibenden Zentrale für Friedens» angetegenheiken gehören an: Als Berbindungsoffi- ziere zur GeschTtSnelle für FrüdenSangrlegenhri- len des auswärtigen Amtes Korveilenkavuän Frei­herr v. Wei'.iacker, fiapitänleutnanl Meyer, ferner zur Bearbeitung aller Angelegenheiten, die das Kiautschan-Gebirt betreffen. Der bekannte Sachver­ständige für ostasiattjche fragen. Geh. Admirali­tätsrat Tr. Schrameier: für alle Entschädigungs­und Finanzangelegenheiten der Marine-Intendan- turrat Scballer: für alle Funken-, Telegraphen, Kabel- und Vcrkebrsf ragen Kapüänleutnaut Eltze Für alle besonders die Marine berührenden Fra­gen des Böllerrechts bin) des Seerecht) wurden ferner Professor Dr. Triepel-Berlin und Prosesor Tr. Pohl in den Kreis der Sachverständigen aus­genommen, die in Berlin bei Der Frieitensgcschafts- Iteile verbleiben.

Belgische Wünsche.

Amsterdam 7. April. iWTB.) Das nie­derländische Prcsseburcan Radio meldet aus Was­hington, daß König Albert von den Alliier­ten Die Einlösung der früheren Versprechun­gen verlangt habe. Es kamen drei für Bel-

aanz frisch's, heifjes Brot abgegeben werde. In solchen Fällen tut der Käufer gut daran, sich an das PoN^ianit zu wenden unb dal Brot dort

zu Gehör gebracht werden und in einem Fall (Aiida.ite religtoso von Büttner, für Gießen sogar Uraufführung bedeutet. Die Hahdn-Svm- p b o n i e in B-Dur op 80 Nr. L ist trur i Irrer Vorzüge in Giessen seit Jahrzehnten nicht auf» geführt worden. Und gan* besonders diese Sinn- Phonie atmet soviel naturfrische Freude am Musi­zieren, enthält soviele wahrhaft klassische Schönheiten, wie kaum eine ihrer Art Das alte Kirchenlied, das Büttner als Andante reif« gioso dem modernen Orchester übertra ien hat. lauschte er als Kapellmeister in 89a *i Mondors tr 2i:>emburg dem Volke ab Die schlichte Weise im neuen Gewand toi cd ihre Wirkung nicht d-riehle»' Bekannter wohl, aber ausserordentlich beliebt gt- worten sind die Drdxfterbearjeilungai der M ili - türmärsche von Schubert ursprünglich .«/lavier, pievb4nbig\ die nach den Harien-Bor trä.fen das Ganze beschließen Allein schon die Orchester-Nummern bieten demnach dem Musikfreund genug des Interes a.iten, ganz ab- gesehen von den Harfensolis, die Fraulein Lyner vom Frankfurter Opernhaus aaf einem Instrument von ausgeKichtuter Klang- Qualität auSiühn

** Cm Wohltätigkeits-Konzert »um Besten unserer bcimkehrenden >Iri"-s >c an- genen wird vom Musikkorps des In» nnu'iUS Nr. 116, unter Leitung des Korpofsti rerS Schleuse, Sonntag den 13 April, nachm. 4/i Uhr, im Saale des HotelEinhorn" vtVücftenbof). Llrchenplatz, veronnaltet

** Lichtspielhaus, Hofstr ße. Heute bis Freitag sind vier Henm». Portcn TLA? anm* setzt. Xie Künstlerin tritt noch in dem Trama Irrungen und in dem Lustst'irlXi? Tarne, der Teufel unb die Probürmarnfell" auf.

Landkreis Gissten

** Grünberg, 6. April Bei der heute rb- aebaltenen Bürgerversammlung wurden »J der bevorstehenden Neuwahl der <-emeindeoertro- tung folgende Herren in Vorschlag gebracht: Bür­germeister Lindner, Hch., Fabrikant: Beigeordne- teo»lNü1ler, Philipp, itüfermeiHcr; CkrneinDeräte

drbcL'.T uriif jc Wdliine «suchen

Aicüöi ui 2 fliroid burschen »alchink- 1 2oitiei «rtner. ®.'nler, l rbeher, wteitre, 2 1 teforai kchini^e t leijflm monifiir, schlosser, 1 funerer, arbener, i febriinqe:

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Tic Entschädistungtzsraae auf der Friedenskonferenz.

