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oorch ausdrücklich« Beschließ fern Bertrauen entzieht."

Abg. Tr. Leinze (D. Vp.) beantragt, in Artikel 55 ausdrücklich einzuschalten:Ter Rerchs- Vvüsiderrt ist in der Wahl des Reichskanzlers und der Reichsminister frei."

Abg. Tr. v. Delbrück (D.-Natt.): Nach Lage der Dinge muft der Reichspräsident die Mi­nister auf den Vorschlag des Reichskanzlers wäh­len. Unter den gegebenen Umständen erscheint die Fassung des Ausschusses zweckmäßiger als die des Airtrages. Tas Ziel würde in beiden Fassungen erreicht werden.

Abg. Koch-Kassel (Dem.): Der Antrag ist überflüssig, weil alles, was er wünscht, durch die Fassung des Ausschusses erreicht wird.

Tie Fassung des Entwurfes wird angenom­men.

Heber den AbschnittReichsrat": Artikel 61 und folgende, referiert Abg. Hau ßmann (Dem.): Der Reichsrat erschien allgemein noi- it-enbig und zweckmäßig. Selbst die äufierfle Linke hat eine solche Einrichtung als wünschenswert anerkannt. Grundsätzliche Bedenken gegen rin sol­ches Kollegium, das die einzelnen Länder ver­tritt, wurden nicht erhoben. Für später sind hin­sichtlich der Zwergstaaten unter 100 000 Einwoh­nern gesetzliche Regelungen Vorbehalten.

Abg. Frau Agnes (Soz.) beantragt, den gangen Abschnitt ju streichen und dafür als Ar­tikel 61 zu setzen, daß jedes deutsche Land zur Vertretung bei der Gesetzgebung und Verwaltung beS Reiches mindestens eines und höchstens drei Mitglieder zur Reichsregierung abordne.< Der Antrag wird abgelehnt.

Artikel 61 bestimmt, daß zur Vertretung der deutsch« Länder bei der Gesetzgebung und Ver­waltung des Deutschen Reiches ein Reichsrat ge­bildet wird.

Ter Abschnitt Mer dm Reichsrat wird obne weitere Erörterungen nach den Beschlüssen des Ausschusses angenommen, bis auf die Artikel 62 und v4 bezüglich des Stimmenverhältnisses im Reichsrat, die erst später, im Zusammenhang mit dem zurückgestellten Artikel 18, beraten werden sollen.

Heber den fünften Abschnitt (Reichsgesetz­gebung) referiert Abg. Koch- Kassel (Dem.).

Bei dem erften Artikel dieses Abschnittes, Artikel 69, der von der Einbringung von Gesetzes­vorlagen handelt, macht

Abg. Tr. Cohn (Unabh.) daraus aufmerk­sam, daß der Artikel 162 dem Reichswirtschasts- rat die Befugnis beilegt, seinerseits sozialpolitische und wirtschaftspolitische Gesetzentwürfe ernzubriw- gen: er verlangt, daß der Artikel 162, der im übrigen die Bestimmungen über das Rätesystem enthält, .zusammen mit dem Artikel 69 beraten werde. Da er in längerer Geschaftsordnungs- aussprache auf allen Seiten Widerspruch erfährt, bezweifelt er schlieUich die Beschlußfähigkeit des .Hauses. Infolgedessen bricht Präsidmt Fehrenbach die SBerbanbhingen ab.

Um 7 Uhr wird die wertere Beratung auf Montag 2 Uhr vertagt.

Vermischtes.

* Das Schicksal der Wartburg. Zwischen dem ehemaligen Großherzog Wil­helm Ernst und dem Freistaat Sachsen- Weimar-Eisenach finden augenblicklich Ver­handlungen auf Uebernabme der Wartburg durch den Staat statt. Nach Abschluß der Ver­handlungen will der Staat die Reichsregie- rung ersuchen, die altberühmte Feste als Na- tivnaletgent um zu übernehmen. In die­sem Zusammenhang sei erwähnt, daß die Wartburg auf ehemals Fuldaer Grund und Boden erbaut worden ist. Merkwürdig ist auch, daß der Burgberg im oberen Teil der ehemaligen Krone, im mittleren Teil dem Forstfiskus und im unteren Teil der Stadt Eisenach zu eigen ist. Wenn die Wartburg wirklich in Neichseigentum übergehen sollte,

Wettervoraussage

für Dienstag:

Wolkig, Qfamltemeigung, etwas kühler und nordwestliche Winde.

