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Nicht nur zur Lertcidiguug der Landesgrenzen braucht das Vaterland Freiwillige, die sich dort zur Verfügung stellen, sondern auch in der Heimat werden nach der erfolgten Entlassung der älteren Mann- ichastcn Truppen benötig:, die sich anS Freiwilligen zusammenietzen. Diese freiwilligen Truppen liegen im Interesse der Heimat und der Erhaltung deS wertvollen militärischen Gutes.
Auch daS Hessische Garde-Dragoner-Rcgiment Nr. 23 hat infolge dec Entlassungen augenblicklich nur noch eine ganz geringe Mann- schaftsstürke, die zu den Anforderungen, die die Heimat an unS stellt, nicht mehr ausreichen. Das Regiment stellt eine Zreiwill.-Ertadron unter Rittmeister v. Motzner auf. Freiwillige können sich unter folgenden
Bedingungen
in Laubach beim Gärde-Dragoner-Regiment 23 meiden:
a) Verpflichtung auf eine Probedienstleistnng von 4 Wochen. Erfolgt nach Ablauf der 4 Wochen die endgültige Annahme, dann Der- pflichtung auf 3 Monate, vom Tage der endgültigen Annahme ab. Erfolgt innerhalb der ersten 4 Tage deS 3. Monat- nach der endgültigen Annahme die Kündigung von einer der beiden Seit«« nicht, läuft die Verpflichtung stillschweigend auf 3 Monate weiter.
b) Unterordnung unter die eingesetzten Vorgesetzter!, denen Soldaten. (Vertrauens-) Räte zur Seite stehen. Anerkennung der bisher gültigen Sriegsgesetze.
c) Als Gebühruisse steht folgende- zu:
Grundlöhnung von M. 30.— ohne Rücksicht auf Dienstgrad und eine tägliche Zulage von M. 4.—, die auch an Sonntagen und bei kürzerem, nicht länger als 14 Tage währendem Urlaub zahlbar ist.
Meldet Euch und werbet andere zum Eintritt!
ES ist Ehrenpflicht jedes Deutschen, der nicht durch seinen bürgerlichen Beruf oder aus Gesundheitsrücksichten daran gehindert ist, sich als Freiwilliger feinem Vaterlande zur Verfügung zu stellen.
Zur Einstellung gelangen nur vom Heeresdienst entlaffene Mannschaften. Sich Meldende haben vorher dem zuständigen Be- zirkskommando ihren Eintritt mitzuteilen.
In der Freiwilligen.Eskadron „v. Mahner" wird ein einheit. licher, guter Geist herrschen. Schlechte Elemente werden sich nicht in ihr befinden.
Meldet Euch!
Das Vaterland braucht Euch!
Eile ist geboten! 15WD
HGsch. Sarde-vmgoner-Ngt. 25.
Aufruf
z«m Eintritt als Freiwilliger im zreiwilligen kanderjägcr-Norpr!
Stütze der Regierung gegen den Terror!
Schutz der Nationalversammlung! Sicherung der Reichsgrenzen!
Freiwillige verpflichten sich mit dem Tage des Eintritts für einen Monat, 14 tägige Kündigung.
Mobils Löhnung, täglich 5 Mark Zulage, freie Verpflegung und Bekleidung, Versorgungsansprüche und Familienunterstützung wie bisher. 1451
Straffe Mannrzucht.
Vorbedingung: Feld dienstfähig, in der Front gewesen, im Besitze sämtlicher Entlassungspapiere.
Fahrschein beim nächsten vezirlsrommando holen. Meldung: Ausstellungsstab R.-Marsderg, Wests.
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Eierabgabepflicht.
Auf die Bekanntmachung des hessischen Lande- Ernährunqdamies vom 25. jart 1919, die Eierab gäbe der Hübnerhalter betreffend, abaedruckt im (Siebener Anzeiger vom 1. d. MtS., wird hiermit hin gcwteien. lflfl9B
Giesten, den 7. Februar 1919.
Ter Oberbürgermeister LebenSmittdamt).
Bekanntmachung
DaS Potizeiregiement vom 24. debruar 1882. wonach die Barten und Keldbeffher die ihren Grundbesitz an öffentlichen Sahr- oder ltzuhweaea einfriebioenbeu Hecken in jedem Frühjahr bis »um 1. März aus 1.25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zuriickzuschneiden haben, wird mit dem Änfünen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, das; Zuwiderbandlungen auf Grund deS ArL 13 bef rieldstrnfgeietzek mit Geldstrafe 'von 1—10 Mark bestraft werden.
Glesien, den 3. Februar 1919. 188«R
Der Oberbürgermeister.
I. L.: K r e n z i e n, Beigeordneter.
Am Mittwoch den 12. d. M. norm. 10 Uhr werden auf dem Kämpfrasen in Marburg
eillk Anzahl vf rMkitkWzailf öffentlich gegen bar oder Kriegsanleihe versteigert. t^p
Marburg, den 6. Februar 1919.
MDki»iil«.'ia»u«iißn, gstkr-Sitl. U. Laai>!virss!h.KaiisiiiiivfrfillLtfillbalj! eingett.Senoflenschaftmitundelchr.yaftpslichf Bilanzam-ti.Dezemberlttl^»
Aktiva .* .3
Kafia-Konto ......... 1 040.3a
Warenvorrat......... 3 705.71
Ausstände .......... 259.79
Sparkastenkontv........6:343.01
Mobilien........138.56
10% Abschreibung .... 13.85 124.71
11 413.5?
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llttitgliederguthaben.......1 410.—
Rest-Verwaltung-kosten ..... 1 020.77 Reservefonds ......* . 6 833.71
Reingewinn.......... 2 209.09
11 4^3.57
Mitgliederstand Ende 1917 158
Zugang 1918 —
Abgang 1918 —
Stand der Mitglieder 1918 168
H erbert Hör» Balser V. Direktor Lagerhaltern.Rechner Kontrolleur Holzverfteigerung
iu t en Waldungen der Gemeinde RnppertSburg.
Tonuer-iag den 18. Februar l. I., vormittags 10 Uhr anfangend, werden au« Distrikt Hohenberg und Büchwald versteigeri:
Derbstangen: 3 Esche — 0,22 Fm.
Scheiter Rm.: 466 Buche
Knüppel Rm.: 220 Buche, 2,9 Hainbuche, 15,5 Eiche, 1,2 ElSbeer, 1,5 Fichte
Reisig Rm.: 27 Buche (Astreisig),
146 (Stammreisig).
Stöcke Rm.: 75 Buche, 2 Fichte.
Zusammenkunft um 91/, Uhr im Distrikt Hohenberg bei Brennholznummer 1, am Wetter- selber Fußweg.
Ruppertsburg, den 5. Februar 1919.
Hessische Bürgermeisterei RnppertSburg. _____ 2ehr.____u,7
Bekanntmachung.
In unser HanbelSregistec Abt. B wurde heute bezüglich der Firma: Deutsche Patent Leder-Werte, Gesellschaft mit beschränkter Haltung, Gießen, eingetragen: C. R. Reubig in Gießen ist als GcschaslSsührer ausgeschieden.
Gießen, den 30. Januar 1919.
Hessische- -mt-gericht. uswr