Amsterdam, 7-April. (WTB) DnnM- g cm een Handelsblatt" wird aus Paris nemcLoct: Dir Neigung zu Pessimismus und Mißtrauen beglich der Ergelmilie ber Friedenskonferenz, die in der twriflcn Woche in den Kreisen ber Kon- ''^renz hernchte, machte wegen des ansehn­lichen Fortschrittes, der gestern im Rat der Vier in der E n t sch äd ig u n g sf r a g e er- zqelt worden ist, einem groben Ov'imisnnlS Platz. jJZan getoiipte w. einer sehr wichtigen Einigung. ES nrirb pviichen der Entsbigung als solcher unb der Bezahlung ber Kriegswiten unterschieden )»erben. Ein Beschluß über die Frage, ob Die Forderungen brr Völker, die am meisten in ihrem Lande m-litten haben, »uerst berücklichtigl werden wlten, stebt noch aus Wegen der En schSdigungS- lummc, die noch nicht enda-ültig festgesetzt ist, scheint augenblicklich folgende Lösung in erster Linie in Betracht zu kommen: Tie erste Abzahlung von Her beutidKn Enlschädignuy soll 25 Milliarden tetra gen, wovon fünf Milliarden, für die Bezrh- lung ber für die Wiederaufnahme deS deutschen Wirtsckxck's!ebenS iwtivenbirrm REoife bestimmt sind. Ans der ersten Zaklmig soll Frankreich ^ehn Milliarden unb Belgien fünf Milliarden erhalten. Die Bezahlung der vestlichen Enischä- dignngSsumme soll auf etwa 35 Jrhre verteilt werden, wobei die söhrlich-'n MzaAungen ein bis zioei Jahre im voraus festgesetzt loerden. Tie Vertrilung der Ennchädiiung unter die Alliierten erfolgt n-ahrscheinlich nach dem Miststabe, wonach Frankreich Die Hälfte, und verwüstete Länder, wie Belgien und Serbien, einen bestimmten Pro­zentsatz erhallen, während die anderen Alliierten Entschödigmiaen nach Maßgabe ihrer Maischen­verluste erhalten.

Die Vertretung der Marine in der Friedensabordnung.

Berlin, 7. April. (WTB.) MS Vertreter deS CtefS Der i Admiralität wurde Kommodore Heinrich zu der dailichen Friedensabordnung kommandiert. Heinrich, der bereits in früheren Fahren sowohl im NeichSmarineamt wie im Ad- miralstab tätig mar, war zuletzt im Kriege Führer der Torpedoboote. Dem Leiter der Marinevertre- tung sind zur Bearbeitung besonderer Gebiete unterftellt: Frx'gattenkapitän Freil)err v. Gngern, Korvettenkapitän Neymann von der biSterigai See»

Ludwigshafen, 7 April. (WTB.) zur vollständ'.gen Organisierung der Leb' mitlelvcrsorgung der besetzten Gebiete wer- den von der französischen Armee an die Arbeiter ber Kreise Ludwigshafen und Fran- kentlial wöchentlich pro Kops 200 Gramm frisches ober Pöke.fteisch, 50 Gramm Jett oder Speck und 1200 Gramm Kartoffeln verabreicht Ta die National die Zahl 45 000 nicht übersteigen dür­fen, werden vorerst nur Arbeiter bedacht: doch sind Maßnahmen ins Ange gefaßt, um auch wei- :ere Bürgerkrase in die Versorgung einzubeziehen.

Viirgcrvercin

unb Stadtverordnetenwahlen.

Ter Bürgervcrein hielt gestern abend im Hotel Einhorn eine sehr gut besuch e Hauptversammlung ab. Er hat besonders in der letz en Zeit zahlreiche neue Mitg.i ter gewonnen und!)lt deren jetzt annäternb 350 Es erfo gte burch den Vorsitzen- ben Lehrer Valentin Müller der Rechenschafts­bericht unb bie Rcchnungsablane, tvoraus der rite Vorstand durch Zuruf wiä>ergewählt wurd-e: Lehrer Valentin Müller, Srf>rvinermeiner LouiS Beil, Möte fcbriFant Brück, L^osrat Grünewach, Fabri­kant Inter.Hal, Kommerzienrat Mueller, Zladtv. Pchnk, Obermeister E. L. Sock, Apothx ker Schwie- der, Architekt Seuling. Stao.o. Simon, Strdto. Geteimrat Sommer, S.adtv. Wiun. Für fünf au.'g schietene Herren wurden hi.izugewätet: Dro­gist Seibel, E. H. ler. Rahneuld, Bauunter­nehmer Becker, Kommerzienrat A. Ätoll.