J.L'.LJ----1 '2______ -..WffJILJ..

Letzte Nachrichten.

Das Geschwätz über die Auslieferung des Stofferd.

Berlin, 7. Juli. DieDeutsche Allg. Ztg." läßt sich zur Auslieferungsfrage aus dem Haag melden: Rach den amerikanischen Meldungen hat die Mitteilung Lloyd Georges, daß der Kaiser in London vor rin Gericht gestellt werden soll, die amerikanisck)en Delegierten in Erstaunen ge­setzt. Sie hätten davon nichts gehört, daß Wilson diesem Beschluß zugestimmt habe; jedenfalls habe er vergessen, die Telegierten davon in Kenntnis zu setzen. Auch wegen der auSz-nliefernden: Offiziere sei noch nichts getan worden und Pväsidriit Wilson habe noch am Tage vor seiner Abreise sich dahin ausgedrückt, daß noch kein be­stimmter Beschluß gefaßt sei in Bezug auf die Ausführung der Strafbestimmungen.

Das Schicksal der deutschen Kolonien.

Amsterdam, 6. Juli. Eine Durchsicht des Textes der Unterhausrede Lloyd Geor­ges ergibt, daß er erklärt hat, Südwestafrika werde ein integrierender Bestandteil der süd­afrikanischen Union werden und Deuts ch- Neuguinea zu Australien kommen.

Die Deutschen in Argentinien.

Berlin, 7. Juli. Wie demBerl. Lokal­anzeigeri' berichtet wird, haben am Sonntag, den 18. Mai auf Veranlassung des Deutschen Volksbundes in allen Städten und Ortschaf­ten der argentinischen Republik, wo Deutsche in größerer Zahl beisammenwohnen, Versammlungen stattgefunden, in denen Tausende von Deutschen und Teutschfreunden flammenden Protest gegen die ungeheuerlichen Friedensbedingungen erhoben. Zugleich erneuerten sie auch den Schwur der Liebe und Anhänglichkeit zur alten Heimat.

Die neue Städteordnung.

Berlin, 7. Julr. TerVorwärts" teilt mit, daß die neue Städ tevrdnu ng fertig­gestellt sei

Der Abbruch des Eisenbahn-Ausstandes.

Berlin, .7. JuK. In derMorgen­post" heißt es über die Beendigung des Streiks in Frankfurt a. MI: Die Genugtuung über den Abbruch des Frankfurter Streiks kann durch die maßlose und phcafenrriche Drohung der Streikleitung kaum beeinträchtigt Werben. Sie bient in der Hauptsache nur dem Zweck, vor der eigenen Anhängerschaft die Niederlage tu ver­schleiern, mit der dieser gewissenlose und vor­eilig auögerufene Streik glücklicher Weise geendet hat.

Breslau, 7. Juli. Die Breslauer Eisenbahner, unter denen in den letzten Tagen für einen Sympathiestreik mit Frankfurt agitiert worden war, sprachen sich gestern in einer Versammlung mit großer Mehrheit für eine Er­neuerung des Streiks aus. Der fahrplanmäßige Verkehr blieb jedoch ohne Störung bestehen.

dann ist zu erwarten, daß dieser durch tausend Erinnerungen geheiligte «erg auch wirklich wie ein Nationalergentum gehegt wird, ganz im Sinne dec Weimarer Tradition.

Büchertisch.

Kürschners Bücher schätz. Hermann Hillgers Verlag, Berlin W. 9. Preis der Num­mer 50 Pf. Nr. 1232. Zwölfnächtespuk, Er­zählungen von Auguste Suppe. Nr. 1233. Das Geheimnis des Hotel C-osmo Polite. Ein Aben­teuer des Tettktivs Asbjörn Krag von Sven El ve sta d.