In reger Aussprack»' teschäitigle sich die Ver­sammlung mit teil kommenden Avdtoerordnelen- wahlen. Ter Vorstand hat, wie ber Vorsitzende berichtete, an die politischen Parteien und die andern in Frage kommenden Vereine eine Um­frage gerichtet, ob sic bereit feien, mit dem Bürger­verein eine gemeinsame Kandidatenliste ruszu- stellcn. Tie Anpvor'.en lauteten entgegen kommend, doch muß zunächst einmal abgewartet werden, wie weit die polilischtN Parteien sich eitrigen können. Tie Aussichten hierfür sind nicht gerade günstig. Siegt der Gedanke des ZusammeimehenS, so Darf der Bürgerverrin, tote bie Versammlung gestern abend feststellte,nicht wieder an bie Wand ge­drückt" werden. Kommt eine Einigung ter Par­teien nicht zustande, so will der Bür^erverein mit keiner Partei ein Abkommen sch.testen, sin­tern mit einer selbständigen Liste vorgehen In diesem Sinne spracktzni aeiieui abend die Herren Kirchner, Grünig, Noll, Schmieder, Georgi, Laune- pach und Boller. Es herrschte auch Einmü.igkeit darüber, daß nach dem Vorschlag des Vorsitzenden wiedcrlwlte Versuch: gemacht werden sollen, zu einer Einigung den politischen Parteien zu kommen: dann soll rechtz.i.ig vor den Wahlen eine weitere ^aupiversammlung stottfrnden, an der auch Gäste teil lief) men können. Po i ik g.'l>ört nicht aufs RatlstmS, so lautete das übereinstimmende Urteil aller Redner, und der Bürgerverein soll die Führung bei den Stateverordlietenwateen haben. Wie weit sich die Parteien danach ridjiteu werden, ist eine andere Frage. T« beiden soziil- demokratischen Gruppen sind, wie mir hören, da­bei, unter sich eine Einigung für die Wahlen zu­stande za bringen.

e^e »in

Wie

«euer

Seipp in Bingen Mhein) und Karl Vogel ix Darmstadt, PoftverwMter a. D. Stotz in Lich.

* "Tie Gesellschaft zur Förde­rung des oberbessifchcn Handwerk» und Kunstgewerbes (E. V.), Sitz Gießen, veranstaltet vom 23.4. ab einen Vortrags- ku rs u : de4 Hauvtlehrers H. .Hamann aus Bens­heim über Holzte Handlung uno Putztechnik. An­meldungen werden im Gewertetzaus, Sieben, Hi cdnroste 16, en:gi gerwm mm. tSiehe An­zeige i'Meicbyeitig hae Du- Gesellschaft ein PretZ- ausfchrriben für Erlanguno einer Sdwnudmarfe ausgeschrieben. Die Unterlagen find im Geiverbe» bau5 Gießen, Kirckstraße 16, gegen Einsendung von 20 Pf. (in Markend zu hat»en. Endtermia 20. Mai.

" Der Rechnungsverkehr zum 1. April hat wieder gezeigt, das; immer noch eine größere Anzahl von cda isinbaoeni und Hand- ne.iern dem Po stich ckveetehr nicht ang s^oiiin lüw. Ta- Ba.l^onlv, ans das man suh teruit, genüge niiht, dein 1 sollte man eS, um Die Ban­ken nickst ungebührlich zu belasten, nur für böuc.e Beträge in .tnspnrch nehmen, 2 aber bleibi für Den Zalilec immer noch Die persönliche Bemühung de» t'-enge» zur Bant, die b im Po:tscheckveckxvr negjäUt. ES lieg; im eigennen Zittereise der Rcchiuu gsausste: er, teist ihre ^icchnu g n so ra ch aL mxg ich b g. idr.-n u. rte-n. Ta ,.i i,i der Post­scheck das firixciie Mittel. ES era.be darum an chaftSindaler und HLidwerkLr die btitige.-ne Bi te, nun endl ch von diesem Vorteil al (eilig Ge­lt auch zu madxn. Und dazu die anteie, eben fr jernänblidw wie selten erfülle, aus der R ck>- nu g ben Vermerk tetr. Poiücheit- unb Banfkoni« an$ulningen.

* Gummifanger für 4 u gl i nge. Tie vor kurzem ang.kündige Sendung der englischen Gummifouger für Hessen ist nunmehr in Höhe txnx 10 000 Stück bei der Sei* trale snr Mutter- und Süunlmg füro-g- m Torm- ftabl ein gegangen. Die Verteilung erfolgt durch die in der teireffenden S'a t oder Gemeint« v > Im - e e 2& gti g er' u gs e le ter fl-ntrale g.giu Vori»igui'g des Gebur S^lxiucS Ziit unb Ort der Beratungsstickfen sind auf ten Bütgrr- mei-ierömterii zu erfahren. Zn ten Orten, in teurn bitte Be a ungsüuuten fnrö un> no'.iu die KreiS- )ü forgerin nicht kommt, werden die Hebamme« gebe.en, eine Li te ter Kinder bi» zu einem Zahr, bie vorerst bei ter verteiluna allein itkrflrfiiibti* gung finten können, an die Zentrale für Multer- und Säugliog^'ü.sorge, Tarmstaick, He nteimer- straß«! 21, zwecks UeberfenDung der Sauger zu schicken. Tie Abgabe erfolg: unoutgeltlich, doch kann vorerst nur ietes Kino cum Sauger er« l a tu Eure E gstnzmig teS fehlenden Restes ist in Aussicht gestellt.

** Die Orchestervorträge, welche das

Er aber erhob feine Stimme unb sprach:

Ich ivill nicht fein wie die Stimme des Pre­digers in ber Wüste, obwohl ihr seid wie dir Wüste: flach und leer und öte und voller Grauen.

Aus meiner Wildnis bin ich grkrmmen zu euch, Trost euch zu sprechen in euerem Unglück, euch aufzurichten in eurer Niedrigkeit, euch bei­zustehen in eurer Armut, euere Herzen zu stärken in euerer Niederlage.

.'klein und erbarm!ith hoffte ich euch zu treffen, metergebrückt von Schuld und Sckmterz und bit­terer Schorn. Und an geschmückt en Tischen sitzt ihr eüler Miene, in einem Haus, da» auf ge­baut ist auf ben Geteilten eurer Vätrr unb Söhne, das gestützt ist von den Krücken euerer Vernmii- betm und Verstümmelten. In Flammen sucht rund um euch her das Land, ohne Nahrung bar­ten Die Armen um euch her, euere Sinter frieren unb gehen elend zuarintte. Ihr aber, ihr treibt Sdiünte mit eueren Leitern und tanzt wie niedrige Sklaven, wenn ter Herr im 3diafc liegt.

Berlorvn ping euch alle Würde?

Vie gemeine Bettler seid ihr, wie Aussätzige und Ventvßene, denn ihr habt verloren, x^as ten Menschen macht, habt wrloren die Achtung vor euch selber und das Gefütck für euere Schmach!

Schiexht war vieles in euerem Land als ihr raxh einen König hattet und dessen willfährig Diener?

Aber nun ihr euere eigenen Herr« seid, nun Kifft ihr, daß ihr gar keine Herren fein könnt, daß ihr mch< Iven seid, fcem-n zu sein, tk*nn ein Herr weist, daß nickis Hoh res für ihn scj» kann auf ber Weit, als keine Psticht zu tim unb zu arbeiten alle Tage.