Geschichte der russischen Revo­lution. Äon Prof. Dr. Freiherr von ftretjtagfc «LoringHoven. I. F. Lehmanns Verlag, München. Preis 6 Mk.

behördliche Anzeigen.

Bekanntmachung.

Diejenigen SMnber, für die ejn Zuschuß au8 der Ebel Stiftung zur Beschaffung »an MetdungS- stücken begehrt wird, sind btö 31. Juli L IS. bei dein städt. Armenamt, Asterweg 9, anzumelden. Spätere Anmeldungen werden nicht angenommen.

Gießen, den 5. Juli 1919. 79738

Der Oberbürgermeister (Armenverwaltung).

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Oeffentliche Ausschreibung.

Auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. 6. 1893, der Ergänzungsbestimmungen vom 24. 2. 1911 und der Arbeiterschutzverordnung vom 15. 2. 1912 werden hiermit folgende Bauarbeiten öffentlich losweise ausgeschrieben:

1. Aufbau eines Stockwerks auf dem Wohnhause im Forstversuchsgarten bei Gießen:

Maurerarbeiten (Los I): 125 qm Fachwerkswände abzubrechen, 28cbm Umfassungswände, 50qm Scheide- wände aufzuführen, 70 qm Balkendecken mit Stroh- lehm auszusüllen und a. m. Dachdeckerarbeiten (Los II): 120 qm Ziegeldach abzudecken, 140 qm unter Verwendung des alten Material« neu einzudecken.

2. Hörsaal ° Erweiterung im Chemischen Labora­torium zu Gießen.

Maurerarbeiten (Los I): 30 cbm Backsteinmauer, werk abzubrechen, 46 cbm Mauerwerk und 100 qm Vacksteinverblendung unter Mitoerwendung des alten Materials herzustellen u. a. m. Zimmerarbeiten (Los II): 3,5 cbm Tannenholz zuliefern und abzubinden u. a. m Dachdeckerarbeiten (Los III): 30 qm Schieferdach neu einzudecken.

3. Erweiterung der Kochküche bei der medizinischen Klinik zu Gießen.

Maurerarbeiten (Los I): 15 cbm Erdaushub, 18 cbm Bruchsteinmauerwerk und 25 cbm Backsteinmauer, werk abzubrechen, 45 cbm neues Backsteinmauerwerk unter Mitoerwendung des alten Materials, 90 gm Backsteinverblendung zum Teil mit altem Material u. a. m. Zimmerarbeiten (Los II): 5 cbm Tannen- holz liefern und abbinden, 45 qm Schwartenauslegung. Dachdeckerarbeiten (Los III): 20 qm Schieferdach abzunehmen, 45 qm zum Teil mit altem Material neu einzudecken.

4. Heil und Pflegeanstalt; Einbauten im Festen Hau».

Maurerarbeiter (Los I): 322 qm Fachwerkaus- mauerung, 123 qm Balkenausrollvng. Zimmer­arbeiten (Los II) 9,4 cbm Tannenholz zu liefern und abzubinden usw.

5. Anbau an da» Pathologische Onftttut ,u Gießen. Maurerarbeiten(Los 1): 7,5 cbm Erdaushub, 7,5 cbm Bruchsteinmauerwerk, 17 cbm Backsteinmauerwerk, 37 qm Betonboden u. a. m.

Soweit möglich, können Ersatzmaterialien ver» wendet werden.

Berschloffene Angebote mit genau bezeichnender Aufschrift sind bl« zum Lröffnungstermin, am 16. d». Mts., vormittag» 10 Uhr, bei uns einzureichen; Zuschlagsfrist: 10 Tage.

Gießen, den 5. Juli 1919.

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Die Stillegung von Betrieben.

Berlin, 7. Juü. Tie dem Siemens- Son-ern cmgehörige Firma Gebr. Siemens u. (So. in Berlrn-Lichtienberg, die sich vorwiegend mit der Anfertigung elektrotechnischer Apparate be­schäftigt, legte infolge L^hlen mangel ihren Betrieb still und kündigte ihrer ganzen Be­legschaft, bestehend aus 1500 Arbeitern unü Ar­beiterinnen mit gesetzlicher Kündigungsfrist.

Die Braut des entflohenen Emonts verhaftet.

Berlin, 7. Juli. Wie das ,Mrliner Tage­blatt" erfährt, ist tn Siegburg die Braut des entflohenen Bankbeamten Emonts verhaftet Morden. Emonts hatte sich mit der Tame, welche die Tochter eines höheren Offiziers ist, vor einiger Zeit verlobt und die Behörden behaupten, daß der bekannte Briefwechsel durch die Vermittlung seiner Verlobten vonstatten gegangen ist.

Bolschewistische Organisation in Frankreich?

B e r n , 6. Juri (WTB.) Der sozialistische De­putierte brachte in der französlschen Kam- mersitzung einen Resolutionsvorschlag ein, der die Regierung auffordert, eine außerparlamenta­rische Kommission zum Studium der wirtschaftlichen und sozialen Methoden des Bolschewismus ihrer Ergebnisse einzusetzen. DerTemps" be­merkt dazu, der Bolschewismus organisiere sich in Frankreich. Man habe den Beweis, daß sich S o w - j e t s gebildet hätten. Die öffentliche Meinung brauche sich allerdings nicht zu heunruhiyen, immer­hin werde die Debatte in oer Kammer du Aufmerk- famkeit der Regierung auf die Manöver der fron* zösisckpen Bolschewisten lenken. Die Diskussion über die Segnungen des Bolschewismus würde bann den weitesten Volkskreisen die Augen über den Bolsche­wismus öffnen. (Anmerkung des WTB.: Die Sowjets, von denen derTemps" spricht, sind die Räteorganisationen, die sich in Brest, Laurient/ Cherbourg, Toulouse und Toulon gebildet haben und die, wie wir aus zuverlässiger Quelle wissen, tn Cherbourg und Brest noch weiter bestehen. Aller­dings «gehen die MacAbefuanisse dieser Sowjets nHcbt über rein IdisziplinarisckZe Rechte binaue, so das; die Sowjets nicht befugt sind, irgendwelche Maßnahmen sribst zu treffen. Es handelt sich lebig» um So ldaten - und insbesondere Matrosen­räte, die in erster Linie wirtschaftliche Forde­rungen aufgestellt haben. Der Hauptzweck ist der, so schnell wie möglich die Demobilmachung durch- zusetzen.)

Ein DcrrwnstrationSstreik in Frankreich.

Versailles, 6. Juli. (Wolfs.) Der Gene­ralsekretär der französischen Gewerk­schaften, Jouhaur, fordert alle gewerkschaft­lichen Organisationen Frankreichs zu einem De­monstrationsstreik am 21. Juli auf. Durch diesen soll Protest erhoben werden gegen die Intervention der Alliierten in Rußland und Ungarn sowie gegen die Teuerung der Lebens­mittel; ferner soll mit dem Streik zugleich für eine baldige Amnestie, für sofortige Demobilisierung und für die Wlederherftellung der bürgerlichen Freiheit eingetreten werden.

Ein Eifcnbahner-AuSstan- in Portugal.

Lissabon, 7. Juli. (Haoas.l Tie Re- gierung hat die Verhaftung der Führer der jetzt im Auslände befindlichen Ei senba hner- syndikate angeordnet, da sie iiberzeugt ist, daß die Streikenden nach Vollbringung von Sa bo La graften dem AnSstand einen revolutionären Charakter geben wollen. Ter^ Präsident der Re­publik hatte mit dem Ministerpräsidenten eine Unterredung über die Lage.

Gin neues Gewalturteil der französischen Behörden.

Landau, 7. Juli. (WTB.) Die ftanzösischen Behörden haben hriebcnnn ein Gewalturteil gefallt. Der Redakteur her sozialdemokratischen Pfälzischen Post" in Landau, Steffen, wurde von Dem französischen Oberpolizeigericht wegen Teilnahme an einer Kundgebung^ Aufforderung zu Gegendemonstrationen und zum Schlagen von deut­schen Bürgern, wobei er selbst zugeschlagen habe, sowie wegen Mitführung von rechtsrheinischen Zei- .tunken und grober Beleidigung gegen die franzö-

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fischen Behörden, General Gerard, Marschall eu 6 MonatanGefängnis und 7000 Geldstrafe oder weiteren zwei Jahren (Mtaiy nis verurteilt. Der Staatsanwalt hatte sechk Monate Gefängnis und 12 000 Mk. (Geldstrafe be» antragt. Steffen ist am 1. Juni, an welchem Ta« die pfälzischen Putschisten die pfälzische RepudZ ftusrusen ivollten, lediglich zur Berichterstattung ffo seine Zeitung nach Speyer gereist und hatte an ob? Kundgebung keinen Anteil.