Tie Sozialisierung deS Thea­ters. Der Direktor des Würzburger 3tobt'I,-ea» tcrs, Stuylseld, hat einen Entwurf zur So­zialisierung der banerifdxn Theater artiearbeitct unb dem Ministerium unterbreitet Seine Ha-ipt- forteruni geht auf bie Verstaatlichung ter Licht­spieltheater hinan-, meti Die erbettidjen Gelb- initlel, die aus den Stinotet rieben Dein Staat zu­fließen würden, ein unenttebrlicheS und irill- komnteneS Mute! zur Deckung aller ourd) die So- ilaliiierung ter Th ai. r sich allenfalls erörteren acbl betrüge darstcllen würde. Die Tenfidxift Stuhlfelbs schtägl vor, das Land außer München im Anschuß an die bestedenten Sroöinrbtibncn in acht Bezirke stehenden Tdeatern eiruuteilen Und außerdem zwei «chauspielivantertteater zu biLen, burd> bie die kleinsten Städte Büfmen gut ver­sorgt würden. Zu allen zehn Staatsoetrieten teil bao '.anv Jahr hindurch gespielt werten. Ie^em Betrieb stebt für die künstlerische un) fgeschuftliclE Leitung ein Ttnrftor vor, unb alleS Zusammen unterftanbe nrirocr ber Hauptlcrtuiig in wündm, an deren Luitze ein (SrneralDu.-ftor flcr Laich Betrubaentwurs würde sich die ItzesamiauZgabe für alle »ehn Betriebe rund auf höchstens 7 2u0 000 Marr belaufen. AlS Einnahmen standen bieiete Ausgaben gegenüber die Bi letteinitobme xHer 'Be­triebe, die (Marbcrcrbcngrbübten und >ieui Igeltee, die Einnahm, n aus UnleroadK« inih ow Sub­ventionen der Städte im Betra« von *" 5-2. DU Die Rcgelmiq des finanziellen iBerb .ftnift: zwi­schen dem Staat unb den StaDtgemeinten rrö»t*rt Direktor Stuhlstlb an ten Lorschäz.n, bk er für Die Stadt Würzburg macht.

linken Schelteusers unb ter limburgischen Land­zunge.

Die frattzvfische Äeivalthcrrschaft im Saargebiet.

Saa rbr ü den, 7. Avril. iWTB ) Der Ver­walter des Saargebiets, General A n b l a u e r, veröffentlicht einen Maueranschag: Jedes Fern- bleiben von der Arbeit wirb als feind­licher Akt betrach-et. Alle Belegschaften in ihrer Gesamtzahl, bas Direktionspersonal eiitteiTriiien., werden zur Arbeit reouiriert und dem Befehl des Generals Andlaner, des obersten Venvalters des Saargebiets, unm ttelbar u itcrite.lt. Iniolgedessm wird ab Montag den 7. April die Wiederaufnahme ter Arbeit durch bie Bergleute ungeordnet, die durch diesen Anschlag reau riett werden. Erstes Amahren um 6 Uhr morgei s Zuwiderhandelnde baten Verhaftung zu gewärtigen. Em gewisser Teil dieser Arbeiter wirb wegen Nichtbesolgung eines mi(itüriid?en Befehls nach bem rechten Rheinuser abgeschoben. Auwiegler usw. tret- vor ein Kriegsbericht gestellt unb nach bem Mi.i- tärstraigesetzbuch abiarrtrilt. Das D-rektionsperso- nal ter einzelnen Zechen wirb für die Wi-teranf- nahme ter Arbeit veranttvonlicb gemacht. Ge- neral Andlauer als Obervcrwolter des Saar­gebiets wird bestimmen, tra.tn die außerordent- lid)cn Maßnahmen in Wirksamkeit kommen. Jede französische M.lüärpcrfon ir ieiü-welch.-n Grades ist von Den Deutschen als Vorgesetzter im Sinne der militärischen Rangottrnung ;u betrach­ten. Die Ortspvlizei sowie die Ortsbeamten wer­den ebenfalls regiiiriert, sie haben jeder Anorb-

* Derfonalnachrichten ber Ober» Postdirektion Tarmftabt. Angenom­men sind als P o st a n w ü r t e r: Offizierckte lver- treter H e ck in Worms: als P o st a g e n t: )t.rchen- rechner S ch m i b t in Romrod und Landwirt Schmalbach in Marienborn. Freiwillig auSgefchieden: Po'/agcnt Frohnweiler in Marienborn. Gestorben: die PostfekretSre

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Der verüerb.lche Rausch.

Bon Karl R e u r a t b.

Nachdruck verboten.

ITnb Zarathustra verließ seine Einöde, der fein Herz zugetan war, und wmidte sich nach der Stadt, die da hrißel die bunte Kuh, beim ein Wehklag« war gebrungrn bis in die Wildnis senur Berge und hotre ihn aufgcirtnrrft aus feiner fchaftzuden Ruh. Ein Jammer mit den Menschen war über ihn gekommen, also daß sein Auge« kevieri Skü!af mehr gefunden hatte zur dkadU und feine Seele 5inen Frieden mebr am Tage vor Gram imd Kummer uiri> Leid und Bitternis. Fünf Jahre war er den Mensckim fern grblidwt. fünf Jahre batte er die Vbenschen ^eniu*.cn wie tbx giftige# Insekt, nun da er sie mutzte in größerem Sdimcrz als it vordem, mtn mad>te er sich auf ten Weg um ihnen Zuspruch zu spenden :mb gütigen Trost. Tenn Zara:husttaS Vtr» nxit groß und rein und termherzig unb voller »Jnabe

lind er ftnn in die State, die da teißet die bunte Kuh. und viel Volks nxtr mn ihn ter. Aber Inner achtete feiner keiner sah ihn auch nur an, denn alle waren geschäftig unb tnele waren guter Dinge Zavattmstra aber .minderte sich iehr. und alS er Geigmron störte und lockenden Sawlmei/n- Vang, da krampfte sich fein Herz zusammen unb feine Hände zütrrten vor Erregung. Ter Zorn teS Herrn strömte ihn in ine Beust unb er drang imunu in te* frfllicte HauS, sti-tz beiseite die tridiredten Düner und stürzte die Mn ikanteu samt .istren Pulten. Ragend fbmb er inmitten cmer bunten, tanzenden Menge.

Bezirke

Fleisch: Wochenabfckmitt 15. Metzger für F-remde und Urlauber; Fritz Mciiter, Sei* terSrvog 57.

Kartoffeln. Anteil 5 Pfd. zum Preise von 43 Pf.

Nährmittel: Marke 4. AprU 1919. Nähr­mittel 13x6 nidx ein getroffen Zuge- wgerte u d Ka te: Bog (, SdUtenftrofe: 5; U.lauter: H u a-t, Schütznistr^tz 2

Lebensrnittel: Lite Bu: r?m Ich au" ben

Dezugsabsd?ritt 15 ter LetenSmitttllarte, in ten Ve.ckaufsstellst der Molkerei Gebe. Gxckcb.

Zucker: Marke 4Z AprA 1919. Zucker für April noch nicht ct <r.*t o fflu S.igrogwtc unb Kranke: Reinhardt, .ZPrMborjer S.rl.ßc 10; Urla b r: Ge f n, ftrj Dörfer Straße 11.

Seife: Marke für Aprü 1919. An. 125 Gr. K.-A.-Seifenpiiü rr zu 15 Pf., 50 Gramm K.-A.-S<i st zu 23 Pi

Gemüse: S:äbt Obst- unb Gemüse-Verkaufs­stelle TucmlxxuS am Brand Gelte EriSohl- ra ben, Zwiebel, Sauerkraut und Ar'iskhocken. An.rgemü'c: Wi s rg We tzttaut, gelbe Ruten u;ib getiixfr'ct Kartoffeln.

Samen Verkauf: Br ' k rtenb.zirk 2, Turm- ba i3 am Brand. Vor und nachminags: Erbsen vers-h ebener Sorten.

äien wichtige Fragen zur Sprache: Ein 1.H VVWOTl<,., WD

Müllurten, die Ausfuhr von Bäckern Brot mit Untergewicht ober Nx'ch

Rohstosien nach Belgien unb bie Abtretung des

des imcbbän^igat Soziallsten Brandes unb zweier Mitglieder tee> Zentral-'Sotdat-nrats, üte verdächtig finb, an ben gegenreoolinionären Um­trieben im IV7. AnneekvrpL bcteÜigt zu fein.

W-i mar, 7. April. Der stteichsjustizmi nifter Otto Lanbsbera, ter ten Wahlkreis Magdeburg im allen Reiche:>xg vertrat und setzt als Miiglieb ter Nationalversammlung in ber Provinz wachsen gewählt morden ist, ist m Wag­te bürg von aufrührerischen Truppen als Gei­sel verhaftet worden.

Der BelagernngSzuftand in Stuttgart.

Stuttgart, 7. April. (WTB.) Nach eine*- Oktonntmad/urtQ ber Staats^gierung kann oer Belagerungszustand heute noch nicht aufgehoben rtneben. Da Die S portal! ten durch ihren Terrorismus Die Arteiter in Den großen Betrieben wie Bolch, Tointler u ft. an ber Wie­deraufnahme ter Arbeit oerlriiitert hate.L -Cie ^Polizeistunde ist auf neun Uhr aterib.' stitgesetzt unb ter Straßenverkehr bis 10 Uhr abends zu­gelassen worden.

nung ter Militärbehörden Folge zu leisten und zur Ausführung dieser Proklamation beizutragen bzw. diese zu überwachen.

Rückkehr deutscher Truppen