Schweizerische Offiziere in französischen Milttärschulen.

Bern, 6. Juli. (WTB.) Die westschweW rischen Zeitungen melden, daß die ftanzösische Re» gierung den Bundesrat in Kenntnis gesetzt hat, befc hinfort für schweizerische Offiziere evtt gewisse Anzahl Plätze in den französischetz Militärschulen in St. Cyr, Fontaineble« ftnd Baumur offen gehalten werde

Amerika.

N e u y o r k, 3. Juli. Bei einer Nachwahl in Minnesota wurde der demokratische Kandidat mit überwältigender Mehrheitl geschlagen, obwohl der Kreis bisher | immer den Demokraten gehört hat. Man bi« trachtet dieses Ergebnis als kennzeichnend für den Umschwung der Volksstimmung. Die la­ten Pariser Meldungen geben der Oeffentlich feit hier erst jetzt Klarheit über die Tragweck des französisch-amerikanischen Bündnisvepl ges und stärken damit offensichtlich den Wider­stand gegen die Ratifikation des Völkerbund statuts. Eine Allianz mit europäischen Mäch! ten ist in den Vereinigten Staaten so und», pulär wie je, und man fragt allgemein, warum überhaupt ein Völkerbund gegründet werde, wenn doch noch besondere Bündnisle notwendig seien. Der Staatssekretär bd; Innern der Republik Mexiko gibt bekannt, daß ein Gesetz gegen den erwarteten stark, Einwanderer ström aus Deutsch­land in Vorbereitung sei.

Ein ungarischer Anschlag $ur Eroberung Wiens.

Wien, 6. Juli. (Wolfs.) DerNeue Tam veröffentlicht nach engeblich authentischen Doku menten, die aus der ungarischen Gesandt« schäft in der Bankgasse stammen sollen, ciriflj ausführlichen Plan »ur Eroberung Sßtenfl durch eine kommunistische Streitmacht aus Und gant, die über 14 5Ö0 Gewehre und StarabinaJ 200 Maschinengewehre und 150 Geschütze verfüge» sollte. Ein umfassenoes Depot von Handgranatai und Dynamit befand sich in der Bankgasse. Es n» | ein genauer Plan zur Besetzung jedes einaelMl Wiener Bezirkes ausgearbeitet.

Zwei englische Flicgerosfiziere bei Aftrachoi j verhaftet.

B u d a pest, 7. Jüli. (L.-A.h Nach einer Mo« kauer Meldung sind zwei englische FlieD gervf fixiere mit ihrem Flugzeug beiÄ chan gefangen genommen worden. Sie ^attal Astrachan überflogen, um die Stadt zu beschreh^I und hatten bereits mehrere Bomben abgeroortti Es geht daraus hervor, daß die englische Regi» rung entgegen ihrer ausdrücklichen Versicherung bi Operationen der zaristischen Gent« raleunterstützt. Eine weitere Moskauer buug gibt englische UÜbergriffe tn dem besetzW Archangelsker Gebiet bekannt.

Der Krieg in Kleinasien.

Versailles, 6. Juli.Temps"" beschÄM sich heute im Leitartikel mit der Lage, die M Kleinasien durch das Vorgehen der T Ü r Ile gegen j>ie Griechen geschaffen wurde. M Blatt befürchtet, daß der Krieg in Älrinafien ari| neue entbrennen werde, und tadelt den Rat d» Drei, der die Landung der Griechen in Sm« beschlossen habe, ohne Sachverständige zu hörM Weder der französische Minister des Aeußern » der französische Kommissar in Konstantinopel |' befragt worden Frankreich dürfte sich mit Angelegenheit in keiner Weise beschäftigen. 1

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